DE4004634A1 - Wuerfelspielzeug - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Würfelspielzeug, bestehend aus
einem ein Spielfeld enthaltenden Spielgerät, beweglichen
Spielelementen und einem Würfel.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein
Spielgerät für ein Würfelspielzeug zu schaffen, welches
einfach und preiswert herzustellen ist, einfach und
übersichtlich gestaltet ist und welches auf einfache Weise
benutzt und verwahrt werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale
von Anspruch 1 gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen
enthalten.
Mit dem Würfelspielzeug gemäß der Erfindung kann ein
Spieler alleine spielen, oder es können mehrere Personen
zusammen spielen. Die Anzahl der Spieler ist praktisch
unbegrenzt. Es kann in beliebigen Größen hergestellt
werden, beispielsweise auch im Taschenformat, so daß es auf
Reisen mitgenommen werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden mit Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen anhand von mehreren
Ausführungsformen als Beispiele beschrieben. In den
Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungs
form eines Spielgerätes des Würfelspielzeugs
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 einen Querschnitt längs der Ebene II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungs
form des Spielgerätes gemäß der Erfindung,
Fig. 4 einen Querschnitt längs der Ebene IV-IV in
Fig. 3,
Fig. 5 eine vertikalen Querschnitt durch eine
dritte Ausführungsform des Spielgerätes
nach der Erfindung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine vierte Ausführungs
form des Spielgerätes nach der Erfindung,
und
Fig. 7 eine stirnseitige Ansicht in Richtung des
Pfeiles VII von Fig. 8 gesehen.
Zum Würfelspielzeug nach der Erfindung gehören gemäß Fig. 1
ein Spielgerät 22, ein Würfel 24 und eine Vielzahl von mit
der Hand setzbaren Spielelementen 28. Das Spielgerät 22
besteht aus einem oben offenen Behälter 28 mit einem
Behälterinnenraum 30 und mit einer ringförmigen
Behälterwand 32, und aus einer ringförmigen Platte 34 als
Deckel, welcher auf dem oberen Rand 36 der Behälterwand 32
aufliegt und in seinem Zentrum über dem Zentrum des
Behälterinnenraums 30 eine zentrale Öffnung 38 aufweist.
Die Öffnung 38 hat einen so großen Durchmesser, daß die
Spielelemente 26 durch sie hindurch in den
Behälterinnenraum 30 gegeben werden können. Der
Behälterinnenraum 30 ist so groß, daß er sämtliche im
Spiel befindliche Spielelemente 26 aufnehmen kann. Zum
leichteren Herausnehmen der Spielelemente 26 ist die
ringförmige Platte 34 vom Behälter 28 abnehmbar. Die
ringförmige Platte 34 erstreckt sich über den oberen
Behälterrand 36 hinaus radial bis über den
Behälterinnenraum 30 und ist durch einen ringförmigen
Anschlag 40, der an ihrer Unterseite befestigt ist, gegen
radiales Verrutschen auf dem Behälter 28 gesichert. Die
ringförmige Platte 34 hat vorzugsweise auch einen radial
nach außen über den oberen Behälterrand 36 überstehenden
Abschnitt 42. Durch diesen über den oberen Behälterrand 36
radial nach außen überstehenden Abschnitt 42 und durch
seinen radial nach innen über den Behälterinnenraum 30
überstehenden inneren Abschnitt 44 kann die ringförmige
Platte 34 von Hand leicht ergriffen und vom Behälter 28
abgehoben werden. Das Spielgerät 22 bildet ein Spielfeld 46
mit einer Vielzahl von Feldern 1, 2, 3, 4, 5, 6. Eines der
Felder, nämlich das Feld Nr. 6, ist ein Sanderfeld und durch
die Öffnung 38 und den darunterbefindlichen
Behälterinnnenraum 30 als "Pool" zur Aufnahme von
Spielelementen 26 ausgebildet. Die anderen Felder 1, 2, 3,
4 und 5 sind durch diese Zahlen gekennzeichnet und
beispielsweise durch ein Farbdruckverfahren, auf der
Oberfläche der ringförmigen Platte 34 um das zentrale
Sonderfeld 6 herum gebildet. Dadurch unterscheidet sich das
Sonderfeld 6 durch die Position und Form von den anderen
Feldern 1 bis 5, ohne daß eine zusätzliche Kennzeichnung
z. B. durch die Zahl 6 nötig ist. Die Zahl 6 oder eine
andere Kennzeichnung kann aber zusätzlich vorhanden sein.
Wichtig ist, daß sich eines der Felder als Sonderfeld von
allen anderen Feldern unterscheidet. Dem Sonderfeld 6, oder
den dieses Sonderfeld bildenden Pool ist eine mit sechs
Punkten versehene Würfeloberfläche des Würfels 24
zugeordnet. Den anderen Feldern 1, 2, 3, 4 und 5 ist je
eine mit einem Punkt, mit zwei Punkten, mit drei Punkten,
mit vier Punkten und mit fünf Punkten versehene
Würfeloberfläche des Würfels 24 zugeordnet. Gemäß einer
nicht dargestellten Ausführungsform können anstelle von
Zahlen selbstverständlich auch andere Kennzeichnungen
verwendet werden, beispielsweise verschiedene Buchstaben,
Bildmotive oder Farben, so daß jeweils ein Feld und eine
Würfeloberfläche eine gleiche Kennzeichnung haben, ein
zweites Feld und eine zweite Würfeloberfläche eine andere
Kennzeichnung, usw. Daraus ersieht man, daß die Anzahl der
Felder beliebig ist. Wesentlich ist, daß der zugehörige
Würfel eine gleich große Anzahl Würfeloberflächen mit den
Feldern zugeordneten Kennzeichnungen hat.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte weitere
Ausführungsform eines Spielgerätes 22/2 nach der Erfindung
hat statt einer runden Form eine fünfeckige Form in der
Draufsicht Die fünfeckige Platte 34/2 auf dem fünfeckigen
Behälter 28/2 hat einen über den oberen Behälterrand 36
greifenden radial äußeren Randabschnitt 42/2, welcher ein
seitliches Verrutschen der Platte 34/2 auf dem Behälter
28/2 verhindert.
Fig. 5 zeigt im Vertikalschnitt eine einstückige
Ausführungsform eines Spielgerätes 22/3 nach der Erfindung,
bei welchem der Behälter 28/3 und die Platte 34/3 zusammen
aus einem einzigen Materialstück bestehen. Das auf der
Platte 34/3 aufgebrachte Spielfeld 46 ist schematisch durch
eine horizontale Linie angedeutet.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Spielgerät 22/4 in Form einer
ebenen, vorzugsweise runden Scheibe, bei welcher das
Sonderfeld durch die Zahl 6 und die zentrale Position
innerhalb der ringförmig darum herum angeordneten Felder 1,
2, 3, 4 und 5 gekennzeichnet ist. Dieses Sonderfeld 6 ist
nicht durch eine Vertiefung oder einen Pool gebildet,
sondern durch eine horizontale Fläche in der gleichen Ebene
wie die anderen Felder 1, 2, 3, 4 und 5. Das Sonderfeld 6
ist so groß, daß alle im Spiel befindlichen Spielelemente
26 auf ihm abgestellt werden können.
Der Auführungsform nach den Fig. 1 und 2 entsprechende
Teile sind in den anderen Figuren jeweils mit gleichen
Bezugszahlen versehen.
Anstatt sechs Felder können auch mehr oder weniger Felder
und ein Würfel mit einer jeweils entsprechenden Anzahl von
Würfelflächen vorgesehen sein.
Das Spielgerät gemäß der Erfindung kann aus sämtlichen
bekannten Werkstoffen bestehen, vorzugsweise aus
Kunststoff, so daß es handlich und leicht transportierbar
ist, aber gleichzeitig auch stabil.
Mit dem als "Pool-Inn" bezeichenbaren Würfelspielzeug kann
alleine oder als Gesellschaftsspiel mit mehreren Spielern
gespielt werden. Die Anzahl der Spieler ist praktisch
unbegrenzt. Je mehr Spieler vorhanden sind oder sich
beteiligen, desto länger dauert das Spiel im zeitlichen
Ablauf. Sind weniger Mitspieler beteiligt, verringert sich
die Spieldauer dementsprechend. Es gibt nur einen
Verlierer, es ist derjenige Spieler, der als letzter noch
einen oder mehrere Spielelement übrig bei sich hat.
Die Anzahl der Spielelemente, die im jeweiligen Spiel
verwendet werden und pro Spieler ausgegeben werden, wird
gemeinsam durch alle Mitspieler vor Spielbeginn festgelegt.
Es sollten in der Regel pro Mitspieler mindestens sechs
Spielelemente im Spiel sein. Davon ist die Spieldauer
abhängig. Sollten sich die Mitspieler auf zusätzliche
Spielemente einigen, was in der Spielregel nicht
ausgeschlossen ist, dauert die Spielzeit dementsprechend
länger. Die Spielelemente sind in Form und Farbe nicht
festgelegt.
Die einzelnen Mitspieler bestimmen vor Spielbeginn durch
Losen, Auswürfeln, Kartenziehen oder Knobeln etc., welcher
Spieler mit dem Spiel beginnt. Ferner wird festgelegt, ob
im Uhrzeigersinn nach rechts oder gegen den Uhrzeigersinn
nach links vom beginnenden Spieler gespielt wird. Es kann
mit einem gemeinsamen oder mehreren Würfeln gespielt
werden. Der verwendete Würfel kann auf einer Würfelfläche
anstelle von sechs Punkten auch einen Aufdruck "Pool"
enthalten. Alle im Spiel befindlichen Würfel müssen aber in
Form und Aussehen gleich sein.
Der ermittelte Spieler I, welcher beginnen darf, würfelt
und stellt eines seiner Spielelemente auf dem Feld des
Spielgerätes ab, das mit dem gewürfelten identisch ist.
Würfelt Spieler I beispielsweise eine "3", stellt er ein
Spielelement auf das mit "3" gekennzeichnete Feld. Spieler
I kann so lange würfeln und Spielelemente auf gewürfelte
Felder abstellen, wie er meint freie Felder abdecken zu
können. Es darf jeweils nur ein Spielelement pro Feld
abgestellt werden. Würfelt er eine Ziffer, deren
zugehöriges Feld am Spielgerät bereits mit einem
Spielelement besetzt ist, so muß er dieses dort vorhandene
Spielelement wegnehmen und der nächste Spieler, Spieler II
kommt an die Reihe zu würfeln. Spieler I kann aber, wenn er
will, bevor er gezwungen ist ein Spielelement
zurückzunehmen, passen und das Spiel an Spieler II
abgeben. Wird von einem Spieler eine "6" gewürfelt, so wird
das Spielelement durch die Öffnung im Spielfeld in den
"Pool" gegeben oder auf dem mit "6" gekennzeichneten
Feld abgestellt und ist aus dem Spiel.
Würfelt Spieler II eine Zahl, deren Feld am Spielgerät
bereits mit einem Spielelement abgedeckt ist, so muß er
dieses Spielelement zu sich nehmen und das Spiel an Spieler
III abgeben. Sind nur zwei Spieler im Spiel, so gibt in
diesem Fall Spieler II wieder an Spieler I ab.
Jeder Spieler kann also so lange würfeln, wie er meint
freie Felder am Spielgerät mit einem seiner Spielelemente
abdecken zu können. Jeder Spieler kann aber auch passen und
das Spiel an den nächsten Spieler abgeben. Er muß aber vor
der Weitergabe an den nächsten Spieler mindestens einmal
würfeln. Freie Felder am Spielgerät dürfen mit jeweils
einem Spielelement belegt werden, werden bereits belegte
Felder gewürfelt, so muß der Spieler, der gewürfelt hat,
das dort liegende Spielelement zu sich nehmen.
Spielelemente, die in den "Pool" kommen, sind aus dem
Spiel.
Auf diese Art und Weise entsteht ein wechselseitiges Spiel.
Die Spieler, welche ihre Spielelemente alle im "Pool" oder
auf freien Feldern plaziert haben und kein Spielelement
mehr bei sich haben, scheiden aus und sind Gewinner. Das
Spiel ist beendet, wenn ein Spieler mit einem oder mehreren
bei ihm verbliebenen Spielelementen übrigbleibt. Er ist der
Verlierer.
Die Spielregeln können so erweitert werden, daß ein Spieler
nicht schon aus dem Spiel ausscheidet, wenn er alle
Spielelemente im Pool oder auf den Feldern plaziert hat,
sondern er muß dann noch einmal würfeln um zu bestätigen.
D. h., hat er "6" oder eine Zahl gewürfelt, deren Feld nicht
belegt ist, ist das Spiel für ihn beendet. Würfelt er eine
Zahl, deren Feld belegt ist, muß er das daraufliegende
Spielelement wieder zu sich nehmen und weiterspielen.
Claims (10)
1. Würfelspielzeug, bestehend aus einem ein Spielfeld
enthaltenden Spielgerät, beweglichen Spielelementen
und einem Würfel,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spielfeld (46) des Spielgerätes (22; 22/2;
22/3; 22/4) so viele verschiedene Felder (1, 2, 3, 4,
5, 6) aufweist wie der verwendete Würfel (24)
Würfelflächen hat, daß sich ein Feld (6) von allen
anderen Feldern als Sonderfeld unterscheidet, daß dem
Sonderfeld eine bestimmte Würfelfläche zugeordnet ist
und daß die anderen Felder (1, 2, 3, 4, 5) je einer
der anderen, mit korrespondierender Kennzeichnung
versehenen Würfelflächen zugeordnet sind.
2. Würfelspielzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spielgerät (22; 22/2; 22/3) aus einem Behälter
(28; 28/2; 28/3) mit einer zentralen oberen
Behälteröffnung (38) besteht, daß der
Behälterinnenraum (30) eine alle Spielelemente (26)
fassende Größe hat, daß das Sonderfeld (6) durch die
Behälteröffnung (38) gebildet ist, daß der unter ihr
befindliche Behälterinnenraum (30) einen Pool zur
Aufnahme der auf das Sonderfeld zu setzenden
Spielelemente (26) bildet, und daß die anderen Felder
(1, 2, 3, 4, 5) um die Behälteröffnung (36) herum
angeordnet sind.
3. Würfelspielzeug nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spielgerät (22; 22/2; 22/3) aus einem oben
offenen Behälter (28; 28/2; 28/3) und einer darauf
angeordneten Platte (34; 34/2; 34/3) mit einer
zentralen Öffnung (36) als Behälteröffnung besteht, und
daß die anderen Felder (1, 2, 3, 4, 5) auf der
Oberseite der Platte (34; 34/2; 34/3) gebildet sind.
4. Würfelspielzeug nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (34; 34/2) sich über den
Behälterinnenraum (30) erstreckt, gegen seitliches
Verrutschen relativ zum Behälter (28; 28/2) fixiert
ist, und wie ein Deckel vom Behälter abhebbar ist.
5. Würfelspielzeug nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Platte (34; 34/3) im wesentlichen ringförmig
ist.
6. Würfelspielzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spielgerät (22/3) einteilig ausgebildet ist.
7. Würfelspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die anderen Felder (1, 2, 3, 4, 5) ringförmig um
das Sonderfeld (6; 38) herum angeordnet sind.
8. Würfelspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß insgesamt fünf der anderen Felder (1, 2, 3, 4, 5)
gebildet sind.
9. Würfelspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die anderen Felder (1, 2, 3, 4, 5) zusammen eine
ungefähr ringförmige Anordnung bilden.
10. Würfelspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Spielgerät (22; 22/2; 22/3; 22/4) aus
Kunststoff besteht.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904004634 DE4004634A1 (de) | 1990-02-15 | 1990-02-15 | Wuerfelspielzeug |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904004634 DE4004634A1 (de) | 1990-02-15 | 1990-02-15 | Wuerfelspielzeug |
Publications (1)
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|---|---|
| DE4004634A1 true DE4004634A1 (de) | 1991-08-22 |
Family
ID=6400175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904004634 Withdrawn DE4004634A1 (de) | 1990-02-15 | 1990-02-15 | Wuerfelspielzeug |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP0442132A1 (de) |
| DE (1) | DE4004634A1 (de) |
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