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DE1274260B - Einrichtung zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten - Google Patents

Einrichtung zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten

Info

Publication number
DE1274260B
DE1274260B DE1962L0040836 DEL0040836A DE1274260B DE 1274260 B DE1274260 B DE 1274260B DE 1962L0040836 DE1962L0040836 DE 1962L0040836 DE L0040836 A DEL0040836 A DE L0040836A DE 1274260 B DE1274260 B DE 1274260B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
power
normally closed
series
cooking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962L0040836
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Guenther Heidtkamp
Karl Simonis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE1962L0040836 priority Critical patent/DE1274260B/de
Publication of DE1274260B publication Critical patent/DE1274260B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B1/00Details of electric heating devices
    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0202Switches
    • H05B1/0213Switches using bimetallic elements

Landscapes

  • Cookers (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten mit mehreren Heizwiderständen, insbesondere zum selbsttätigen Übergang von Ankochen mit voller Heizleistung auf eine vorbestimmte Fortkochleistung, unter Verwendung eines mit der Kochplatte in Verbindung stehenden Temperaturfühlers.
  • Einrichtungen zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten, welche den selbsttätigen Übergang vom Ankochen mit voller Heizleistung auf eine verminderte Fortkochleistung gestatten, sind bekannt. Das Umschalten auf eine verminderte Fortkochleistung wird beispielsweise bei einer bekannten elektrisch beheizten Kochplatte mit mehreren Heizleitern, die mittels eines Regelschalters parallel oder hintereinander schaltbar sind, wobei ein Heizleiter durch einen thermisch beeinflußten Schalter überwacht wird, dadurch erreicht, daß bei Erreichen der Höchsttemperatur der Kochplatte der thermisch beeinflußte Schalter einen Heizwiderstand abschaltet. Bei dieser Schalteinrichtung ist es aber nicht möglich, die Einrichtung, welche das selbsttätige Umschalten auf eine verminderte Fortkochleistung bewirkt, im Bedarfsfall unwirksam zu machen.
  • Weiterhin ist eine elektrische Kochplatte mit mehrstufiger Beheizung und selbsttätiger Umschaltung auf eine Fortkochstufe bekannt, bei der mit ein und demselben Wählorgan entweder die Umschaltung auf eine niedrige Fortkochheizleistung oder auf eine unabhängig von der Temperatur der Kochplatte hohe An-und Fortkochleistung eingestellt werden kann. Diese beiden Möglichkeiten erfordern jedoch eine äußerst umständliche Einstellung des Regelschalters. Dieser muß z. B. bei Inbetriebnahme der Kochplatte mit selbsttätiger Umschaltung auf Fortkochen zweimal nach rechts oder links herum auf Stellung Fortkochen gedreht werden. Erfahrungsgemäß werden aber derartige umständliche Handhabungen von den Hausfrauen nur ungenügend oder überhaupt nicht durchgeführt. Hinzu kommt ein weiterer Nachteil, daß durch Einstellen der beiden üblichen Kochprozesse - konventionelles Kochen oder automatisches Kochen - mittels eines gemeinsamen Wählorgans es sehr große Schwierigkeiten bereiten würde, dieses Wählorgan in der Weise auszubilden, daß mit diesem verschiedene Heizleistungen für das Fortkochen voreingestellt werden können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in seiner Handhabung möglichst einfache Kochautomatik zu schaffen, die es gestattet, daß mit wenigen Handgriffen verschiedene Kochprozesse gewählt bzw. voreingestellt werden können. Diese Aufgabe wird .erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Einrichtung aus zwei getrennt voneinander zu betätigenden Wählorganen besteht, die derart zusammenwirken, daß nur bei gleichzeitigem Betätigen beider Wählorgane ein von dem Temperaturfühler gesteuerter, das automatische Umschalten von Ankochleistung auf Fortkochleistung bewirkender Ruhekontakt wirksam wird.
  • Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen darin, daß der Kochvorgang einmal in der üblichen Weise, d. h. mit Regulierung der Energiezufuhr durch Hand durchgeführt werden kann oder daß im Bedarfsfall lediglich durch einfaches Betätigen eines weiteren Wählorgans die Einrichtung auf Automatikbetrieb umstellbar ist.
  • Durch die Erfindung wird dabei die Möglichkeit geschaffen, daß beim automatischen Kochablauf unabhängig von der durch das zweite Wählorgan jeweils vorgewählten verminderten Fortkochleistung mit dem ersten Wählorgan die Ankochleistung auf einfachste Weise gesondert gewählt werden kann.
  • Die Erfindung ist an Hand von zwei in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 das Schaltschema eines Ausführungsbeispieles der Erfindung mit einer temperaturabhängigen Umschaltung von Ankoch- auf Fortkochleistung und F i g. 2 das Schaltschema eines anderen Ausführungsbeispieles, bei dem das Umschalten von Ankoch- auf Fortkochleistung zeitabhängig gesteuert wird.
  • In F i g. 1 bedeutet 1 eine elektrische Kochplatte mit in Reihe liegenden Heizwiderständen 2, 3 und 4, deren Widerstandswert der Reihe nach in der Größenordnung von etwa 24, 170 und 107 Ohm liegt. Die Ein- und Ausschaltung der Kochplatte erfolgt allpolig über Schaltkontakte 5 und 6. Den Heizwiderständen 2, 3, 4 ist ein stufenlose einstellbarer Heizenergieregler 7 vorgeschaltet, der zum Einstellen der Solltemperatur dient. Der Heizenergieregler 7 besteht aus einem beheizten Arbeitsbimetall 8, das auf einen Ruhekontakt 8' einwirkt, der mittels einer Kurvenscheibe 7' mehr oder weniger vorgespannt werden kann, wodurch die Einschaltdauer des Heizenergiereglers 7 festgelegt wird. Die Beheizung des Arbeitsbimetalls 8 des Heizenergiereglers 7 erfolgt in Abhängigkeit von der der Kochplatte zugeführten Energie. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die Schaltkontakte 5 und 6 gemeinsam mit dem Einstellen der jeweiligen Solltemperatur betätigt bzw. geschlossen.
  • Parallel zu den Heizwiderständen 3 und 4 der Kochplatte 1 ist ein Ruhekontakt 9 geschaltet, der von einem mit der Kochplatte in Verbindung stehenden Temperaturfühlerschalter 10 betätigt wird.
  • Parallel zu dem Heizwiderstand 3 sind zwei miteinander in Reihe liegende Ruhekontakte 11 und 13 geschaltet, die bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel durch je eine Drucktaste 15 bzw. 16 eines als Tastenschalters ausgebildeten zweiten Wählorgans 29 geöffnet werden. Dieses zweite Wählorgan kann aber ohne weiteres auch als Drehschalter ausgebildet sein.
  • Bei dem als zweites Wählorgan dienenden Drucktastenschalter 29 der Schalteinrichtung ist es für den praktischen Kochbetrieb zweckmäßig, drei Einstellstufen, beispielsweise »klein«, »mittel«, »groß« für die Fortkochleistung vorzusehen. Die Tasten sind in der Zeichnung entsprechend der zugeführten Größe der Heizleistung mit I, 1I und III bezeichnet.
  • Es können auch mehr als drei Drucktasten vorgesehen werden, um eine Vergrößerung der Zahl der jeweils voreinstellbaren Fortkochleistungsstufen zu erreichen.
  • Parallel zum Heizwiderstand 4 sind zwei in Reihe liegende Ruhekontakte 12 und 14 geschaltet, von denen der eine zugleich mit dem Ruhekontakt 11 durch die Drucktaste 15 und der andere durch eine dritte Drucktaste 17 geöffnet wird.
  • Die Drucktasten 15,16,17 sind unabhängig von dem ersten Wählorgan, dem stufenlos einstellbaren Heizenergieregler 7 betätigbar und dabei mechanisch derart gegeneinander verriegelt, daß jeweils nur eine Drucktaste im Einschaltsinn betätigt werden kann. Die Ausschaltung der jeweils eingeschalteten Drucktaste erfolgt beispielsweise durch erneutes Betätigen dieser Taste; durch nur teilweises Eindrücken einer der beiden anderen Drucktasten, oder durch eine gesonderte Ausschalttaste.
  • In dem Heizstromkreis der Kochplatte 1 liegt weiterhin ein Kontakt 18 eines Unterbrechungsschalters, der ebenfalls von dem von der Kochplattentemperatur abhängigen Temperaturfühlerschalter 10 gesteuert wird. Dieser Unterbrechungsschalter spricht aber erst bei Überschreiten der für die Kochplatte zulässigen Temperatur an und wirkt somit ausschließlich als Überhitzungsschutz für die Kochplatte.
  • Die Drucktasten 15,16 und 17 sind den Heizwiderständen 2, 3 und 4 in der Kochplatte derart zugeordnet, daß sich, je nachdem, welche Drucktaste betätigt wird, durch In-Reihe-Schalten der Heizwiderstände 2, 3 und 4 oder 2 und 3, oder 2 und 4 eine schwache, mittlere oder starke Fortkochleistung ergibt. Die beschriebene Schalteinrichtung arbeitet nun folgendermaßen: Bei konventioneller Bedienung, d. h. bei ausschließlicher Regulierung der Energiezuführung zur Kochplatte durch Handbetrieb, wobei sich in diesem Fall alle Drucktasten des Tastenschalters 29 in »Aus«-Stellung befinden, wird die gewünschte Kochleistung an dem ersten Wählorgan, dem Heizenergieregler 7 durch Verdrehen der Kurvenscheibe 7' eingestellt. Da die Drucktasten-Ruhekontakte 11 bis 14 und der vom Temperaturfühlerschalter 10 beeinflußte Ruhekontakt 9 geschlossen und somit die Heizwiderstände 3 und 4 der Kochplatte 1 überbrückt sind, ist nur der Heizwiderstand 2 der Kochplatte eingeschaltet. Die Kochplatte wird nun mit der größten zur Verfügung stehenden Leistung, die bei 2000 Watt liegt, aufgeheizt.
  • Hat die Kochplatte 1 die Ansprechtemperatur des Temperaturfühlerschalters 10 erreicht, so wird durch diesen wohl der Ruhekontakt 9 geöffnet, die der Kochplatte zugeführte Leistung erfährt aber trotzdem keine Änderung, da die Heizwiderstände 3 und 4 weiterhin überbrückt bleiben. Der Kochprozeß wird schließlich durch Betätigen des Heizenergiereglers 7 durch Hand in üblicher Weise beendet. Bei eventueller Überhitzung der Kochplatte 1 schaltet der Kontakt 18 des als Überhitzungsschutz dienenden Unterbrechungsschalters die Energiezuführung zur Kochplatte 1 ab.
  • Soll der Kochprozeß jedoch automatisch abgewickelt werden, so erfolgt zunächst die Wahl der gewünschten Ankochleistung in vollkommen gleicher Weise wie bei konventioneller Abwicklung des Kochprozesses, und zwar mittels des ersten Wählorgans, dem Heizenergieregler 7. Zusätzlich und unabhängig von der zuerst vorgenommenen Einstellung der Ankochleistung wird noch je nach der gewünschten Fortkochleistung eine der Drucktasten 15,16 oder 17 betätigt. Durch das Betätigen einer dieser Drucktasten wird zugleich das automatische Umschalten von Ankoch- auf Fortkochleistung vorbereitet, das mit dem Öffnen des Ruhekontaktes 9 bei Erreichen einer vorbestimmten Kochguttemperatur von z. B. etwa 100° C erfolgt.
  • Wird beispielsweise bei der Wahl der Fortkochleistung die Drucktaste 15 betätigt, so wird die erste Überbrückung der Heizwiderstände 3 und 4 durch Öffnen der Ruhekontakte 11 und 12 aufgehoben, während die zweite Überbrückung der Heizwiderstände 3, 4 durch den Ruhekontakt 9 zunächst bestehenbleibt. Erst nach dem Umschalten von der Ankochleistung auf Fortkochleistung durch Öffnen dieses Ruhekontaktes wird der Heizwiderstand 2 in Reihe mit den Heizwiderständen 3 und 4 an die Netzspannung geschaltet. Die Leistungsaufnahme der Kochplatte beträgt nunmehr nur noch etwa 160 Watt. Durch das beheizte Arbeitsbimetall 8 des Heizenergiereglers 7 fließt nunmehr eine wesentlich kleinere Strommenge, die eine zu geringe Wärme erzeugt, um das Arbeitsbimetall genügend stark ausbiegen zu können. Die verminderte Fortkochleistung wird daher der Kochplatte kontinuierlich zugeführt. Der Fortkochprozeß wird durch Betätigen des Heizenergiereglers 7 beendet.
  • Wenn dagegen die Drucktaste 16 für mittlere Fortkochleistung betätigt wird, so wird die erste überbrückung des Heizwiderstandes 3 durch den Ruhekontakt 13 aufgehoben, die zweite Überbrückung durch den Ruhekontakt 9 bleibt bestehen bis zum Öffnen dieses Kontaktes. Der Heizwiderstand 2 wird nun mit dem Heizwiderstand 3 in Reihe an die Netzspannung geschaltet. Auch jetzt ist der der Kochplatte zufließende Strom nicht so stark, daß der Heizenergieregler 7 zum Takten kommt. Die eingestellte mittlere Fortkochleistung wird auch in diesem Fall kontinuierlich zugeführt. Sie liegt in der Größenordnung von etwa 145 Watt.
  • Ist nun die Drucktaste 17 für hohe Fortkochleistung betätigt worden, so wird nach Öffnen des Ruhekontaktes 9 der Heizwiderstand 2 mit dem Heizwiderstand 4 in Reihe geschaltet und vom Netzstrom durchflossen. Die sich dabei einstellende Fortkochleistung wird der Kochplatte wiederum kontinuerlich zugeführt, da auch jetzt das beheizte Arbeitsbimetall 8 des Heizenergiereglers 7 nicht taktet.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 unterscheidet sich von demjenigen nach F i g. 1 dadurch, daß das automatische Umschalten von Ankoch- und Fortkochleistung nicht abhängig von der Temperatur der Kochplatte, sondern rein zeitabhängig erfolgt. Demgemäß wird der Ruhekontakt 9' in an sich bekannter Weise von einem beheizten Bimetall-Zeitschalter 22 betätigt. Die Heizwicklung des Bimetall-Zeitschalters 22 liegt mit einem Begrenzungswiderstand 23 und zwei zusätzlichen Widerständen 24 und 25 in Reihe mit dem Heizenergieregler 7 an der Netzspannung. Parallel zu diesen Widerständen 24 und 25 sind Ruhekontakte 26 und 27 geschaltet, die jeweils beim Betätigen der Drucktaste 16 bzw. 17 zugleich mit dem Ruhekontakt 1.3 bzw. 14 geöffnet werden. Dadurch wird die überbrückung der Widerstände 24, 25 aufgehoben, und diese werden in dem Stromkreis der Heizwicklung 22 und des zugehörigen Begrenzungswiderstandes 23 wirksam. Der zusätzliche Widerstand 25 ist im Vergleich zum Widerstand 24 größer bemessen.
  • Die erfindungsgemäße Schalteinrichtung nach dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 arbeitet wie folgt: Beim Kochen mit Regulierung der Energiezufuhr durch Hand öffnet der Ruhekontakt 9' zwar unter Einfluß des beheizten Arbeitsbimetalls 22 nach einer bestimmten Zeit. Dieser Schaltvorgang bleibt jedoch ohne Einwirkung auf die mittels des Temperaturreglers 7 eingestellte Energiezufuhr zum Heizwiderstand 2. Die übrigen Heizwiderstände 3 und 4 bleiben unverändert durch die Ruhekontakte 11,12,13 und 14 der nicht betätigten Drucktasten 15,16 und 17 überbrückt. Nach Abkühlung des Arbeitsbimetalls 22 wird der Arbeitskontakt 9' wieder geschlossen.
  • Beim automatischen Kochprozeß wird mittels des Temperaturreglers 7 die gewünschte Ankochleistung eingestellt und mittels einer der Drucktasten 15,16 oder 17 die gewünschte Fortkochleistung vorgewählt.
  • Nur in dem Fall, daß die Drucktaste 15 für eine niedere Fortkochleistung betätigt wurde, wird auf die Dauer der Ankochzeit, d. h. bis zum Umschalten auf die vorgewählte Fortkochleistung, kein Einfluß ausgeübt, da außer dem eventuellen Takten des Heizenergiereglers 7 für die Kochplatte keine Veränderung im Stromkreis erfolgt. Nach dem Umschalten auf Fortkochen wirkt auf das Kochgut kontinuierlich eine schwache Fortkochheizleistung durch die nunmehr in Reihe geschalteten Heizwiderstände 2, 3 und 4 ein.
  • Wird dagegen die Drucktaste 16 für mittlere Fortkochleistung betätigt, so wird zugleich die überbrückung des Widerstandes 24 im Stromkreis des beheizten Bimetallschalters 22 aufgehoben. Der durch die Heizwicklung dieses Schalters fließende Strom ist nun geringer, so daß der Arbeitskontakt 9' später öffnet als dies der Fall wäre, wenn die Drucktaste 15 betätigt worden wäre. Die Ankochzeit wird somit verlängert. Nach dem Umschalten auf Fortkochen wird der Kochplatte kontinuierlich eine mittlere Fortkochheizleistung durch die Heizwiderstände 2 und 3 zugeführt.
  • Bei Betätigen der Drucktaste 17 für eine große Fortkochleistung bei automatischem Kochbetrieb wird die überbrückung des zusätzlichen Widerstandes 25 im Heizstromkreis des Bimetallschalters 22 aufgehoben. Der durch den beheizten Bimetallschalter 22 fließende Strom ist nun noch geringer, so daß der Arbeitskontakt 9' noch später öffnet, als dies bei Betätigen der Drucktaste 16 der Fall wäre. Die Ankochzeit wird somit noch mehr verlängert. Nach dem Umschalten auf Fortkochen wird der Kochplatte 1 kontinuierlich eine große Fortkochheizleistung entsprechend den in Reihe geschalteten Heizwiderständen 2 und 4 zugeführt.
  • Das kontinuierliche Zuführen der Fortkochleistung hat den Vorteil, daß Störungen des Rundfunk- und Fernsehempfanges vermieden werden.
  • Zweckmäßig ist es, um einen größeren Regelbereich zu erhalten, dem Heizenergieregler 7 in an sich bekannter Weise einen Verstimmungswiderstand zuzuordnen.
  • Weiterhin ist es von Vorteil, den Heizwiderstand 2 der Kochplatte in zwei Teilwiderstände aufzuteilen, die einander annähernd gleich sind. Diese Teilwiderstände sind beim Ankochen bzw. Kochen mit Handbetrieb parallel geschaltet.
  • Zweckmäßig wäre es auch, den als überhitzungsschutz wirkenden Unterbrechungsschalter mit seinem Kontakt 18 getrennt von dem Temperaturfühlerschalter 10 in der Kochplatte 1 anzuordnen. Bei dieser Anordnung ist aber dann ein gesondertes Temperaturfühlorgan erforderlich.
  • Es wäre auch möglich, der Kochplatte eine zusätzliche Kochzeitschaltuhr zuzuordnen, die das Ein-und Ausschalten der Kochplatte durchführt. Dann kann das Ausschalten der Kochplatte durch diese Uhr entsprechend der eingestellten Kochzeit und darüber hinaus bereits das Einschalten zu einer vorwählbaren Zeit erfolgen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Einstellung der Leistungszufuhr an elektrischen Kochplatten mit mehreren Heizwiderständen, insbesondere zum selbsttätigen Übergang vom Ankochen mit voller Heizleistung auf eine vorbestimmte Fortkochleistung, unter Verwendung eines mit der Kochplatte in Verbindung stehenden Temperaturfühlers, d a -durch gekennzeichnet, daß die Einrichtung aus zwei getrennt voneinander zu betätigenden Wählorganen (7 und 29) besteht, die derart zusammenwirken, daß nur bei gleichzeitigem Betätigen beider Wählorgane ein von dem Temperaturfühlerschalter (10) gesteuerter, das automatische Umschalten von Ankochleistung auf Fortkochleistung bewirkender Ruhekontakt (9) wirksam wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem gleichzeitigen Betätigen beider Wählorgane (7 und 29) nach dem Öffnen des vom Temperaturfühlerschalter (10) gesteuerten Ruhekontaktes (9) der Kochplatte durch In-Reihe-Schalten von mindestens zwei Heizwiderständen eine gegenüber der Ankochleistung verminderte Fortkochleistung zugeführt wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das die Größe die Fort kochleistung bestimmende Wählorgan (29) mehrstufig ausgebildet ist, so daß je nach Betätigen einer Stufe nach Beendigung des Ankochprozesses zwei oder drei Heizwiderstände (2 und 3 oder 2 und 4, oder 2, 3 und 4) in Reihe geschaltet werden.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das automatische Umschalten von Ankochleistung auf Fortkochleistung bewirkende Ruhekontakt (9') in an sich bekannter Weise von einem Bimetall-Zeitschalter (22) betätigt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Temperaturfühlerschalter (10) beeinflußte Ruhekontakt (9) parallel zu den in Reihe liegenden Heizwiderständen (3, 4) geschaltet ist, daß parallel zu dem Heizwiderstand (3) zwei miteinander in Reihe liegende, durch je eine Drucktaste (15 bzw. 16) betätigbare Ruhekontakte (11, 13) geschaltet sind und daß parallel zum Heizwiderstand (4) zwei in Reihe liegende Ruhekontakte (12 und 14) liegen, von denen der erste Ruhekontakt (12) zusammen mit dem Ruhekontakt (11) durch die Drucktaste (15) und der zweite Ruhekontakt (14) von der Drucktaste (17) betätigbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Bimetall-Zeitschalter (22) ein Begrenzungswiderstand (23) und zwei Zusatzwiderstände (24, 25) liegen und daß diese Reihenschaltung über dem Heizenergieregler (7) mit der Netzzuleitung in Verbindung steht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den beiden Widerständen (24, 25) Ruhekontakte (26, 27) geschaltet sind und daß erst durch Öffnen dieser Ruhekontakte mittels der Drucktasten (16, 17) diese Widerstände wirksam werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 664 707, 851231, 972839.
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