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DE407511C - Einstellwerk fuer Rechenmaschinen fuer alle vier Grundrechnungsarten - Google Patents

Einstellwerk fuer Rechenmaschinen fuer alle vier Grundrechnungsarten

Info

Publication number
DE407511C
DE407511C DEH96514D DEH0096514D DE407511C DE 407511 C DE407511 C DE 407511C DE H96514 D DEH96514 D DE H96514D DE H0096514 D DEH0096514 D DE H0096514D DE 407511 C DE407511 C DE 407511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calculating machines
disks
calculation
teeth
setting unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH96514D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Original Assignee
HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI filed Critical HANNOVERA RECHENMASCHINENFABRI
Priority to DEH96514D priority Critical patent/DE407511C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE407511C publication Critical patent/DE407511C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Einstellwerk für Rechenmaschinen für alle vier Grundrechnungsarten. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine für alle vier Grundrechnungsarten verwendbare Rechenmaschine, deren Hauptteile aus Blech gestanzt werden können, so daß eine solche Maschine sich vorteilhaft für Massenherstellung eignet. Die wesentlichsten Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß das Einstellwerk, an dem die in eine Rechnung einzuführenden Werte eingestellt werden, vollkommen zwangläufig arbeitet, und daß die Einstellglieder während des Rechnens starr miteinander verbunden sind, also sämtlich die gleichen Arbeitswege vollführen. Gerade damit ist ein Hauptvorteil der im übrigen mit vielen Nachteilen behafteten Odhner-Rechenmaschinen auf die hier in Frage kommende :Maschinengattung übertragen worden.
  • Eine als Beispiel dienende Ausführung der Erfindung ist in der Zeichnung in einem senkrechten Querschnitt rein schematisch dargestellt.
  • Auf einer Welle a sind nebeneinander mit Handgriffen b1 versehene Scheiben b frei drehbar gelagert, die das sogenannte Einstellwerk bilden, an dem die in eine Rechnung einzuführenden Werte eingestellt werden. Zu diesem Zwecke ragen die Handgriffe b1 in an sich bekannter Weise durch Schlitze cl des teilweise um die Achse a gekrümmten Gehäusedeckbleches c hindurch; neben den Schlitzen ei sind die Ziffern o bis 9 verzeichnet. Statt dessen können mit den Einstellgliedern b auch Blechstreifen verbunden sein, die die Ziffern o bis 9 tragen und auf diese Weise die eingestellte Zahl in gerader Linie in Schaulöchern der Gehäusedecke c sichtbar machen. Jede der Einstellscheiben. b weist am Umfange drei Abschnitte I, II und III auf, die keineswegs den gesamten Umfang zu beanspruchen brauchen, sondern die lediglich dem gleichen Drehwinkel entsprechen. Der Abschnitt 1 bildet einen glatten Bogen, an den sich der eine Zähnung d bildende Abschnitt 1I anschließt. Diese Zähnung d entspricht hinsichtlich Teilung und Zähnezahl den bekannten Zahnkränzen e1 der Zählscheiben e des Resultatwerkes. Der Abschnitt III endlich bildet eine Kuppelzähnung f, die so gestaltet sein muß, daß durch Verschieben einer Leiste oder Schiene g sämtliche Einstellscheiben b miteinander gekuppelt werden können. In der gezeichneten Aus':ührung ist diese Leiste oder Schiene g beispielsweise in radialen Schlitzen hl zweier durch die Welle a fest verbundener Arme h verschiebbar, und ihre Verschiebung in die Zähnungen f hinein wird durch Steuerbahnen i erzwungen, die auf den Seitenwangen h des 'Maschinengehäuses durch Schrauben o. dgl. befestigt sein können.
  • Die sämtlichen Teile sind in der Ruhelage gezeichnet. Wird an den beschriebenen Ein_ rtellscheiben b durch Betätigen ihrer Handgriffe b1 ein Wert eingestellt, so wandern die Zähne d der gedrehten Scheiben in Richtung des Pfeiles x. Bei einer Einstellung auf den Wert "9" nimmt der vorderste Zahn d die punktiert angedeutete Lage ein, in der er unmittelbar vor den Zähnen eines Zwischenrades L steht, das für jede Scheibe b einmal vorgesehen und frei drehbar auf einer allen Rädern Z gemeinsamen Welle m gelagert ist. Wird darauf die MTelle a in Richtung des Pfeiles x in Drehung versetzt, so drücken die Steuerbahnen i die Leiste g in die Zähnungen f der Scheiben b hinein und kuppeln alle Scheiben, ohne Rücksicht auf ihre vorherige Verdrehung beim Einstellen, fest miteinander, so daß sie beim Weiterdrehen der Welle a wie ein starrer Körper mitgedreht werden. Hierbei drehen die Zähne d, je nach der Einstellung ihrer Scheiben b, ihre Zwischenräder L um o bis 9 Zähne in Richtung des Pfeiles y, wenn der Drehwinkel entsprechend bemessen ist. Bei der Rückdrehung der Welle a um den gleichen Winkel werden naturgemäß die Zwischenräder l um den @,#'eg ihrer Vorwärtsdrehung zurückgedreht, d. h. in die gezeichnete Ruhelage zurückgelegt. Je nachdem, ob man die Räder e1 während der Vor- oder Rückwärtsdrehung mit den Rädern l kuppelt, was durch Schwenken der in Armen n gelagerten Zählwerkwelle e2 geschehen kann, werden die Zählscheiben e im additiven oder subtraktiven Sinne gedreht. Durch wiederholtes Hin- und Herdrehen der Welle a kann eine Multiplikation oder Division ausgeführt werden.
  • Das beschriebene Hin- und Herdrehen der Welle a und das Ein- und Auskuppeln der Zählscheiben e besorgt die Maschine selbsttätig, beim Betätigen einer Antriebkurbel, und zwar so, daß beim Rechtsherumdrehen der Kurbel die Teile im Sinne additiver Rechnungen, beim Linksherumdrehen dagegen im Sinne subtraktiver Rechnungen bewegt werden. Zu diesem Zwecke ist in dem gezeichneten Ausführungsbeispiele auf einer Antriebswelle o, die durch eine Handkurbel nach beiden Richtungen drehbar ist, eine Hubscheibe befestigt, gegen deren Umfang sich unter dem Einflusse einer Feder p ein Arm n1 legt. Dieser Arm ist mit der Welle n= oder, wie gezeichnet, mit einem der Zählwerkstragarme rt verbunden. Die Hubscheibe q ist so gestaltet, daß das Zählwerk e, ei sowohl bei Links- als auch bei Rechtsdrehung allemal während des zweiten Drittels einer vollen Kurbeldrehung mit den Rädern Z in Eingriff tritt. Auf der Antriebawelle o sind außerdem nebeneinander zwei Hubdaumen r1, r 2 befestigt, die gegeneinander versetzt sind. Der Daumen r1 wirkt auf einen Arm s1 und der Daumen r? auf einen Arm s2 eines Hebels s ein, der um einen festen Zapfen s-' drehbar ist und an seinem anderen Ende eine Sektorzähnung s1 besitzt. Diese steht mit einer Zähnung 1a22 in Eingriff, die entweder mit der Welle a oder, wie gezeichnet, mit einem der beiden Arme h verbunden sein muß. Die beiden Hubdaumen r1 und r= sind so bemessen und angeordnet, daß sie bei einer Rechtsdrehung der Antriebswelle o den Arm s während der ersten Dritteldrehung liegen lassen, ihn während der zweiten Dritteldrehung (wenn das Zählwerk e bei L eingekuppelt ist} anheben (Pfeil z) und ihn während der letzten Dritteldrehung (wenn das Zählwerk e wieder ausgekuppelt ist) herabdrücken. Dadurch erfährt die Welle a und mit ihr die Kuppelleiste g zur richtigen Zeit die vorbeschriebene Hin- und Herdrehung. Bei einer Linksdrehung der Antriebswelle o wirken die Hubdaumen r1 und r2 umgekehrt so, daß der Arm s bereits bei der ersten Dritteldrehung angehoben !;Pfeil z` und bei der zweiten Dritteldrehung zurückgelegt wird, wodurch das eingekuppelte Zählwerk e im umgekehrten Sinne wie bei der Rechtsdrehung angetrieben wird, während bei der letzten Dritteldrehung der Arm s in Ruhe verharrt. Für die Durchführung der Zehnerschaltung, die während der zweiten Dritteldrehung durch die bekannten Nocken e° oder sonstwie eingeleitet wird, steht bei beiden Drehrichtungen die letzte Dritteldrehung zur Verfügung. Die Zehnerschaltmittel selbst, die mit der Erfindung selbst nichts zu tun haben und beliebiger Art sein können, sind der besseren Übersicht wegen nicht mit dargestellt.
  • Die Zählscheiben e können auch unmittelbar mit den Zähnen d der Einstellscheiben b in Eingriff- gebracht werden, doch verdient die gezeichnete Ausführung, bei der die Zähne d auf Zwischenräder Z einwirken, mit denen die Zählscheibenzähnungen ei kuppelbar sind, den Vorzug, weil dadurch die Möglichkeit geschaffen ist, die Übertragung von Werten auf das Zählwerk vollkommen zwangläufig zu gestalten. Werden nämlich mit den Scheiben b Bügelt verbunden, die ihren Abschnitt 1 umspannen, und an den Zwischenrädern L je zwei Ansätze 1i befestigt, die sich bei Nullage der Räder L gegen den Bügel t legen, so ist eine nach Art der Malth.esersperre wirkende Sperrvorrichtung geschaffen, die die Räder L, sobald sie außer Eingriff mit den Einstellscheibenzähnen d treten, sicher verriegelt. Einem Überschleudern der Räder L und damit auch der von ihnen angetriebenen Zählscheiben e ist dadurch sicher vorgebeugt, so daß lediglich Hemmvorrichtungen (Anker oder Blattfedern) zum Sichern der Teile während ihrer Ruhelage erforderlich sind. Der Antrieb der Zählscheiben wird dadurch ein nahezu widerstandsloser, leichter und geräuschloser.
  • Das Zählwerk e kann mit einer beliebigen Nullstellvorrichtung versehen und in üblicher -Weise achsial verschiebbar sein, damit seine Glieder (Scheiben e) auch von Einstellgliedern b höherer Ordnung angetrieben werden können. In der Zeichnung ist auch ein die Drehungen der Antriebswelle o (der Handkurbel) anzeigendes Umdrehungszählwerk u >'.hematisch angedeutet.
  • Das Kuppelglied g kann auch einen längsverschiebbaren Kamm bilden. Seine Verchiebung beim Andrehen der Kurbel kann beispielsweise durch Schrägflächen bewirkt «erden, die an einer Seitenwand k angeordnet sind, und gegen die sich der stangenförmige Kamm mit einer Stirnfläche unter Federdruck anlegt. Schließlich kann das Kuppelglied n auch gänzlich in Wegfall kommen, wenn beispielsweise jedes @Verteinstellglied h eine Zähnung h2 und einen eigenen Sektors' erhält, der bei seiner Ruhelage nicht mit der Zähnung /t2 in Eingriff steht. Sämtliche Sektoren s4 können dabei von einem einzigen Armes bewegt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellwerk für Rechenmaschinen, bei dem die gewöhnliche Zahnräder oder -sektoren bildenden, hin und her schwingenden Einstellglieder durch Verkürzung eines zwischen ihre Übertragungszähne und die Eingriffsstelle mit den Zählrädern geschalteten Leerweges eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Zählwerk durch eine mit der Handkurbel umlaufende Kurvenscheibe o. dgl. so gesteuert wird, daß es je nach der Kurbelrichtung; einmal beim Hin- und das andere Mal beim Rückgang der Einstellglieder mit diesen in Eingriff steht. z. Einstellwerk für Rechenmaschinen nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung des eingestellten Wertes unter Vermittlung von Zwischenrädern erfolgt, die gegen Überschleudern durch zwei an ihnen befestigte Stifte maltheserartig gesichert sind, die sich gegen den Umfang der Einstellscheiben legen.
DEH96514D 1924-03-18 1924-03-18 Einstellwerk fuer Rechenmaschinen fuer alle vier Grundrechnungsarten Expired DE407511C (de)

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DE407511C true DE407511C (de) 1924-12-22

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