DE4002975C1 - - Google Patents
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- DE4002975C1 DE4002975C1 DE4002975A DE4002975A DE4002975C1 DE 4002975 C1 DE4002975 C1 DE 4002975C1 DE 4002975 A DE4002975 A DE 4002975A DE 4002975 A DE4002975 A DE 4002975A DE 4002975 C1 DE4002975 C1 DE 4002975C1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F13/00—Bandages or dressings; Absorbent pads
- A61F13/15—Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
- A61F13/20—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
- A61F13/26—Means for inserting tampons, i.e. applicators
- A61F13/263—Means for inserting tampons, i.e. applicators with reduced length before use, e.g. with folding rod
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/0053—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor combined with a final operation, e.g. shaping
- B29C45/006—Joining parts moulded in separate cavities
- B29C2045/0065—Joining parts moulded in separate cavities the parts being interconnected before assembling by a breaking or shearing point
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
Die Erfindung betrifft einen Tamponapplikator gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Tamponapplikatoren dieser Gattung sind aus den DE-GM
74 42 182 oder G 89 03 946.7 bzw. der US-PS 42 86 595 be
kannt. Diese bekannten Tamponapplikatoren bestehen aus
Kunststoff und erfordern die Herstellung von mindestens
zwei Spritzlingen, für die bei herkömmlichen Methoden min
destens zwei Spritzgußmaschinen bzw. zwei separate Spritz
formen benötigt werden. Darüber hinaus erfordert das Zusam
mensetzen der Spritzlinge (Montage des Tamponapplikators
durch Einschieben der Innenhülse in die Außenhülse) eine
aufwendige Montagemaschine, mit der die radiale Ausrichtung
der Tamponsperre an der Innenwand der Außenhülse gegenüber
dem Längsschlitz der Innenhülse sichergestellt werden muß.
Weiterhin werden bei bekannten Tamponapplikatoren konstruk
tive Vorkehrungen dafür getroffen, daß die Innenhülse nach
ihrem Einschieben in die Außenhülse aus dieser nicht her
ausfallen kann. Diese Vorkehrungen erfordern einen besonde
ren Werkzeugaufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Tamponappli
kator der im Oberbegriff beschriebenen Gattung so zu ver
bessern, daß der Herstellungs- und Montageaufwand verrin
gert wird, d. h. die Montagemaschine vereinfacht wird oder
sogar entfallen kann, und gleichzeitig die radiale Ausrich
tung der Tamponsperre gegenüber dem Längsschlitz in der
Innenhülse gewährleistet ist und die Innenhülse gegen Her
ausfallen aus der Außenhülse gesichert ist, wenn die Innen
hülse in die Außenhülse eingeschoben ist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale.
Wird gemäß Anspruch 2 die Außenhülse vollständig aus Kunst
stoff geformt, kann der Tamponapplikator aus einem eintei
ligen Spritzling hergestellt werden. Dadurch entfällt eine
Montagemaschine zum Einsetzen der Innenhülse in die Außen
hülse und zur Ausrichtung der Tamponsperre gegenüber dem
Längsschlitz in der Innenhülse. Es ist auch nur eine
Spritzgußmaschine bzw. Spritzform zur Herstellung des
Spritzlings erforderlich.
Gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung kann der
aus Kunststoff bestehende, mit der Tamponsperre versehene
Teil der Außenhülse als zylindrischer, mit der Innenhülse
einteilig aus Kunststoff gespritzter Einsatz ausgebildet
sein, der in einen im Durchmesser erweiterten, hinteren
Längenabschnitt der Außenhülse einsetzbar und fixierbar
ist. Hierdurch ist es möglich, den Hauptteil der Außenhülse
aus Papier oder Pappe herzustellen.
Die Sollbruchstelle besteht zweckmäßig aus einer Kunst
stoffhaut oder einer Anzahl von Kunststoff-Stegen, die sich
von dem hinteren Stirnende der Außenhülse/des Einsatzes zu
dem vorderen zylindrischen Ende der Innenhülse im Bereich
zwischen deren Lippenwurzeln und dem Vorderende des Längs
schlitzes erstreckt. Um für die verkürzte Transportform die
Innenhülse in die Außenhülse des Applikators einzuschieben
oder den Applikator mit dem Tampon zu füllen, wird mit
einem axialen Druck die Sollbruchstelle zerstört. Die an
der Außenhülse verbliebenen Reste der Sollbruchstelle er
füllen die Aufgabe, ein Herauswandern der Innenhülse bei
deren Transport zu verhindern. Durch die Zerstörung der
Sollbruchstelle wird somit aus dem einteiligen Spritzling
jeweils die Außenhülse und die Innenhülse bzw. der Außen
hülseneinsatz sowie die Innenhülse gebildet. Diese beiden
Teile sind durch die axiale Übereinstimmung der Tampon
sperre in der Außenhülse und dem Längsschlitz in der Innen
hülse zu einem nach vorne und hinten arretierten Schieber
system miteinander verbunden.
Zusätzlich kann gemäß Anspruch 5 zum Festlegen des Ein
satzes in der Außenhülse mindestens ein Sperrwulst oder
Sperrsegment an der Innenseite der rückwärtigen Erweiterung
der Außenhülse vorgesehen sein, der das hintere Ende des in
die Außenhülse eingesetzten Einsatzes rastend hintergreift.
Darüber hinaus empfiehlt sich gemäß Anspruch 8 die Anordnung
mindestens eines Rastelementes an der Außenseite des hinte
ren Endes der Innenhülse in axialem Abstand vor dem als
Ringwulst ausgebildeten Griff für den radial nach innen
vorstehenden Restrand der zerstörten Sollbruchstelle an dem
hinteren Stirnende der Außenhülse bzw. des Einsatzes. Hier
durch wird sichergestellt, daß die Innenhülse ihre voll
ständig in die Außenhülse eingeschobene Stellung beibehält
und nur unter Überwindung eines leichten Widerstandes aus
der Außenhülse herausgezogen werden kann, bevor der Tam
ponapplikator zum Einsetzen des Tampons in die Körperhöhle
benutzt werden soll.
Die übrigen Unteransprüche enthalten weitere Ausgestaltun
gen der Erfindung.
Die Erfindung ist nachstehend anhand der schematischen
Zeichnung von zwei Ausführungsbeispielen eines Tamponappli
kators näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Mittellängsschnitt eines einteiligen,
vollständig aus Kunststoff hergestellten
Tamponapplikators;
Fig. 2 einen Querschnitt A-B gemäß Fig. 1;
Fig. 3 einen Längsschnitt C-D gemäß Fig. 1;
Fig. 4 eine Ansicht X auf das Vorderende der Außen
hülse des Applikators in Fig. 1;
Fig. 5 die Außenhülse einer zweiten Ausführungsform
eines Tamponapplikators im Mittellängs
schnitt und
Fig. 6 die Innenhülse der zweiten Ausführungsform
des Tamponapplikators im Mittellängsschnitt;
Fig. 7 die axiale Verriegelung von Innenhülse, Außenhülse und
Einsatz gemäß Fig. 6.
In den Fig. 1 bis 4 ist ein Tamponapplikator 10 für die
Frauenhygiene dargestellt, der aus einem einteiligen
Spritzling aus Kunststoff besteht. Der Tamponapplikator 10
setzt sich dabei aus einer im wesentlichen zylindrischen
Außenhülse 11 und einer im wesentlichen zylindrischen
Innenhülse 12 mit einem Außendurchmesser zusammen, der
kleiner als der Innendurchmesser der Außenhülse 11 ist.
Die Außenhülse 11 und die Innenhülse 12 sind durch eine
Sollbruchstelle 13 miteinander verbunden, so daß beide
Teile als einteiliger Spritzling auf einer einzigen Kunst
stoffspritzgießmaschine bzw. in einer Spritzform herge
stellt werden können. Die Sollbruchstelle 13 kann aus einer
Kunststoffhaut 14 bestehen, die sich über 360° des Applika
torumfanges erstreckt und die hintere Stirnseite 15 der
Außenhülse 11 mit dem vorderen Ende des zylindrischen Teils
der Innenhülse 12 verbindet. Daneben kann die Kunststoff
haut 14 nur auf Umfangsabschnitten des Applikators vorgese
hen sein. Gegebenenfalls kann die Sollbruchstelle auch
punkt- oder stegförmig ausgebildet sein. Die Sollbruch
stelle 13 liegt im Bereich des geschlossenen Vorderendes 26
des Längsschlitzes 20 bzw. der Lippenwurzel 27 der Lippen
22 der Innenhülse 12.
Eine federbügelartige Tamponsperre 16 ist an der Innenwand
17 der Außenhülse 11 in axialem Abstand von der hinteren
Stirnseite 15 der Außenhülse 11 eingesetzt und erstreckt
sich in einer zur Mittellängsachse der Außenhülse 11 radia
len Ebene und im spitzen Winkel α zum Vorderende der Außen
hülse 11. Die Länge der Tamponsperre 16 ist so bemessen,
daß ein strich-punktiert in Fig. 1 angedeuteter Tampon 18
in der strich-punktiert gezeigten Innenhülse 12 innerhalb
der Außenhülse 11 mit seinem rückwärtigen Ende 19 an dem
zugespitzten Ende der Tamponsperre 16 anliegt und durch
diese in seiner axialen Lage fixiert ist.
Wie ersichtlich, ist die Innenhülse 12 mit einem axialen,
vorne und hinten geschlossenen Längs- oder Führungsschlitz
20 versehen, der durch die Sollbruchstelle 13 gegenüber der
Tamponsperre 16 im Abstand koaxial ausgerichtet und breiter
als diese bemessen ist. Infolgedessen kann durch Ausübung
eines axialen Drucks auf die Innenhülse 12 die Sollbruch
stelle 13 zerstört und die Innenhülse 12 in die Außenhülse
11 so eingeschoben werden, daß die Tamponsperre 16 zunächst
durch die Innenhülse 12 gegen die Innenwand 17 der Außen
hülse 11 zurückgebogen wird, bevor sie automatisch in den
Längsschlitz 20 radial eingreift. Anschließend kann der
Tampon 18 in die in die Außenhülse 11 eingeschobene Innen
hülse 12 vom rückwärtigen Ende her, vorbei an der Tampon
sperre 16, in die in Fig. 1 strich-punktiert dargestellte
Lage eingeschoben werden, so daß er von der Innenhülse 12
koaxial umschlossen ist.
Mit der Herstellung des einteiligen Spritzlings gemäß Fig.
1 geht gleichzeitig die Ausformung von nach vorne verjüng
ten, elastischen und jeweils nach außen gewölbten Lippen 21
am Vorderende der Außenhülse 11 und Lippen 22 am Vorderende
der Innenhülse 12 einher. Die Lippen 21, 22 sind als Seg
mente jeweils einer Halbkugel ausgebildet und an ihren Rän
dern abgerundet, wobei ihre Enden eine relativ große mitt
lere Öffnung 23 bzw. 24 (Fig. 2 und 4) frei lassen. Ein Paar der Lippen 22
der Innenhülse 12 umgreift im Abstand die Ansatzstelle 25
der Tamponsperre 16. Die Lippen 22 der Innenhülse 12 dienen
ebenfalls zur axialen Fixierung des Tampons 18 und werden
dabei von den Lippen 21 der Außenhülse unterstützt.
Die Innenhülse 12 ist am hinteren Ende mit einem Griffwulst
28 zum Erfassen und annähernd vollständigen Herausziehen
der Innenhülse 12 aus dem hinteren Ende der Außenhülse 11
versehen. Ebenso wird die Stirnseite 15 am hinteren Ende
der Außenhülse 11 von einem Griffwulst 29 gebildet.
Ein Rastelement in Form einer Ringnut 40 (Fig. 1) ist auf
der Außenseite des hinteren Endes der Innenhülse 12 in
axialem Abstand von deren Griffwulst 28 für einen radial
nach innen vorstehenden Restrand 43 der zerstörten Soll
bruchstelle 13 an dem hinteren Stirnende der Außenhülse 11
des Einsatzes 30 angeordnet. Dadurch wird ein nicht gewoll
tes Verschieben der vollständig in die Außenhülse 11 einge
schobenen Innenhülse 12 verhindert. Anstelle der Ringnut
40 kann auch ein ring- oder punktförmiger Rastvorsprung
oder -wulst vorgesehen sein, wie nachstehend beschrieben
ist.
Bei der zweiten Ausführungsform eines Tamponapplikators in
Fig. 5 und 6 und 7 sind mit der oben beschriebenen ersten Aus
führungsform übereinstimmende Teile mit den gleichen
Bezugszeichen versehen. Es sind daher nachstehend im
wesentlichen nur diejenigen Merkmale der zweiten Ausfüh
rungsform beschrieben, die sich von der ersten Ausführungs
form unterscheiden. Ein mit der Tamponsperre 16 versehener,
aus Kunststoff bestehender Teil bildet einen zylindrischen
Einsatz 30, der in einen im Durchmesser erweiterten hinte
ren Längenabschnitt 31 einer Außenhülse 32 einsetzbar ist.
Das hintere Ende 33 dieses Einsatzes 30 ist durch eine
Sollbruchstelle 34 mit dem vorderen Ende des zylindrischen
Abschnitts einer Innenhülse 35 im Bereich zwischen deren
Lippenwurzeln 27 und dem Vorderende 26 des an den Enden
geschlossenen Längsschlitzes 20 verbunden. Der Einsatz 30
und die Innenhülse 35 bilden daher einen einzigen
Spritzling aus Kunststoff.
Eine innere Ringschulter 37 begrenzt den erweiterten Län
genabschnitt 31 am hinteren Ende der Außenhülse 32 und
dient als Anschlag für das vordere Stirnende 41 des Ein
satzes 30 bei der Montage des Tamponapplikators. Zum Fest
legen des Einsatzes 30 in der Außenhülse 32 ist an der
Innenseite des rückwärtigen Endes des erweiterten Längenab
schnitts 31 der Außenhülse 32 ein ringförmiger Sperrwulst
36 vorgesehen, der das hintere Ende 33 des in die Außen
hülse 32 eingesetzten Einsatzes 30 rastend hintergreift.
Bei Ausübung eines weiteren axialen Drucks auf die Innen
hülse 35 in bezug auf die Außenhülse 32 wird die Sollbruch
stelle 34 zwischen Einsatz 30 und Innenhülse 35 zerstört,
so daß diese weiter in die Außenhülse 32 teleskopartig ein
geschoben werden kann. Die Außenhülse 32 kann aus Papier
oder Pappe bestehen, falls dies gewünscht wird. Der Durch
messer der zylindrischen Innenwandung des Einsatzes 30 ent
spricht etwa demjenigen der Innenwandung der Außenhülse 32.
Auch bei dieser zweiten Ausführungsform ist die zunächst
axiale und anschließend auch radiale Ausrichtung der mit
dem Einsatz 30 und der Innenhülse 35 einteilig ausgeformten
Tamponsperre 16 gegenüber dem Längsschlitz 20 der Innen
hülse 35 durch die Sollbruchstelle 34 sichergestellt. Bei
der Montage des Einsatzes 30 mit der Innenhülse 35 wird die
elastisch ausgebildete Tamponsperre 16 durch die Lippenwur
zel 27 der Innenhülse 35 zurückgebogen; bevor sie dann in
den Längsschlitz 20 der Innenhülse 35 radial eingreift und
diese gegenüber der Außenhülse 32 festlegt. Danach kann der
Tampon 18 in die in der Außenhülse 32 positionierte Innen
hülse 35 eingeschoben werden. Dabei drückt der Tampon 18,
wie bei der ersten Ausführungsform, die Tamponsperre 16
radial nach außen, die sich anschließend in die in Fig. 3
gezeigte Stellung zurückbewegt und sich hinter das rückwär
tige Ende 19 des Tampons 18 legt. Infolgedessen kann der
Tampon 18 bei Ingebrauchnahme des Tamponapplikators durch
Zurückziehen der Innenhülse 35 aus dem rückwärtigen Ende
der Außenhülse 32 in diese überführt und anschließend mit
Hilfe der sich gegen das rückwärtige Ende 19 des Tampons 18
legenden Lippen 22 der Innenhülse 35 aus der Außenhülse 32
ausgestoßen werden. Die Ansatzstelle 25 der Tamponsperre 16
(siehe Fig. 3) ist in so großem axialen Abstand vom hinte
ren Ende des Einsatzes 30 vorgesehen, daß gemäß Fig. 5 im
in die Außenhülse 32 eingeschobenen Zustand der Innenhülse
35 das hintere Ende des Längsschlitzes 20 von der Außen
hülse 32 abgedeckt ist.
In Fig. 6 und 7 ist ein Rastelement zum Arretieren der Innenhülse
35 als ring- oder punktförmiger Rastvorsprung oder -wulst
42 ausgebildet. Dieser Rastwulst 42 ist in einem solchen
axialen Abstand von dem Griffwulst 28 angeordnet, daß gemäß
Fig. 7 ein Restrand 43 der Sollbruchstelle 34 an dem
Einsatz 30 den Rastwulst 42 hintergreift und die Innen
hülse 35 in ihrer Lage innerhalb der Außenhülse 32 arre
tiert. Anstelle des Rastwulstes 42 kann vorteilhaft auch
die in Fig. 1 gezeigte Ringnut 40 angeordnet sein.
Es ist ersichtlich, daß diese zweite Ausführungsform
ebenfalls Einsparungen bei der Herstellung und Montage des
Tamponapplikators ermöglicht.
Bezugszeichenliste
10 Tamponapplikator
11 Außenhülse
12 Innenhülse
13 Sollbruchstelle
14 Kunststoffhaut
15 hintere Stirnseite der Außenhülse
16 Tamponsperre
17 Innenwand
18 Tampon
19 rückwärtiges Ende des Tampons
20 Längsschlitz
21 Lippen der Außenhülse
22 Lippen der Innenhülse
23 Öffnung der Außenhülse
24 Öffnung der Innenhülse
25 Ansatzstelle
26 geschlossenes Vorderende
27 Lippenwurzel
28 Griffwulst
29 Griffwulst
30 Einsatz
31 erweiterter Längenabschnitt
32 Außenhülse
33 hinteres Ende des Einsatzes
34 Sollbruchstelle
35 Innenhülse
36 Sperrwulst
37 Ringschulter
40 Ringnut
41 vorderes Stirnende des Einsatzes
42 Rastwulst
43 Restrand
11 Außenhülse
12 Innenhülse
13 Sollbruchstelle
14 Kunststoffhaut
15 hintere Stirnseite der Außenhülse
16 Tamponsperre
17 Innenwand
18 Tampon
19 rückwärtiges Ende des Tampons
20 Längsschlitz
21 Lippen der Außenhülse
22 Lippen der Innenhülse
23 Öffnung der Außenhülse
24 Öffnung der Innenhülse
25 Ansatzstelle
26 geschlossenes Vorderende
27 Lippenwurzel
28 Griffwulst
29 Griffwulst
30 Einsatz
31 erweiterter Längenabschnitt
32 Außenhülse
33 hinteres Ende des Einsatzes
34 Sollbruchstelle
35 Innenhülse
36 Sperrwulst
37 Ringschulter
40 Ringnut
41 vorderes Stirnende des Einsatzes
42 Rastwulst
43 Restrand
Claims (11)
1. Tamponapplikator, insbesondere für die Frauenhygiene,
bestehend aus
- - einer im wesentlichen zylindrischen Außenhülse;
- - einer im wesentlichen zylindrischen Innenhülse mit einem Außendurchmesser, der kleiner als der Innendurchmesser der Außenhülse ist, wobei die Innenhülse in der Außenhülse koaxial verschiebbar gelagert sowie mit einem axialen, vorne und hin ten geschlossenem Längsschlitz versehen ist;
- - nach vorne verjüngten, elastischen Lippen am vorderen Ende der Außenhülse und der Innenhülse, wobei die Lippen mit der Mittellängsachse des Tamponapplikators einen spitzen Winkel bilden;
- - einem Tampon, der von der Innenhülse koaxial um schlossen ist;
- - einem Griff am hinteren Ende der Innenhülse zum Erfassen und annähernd vollständigen Herausziehen der Innenhülse aus dem hinteren Ende der Außen hülse;
- - einer zungenförmigen, elastischen Tamponsperre, die mit der hinteren Hälfte der Außenhülse ein teilig verbunden ist und durch den Längsschlitz der Innenhülse in deren Innenraum hineinragt und beim Herausziehen der Innenhülse aus dem hinteren Ende der Außenhülse den Tampon in die Außenhülse überführt;
dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest ein mit der Tamponsperre (16) versehener
Teil der Außenhülse (11; 32) sowie die Innenhülse (12;
35) einteilig aus Kunststoff geformt und durch minde
stens eine Sollbruchstelle (13; 34) zwischen dem hin
teren Ende des genannten Teils der Außenhülse (11; 32)
und dem Vorderende der Innenhülse (12; 35) miteinander
verbunden sind, wobei die Tamponsperre (16) gegenüber
dem Längsschlitz (20) in der Innenhülse (12; 35) axial
ausgerichtet ist.
2. Tamponapplikator nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Außenhülse (32) vollständig aus
Kunststoff besteht.
3. Tamponapplikator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der mit der Tamponsperre (16) versehene, aus
Kunststoff bestehende Teil der Außenhülse (32) einen
zylindrischen Einsatz (30) bildet, der in einen im
Durchmesser erweiterten hinteren Längenabschnitt (31)
der Außenhülse (32) einsetzbar ist.
4. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sollbruchstelle (13;
34) aus einer Kunststoffhaut (14) besteht, die sich
von dem hinteren Stirnende (15; 33) der Außenhülse
(11)/des Einsatzes (30) zu dem vorderen zylindrischen
Ende der Innenhülse (12; 35) im Bereich zwischen deren
Lippenwurzeln (27) und dem Vorderende (26) des Längs
schlitzes (20) erstreckt.
5. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen des Ein
satzes (30) in der Außenhülse (32) ein Sperrwulst (36)
an der Innenseite des hinteren Endes des erweiterten
Längenabschnitts (31) der Außenhülse (32) vorgesehen
ist, der das hintere Ende des in die Außenhülse einge
setzten Einsatzes (30) rastend hintergreift.
6. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der zylin
drischen Innenwandung des Einsatzes (30) demjenigen
der Innenwandung des übrigen Teils der Außenhülse (32)
entspricht.
7. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tamponsperre (16) im
axialen Abstand von dem hinteren Ende der Außenhülse
(11)/des Einsatzes (30) an dessen Innenwandung ange
setzt ist und sich bis in die Querschnittsebene des
vorderen Endes des Einsatzes (30) erstreckt.
8. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Rastelement
(40; 42) auf der Außenseite des hinteren Endes der
Innenhülse (12; 34) in axialem Abstand vor deren
Griffwulst (28) für den radial nach innen vorstehenden
Restrand (43) der zerstörten Sollbruchstelle (13; 34)
an dem hinteren Stirnende der Außenhülse (11)/des Ein
satzes (30) angeordnet ist.
9. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar benachbarter Lip
pen (22) am vorderen Ende der Innenhülse (12; 35) die
Tamponsperre (16) bei vorhandener Sollbruchstelle (13;
34) zwischen der Außenhülse (11)/dem Einsatz (30) und
der Innenhülse (12; 35) im Abstand umgreifen.
10. Tamponapplikator nach einem der Ansprüche 1, 3 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Einsatz (30) auf
nehmende Außenhülse (32) aus Papier oder Pappe
besteht.
Priority Applications (13)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4002975A DE4002975C1 (de) | 1990-02-01 | 1990-02-01 | |
| NZ236911A NZ236911A (en) | 1990-02-01 | 1991-01-25 | Plastics tampon applicator: inner and outer sleeves formed integrally and separated by breaking frangible region |
| GR910100044A GR1000746B (el) | 1990-02-01 | 1991-01-29 | Διαταξη εφαρμογης βυσματος, ειδικα για υγιεινη γυναικων |
| CA002035246A CA2035246C (en) | 1990-02-01 | 1991-01-30 | Tampon applicator, especially for feminine hygiene |
| JP3029105A JP2965720B2 (ja) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | 特に婦人衛生用のタンポン適用器 |
| ES91101301T ES2057614T3 (es) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Aplicador de tampon especialmente para higiene femenina. |
| DE69102153T DE69102153T2 (de) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Tamponapplikator, insbesondere für die Frauenhygiene. |
| AT91101301T ATE106229T1 (de) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Tamponapplikator, insbesondere für die frauenhygiene. |
| IE33791A IE64860B1 (en) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Tampon applicator especially for feminine hygiene |
| EP91101301A EP0440233B1 (de) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Tamponapplikator, insbesondere für die Frauenhygiene |
| PT96621A PT96621B (pt) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Aplicador de tampoes, especialmente para a higiene feminina |
| AU70176/91A AU627104B2 (en) | 1990-02-01 | 1991-01-31 | Tampon appalicator, especially for feminine hygiene |
| US08/255,837 US5533966A (en) | 1990-02-01 | 1994-06-07 | Tampon applicator, especially for feminine hygiene |
Applications Claiming Priority (1)
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