DE4003872A1 - Kochplattensteuerung - Google Patents
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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- H05B3/68—Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
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Description
Aus der EP-B-79 483 ist eine mit einem Leistungssteuerge
rät zusammenwirkende Kochplatte bekanntgeworden, die eine
Hauptbeheizung und eine Zusatzbeheizung aufweist. Die Zu
satzbeheizung ist in einem oberen Leistungsbereich der von
dem taktenden Leistungsteuergerät gesteuerten Hauptbehei
zung zuschaltbar. Die Abschaltung der Zusatzbeheizung er
folgt über einen Temperaturbegrenzer an der Kochplatte. Im
oberen Leistungsbereich sind also die Zusatzbeheizung und
die vom Leistungssteuergerät gesteuerte Hauptbeheizung
parallel eingeschaltet. Es ergibt sich damit ein Ankoch
stoß, der damit endet, daß der sehr träge arbeitende Tem
peraturbegrenzer die Zusatzbeheizung ausschaltet und sie
infolge seiner großen Hysterese beim weiteren Betrieb auch
nicht wieder einschaltet.
Diese Anordnung ist sehr vorteilhaft für den beabsichtig
ten Zweck. Sie erfordert jedoch einerseits einen bestimm
ten Temperaturbegrenzer für die Zusatzbeheizung, während
die Hauptbeheizung meist noch extra temperaturgesichert
ist. Bei fortgesetztem Betrieb ist die Kochplatte auf die
Leistung der Hauptbeheizung beschränkt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kochplattensteuerung,
eine Kochplatte und ein Leistungssteuergerät zu schaffen,
die mit geringem schaltungs- und regeltechnischem Aufwand
eine Leistungserhöhung ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst.
Die Zusatzbeheizung wird also erst dann zugeschaltet, wenn
die Hauptbeheizung bereits am Ende ihres Regelbereiches,
d. h. bei 100% ED (relative Einschaltdauer) angelangt ist.
Es ergibt sich somit eine klare Leistungszuordnung in je
der Einstellposition des Leistungssteuergerätes und es
treten keine zeitlich bedingten Leistungssprünge auf. Die
Anordnung ist baulich sehr unkompliziert und erfordert
gegenüber einer normalen leistungsgesteuerten Kochplatte
nur einen einfachen Zusatzkontakt.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen
der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der
Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzel
nen Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in
Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der
Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und
vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen dar
stellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Aus
führungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar
gestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zei
gen:
Fig. 1 ein schematisches Schaltbild einer lei
stungsgesteuerten Elektrokochplatte,
Fig. 2 eine Leistungskurve.
Eine Kochplatte 11, vorzugsweise mit einem Kochplattenkör
per aus Gußmaterial, hat eine beheizte Ringzone 15 und
eine unbeheizte Mittelzone 16. Ihre Beheizung besteht aus
einer Hauptbeheizung mit Heizwiderständen 12, 13 und einer
Zusatzbeheizung mit einem Heizwiderstand 14. Diese Heiz
widerstände sind in Einbettmasse in Nuten an der Unter
seite des Kochplattenkörpers in meist zueinander paralle
len spiralförmigen Gängen eingebettet. Die Leistungen sind
bei dem Ausführungsbeispiel, einer Kochplatte von 180 mm
Durchmesser, wie folgt verteilt:
Hauptheizung:
Heizwiderstand 12 850 W
Heizwiderstand 13 650 W
Heizwiderstand 12 850 W
Heizwiderstand 13 650 W
Zusatzbeheizung:
Heizwiderstand 14 100 W.
Heizwiderstand 14 100 W.
Zusammen ergibt sich also eine Leistung von 2600 W, was
weit über den für eine Kochplatte dieses Durchmessers üb
lichen 2000 W liegt.
In der unbeheizten Mittelzone ist an der Unterseite des
Kochplattenkörpers ein Temperaturbegrenzer 17 angeordnet.
Die Kochplatte wird von einem Leistungssteuergerät 30 mit
elektrischer Leistung versorgt. Es ist ein bimetallge
steuertes, taktendes, stufenlos einstellbares Leistungs
steuergerät dargestellt, das eine Steuerbeheizung 20 auf
weist, die ein Bimetall 19 beheizt, das einen Schalter 18
öffnet oder schließt. Die Einwirkung des Bimetalls auf den
Schalter ist über ein Einstellmittel 21 in Form eines Ver
stellnockens oder einer Schraubspindel einstellbar, die
von einem Einstellknopf 22 manuell bedienbar ist. Mit dem
Einstellmittel 21 ist ein Zusatz-Schaltmittel 23 in Form
eines beispielsweise nockengesteuerten Schaltkontaktes 23
betätigbar. Es ist ferner eine Raste 31 vorgesehen.
Die Schaltung ist wie folgt: Das Haushaltsstromnetz 28
liegt mit einem Pol 33 an dem Schaltkontakt 18, der über
eine Leitung 1 die Heizwiderstände 12, 13 der Hauptbehei
zung versorgt. Schaltkontakt 23 versorgt über Leitung 2
die Zusatzbeheizung 14. Der andere Pol des Haushaltsnetzes
liegt über die Leitung 4 direkt an dem Heizwiderstand 12
und bildet über den normalerweise geschlossenen Kontakt
des Temperaturbegrenzers 17 die Rückleitung auch für den
Hauptbeheizungs-Widerstand 13 und die Zusatzbeheizung 14.
Steuerbeheizung 20 ist zwischen den Leitungen 1 und 4 an
geschlossen, so daß sie jeweils gleichzeitig mit der
Hauptbeheizung 12, 13, d. h. bei geschlossenem Kontakt 18,
beheizt wird.
Die Betätigung des Zusatzkontaktes 23 ist so eingerichtet,
daß er nur zugeschaltet wird, wenn die Einstellung des
Leistungssteuergerätes 30 auf "volle Leistung" gestellt
ist. Die Einstellkurve bzw. Spindeleinstellung ist dabei
so gewählt, daß diese Vollast-Stellung des Leistungs
steuergerätes bereits vor dem Ende des Einstellbereiches
erreicht wird.
Fig. 2 zeigt den Knebel 22 und die Zuordnung der Lei
stung P zu den entsprechenden Drehwinkeln des Knebels und
damit der Einstellmittel 21. An einen "Aus-"Bereich 40
schließt sich ein den größten Teil des Drehwinkelbereiches
einnehmender, stufenloser Einstellbereich 41 an, in dem
lediglich die Hauptbeheizung 12, 13 eingeschaltet ist und
nach Art einer Aussetzregelung taktend, aber im Leistungs
durchschnitt stufenlos, einstellbar ist. Die Leistungs
kurve ist gekrümmt, um eine progressive und damit im unte
ren Bereich feinfühligere Einstellung zu schaffen.
In dem daran anschließenden Bereich 42 ist die Volleistung
der Hauptbeheizung erreicht. Das Leistungssteuergerät 30
liefert also 100% ED (Einschaltdauer). In diesem Bereich
wird in der Winkelstellung 43 vom Einstellmittel 21 der
bis dahin offene Schaltkontakt 23 geschlossen und die Zu
satzbeheizung 14 zugeschaltet. Dies geschieht im Anschluß
an eine Zone 44, die eine kurze "Haltezone" im Bereich
100% ED der Hauptbeheizung 12, 13 ist. Ab dem Punkt 43
bis zum Ende 45 des Einstellbereiches sind also Hauptbe
heizung 12, 13 und Zusatzbeheizung 14 und damit die ge
samte installierte Leistung der Kochplatte eingeschaltet.
Beim Zurückdrehen des Knopfes 22 wird am Punkt 43 die Zu
satzbeheizung wieder ausgeschaltet und auch die Regelein
stellung verläuft auf der gleichen Kurve wie beim Hoch
schalten. Auf dem Reglerknopf 22 ist die Leistungserhöhung
durch die Zusatzbeheizung durch ein Symbol 46 gekennzeich
net. Am Punkt 43 spricht auch die Rast 31 an, die somit
eine für den Benutzer merkliche Kennzeichnung darstellt,
wenn er die Zusatzbeheizung als besondere Leistungserhö
hung nach Art eines "Kick-Down" zuschaltet.
Es ist zu erkennen, daß trotz der sprunghaften Zuschaltung
der Zusatzbeheizung 14 der Verlauf der Steuerkurve im we
sentlichen eingehalten wird. Dies liegt u. a. auch an der
ohnehin im oberen Bereich progressiven und steiler anstei
genden Kennlinie des Leistungssteuergerätes 40. Die Zu
schaltung der Zusatzbeheizung 14 kann über irgendein Sig
nalmittel, wie eine Lampe, eine die Kochplatte umgebende
Ringbeleuchtung o. dgl., angezeigt werden. Dazu kann ent
weder der Kontakt 23 direkt oder irgendein Signalkontakt
verwendet werden. Die Größe der Zusatzbeheizung sollte
vorteilhaft zwischen einem Drittel und der Hälfte der ge
samten installierten Leistung betragen und vorzugsweise
bei 40% liegen. Die Erhöhung der Gesamtleistung gegenüber
üblichen Kochplatten sollte zwischen einem Viertel und
einem Drittel, vorzugsweise bei 30%, liegen, so daß Koch
platten von 145 mm Durchmesser ca. 2000 W (gegenüber
1500 W), mit 180 mm Durchmesser 2600 W (gegenüber 2000 W)
und mit 220 mm Durchmesser 3300 W (gegenüber 2600 W).
Der Temperaturbegrenzer 17 schaltet bei einem Ansprechen
die Zusatzbeheizung 14 und die kleinere Teilleistung 13
der Hauptbeheizung ab. Es verbleibt also als Restleistung
der Heizwiderstand 12 von beispielsweise 850 W, d. h. etwa
ein Drittel der gesamten installierten Leistung. Dies kann
eine Kochplatte auch im Leerlauf ohne Überhitzung ertra
gen. Die Restleistung sorgt dafür, daß bei einem Abschal
ten des Temperaturreglers im Betrieb, beispielsweise beim
Braten mit einer Pfanne mit schlechter Wärmeabnahme, nicht
bei einem dann erfolgenden Ansprechen des sehr hoch einge
stellten Temperaturbegrenzers die gesamte Kochplatte abge
schaltet wird. Diese Schaltung läßt sich also auch mit
einem recht trägen Temperaturbegrenzer benutzen. Es ist
jedoch auch möglich, den Temperaturbegrenzer in allen an
deren Kombinationen zu verwenden. Ein die Gesamtbeheizung
abschaltender Temperaturbegrenzer kommt nur infrage, wenn
er schnell genug anspricht, um sofort nach Nachlassen der
Überhitzung wieder einschalten zu können. Es ist auch mög
lich, gesonderte Temperaturbegrenzer für die Zusatzbe
heizung und die Hauptbeheizung einzusetzen.
Die Erfindung schafft also eine Elektrokochplatte, die,
wie viele Elektrokochplatten, mit drei Heizleitern herge
stellt werden kann, die jedoch insgesamt eine höhere Lei
stung hat. Diese Leistung wird in eine einstellbar ge
steuerte Leistung und eine nur bei Vollast-Stellung der
gesteuerten Leistung zuschaltbare Zusatzleistung unter
teilt. Dies schafft auch den Vorteil, daß die Regelung im
Einstellbereich 41 feinfühliger sein kann, weil die Haupt
beheizung nahezu den gesamten Regelbereich einnimmt. Damit
wird auch der in der Ansteuerung besonders kritische unte
re Wärmebereich, angrenzend an die Null-Stellung, besser
und mit kleineren Leistungswerten regelbar. Das Leistungs
steuergerät ist auch einfacher herzustellen und in vielen
Fällen überhaupt erst möglich und zulässig, weil es eine
kleinere Leistung als die installierte Leistung zu takten
hat. Die das Stromnetz belastende Taktung ist auf kleinere
zu schaltende Leistungen beschränkt und die Taktfrequenz
kann zu einer gleichmäßigen Steuerung niedriger gewählt
werden.
Claims (8)
1. Kochplattensteuerung für eine Elektrokochplatte, die in
mindestens zwei Heizwiderständen eine Hauptbeheizung
(12, 13) und eine Zusatzbeheizung (14) enthält, mit
einem taktenden Leistungssteuergerät (30), das die der
Hauptbeheizung (12, 13) zugeführte Leistung in Abhän
gigkeit von manuellen Einstellmitteln (21) im wesentli
chen stufenlos steuert, wobei die Einstellmittel (21)
ein Zusatz-Schaltmittel (23) betätigt, das die Zusatz
beheizung (14) in einem oberen Leistungsbereich ein
schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatz-
Schaltmittel (23) die Zusatzbeheizung (14) nur in einem
Einstellbereich (42) des Einstellmittels (21) zuschal
tet, in dem das Leistungssteuergerät (30) die volle
Leistung der Hauptbeheizung (12, 13) freigibt.
2. Kochplattensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Einstellbereich der Einstellmittel
(21) eine Zone (44) vorgesehen ist, in der das Lei
stungssteuergerät (30) die volle Leistung der Hauptbe
heizung (12, 13) freigibt und daß das Zusatz-Schalt
mittel (23) die Zusatzbeheizung (14) nach Durchlaufen
dieser Zone (44) zuschaltet.
3. Kochplattensteuerung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß in der Zone (44) ein überwindbares Rast
mittel (31) vorgesehen ist.
4. Kochplattensteuerung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Temperaturbe
grenzer (17) in wenigstens einer Heizwiderstands-Zulei
tung (4) vorgesehen ist.
5. Kochplattensteuerung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hauptbeheizung (12, 13) mindestens
zwei Heizwiderstände enthält und der Temperaturbegren
zer (17) einen der beiden Heizwiderstände (13) der
Hauptbeheizung und die Zusatzbeheizung (14) bei seinem
Ansprechen abschaltet.
6. Kochplattensteuerung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptbeheizung
(12, 13) einer der Kochplatttengröße entsprechend übli
che Leistung aufweist und die Zusatzbeheizung (14) eine
darüber hinausgehende Leistung hinzufügt.
7. Leistungssteuergerät mit den Merkmalen und für eine
Elektrokochplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
8. Kochplatte mit den Merkmalen und zum Anschluß an ein
Leistungssteuergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6.
Priority Applications (5)
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