DE2218713A1 - Keilnut-Fräsmaschine - Google Patents
Keilnut-FräsmaschineInfo
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- B23Q3/154—Stationary devices
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
DIPL.-CHEM. dr. HARALD STACH
2 HAMBURG1- GROSSE ALLEE 3O . TELEFON (0411) 24 45 23
An das
Deutsche Patentamt
8ooo München
Hamburg, 13. April 1972
Aktenzeichen; Neuanmeldung
Anmelderin; Shoei Machinery Product Cp., Ltd, Osaka, Japan
Keilnut - Fräsmaschine
Die Erfindung betrifft eine Keilnut-Fräsmaschine, die zum Einfräsen von Keilnuten in die Nabe von
Zahnrädern, Riemenschieben, Schwungrädern, sonstigen
Rädern und dergleichen geeignet ist.
Es sind bereits Keilnut-Fräsmaschinen bekannt, bei welchen das Werkstück auf einem Tisch befestigt und
das Schneidwerkzeug mittels einer Kurbelvorrichtung auf- und abbewegt wird. Diese herkömmlichen Vorrichtungen
haben jedoch den Nachteil, daß nur Werkstücke mit begrenzten Abmessungen auf dem Arbeitstisch abgebracht
werden körnen und die Auf- und Abbewegung des Schneidwerkzeuges sowohl dieses selbst, als auch das
Werkstück ständigen Stößen aussetzt, welche die Oberflächengüte beeinträchtigen und den Verschleiß des
Werkzeuges erhöhen, so daß bei der Erzeugung der Keilnuten keine präzisen Abmessungen eingehalten werden
können.
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Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Keilnut-Fräsmaschine zu schaffen, welche die bisherigen
Nachteile vermeidet, die Bearbeitung beliebig großer Werkstücke gestattet und durch weitgehende
Vermeidung von gegen das Werkstück und das Werkzeug wirkenden Stoßen eine verbesserte Dimensionsgenauigkeit
und Oberflächengüte der Keilnut und eine höhere Lebensdauer des Schneidwerkzeuges ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Keilnut-Fräsmaschine gekennzeichnet durch
einen gegen das Werkstück anlegbaren, diese-s durch magnetische Anziehung festhaltenden Magnetblock, ein
auf diesem angeordnetes Traggestell, ein daran in einer Führung senkrecht zum Werkstück verschiebbares
Gleitstück, Stellvorrichtungen zur Verschiebung des Gleitstückes in der Führung, eine im Gleitstück drehbar
gelagerte Hauptwelle, Vorrichtungen zum Antrieb der Hauptwelle, eine senkrecht zu dieser angeordnete,
von der Hauptwelle angetriebene Fräserwelle und einen auf dieser angeordneten Fräser.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist das Traggestell einen am Magnetblock befestigten Sockel, einen
an diesem in Längsrichtung verschiebbar geführten Längsschlitten und einen an diesem in Querrichtung verschiebbar
geführten Querschlitten auf. Das Gleitstück und die zugehörige Führung können vorteilhaft polygonalen
Querschnitt besitzen.
Die Stellvorrichtungen für das Gleitstück können vorteilhaft eine an diesem außen angeordnete Zahnstange,
ein mit dieser in Eingriff stehendes Zahnrad und eine Stellvorrichtung zur Verdrehung des Zahnrades aufweisen.
Zur Übertragung der Drehbewegung auf den Fräser ist zweckmässig am unteren Ende der Hauptwelle ein
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Kegelzahnrad angeordnet, das mit einem auf der
Fräserwelle befestigten Kegelzahnrad in Eingriff tritt, wobei die Hauptwelle und die Fräserwelle
jeweils in einem am unteren Ende des Gleitstückes angeordneten Lagergehäuse gelagert sind.
Der Antrieb der Hauptwelle kann von einem am Traggestell angeordneten Motor über eine hinter der
Hauptwelle angeordnete Hilfswelle und ein Getriebe erfolgen.
Im Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine Seitenansicht der Keilnut-Fräsmaschine, Fig.2 eine Aufsicht auf die Keilnut-Fräsmaschine nach
Figur 1 und
Fig.3 eine Seitenansicht der für die Übertragung der
Drehbewegung auf die Fräserwelle zusammenwirkenden Teile.
Die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Keilnut-Fräsmaschine besitzt einen mit einer Öffnung 2 versehenen
Magnetblock 1, der mit seiner Unterseixe^aas
zu bearbeitende Werkstück 3 anliegt und dieses durch magnetische Anziehung festhält. Mit der Oberseite des
Magnetblockes 1 ist ein Sockel h fest verbunden, an welchem ein Längsschlitten 5 mittels einer Längsspindel
7 in Längsrichtung verschiebbar geführt ist. Am
Längsschlitten 5 seinerseits ist ein Querschlitten 6 mittels einer Querspindel 8 verschiebbar geführt.
Auf dem Querschlitten 8 ist ein Gehäuse 9 angeordnet, das in seinem über der Öffnung 2 liegenden Teil eine
im Querschnitt achteckige Führung Io für ein darin
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-k-
verschiebbar gelagertes Gleitstück 11 aufweist. Das Gleitstück 11 trägt eine Zahnstange 12, die
mit einem im Gehäuse 9 drehbar gelagerten Zahnrad 13 in Eingriff steht, das seinerseits mittels
eines Stellrades 14 verdrehbar ist.
Im Gleitstück 11 ist eine frei drehbare Hauptwelle 15 angeordnet, die von einem am Gehäuse 9
befestigten Motor 16 über ein geeignetes Getriebe, eine Hilfswelle 17 und ein an den oberen Enden derselben
und der Hauptwelle 15 angeordnetes Getriebe 18 angetrieben wird.
Am unteren Ende des Gleitstückes 11 ist ein Lagergehäuse
19 vorgesehen, in welchem eine horizontale Fräserwelle 21 gelagert ist. Das im Lagergehäuse
liegende untere Ende der Hauptwelle 15 trägt ein Kegelzahnrad 20, das mit einem am zugewandten Ende
der Fräserwelle 21 befestigten Kegelzahnrad 22 in Eingriff steht. Am anderen Ende der Fräserwelle 21
ist ein Fingerfräser 23 auswechselbar befestigt.
Zur Erzeugung einer Keilnut an der Innenfläche des Werkstückes 3 wird die Keilnut-Fräsmaschine zunächst
mit der Unterseite ihres Magnetblockes 1 genau ausgerichtet auf das Werkstück 3 aufgelegt, so daß dieses
durch magnetische Anziehung am Magnetblock 1 festgehalten wird. Anschließend wird durch Betätigung
der Längsspindel 7 bzw. der Querspindel 8 der Längsschlitten 5 bzw. der Querschlitten 6 des Traggestelles
so verschoben, daß der Fingerfräser 23 in der richtigen Stellung oberhalb der zu erzeugenden
Keilnut Zk liegt. Durch Verdrehung des Stellrades 1^
wird das Zahnrad 13 und die mit diesem in Eingriff
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stehende Zahnstange 12 so verstellt, so daß sich das Gleitstück 1o auf das Werkstück 3 zubewegt und
der Fingerfräser 23 eine Keilnut 2k im Werkstück 3
erzeugt.
Die erfindungsgemäße Keilnut-Fräsmaschine ermöglicht
eine genaue und stoßfreie Erzeugung von Keilnuten an der Innenfläche der Werkstücke. Durch die polygonale
Querschnittfonn der Führung Io und des Gleitstückes werden dieses und die darin geführte Hauptwelle
15 ständig ausgerichtet gehalten, so daß der Fingerfräser 23 genau in seine Arbeitsstelle geführt
wird.
Die vorstehend anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläuterte Keilnut-Fräsmaschine kann vom Fachmann je nach den Anforderungen noch in verschiedener Weise
abgewandelt werden. Dabei können insbesondere die Abmessungen des Magnetblockes 1 und der darin vorgesehenen
Ausnehmung 2 sowie die Übertragung der Drehbewegung vom Motor 16 auf den Fräser 23 und die zur
Längs- und Querverschiebung dienenden Mittel durch Verwendung anderer bekannter Vorrichtungen abgewandelt
werden.
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Claims (5)
1. !Keilnut-Fräsmaschine, gekennzeichnet durch einen
****^^ gegen das Werkstück (3) anlegbaren, dieses durch
magnetische Anziehung festhaltenden Magnetblock(1),
ein auf diesem angeordnetes Traggestell, ein daran in einer Führung (10) senkrecht zum Werkstück (3)
verschiebbares Gleitstück (11), Stellvorrichtungen (12,13) zur Verschiebung des Gleitstückes (ii) in
der Füiurung (io), eine im Gleitstück (io) drehbar
gelagerte Hauptwelle (15)» Vorrichtungen (16) zum Antrieb der Hauptwelle (i5)» eine senkrecht zu dieser
angeordnete, von der Hauptwelle (15) angetriebene Fräserwelle (21) und einen auf dieser angeordneten
Fräser (23).
2, Keilnut-Fräsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Traggestell einen am Magnetblock (1) befestigten Sockel (4), einen an diesem
in Längsrichtung verschiebbar geführten Längsschlitten und einen an diesem in Querrichtung verschiebbar geführten
Querschlitten (6)aufweist.
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3. Keilnut-Fräsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (lo) und
das Gleitstück ( 11 ) jeweils polygonalen Querschnitt besitzen.
k. Keilnut-Fräsmaschine nach einem der Ansprüche
1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtungen für das Gleitstück (11) eine an
diesem außen angeordnete Zahnstange (12), ein mit dieser in Eingriff stehendes Zahnrad (13) und eine
Stellvorrichtung {lh) zur Verdrehung des Zahnrades (13) aufweisen.
5. Keilnut-Fräsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis k, gekennzeichnet durch ein am unteren Ende der
Hauptwelle (15) angeordnetes Kegelzahnrad (2o), ein mit diesem in Eingriff stehendes, auf der Fräserwelle
(21) befestigtes Kegelzahnrad (22) und ein am unteren Ende des Gleitstückes (11) angeordnetes,
die Hauptwelle (15) und die Fräserwelle (21) halterndes
Lagergehäuse (19).
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Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2906871 | 1971-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=12266030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2136637A5 (de) |
| GB (1) | GB1335505A (de) |
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- 1972-04-24 FR FR7214412A patent/FR2136637A5/fr not_active Expired
- 1972-04-25 GB GB1913072A patent/GB1335505A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| GB1335505A (en) | 1973-10-31 |
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