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DE4041228C2 - Verfahren zur Herstellung von Hygieneerzeugnissen mit verstärkter Saugfähigkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hygieneerzeugnissen mit verstärkter Saugfähigkeit

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Publication number
DE4041228C2
DE4041228C2 DE19904041228 DE4041228A DE4041228C2 DE 4041228 C2 DE4041228 C2 DE 4041228C2 DE 19904041228 DE19904041228 DE 19904041228 DE 4041228 A DE4041228 A DE 4041228A DE 4041228 C2 DE4041228 C2 DE 4041228C2
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DE
Germany
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suspension
hygiene products
fluff layer
pulp
production
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19904041228
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DE4041228A1 (de
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Hans-Juergen Dr Ing Malcomes
Wolfgang Schilde
Burkart Prof Philipp
Wolfgang Dr Wagenknecht
Juergen Dr Ludwig
Manfred Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INST TECH TEXTILIEN GmbH
Original Assignee
INST TECH TEXTILIEN GmbH
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Publication date
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Publication of DE4041228C2 publication Critical patent/DE4041228C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/00987Apparatus or processes for manufacturing non-adhesive dressings or bandages
    • A61F13/00991Apparatus or processes for manufacturing non-adhesive dressings or bandages for treating webs, e.g. for moisturising, coating, impregnating or applying powder

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Absorbent Articles And Supports Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Herstellung von Hygieneerzeugnissen, wie z. B. Damenbinden, Windelhöschen und Betteinlagen, bei der eine Zellstoffkartonbahn durch mechanische Behandlung zu einer voluminösen Fluff-Schicht aufbereitet, eine Wäscheschutzfolienbahn parallel zur Fluff-Schicht zugeführt wird und diese Bahnen gemeinsam durch Tissue-Zellstoff und Vliesstoff umhüllt werden.
Auf dem Gebiet der Hygieneerzeugnisse ist eine Vielzahl unterschiedlicher Lösungen bekannt. Gebräuchlich ist der Aufbau solcher Erzeugnisse aus einer Fluff-Schicht, die durch mechanische Behandlung aus einer Zellstoffkartonbahn hergestellt wird, und einer Wäscheschutzfolienbahn, welche gemeinsam durch Tissue-Zellstoff und Vliesstoff umhüllt werden. Zur Erhöhung des Feuchtigkeitsaufnahmevermögens wurden als Superabsorber bezeichnete chemische Verbindungen entwickelt und in die Hygieneerzeugnisse aufgebracht. Dies geschieht meist, indem der Superabsorber in Pulverform auf die Fluff- Schicht gestreut wird, wie es z. B. in DE-PS 30 48 965 beschrieben ist. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß durch seine Konzentration des Superabsorbers in einer Schicht seine Wirkung im Erzeugnis eingeschränkt und nicht in jedem Fall eine völlig gleichmäßige Auftragung des Pulvers gewährleistet ist. Als günstiger für die Verstärkung der Saugfähigkeit wird daher die gleichmäßige Verteilung des Superabsorbers in der gesamten Fluff-Schicht betrachtet. Eine Lösung zur Herstellung eines derartigen Erzeugnisses ist in US-PS 39 03 889 beschrieben. Dabei wird die Fluff-Schicht mit einer Mischung eines Superabsorbers und eines Bindemittels besprüht bzw. begossen. Nachteilig ist bei diesem Verfahren insbesondere, daß es für eine kontinuierliche Fließfertigung, die durch eine hohe Maschinengeschwindigkeit gekennzeichnet ist, ungeeignet ist, da die durchfeuchtete Fluff-Schicht erst getrocknet werden müßte, bevor sie mit den anderen Bahnen umhüllt werden kann.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Hygieneerzeugnissen mit verstärkter Saugfähigkeit zu entwickeln, das hochproduktiv ist und eine größt­ mögliche Wirksamkeit des Superabsorbers im Erzeugnis gewähr­ leistet, und dabei den Verfahrensschritt des Einbringens des Superabsorbers in die Fluff-Schicht so zu gestalten, daß eine gleichmäßige Verteilung des Superabsorbers in der Fluff- Schicht erreicht und eine Störung des Verfahrensablaufs der maschinellen Fließfertigung der Hygieneerzeugnisse vermieden wird.
Erfindungsgemäß wird auf den Zellstoffkarton, der durch mechanische Behandlung zu einer voluminösen Fluff-Schicht aufbereitet und gemeinsam mit einer parallel zugeführten Wäsche­ schutzfoliebahn durch Tissue-Zellstoff und Vliesstoff umhüllt wird, eine wasserhaltige Suspension eines Superabsorbers aufgetragen.
Die Suspension kann sowohl aufgesprüht als auch aufgepflatscht werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich durch seine große Einfachheit aus. Ohne den gebräuchlichen Verfahrensablauf der Fließfertigung von Hygieneerzeugnissen zu stören, wird zusätzlich der Superabsorber in die Fluff-Schicht eingebracht. Dies ist möglich, da der in Form einer Suspension auf der Oberfläche der Zellstoffkartonbahn befindliche Superabsorber durch die mit mechanischen Mitteln erfolgende Auflösung des Zellstoffkartons zu Flocken so verteilt wird, daß er in der aus den Flocken gebildeten Fluff-Schicht eine homogene Verteilung aufweist. Während der mechanischen Behandlung verliert sich auch die durch die Suspension erzeugte Feuchtigkeit, so daß ein zusätzlicher Trocknungsprozeß nicht erforderlich ist.
Als Absorbermaterial dient vorzugsweise eine wäßrige oder wäßrig-alkoholische Suspension eines Zelluloseacetatsulfats mit einem Substitutionsgrad an Sulfatestergruppen (DSs) von 0,1-0,6 und an Acetylgruppen (DSAc) von 2-2,5. Als Sus­ pensionsmittel dienen Wasser oder Alkohol-Wasser-Mischungen mit Alkoholgehalten von 5-40 bzw. 70-96 Volumenanteilen in %. Der Polymergehalt der Suspension liegt zwischen 2 und 20 Masseanteilen in %, wobei im unteren Konzentrationsbereich das Aufsprühen, im oberen das Aufpflatschen zur Anwendung kommt.
Überraschend wurde gefunden, daß sich die Superabsorberteilchen während des Prozesses der mechanischen Behandlung so an die Zellstoff-Flocken anlagern, daß der Einsatz zusätzlicher Bindemittel überflüssig ist. Dies ist besonders deshalb vorteilhaft, da bei Hygieneerzeugnissen hohe Anforderungen an die Körperverträglichkeit aller im Erzeugnis enthaltenen Substanzen gestellt werden und jede zusätzliche Substanz negative Auswirkungen haben könnte.
Das Aufbringen der Suspension auf den Zellstoffkarton kann in einfacher Weise durch Aufsprühen erfolgen. Soll aber eine höhere Superabsorber-Konzentration im Erzeugnis erreicht und zu diesem Zweck eine höhere Konzentration in der Suspension gewählt werden, beeinträchtigt dies die Sprühfähigkeit. In diesem Fall ist ein Aufpflatschen vorteilhaft.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt eine Prinzipiendarstellung der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Auf von einer Rolle abgezogenen Zellstoffkarton 1 wird aus einem Vorratsbehälter 2 mittels einer aus mehreren Walzen bestehenden Pflatscheinrichtung 3 die Suspension 2 eines Superabsorbers aufgetragen.
Als Superabsorber wird ein Natriumzelluloseacetatsulfat mit DSs = 0,35 und DSAc = 2,2 verwendet. Die Suspension 2 weist einen Polymergehalt von 10 Masseanteilen in % in 25 Volumen­ anteile in % Wasser enthaltendem Ethanol auf.
In einer Flockenanlage 4 wird der Zellstoffkarton 1 mit mechanischen Mitteln zu Flocken aufgelöst und aus diesen Flocken eine voluminöse Fluff-Schicht 5 gebildet. Dabei wird der Superabsorber so mit Flocken gemischt, daß er in gleichmäßiger Verteilung in der Fluff-Schicht 5 vorliegt. Nachfolgend werden nacheinander Wäscheschutzfolie 6 und Tissue-Zellstoff 7 zugeführt, Fluff-Schicht 5 und Wäsche­ schutzfolie 6 durch den Tissue-Zellstoff 7 umhüllt und diese Bahnen mittels einer Schneideeinrichtung 8 auf die gewünschte Länge zugeschnitten. Danach erfolgt eine weitere Umhüllung mit dem Hüllvliesstoff 9, der Verschluß des Erzeugnisses mittels einem Leimauftragssystem 10 und die Fertigstellung durch eine Schneid- und Prägeeinrichtung 11. Die fertigen Erzeugnisse werden danach einem Stapel- und Ver­ packungssystem 12 zugeführt.
An Stelle einer Pflatscheinrichtung kann auch eine Sprühvorrichtung zum Aufbringen des Superabsorbers verwendet werden. Dazu kommt eine Suspension von 3 Masseanteilen in % Natrium­ zelluloseacetatsulfat mit DSs = 0,4 und DSAc = 2,2 in Wasser zum Einsatz.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung von Hygieneerzeugnissen mit verstärkter Saugfähigkeit, bei dem eine Zellstoffkartonbahn durch mechanische Behandlung zu einer voluminösen Fluff- Schicht aufbereitet, eine Wäscheschutzfolienbahn parallel zur Fluff-Schicht zugeführt wird und diese Bahnen gemeinsam durch Tissue-Zellstoff und Vliesstoff umhüllt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine wasserhaltige Suspension eines Superabsorbers (2) auf den Zellstoffkarton (1) auf­ getragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Suspension (2) aufgesprüht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Suspension (2) aufgepflatscht wird.
DE19904041228 1989-12-27 1990-12-18 Verfahren zur Herstellung von Hygieneerzeugnissen mit verstärkter Saugfähigkeit Expired - Fee Related DE4041228C2 (de)

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US3903889A (en) * 1973-02-16 1975-09-09 First National Bank Of Nevada Disposable liquid absorbent products
DE3048965C2 (de) * 1980-12-24 1983-03-03 Bikoma GmbH, Spezialmaschinenfabrik, 5440 Mayen Verfahren zur Herstellung einer sanitären Einlage sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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DD290805A5 (de) 1991-06-13

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