DE4002810C2 - - Google Patents
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- DE4002810C2 DE4002810C2 DE4002810A DE4002810A DE4002810C2 DE 4002810 C2 DE4002810 C2 DE 4002810C2 DE 4002810 A DE4002810 A DE 4002810A DE 4002810 A DE4002810 A DE 4002810A DE 4002810 C2 DE4002810 C2 DE 4002810C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
- B23H1/00—Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Funkenerosionsmaschine zur Bearbei
tung von Werkstücken mittels eines elektrischen Entladungsbo
gens, der zwischen einer Elektrode und dem Werkstück erzeugt
wird.
In Fig. 4 ist der Aufbau einer herkömmlichen Funkenerosionsma
schine gezeigt.
In einer Bearbeitungszelle 1, die mit einer Bearbeitungsflüs
sigkeit 2 gefüllt ist, befindet sich eine erste Dreheinrich
tung 4. Ein zu bearbeitendes Werkstück 3 ist an einer drehen
den Welle 4a der Dreheinrichtung 4 angebracht. Eine zweite
Dreheinrichtung 7 ist am Ende einer Spindel 8 über der Bear
beitungszelle 1 vorgesehen. Eine Elektrode 5 ist an einer dre
henden Welle 7a der Dreheinrichtung 7 befestigt. Die Elektrode
5 ist so angeordnet, daß sie dem zu bearbeitenden Werkstück 3
gegenübersteht, und zwar innerhalb der Lösung 2. Eine Schneid
lehre 9 ist in der Bearbeitungszelle 1 über Zwischenschaltung
eines Isolierbettes 10 angeordnet. Das Schneidwerkzeug 9 ist
elektrisch von der Bearbeitungszelle 1 über das Isolierbett
10 isoliert.
Im Betrieb wird die Spindel 8 horizontal so bewegt, daß die
Elektrode 5 mehr an den zu bearbeitenden Abschnitt des Werk
stücks 3 heranrückt. In diesem Zustand sind die erste und die
zweite Dreheinrichtung 4 und 7 in Betrieb und bewirken eine
Drehung des Werkstücks 3 sowie der Elektrode 5 um die drehen
den Wellen 4a und 7a. Zwischen dem Werkstück 3 und der Elek
trode 4 wird über eine (nicht gezeigte) Stromversorgung eine
Spannung aufgebracht, so daß zwischen ihnen eine elektrische
Entladung stattfindet. Dadurch wird das Werkstück 3 in die
Form entsprechend der Elektrode 5 gebracht.
Wie in Fig. 5 gezeigt, wird das Ende der Elektrode 5 durch
die elektrische Entladung zunehmend verbraucht. Wenn die Bear
beitung fortschreitet, so kann die gewünschte Form des Werk
stücks nicht mehr erzielt werden, da die Elektrode 5 einen
übermäßigen Verbrauch oder Abbrand D aufweist. Demzufolge un
terbricht man die Verarbeitung und bewegt die Spindel 8 in
Richtung auf das Schneidwerkzeug 9. Das Schneidwerkzeug 9
schneidet dann die Elektrode 5, um deren ursprüngliche Form
wiederherzustellen. Daraufhin wird die Spindel 8 wieder in
Richtung auf das Werkstück 3 bewegt, und die elektrische Ent
ladung fährt fort. Das Schneiden der Elektrode 5 wird von Zeit
zu Zeit je nach Notwendigkeit durchgeführt, bis ein vollstän
diger Funkenerosions-Bearbeitungszyklus durchlaufen ist.
Bei der herkömmlichen Funkenerosionsmaschine besteht somit
das Problem, daß die Bearbeitungseffizienz dadurch wesentlich
verringert wird, daß die Entladung zum Schneiden der Elektrode
5 wegen deren Abnutzung beim Betrieb unterbrochen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Funkenerosions
maschine der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubil
den, daß eine höhere Bearbeitungseffizienz erzielbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Funkenerosionsmaschine
mit den Merkmalen des Kennzeichens nach Patentanspruch 1
vorgeschlagen.
Weitere wesentliche Merkmale ergeben sich aus den Unteran
sprüchen und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Aus
führungsformen der Erfindung. Diese werden im folgenden an
Hand von Abbildungen näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform der
Funkenerosionsmaschine;
Fig. 2 eine schematische Draufsicht auf einen wesentlichen
Teil der Ausführungsform nach Fig. 1;
Fig. 3 eine erläuterte Darstellung der Positionsbeziehung
zwischen einem Werkstück und einer Elektrode der Aus
führungsform nach Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt durch eine herkömmliche Funkenerosions
maschine; und
Fig. 5 eine Darstellung der Positionsbeziehung zwischen
einem Werkstück und einer Elektrode bei der herkömm
lichen Funkenerosionsmaschine.
Im folgenden wird an Hand der beiliegenden Zeichnungen eine be
vorzugte Ausführungsform der Erfindung näher erläutert.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist in einer Bearbeitungszelle 1, die
mit einer Bearbeitungsflüssigkeit 2 gefüllt ist, eine Vor
schubeinrichtung 20 angebracht. An einer drehenden Welle 20a
der Vorschubeinrichtung 20 ist eine Elektrode 5 angebracht.
An einem Ende einer Spindel 8 ist eine Dreheinrichtung 7 über
der Bearbeitungszelle 1 vorgesehen. Ein zu bearbeitendes Werk
stück 3 ist an der drehenden Welle 7a in der Drehvorrichtung
7 befestigt. Das Werkstück 3 ist so angeordnet, daß es der
Elektrode 5 im Lösungsbad 2 gegenübersteht. Eine Schneidein
richtung 18 ist in der Bearbeitungszelle 1 unter Zwischen
schaltung einer isolierenden Basis 21 angebracht. Eine Schneid
lehre 19 ist an einer drehenden Welle 18a der Schneideinrich
tung 18 befestigt. Die Schneideinrichtung 18 ist elektrisch
von der Vorschubeinrichtung 20 über die isolierende Basis 21
angebracht.
Die Spindel 8 ist an einem Vorschub 23 befestigt, der die
Spindel 8 auf und ab und von links nach rechts bewegt. Die
Schneideinrichtung 18 ist so ausgebildet, daß sie die drehende
Welle 18a antreibt, so daß die Schneidlehre 19 dreht und
in Richtung auf die Elektrode 5 zugeführt wird. Die Vorschub
einrichtung 20 ist so ausgebildet, daß sie ihre drehende Welle
20a so antreibt, daß diese die Elektrode 5 mit einer vorbe
stimmten Winkelsteigung bzw. mit einem vorbestimmten Winkel
vorschub verschiebt. Die Dreheinrichtung 7, die Vorschubein
richtung 20, die Schneideinrichtung 21 und der Vorschub 23
sind mit einer Steuerung 22 verbunden, welche den Betrieb der
vorerwähnten Einrichtungen steuert.
Eine Stromversorgung 24 ist zwischen der Dreheinrichtung 7
und der Vorschubeinrichtung 20 angebracht. Die Stromversor
gung 24 ist so ausgebildet, daß sie eine Spannung zwischen
dem Werkstück 3 und der Elektrode 5 über die jeweiligen dre
henden Wellen 7a bzw. 20a anlegen kann.
Der Betrieb dieser Ausführungsform wird im folgenden beschrie
ben. Die Vorschubeinrichtung 23 wird in Übereinstimmung mit
Instruktionen betätigt, die aus der Steuerung 22 stammen, so
daß die Spindel 8 horizontal bewegt wird, wodurch der zu be
arbeitende Abschnitt des Werkstücks 3 näher an die Elektrode
5 herangefahren wird. Das Werkstück 3 wird von der Drehein
richtung 7 um die Drehachse der drehenden Welle 7a gedreht.
Gleichzeitig wird eine Spannung zwischen dem Werkstück 3 und
der Elektrode 5 von der Stromversorgung 24 angelegt, so daß
eine elektrische Entladung zwischen dem Werkstück 3 und der
Elektrode 5 auftritt. Demzufolge wird das Werkstück 3 in eine
Form entsprechend der Form der Elektrode 5 gebracht.
Der elektrische Entladungsprozeß schreitet nun fort. Inzwi
schen verschiebt die Vorschubeinrichtung 20 die Elektrode 5
mit einer vorbestimmten Steigung um die Achse der drehenden
Welle 20a in Übereinstimmung mit Instruktionen aus der Steue
rung 22. Wenn die Elektrode 5 um 180° verschoben (bzw. ver
dreht) ist, so führt die Schneideinrichtung 18 in Übereinstim
mung mit Instruktionen aus der Steuerung 22 die Schneidlehre
19 nach vorne und bringt sie in Kontakt mit der Elektrode 5,
während das Schneidwerkzeug 19 um die Achse der drehenden
Welle 18a dreht.
Wie in Fig. 2 gezeigt, berührt der Abschnitt der Elektrode 5,
der beim Beginn der Bearbeitung für die Entladung benutzt wur
de, die Schneidlehre 19 und wird um einen Betrag D geschnitten,
der nach dem Start der Bearbeitung verbraucht wurde. Die Ab
schnitte der Elektrode 5, die für die Entladung benützt wer
den, werden sukzessive durch die Schneidlehre 19 geschnitten,
so daß eine neue Elektrodenoberfläche 5a gebildet wird. Dies
bedeutet, daß ein Abschneiden der verbrauchten Abschnitte der
Elektrode 5 während des Funkenerosionsvorgangs durchgeführt
wird.
Der Durchmesser der Elektrode 5 wird um einen Betrag reduziert,
der dem Schneidbetrag entspricht, wenn die Elektrode 5 über
360° vom Bearbeitungsbeginn an vorgeschoben bzw. verdreht wur
de. In diesem Zustand steuert die Steuerung 22 die Vorschub
einrichtung 23 derart, daß diese die Spindel 8 in Richtung auf
die Elektrode 5 steuert. Das Werkstück 3 wird demzufolge in
einen vorbestimmten Abstand zur frischen Elektrodenoberfläche
5a der Elektrode 5 gebracht. Der Funkenerosionsprozeß wird in
diesem Zustand weitergeführt. Dieser Betrieb wird wiederholt,
bis die Funkenerosions-Bearbeitung des Werkstücks 3 vollendet
ist.
Es wurde eine Versuchsbearbeitung durchgeführt, wobei ein
Werkstück 3 und eine Elektrode 5 mit gleichem Durchmesser (wie
in Fig. 3 gezeigt) verwendet wurden. Der Entladungsspitzen
strom betrug 10A, die Arbeitspulsperiode 64 µs und die Ab
schaltperiode dazwischen (ebenfalls) 64 µs. Die Tabelle 1
zeigt die Beziehung zwischen der Tiefe W der Bearbeitung des
Werkstücks 3 und der Menge D des Verbrauchs der Elektrode 5.
| W (mm) | |
| D (mm) | |
| 2,0 | |
| 0,22 | |
| 5,0 | 0,60 |
| 7,0 | 0,90 |
| 10,0 | 1,15 |
Wenn das Werkstück 3 und die Elektrode 5 verschiedene Durch
messer haben, so kann die Verbrauchsmenge D, d.h. der Schneid
verlust auf der Basis des Verhältnisses zwischen der Umfangs
länge des Werkstücks 3 und der Elektrode 5, bestimmt werden.
Es ist möglich, numerische Steuerungen und andere geeignete
Einrichtungen als Steuerungen 22 für die vorliegende Erfindung
zu verwenden.
Claims (2)
1. Funkenerosionsmaschine, bestehend aus einer Dreheinrich
tung (7, 7a) zum Halten und Drehen eines zu bearbeitenden
Werkstückes (3), einer Elektrode (5), welche gegenüber dem
Werkstück (3) angeordnet ist, einer Winkelvorschubeinrichtung
(20, 20a) zum Halten und Drehen der Elektrode (5) und einen
vorbestimmten Winkel, einer Stromversorgungseinrichtung (24)
zum Erzeugen einer Spannung zwischen dem Werkstück (3) und
der Elektrode (5), um dadurch eine elektrische Entladung
zwischen diesen zu bewirken; und einer eine Schneidlehre (19)
umfassende Schneideinrichtung, um einen Abschnitt (D) der
Elektrode (5) nachzuschneiden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidlehre (19) mittels eines Antriebs (18, 18a)
auf die Elektrode (5) zu bzw. von dieser weg bewegbar ist,
wobei der Antrieb (18, 18a) zugleich als Drehantrieb für die
Schneidlehre (19) dient.
2. Funkenerosionsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuerung (22) vorgesehen ist, über welche die
Werkstück-Dreheinrichtung (7, 7a), die Winkelvorschubein
richtung (20), der Antrieb (18, 18a) der Schneidlehre (19)
und der Werkstückvorschub (23) ansteuerbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1025093A JPH02205416A (ja) | 1989-02-03 | 1989-02-03 | 放電加工装置 |
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Legal Events
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