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DE4000142A1 - Verfahren zur kontinuierlichen reinigung von abwasser - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen reinigung von abwasser

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Publication number
DE4000142A1
DE4000142A1 DE19904000142 DE4000142A DE4000142A1 DE 4000142 A1 DE4000142 A1 DE 4000142A1 DE 19904000142 DE19904000142 DE 19904000142 DE 4000142 A DE4000142 A DE 4000142A DE 4000142 A1 DE4000142 A1 DE 4000142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adsorbent
coke
water
wastewater
lignite
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904000142
Other languages
English (en)
Inventor
Wilfried Dipl Ing D Dolkemeyer
Hans-Heinrich Dipl Ch Gierlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinbraun AG
Original Assignee
Rheinbraun AG
Rheinische Braunkohlenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinbraun AG, Rheinische Braunkohlenwerke AG filed Critical Rheinbraun AG
Priority to DE19904000142 priority Critical patent/DE4000142A1/de
Publication of DE4000142A1 publication Critical patent/DE4000142A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/28Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
    • C02F1/283Treatment of water, waste water, or sewage by sorption using coal, charred products, or inorganic mixtures containing them
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B09DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
    • B09BDISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B09B1/00Dumping solid waste

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Water Treatment By Sorption (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur kontinuierlichen Entfernung von adsorbierbaren Verunreinigungen aus Abwasser mittels einer kontinuierlich betreibbaren Vorrichtung, in der sich adsobierendes Material befindet, welches bevorzugt mit Wasserdampf und/oder Wasser vorhanden ist.
Die Reinigung von verschmutztem Wasser zur Erhaltung der Umwelt ist eine der großen Herausforderungen an die moderne Industrie­ gesellschaft. Es sind zahlreiche Verfahren bekannt, die nach ganz unterschiedlichen Prinzipien arbeiten.
Beispielhaft seien biologische Verfahren genannt, die vor allem dazu dienen, organische Verunreinigungen und Stickstoff enthaltende Verunreinigungen mittels Bakterien aerob zu entfernen.
Aus der sehr umfangreichen Patentliteratur können nur wenige Beispiele genannt werden, wie DE-OS 35 23 844, EP-A-O 2 02 626, EP-A-O 1 54 915, DE-PS 25 12 815.
An anaerophoben Verfahren seien beispielhaft genannt: DE-OS 33 07 796, EP 00 46 901, EP 01 19 430.
Auch die Umkehrosmose wird zur Reinigung von Abwasser eingesetzt (DE-OS 35 43 661, EP-A-O 2 29 414).
Von Bedeutung bei der Abwasserreinigung sind auch adsorptive Verfahren. Gemäß DE-PS 24 18 169 und DE-PS 28 19 572 wird γ-Al₂O₃ als Adsorbens zur Entfernung von organischen Verunreinigungen und Phosphat eingesetzt. Nach DE-OS 33 35 994 wird ein Filterpatronensystem, welches ein geeignetes Adsorptionsmittel enthält, zur Entfernung organischer Verunreinigungen eingesetzt.
Nach DE-OS 34 01 867 wird ein Adsoberharz verwendet. Auch Kohlematerialien werden als Adsorptionsmittel eingesetzt. So offenbart DE-OS 34 36 453 ein zweistufiges Verfahren zur Entfernung gelöster Pestizide, wobei in in einer ersten Stufe pulverförmige Aktivkohle im Abwasser dispergiert wird und anschließend die Feststoffe abfiltriert werden. In einer 2. Stufe wird das vorgereinigte Wasser in einen Aktiv­ kohle-Adsorptionsturm unter gleichzeitiger Luftzufuhr ein­ gesprüht.
Nach DE-OS 32 21 451 wird Aktivkohle, bevorzugt Ruß aus Ver­ gasungsanlagen, mit einem Flockungsmittel und einem Polymeren zu Pellets gepreßt, die in das Abwasser unter Rühren eingetragen werden. Es werden als entfernbare Verunreinigungen Phosphat und Zink genannt.
In EP-A-O 1 34 271 wird ein Abwasserreinigungsverfahren offenbart, gemäß dem Abwasser von unten nach oben durch ein Kohlebett bewegt wird, wobei das Kohlebett um ca. 30% expandiert. In der EP-A-O 2 90 826 wird die Absorption von Schwermetallen an Silikaten beschrieben.
Trotz des geschilderten umfangreichen Standes der Technik besteht das Bedürfnis, in einem einfachen, kontinuierlichen, besonders wirtschaftlichen Verfahren Abwässer zu reinigen, wobei das Verfahren auch erlauben soll, die Reinigungsvorrichtung vor Ort, also beispielsweise auf einer Deponie aufzustellen und zu betreiben. Eine besonders wichtige Aufgabenstellung ist hierbei, auf wirtschaftliche Weise auch stark verschmutzte Abwässer zumindest soweit zu reinigen, daß sie in üblichen Kläranlagen weitergereinigt werden können. Es ist bekannt, daß Deponiesickerwässer seit dem 01. 01. 1989 nach dem geänderten Abwassergesetz auch rechtlich als Abwasser eingestuft werden. Entsprechend haben die Anforderungen zur Reinigung solcher Abwässer zugenommen.
Die derzeitigen zur Reinigung von Sickerwasser eingesetzten Verfahren sind die biologische Reinigung mit chemisch-physikalischer Nachbehandlung und die Umkehrosmose (s. z. B. "Abwassertechnik", 1-2, 1988, S. 34-38).
Die Art der Verunreinigungen in Sickerwasser kann sehr unterschiedlich sein in Abhängigkeit von den Abfallmaterialien, mit denen Grund- und Oberflächenwasser in Berührung kommen. Beispielsweise enthält Deponiesickerwasser aus Sondermülldeponien eine andere Zusammensetzung an Verunreinigungen als ein Sickerwasser aus Hausmülldeponien (Müll und Abfall, 2, 1988, S. 67-71). So sind die Anteile an organischen Verunreinigungen in letzterem meist höher.
Der Anmelderin ist es nunmehr gelungen, den Stand der Technik insbesondere im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und einfache Durchführbarkeit weiterzuentwickeln, durch ein Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung von Abwasser mittels eines Adsorptionsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß das zu reinigende Abwasser über Braunkohlenkoks und/oder Aktivkohle auf Braunkohlebasis geleitet wird, welche in einer kontinuierlich betreibbaren Vorrichtung oder Anlage angeordnet sind und welche vor der Inbetriebnahme mit Gas oder mit Flüssigkeit vorbehandelt werden sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Fig. 1 stellt eine kontinuierlich betreibbare Anordnung von vier hintereinander geschalteten, mit Adsorptionsmittel befüllten Behältern dar,
Fig. 2 stellt eine kontinuierlich betreibbare Apparatur dar, in der Adsorptionsmittel kontinuierlich zugeführt und entnommen werden kann,
Fig. 3 stellt einen weiteren Typ einer kontinuierlich betreibbaren Apparatur dar, in der Adsorptionsmittel kontinuierlich zugeführt und entnommen werden kann.
Fig. 4 stellt die Abnahme der Konzentration an Verunreinigungen im Abwaser über die Höhe der Adsorptionsvorrichtung dar.
Im einfachsten Fall kann eine Filteranlage gemäß vorliegender Erfindung aus wenigstens zwei Behältern bestehen, die hintereinander angeordnet sind, wobei der Ablauf des 1. Behälters auf den 2. Behälter geleitet wird. Nach Beladen des Absorptionsmittels im 1. Behälter mit Verunreinigungen wird dieser entfernt und mit frischem Adsorptionsmittel befüllt und der 2. Behälter als 1. Behälter geschaltet. Ein Behälter mit frischem Adsorptionsmittel wird als 2. Behälter zugeschaltet.
Es können eine beliebige Anzahl Behälter hintereinander und/oder parallel geschaltet werden, je nach zu reinigender Abwassermenge und je nach gewünschtem Reinheitsgrad des gereinigten Abwassers. Grundsätzlich besteht diese erfindungsgemäße, kontinuierliche Fahrweise darin, daß das am weitgehendsten gereinigte Abwasser mit dem frischesten Anteil des eingesetzten Absorptionsmittels in Kontakt gebracht wird. Es handelt sich demgemäß um eine Form des Gegenstromprinzips, in der zu reinigendes Abwasser und Adsorptionsmittel einander entgegengeleitet werden. Ein solcher einfacher, einzelner Filterbehälter kann beispielsweise so konstruiert sein, daß sich oberhalb des Behälterbodens ein wasserdurchlässiger, siebartiger Einbau befindet, oberhalb dem adsorbierenden Material angeordnet ist, wobei durch wenigstens einen Ablauf oder durch Überlauf gereinigtes Wasser abfließen kann. Grundsätzlich kann der Behälter jede Raumform besitzen, also zylindrisch und rund, viereckig, rechteckig, trapezförmig oder auch aus zusammengesetzten Raumformen bestehen wie z. B. sich im oberen Teil trapezförmig erweitern, unten jedoch viereckig oder rechteckig sein. Die aufgezählten Raumformen sind als beispielhaft, jedoch nicht als limitierend anzusehen. Sie sollen nicht weiter erläutert werden, da sie dem Fachmann bekannt sind.
Erfahrungsgemäß verwendbare Behälter können praktisch beliebig konstruiert sein, wesentlich ist, daß sie mit adsorbierbarem Material befüllbar sind und Abwasser diesem Material zugeführt werden kann und aus dem Behälter entnommen werden kann.
Ein solcher Behälter kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie sie im Behälterbau üblich sind, also aus Stahl, Guß, Edelstahl, Kunststoffen, Stahlbeton, Verbundwerkstoffen u. a.
Um Korrosion zu vermeiden bzw. zu vermindern, ist es erwünscht, korrosive Materialien mit einem schützenden Belag oder Anstrich zu versehen.
Da es sich als sehr vorteilhaft erwiesen hat, das Adsorptionsmittel mit Gas, insbesondere heißem Gas wie beispielsweise Wasserdampf und/oder Flüssigkeiten, insbesondere Wasser und/oder Wasser/Dampf-Gemischen bzw. heißem Wasser zu behandeln, ist an dem Behälter wenigstens eine Zu­ führungseinrichtung für Dampf und/oder Wasser vorzusehen, vorzugsweise im unteren Bereich, wobei auch der im Behälter befindliche Ablauf durch Anschluß an eine Dampf- und/oder Heißwasserleitung für diesen Zweck verwendet werden kann.
Jedoch auch eine Zuführung von Dampf und/oder Wasser von oben nach unten ist erfindungsgemäß möglich.
Der Wasserstand im Behälter kann durch übliche Regelvorrichtungen geregelt werden. Eine sehr einfache und vorteilhafte Vorrichtung ist jedoch die Verlegung der Leitung für das ablaufende Wasser in einer solchen Höhe, daß durch diese der gewünschte Wasserstand im Behälter ein­ gestellt werden kann. Als Ablaufleitung kann hierbei im einfachsten Fall ein Schlauch verwendet werden. Es kann jedoch auch eine feste Leitung installiert werden mit entsprechenden Abschlußkupplungen.
Ein großer Vorteil eines solchen einfachen Behälters liegt zusätzlich darin, daß er transportierbar gestaltet sein kann. So kann dieser beispielsweise bei Verwendung von Koks als Adsorptionsmittel in einer Kokserzeugungsanlage befüllt werden, mit Dampf und/oder heißem Waser und/oder Wasser/Dampfgemisch behandelt werden, durch einen LKW zur Deponie befördert werden, dort abgestellt und sofort in Betrieb genommen werden. Nach Beladen des Adsorptionsmittels kann der Behälter zu einer Verbrennungsanlage, zu einer für diesen Zweck zugelassenen Deponie oder zu einer Regenerieranlage gebracht werden.
Die erläuterte Vorbehandlung kann auch an der Einsatzstelle selbst, beispielsweise durch Kreislauffahrweise mit Abwasser erfolgen.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines solchen Filterbehälters ist daher diejenige, wie sie auch bei offenen Abfallcontainern üblich ist. Dies hat den Vorteil, daß die zum Auf- und Abladen und Transportieren geeigneten LKW's verfügbar sind.
Das Gas bzw. der Dampf bzw. die Flüssigkeit oder das Gas/Flüssigkeits-Gemisch zur Vorbehandlung des Adsorptions­ mittels wird im allgemeinen bei siebartigen Einbauten unterhalb des siebartigen Einbaus eingeleitet. Das Einleiten ist jedoch auch an anderen Stellen möglich.
Bei Betrieb der Vorrichtung kann das Abwasser von oben nach unten durch die Adsorptionsschicht geleitet werden, wobei im allgemeinen ein Wasserstand eingehalten wird, der etwas höher als die Adsorptionsschicht selbst liegt. Es kann jedoch auch eine Fahrweise gewählt werden, bei der das Abwasser von unten nach oben durch den Behälter geleitet wird.
Eine weitere erfindungsgemäß wichtige Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung von Abwasser besteht aus einem Behälter, aus dem beladenes Absorptionsmittel kontinuierlich entnommen werden kann, frisches Adsorptionsmittel kontinuierlich zugeführt werden kann, wobei das zu reinigende Abwasser im Gegenstrom in den Behälter geleitet wird.
Auch diese Behälter können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie sie im Behälterbau üblich sind, also aus Stahl, Guß, Edelstahl, Kunststoffen, Stahlbeton, Verbundwerkstoffen u. a.
Um Korrosion zu vermeiden, ist es erwünscht, korrodierende Materialien mit einem schützenden Belag oder Anstrich zu versehen.
Auch hier gilt das bereits oben Erläuterte, daß der Behälter grundsätzlich jede Raumform besitzen kann, also zylindrisch und rund, viereckig, rechteckig, trapezförmig sein kann oder auch aus zusammengesetzten Raumformen bestehen kann, wie z. B. sich im oberen Teil trapezförmig erweitern, unten jedoch viereckig oder rechteckig sein kann.
Da dem Fachmann die möglichen Raumformen bekannt sind, sollen diese über die genannten Beispiele hinaus nicht zusätzlich erläutert werden.
Wichtige zusätzliche Teile dieser Abwasserreinigungs­ apparate sind jedoch Vorrichtungen zur kontinuierlichen Zuführung und Entnahme des Adsorptionsmittels. Hier können alle geeigneten Vorrichtungen, wie sie Stand der Technik sind sowie gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Geräte verwendet werden, beispielsweise Förderbänder und -schnecken, Schleusen, Pumpen wie z. B. Mammutpumpen, hydrau­ lische und pneumatische Förderer, Schwingförderer u. a. Die Aufzählung dieser Vorrichtungen ist beispielhaft. Dem Fachmann sind diese oder andere geeignete Vorrichtungen bekannt. Auch hier wird das Adsorptionsmittel bevorzugt, wie bereits beschrieben, vorbehandelt.
Als kontinuierlich betreibbare Apparaturen können erfindungsgemäß ferner Anschwemmfilter, wie Trommel-, Teller-, Kerzenfilter u. a. eingesetzt werden. Dem Fachmann sind diese Apparate bekannt. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Reinigungs­ verfahrens werden der Braunkohlenkoks bzw. die Aktivkohle auf Braunkohlenbasis als Adsorptionsschicht auf der Filtrierapparatur angeschwemmt, wobei die erfindungsgemäße Vorbehandlung vorher erfolgen kann, aber auch nach Aufbringen der Anschwemmschicht. Auch Geräte wie das sog. Dyna Sand Filter (Hersteller: Axel Johnson Engineering GmbH) sind erfindungsgemäß geeignet. Bei diesem Gerät kann beladenes Adsorptionsmittel laufend von der Adsorptionsschicht abtransportiert werden, gewaschen und wieder rückgeführt werden, so daß keine Unterbrechung durch Rückspülung erforderlich ist.
Das zu reinigende Abwasser kann in die genannten Behälter und Reinigungsapparaturen auf verschiedene Weise eingeleitet werden, wie z. B. durch einfaches Zählen von oben beispiels­ weise über einen Verteiler oder Zuführen von oben in ein Rohr, das bis in den unteren Teil der Adsorptionsschicht ragt und dort über einen Verteiler, so daß das Abwasser durch die Adsorptionsschicht von unten nach oben fließt. Die Einleitung kann auch auf andere Weise, wie z. B. tangential, erfolgen. In den Behältern und Apparaturen können sich auch Leit­ vorrichtungen, wie z. B. Leitbleche befinden.
Weitere kontinuierlich arbeitende Absorptionsapparaturen basieren auf der Aufwirbelung von Adsorptionsmittel im Abwasser. Hierbei kann das Adsorptionsmittel z. B. durch Rühren im zu reinigenden Abwasser aufgewirbelt werden oder es kann eine Wirbelschicht durch Einleiten eines Gases von unten in die Suspension von Adsorptionsmittel in Wasser erzeugt werden.
Ein Teil des Adsorptionsmittels kann jeweils aus der Anlage herausgefahren werden und durch frisches Adsorptionsmittel ersetzt werden.
Auch ein sog. wallendes Bett kann erfindungsgemäß verwendet werden, bei dem die Durchwirbelung dadurch erzielt wird, daß man das zu reinigende Wasser von unten einleitet und oben abzieht, wobei sich das fein verteilte Absorptionsmittel ebenfalls in wirbelnder Bewegung befindet.
Eine weitere erfindungsgemäß einsetzbare, kontinuierlich arbeitende Vorrichtung ist das sog. Wanderbett, bei dem in einem üblicherweise schräg stehenden Rohr das Absorptionsmittel durch eine Schnecke von unten nach oben gefördert wird, und das zu reinigende Wasser dem Absorptionsmittel entgegenfließt. Besonders vorteilhaft sind solche Geräte, die transportierbar sind und kontinuierlich betrieben werden können, wie z. B. Geräte von Dyna Sand Typ. und ähnliche.
Es ist dem Fachmann bekannt, daß die geschilderten Vorrichtungen wie oben bereits im Zusammenhang mit einfachen Behältern dargelegt, grundsätzlich jede Raumform besitzen können, also zylindrisch und rund sein, viereckig, rechteckig, trapezförmig sein oder auch aus zusammengesetzten Rundformen bestehen können, wie z. B. sich im oberen Teil trapezförmig erweitern, unten jedoch viereckig oder rechteckig sein oder unten konisch zulaufen und oben zylindrisch sein. Die aufgezählten Raumformen sind als beispielhaft anzusehen.
Dem Fachmann ist auch bekannt, daß auch diese geschilderten Vorrichtungen aus unterschiedlichen Materialien bestehen können, wie sie im Behälterbau üblich sind, also aus Stahl, Guß, Edelstahl, Kunststoffen, Stahlbeton, Verbundwerkstoffen und anderen. Um Korrosion zu vermeiden bzw. zu vermindern, ist es ebenfalls erwünscht, korrosive Materialien mit einem schützenden Belag oder Anstrich zu versehen.
Es hat sich erfindungsgemäß, wie bereits beschrieben, als sehr vorteilhaft erwiesen, das Adsorptionsmittel vor dem Einsatz mit Gasen, insbesondere mit Dampf, und/oder mit Flüssigkeiten, insbesondere mit Wasser und/oder mit Wasser/Dampf-Gemischen bzw. heißem Wasser zu behandeln.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Vorbehandlung erfolgt durch Evakuieren. Das Evakuieren kann auf die Weise erfolgen, daß an dem Koks und/oder die Aktivkohle enthaltenden Behälter Vakuum angelegt wird und daß man anschließend die Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, in das Adsorptionsmaterial strömen läßt. Man kann jedoch auch zunächst das Adsorptionsmaterial mit der Flüssigkeit benetzen bzw. bedecken und anschließend Vakuum anlegen.
Die Vorbehandlung mit Dampf oder heißem Wasser oder beidem kann auch in Kombination mit einer Entgasung durch Evakuieren erfolgen. Ebenfalls kann die Entgasung und Mischung mit Wasser in der Weise erfolgen, daß das Adsorptionsmaterial, wie z. B. fein verteilter Koks oder Aktivkohle mit dem Wasserstrahl einer Wasserstrahlpumpe eingesaugt werden. Ein weiteres Entgasungsverfahren ist die Kreislauffahrweise mit Wasser. Hierbei kann auch das zu reinigende Abwasser selbst eingesetzt werden. Hierbei sollte der pH-Wert des Kreislaufwassers auf Werte <10, bevorzugt <12 während der vorteilhafterweise mehrstündigen Kreislauffahrweise ansteigen. Wie bereits erläutert, können die erfindungsgemäßen Vorbehandlungs­ methoden auch außerhalb der geschilderten Vorrichtungen erfolgen. Anschließend werden dann die so behandelten Materialien in die Vorrichtungen eingefüllt. Dem bei der Vorbehandlung eingesetzten Wasser können auch oberflächenaktive Stoffe zugesetzt werden.
In bestimmten Fällen ist das Ansteigen des pH's in den alkalischen bzw. stark alkalischen Bereichen unerwünscht, beispielsweise, wenn Verunreinigungen aus Grundwasser zu entfernen sind. Hier kann der pH entweder durch Zusatz von Säuren eingestellt werden oder man arbeitet mit einem Säure enthaltenden Adsorptionsmittel, wie z. B. mit Koksen und Aktivkohlen, die SO₂ aus der Reinigung von Rauchgasen enthalten.
Demgemäß kann beispielsweise Aktivkohle oder Koks, die durch Rauchgasreinigung beladen sind, anschließend zur Abwasserreinigung eingesetzt werden.
In manchen Fällen kann es ferner vorteilhaft sein, unerwünscht hohe Anteile an basischen Bestandteilen in den Koksen durch zusätzliches Waschen bis zum gewünschten Grad zu entfernen. Dies kann sowohl durch Waschen mit Wasser als auch mit verdünnten Säuren geschehen.
Durch Zusätz oberflächenaktiver Mittel zur Vorbehandlungsflüssigkeit, insbesondere zu Wasser, kann die Vorbehandlungsdauer ggfs. erheblich verkürzt werden. Dies kann auch von wirtschaftlichem Nutzen sein, auch wenn ein Teil des verwundeten oberflächen­ aktiven Mittels hierbei auf dem für die eigentliche adsorptive Reinigung zu verwendeten Adsorptionsmittels verbleibt, so daß dieses demgemäß eine entsprechend verminderte Adsorptionsleistung besitzt.
Die oberflächenaktiven Mittel sollen erfindungsgemäß folgende Voraussetzungen erfüllen:
schwache Adsorbierbarkeit,
Grenzflächenaktive Eigenschaften im Alkalischen,
gute biologische Abbaubarkeit,
Aktivität bei geringer Dosierung,
geringe Schaumbildung.
Geeignete Verbindungsklassen sind:
anionische Tenside,
n-Alkylsulfate,
Alkylsulfonate,
Alkylbenzolsulfonate, bevorzugt mit n-Alkylgruppen,
nichtionogene Tenside (Ethylenoxidaddukte),
beispielhaft seien genannt:
Fettalkohol-Polyethylenglykolether
Alkylphenyl-Polyethylenglykolether
Fettsäure-Polyethylenglykolester.
Zur Vorbehandlungsflüssigkeit können vorteilhaft 10-2000 ppm, bevorzugt 20-1500 ppm und besonders bevorzugt 20-1200 ppm an oberflächenaktiven Mitteln zugesetzt werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden adsorbierende Materialien auf Braunkohlebasis verwendet, bevorzugt sind Kokse, da diese wesentlich wirtschaftlicher sind als beispielsweise Aktivkohle. Ein geeigneter Koks ist z. B. aus Braunkohle gewon­ nener, insbesondere aus Rheinischer Braunkohle hergestellter Herdofenkoks, aber auch nach anderen Verfahren hergestellte Kokse sind erfindungsgemäß geeignet.
Im Falle des Einsatzes von Koks hat die Anmelderin gefunden, daß die geschilderte Vorbehandlung wesentlich bessere Ergebnisse bringt als der Einsatz der Adsorptionsmittel ohne diese Vorbehandlung.
Der Temperaturbereich, in den der Koks bei der Vorbehandlung gebracht wird, ist 0-200°C, bevorzugt 0-180°C und besonders bevorzugt 0-140°C. Erfindungsgemäß ist auch eine zusätzliche Behandlung mit Flüssigkeit, z. B. Wasser vor dem Erhitzen möglich.
Es ist, wie aus den genannten Temperaturen hervorgeht, daher möglich, auch Wasser von Umgebungstemperatur einzusetzen. Hierbei kann man beispielsweise durch Kreislauffahrweise ebenfalls die gewünschte Aktivität erhalten. Als Kreislaufflüssigkeit kann auch eine bestimmte Menge zu reinigendes Abwasser dienen. Die Vorbehandlungsdauer beträgt im allgemeinen 1 Minute bis 20 Stunden, bevorzugt 10 Minuten bis 10 Stunden, besonders bevorzugt 10 Minuten bis 6 Stunden. Diese Angaben sind jedoch nicht als limitierend, sondern als bevorzugte Ausführungsformen anzusehen.
Die Strömungsgeschwindigkeit des durch die Absorptionsschicht fließenden Wassers ist <0 bis 1 m/h, bevorzugt 0,01 bis 3,5 m/h, besonders bevorzugt 0,05 bis 3 m/h. Die Verweilzeit des Abwassers in der Koksschicht ist 1 Minute bis 10 Stunden, bevorzugt 5 Minuten bis 7 Stunden, besonders bevorzugt von 10 Minuten bis 5 Stunden.
Die Abwasserreinigungstemperatur liegt bei ≧0 bis 55°C. Hierbei sind die angegebenen Temperaturen als Betriebstemperaturen anzusehen, wobei zu berücksichtigen ist, daß durch die beschriebene Vorbehandlung zunächst eine höhere Temperatur vorliegen kann.
Erfindungsgemäß kann das adsorbierende Material auch vor dem Einfüllen in die Vorrichtung wie beschrieben vorbehandelt werden.
Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, mit einer Korngröße des Adsorptionsmittels von 0,01 bis 100 mm zu arbeiten, bevorzugt von 0,05 bis 20 mm und besonders bevorzugt von 0,05 bis 5 mm. Die günstigste Korngröße hängt jedoch zum Teil auch von dem verwendeten Adsorptionsmaterial ab.
Sehr gut geeignetes adsorbierendes Material ist Feinstkoks mit der bekannten, diesem entsprechenden Korngröße.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann die Konzentration an adsorbierbaren Materialien erheblich vermindert werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere von großer Bedeutung für die Reinigung von Deponie-Sickerwasser. Hierbei kann, wie bereits beschrieben, das erfindungsgemäße Verfahren vor Ort betrieben werden und das beispielsweise aus Sickerschächten auf die geschilderten Vorrichtungen gepumpte Wasser direkt im Deponiebereich gereinigt werden. Je nach Anforderung kann das so gereinigte Wasser auch noch weitere Reinigungsverfahren, wie z. B. einer Kläranlage zugeführt werden.
Selbstverständlich können auch andere dem Stand der Technik entsprechende Reinigungsverfahren mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kombiniert werden, wie beispielsweise Vorbehandlung durch Absetzen, Sedimentieren, Filtrieren, Fällen, Flocken, Entgasen, Belüften, Entkeimen, Emulsions­ spalten, Einsatz von Ionenaustauschern, osmotische Verfahren u. a.
Beispiele kontinuierlich betreibbarer Vorrichtungen sind in Fig. 1-4 näher erläutert.
In Fig. 1 ist eine aus 3 mit Adsorptionsmittel befüllten Behältern bestehende Abwasserreinigungskaskade dargestellt. Das zu reinigende Abwasser fließt über Leitung 1 auf die Adsorptionsschicht in Behälter 2. Über Leitung 3 fließt das Abwasser in Behälter 4 und schließlich über Leitung 5 in Behälter 6. Das über Leitung 7 abfließende Wasser enthält nur noch ppm-Mengen an CSB, AOX und Schwer­ metallionen. Je nach der Menge an Verunreinigungen im Abwasser kann die Behälterkaskade verlängert oder verkürzt werden.
Das Adsorptionsmaterial ist in Behälter 2 am stärksten und in Behälter 6 am wenigsten beladen. Bei einer bestimmten Beladung des Adsorptionsmittels in Behälter 2 wird dieser abgekoppelt und ein Behälter 9 mit frischem Adsorptionsmittel über Leitung 8 mit Behälter 6 verbunden.
Die Anordnung in Fig. 1 ist als beispielhaft anzusehen. Adsorptionsbehälter können auch parallel oder mit Abzweigungen geschaltet sein. So kann beispielsweise von Behälter 2 ein weiterer Behälterstrang abzweigen. Hier hat der Fachmann einen breiten Spielraum, nach Bedarf Behälterschaltungen vorzunehmen.
In Fig. 2 ist beispielhaft eine einfache Vorrichtung 1 mit kontinuierlicher Zuführung und Entnahme von Adsorptionsmitteln dargestellt. Vorrichtung 1 wird beladenes Adsorptionsmittel entnommen. Zu reinigendes Abwasser gelangt über Leitung 2 und Verteiler 3 in den unteren Bereich der Adsorptionsschicht und strömt von unten nach oben durch die Schicht. Bei 6 fließt das gereinigte Abwasser ab.
In Fig. 3 ist beispielhaft eine Vorrichtung 1 dargestellt, in der mittels einer Mammutpumpe ein Gemisch von beladenem Adsorptionsmittel und Wasser von unten nach oben durch ein Rohr gepumpt wird und über 3 aus Vorrichtung 1 entnommen wird, während das zu reinigende Abwasser 4 von oben nach unten fließt und Vorrichtung 1 bei 3 und 5 verläßt.
Die Fig. 2 und 3 sind wie Fig. 1 als beispielhaft anzusehen. Erfindungsgemäß wesentlich ist das Gegenstromprinzip, gemäß dem die Verunreinigungen nach Bedarf praktisch vollständig entfernt werden können.
Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Kurve 1 zeigt, daß man über die bereitgestellte Höhe 2 der Adsorptionsschicht nach Bedarf und in Abhängigkeit von der Menge an Verunreinigungen im Abwasser, Verunreinigungen wie CSB, AOX, Schwermetalle, Salze und dgl. praktisch zu 100% entfernen kann.
In den Tabellen 1-5 sind Ergebnisse dargestellt, die mit verschiedenen Verunreinigungen im Abwasser unter Verwendung von Koksen und Aktivkohle auf Braunkohlenbasis erhalten wurden. Hier zeichnet sich Herdofenkoks als besonders geeignet aus.
Tabelle 1 gibt Laborversuche wieder, bei denen 0-80 ml Deponiesickerwasser pro g Adsorbens über dieses geleitet wurden. Die Strömungsgeschwindigkeiten wurden zwischen 0,1 m/h und 0,5 m/h variiert. Die Ausgangs-CSB-Werte sind in mg/L Abwasser angegeben. In den beiden rechten Spalten sind die verbleibenden CSB-Werte im gereinigten Abwasser bei einer Gesamtbelastung der Asorptionsmittel mit 10 ml/g Adsorbens und 50 ml/g Adsorbens angegeben. Sämtliche Versuche wurden bei Umgebungstemperaturen durchgeführt.
Es wurde ein Herdofenkoks aus Rheinischer Braunkohle eingesetzt (Oberfläche: ca. 250 m²/g). Der Herdofenkoks war durch 4stündige Kreislauffahrweise mit zu reinigendem Abwasser (ohne Zusatz oberflächenaktiver Mittel) über den Koks vorbehandelt worden. Die apparative Versuchsdurchführung erfolgte im allgemeinen durch Durchfluß des Abwassers durch ein mit Adsorptionsmittel gefülltes Rohr.
In Versuch 1 wurden Abwässer mit 1479 mg und 860 mg CSB pro Liter Abwasser bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 0,5 m/h untersucht. Bei 10 ml/g Adsorbens Gesamtbelastung wurden Rest-CSB-Werte von bis herab zu 60 mg/L erreicht.
Ähnlich gute Ergebnisse mit Herdofenkoks als Adsorptionsmittel bei 10 ml/g Adsorbens Gesamtbelastung wurden auch in Versuch 2 mit einer etwas geringeren Strömungsgeschwindigkeit von 0,3 m/h erzielt, während sich die Werte bei 50 ml/h gegenüber Versuch 1 wesentlich verbesserten. In Versuch 3 sind Versuche in einer technischen Anlage nach dem Dyna Sand Prinzip dargestellt mit einem Abwasser aus einer Sonderdeponie. Es wurde ebenfalls Herdofenkoks eingesetzt, der 2 Stunden mit einem Dampf/Wasser-Gemisch vorbehandelt worden war. Der Eingangs-CSB-Wert betrug 1500 mg/L (Strömungsgeschwindigkeit: 0,1 m/h). Auch diese Ergebnisse zeigen, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hervorragende Ergebnisse erhalten werden können.
In Versuch 4 wurde ein Hochtemperatur-Braunkohlenkoks (Oberfläche: 200-250 m²/g) eingesetzt. Bei einer Belastung von 10 ml/g wurden schlechtere Ergebnisse als in Versuch 1 erhalten, nicht jedoch bei einer Belastung von 50 ml/g. In den Versuchen 5, 6 und 7 werden die Versuche 1, 3 und 4 wiederholt, jedoch ohne Vorbehandlung, d. h. das zu reinigende Abwasser wurde direkt über das unbehandelte Adsorbens geleitet. Die Ergebnisse waren sowohl bei 10 ml/g als auch bei 50 ml/g Belastung deutlich schlechter als in den Versuchen 1, 3 und 4.
Die Tabelle 1 zeigt, daß die CSB-Werte bis auf <100 mg/L abgesenkt werden können, wobei mit zunehmender Belastung die Adsorptionsfähigkeit abnimmt, begleitet von einem Anstieg des CSB-Wertes im gereinigten Abwasser. Ein so gereinigtes Abwasser kann problemlos in Kläranlagen noch weiter gereinigt werden oder auch, soweit zulässig, direkt in Gewässer eingeleitet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren stellt demgemäß eine wichtige Weiterentwicklung des Standes der Technik bezüglich der Abwasserreinigung im technischen Maßstab dar, nach dem mit einem preiswerten "Wegwerf"-Adsorbens und in einfachen Verfahrensschritten eine wirksame Abwasserreinigung insbesondere hochbelasteter Abwässer wie Deponie-Sickerwässer möglich ist.
Tabelle 1
Jedoch auch im Falle anderer absorbierbarer Verunreinigungen zeigen Braunkohlenkokse und Aktivkohlen auf Braunkohlenbasis, insbesondere Herdofenkoks, sehr gute Reinigungseigenschaften.
Die Adsorbierbarkeit von Schwermetallen geht aus den in Tabelle 2 zusammengefaßten, folgenden Versuchen hervor. (In allen gereinigten Wasserproben wurde der Restgehalt durch Atomabsorptionsspektroskopie bzw. Ionenchromatographie bestimmt). Als Herdofenkoks wurde ein Produkt aus Rheinischer Braunkohle eingesetzt.
Die Versuche wurden, soweit nicht anders angegeben, in der Weise durchgeführt, daß in eine Säule aus Glas (Durchmesser: 1,8 cm), die mit einem Siebboden ausgestattet war, 15 g des Adsorptionsmittels eingefüllt wurden (Füllhöhe: 11 cm). Als Vorbehandlung wurde das Adsorptionsmittel mit Dampf erhitzt und anschließend mit heißem Wasser aufgefüllt. In den Versuchen 4-6 erfolgte die Vorbehandlung durch Kreislauffahrweise mit Wasser. Versuch 7 wurde in einer technischen Apparatur vom Dyne Sand Typ durchgeführt. Die Versuchsergebnisse zeigen die hervorragenden Adsorptionseigenschaften von Herdofenkoks.
Tabelle 2
Die Versuche in Tabelle 3 wurden wie die in Tabelle 2 angegebenen Versuche durchgeführt, jedoch wurden verschiedene Koks­ arten bzw. Aktivkohlen eingesetzt. Es wurde ein CuCl₂ enthaltendes Abwasser mit 25 mg Cu++/l eingesetzt. Die Vorbehandlung erfolgte durch Behandeln mit Dampf und Wasser.
Versuch 1 mit Herdofenkoks aus Rheinischer Braunkohle ergab auch nach 260 Stunden Laufzeit eine Cu++Menge im gereinigten Abwasser von <0,1 ppm.
Steinkohlenkoks (Versuch 2) ergab nach 14 h 0,2 mg/l und bei 20 h einen schnellen Anstieg auf 7,6 mg/l. Der Versuch wurde nach 20 h abgebrochen.
Bei Hochtemperatur-Braunkohlenkoks (DDR) (Versuch 5) wurde bis zu 120 h ein Wert von <1 ppm erhalten. Das gleiche Ergebnis wurde mit Tieftemperaturkoks (DDR) erhalten (Versuch 6).
Gute Ergebnisse wurden auch mit einer Aktivkohle (Lurgi) auf Braunkohlebasis erhalten (Versuch 4). Erst nach 90 h Versuchsdauer wurde ein Anstieg auf <0,1 ppm festgestellt. Wesentlich schlechtere Ergebnisse wurden dagegen mit einer Aktivkohle auf Holzbasis erhalten (Versuch 3). Nach 26 h erfolgte ein Durchbruch auf 5 mg/l.
Die Ergebnisse zeigen die sehr guten Eigenschaften von Braunkohlenkoksen und unter denselben die herausragenden Eigenschaften von Herdofenkoks aus rheinischer Braunkohle.
Tabelle 3
Einfluß der Koks- bzw. Aktivkohleart 25 mg Cu++/l (CuCl₂) (entgast)
Aus Tabelle 4 geht der Einfluß der Vorbehandlung auf den Restgehalt an Metallen im gereinigten Wasser hervor.
Während vorbehandelter Koks auch nach 260 Stunden noch einwandfrei absorbiert, steigt ohne Vorbehandlung nach 152 h die Restkonzentration auf 3,0 ppm an und nach 170 h auf 6,8 ppn (Ver­ such 6).
Die hervorragenden Eigenschaften von Braunkohlenkoksen, insbesondere von Herdofenkoks aus rheinischer Braunkohle, gehen auch aus Tabelle 5 hervor, in der die Reinigung von NaOCl- und NaCl- haltigem Abwasser dargestellt ist.
Soweit nicht anders angegeben, wurden über eine Menge von 60 cm³ Herdofenkoks, der sich in einem Glasrohr mit Fritte am Auslauf befand (Höhe der Kokssäule: 22 cm), pro Stunde 60 cm³ einer wäßrigen Lösung von 400 mg NaOCL und 6410 mg NaCl pro L Wasser geleitet.
Es wurde bei Raumtemperatur und Normaldruck gearbeitet. Die Einsatzlösung hatte einen pH von 12.
Versuch 8 wurde in einer technischen Apparatur gemäß Fig. 2 durchgeführt (Füllung 1 m³ Koks, Apparatur oben zylindrisch mit konischem nach unten spitz zulaufendem Unterteil).
Tabelle 4
Einfluß der Vorbehandlung auf Herdofenkoks
25 mg Cu2+ (CuCl₂), Korngröße 0,1-1,5 mm, Verweilzeit 60 min.
Tabelle 5
Abhängigkeit der Abwasserreinigung von der verwendeten Koks- bzw. Aktivkohleart
(400 mg OCl-+6410 mg Cl- pro L Wasser, pH 12)
Die weiteren Beispiele zeigen ebenfalls die hohe Absorptionsfähigkeit der Braunkohlekokse und -aktivkohlen, insbesondere von Herdofenkoks aus Rheinischer Braunkohle.
In eine Säule aus Glas, die mit einem Siebboden ausgestattet war, wurden 15 g Herdofenkoks der Korngröße 0,1-1,5 mm eingefüllt (Füllhöhe 10 cm). Die Säule wurde mit Leitungswasser aufgefüllt und bei 18-20 mm auf Wasserstrahlvakuum evakuiert (Evakuierungsdauer 15 min.). Das Koksvolumen betrug 30 cm³. (Beispiele 1 und 2)
Beispiel 1
Ein filtriertes Abwasser, das 70 mg/L Natriumsulfid enthielt, wurde mit einem pH von 11 zur Reinigung eingesetzt. Der Durchsatz pro Stunde betrug 200 ml (Verweilzeit: 9 min.). Das Abwasser floß von oben nach unten über die Koksfüllung. Von unten wurden 6 L Luft/h entgegengeleitet.
Nach 250 Stunden wurde der Versuch abgebrochen, ohne daß die Koksfüllung erschöpft war. Die Analyse einer nach 250 Stunden gezogenen Probe ergab <0,1 mg S2-/L Wasser. Es wurden 21 mg S₂O₃-- und 50 mg SO₄--pro L gebildet.
Beispiel 2
Ein filtriertes Abwasser, das 26 mg CaS/L Wasser enthielt, wurde mit einem pH von 11 über den Herdofenkoks geleitet. Der Durchsatz pro Stunde betrug 100 ml (Verweilzeit: 18 min.). Das Abwasser floß von oben nach unten über die Koksfüllung. Von unten wurden 2 L Luft/h entgegengeleitet.
Nach 250 Stunden wurde der Versuch abgebrochen. Die Analyse einer nach 250 Stunden gezogenen Probe ergab <0,1 mg S2-/L Wasser. Es wurden 7 mg S₂O₃-- und 22 mg SO₄--/L gebildet.
Beispiel 3
Eine wäßrige Lösung, die 242 mg H₂S/L enthielt, wurde mit der stöchiometrischen Menge NaOH (10%ig) neutralisiert. Eine Apparatur gemäß Fig. 3 wurde mit 1 m³ Herdofenkoks befüllt. Pro Stunde wurden 16 m³ der wäßrigen Lösung von oben nach unten durch die Absorptionsschicht geschickt. Im Gegenstrom strömten von unten nach oben über eine in Fig. 3 nicht dargestellte Verteilervorrichtung 80 m³ Luft/h. Nach 48 h wurde der Versuch abgebrochen. Die Analyse ergab 0,1 mg S--.
Im folgenden Beispiel 4 ist die technische Durchführung einer Deponiesickerwasser-Reinigung im einzelnen erläutert. Es handelt sich hierbei um die Deponie einer Großstadt.
Beispiel 4
Die Deponie besitzt im am tiefsten gelegenen Bereich einen Sammelteich für Sickerwasser. Das Wasser wird aus diesem Teich zunächst in einen Vorratsteich gepumpt, der sich neben einer Kaskade von 3 hintereinander geschalteten Behältern befindet, die mit Herdofenkoks als Adsorptionsmittel befüllt sind. Die Behälter sind transportabel und mit einem siebartigen Boden oberhalb des eigentlichen Behälterbodens ausgestattet. In den Vorratsteich fließt das Sickerwasser in dünner Schicht über Kies, Koks oder andere Materialien, wobei es in innigen Kontakt mit Luft kommt.
Die eingefüllte Koksmenge beträgt pro Behälter ca. 3 t. Die Behälter erweitern sich von unten nach oben. Das Behältermaterial ist im allgemeinen Stahl.
Das eingesetzte Sickerwasser enthielt:
ca. 2000 mg/L CSB
ca. 3000 µg/L AOX
 47 µg/L Pb
 83 µg/L Cr
 12 µg/L Cu
200 µg/L Ni
175 µg/L Zn
  6 mg/L Gesamtphosphor
Die Belastung wurde so eingestellt, daß CSB und AOX am Ausgang des 1. Behälters ca. 650 mg/L bzw. ca. 950 µg/LAOX betrugen. Dieses Wasser kann in einer Kläranlage problemlos weitergereinigt werden.
Pro Stunde wurde in die Behälter eine Abwassermenge von 1,5 m³ pro Stunde gepumpt und zwar von oben auf die Adsorptionsschicht, wobei über die Adsorptionsschicht eine Wasserschicht von 10-20 cm stand. Die Temperatur in der Adsorptionsschicht stellte sich aufgrund der Außen­ temperatur ein.
Aus dem 1. Behälter wurde das gereinigte Abwasser unten entnommen und auf den 2. Behälter geleitet. Entsprechend wurden die Behälter 3 und 4 befahren.
Nach 4 Tagen war der 1. der Behälter mit Verunreinigungen beladen. Die Gesamtbelastung entsprach ca. 45 L pro kg Adsorptionsmittel bei einer Strömungsgeschwindigkeit von ca. 2 m/h.
Das gereinigte Abwaser hatte folgende Analysen:
Ausgang Behälter 1
(Durchschnittswerte nach 96 Stunden Laufzeit)
CSB
625 mg/L
AOX 880 µg/L
Pb 23 µg/L
Cr 18 µg/L
Cu 6 µg/L
Ni 78 µg/L
Zn 120 µg/L
Gesamtphosphor 2 mg/L
Ausgang Behälter 2
(Durchschnittswerte nach 96 Stunden Laufzeit)
CSB
220 mg/L
AOX 385 µg/L
Pb 15 µg/L
Cr 7 µg/L
Cu 4 µg/L
Ni 43 µg/L
Zn 82 µg/L
Gesamtphosphor 1,2 mg/L
Ausgang Behälter 3
(Durchschnittswerte nach 96 Stunden Laufzeit)
CSB
62 mg/L
AOX 71 µg/L
Pb 5 µg/L
Cr 3 µg/L
Cu 3 µg/L
Ni 27 µg/L
Zn 36 µg/L
Gesamtphosphor 0,7 mg/L
Die Ergebnisse zeigen, daß mit dem erfindungsgemäßen Verfahren im technischen Betrieb noch günstigere Ergebnisse erzielt werden können als im Labormaßstab.
Bereits im 1. Adsorptionsbehälter wird ein Reinigungsgrad trotz Strömungsgeschwindigkeit von 2 m/h erreicht, der den Versuchen der Tabelle 1 entspricht. Bereits dieses Wasser kann einer konventionellen Kläranlage zugeführt werden. Durch die Kaskadenschaltung können noch wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden.
Der beladene Herdofenkoks wurde innerhalb der Deponie gelagert, da überraschend gefunden wurde, daß das adsorbierte Material praktisch nicht eluiert wurde. Die Elution ist so gering, daß die beladenen Kokse in Deponieklasse 3 zugelassen und entsprechend deponiert werden können.

Claims (25)

1. Verfahren zur kontinuierlichen Reinigung von Abwasser mittels eines Adsorptionsmittels, dadurch gekennzeichnet, daß das zu reinigende Abwasser über Braunkohlenkoks und/oder Aktivkohle auf Braunkohlenbasis geleitet wird, welche in einer kontinuierlich betreibbaren Vorrichtung oder Anlage angeordnet sind und welche vor der Inbetriebnahme mit Gas und/oder mit Flüssigkeit vorbehandelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu reinigendes Abwasser und Adsorptionsmittel im Gegenstrom zueinander bewegt werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kontinuierlich betreibbare Vorrichtung aus mindestens 2 voneinander getrennten, das Adsorptionsmittel enthaltenden Behältern beliebiger Ausgestaltung besteht, wobei der 1. Behälter nach Beladung entfernt wird und ein Behälter mit frischem Adsorptionsmittel an das Ende der hintereinander geschalteten Behälter angeschlossen wird.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Behälter beliebiger Ausgestaltung frisches Adsorptionsmittel kontinuierlich zugeführt und beladenes abgeführt wird und gegenüber dem zu reinigenden Abwasser im Gegenstrom bewegt wird.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Vorbehandlung verwendete Gas und/oder die Flüssigkeit Wasser und/oder Wasserdampf und/oder Wasser/Wasserdampf-Gemisch sind.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß das adsorbierende Material Koks ist.
7. Verfahren nach den Ansprüchen 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß das adsorbierende Material Herdofenkoks ist.
8. Verfahren nach den Ansprüchen 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das adsorbierende Material Herdofenkoks aus Rheinischer Braunkohle ist.
9. Verfahren nach den Ansprüchen 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß das adsorbierende Material bei der Vorbehandlung eine Temperatur von 0-200°C, bevorzugt von 0-180°C und besonders bevorzugt von 0-140°C hat.
10. Verfahren nach den Ansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbehandlungsdauer 1 Minute bis 20 Stunden, bevorzugt 10 Minuten bis 10 Stunden, besonders bevorzugt von 10 Minuten bis 6 Stunden beträgt.
11. Verfahren nach den Ansprüchen 1-10, dadurch gekennzeichnet, daß die Strömungsgeschwindigkeit des durch die Schicht des adsorbierenden Materials fließenden Abwassers <0 bis 5 m/h, bevorzugt 0,01 bis 3,5 m/h, besonders bevorzugt 0,02-3 m/h beträgt.
12. Verfahren nach den Ansprüchen 1-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verweilzeit des Abwassers 1 Minute bis 10 Stunden, bevorzugt 5 Minuten bis 7 Stunden, besonders bevorzugt 10 Minuten bis 5 Stunden beträgt.
13. Verfahren nach den Ansprüchen 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwasserreinigung bei ≧0 bis 55°C erfolgt.
14. Verfahren nach den Ansprüchen 1-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße des adsorbierenden Materials 0,01 bis 100 mm, bevorzugt 0,05 bis 20 mm, besonders bevorzugt 0,05 bis 5 mm beträgt.
15. Verfahren nach den Ansprüchen 1-14, dadurch gekennzeichnet, daß die Korngröße etwa derjenigen von Feinstkoks entspricht.
16. Verfahren nach den Ansprüchen 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe in/an einer Deponie erfolgt und Deponiesickerwasser gereinigt wird.
17. Verfahren nach den Ansprüchen 1-16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbehandlung des adsorbierenden Materials durch Kreislauffahren von Wasser über das Material erfolgt.
18. Verfahren nach den Ansprüchen 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbehandlung des adsorbierenden Materials durch Kreislauffahrweise mit Abwasser erfolgt.
19. Verfahren nach den Ansprüchen 1-18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Vorbehandlungsflüssigkeit ein oberflächenaktives Mittel zugesetzt wird.
20. Verwendung von Koks und/oder Aktivkohle auf Braunkohlebasis nach den Ansprüchen 1-19 zur kontinuierlichen Reinigung von Abwaser.
21. Verwendung von Koks und/oder Aktivkohle auf Braunkohlebasis nach den Ansprüchen 1-20 zur kontinuierlichen Reinigung von Abwasser im Gegenstrom.
22. Verwendung von Herdofenkoks auf Basis Braunkohle nach den Ansprüchen 1-21.
23. Verwendung von Herdofenkoks auf Basis Rheinischer Braunkohle nach den Ansprüchen 1-22.
24. Vorrichtung zur kontinuierlichen Reinigung von Abwasser, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe kontinuierlich betreibbar ist und als Adsorptionsmittel Braunkohlenkoks und/oder Aktivkohle auf Braunkohlenbasis enthält.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Adsorptionsmittel Herdofenkoks auf Braunkohlebasis ist.
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