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DE924355C - Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen - Google Patents

Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen

Info

Publication number
DE924355C
DE924355C DEN458A DEN0000458A DE924355C DE 924355 C DE924355 C DE 924355C DE N458 A DEN458 A DE N458A DE N0000458 A DEN0000458 A DE N0000458A DE 924355 C DE924355 C DE 924355C
Authority
DE
Germany
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slide
pawl
coupling
paper
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN458A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE924355C publication Critical patent/DE924355C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen Die Erfindung betrifft Rechenmaschinen mit fahrbarem Papierwagen, der so bewegbar ist, daß der Druck abwechselnd in zwei Spalten eines Formulars erfolgt (Schüttelwagen). Insbesondere betrifft die Erfindung Verbesserungen am Mechanismus zum Steuern der Wagenbewegungen und gegebenenfalls zum Zeilenschalten der Schreibwalze.
  • Maschinen sind bekannt, die so eingerichtet sind, daß der Papierwagen zwischen benachbarten Spalten selbsttätig hin und her bewegt wird, wobei die Schreibwalze lediglich in jeder neuen Spaltenstellung des Papierwagens zeilenmäßig geschaltet wird und das von Hand bedienbare Steuerglied zum Unwirksammachen des Schüttelmechanismus dient, damit die Schreibwalze nur zeilenmäßig geschaltet werden kann, während der Papierwagen in einer bestimmten Spaltenstellung bleibt. Ferner ist ein Mechanismus bekannt, der durch den von Hand bedienbaren Steuermechanismus gesteuert wird und der ein zeilenmäßiges Schalten der Schreibwalze ermöglicht, während der Papierwagen in einer der zwei Spalten feststeht.
  • Bei der zuletzt genannten bekannten Einrichtung sind jedoch zwei getrennte mechanische Gestänge zwischen dem von Hand bedienbaren Steuerglied und dem Schüttel- und Zeilenschaltmechanismus erforderlich.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines einfacheren, leistungsfähigen und wirtschaftlich herstellbaren Mechanismus, der durch den von Hand bedienbaren Steuermechanismus so angetrieben wird, daß er den Schüttelmechanismus unwirksam macht und der Schreibwalze ermöglicht, während ihres Stillstandes in einer der zwei Spalten zeilenmäßig geschaltet zu werden.
  • Demgemäß geht die Erfindung aus von einer Rechenmaschine mit einem fahrbaren Papierwagen, einem über eine Kupplungsklinke angetriebenen Schüttelmechanismus, einer das Schreibwalzenzeilenschaltglied in jeder veränderten Spaltenstellung des Papierwagens unwirksam machenden Vorrichtung und einem von Hand bedienbaren Steuerglied zum Unwirksammachen der Kupplungsklinke und zum Verhindern der Betätigung der unwirksam machenden Vorrichtung für den Zeilen-und ist dadurch gekennzeichnet, daß ein durch das von Hand.bedienbare Steuerglied angetriebenes gemeinsames Glied direkt mit der Kupplungsklinke und mit der unwirksam machenden Vorrichtung zusammenarbeitet, um diese in - ihre unwirksamen Stellungen zu bewegen.
  • Die Erfindung wird nun an Hand eines Ausführungsbeispieles und der Zeichnungen erläutert, und zwar zeigt Fig. i eine allgemeine perspektivische Ansicht des Mechanismus für Hinundherbewegung sowie des Zeilenschaltmechanismus von der Rückseite der Maschine aus gesehen, Fig.2 eine Gesamtansicht einer Kupplungsvorrichtung zum Ein- und Auskuppeln des Mechanismus für Hinundherbewegung des Wagens mit und aus dem Hauptantriebsmechanismus, Fig. 3 eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung, teilweise im Schnitt, und Fig.4 eine Vorderansicht der Kupplungsvorrichtung.
  • Die verschiedenen Mechanismen der Maschine werden durch einen rechten Seitenrahmen i (Fig. i) und einen linken Seitenrahmen 2 abgestützt; besagte Rahmen sind durch einen Querrahmen 3 miteinander verbunden, und die Stellungen der Rahmen werden mit Bezug auf die Vorderseite der Maschine betrachtet.
  • Eine in den Rahmen i und 2 gelagerte Kurbelwelle 4 (Fig. i) ist eingerichtet, um in bekannter Weise bei jedem Maschinenarbeitsgang hin und her bewegt zu werden.
  • Ein Papierwagen 5 (Fig. i) stützt eine Schreibwalze (nicht gezeigt) ab, welche unter der Steuerung eines Transportbügels 6 zeilenmäßig geschaltet werden kann; besagter Transportbügel ist eingerichtet, um hin und her bewegt zu werden, wenn zeilenmäßiges Schalten erforderlich ist.
  • An einer zwischen Seitenräumen des Wagens 5 sich erstreckenden Stange 7 ist ein Sperrfinger 8 angebracht. Die Stange 7 ist vermittels eines von Hand aus betätigbaren Hebels 9 schwenkbar, damit der Sperrfinger 8 unwirksam gemacht werden kann und dem Wagen 5 gestattet wird, von Hand aus auf jede gewünschte Spaltenstellung bewegt zu werden. -Eine Stange io ist gleitbar auf zwei Stiften 12 angebracht,, welche letzteren sich durch verlängerte Schlitze in besagter Stange erstrecken und an der: Rückseite des Wagens 5 befestigt sind. An der Stange io ist eine übliche Anschlagsstange 13 befestigt, die eingerichtet ist, um einstellbare Anschlagsvorsprünge 14 abzustützen; letztere arbeiten mit dem Finger 8 zusammen, um den Wagen in jeder gewünschten Spaltenstellung einzustellen.
  • Mit der Schiebestange io ist gleichlaufend ein abstehender Arm 15 (Fig. 1, 2, 3 und 4), der einen längsseitigen Schlitz 16 in sich hat und in einem verengten Nasenteil 17 endet.
  • An dem linken Ende der Kurbelwelle 4 ist fest ein Schneckenradsegment 2i8 angebracht, welches in ein Schneckenrad i9 eingreift; letzteres ist an einer kurzen Welle 2o (Fig. 1, 2, 3 und 4) befestigt, welche innerhalb eines festen rechtwinkligen Rahmenwerks 21 abgestützt ist. Besagtes Rahmenwerk 21 ist an einem nach aufwärts und einwärts gerichteten L-förmigen Fortsatz des Querrahmens 3 (Fig. i) befestigt-; das Ende des waagerechten Gliedes des Fortsatzes ist an dem Seitenrahmen i befestigt.
  • An dem abgesetzten Ende der kurzen Welle 2o (Fig. i, 2, 3 und 4) ist frei eine Platte 22 angebracht, auf welcher eine Rolle 23 befestigt ist, die sich in dem Schlitz 16 (Fig. i und 2) des Armes 15 befindet.
  • In der Peripherie der Platte 22 (Fig. i und 2) sind diametral entgegengesetzte Kurvenkerben 24 geformt, welche mit einer Rolle 25 an einem Winkelhebel 26 zusammenarbeiten; besagter Winkelhebel 26 befindet sich drehbar an einer in dem Querrahmen 3 befestigten Schraube 27. Die Walze 25 wird vermittels einer Feder 28 in Berührung mit der Peripherie der Platte 22 gehalten.
  • Die Platte 22 ist eingerichtet, um um i8o° im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 2 gezeigt, durch die Schneckenräder i9 und 28 angetrieben zu werden, und zwar bei jedem Maschinengang der Kurbelwelle 4; die Walze 25 dient zum Einstellen besagter Platte in jeder neuen Stellung. Die Anordnung ist eine solche, daß der Antrieb von der Welle 4 her, kurz bevor die Bewegung der Platte 22 i8o° erreicht, aufhört; - die volle Bewegung der letzteren wird durch den Andruck der Walze 25 auf die Kurvenfläche der passenden Kerbe 24 vervollständigt.
  • An der Welle 2o (Fig. 3 und 4) ist ein Paar von Scheiben 29 und 30 fest angebracht. Die Platte 22 wird an einem abgesetzten Teil der Welle :2o durch eine Schraube 31 eingestellt..
  • An einem zwischen den Scheiben 29 und 3o befestigten Stift ist eine Klinke 32 drehbar angebracht, welche vermittels einer Feder 33 im Gegenzeigersinn gezogen wird, wie in Fig. 2 gezeigt; besagte Gegenzeigerbewegung wird durch einen zwischen den Scheiben 29 und 3o befestigten Stift 34 begrenzt.
  • Um eine begrenzte Uhrzeigerbewegung der Klinke 32 zu gestatten, hat letztere einen Stift 35 fest auf sich; welcher mit einer Kerbe in der Peripherie der Scheibe 3o zusammenarbeitet, wie es deutlich in Fig: 4 gezeigt ist. Die Klinke 32 endet in einer jäh abbrechenden Fläche (Fig.2), welche eingerichtet ist, um reihenweise mit je einem Blockpaar der an der Platte 22 befestigten Blockpaare 36 und 37 zusammenzuarbeiten.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, werden die Scheiben 29 und 30 und die Klinke 32 durch die Welle 2o um i8o- im Gegenzeigersinn angetrieben; die Klinke 32 geht während dieser Bewegung an dem Block 36 vorbei und kommt zur Ruhe, wobei ihre jäh abbrechende Fläche etwas rechts von besagtem Block absteht, wie es durch das Zusammenarbeiten der Walze 25 mit der Kerbe 24 bestimmt wird. Bei der Rückkehrbewegung der Welle 2o im Uhrzeigersinn um i8o° kehren die Scheiben 29 und 3o auf ihre Ausgangsstellungen, wie in Fig. 2 gezeigt, zurück, wobei die jäh abbrechende Fläche der Klinke 32 während dieser Bewegung die rechte Fläche des Blockes 36 berührt, um die Platte 22 ebenfalls um i8o° in einer Uhrzeigerrichtung zu drehen; die Walze 25 vollendet währenddem, in Zusammenarbeit mit der anderen Kerbe 2,4, diese Bewegung der Platte 22.
  • Aus dem Vorhergehenden wird man ersehen, daß die Platten 22, über die Walze 23, den Arm 15 abwechselnd nach rechts und dann nach links, wie in Fig. 2 gezeigt, bewegen werden. Da der Arm 15 an. der Stange io befestigt ist, welch letztere sich fest an der Zahnstange 13 befindet, an die der Wagen 5 durch den Finger 8 und den Vorsprung 1q. gekuppelt ist, wird der Wagen 5 nach rückwärts und vorwärts zwischen angrenzenden Spaltenstellungen bewegt werden.
  • Wenn der Hebel 9 (Fig. i) geschwenkt und der Wagen 5 von Hand aus entweder nach rechts oder nach links bewegt und dann der Hebel 9 freigegeben wird, so daß der Finger 8 einen ausgewählten Vorsprung 14 wieder einrückt, kann der Wagen 5 sich selbsttätig zwischen den zwei gewünschten angrenzenden Spaltenstellungen hin und her bewegen. Von Hand zu betätigende Steuerung des Mechanismus für hin und her gehende Bewegung Es sind Mittel vorgesehen, durch welche nach Belieben des Benutzers der Wagen durch die Betätigung eines Handhebels von Hand aus eingestellt werden kann, um sich entweder selbsttätig zwischen zwei angrenzenden Spalten bei gleichzeitigem Zeilenschalten der Schreibwalze bei jeder abwechselnden Spaltenbewegung hin und her zu bewegen oder in einer gewünschten Spaltenstellung bei gleichzeitigem Zeilenschalten der Schreibwalze bei jedem fortlaufenden Maschinengang feststehend zu bleiben. Dieser Steuermechanismus wird nun beschrieben werden.
  • Ein Schieber 38 (Fig. i, 2, 3 und q.) ist vermittels von darin befindlichen verlängerten Schlitzen (s. Fig. i) für senkrechte Hinundherbewegung auf in dem Querrahmen 3 angebrachten Schrauben befestigt. Dieser Schieber 38 ist auf gleicher Ebene mit dem rechten Ende des Stifts 35 der Klinke 32, wie in Fig. 3 und q. gezeigt, und hat eine obere Kurvenfläche, die eingerichtet ist, um mit dem Stift 35 zusammenzuarbeiten, wenn der Schieber 38 in seiner oberen Stellung ist. Mit einem an dem Schieber 38 befindlichen Vorsprung ist drehbar ein von Hand betätigbarer Hebel 39 verbunden, der sich ebenfalls drehbar auf dem Querrahmen 3 befindet.
  • Der Hebel 39 hat zwei Einstellungen, von denen eine in Fig. i gezeigt wird und die andere eine Gegenzeigersinnstellung ist. Ein Gehäuse (nicht gezeigt) für die Maschine kann passende Öffnungen haben, in welche der Hebel einschnappen kann, um ihn in veränderter Stellung einzustellen. In der in Fig. i gezeigten Stellung gestattet der Hebel 39 dem Wagen, sich selbsttätig unter gleichzeitigem Zeilenschalten bei jeder abwechselnden Spaltenbewegung hin und her zu bewegen, und wenn besagter Hebel in seinen anderen Stellungen ist, wird der Mechanismus für hin und her gehende Bewegung unwirksam gemacht, und der Zeilenschaltmechanismus wird bei jedem Maschinengang wirksam sein.
  • Wenn der Hebel 39 in der in Fig. i gezeigten Stellung ist, befindet sich das obere Ende des Schiebers 38 in der 'in Vollinien in Fig. 2 gezeigten Stellung, d. h., in dieser Stellung ist seine Kurvenfläche außerhalb der Bewegungsbahn des an der Klinke 32 befindlichen Stifts 35. Auf diese Weise wird der selbsttätige Mechanismus für Hinundherbewegung betätigt werden.
  • Wenn der Hebel 39 auf seine Gegenzeigerstellung geschwenkt wird, wird der Schieber 38 auf die in Strichlinien in Fig. 2 gezeigte Stellung angehoben, und die daran befindliche Kurvenfläche befindet sich in der Bahn des Stifts 35. Wenn nun die Scheiben 29 und 3o durch die Welle 20 um i 8o° im Gegenzeigersinn geschwenkt werden, wird der die Kurvenfläche auf dem Schieber 38 berührende Stift 35 im Uhrzeigersinn geschwenkt und in die Kerbe in der Scheibe 30 zu dieser Zeit eintreten. In dieser Stellung der Klinke 32 befindet sich deren jäh abbrechende Fläche außerhalb der Bahn des Blocks 36.
  • Die Kurvenfläche auf dem Schieber 38 hält die Klinke 32 in ihrer Uhrzeigerstellung während der Rückkehrbewegung der Scheiben 29 und 30 im Uhrzeigersinn fest, bis die jäh abbrechende Fläche auf der Klinke über den Block 36 hinausgegangen ist. Dadurch wird die Platte 22 nicht durch die Klinke 32 angetrieben, und der Wagen 5 (Fig. i) verbleibt in der Spaltenstellung, die er bei Beginn des Maschinengangs innehatte.
  • Deshalb wird man erkennen, daß, wenn der Hebel 39 in seiner unteren oder Gegenzeigerstellung ist, der selbsttätige Mechanismus für Hinundherbewegung unwirksam ist. Steuermechanismus für die Schreibwalzenzeilenschaltung Der von Hand aus betätigbare Hebel 39 (Fig. i) ist, wie schon angeführt, auch eingerichtet, die Betätigung des Schreibwalzenzeilenschaltmechanismus zusteuern, und dieser Steuermechanismus wird jetzt im einzelnen erläutert werden.
  • Dem Bügel 6 wird vermittels eines drehbar angebrachten Betätigungshebels 53 eine Hinundherbewegung erteilt, um die Schreibwalze zeilenmäßig zu schalten; besagter Hebel 53 trägt eine Walze, mit welcher der Bügel 6 unter dem Einfluß einer Torsionsfeder zusammenarbeitet. Der Hebel 53 arbeitet mit einer durch eine Kurve 54, die sich fest an der Kurbelwelle 4 befindet, getragenen Walze zusammen.
  • Wenn sich die Kurve 54 im Gegenzeigersinn dreht, folgt ihr der Hebel 53 und dann schwenkt, wenn die Kurve 54 im Uhrzeigersinn zurückkehrt, die daran befindliche Walze den Hebel 53 ebenfalls im Uhrzeigersinn und dadurch auch den Bügel 6, um das übliche Sperrad und den Klinkenschreibwalzenzeilenschaltmechanismus zu betätigen.
  • Ein Schieberpaar 43 und 44 ist für waagerechte Gleitbewegung an der Schraube 27 und an einer gleichartigen, an dem Querrahmen 3 befestigten Schraube vermittels von Schlitzen in besagten Schiebern angebracht.
  • Die Schieber 43 und 44 sind normalerweise für einheitliche Bewegung vermittels eines Kupplungsarms 49 gekuppelt; besagter Arm 49 befindet sich drehbar auf dem Schieber 43 und hat einen Stift So, der mit einer Kerbe in dem Schieber 44 einrückt.
  • Die Schieber 43 und 44 werden für Gleitbewegung vermittels von mit Köpfen versehenen Stiften 45 (Kopfstiften), die sich durch einen verlängerten Schlitz 46 in dem Schieber 43 erstrecken, jeweils miteinander verbunden und sind in dem Schieber 44 befestigt.
  • Der Schieber 43 trägt ein Paar von Abstandsstiften 47, und zwar einen auf jeder Seite des abgesetzten Fußes 17 des Arms 15, und eine Platte 48 ist zwischen den anderen Enden der Stifte befestigt; die Fläche des Schiebers 43 und die Platte 48 bilden eine Führungsbahn für die waagerechten Hinundherbewegungen des Arms 15. Der Abstand der Stifte 47 ist so, daß sie der Fuß 17 wechselseitig während der Maschinengänge für Hinundherbewegung berührt, kurz bevor besagter Fuß seine Bewegung in einer von beiden Richtungen vollendet. Dadurch wird der Fuß 17, wenn die Schieber 43 und 44 durch den Arm 49 gekuppelt werden, den Schiebern 43 und 44 eine begrenzte Hinundherbewegung erteilen.
  • Eine Torsionsfeder 49 hält normalerweise den Stift 50 in der Stellung zum Kuppeln der Schieber. Der Schieber 44 hat einen Vorsprung 52, der sich normalerweise gerade rechts vom Zeilenschalthebel 53 befindet.
  • Wenn die Schieber 43 und 44 gekuppelt sind und der Hebel 39 auf die Stellung für Hinundherbewegung eingestellt ist, wie in Fig. r gezeigt, wird der Wagen 5 so eingestellt, daß, von der Vorderseite der Maschine aus gesehen, eine rechte Spalte eines angrenzenden Spaltenpaars auf einem Aufzeichnungsmaterial, das um die Schreibwalze herumgewunden ist, sich gegenüber den Drucktypengliedern (nicht gezeigt) befindet. Da sich der Vorsprung 52 außerhalb der Bahn des Hebels 53 befindet, ist zu dieser Zeit letzterer frei, um der Kurve 54 während ihrer Gegenzeigerbewegung zu folgen. Dann berührt, wenn die Kurve 54 im Uhrzeigersinn zurückkehrt, die daran befindliche Walze den Hebel 53 und schwenkt ihn im Uhrzeigersinn, um den Bügel 6 im Gegenzeigersinn zu schwenken und dadurch ein Zeilenschalten der Schreibwalze und des Aufzeichnungsmaterials zu bewirken.
  • Ebenso ist die Feststellung hier angebracht, daß das Zwischenverhältnis der Schneckenräder r9 und 2i8 so ist, daß das Drucken stattfindet, bevor der Wagen 5 auf die linke Spalte des Aufzeichnungsmaterials bewegt wird.
  • Die Klinke 32 wird nun wirksam, wie oben beschrieben, um den Wagen 5 auf die linke Spaltenstellung zu bewegen. Zu dieser Zeit berührt der Fuß 17 des Arms 15, indem er sich unter dem Einfluß der Walze 23, wie in Fig. r veranschaulicht, nach links bewegt, den linken Stift 47 in dem Schieber 43 und drückt die Schieber 43 und 44 nach links. Dies stellt den Fortsatz 52 auf dem Schieber 44 in die Bahn des Zeilenschalthebels 53.
  • Während des folgenden Maschinengangs, wenn ein Druck in der linken Spalte des Aufzeichnungsmaterials erfolgt, kann der Hebel 53, der durch den Vorsprung 52 gehalten wird, der Kurve 54 nicht in ihrer Gegenzeigerbewegung folgen, und deshalb wird die Kurve 54, wenn sie im Uhrzeigersinn zurückkehrt, besagten Kurvenhebel 53 nicht schwenken, und der Zeilenschaltmechanismus wird nicht betätigt werden.
  • Bei der nächsten Bewegung des Wagens 5 auf die rechte Spalte wird der Fuß 17 des Arms 15 den rechten Stift 47 berühren und dadurch die Schieber 43 und 44 nach rechts bewegen; dadurch wird der Vorsprung 52 wieder aus der Bahn des Zeilenschalthebels 53 entfernt. Besagter Hebel wird, nachdem ein Druck in besagter rechter Spalte gemacht worden ist, frei sein, um der Kurve 54 zu folgen; dadurch wird das Aufzeichnungsmaterial nach diesem Druck zeilenmäßig geschaltet werden.
  • Wenn es gewünscht wird, daß der Zeilenschaltmechanismus bei jedem Maschinengang sich betätigen soll, während der Wagen feststehend bleibt, um eine Aufeinanderfolge von zeilenmäßig geschalteten Drucken, alle in der gleichen Spalte des Aufzeichnungsmaterials, zu machen, wird der Hebel 39 auf seine Gegenzeigerstellung niedergedrückt. Dadurch wird, wie oben angeführt, die Klinke 32 unwirksam. Zusätzlich entkuppelt diese Bewegung des Hebels 39 den Schieber 43 und 44 vermittels der folgenden Mittel, um sicherzustellen, daß der Zeilenschaltmechanismus sich bei jedem Maschinengang betätigen soll, während der Hebel 39 sich in dieser unteren oder Aufzeichnungsstellung befindet.
  • Eine Kurvenfläche 51 ist an dem Fuß des Schiebers 38, gebildet, welche mit einer Nase an dem Kupplungsarm -49 zusammenarbeitet. Wenn der Hebel 39 im Gegenzeigersinn geschwenkt wird und den Schieber 38 anhebt, schwenkt die Kurvenfläche 5 r den Arm 49 im Uhrzeigersinn, und dadurch wird der Stift So von der Kerbe in dem Schieber 44 entfernt. Auf diese Weise wird der Schieber entkuppelt.
  • Wenn sich zu dieser Zeit der Arm 15 in seiner linken Stellung befindet, d. h. wenn die Walze 23 um iSo° von der in Fig. i gezeigten Stellung entfernt ist, wird das Entfernen des Stifts 5o von der Kerbe in dem Schieber 44 einer Feder 168 gestatten, den Schieber 44 aus seiner äußersten rechten Stellung zu ziehen, in welcher sich der Vorsprung 52 genügend weit aus der Bahn des Zeilenschalthebels 53 befindet, und deshalb wird das Zeilenschalten bei jedem Maschinengang stattfinden, während der Wagen 5 in der gleichen Spaltenstellung feststehend bleibt.
  • Wenn der Hebel 39 nun im Uhrzeigersinn auf die Hinundherstellung bewegt wird, wird die Bewegung des Arms 15 nach rechts durch die Walze 23 bewirken, daß der Fuß 17 den rechten Stift 47 berührt und dadurch den Schieber 43 nach rechts bewegt; am Ende dieser Bewegung wird der Stift 5o unter dem Einfluß der Feder 49 in die Kerbe in dem Schieber 44 einschnappen und dadurch die Schieber wieder einkuppeln, so daß das Zeilenschalten noch einmal bei jeder durch den Wagen innegehabten abwechselnden Spaltenstellung stattfindet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rechenmaschine mit einem fahrbaren Papierwagen, einem dem Papierwagen zugeordneten, über eine Kupplungsklinke angetriebenen Schüttelmechanismus, einer ein Schreibwalzenzeilenschaltglied in jeder veränderten Spaltenstellungdes Papierwagens unwirksam machenden Vorrichtung und einem von Hand bedienbaren Steuerglied zum Unwirksammachen der Kupplungsklinke und zum Verhindern der Betätigung der unwirksam machenden Vorrichtung für den Zeilenschaltmechanismus, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch das von Hand bedienbare Steuerglied (39) angetriebenes gemeinsames Glied (38) direkt mit der Kupplungsklinke (32) und mit der unwirksam machenden Vorrichtung (43, 44, 52) zusammenarbeitet, um beide in ihre unwirksamen Stellungen zu bewegen.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, bei der der Schüttelmechanismus ein drehbares Glied aufweist, das bei jedem Maschinengang um eine halbe Drehung angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebswelle (2o) für das drehbare Glied (22) ein Paar von Scheiben (29,30) trägt, zwischen denen die Kupplungsklinke (32) drehbar angelenkt ist und von denen eine einen Stift (34) trägt, mit dem die Kupplungsklinke normalerweise durch eine Feder (33) in Anlage gehalten wird, so daß sie in der Bahn eines Paares von sich gegenüberliegenden Antriebsblöcken (37, 38) am drehbaren Glied liegt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gemeinsame Glied ein Schieber (38) ist, der eine obere Kurvenfläche aufweist, die, wenn der Schieber durch Betätigung des von Hand bedienbaren Steuergliedes (39) angehoben wird, an der Kupplungsklinke (32) anläuft, um diese in ihre unwirksame Stellung zu bewegen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsklinke (32) einen Stift (35) trägt, der in eine auf dem Umfang einer (3o) der Scheiben (29, 3o) eingeschnittene Kerbe einfällt und die durch den Schieber (38) bewirkte Bewegung der Klinke auf unwirksame Stellung begrenzt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i mit einem Zeilenschaltglied, das normalerweise mit einer Schubkurve zusammenarbeitet und durch diese angetrieben wird und das durch die unwirksam machende Vorrichtung von der Schubkurve abgehalten werden kann, wenn sich der Papierwagen in seinen veränderten Stellungen befindet, dadurch gekennzeichnet, daß ein unwirksam machendes Glied (52) an einem (44) eines Paares von Schiebern (43, 44) ausgebildet ist, die normalerweise durch ein Kupplungsglied (49) so miteinander gekuppelt sind, daß sie durch den Papierwagen (5) gemeinsam bewegt werden und somit das unwirksam machende Glied (52) in die Bahn des Zeilenschaltgliedes (53) bringen, wodurch es in den veränderten Spaltenstellungen des Papierwagens von der Schubkurve (54) abgehalten wird, und dadurch gekennzeichnet, daß, wenn das von Hand bedienbare Steuerglied (39) betätigt wird, das gemeinsame Glied (38) das Kupplungsglied (49) in Entkupplungsstellung bewegt, wodurch eine Feder (168) den Schieber (44) mit dem unwirksam machenden Glied (52) in die unwirksame Stellung zurückbringt.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (38) eine untere Kurvenfläche (51) aufweist, die mit einer Nase des Kupplungsgliedes (49) in Anlage kommt und letzteres, wenn das von Hand bedienbare Steuerglied (39) betätigt wird, in Entkupplungsstellung bewegt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 246 764; USA.-Patentschriften Nr. 924 118, 1 109 3 i9.
DEN458A 1949-01-31 1950-02-01 Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen Expired DE924355C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB924355X 1949-01-31

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DEN458A Expired DE924355C (de) 1949-01-31 1950-02-01 Rechenmaschine mit fahrbarem Papierwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE924355C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US924118A (en) * 1909-02-23 1909-06-08 Burroughs Adding Machine Co Adding and listing machine.
DE246764C (en) * 1909-02-23 1912-05-10 Burroughs Adding Machine Co Addiermaschine, bei welcher die Hin- und Herbewegung des Papierwagens zwischen zwei Kolumnenstellungen durch absatzweise Umdrehungen einer mit dem Wagen gelenkig verbundenen Kurbel erfolgt
US1109319A (en) * 1913-01-06 1914-09-01 Simplex Player Action Company Musical instrument.

Patent Citations (3)

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