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DE406808C - Vorrichtung zur Umhuellung von Flaschen mit undurchlaessiger Masse - Google Patents

Vorrichtung zur Umhuellung von Flaschen mit undurchlaessiger Masse

Info

Publication number
DE406808C
DE406808C DES63642D DES0063642D DE406808C DE 406808 C DE406808 C DE 406808C DE S63642 D DES63642 D DE S63642D DE S0063642 D DES0063642 D DE S0063642D DE 406808 C DE406808 C DE 406808C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pressure
bottle
handwheel
wrapping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES63642D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN SIEBER
Original Assignee
HERMANN SIEBER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN SIEBER filed Critical HERMANN SIEBER
Priority to DES63642D priority Critical patent/DE406808C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE406808C publication Critical patent/DE406808C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B21/00Packaging or unpacking of bottles
    • B65B21/24Enclosing bottles in wrappers
    • B65B21/247Wrapping individual bottles in straw-made wrappers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Umhüllung von Flaschen mit undurchlässiger masse. Flaschenumhüllungsmaschinen, bei welchen die Flaschen auf mechanischem Wege mit einem lichtundurchlässigen Material umgeben werden, sind mehrfach bekannt geworden. Diesen Vorrichtungen haftet jedoch der Nachteil an, daß sie sehr kompliziert und namentlich für eine genaue Regelung der Druckkolbentiefe sowie deren Relativbewegung in bezug auf die Hauptspindel ungeeignet sind, so daß es nicht selten vorkommt, daß die-Flaschen zu stark belastet und zerdrückt werden.
  • Diesen Mängeln hilft die nachstehend beschriebene Umhüllungsmaschine in einfachster Weise ab.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist auf der Zeichnung in fünf Abbildungen dargestellt; es zeigt Abb. i .eine Ansicht der geschlossenen, Abb. 2 eine solche der geöffneten Maschin--, Abb.3 eine umhüllte Flasche in Ansicht, Abb. 4 einen teilweisen Längsschnitt, Abb. 5 eine Ausstoßvorrichtung für die fertige Flasche.
  • Die Flaschenumhüllungsmaschine besteht in einem Sockel i, in welchem die Ausstoßeinrichtung für die fertige Flasche untergebracht und auf dem ein Preßzylinder 2, 14., i 5 in schwalbenschwanzförmigen Schienen 3 wagerecht verschiebbar geführt und durch Krampen :4 feststellbar gelagert ist. Zu diesem Zwecke wird das Unterteil 5 des Preßzylinderfußes 2 als Grundplatte ausgebildet, die ein Ganzes mit dem senkrechten Fortsatz 2 darstellt. Mittels seitlich an dem Sockel i angebrachter Augen 6 und Verbindungsstangen 7 ist ein Kopfstück ß in geeigneter Höhe über dem Sockel i festgehalten, in welchem eine Preßspindel9 mit zwei Stellringen i o drehbar eingelagert ist. Auf der Spindel 9 ist ferner ein mit Gewindemuffe 13 ausgestattetes Handrad 12 angeordnet, durch dessen Drehung der Druckkolben i i in das aus zwei Halbzylindern gebildete Oberteil 14, 15 des Druckzylinders eingeführt werden kann. Der letztere ist um ein Scharnier auseinanderklappbar oder mittels einer Verschlußklaue 16 und einem am Halbzylinder 14 gelenkig angeschlossenen Klappverschlußriegel 17 zum Verschließen geeignet. Unter dem Druckzylinder 14, 15 ist ein gelochter Innentrichter 14a, I 5a und ein mit Löchern 19 versehener trichterförmiger Mantel i8 angebracht. Am oberen Ende der Spindelg und außerhalb des Kopfstückes 8 ist ein zweites Handrad i 9a angeordnet, welches sich dauernd gegen den Querbalken 8 abstützt. In dem Preßkolben i i ist ein zweiter Kolben 20 geführt, der an seiner Bodenfläche 2 1 dem Boden der mit Masse zu umgebenden Glasflasche F entsprechend ausgewölbt ist, während der Kolben i i mittels einer Greiflasche 22, die in eine Ringnut 23 der Muffe 13 eingreift, drehbar an derselben gehalten wird. Die in Abb. 5 dargestellte Ausstoßeinrichtung ain Sockel i besitzt einen in einer nach unten zeigenden Stütze 2 4. um die Welle 2 5 kippbar gelagerten Hebe126, welcher mit einem Fußtritt 27 zum Aufstellen und Niederdrücken mit dem Fuße versehen und am inneren Ende gegen einen durch eine Feder 29 belasteten Bolzen 28 abgestützt ist, dessen oberer Druckteller 3o unter Zwischenlagerung eines Gummi- o. dgl. Buffers,-,i gegen den Kopf der Flasche F anliegt.
  • Die Wirkungsweise dieser Maschine ist folgende: Die Flasche F wird mit dem Hals nach unten eingesetzt, nachdem die Umhüllungsmasse m in den Innentrichter i 4a, 15a und den Zylinder 14, 15 eingegossen wurde. Die beiden Zylinderhälften 14, 15 nehmen hierbei die in Abb. i und 4 gezeichnete geschlossene Stellung ein. Nachdem nach eine gewisse Schicht der Umhüllungsmasse auf den Boden der Flasche F gebracht ist, wird mittels des Handrades 12 durch Niedersenken des Kolbens i i die zylindrische Außenwand der Umhüllung nach unten vorgepreßt, wobei der Kolben 2o, welcher zuvor mit dem Boden des Zylinders i i bündig war, stehenbleibt, also nach innen zurücktritt, bis er mit seinem inneren Ende an den inneren Boden des Kolbens i i anstößt (Zwischenstellung, Abb. 4.). Alsdann wird der Kolben i i wieder nach oben soweit zurückgebracht, bis die Nabe des Handrades 12 an dem unteren Stellring i o zum Anschlag kommt. Dadurch sind die beiden Kolben an ihren Böden wieder bündig. Nunmehr wird mit dem Handrad i 9a die Hauptspindel 9 nach unten bewegt, bis der obere Stellring i o an der Nabe des Handrades i 9a aufsitzt.
  • Dadurch wird erreicht, daß die beiden Kolben i i -und 2o gemeinsam in die Zylinderhälften 14 und 15 eingeführt werden, wodurch eine gleichmäßige Dicke des Bodens erreicht wird.
  • Durch die Lagerung der Stellringe io auf der Spindel 9 kann man demnach einen ganz genauen Tiefgang des Preßkolbens der Länge der Flasche entsprechend einstellen, so daß ein Zerdrücken derselben vollkommen ausgeschlossen ist, andererseits aber auch erreicht wird, daß jeweils der Flaschenboden mit einer gleichdicken Schicht wie der Flaschenumfang belegt wird. Während des Einpressens fließt das Betriebswasser, welches aus der Massem entweicht, durch die Löcher 19 nach außen ab. Ist die Umhüllung genügend gepreßt, so wird der Riegel 17 mit der Handradspindel ein wenig gelockert, so daß er bequem über die Vorsprünge 16 herübergeklappt und die beiden Zylinderhälften 14, 15 geöffnet werden können (Abb. 2). Durch Niedertreten des Hebels 26 wird alsdann die fertig umhüllte Flasche F nach oben weggehoben, worauf sie zur Trocknung beiseite gestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRLTCI3: Vorrichtung zur Umhüllung von Flaschen mit undurchlässiger Masse mittels eines Preßzylinders und in diesem verschiebbaren Druckkolbens, dadurch gekennzeichnet, daß in dem glockenförmig gestalteten Druckkolben (i i) ein zweiter Kolben (2o) mit dem Flaschenboden entsprechend gestalteter Druckfläche verschiebbar und die Druckspindel (9) mit zwei einstellbaren Anschlägen (io)@ ausgestattet ist, derart, daß der äußere Kolben, (i i) zwecks Vorpressung des Außenmantels der Umhüllung mittels des Handrades (12) allein gesenkt werden kann, worauf nach Hebung des Kolbens (i i) bis zu dein unteren Anschlag (i o) beide nunmehr mit ihrer Druckfläche bündig liegende Kolben (I I, 2o) zur Erzielung der Bodenpressung gemeinsam durch Niederschrauben der Druckspindel (9) mittels eines zweiten Handrades (I9a) gesenkt werden bis zum Auftreffen des oberen, der jeweiligen Höhe der Flasche und Dicke des Bodens der Umhüllung entsprechend eingestellten Anschlages (i o ) auf das obere Handrad (iga).
DES63642D 1923-08-21 1923-08-21 Vorrichtung zur Umhuellung von Flaschen mit undurchlaessiger Masse Expired DE406808C (de)

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DE406808C true DE406808C (de) 1924-12-02

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ID=7496525

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DES63642D Expired DE406808C (de) 1923-08-21 1923-08-21 Vorrichtung zur Umhuellung von Flaschen mit undurchlaessiger Masse

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