DE69712677T2 - Zuführvorrichtung für Maschinen zum Einwickeln von Süsswaren - Google Patents
Zuführvorrichtung für Maschinen zum Einwickeln von SüsswarenInfo
- Publication number
- DE69712677T2 DE69712677T2 DE69712677T DE69712677T DE69712677T2 DE 69712677 T2 DE69712677 T2 DE 69712677T2 DE 69712677 T DE69712677 T DE 69712677T DE 69712677 T DE69712677 T DE 69712677T DE 69712677 T2 DE69712677 T2 DE 69712677T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- feeding device
- extraction device
- gripper
- recesses
- product
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 235000009508 confectionery Nutrition 0.000 title description 3
- 238000000605 extraction Methods 0.000 claims description 29
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 17
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 244000299461 Theobroma cacao Species 0.000 description 1
- 235000019219 chocolate Nutrition 0.000 description 1
- 238000007599 discharging Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B35/00—Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
- B65B35/06—Separating single articles from loose masses of articles
- B65B35/08—Separating single articles from loose masses of articles using pocketed conveyors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B11/00—Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
- B65B11/06—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
- B65B11/28—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets
- B65B11/30—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a curved path, e.g. on rotary tables or turrets to fold the wrappers in tubular form about contents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zuführvorrichtung für Maschinen zum Einwickeln kleiner und mittelgroßer Produkte, insbesondere Süßwaren.
- Herkömmliche Maschinen zum Einwickeln von Produkten der oben genannten Art haben eine scheibenförmige Zuführvorrichtung und einen Einwickelkopf, die sich um eine vertikale bzw. eine horizontale Achse drehen.
- Die einzelnen Produkte werden jeweils von Vertiefungen aufgenommen, die nach oben offen und entlang dem Randbereich der horizontalen Scheibe verteilt sind. Das Produkt einer Vertiefung wird jeweils in einen der Greifer des Kopfes übergeben, und zwar zusammen mit dem Materialstück in Blattmaterialform, das in dem Kopf gehandhabt wird und zum Einwickeln und Einschließen des Produkts bestimmt ist.
- Das Produkt wird in einer entsprechenden Station durch eine Extraktionsvorrichtung übergeben, die mit einer aufwärts gehenden Hubbewegung durch ein Loch im Boden der Vertiefung einfährt, die horizontale Scheibe von unten durchquert und das Produkt von dieser zu dem entsprechenden Greifer des Einwickelkopfes anhebt.
- Mit einer abwärts gehenden Hubbewegung beendet die Extraktionsvorrichtung das Einfahren in die horizontale Scheibe und gibt sie zum Drehen frei, so daß sich eine neue Vertiefung mit dem Produkt in die Übergabestation bewegt.
- Bei einigen herkömmlichen Einwickelmaschinen wird die durch die alternierenden vertikalen Hubbewegungen der Extraktionsvorrichtung bedingte Langsamkeit im Arbeitsablauf gehandhabt, indem die Extraktionsvorrichtung veranlaßt wird, auch gleichzeitige horizontale alternierende Hubbewegungen durchzuführen, die dem Weg der Vertiefungen folgen, und mit den Vertiefungen vorrücken bzw. bezüglich der Vertiefungen zurücklaufen.
- Bedingt durch derartige Zuführvorrichtung war es zudem notwendig, Einwickelmaschinen mit kinematischen Ketten mit unterschiedlich ausgerichteten Wellen auszurüsten, die derartige Maschinen sperrig und kompliziert machen und den Zugang zu den verschiedenen Betätigungselementen behindern.
- Außerdem passen die Arbeitszeiten einer Zuführvorrichtung mit Scheibe und vertikaler Extraktionsvorrichtung nicht gut mit denen der Vorrichtung zum Ausgeben des Materialstücks in Blattmaterialform zusammen, was sich negativ auf die Produktivität der Einwickelmaschine auswirkt.
- Die FR-A-2 439 132 offenbart eine Zuführvorrichtung mit der in dem Oberbegriff des beigefügten Anspruchs 1 beschriebenen Merkmalskombination.
- Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zuführvorrichtung für Einwickelmaschinen, insbesondere für im wesentlichen kugelförmige Produkte, einschließlich mittelgroßer Produkte anzugeben, die besonders sorgfältig durchdacht ist, um den verschiedenen Elementen die Zeit zu geben, die sie benötigen, um ihre Aufgaben in angemessener Weise durchzuführen, ohne die Produktivität der Einwickelmaschine negativ zu beeinflussen.
- Im Rahmen dieses Ziels besteht ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Zuführvorrichtung anzugeben, die einfach und preiswert herstellbar ist, breiten Zugang zu den verschiedenen Betätigungselementen bietet, entscheidend zu einer kompakten Größe der Einwickelmaschine beiträgt und verläßlich und sicher im Betrieb ist.
- Gemäß der Erfindung wird eine Zuführvorrichtung für den Greiferkopf von Einwickelmaschinen für kleine und mittelgroße Produkte angegeben, wie sie in den beigefügten Ansprüchen definiert ist.
- Die besonderen Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden ausführlichen Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Zuführvorrichtung nach der Erfindung, das als nicht einschränkendes Beispiel in den zugehörigen Zeichnungen dargestellt ist, in denen zeigen:
- Fig. 1 im wesentlichen eine Längsansicht der Zuführvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2 einen Schnitt derselben entlang der Ebene II-II in Fig. 1;
- Fig. 3 eine teilweise Draufsicht derselben;
- Fig. 4 eine schematische Teilansicht, ähnlich der Fig. 1, eines zweiten Ausführungsbeispiels der Zuführvorrichtung;
- Fig. 5 eine teilweise Draufsicht des in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung.
- Wie zunächst besonders in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellt ist, dient die Zuführvorrichtung 1 nach der Erfindung zum Bestücken des Greiferkopfes 2 von Einwickelmaschinen für kleine Produkte (insbesondere für Süßwaren wie z. B. Pralinen). Insbesondere sind die Zuführvorrichtung 1 und der Kopf 2 zum Arbeiten mit im wesentlichen kugelförmigen Produkten geeignet. Vorzugsweise ist der Kopf 2, der sich intermittierend in Richtung A um eine horizontale Achse dreht, von der Art mit drei Station, wie sie in der italienischen Patentanmeldung B096A000169 derselben Anmelderin und desselben Erfinders offenbart ist.
- Die Zuführvorrichtung 1 bewirkt, daß ein Produkt und ein entsprechendes Materialstück in Blattmaterialform, in der Station mit den Bezugszeichen 4a bzw. 5a bezeichnet, in einen Greifer 3a eingeführt werden, der in offenem Zustand an der ersten Station angelangt.
- Das Produkt 4c des Greifers 3c in der dritten Station ist bereits in die mit dem Materialstück in Blattmaterialform gebildete Verpackung eingewickelt und ist bereit, mittels eines nicht dargestellten Betätigers aus dem Greifer entnommen zu werden. Die Verpackung wird zwischen der ersten und der dritten Station, d. h. insbesondere in der zweiten Station gebildet (der an der zweiten Station angeordnete Greifer ist mit dem Bezugszeichen 3b bezeichnet).
- Die Zuführvorrichtung enthält eine runde Scheibe 6, die horizontal angeordnet ist und sich um eine vertikale Achse 7 dreht.
- Die Scheibe 6 hat Vertiefungen 8 zum Aufnehmen eines jeweiligen Produktes 4, die um die gesamte Scheibe herum verteilt sind.
- Die Vertiefungen sind löffelförmig und nach oben und außen offen. In der praktischen Ausführung sind sie unterhalb der Platte 9 angeordnet, die den Hauptteil der Scheibe 6 bildet. Im wesentlichen berühren sie das Produkt 4 nicht nur seitlich, sondern auch von hinten und unten, und zwar mit ihrer Basis 10, die zum Inneren der Scheibe 6 hinab verläuft, bzw. mit ihrer Rückwand 11.
- Ein Schlitz 12 verläuft mittig angeordnet entlang einer vertikalen Ebene, die durch die Achse 7 hindurchgeht, in der gesamten Basis 10 und in der Rückwand 11 jeder Vertiefung. An seinem oberen Abschnitt hat der Schlitz vorzugsweise einen Querabschnitt 13, so daß er insgesamt eine kreuzartige Form annimmt.
- Die Scheibe 6 ist von einem Rand 14 umgeben, der von einem Rahmen der Einwickelmaschine getragen wird, welcher allgemein mit dem Bezugszeichen 15 bezeichnet ist. Der Zweck des Randes liegt darin, die Produkte 4 zu halten, die in herkömmlicher Weise auf die Platte 9 gebracht werden, um in die Vertiefungen 4 zu gelangen. Die Oberfläche der Platte fällt zu diesem Zweck leicht zu den Vertiefungen 4 hin ab. In jedem Fall läßt der Rand 14 an einer dem Greifer 3a gegenüberstehenden Übergabestation einen Spalt 16 offen.
- An der Übergabestation arbeitet eine Extraktionsvorrichtung, die einen Bereich 17 enthält, welcher in einer durch die Achse 7 verlaufenden vertikalen Ebene abgeflacht ist und vorzugsweise eine Querstrebe 18 hat, die vor dem oberen Teil des Bereichs 17 angeordnet und so geformt ist, daß sie der Wölbung des Produkts 4 folgt. Wie im folgenden beschrieben wird, dient die Extraktionsvorrichtung 17-18 dazu, den Schlitz 12-13 mit Spiel zu durchqueren.
- Die Extraktionsvorrichtung ist mittels eines Schraubelements 19 oben an einem ersten Kipphebel 20 befestigt und bildet eine Art nach oben gerichtete Verlängerung desselben.
- Der Kipphebel 20 ist Teil eines Gelenkvierecks, das im wesentlichen in der vertikalen Ebene der Übergabestation angeordnet ist, d. h. der Ebene, die der Achse 7 und den Greifern 3 gemein ist, und ferner einen zweiten Kipphebel 21, ein Zugelement 22 und ein Element 23 enthält. Das Zugelement 22 ist bei 24 und 25 an den Kipphebeln 21 bzw. 20 angelenkt, und das untere Ende des Kipphebels 20 ist bei 26 an ein Ende des Elements 23 angelenkt.
- Das andere Ende des Elements 23 ist an einem röhrenförmigen Element 27 befestigt, das schwenkbar an einem Lager 28 befestigt ist, welches wiederum schwenkbar an dem Rahmen 15 angebracht ist und das untere Ende des daran befestigten Kipphebels 21 hält.
- Wie im folgenden ausführlicher erläutert, werden das röhrenförmige Element 27 und das Lager 28 durch nicht dargestellte Nockenvorrichtungen betätigt. Durch den auf das röhrenförmige Element 27 übertragenen Antrieb bleibt das Element 23 während eines Teils eines Übergabezyklus in der angehobenen Stellung, die in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellt ist, und bewegt sich während des übrigen Teils abwärts in die abgesenkte Stellung 223, von wo es sich wieder in die angehobene Stellung aufwärts bewegt.
- Ein komplementäres Endelement 29 wirkt mit der Extraktionsvorrichtung 17-18 zusammen und ist an einem Träger 30 befestigt, der bei 31 oben an einem zweiten Arm 32 angebracht ist. Der zweite Arm ist bei 33 drehbar an dem oberen Teil eines ersten Arms 34 angeordnet, dessen unterer Teil 34a an einem Lager 35 befestigt ist, das ebenfalls durch eine Nockenvorrichtung betätigt wird. Wenn das Element 23 in der angehobenen Stellung ist, ist die Achse des Lagers 26 koaxial mit der Achse des Lagers 35.
- Eine Feder 36 hält das untere Ende des zweiten Armes 32 tendenziell in Anlage gegen die Stellschraube 37.
- Eine Art Gabel 38 kann mit der Extraktionsvorrichtung 17-18 und dem komplementären Element 29 zusammenwirken, wobei ein unterer Ansatz 39 der Gabel an dem Lager 40 befestigt ist, das ebenfalls durch eine Nockenvorrichtung betätigt wird.
- Es sei darauf hingewiesen, daß die Architektur der Einwickelmaschine davon profitiert, daß alle oben beschriebenen Lager und Gelenkverbindungen parallel zur Drehachse des Kopfes 2 angeordnet sind und die Wellen der Nockenvorrichtungen die gleiche Ausrichtung haben können. Außerdem ist die Zuführvorrichtung, die größtenteils außerhalb des Maschinenrahmens angeordnet ist, unter dem Gesichtspunkt der Zugänglichkeit vorteilhaft.
- Die in den Fig. 4 und 5 schematisch gezeigte Zuführvorrichtung dient zum Zuführen mittelgroßer Produkte 304 (die nun verwendeten Bezugszeichen sind gegenüber den in den Fig. 1, 2 und 3 verwendeten für ähnliche Elemente jeweils um dreihundert erhöht), beispielsweise Eier einer Größe von ungefähr vier bis sechs Zentimetern.
- In diesem Fall gelangen die Produkte 304 in die entsprechenden Vertiefungen 308 der Scheibe 306, indem sie vorzugsweise per Hand durch eine Bedienperson hineingelegt werden. Die Bedienperson plaziert die Produkte in den Vertiefungen, wenn die Vertiefungen sich in einer bestimmten Entfernung zu der Übergabestation befinden.
- Im wesentlichen ist jede Vertiefung 308 nach oben offen und berührt das darin angeordnete Produkt 304 nicht nur seitlich, sondern auch vorne und hinten, und zwar mit seinen Wänden 311a bzw. 311b, die zur Basis 310 der Vertiefung hin zusammenlaufen und zusammen mit der Basis unterhalb der Platte 309 der Scheibe 306 angeordnet sind. Der Abschnitt 313, der quer zu dem mittig zu der Vertiefung angeordneten Schlitz 312 liegt, betrifft im wesentlichen die hintere Wand 311b über ihre gesamte vertikale Ausdehnung und entspricht der Querstrebe 318, die vor dem flachen Abschnitt 317 der Extraktionsvorrichtung angeordnet ist (das komplementäre Element, welches mit der Extraktionsvorrichtung 317-318 zusammenarbeitet, ist in Fig. 4 nicht dargestellt).
- Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 und 5 ist aufgrund der Konfiguration der Vertiefungen 308 und da die Produkte per Hand in den Vertiefungen plaziert werden, kein Rand 14 vorhanden.
- Die Funktionsweise der Zuführvorrichtung ist wie folgt. Ein Produkt 4a (304a) und ein Materialblatt 5a (305a) werden zwischen die Backen 41 (341) und 42 (342) des Greifers 3a (303a) eingeführt, und zwar durch das Zusammenwirken der Extraktionsvorrichtung und des komplementären Elements, die in den entsprechenden Stellungen, nämlich vor und hinter den Backen, mit den Bezugszeichen 117- 118 (417-418) bzw. 129 bezeichnet und mit strichpunktierten Linien dargestellt sind.
- Nachdem die Backen 41 (341) und 42 (342) das Produkt gegriffen haben, beginnt die Extraktionsvorrichtung ihre Rückwärts-Hubbewegung auf die Scheibe 6-(306) zu, während der Greifer 3a (303a) durch Drehen des Kopfes 2 in die Richtung A die nachfolgende zweite Station erreicht.
- Während der Rückwärts-Hubbewegung läuft die Extraktionsvorrichtung unter der Scheibe 6 (306) hindurch, bewegt sich dann aufwärts und ist hinter der nächsten zu durchquerenden Vertiefung 8 (308) angeordnet, welche die Scheibe in die Übergabestation befördert. In Fig. 1 verfolgen die mehreren Kreise den von der Querstrebe 18 der Extraktionsvorrichtung während der Rückwärts-Hubbewegung durchlaufenen Pfad. Durch die winklige Hubbewegung, mit der ein Abstand zu dem Greifer 3a hergestellt wird, wird der Pfad durch die gleich ausgerichtete Hubbewegung bestimmt, die auf den Kipphebel 21 übertragen wird, während er, was das Absenken und Anheben der Extraktionsvorrichtung betrifft, durch die abwärts bzw. aufwärts gerichtete Bewegung bestimmt wird, die auf das Element 23 übertragen wird: die Position 220 des Kipphebels 20 und die Position 228 der Querstrebe 18 entsprechen der Position 223 des Elements 23.
- Während die Extraktionsvorrichtung einen ihrer Zyklen ausführt, der eine aktive Hubbewegung und eine Rückwärts-Hubbewegung enthält, dreht sich die Scheibe 6 (306) um den Betrag des Abstands zwischen einer Vertiefung und der nächsten Vertiefung), z. B. in die Richtung C (Fig. 3). Die Scheibe kann sich intermittierend drehen, so daß eine Vertiefung jedes Mal in der Übergabestation anhält, oder sie kann sich kontinuierlich, jedoch nicht gleichmäßig drehen, indem sie sich verlangsamt, immer wenn eine Vertiefung die Übergabestation durchläuft.
- Sobald sich der Greifer mit dem Produkt 4a (304a) von 3a (303a) weg bewegt, führt auch das komplementäre Element 29 seine Rückwärts-Hubbewegung aus, bis es sich nahe an dem Randbereich der Scheibe 6 (306) befindet. Inzwischen hat eine herkömmliche Vorrichtung 43 (Fig. 3) Material in Blattmaterialform in Richtung B und außerhalb des Randbereichs der Scheibe 6 (306) ausgegeben. Das Material ist so zugeschnitten, daß es das Stück 5 (305) bildet, sobald die Extraktionsvorrichtung beginnt, den Schlitz 12 (312) der in der Übergabestation angeordneten Vertiefung zu durchqueren, und das Produkt 4 (304) und das Stück 5 (305) gegen das komplementäre Element 29 festzuhalten. Das Festhalten des Produkts entspricht dem Belasten der Feder 36.
- Bedeutung wird der Zeitspanne beigemessen, die der Ausgabevorrichtung 43 zur Verfügung steht, das Materialstück in Blattmaterialform zuzuführen, ohne die Extraktionsvorrichtung und das damit zusammenwirkende komplementäre Element zu behindern. Dies verbessert die Arbeitsqualität der Ausgabevorrichtung und ermöglicht ein leichtes Zuführen langer Materialstücke in Blattmaterialform, die zum Einwickeln mittelgroßer Produkte geeignet sind.
- Wenn das Festhalten erfolgt ist, führen die Extraktionsvorrichtung und das komplementäre Element zusammen die aktive Hubbewegung auf den neuen Greifer 3a (303a) zu durch. Die Extraktionsvorrichtung fährt nicht weiter in die Vertiefung ein und geht darüber hinaus, und das Element 23 ist in der angehobenen Stellung.
- Während ihrer aktiven Hubbewegung durchlaufen die Extraktionsvorrichtung, das komplementäre Element und das Produkt einen Zwangsdurchgang, der aus zwei fest an den Rahmen 15 gekoppelten Elementen 44 besteht (Fig. 1), und das Materialstück in Blattmaterial wird dadurch veranlaßt, sich oberhalb und unterhalb des Produkts zu falten. Sobald das Produkt durch die Backen 341-342 festgehalten worden ist, veranlaßt das Zusammenwirken herkömmlicher Faltelemente 45 und 46 (Fig. 3) weitere Schritte zum Falten das Materials in Blattmaterialform, um das Herstellen der Verpackung um das Produkt vorzubereiten. Das Faltelement 45 ist an dem Rahmen der Einwickelmaschine befestigt und um den Greiferkopf angeordnet, um den das laminare Faltelement 46 angeordnet ist und sich hin und her bewegt.
- Wenn das Material in Blattmaterialform relativ leicht ist, wie es bei bestimmten Produktkonfigurationen der Fall ist, kann es während der aktiven Hubbewegung nützlich sein, eine Förderführung für das Material in Blattmaterialform zu verwenden, die aus den Enden 47 der Gabel 38 besteht (Fig. 1 und 2). Zu Beginn der aktiven Hubbewegung berühren die einander zugewandten Enden fast den Randbereich der Scheibe 6 (306) und die jeweiligen Seiten des Produkts. Sie folgen der Extraktionsvorrichtung und dem komplementären Element bis in die Nähe des Greifers 3a (303a).
- Die so konzipierte Zuführvorrichtung erfüllt damit das Ziel und die gestellte Aufgabe.
- In der praktischen Ausführung der Erfindung sind die verwendeten Materialien sowie die Form und Abmessungen je nach den Erfordernissen variierbar.
- Sofern technischen Merkmalen in einem Anspruch Bezugszeichen folgen, so sind diese allein zum Zwecke der besseren Verständlichkeit der Ansprüche enthalten und haben folglich keinerlei einschränkende Wirkung auf die Auslegung eines derartigen, beispielhaft mit einem Bezugszeichen gekennzeichneten Elementes.
Claims (10)
1. Zuführvorrichtung (1) für den Greiferkopf (2) von Maschinen zum Einwickeln
von kleinen und mittelgroßen Produkten (4; 304), umfassend eine Scheibe
(6; 306), die im wesentlichen horizontal angeordnet ist und sich um eine
vertikale Achse (7) dreht; Vertiefungen (8, 308) zur Aufnahme eines jeweiligen
Produktes (4; 304), die um die gesamte Scheibe (6; 306) herum verteilt sind;
einer Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318), die in einer Übergabestation,
die einer der Vertiefungen (8; 308) und einem Greifer (3) entspricht, mit
einem entsprechenden komplementären Element (29; 129) und mit einer
Vorrichtung (43) zur Ausgabe eines Materialstückes (5; 305) in
Blattmaterialform zusammenwirkt und geeignet ist, mit einer aktiven
Hubbewegung in der vertikalen Ebene in eine der Vertiefungen (8; 308)
einzufahren und über diese hinauszugehen, wobei sie durch deren Schlitz
(12; 312) in nach oben und nach außen weisender Richtung hindurchgeht,
so daß das Produkt (4; 304) und das Material (5; 305) in Blattmaterialform
gegen das komplementäre Element (29; 129) festgehalten werden und das
Produkt (4; 304) und das Material (5; 305) durch das komplementäre
Element (29; 129) in den Greifer (3) eingeführt werden, während die
Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) ihre Hubbewegung zurück unter die
Scheibe (6; 306) ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen
(8; 308) löffelförmig sind und einen Schlitz (12; 312) haben, der zur
Außenseite der Scheibe (6; 306) hin offen ist und im wesentlichen entlang
einer Ebene, die durch die vertikale Achse (7) geht, durchquert werden kann.
2. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine
nach oben gerichtete Verlängerung eines ersten Kipphebels (20) eines
Gelenkvierecks mit der Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) abschließt,
wobei das Viereck entlang der vertikalen Ebene angeordnet ist und einen
zweiten Kipphebel (21) hat, in dem ein Lager (28) eines unteren Endes
betätigt wird, um zu bewirken, daß die Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-
318) die winkligen Hubbewegungen zwischen der Vertiefung und dem
Greifer (3) ausführt, und wobei das Element (23), das zwischen den unteren
Enden der beiden Kipphebel (20, 21) angeordnet ist, koaxial zu dem Lager
(28) betätigt wird, so daß es während der aktiven Hubbewegung der
Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) in angehobener Stellung bleibt und
die Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) die Hubbewegung zurück unter
die Scheibe (6; 306) ausführt.
3. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
an einem Lager (35) montierter Arm in einem unteren Bereich mit dem
komplemetären Element (29; 129) abschließt, wobei das Lager (35) betätigt
wird, um zu bewirken, daß das komplementäre Element (29; 129) die
winkligen Hubbewegungen zwischen der Vertiefung und dem Greifer (3)
ausführt, und wobei das Lager (28) am unteren Ende des ersten Kipphebels
(20) koaxial mit dem Lager (35) ist, wenn das Element (23) in der
angehobenen Stellung verbleibt.
4. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Endabschnitt des Armes (34) für den genannten Festhaltevorgang durch
eine Feder vorgespannt ist und daß die Belastung der entsprechenden
Feder (36) einstellbar ist.
5. Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) und der Schlitz (12; 312)
kreuzförmig sind und daß diese voneinander beabstandet sind, wobei ein
flacher Bereich (17) entlang der vertikalen Ebene und eine Querstrebe (18),
die vorderseitig an diesem angeordnet ist, die Kreuzform der
Extraktionsvorrichtung (17-18; 317-318) bilden, wobei der Schlitz (12; 312)
mittig zu der jeweiligen Vertiefung angeordnet ist und im oberen Teil einen
Querbereich (13) hat, der dem Querträger (18) entspricht.
6. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Rand (14) derart angeordnet ist, daß er die Scheibe (6; 306) in einer Weise
umgibt, die dazu geeignet ist, die Produkte (4; 304) auf der Scheibe (6; 306)
zu halten, und einen Spalt (16) freiläßt, der an der Übergabestation offen ist.
7. Zuführvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Übergabestation zwischen der Vertiefung (8; 308) und dem Greifer (3) ein
Zwangsdurchgang (44) angeordnet und dazu geeignet ist, das Materialstück
(5; 305) in Blattmaterialform oberhalb und unterhalb des Produktes (4; 304)
zu falten, das von dem Element und dem komplementären Element (29;
129) übergeben wird.
8. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie
eine Gabel (38) hat, die den winkligen Hubbewegungen des Elements und
des komplementären Elements (29; 129) folgt, wobei sie an der jeweiligen
Seite des Produkts (4; 304) bleibt, das durch diese übergeben wird, um dem
Materialstück (5; 305) in Blattmaterialform zu folgen.
9. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Scheibe (6; 306) kontinuierlich, jedoch nicht gleichmäßig dreht und
jedesmal langsamer wird, wenn eine der Vertiefungen (8; 308) die
Übergabestation passiert.
10. Zuführvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die Scheibe (6; 306) intermittierend dreht, wobei bei jedem Schritt eine der
Vertiefungen (8; 308) in der Übergabestation anhält.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT96BO000388A IT1285756B1 (it) | 1996-07-15 | 1996-07-15 | Apparato di alimentazione per macchine incartatrici di prodotti di piccole e medie dimensioni, particolarmente prodotti dolciari |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69712677D1 DE69712677D1 (de) | 2002-06-27 |
| DE69712677T2 true DE69712677T2 (de) | 2002-11-07 |
Family
ID=11341524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE69712677T Expired - Fee Related DE69712677T2 (de) | 1996-07-15 | 1997-07-07 | Zuführvorrichtung für Maschinen zum Einwickeln von Süsswaren |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6070387A (de) |
| EP (1) | EP0819606B1 (de) |
| DE (1) | DE69712677T2 (de) |
| IT (1) | IT1285756B1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1309027B1 (it) | 1999-03-04 | 2002-01-15 | A M S S R L | Apparecchiatura per incartare prodotti dolciari e simili |
| US20100310731A1 (en) * | 2009-06-03 | 2010-12-09 | Kraft Foods Global Brands Llc | Method and apparatus to wrap a plastic container |
| IT1401804B1 (it) * | 2010-06-30 | 2013-08-28 | Azionaria Costruzioni Acma Spa | Macchina di incarto per prodotti. |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB227764A (en) * | 1924-09-17 | 1925-01-22 | William Rose | Improvements in, or relating to, apparatus or machines for wrapping, or applying labels to, caramels, blocks, packages, or the like |
| GB252179A (en) * | 1925-05-18 | 1926-09-16 | Paul Uhlig | Machine for packing articles of any kind |
| GB326831A (en) * | 1928-11-21 | 1930-03-21 | Richard Anson Harris | Improvements in and relating to wrapping machines for sweetmeats and the like |
| US2276584A (en) * | 1940-08-03 | 1942-03-17 | Redington Co F B | Folding machine |
| US2351838A (en) * | 1941-07-28 | 1944-06-20 | Wrigley W M Jun Co | Article-conveying mechanism |
| US2744370A (en) * | 1951-04-06 | 1956-05-08 | Seragnoli Ariosto | Mechanism for wrapping caramels, pastilles and articles of similar shape |
| JPS5326535B2 (de) * | 1973-04-07 | 1978-08-02 | ||
| IT1103844B (it) * | 1978-10-20 | 1985-10-14 | Carle & Montanari Spa | Perfezionamenti nelle confezionatrici automatiche |
| DD228510A1 (de) * | 1984-10-02 | 1985-10-16 | Verpackungsmaschinenbau Veb | Vorrichtung zum diskontinuierlichen einwickeln von bonbons |
| IT1189943B (it) * | 1986-04-16 | 1988-02-10 | Gd Spa | Metodo per il trasferimento di prodotti in particolare caramelle,in una macchina incartatrice |
| JP2621016B2 (ja) * | 1993-09-06 | 1997-06-18 | テンチ機械株式会社 | ひねり包装機 |
-
1996
- 1996-07-15 IT IT96BO000388A patent/IT1285756B1/it active IP Right Grant
-
1997
- 1997-07-07 EP EP97111433A patent/EP0819606B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1997-07-07 DE DE69712677T patent/DE69712677T2/de not_active Expired - Fee Related
- 1997-07-10 US US08/891,070 patent/US6070387A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1285756B1 (it) | 1998-06-18 |
| EP0819606B1 (de) | 2002-05-22 |
| US6070387A (en) | 2000-06-06 |
| ITBO960388A1 (it) | 1998-01-15 |
| EP0819606A1 (de) | 1998-01-21 |
| DE69712677D1 (de) | 2002-06-27 |
| ITBO960388A0 (it) | 1996-07-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69100248T2 (de) | Schälmaschine für Früchte. | |
| DE2254659A1 (de) | Automatische dreh-einwickelmaschine | |
| CH466788A (de) | Maschine zum Verpacken von länglichen Gegenständen, insbesondere Wattestäbchen, in Schachteln | |
| DE1241787B (de) | Abwaelzfaltmaschine | |
| DE1561120A1 (de) | Verfahren und Maschine zum Stapeln von Zeitungsstoessen | |
| DE69005587T2 (de) | Apparat zum Aufrichten rohrförmiger Schachtelzuschnitte. | |
| DE69502522T2 (de) | Gerät zum Aufnehmen und Absetzen | |
| DE69712677T2 (de) | Zuführvorrichtung für Maschinen zum Einwickeln von Süsswaren | |
| DE1531929B2 (de) | Ueberschiebevorrichtung fuer aus einer glasformmaschine kommende glasgegenstaende | |
| DE69202133T2 (de) | Hubsystem mit veränderbarer Hubhöhe. | |
| DE1141937B (de) | Vorrichtung zum Gruppieren von liegend aufeinandergestapelten Biscuits | |
| DE1069993B (de) | Querfordervorrichtung für eine bolzen-oder mutternpresse | |
| DE10138943A1 (de) | Vorrichtung zur Übergabe von Lebensmittelprodukten wie Pralinen und ähnliches in eine Einwickelmaschine | |
| EP0597868A1 (de) | Vorrichtung zum einlegen und/oder entnehmen von gegenständen in/oder aus einer maschine. | |
| DE281280C (de) | ||
| DE571517C (de) | Brezelformmaschine | |
| DE19543250C2 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Brezeln | |
| DE415344C (de) | Maschine zum Kalibrieren und Sortieren von Gegenstaenden, wie Lagerrollen u. dgl. | |
| DE2742041A1 (de) | Vorrichtung zum auswerfen von werkstuecken aus matrizen | |
| EP1149036A1 (de) | Vorrichtung zum abbauen eines stapels von flächigen gegenständen, insbesondere druckereierzeugnissen | |
| DE916515C (de) | Maschine zum Einwickeln plastischen Gutes, wie Margarine, Butter od. dgl. | |
| DE911613C (de) | Druckmaschine mit Drucktisch, Druck- und Bogeneinlegevorrichtung | |
| DE242457C (de) | ||
| CH290314A (de) | Druckmaschine. | |
| DE1023191B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen ueberzogener Tabletten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |