DE407735C - Auf das Werkstueck aufsetzbare Vorrichtung zum Fraesen der Kanten von Blechen - Google Patents
Auf das Werkstueck aufsetzbare Vorrichtung zum Fraesen der Kanten von BlechenInfo
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- DE407735C DE407735C DESCH67093D DESC067093D DE407735C DE 407735 C DE407735 C DE 407735C DE SCH67093 D DESCH67093 D DE SCH67093D DE SC067093 D DESC067093 D DE SC067093D DE 407735 C DE407735 C DE 407735C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q9/00—Arrangements for supporting or guiding portable metal-working machines or apparatus
- B23Q9/0014—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action
- B23Q9/0042—Portable machines provided with or cooperating with guide means supported directly by the workpiece during action the guide means being fixed only on the workpiece
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN
AM 30. DEZEMBER 1924
AM 30. DEZEMBER 1924
(Sch
Die Erfindung betrifft Werkzeugmaschinen für gewisse besondere Zwecke, wie z. B. das
Fräsen von Stemmkanten von Kesselblechen, welche auf das Werkstück auf zusetzen sind, und
besteht darin, daß der den Motor, den xA.ntrieb für die Fräserspindel und die Vorschubvorrichtung
tragende Schlitten auf einer doppel-T-förmigen Schiene geführt ist, die z. B. durch
Zwingen mit dem Werkstück verbunden und nach Fertigstellung einer der Schiene entsprechenden
Fräslänge auf dem Werkstück verschoben wird.
So gebaute Maschinen sind sehr einfach, und
vergleichsweise billig herzustellen, einfach und übersichtlich im Zusammenbau und in der Zerlegung,
einfach in der Bedienung und vor allem, obwohl sehr widerstandskräftig gegenüber
den beträchtlichen Rückdrucken des Werkzeuges, vergleichsweise außerordentlich leicht. Die zuletzt erwähnte Eigenschaft ist
angesichts des im Zweck begründet liegenden A'erlangens möglichster Einfachheit des
Transportes der Maschine offenbar von ganz besonderer Bedeutung.
Die Beschaffenheit und Anordnung der auf dem Schlitten als Träger aufgebauten übrigen
Maschinenteile, wie die des Motors, der Übersetzungen, des Werkzeugs und der Vorschubeinrichtung,
sind insofern für die Erfindung von Bedeutung, als der Endzweck derselben, die Einfachheit und Leichtigkeit bei gegebener
Leistung, nicht zuletzt auch von ihnen abhängt. In der Zeichnung stellt dar:
ίο Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht und
Abb. 3 eine Einzelheit.
Das in Abb. ι gegen die schräg zu fräsende Kante gesehene Blech α liege etwa auf Klötzen b, die ihm einen gewissen Abstand von der Auflagefläche, etwa der Bodenfläche c, geben, wobei die zu bearbeitende Blechkante über die Enden der Klötze b zweckmäßig etwas hinausragt. Die Maschine wird unmittelbar auf das Blech α gebracht und der als Maschinenfundament dienende Doppel- ; T-Träger d längs der zu fräsenden Kante etwa ; mittels der angedeuteten Schraubzwingen e an ■ dem Blech α festgespanut. Der obere Querteil des Trägers (/ dient dem die Maschine tragenden Schlitten / als Schlittenführung, wie dies insbesondere aus der Abb. 3 ersichtlich ist. Das eine Längsende des Schlittens f trägt die Antriebsmaschine g, die hier ein Elektromotor ' ist. Hierzu sei bemerkt, daß eine besonders geeignet erscheinende Baugröße der Maschine : zum Stemmkantenfräsen einen Elektromotor von etwa 1Z2 PS erfordert und die dargestell- ■ ten Übersetzungsgr-ößen etwa 1400 bis 1450 Touren des Motors in der Minute voraus- : setzen. ι
Das in Abb. ι gegen die schräg zu fräsende Kante gesehene Blech α liege etwa auf Klötzen b, die ihm einen gewissen Abstand von der Auflagefläche, etwa der Bodenfläche c, geben, wobei die zu bearbeitende Blechkante über die Enden der Klötze b zweckmäßig etwas hinausragt. Die Maschine wird unmittelbar auf das Blech α gebracht und der als Maschinenfundament dienende Doppel- ; T-Träger d längs der zu fräsenden Kante etwa ; mittels der angedeuteten Schraubzwingen e an ■ dem Blech α festgespanut. Der obere Querteil des Trägers (/ dient dem die Maschine tragenden Schlitten / als Schlittenführung, wie dies insbesondere aus der Abb. 3 ersichtlich ist. Das eine Längsende des Schlittens f trägt die Antriebsmaschine g, die hier ein Elektromotor ' ist. Hierzu sei bemerkt, daß eine besonders geeignet erscheinende Baugröße der Maschine : zum Stemmkantenfräsen einen Elektromotor von etwa 1Z2 PS erfordert und die dargestell- ■ ten Übersetzungsgr-ößen etwa 1400 bis 1450 Touren des Motors in der Minute voraus- : setzen. ι
Den Antrieb vermittelt die Kupplung h der Schnecke i, welche ihn über das Schnecken- :
rad k auf den Fräser Z überträgt. Auf der Welle des Schneckenrades k und
des Fräsers Z sitzt am oberen Wellenende die Riemenscheibe in, von welcher der Riemen η
den Antrieb auf die Riemenscheibe 0 überträgt. Die Welle dieser Riemenscheibe 0 gibt
den Antrieb über die Schnecke p, das Schneckenrad q und das auf gleicher Welle mit
dieser sitzende Triebrad r weiter. Dieses greift in die \*erzahnung s ein und bewirkt
damit den Vortrieb des Fräsers I, wobei die ganze Maschine mittransportiert wird.
Ist die zu bearbeitende Kante länger als die Schlittenführung auf der Schiene d, so ist
diese schrittweise längs der Kante zu verschieben. Nähert sich der Fräser Z einer der
Schraubzwingen e, die seinem weiteren Vortrieb im Wege ist, so wird sie von der Stelle
entfernt und etwa hinter dem Fräser Z wieder :
angebracht. Dieses ist möglich, ohne die Fräsarbeit zu unterbrechen, da der Fräser
langsam vordringt und das Lösen einer Schraubzwinge e die Festigkeit der Verbindung
der Maschine mit dem Blech α kaum vermindert, da inzwischen mehrere Schraubzwingen
e angezogen bleiben.
Der Rücktransport der Maschine längs des Fundaments ist z. B. durch Umkehrung der
Umlaufsrichtung der Antriebsmaschine g ausführbar. Er erfordert dann aber wegen
der großen Übersetzung offenbar eine sehr lange Zeit. Um ihn schnell ausführen zu
können, ist das Schneckenrad q lose auf der Welle des Triebrades r angeordnet und der
auf derselben Welle sitzende Kupplungskörper t vorgesehen. Dieser Kupplungskörper
t ist auf der Welle achsial verschiebbar
angebracht, doch verbindet ihn der Gleitkeil u so mit ihr, daß sich Kupplungskörper /
und Triebradwelle bei Drehbewegungen gegenseitig mitnehmen. Der Kupplungskörper t kann demnach von der Nabe des Schnekkenrades
q achsial entfernt und wieder zur Berührung mit ihr gebracht werden. Hierbei
besorgen zwischen dem Kupphmgskörper t und der Nabe des Schneckenrades q wirkende
Kupplungsbolzen o. dgl. die Entkupplung bzw. Kupplung. Der Kupplungskörper t läßt sich
nun bei entkuppeltem Schneckenrad q dazu benutzen, das Triebrad r von Hand anzutreiben
und damit den Rücktransport des Fräsers Z, hier mit der ganzen Maschine, zu bewirken.
Er ist hierzu sowie zur bequemen Ausführung der die Kupplung bzw. Entkupplung bewirkenden Verschiebung etwa mit
radialen Griffen für den Angriff der Hand versehen.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, sind einige Teile der Maschine in Gehäuse eingekapselt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Auf das Werkstück aufsetzbare Vorrichtung zum Fräsen der Kanten von Blechen, insbesondere der Stemmkanten von Kesselblechen, dadurch gekennzeichnet, daß der den Motor, den Antrieb für die Fräserspindel und die Vorschubvorrichtung" tragende Schlitten (/) auf einer doppel-T-förmigen Schiene (d) geführt ist, die z. B. durch Zwingen (e) mit dem Werkstück verbunden und nach Fertigstellung einer der Schiene entsprechenden Fräslänge auf dem Werkstück verschoben wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH67093D DE407735C (de) | 1923-02-08 | 1923-02-08 | Auf das Werkstueck aufsetzbare Vorrichtung zum Fraesen der Kanten von Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH67093D DE407735C (de) | 1923-02-08 | 1923-02-08 | Auf das Werkstueck aufsetzbare Vorrichtung zum Fraesen der Kanten von Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE407735C true DE407735C (de) | 1924-12-30 |
Family
ID=7439040
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH67093D Expired DE407735C (de) | 1923-02-08 | 1923-02-08 | Auf das Werkstueck aufsetzbare Vorrichtung zum Fraesen der Kanten von Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE407735C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1264931B (de) * | 1963-11-15 | 1968-03-28 | Mini Ind Constructillor | Fraesvorrichtung fuer langgestreckte Werkstuecke |
| DE2920035A1 (de) * | 1978-05-22 | 1980-01-17 | Ki Sp K Bjuro Gazstrojmasch | Vorrichtung zum entgraten von rohren nach widerstandsstumpfschweissen |
| EP0414340A1 (de) * | 1989-08-25 | 1991-02-27 | Tollief O. Hillestad | Vorrichtung zum Schneiden von Kesselrohren |
| US5033347A (en) * | 1989-08-25 | 1991-07-23 | Hillestad Tollief O | Boiler tube cutting apparatus |
| US5199221A (en) * | 1992-02-13 | 1993-04-06 | Hillestad Tollief O | Tube cutting apparatus |
| WO2007073222A1 (en) * | 2005-12-23 | 2007-06-28 | Promotech Spolka Z O.O. | Mechanical feed edge bevelling machine |
-
1923
- 1923-02-08 DE DESCH67093D patent/DE407735C/de not_active Expired
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