DE4009837A1 - Verfahren zur herstellung einer halbleitereinrichtung - Google Patents
Verfahren zur herstellung einer halbleitereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
Halbleitereinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentan
spruchs 1 und insbesondere ein Verfahren zur Herstellung
einer Siliciumcarbid-(SiC)-Halbleitereinrichtung mit einer
einen hohen Widerstand aufweisenden Siliciumcarbid-Monokri
stallschicht, die als elektrische Isolationsschicht dient
oder als elektrische Isolationsschicht und Kanalschicht.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren
zur Herstellung eines Feldeffekttransistors mit isoliertem
Gate und eines Schottky-Feldeffekttransistors für den Be
trieb bei hoher Temperatur, deren Eigenschaften sich unter
halb einer Temperatur von etwa 500°C nicht verschlechtern.
Halbleitereinrichtungen, wie z.B. Dioden, Transistoren,
integrierte Schaltungen, Größtintegrationsschaltungen,
lichtemittierende Dioden, Halbleiterlaser und ladungsgekop
pelte Einrichtungen, die für viele Bereiche der Elektronik
entwickelt worden sind, enthalten üblicherweise Halbleiter
verbindungen aus Silicium (Si) bzw. andere Halbleiterver
bindungen aus z.B. Galliumarsenid (GaAs), Galliumphosphid
(GaP), usw.
Siliciumcarbid (SiC) ist ein Halbleitermaterial mit einer
großen verbotenen Bandbreite (2,2 bis 3,3 eV) und besitzt
die Eigenschaft, daß es thermisch, chemisch und mechanisch
extrem stabil ist. Darüber hinaus ist es auch widerstands
fähig gegenüber Strahlungseinflüssen. Es ist schwierig, un
ter bestimmten Bedingungen, wie z.B. bei hoher Temperatur,
bei hoher Ausgangsleistung oder bei starker Bestrahlung
Halbleitereinrichtungen zu verwenden, die nur konventionel
les Halbleitermaterial enthalten, z.B. Silicium. Daher
sollen für bestimmte Anwendungszwecke Halbleitereinrich
tungen geschaffen werden, die Siliciumcarbid aufweisen, so
daß sie auch unter extremeren Bedingungen zum Einsatz kom
men können.
Es gibt bisher allerdings kein einwandfreies Verfahren, mit
dem sich in einem relativ großen Bereich ein Siliciumcar
bid-Monokristall von hoher Qualität in industriellem Maß
stab erzeugen läßt. Siliciumcarbid wird daher praktisch zur
Zeit kaum verwendet, obwohl es ein Halbleitermaterial ist,
das erhebliche Vorteile aufweist, wie bereits oben be
schrieben.
Üblicherweise wird im Labor ein Siliciumcarbid-Monokristall
mit einer Größe, die der Größe einer Halbleitereinrichtung
entspricht, durch Niederschlagung bzw. Abscheiden eines Si
liciumcarbid-Monokristalls mit Hilfe eines Sublimations-Re
kristallisationsverfahrens (Rayleigh-Verfahren) und durch
Niederschlagung bzw. Abscheiden einer Siliciumcarbid-Mono
kristallschicht auf einem Substrat des so erhaltenen Sili
ciumcarbid-Monokristalls mit Hilfe eines Chemical-Vapor-De
position-Verfahrens (CVD-Verfahrens) bzw. eines Flüssigpha
sen-Epitaxie-Aufwachsverfahrens (LPE-Verfahrens) erzeugt.
Die mit diesen Methoden hergestellten Monokristalle weisen
jedoch nur eine kleine Fläche auf, deren Größe und Form
sich darüber hinaus nur schwer steuern läßt. Es ist mit an
deren Worten nicht so einfach, die Kristallpolymorphie und
die Verunreinigungskonzentration von Siliciumcarbid einzu
stellen. Eine Technik zur Herstellung einer Halbleiterein
richtung unter Verwendung eines Siliciumcarbid-Monokri
stalls eignet sich mit anderen Worten nicht für die prakti
sche Herstellung derartiger Halbleitereinrichtungen im in
dustriellen Bereich.
Die Erfinder der vorliegenden Erfindung haben bereits in
der ungeprüften japanischen Patentpublikation Nr. 2 03 799,
1984 ein Verfahren zum Abscheiden bzw. Niederschlagen eines
relativ großflächigen und hochqualitativen Siliciumcarbid-
Monokristalls auf ein Siliciumeinkristallsubstrat vorge
schlagen, wobei das Verfahren relativ kostengünstig und
kommerziell anwendbar ist. Bei diesem Verfahren wird ein
Siliciumcarbid-Dünnfilm auf einem Siliciumeinkristallsub
strat mit Hilfe eines Niedertemperatur-CVD-Verfahrens ge
bildet, während bei höherer Temperatur ein Siliciumcarbid-
Monokristall mit Hilfe eines CVD-Verfahrens aufgebracht
bzw. abgeschieden wird. Die implantierten Verunreinigungen
während der Niederschlagung des Siliciumcarbids mit Hilfe
des CVD-Verfahrens ermöglichen somit die Steuerung der Ver
unreinigungskonzentration (Dotierungskonzentration) und des
Leitfähigkeitstyps (Leitungstyps) des so erzeugten Sili
ciumcarbid-Monokristalle (Siliciumcarbid-Einkristalls).
Unter Verwendung der Siliciumcarbid-Einkristallschicht, die
nach diesem Verfahren auf dem Silicium-Einkristallsubstrat
gebildet worden ist, lassen sich verschiedene Halbleiter
einrichtungen herstellen, z.B. eine Diode und ein Transi
stor. Sollen mehrere Halbleitereinrichtungen verschiedenen
Typs in dem auf dem Siliciumsubstrat liegenden Siliciumcar
bid-Einkristall gebildet werden, so ist es in vielen Fällen
erforderlich, eine elektrische Isolation zwischen den ge
nannten Einrichtungen vorzusehen. Es ist daher gewünscht,
daß die Einrichtungen auf einem Silicium-Einkristallsub
strat gebildet werden, das einen hohen elektrischen Wider
stand aufweist. Allerdings läßt sich mit Hilfe des oben er
wähnten CVD-Verfahrens keine Siliciumcarbid-Einkristall
schicht mit hohem elektrischem Widerstand erzeugen.
Die Erfinder haben demzufolge in der ungeprüften japani
schen Patentpublikation Nr. 2 64 399, 1985) ein Verfahren zur
Bildung eines Siliciumcarbidfilms mit hohem elektrischem
Widerstand durch Implantation von Bor in einen Siliciumcar
bid-Einkristall vorgeschlagen, und zwar während eines Pro
zesses zur Bildung dieses Siliciumcarbid-Einkristalls auf
einem Siliciumsubstrat mit Hilfe eines CVD-Verfahrens. Bei
diesem Verfahren wird die Temperatur des Siliciumcarbid-
Einkristallsubstrats auf etwa 1350°C gehalten, wobei Sili
komethan (SiH4 bzw. mono-silane) und Propan (C3H8) als Gas
bestandteile mit etwa 0,4 cm3 pro Minute zugeführt werden.
Zur selben Zeit wird Diboran (B2H6) als Verunreinigungsgas
(Gas zur Lieferung der Verunreinigungen) mit 0,02 cm3 pro
Minute mit Wasserstoffträgergas (3 Liter pro Minute) über
eine Zweigleitung hinzugegeben. Die Abscheidung bzw. Nie
derschlagung zieht sich somit etwa über eine Stunde hin. Im
Ergebnis wird ein einen hohen Widerstand aufweisender Sili
ciumcarbid-Einkristallfilm mit einem spezifischen Wider
stand von 600 Ω×cm erhalten, und zwar auf der gesamten
Oberfläche des Siliciumeinkristallsubstrats sowie mit einer
Dicke von etwa 2µm.
Mit anderen Worten wird der Siliciumcarbid-Einkristallfilm
auf dem Silicium-Einkristallsubstrat erzeugt, und zwar un
ter Zuführung von Gasbestandteilen, die Silikomethan (mono
silane) und Propan enthalten, wobei als Verunreinigung zum
Siliciumcarbid-Monokristallfilm Bor hinzugefügt wird, und
zwar durch Hinzugabe von Diboran (B2H6).
Bei diesen Siliciumcarbid-Halbleitereinrichtungen (z.B.
bei einem Feldeffekttransistor) wird eine n-Typ- (oder p-
Typ-)Siliciumcarbid-Einkristallschicht, die als Kanal
schicht dient, auf einer p-Typ- (oder n-Typ-)Siliciumcar
bid-Einkristallschicht mit Hilfe eines CVD-Verfahrens ge
bildet, wobei als Verunreinigung Bor, Al oder dergleichen,
verwendet wird, so daß infolge des pn-Übergangs dieser
Schichten die Kanalschicht gegenüber dem Halbleitersubstrat
elektrisch isoliert wird. Bei dieser so strukturierten
Halbleitereinrichtung wird jedoch bei Anlegen einer Rück
wärtsvorspannung an den pn-Übergang ein Leckstrom zwischen
dem Halbleitersubstrat und der Kanalschicht erzeugt, und
zwar infolge von Kristalldefekten, die in der Siliciumcar
bid-Einkristallschicht vorhanden sind. Es ist daher schwie
rig, die Kanalschicht vollständig gegenüber dem Halbleiter
substrat elektrisch zu isolieren, so daß sich gute Transi
storeigenschaften nicht erzielen lassen. Auch wenn die
Dicke der Siliciumcarbid-Einkristallschicht, die mit Hilfe
des CVD-Verfahrens gebildet worden ist, größer gewählt
wird, um den Einfluß der Kristalldefekte zu vermeiden,
bleiben dennoch derartige Kristalldefekte vorhanden und be
wirken die oben erwähnte Erzeugung des Leckstroms.
Konventionell wird eine einen hohen Widerstand aufweisende
Siliciumcarbid-Einkristallschicht als elektrische Isola
tionsschicht zwischen einem Halbleitersubstrat und einer
Kanalschicht verwendet, und zwar anstelle des oben erwähn
ten pn-Übergangs zwischen den Siliciumcarbid-Einkristall
schichten, um das Halbleitersubstrat und die Kanalschicht
elektrisch gegeneinander zu isolieren.
Soll jedoch z.B. ein Feldeffekttransistor mit isoliertem
Gate (MOSFET) hergestellt werden, der einen Siliciumcarbid-
Einkristall enthält, so wird eine Kanalschicht auf einer
elektrisch isolierenden Schicht gebildet, wobei anschlie
ßend Drain- und Sourcebereiche in der Kanalschicht erzeugt
werden. Auf der Kanalschicht wird weiterhin noch der Gate
isolationsfilm gebildet. Zur Vereinfachung des Herstel
lungsprozesses wurde bereits in Betracht gezogen, daß eine
einzelne und einen hohen Widerstand aufweisende Silicium
carbid-Einkristallschicht sowohl als elektrisch isolierende
Schicht als auch als Kanalschicht dienen kann. Ein Problem
bestand jedoch darin, eine derartige Siliciumcarbid-Mono
kristallschicht so herzustellen, daß sie einen hinreichen
den Widerstand aufweist, um sowohl als elektrisch isolie
rende Schicht als auch als Kanalschicht arbeiten zu können.
Für den Fall, daß eine einen hohen Widerstand aufweisende
Siliciumcarbid-Einkristallschicht als elektrisch isolieren
de Schicht verwendet wird, die eine Kanalschicht aus einer
SiC-Monokristallschicht auf einem oberen Teil in einem
Schottky-Feldeffekttransistor (MESFET) aufweist, besteht
das Problem in der Herstellung der Siliciumcarbid-Einkri
stallschicht.
Konventionell kann bei der Herstellung z.B. Bor als Verun
reinigungsmaterial bzw. Dotierstoff hinzugegeben werden,
und zwar während der Niederschlagung einer SiC-Einkristall
schicht mit Hilfe des oben erwähnten CVD-Verfahrens. Bor
oder ein anderer Dotierstoff läßt sich aber auch thermisch
in die SiC-Einkristallschicht hineindiffundieren, nachdem
diese zuvor niedergeschlagen bzw. gebildet worden ist.
Wird bei Durchführung des CVD-Verfahrens Bor zur SiC-Mono
kristallschicht hinzugegeben, so wird es bei Raumtemperatur
nicht vollständig ionisiert. Die Ladungsträgerkonzentration
in der Siliciumcarbid-Monokristallschicht erhöht sich somit
mit steigender Temperatur. Dieser Sachverhalt ist in Fig. 5
dargestellt, die angibt, daß sich der spezifische Wider
stand der Siliciumcarbid-Einkristallschicht mit steigender
Temperatur verringert (siehe auch A. Suzuki et al., Appl.
Physics Letters, 49, (1986), 450 und M. Yamanaka et al.
Journal of Applied Physics, 61 (1987), 599). Die genannten
Verfahren eignen sich somit nicht zur Herstellung einer
Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht für eine SiC-Halb
leitereinrichtung, die bei hoher Temperatur arbeiten soll,
beispielsweise in einem Temperaturbereich von 200°C bis
500°C. Mit den genannten Verfahren lassen sich also keine
Hochwiderstands-SiC-Einkristallschichten herstellen, die in
dem genannten Temperaturbereich als elektrisch isolierende
Schicht oder als elektrisch isolierende Schicht und Kanal
schicht (die elektrisch isolierende Schicht dient als Ka
nalschicht) arbeiten können. Da ferner der SiC-Einkristall
mit Hilfe des CVD-Verfahrens unter Hinzufügung von Verun
reinigungen hergestellt wird, können sich viele konkave und
konvexe Bereiche auf der Oberfläche der niedergeschlagenen
Schicht des SiC-Einkristalls herausbilden. Insbesondere bei
einem MOSFET kann sich die Ebenheit des als Kanalschicht
dienenden Siliciumcarbid-Einkristalls verschlechtern, was
zu einer Verschlechterung der Eigenschaft des Gateisola
tionsfilms führt, der auf der Kanalschicht gebildet wird.
Wird andererseits eine Hochwiderstandsschicht durch thermi
sche Diffusion von Bor als Dotierstoff in die Siliciumcar
bid-Einkristallschicht erzeugt, die zuvor gebildet worden
ist, so wird insbesondere bei niedrigen Temperaturen nur
eine geringe Konstanz bzw. Gleichverteilung des Dotier
stoffs im Siliciumcarbid erzielt. Es ist daher eine höhere
Diffusionstemperatur erforderlich, die bei 1600°C oder dar
über liegt. Das Thermodiffusionsverfahren zum Einbringen
von Verunreinigungen eignet sich also nicht zur industriel
len Fertigung von Siliciumcarbid-Halbleitereinrichtungen,
da sich mit ihm die Verunreinigungskonzentration nur schwer
steuern läßt. Hierdurch und infolge der relativ hohen Tem
peraturen können sich darüber hinaus die Eigenschaften des
Halbleitersubstrats und der Siliciumcarbid-Monokristall
schicht verschlechtern. Bei beiden Verfahren üben darüber
hinaus die Kristalldefekte nachteilige Wirkungen aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
Schaffung einer Siliciumcarbid-Halbleitereinrichtung anzu
geben, die eine Hochwiderstands-Siliciumcarbid-Einkristall
schicht aufweist, deren Verunreinigungskonzentration sich
leicht steuern läßt und die als elektrisch isolierende
Schicht oder als elektrische Isolationsschicht und Kanal
schicht arbeiten kann, und zwar auch in einem relativ hohen
Temperaturbereich, der beispielsweise bei 500°C liegt.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegeben. Vorteilhafte Ausge
staltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu ent
nehmen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
Halbleitereinrichtung mit folgenden Schritten:
(i) Bildung einer SiC-Einkristallschicht auf der gesamten Oberfläche eines Halbleitersubstrats, (ii) Bildung einer Borionenimplantationsschicht, die im wesentlichen ein dün ner Film ist, durch Implantation eines bestimmten Anteils an Borionen in den Oberflächenbereich der SiC-Einkristall schicht, und (iii) Bildung einer Hochwiderstands-SiC-Ein kristallschicht in Form eines Dünnfilms durch Wärmebehand lung der Borionenimplantationsschicht, so daß die Hochwi derstands-SiC-Einkrisallschicht wenigstens als elektrisch isolierende Schicht arbeiten kann.
(i) Bildung einer SiC-Einkristallschicht auf der gesamten Oberfläche eines Halbleitersubstrats, (ii) Bildung einer Borionenimplantationsschicht, die im wesentlichen ein dün ner Film ist, durch Implantation eines bestimmten Anteils an Borionen in den Oberflächenbereich der SiC-Einkristall schicht, und (iii) Bildung einer Hochwiderstands-SiC-Ein kristallschicht in Form eines Dünnfilms durch Wärmebehand lung der Borionenimplantationsschicht, so daß die Hochwi derstands-SiC-Einkrisallschicht wenigstens als elektrisch isolierende Schicht arbeiten kann.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1(a) bis 1(e) Diagramme zur Erläuterung der Herstel
lungsschritte eines Schottky-Feldeffekttransistors
in Übereinstimmung mit einem ersten Ausführungs
beispiel einer SiC-Halbleitereinrichtung,
Fig. 2(a) bis 2(e) Diagramme zur Erläuterung der Herstel
lungsschritte eines Feldeffekttransistors mit iso
liertem Gate in Übereinstimmung mit einem zweiten
Ausführungsbeispiel einer SiC-Halbleitereinrich
tung,
Fig. 3 ein Diagramn zur Erläuterung der Abhängigkeit des
spezifischen Widerstands des Feldeffekttransistors
nach dem ersten Ausführungsbeispiel von der Tempe
ratur,
Fig. 4 ein Diagramm zur Erläuterung einer Drain-Charak
teristik des Feldeffekttransistors nach dem zwei
ten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 ein Diagramm zur Erläuterung der Abhängigkeit des
spezifischen Widerstands einer elektrisch isolie
renden Schicht, die durch ein konventionelles Ver
fahren hergestellt worden ist, von der Temperatur,
und
Fig. 6 eine Drain-Charakteristik eines Feldeffekttransi
stors mit isoliertem Gate, der in konventioneller
Weise hergestellt worden ist.
Die wesentlichste Charakteristik der Erfindung ist darin zu
sehen, daß eine Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht
durch Implantation von Borionen in einen Oberflächenbereich
einer SiC-Einkristallschicht sowie durch anschließende Wär
mebehandlung gebildet wird, um einen Dünnfilm zu erhalten.
Wie bereite beschrieben, ist es allgemein bekannt, einen
Hochwiderstands-SiC-Einkristall, der durch Kombination ei
nes SiC-Einkristalls mit Bor erhalten wird, durch ein CVD-
Verfahren herzustellen. Darüber hinaus sind auch eine Io
nenimplantationstechnik und eine Wärmebehandlungstechnik,
wie sie bei der Erfindung zum Einsatz kommen, Stand der
Technik.
Den Erfindern ist es jedoch gelungen, die Eigenschaften der
Ionenimplantationstechnik effektiv auszunutzen. Mit Hilfe
der Ionenimplantationstechnik lassen sich die Tiefenkonzen
tration und die Verteilung der Borionen selbst genau ein
stellen, und zwar durch Begrenzung der Beschleunigungs
spannung, des Stroms und der Implantationszeit der Borio
nen. Durch die Erfinder wurde nun folgendes herausgefunden:
(1) Eine Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht läßt sich
als Dünnfilm herstellen, ohne daß Kristalldefekte verur
sacht werden.
- (2) Die Borionen selbst sind gleichförmig im Dünnfilm ver teilt, unabhängig von ihrer Tiefenlage, wenn ein relativ dünner Film betrachtet wird. Es wird somit ein hinreichen der spezifischer Widerstand aufrechterhalten, und zwar auch in einem hohen Temperaturbereich bei etwa 500°C, so daß der Dünnfilm als elektrische Isolationsschicht oder als elek trische Isolationsschicht und Kanalschicht arbeiten kann, wobei sich der spezifische Widerstand nicht verringert, wenn sich die Temperatur bei Betrieb im hohen Temperaturbe reich erhöht.
- (3) Wie bereits zuvor erwähnt, werden bei einem MOSFET, der durch ein CVD-Verfahren bei gleichzeitiger Verunreinigungs implantation hergestellt wird, viele konkave und konvexe Bereiche auf der Oberfläche der aufwachsenden Schicht des SiC-Einkristalls gebildet, so daß eine Kanalschicht, die den auf diese Weise erzeugten Hochwiderstands-SiC-Einkri stall enthält, eine verschlechterte Oberflächenebenheit aufweist. Kommt statt dessen ein Ionenimplantationsverfah ren zur Anwendung, so verliert die Oberfläche der Kanal schicht ihre Ebenheit bzw. Flachheit nicht, so daß sich von da her die Eigenschaften eines Gateisolationsfilms auf der Kanalschicht auch nicht verschlechtern können. Die vorlie gende Erfindung ist also geeignet, die Probleme beim Stand der Technik zu überwinden.
In Übereinstimmung mit der Erfindung kann die Hochwider
stands-SiC-Einkristallschicht als elektrisch isolierende
Schicht dienen, aber auch als elektrisch isolierende
Schicht und Kanalschicht, wobei die genannten Schichten
durch ein Ionenimplantationsverfahren hergestellt werden.
Es wird also eine stabile Halbleitereinrichtung erhalten,
deren Eigenschaften sich nicht verändern, wenn die Tempera
tur in einen Bereich hineinläuft, der etwa bei 500°C liegt.
Eine derartige SiC-Halbleitereinrichtung läßt sich vorteil
haft dort anwenden, wo hohe Betriebs- bzw. Umgebungstempe
raturen vorhanden sind. Da nach der Erfindung nur ein ge
wöhnliches Ionenimplantationsverfahren zur Anwendung ge
langt, lassen sich verschiedene SiC-Halbleitereinrichtungen
herstellen, beispielsweise Transistoren, wie z.B. Feldef
fekttransistoren (MOSFETs) mit isoliertem Gate und
Schottky-Feldeffekttransistoren (MESFETSs), integrierte
Schaltungen mit diesen Transisstoren, usw. Die Einrichtun
gen lassen sich darüber hinaus in industriellem Maßstab
herstellen, beispielsweise als Massenartikel.
In Übereinstimmung mit der Erfindung ist die Schicht, in
die Borionen implantiert werden, im wesentlichen ein dünner
Film, der im Oberflächenbereich der SiC-Einkristallschicht
liegt. Der dünne Film bzw. die mit Borionen versehene
Schicht weist eine Dicke von etwa 0,5 bis 1,0 µm auf.
Die mit Borionen dotierte Schicht kann dadurch gebildet
werden, daß Borionen einmal oder mehrmals implantiert wer
den. Ein mehrmaliges Implantieren bzw. Hineindiffundieren
von Borionen in den Oberflächenbereich der SiC-Einkristall
schicht dient zur Verbesserung der Gleichförmigkeit der
Borionenkonzentration. Ist die Borionenkonzentration in der
Borionen enthaltenden Schicht hinreichend gleichförmig, und
wird sie durch nur einmalige Implantation von Borionen auf
einem gewünschten Konzentrationspegel gehalten, so tritt
kein Problem auf.
Für die Borionenimplantation gelten folgende Bedingungen:
- (i) Die Beschleunigungsspannung liegt höchstens bei 400 keV;
- (ii) der Anteil der dotierten Borionen wird begrenzt auf den Bereich zwischen 1014 bis 1014 cm-2; und
- (iii) die implantierte Borionen enthaltende Schicht wird als Dünnfilm ausgebildet, der eine Dicke von etwa 1µm auf weist, wenn Borionen im Implantationsschritt nur einmal im plantiert werden; oder
- (iv) die implantierte Borionen enthaltende Schicht wird als Dünnfilm ausgebildet, der eine Dicke von etwa 1µm auf weist, wenn Borionen im Implantationsschritt mehrmals im plantiert werden.
Beispielsweise zeigt die Fig. 1(b) eine mit Borionen im
plantierte Schicht 3 mit einer Filmdicke von etwa 0,5 µm.
Die Borionenimplantationsschicht 3 wurde durch zweimaliges
Implantieren von Borionen gebildet, um die Gleichförmigkeit
der Borionenverteilung in der Schicht 3 zu verbessern. Bei
der ersten Implantation wurden Borionen in einen unteren
Bereich der Borionenimplantationsschicht implantiert, und
zwar mit einer Dosis von etwa 1×1015 cm-2 sowie bei einer
Beschleunigungsspannung von 200 keV. Bei der zweiten Im
plantation wurden dagegen Borionen im oberen Bereich im
plantiert, und zwar mit einer Dosis von 5×1014 cm-2 sowie
bei einer Beschleunigungsspannung von 100 keV. Die Ionenim
plantationsschicht 3, die als Dünnfilm vorliegt, weist so
mit eine gleichmäßige Borionenkonzentration auf.
Die Fig. 2(b) zeigt eine Borionenimplantationsschicht 23,
die eine Filmdicke von etwa 0,5 µm aufweist. Auch in diesem
Fall sind Borionen durch zweimalige Implantation implan
tiert worden. Bei der ersten Implantation wurden Borionen
in einen unteren Bereich implantiert, und zwar bei einer
Dosis von etwa 1×1015 cm-2 sowie bei einer Beschleuni
gungsspannung von 200 keV. Dagegen wurden bei der zweiten
Implantation Borionen in einen oberen Bereich implantiert,
und zwar mit einer Dosis von etwa 5×1014 cm-2 sowie bei
einer Beschleunigungsspannung von 100 keV.
Die auf diese Weise erhaltenen Borionenimplantationsschich
ten 3 und 23 werden anschließend einer Wärmebehandlung aus
gesetzt (Temperung). Diese Temperung erfolgt in einer Atmo
sphäre, die ein inaktives Gas (z.B. Ar-Gas) und N2-Gas
enthält sowie bei einer Temperatur von 1000 bis 1400°C.
Aufgrund der Temperung wird die Borionenimplantations
schicht aktiviert, so daß eine Hochwiderstands-SiC-Einkri
stallschicht erhalten wird, die bei hohen Temperaturen von
200 bis 500°C arbeiten kann und einen spezifischen Wider
stand von 600 Ω×cm oder mehr aufweist.
Die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht nach der Erfin
dung liegt in Form eines Dünnfilms vor, der vorzugsweise
eine Dicke von 0,5 bis 1,0 µm aufweist. Konventionell muß
eine Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht mit hohem elek
trischem Widerstand, die durch Hinzufügen von Bor zu einer
SiC-Monokristallschicht erhalten worden ist, als Dickfilm
ausgebildet werden, der eine Dicke von etwa 5 µm aufweist,
um Kristalldefekte zu reduzieren, die an der Grenzfläche
des pn-Übergangs hervorgerufen werden. Demgegenüber ist es
nach der Erfindung möglich, die Hochwiderstands-SiC-Einkri
stallschicht erheblich dünner auszubilden. Wie bereits oben
erwähnt, kommt zusätzlich das Ionenimplantationsverfahren
zum Einsatz, um Borionen zu implantieren, wodurch sich ver
schiedene Probleme, die beim konventionellen Vorgehen auf
treten, beseitigen lassen.
Beispielsweise zeigen die Fig. 1(c) und 2(c) Hochwider
stands-SiC-Einkristallschichten 4 und 24, die jeweils eine
Dicke von 0,5 µm aufweisen und einen spezifischen Wider
stand von 600 Ω×cm besitzen. Diese Schichten wurden durch
Aktivierung der Borimplantationsschichten 3 und 23 erzeugt,
und zwar mittels der bereits erwähnten Wärmebehandlung bzw.
Temperung der Schichten in einer Atmosphäre aus Ar-Gas so
wie bei einer Temperatur von etwa 1300°C und für 30 Minu
ten.
Die Fig. 1(e) zeigt einen MESFET, bei dem eine Hochwider
stands-SiC-Einkristallschicht 4 so ausgebildet ist, daß sie
auch bei einer hohen Temperatur im Bereich von 200°C bis
500°C als elektrisch isolierende Schicht dient, die eine
SiC-Einkristallschicht 5 gegenüber einem Halbleitersubstrat
1 aus SiC oder Si elektrisch isoliert, wobei die SiC-Ein
kristallschicht 5 auf der gesamten Oberfläche der SiC-Ein
kristallschicht 4 liegt und als Kanalschicht dient.
Ferner zeigt die Fig. 2(e) einen MOSFET, bei dem eine Hoch
widerstands-SiC-Einkristallschicht 24 so ausgebildet ist,
daß sie als elektrisch isolierende Schicht und auch als Ka
nalschicht arbeiten kann, selbst wenn die Temperatur in ei
nem Bereich von 200°C bis 500°C liegt.
Im nachfolgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
beschrieben.
Die Fig. 1(e) zeigt einen Schottky-Gate-Feldeffekttransi
stor (MESFET), der eine SiC-Halbleitereinrichtung dar
stellt, die in Übereinstimmung mit einem ersten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung hergestellt worden ist. Die
Herstellung des MESFET wird nachfolgend näher beschrieben.
Zunächst wird entsprechend Fig. 1(a) eine nichtdotierte
SiC-Einkristallschicht 2 (Schichtdicke etwa 10 µm) bei
1350°C auf ein Si-Einkristallsubstrat 1 niedergeschlagen
bzw. abgeschieden, und zwar mit Hilfe eines Chemical-Vapor-
Deposition-Verfahrens (CVD-Verfahrens). Sodann werden Bor
ionen (11B⁺) in den Oberflächenbereich der nichtdotierten
SiC-Einkristallschicht 2 implantiert, und zwar zweimal so
wie mit Hilfe einer Ionenimplantationseinrichtung, um eine
Borionenimplantationsschicht 3 mit einer Dicke von etwa 0,5µm
zu erhalten, wie in Fig. l(b) gezeigt ist. Die Implanta
tion erfolgt bei Beschleunigungsspannungen von 200 keV und
100 keV, wobei die zugeordneten Borionendosierungen ent
sprechend bei 1×1015 cm-2 und 5×1014 cm-2 liegen. Es
erfolgt also zunächst eine Borionenimplantation in tieferen
Schichtbereichen und danach in höheren Schichtbereichen.
Anschließend wird die so erhaltene Struktur getempert, und
zwar in einer Ar-Atmosphäre bei 1300°C sowie über 30 Minu
ten, um die Borionenimplantationsschicht 3 zu aktivieren.
Auf diese Weise wird eine Hochwiderstands-SiC-Einkristall
schicht (also eine elektrisch isolierende Schicht) 4 erhal
ten, wie die Fig. 1(c) erkennen läßt. Der spezifische Wi
derstand der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht 4 wurde
durch Messungen beim Raumtemperatur zu etwa 6×102 Ω×cm
bestimmt. Eine Reduzierung des spezifischen Widerstands
läßt sich praktisch im gesamten Bereich zwischen der Raum
temperatur bis herauf zu 500°C nicht beobachten, so daß die
Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht 4 ausgezeichnet als
elektrische Isolationsschicht verwendbar ist. Die Fig. 3
zeigt die Änderung des spezifischen Widerstands der Hochwi
derstands-SiC-Einkristallschicht (elektrisch isolierende
Schicht) 4 in Abhängigkeit der Temperatur.
Sodann wird eine nichtdotierte SiC-Einkristallschicht
(Schichtdicke etwa 0,5 µm) auf die elektrisch isolierende
Schicht 4 aufgebracht, und zwar mit Hilfe eines CVD-Verfah
rens. Diese nichtdotierte SiC-Einkristallschicht trägt das
Bezugszeichen 5 und arbeitet als Kanalschicht (Fig. l(d)).
Im Anschluß an diesen Vorgang wird die Kanalschicht 5 durch
einen SiO2-Film bedeckt, der eine Filmdicke von etwa 1µm
aufweist und mit Hilfe eines CVD-Verfahrens oder eines
Plasma-CVD-Verfahrens erzeugt wird. Dieser Film trägt das
Bezugszeichen 6. In ihn werden mit Hilfe eines photolitho
graphischen Ätzverfahrens Öffnungen hineingeätzt, so daß
schließlich ein Feldisolationsfilm 6 vorhanden ist (Fig.
1(e)). Zum Zwecke des Ätzens wird eine Fluorwasserstofflö
sung (HF-Lösung) verwendet. Schließlich wird zur Bildung
Ohm′scher Elektroden Nickel (Ni) in die Öffnungen niederge
bracht, die den Source- und Drainbereichen entsprechen,
während Gold (Au) für eine Schottky-Elektrode niederge
schlagen wird, und zwar innerhalb einer Öffnung, die dem
Gatebereich zugeordnet ist. Das Niederschlagen der Metalle
erfolgt jeweils durch Aufdampfen im Vakuum. Zuletzt werden
eine Soureelektrode 7, eine Drainelektrode 8 und eine Gate
elektrode 9 auf photolithographischem Wege gebildet, um
einen MESFET zu erhalten, wie er in Fig. 1(e) dargestellt
ist.
Im Ergebnis wird ein MESFET erhalten, der ausgezeichnete
Betriebseigenschaften auch bei hohen Temperaturen aufweist.
Da die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht, die mit Bor
ionen dotiert worden ist, als elektrische Isolationsschicht
4 verwendet wird, die sich im unteren Teil der Kanalschicht
5 befindet, reduziert sich ein Leckstrom, der in Richtung
von der Kanalschicht 5 zum SiC-Einkristall 1 fließt. Infol
ge einer gleichrichtenden Eigenschaft der elektrischen Iso
lationsschicht 4 und der Kanalschicht 5 treten ferner im
Temperaturbereich von Raumtemperatur bis etwa 500°C keine
Probleme auf. Eine Verschlechterung der gleichrichtenden
Eigenschaft infolge eines Ansteigens des Leckstroms bei ho
her Temperatur wurde nicht beobachtet.
Die Fig. 2(e) zeigt einen Feldeffekttransistor (MOSFET) mit
isoliertem Gate, der eine SiC-Halbleitereinrichtung dar
stellt, die in Übereinstimmung mit einem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel der Erfindung erzeugt worden ist. Die Her
stellung des MOSFETs wird nachfolgend näher beschrieben.
Zunächst wird entsprechend Fig. 2(a) eine nichtdotierte
SiC-Einkristallschicht 22 auf ein Si-Einkristallsubstrat 21
niedergeschlagen bzw. abgeschieden, und zwar mit Hilfe ei
nes Chemical-Vapor-Deposition-Verfahrens (CVD-Verfahrens).
Sodann werden Borionen (11B⁺) in den Oberflächenbereich der
nichtdotierten SiC-Einkristallschicht 22 implantiert, und
zwar zweimal unter Verwendung einer Ionenimplantationsein
richtung zur Bildung einer Ionenimplantationsschicht 23,
die in Fig. 2(b) dargestellt ist. Die Ionenimplantation er
folgt unter Verwendung von Beschleunigungsspannungen von
200 keV und 100 keV, wobei jeweils Borionen mit Dosen von
1×1015 cm-2 und 5×1014 cm-2 implantiert werden. Zunächst
werden also Borionen im tieferen Schichtbereich implantiert
und danach im höheren Schichtbereich.
Es erfolgt anschließend ein Tempervorgang bei Temperaturen
zwischen 1000°C und 1300°C, um die Borionenimplantations
schicht 23 zu aktivieren und eine Hochwiderstands-SiC-Ein
kristallschicht (elektrisch isolierende Schicht und Kanal
schicht) 24 zu erhalten, wie in Fig. 2(c) gezeigt ist. Mes
sungen des spezifischen Widerstands der Hochwiderstands-
SiC-Einkristallschicht 24 haben gezeigt, daß sich der spe
zifische Widerstand praktisch in einem weiten Temperaturbe
reich nicht verändert, so daß sich die Hochwiderstands-SiC-
Einkristallschicht 24 ausgezeichnet als elektrisch isolie
rende Schicht und Kanalschicht verwenden läßt.
Sodann wird auf der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht
24 ein SiO2-Film aufgebracht, und zwar mit Hilfe eines CVD-
Verfahrens oder mit Hilfe eines Plasma-CVD-Verfahrens. In
einem bestimmten Bereich wird der SiO2-Film weggeätzt, und
zwar unter Verwendung eines photolithographischen Ätzver
fahrens, um eine Öffnung zu erhalten, wodurch schließlich
ein Feldisolationsfilm 25 gebildet wird (Fig. 2(d)). Der
Ätzvorgang erfolgt unter Verwendung einer Fluorwasserstoff-
Lösung (HF-Lösung). Phosphorionen (31P⁺) werden durch die
Öffnung hindurch in die Hochwiderstands-SiC-Einkristall
schicht 24 mit Hilfe einer Ionenimplantationseinrichtung
eingebracht, und zwar unter Verwendung des Feldisolations
films 25 als Maske. Die Ionenimplantation erfolgt bei einer
Beschleunigungsspannung von 100 keV, wobei der Anteil an
implantierten Phosphorionen 3×1014 cm-2 beträgt. Die so
erhaltene Struktur wird dann getempert, und zwar bei Tempe
raturen zwischen 1000 und 1200°C, so daß der p-Ionenimplan
tationsbereich zur Bildung von Source- und Drainbereichen 6
und 7 aktiviert wird, wie die Fig. 2(d) erkennen läßt.
Nachdem der Feldisolationsfilm 25 im Gebiet des Gatebe
reichs weggeätzt worden ist, erfolgt eine Wärmeoxidation in
einer Sauerstoffatmosphäre bei 1100°C sowie über 4 Stunden
zwecks Bildung eines Gateisolationsfilms 28. Schließlich
wird Aluminium (Al) durch Vakuumaufdampfung in Öffnungen
niedergeschlagen, die den Source- und Drainbereichen 26 und
27 zugeordnet sind sowie auf dem Gateisolationsfilm 28, der
dem Gatebereich zugeordnet ist. Sodann werden eine Source
elektrode 29, eine Drainelektrode 30 und eine Gateelektrode
31 auf photolithographischem Wege gebildet, um den in Fig.
2(e) dargestellten MOSFET zu erhalten.
Innerhalb des auf diese Weise hergestellten MOSFETs befin
det sich eine Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht 24,
die nicht nur als elektrische Isolationsschicht dient, son
dern auch als Kanalschicht. Wird eine Spannung an die Gate
elektrode 31 angelegt, so wird ein Kanalbereich in der
Oberfläche der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht 24
erzeugt. Strom fließt zwischen dem Sourcebereich 26 und dem
Drainbereich 27 durch den Kanalbereich hindurch, so daß ein
FET-Betrieb vorliegt. Der MOSFET nach Fig. 2(e) weist die
in Fig. 4 gezeigten Eigenschaften auf.
Zum Vergleich zeigt die Fig. 6 die Eigenschaften eines
MOSFETs, der in ähnlicher Weise wie der oben beschriebene
MOSFET hergestellt worden ist, dessen Siliciumcarbid-Ein
kristallschicht jedoch durch ein Chemical-Vapor-Deposition-
Verfahren unter Hinzufügung von Bor als Verunreinigungsma
terial erzeugt worden ist, also keine Borionenimplanta
tionsschicht 23 ist.
Wie die Fig. 4 und 6 erkennen lassen, weist der MOSFET nach
der Erfindung (Fig. 4) bessere Transistoreigenschaften auf,
da eine Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht 24, in die
Borionen implantiert worden sind, als elektrisch isolieren
de Schicht und Kanalschicht verwendet wird. Neben einer
Verbesserung der Eigenschaft des Gateisolationsfilms 28
wird auch ein verringerter Leckstrom vom Sourcebereich 26
und Drainbereich 27 in der Kanalschicht zum Si-Einkristall
substrat erhalten. Diese guten Transistoreigenschaften
bleiben auch dann stabil, wenn sich die Temperatur zu höhe
ren Werten hin verändert, beispielsweise 500°C beträgt.
Claims (13)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleitereinrich
tung mit folgenden Schritten:
- - Bildung einer SiC-Einkristallschicht (2, 22) auf der ge samten Oberfläche eines Halbleitersubstrats (1, 21),
- - Bildung einer Borionenimplantationsschicht (3, 23), die im wesentlichen ein dünner Film ist, durch Implantation eines bestimmten Anteils an Borionen in den Oberflächen bereich der SiC-Einkristallschicht (2, 22), und
- - Bildung einer Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (4, 24) in Form eines Dünnfilms durch Wärmebehandlung der Borionenimplantationsschicht (3, 23), so daß die Hochwi derstands-SiC-Einkristallschicht (4, 24) wenigstens als elektrisch isolierende Schicht arbeiten kann.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borionenimplantationsschicht (3, 23) auf dem Ober
flächenbereich der SiC-Einkristallschicht (2, 22) in Form
eines Dünnfilms mit einer Dicke von 1 µm oder weniger ge
bildet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borionenimplantationsschicht (3, 23) durch ein
oder mehrmaliges Implantieren von Borionen gebildet ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (4, 24) so
ausgebildet ist, daß sie einem Betrieb bei hoher Temperatur
im Bereich von 200°C bis 500°C standhält und einen spezifi
schen Widerstand von 600 Ω×cm oder mehr aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (4, 24) im
Oberflächenbereich der SiC-Einkristallschicht (2, 22) in
Form eines Dünnfilms mit einer Dicke von 1 µm oder weniger
gebildet ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borionenimplantationsschicht (3, 23) einer Wärmebe
handlung bei 1000°C bis 1400°C in einer Atmosphäre von
Inertgas oder N2-Gas unterzogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schottky-Feldeffekttransistor gebildet wird, bei
dem die SiC-Einkristallschicht (5) auf der gesamten Ober
fläche der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (4)
liegt, und bei dem Source-, Gate- und Drainelektroden auf
der SiC-Einkristallschicht (5) gebildet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Feldeffekttransistor mit isoliertem Gate gebildet
wird, der Source- und Drainbereiche in einem bestimmten Ge
biet der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (24) auf
weist, mit denen jeweils Source- und Drainelektroden elek
trisch verbunden sind, sowie ferner eine Gateelektrode auf
der Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (24) zwischen
den Source- und Drainbereichen besitzt, wobei zwischen der
Gateelektrode und der Hochwiderstands-SiC-Einkristall
schicht ein Gateisolationsfilm (28) liegt.
9. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Borionenimplantationsschicht ein Dünnfilm
mit einer Dicke von etwa 0,5 µm ist, der sich auf dem Ober
flächenbereich der SiC-Einkristallschicht befindet, und der
mit jeweiligen Beschleunigungsspannungen von 200 keV und
100 keV erzeugt worden ist bei einer Menge (Dosis) implan
tierter Borionen von 1×1015 cm-2.
10. Verfahren nach Anpruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Borionenimplantationsschicht ein Dünnfilm
mit einer Dicke von etwa 0,5 µm ist, der sich auf dem Ober
flächenbereich der SiC-Einkristallschicht befindet, und der
mit jeweiligen Beschleunigungsspannungen von 200 keV und
100 keV sowie mit jeweils zugeordneten Mengen (Dosen) im
plantierter Borionen von 1×1015 cm-2 und 5×1014 cm-2
erzeugt worden ist.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hochwiderstands-SiC-Einkristall
schicht so ausgebildet ist, daß sie eine Dicke von 0,5µm
und einen spezifischen Widerstand von 600 Ω×cm aufweist,
und zwar durch Aktivierung der Borionenimplantationsschicht
mittels einer Wärmebehandlung (Temperung) in einer Atmo
sphäre von Ar-Gas bei etwa 1300°C für etwa 30 Minuten.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht (4) so aus
gebildet ist, daß sie als elektrisch isolierende Schicht
zur elektrischen Isolation der als Kanalschicht dienenden
SiC-Einkristallschicht (5) gegenüber einem Halbleitersub
strat (1) auch bei einer hohen Temperatur im Bereich von
200°C bis 500°C arbeiten kann.
13. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hochwiderstands-SiC-Einkristallschicht so ausgebil
det ist, daß sie als Kanalschicht und elektrisch isolieren
de Schicht zur Isolation der Kanalschicht gegenüber einem
Halbleitersubstrat auch bei einer hohen Temperatur im Be
reich von 200°C bis 500°C arbeiten kann.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |