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DE4012227A1 - Elektronische steuereinrichtung - Google Patents

Elektronische steuereinrichtung

Info

Publication number
DE4012227A1
DE4012227A1 DE4012227A DE4012227A DE4012227A1 DE 4012227 A1 DE4012227 A1 DE 4012227A1 DE 4012227 A DE4012227 A DE 4012227A DE 4012227 A DE4012227 A DE 4012227A DE 4012227 A1 DE4012227 A1 DE 4012227A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
vehicle
components
aisle
width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE4012227A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Dingeldein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ETWO STAPLER GmbH
Original Assignee
ETWO STAPLER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ETWO STAPLER GmbH filed Critical ETWO STAPLER GmbH
Priority to DE4012227A priority Critical patent/DE4012227A1/de
Publication of DE4012227A1 publication Critical patent/DE4012227A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/12Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine
    • F16P3/14Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine the means being photocells or other devices sensitive without mechanical contact
    • F16P3/144Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine the means being photocells or other devices sensitive without mechanical contact using light grids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine elektronische Steuereinrichtung für ein Flurförderfahrzeug, insbesondere Gabelstapler, das in einem Gang zwischen Regalen verfahrbar ist, mit einem Infrarot-Bauteil, dessen Strahlenkegel in den Gang gerichtet ist und bei dessen Ansprechen eine Schaltstufe das Fahrzeug anhält.
Ein Flurförderfahrzeug, insbesondere Gabelstapler, soll, beispielsweise bei einem Hochregallager, einen Gang befahren, der gerade ebenso breit ist wie das Fahrzeug. Befindet sich im Gang eine Person oder ein Hindernis, dann besteht bei Unaufmerksamkeit des Fahrers des Fahrzeugs ein erhebliches Unfallrisiko.
Es wurde vorgeschlagen, an dem Flurförderfahrzeug einen passiven Infrarot-Detektor als Wärmemelder anzuordnen, dessen Strahlenkegel schräg von oben in den Gang gerichtet ist. Der Gabelstapler wird selbsttätig gebremst, wenn an dem Detektor eine entsprechende Temperaturänderung auftritt. Eine solche kann durch eine Person im Gang hervorgerufen werden. Dies ist jedoch unsicher, insbesondere wenn die Person stark bekleidet ist, so daß sie keine hinreichende Wärmestrahlung abgibt. Darüber hinaus kann die vorgeschlagene Einrichtung nicht ansprechen, wenn sich andere Hindernisse, wie Leitern, Kisten oder Paletten, in dem Gang befinden, deren Temperatur sich von der Umgebung nicht unterscheidet.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektronische Steuereinrichtung der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die auf alle im Gang befindlichen Hindernisse unabhängig von deren Temperatur anspricht.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Steuereinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß am Fahrzeug stirnseitig über die Fahrzeugbreite verteilt mehrere Infrarot-Sendebauteile und mehrere Infrarot-Empfangsbauteile angeordnet sind, daß die Strahlenkegel der einzelnen Sendebauteile gemeinsam ein Strahlenbündel bilden, das eine Raumzone in Fahrtrichtung vor dem Fahrzeug weitgehend lückenlos abdeckt, wobei die Länge der Raumzone in Fahrtrichtung wenigstens ebenso groß ist wie der Bremsweg des Fahrzeugs und die Breite der Raumzone der Gangbreite bzw. der Fahrzeugbreite im wesentlichen gleich ist, und daß dann, wenn eines der Empfangsbauteile ein an einem Hindernis reflektiertes Signal eines der Sendebauteile empfängt, die Schaltstufe anspricht und das Fahrzeug anhält.
Dadurch ist eine sichere Überwachung des in Fahrtrichtung vor dem Fahrzeug liegenden Gangbereichs gewährleistet. Befindet sich in diesem Gangbereich eine Person oder ein anderes Hindernis, wie beispielsweise Palette, Kiste oder Leiter, dann wird das Fahrzeug - unabhängig vom Fahrer - zwangsweise bis zum Stillstand abgebremst. Weil die überwachte Raumzone nicht kürzer ist als der Bremsweg des Fahrzeugs ist gewährleistet, daß das Fahrzeug vor der Person bzw. dem Hindernis zum Stillstand kommt. Da das Strahlenbündel der Sendebauteile auf die Gangbreite begrenzt ist, ist erreicht, daß die Regale oder deren Inhalt nicht zu einem unerwünschten Anhalten des Fahrzeugs führen.
Das die Raumzone abdeckende Strahlenbündel läßt sich durch die Verteilung der mehreren Sendebauteile und Empfangsbauteile am Fahrzeug erreichen.
Günstig ist auch, daß die Sendebauteile und die Empfangsbauteile nicht an beweglichen Teilen, wie beispielsweise einem Hubmast, angeordnet werden müssen.
Vorzugsweise ist das Strahlenbündel horizontal ausgerichtet. Bevorzugt sind die Sende- und Empfangsbauteile etwa in Stoßstangenhöhe des Fahrzeugs angeordnet. Es ist dadurch gewährleistet, daß auch niedere Kisten oder Paletten von dem Strahlenbündel erfaßt werden.
In Ausgestaltung der Erfindung sind auf einer Platine mehrere Sende- und Empfangsbauteile angeordnet und an einer Trägerleiste des Fahrzeugs sind nebeneinander mehrere solche Platinen vorgesehen. Dadurch ist ein einfacher Aufbau in Baugruppen erreicht. Bei größeren Fahrzeugbreiten sind entsprechend mehr Baugruppen als bei weniger breiten Fahrzeugen vorgesehen. Die Baugruppen lassen sich im Wartungsfalle einfach austauschen.
Da das Fahrzeug im Gang in beiden Richtungen verfahrbar ist, sind vorzugsweise an beiden gegenüberliegenden Seiten des Fahrzeugs Sende- und Empfangsbauteile angeordnet.
In Weiterbildung der Erfindung sind neben den Sende- und Empfangsbauteilen Kontrollbauteile, beispielsweise Leuchtdioden angeordnet, die ein Signal abgeben, wenn sich ein Hindernis in der Raumzone befindet. Damit ist eine einfache Kontrolle der Funktionsfähigkeit der Steuereinrichtung möglich. Es wird hierfür ein Gegenstand in die genannte Raumzone gestellt. Bei richtiger Funktion der Einrichtung leuchtet dann das betreffende Kontrollbauteil auf.
In Weiterbildung der Erfindung ist die Steuereinrichtung über einen Sensor aktiviert, wenn sich das Fahrzeug im Gang befindet. Die Steuereinrichtung ist abgeschaltet, wenn sich das Fahrzeug außerhalb des Ganges befindet. Dadurch ist erreicht, daß die Steuereinrichtung wirkungslos ist, wenn das Fahrzeug im Freien gefahren wird. Es sind dann unerwünschte Zwangsbremsungen des Fahrzeugs vermieden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Gabelstapler in einem Gang eines Hochregallagers schematisch von oben,
Fig. 2 eine Ansicht längs der Linie II-II nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Trägerleiste des Gabelstaplers mit den ihr zugeordneten Baugruppen schematisch und
Fig. 4 ein Blockschaltbild.
Zwischen zwei Regalen (1, 2) besteht ein Gang (3), der eine Breite (B) aufweist. Der Gang (3) ist mittels eines Gabelstaplers (4) befahrbar. Dessen Fahrzeugbreite (G) ist nur geringfügig kleiner als die Gangbreite (B). Der Gabelstapler (4) ist im Gang (3) wahlweise in der Richtung (V oder Z) verfahrbar.
Der Gabelstapler (4) ist aus einer Batterie elektromotorisch angetrieben. Seine Gabel (5) ist an einem Hubmast (6) gelagert. Neben der Gabel (5) ist ein Fahrersitz (7) mit Bedienpult (8) vorgesehen.
An dem Gabelstapler (4) ist an seiner vorderen Stirnseite (9) eine Trägerleiste (10) befestigt. Diese besteht aus einem Aluminium-U-Profil, das in Fahrtrichtung optisch offen ist. Die Trägerleiste (10) erstreckt sich praktisch über die gesamte Breite (G) der Stirnseite (9). Sie ist in Stoßstangenhöhe (H) über dem Boden (11) des Ganges (3) angeordnet. Die Höhe (H) liegt bei etwa 30 cm bis 60 cm.
In der Trägerleiste (10) sind drei gleiche Platinen (12, 13, 14) nebeneinander angeordnet. Jede der Platinen (12, 13, 14) trägt drei Infrarot-Sendedioden (S), zwei Infrarot-Empfangsdioden (E) und zwei lichtemittierende Dioden (K1, K2). Die Sendedioden (S) und die Empfangsdioden (E) sind wechselweise nebeneinander angeordnet. Insgesamt sind also über die Breite (G) des Gabelstaplers (4) neun Sendedioden (S) und sechs Empfangsdioden (E) verteilt. Bei einem Gabelstapler (4) größerer Breite (G) lassen sich in dessen Trägerleiste (10) entsprechend mehr Platinen anordnen. Es hat sich gezeigt, daß je 40 cm Gangbreite (B) eine Platine zu verwenden, günstig ist.
Jede Platine (12, 13, 14) umfaßt eine weiter unten näher beschriebene Sendeschaltung und eine Empfangsschaltung, die als Baugruppe (15) auf die betreffende Platine (12, 13, 14) aufgesteckt ist. In Fig. 3 sind aus Gründen der Übersichtlichkeit die Platinen (12, 13, 14) außerhalb der Trägerleiste (10) dargestellt.
Die Platinen (12, 13, 14) sind an eine gemeinsame Verteilerplatine (16) angeschlossen. Die Verteilerplatine (16) weist auch Anschlußmöglichkeiten für drei weitere, den Platinen (12, 13, 14) gleiche Platinen auf, die bei größeren Breiten (G) des Gabelstaplers (4) erforderlich sind. Über die Verteilerplatine (16) sind die Platinen (12, 13, 14), insbesondere deren aktive Bauelemente, mit einer von der Batterie des Gabelstaplers (4) abgezweigten Stromversorgungsleitung (17) verbunden. Außerdem sind alle Platinen (12, 13, 14) über die Verteilerplatine (16) mit einer Sammelleitung (18) verbunden, die zu einer Ansteuerschaltung (19) führt. Wird von einer der Platinen (12, 13, 14) ein Signal an die Sammelleitung (18) gelegt, dann schaltet die Ansteuerschaltung (19) den Elektromotor des Gabelstaplers (4) ab und betätigt dessen Bremse. Dies wird weiter unten näher beschrieben.
Jede der Sendedioden (S) gibt eine Infrarot-Strahlung in einem Strahlenkegel mit einem Öffnungswinkel ab. Der Öffnungswinkel ist möglichst klein. Er beträgt beispielsweise 12,5°. Die Strahlenkegel der in der Breite (G) nebeneinander angeordneten Sendedioden (S) bilden gemeinsam ein Strahlenbündel (20), das in den Fig. 1 und 2 strichliert angedeutet ist. Das Strahlenbündel (20) deckt eine Raumzone (21) vor dem Gabelstapler (4) ab. Die Länge (L) der Raumzone (21) in Fahrtrichtung ist wenigstens ebenso groß wie der Bremsweg des Gabelstaplers (4) aus maximaler Geschwindigkeit. Beispielsweise beträgt die Länge (L) 2 m. Die Breite (M) der Raumzone (21) ist im wesentlichen gleich der Breite (G) des Gabelstaplers (4) bzw. der Breite (B) des Ganges (3). Das Strahlenbündel (20) deckt die Raumzone (21) im wesentlichen lückenlos ab. Es ist horizontal gerichtet (vgl. Fig. 2). Auch die Empfangsdioden (E) weisen Strahlenachsen auf. Sie sind so ausgerichtet, daß die Strahlenachsen in der Raumzone (21) liegen. Der Öffnungswinkel der Empfangsdioden (E) ist geringfügig größer als der der Sendedioden (S). Er beträgt beispielsweise 20°.
In Fig. 4 ist das Blockschaltbild einer der Platinen (12, 13, 14) gezeigt. Die anderen Platinen weisen die gleiche Schaltung auf. Der Sender ist mit (22) und der Empfänger ist mit (23) bezeichnet.
Der Sender (22) weist einen Impulsgenerator (24) auf, der Rechteckimpulse mit einer Impulsdauer von etwa 0,2 ms und einer Frequenz von etwa 2 kHz abgibt, die über einen Verstärker (25) die drei Sendedioden (S) ansteuern. Die drei Sendedioden (S) bilden dadurch den ihnen zugeordneten Teil des Strahlenbündels (20). Der Verstärker (25) schaltet außerdem die lichtemittierende Diode (K1). Diese leuchtet sichtbar, wenn die Sendedioden (S) arbeiten. Dadurch ist eine optische Sendestromüberwachung möglich. Die Diode (K1) ist über einen Optokoppler (26) an die Sammelleitung (18) angeschlossen. Dadurch erfolgt, wie weiter unten näher beschrieben, eine Zwangsbremsung des Gabelstaplers (4), wenn die Diode (K1) erlischt, der Sendestrom der Sendedioden (S) also unterbrochen ist.
Im Empfänger (23) ist den beiden Infrarot- Empfangsdioden (E) ein 100-Hz-Filter nachgeschaltet, das Störungen im 100-Hz-Bereich unterdrückt. An das Filter (27) ist eine Verstärkerstufe (28) angeschlossen, die das Ausgangssignal der Empfangsdioden (E) demoduliert und verstärkt. Dabei ist die Verstärkerstufe (28) über eine Synchronisierleitung (29) von dem Impulsgenerator (24) synchronisiert. Die Verstärkerstufe (28) richtet außerdem das Empfangssignal gleich und glättet dieses, so daß an ihrem Ausgang ein Gleichspannungssignal ansteht, das den von den Empfangsdioden (E) empfangenen IR-Signalen entspricht, die auf einer Reflexion der von den Sendedioden (S) ausgestrahlten IR-Impulse beruhen.
Der Verstärkerstufe (28) ist ein Komparator (30) nachgeschaltet, an den ein Potentiometer (31) angeschlossen ist. Mittels des Potentiometers (31) läßt sich die Empfindlichkeit des Empfängers (23) und damit im Endergebnis diejenige Länge (L) der Raumzone (21) einstellen, in der ein Hindernis gerade noch zum Ansprechen des Empfängers (23) führt. Der Ausgang des Komparators (30) liegt über die Verteilerplatine (16) an der Sammelleitung (18). Außerdem ist an den Ausgang des Komparators (30) die lichtemittierende Diode (K2) angeschlossen. Bei einem Ausgangssignal am Komparator (30) leuchtet die Diode (K2) auf. Dies gibt eine Kontrollmöglichkeit. Denn es kann bei stilllstehendem Gabelstapler (4) ein Hindernis in die Raumzone (21) gebracht werden. Das dann erfolgende Aufleuchten der Diode (K2) ist ein Zeichen für die Funktionsbereitschaft der Steuereinrichtung.
Die an die Ansteuerschaltung (19) angeschlossene Sammelleitung (18) liegt über eine Verknüpfungslogik (32) an einem Relais (33) des Gabelstaplers (4). Liegt an der Sammelleitung (18) ein Signal, dann spricht das Relais (33) an. Dadurch wird der Elektromotor des Gabelstaplers (4) abgeschaltet und ein Bremsvorgang des Gabelstaplers (4) ausgelöst.
An die Verknüpfungslogik (32) ist ein Sensor (34) angeschlossen. Der Sensor (34) ist am Gabelstapler (4) so angeordnet, daß er dann anspricht, wenn sich der Gabelstapler (4) in dem Gang (3) befindet. Beispielsweise steht der Sensor (34) einem in Gangrichtung durchgehenden Träger (35) eines der Regale (1, 2) gegenüber. Die Verknüpfungslogik (32) ist so ausgelegt, daß, so lange der Sensor (34) dem Träger (35) gegenübersteht, ein Signal der Sammelleitung (18) das Relais (33) zum Ansprechen bringt. Wird dagegen der Gabelstapler (4) aus dem Gang (3) gefahren, dann sperrt der Sensor (34) die Verknüpfungslogik (32), so daß ein Signal der Sammelleitung (18) das Relais (33) nicht mehr zum Ansprechen bringen kann.
Die Verteilerplatine (16), an die die jeweils Sender (22) und Empfänger (23) umfassenden Platinen (12, 13, 14) angeschlossen sind, beinhaltet eine ODER-Funktion in der Weise, daß dann, wenn einer der Komparatoren (30) bzw. einer der Optokoppler (26) anspricht, an der Sammelleitung (18) ein Signal ansteht, in dessen Folge das Relais (33) anspricht und der Gabelstapler (4) durch Abschalten des Motors und durch Auslösen der Bremse angehalten wird.
Die Funktionsweise der beschriebenen Steuereinrichtung ist etwa folgende:
Wird der Gabelstapler (4) im Gang (3) in Richtung (V) verfahren, dann strahlen die Sendedioden (S) der Platinen (12, 13, 14) ständig Infrarot-Impulsfolgen in die Raumzone (21) ab. Solange der Gang (3) von Hindernissen frei ist, bleibt der Betrieb des Gabelstaplers (4) unbehindert. Die Dioden (K1) lassen erkennen, daß die Sendedioden (S) arbeiten.
Sobald in der Raumzone (21) ein Hindernis, entweder eine Person oder einen Gegenstand, auftritt, wird ein Teil des Strahlenbündels (20) reflektiert. Dieser reflektierte Anteil des Strahlenbündels (20) gelangt zu den Empfangsdioden (E) der betreffenden Platine (12, 13 bzw. 14). Daraufhin gibt der betreffende Komparator (30) über die Sammelleitung (18) ein Signal an das Relais (33), so daß der Motor des Gabelstaplers (4) abgeschaltet wird und der Gabelstapler (4) abgebremst wird. Das zwangsweise Abbremsen des Gabelstaplers (4) erfolgt auch dann, wenn er sich einer Wand am Ende des Ganges (3) nähert. Ergibt sich, daß der Gabelstapler (4) deshalb nicht nahe genug an die Wand heranzufahren ist, dann kann die Wand mit einer reflexionsarmen Verkleidung versehen werden. Es kann auch vorgesehen sein, daß der Fahrer nach der zwangsweisen Bremsung einen Kriechgang einschaltet, um nahe genug an die Wand heranfahren zu können.
Das zwangsweise Anhalten des Gabelstaplers (4) erfolgt auch dann, wenn die Sendedioden (S) einer der Platinen (12, 13 bzw. 14) ausfallen. Der betreffende Opto-Koppler (26) gibt dann über die Sammelleitung (18) ein Ansprechsignal an das Relais (33). Innerhalb des Gangs (3) ist dann gegebenenfalls nur noch eine Bewegung des Gabelstaplers (4) im Kriechgang möglich.
Die drei Sender der Platinen (12, 13, 14) brauchen nicht miteinander synchronisiert zu werden. In jeder Platine (12, 13 bzw. 14) sind die Sendedioden (S) mit den betreffenden Empfangsdioden (E) miteinander synchronisiert. Eine Synchronisierung der Impulsfolgen der Sendedioden (S) der Platinen (12, 13, 14) wäre jedoch möglich.
Es hat sich gezeigt, daß die Aufteilung der insgesamt über die Breite (G) verteilten Sendedioden (S) und Empfangsdioden (E) auf mehrere Platinen (12, 13 bzw. 14) günstig ist, wobei jede Platine (12, 13 bzw. 14) mehrere Sendedioden (S) und wenigstens eine Empfangsdiode (kE) umfaßt. Dadurch ergibt sich eine hohe Zuverlässigkeit der Steuereinrichtung und eine einfache Auswechselbarkeit im Störungsfall. Bei anderen Ausführungsbeispielen der Erfindung kann jede Platine (12, 13 bzw. 14) mehr oder weniger als drei Sendedioden (S) und/oder mehr oder weniger als zwei Empfangsdioden (E) aufweisen.
An dem Gabelstapler (4) ist auch an seiner hinteren Stirnseite (36), die der Stirnseite (9) gegenüberliegt, in Fahrtrichtung (Z) eine Trägerleiste (37) angeordnet. Diese weist den Platinen (12, 13, 14) gleiche Platinen auf. Es ist möglich, diese Platinen über die Verteilerplatine (16) direkt an die Sammelleitung (18) anzuschließen, oder sie mit einer eigenen Verteilerplatine (16) zu verbinden, die dann über eine weitere Sammelleitung (18) mit einer Steuerschaltung (19) verbunden ist. Dadurch ist erreicht, daß der Gabelstapler (4) bei Hindernissen in der Richtung (V) oder in der Richtung (Z) in gleicher Weise angehalten wird. Es ist auch möglich, bei Fahrt in Richtung (V) nur die Platinen (12, 13, 14) der Trägerleiste (10) und bei Fahrt in Richtung (Z) nur die Platinen der Trägerleiste (37) zu aktivieren.
Im Rahmen der Erfindung ist es möglich für das Strahlenbündel (20) eine Neigung zur Horizontalen vorzusehen. Dies läßt sich durch eine entsprechende Anordnung der Sendebauteile (S) und/oder der Empfangsbauteile (E) oder der Trägerleiste (30, 37) erreichen.
Anstelle der durchgehenden Trägerleiste (30, 37) können die Funktionsgruppen in Modulbauweise nebeneinander montiert werden.
Statt für jede Platine (12, 13, 14) einen eigenen Sender (22) und Empfänger (23) vorzusehen, lassen sich auch mehrere Platinen (12, 13, 14) durch einen gemeinsamen Sender ansteuern.

Claims (15)

1. Elektronische Steuereinrichtung für ein Flurförderfahrzeug, insbesondere Gabelstapler, das in einem Gang zwischen Regalen verfahrbar ist, mit einem Infrarot-Bauteil, dessen Strahlenkegel in den Gang gerichtet ist und bei dessen Ansprechen eine Schaltstufe das Fahrzeug anhält, dadurch gekennzeichnet, daß am Fahrzeug (4) stirnseitig über die Fahrzeugbreite (G) verteilt mehrere Infrarot-Sendebauteile (S) und mehrere Infrarot-Empfangsbauteile (E) angeordnet sind, daß die Strahlenkegel der einzelnen Sendebauteile (S) gemeinsam ein Strahlenbündel (20) bilden, das eine Raumzone (21) in Fahrtrichtung (V, Z) vor dem Fahrzeug (4) weitgehend lückenlos abdeckt, wobei die Länge (L) der Raumzone (21) in Fahrtrichtung (V, Z) wenigstens ebenso groß ist wie der Bremsweg des Fahrzeugs (4) und die Breite (M) der Raumzone (21) der Gangbreite (B) bzw. der Fahrzeugbreite (G) im wesentlichen gleich ist, und daß dann, wenn eines der Empfangsbauteile (E) ein an einem Hindernis reflektiertes Signal eines der Sendebauteile (S) empfängt, die Schaltstufe (19) anspricht und das Fahrzeug (4) anhält.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfangsbauteile (E) so ausgerichtet sind, daß ihre Strahlenachsen in der Raumzone (21) liegen.
3. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Strahlenbündel (20) horizontal gerichtet ist.
4. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendebauteile (S) und die Empfangsbauteile (E) etwa in Stoßstangenhöhe am Fahrzeug (4) angeordnet sind.
5. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Empfangsbauteil (E) jeweils zwischen den Sendebauteilen (S) angeordnet ist.
6. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Platine (12, 13, 14) mehrere Sende- und Empfangsbauteile (S, E) angeordnet sind und daß an einer Trägerleiste (10; 37) des Fahrzeugs (4) mehrere Platinen (12, 13, 14) nebeneinander angeordnet sind.
7. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden gegenüberliegenden Seiten (9; 36) des Fahrzeugs (4) Sende- und Empfangsbauteile (S, E) angeordnet sind.
8. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Sende- und Empfangsbauteilen (S, E) Kontrollbauteile (K2) angeordnet sind, die ein Signal abgeben, wenn sich ein Hindernis in der Raumzone (21) befindet.
9. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Sende- und Empfangsbauteilen (S, E) ein Kontrollbauteil (K1) vorgesehen ist, das ein Signal abgibt, wenn die Sendebauteile (S) arbeiten.
10. Steuereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollbauteil (K1) die Schaltstufe (19) schaltet.
11. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie über einen Sensor (34) aktiviert ist, wenn sich das Fahrzeug (4) im Gang (3) befindet, und daß die Steuereinrichtung abgeschaltet ist, wenn sich das Fahrzeug (4) außerhalb des Ganges (3) befindet.
12. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendebauteile (S) eine Impulsfolge abstrahlen, mit der die Empfangsbauteile (E) synchronisiert sind.
13. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß empfängerseitig ein Potentiometer (31) zur Einstellung der Empfindlichkeit vorgesehen ist.
14. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen (12, 13, 14) an eine gemeinsame Verteilerplatine (16) angeschlossen sind, die über eine Sammelleitung (18) mit der Schaltstufe (19) verbunden ist.
15. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Platine (12, 13, 14) einen eigenen Sender (22) und einen eigenen Empfänger (23) aufweist.
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