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DE544224C - Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen

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Publication number
DE544224C
DE544224C DE1930544224D DE544224DD DE544224C DE 544224 C DE544224 C DE 544224C DE 1930544224 D DE1930544224 D DE 1930544224D DE 544224D D DE544224D D DE 544224DD DE 544224 C DE544224 C DE 544224C
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DE
Germany
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lever
nut
machine
drum
spring
Prior art date
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Expired
Application number
DE1930544224D
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English (en)
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ACCOUNTING AND TABULATING CORP
Original Assignee
ACCOUNTING AND TABULATING CORP
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Publication date
Application filed by ACCOUNTING AND TABULATING CORP filed Critical ACCOUNTING AND TABULATING CORP
Application granted granted Critical
Publication of DE544224C publication Critical patent/DE544224C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations

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  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft Tabelliermaschinen für gelochte Registrierkarten.
Derartige Maschinen besitzen Vorrichtungen, um selbsttätig Summen der in den Lochkarten enthaltenen Posten zu drucken. Diese, im nachstehenden mit Summenzugvorrichtung bezeichnet, werden durch eine Summenkarte in Tätigkeit gesetzt, d. h. eine besondere Karte, die, bevor der Kartenstapel in die Maschine gelegt wird, zwischen zwei Kartengruppen oder dort eingelegt werden muß, wo die Summe gedruckt werden soll. Diese Karte muß in besonderer Weise gelocht sein, um den Summendruck einzuleiten.
Ferner ist die Benutzung von Gruppenkontrolleinrichtungen bekannt, die bei einem Wechsel der Gruppenlochung der Karten selbsttätig die Summenzugeinrichtung in Tätigkeit setzt.
Aus dem Gesagten ist zu ersehen, daß bei den bisher bekannten Tabelliermaschinen zur Herbeiführung eines Summendrucks eine Spezialkarte oder eine auf den Wechsel des Gruppenzeichens ansprechende Gruppenkon-
s5 teileinrichtung verwendet wurde.
Es kann aber erwünscht sein, einen Summenzug jedesmal nach einer bestimmten Zahl von Tabelliermaschinenarbeitsspielen herbeizuführen, nach welchem die Maschine entweder angehalten wird oder selbsttätig die Tabellierarbeit fortsetzt.
Eine Steuervorrichtung, welche den Betrieb der Tabelliermaschine in der angegebenen Weise überwacht, besteht erfindungsgemäß im wesentlichen, wie dies an sich bekannt ist, aus einer Mutter, die Schritt für Schritt bei jedem Arbeitsgang auf einer Schraubenspindel entgegen der Wirkung einer Feder gedreht, dadurch an der Schraubenspindel entlang bewegt wird und nach einem einstellbaren Weg auf Steuerorgane einwirkt, die nur einen Summenzug oder einen solchen und das Anhalten der Maschine bewirken. Die Bewegung der Mutter kann auch unter den Einfluß der Summenzug-Steuereinrichtung gestellt werden, so daß nach Ausführung einer vorher bestimmten Anzahl von Summierungen die Mutter zurückgestellt und die Maschine angehalten wird.
Tn den Zeichnungen veranschaulicht beispielsweise Abb. ι die Tabulatordruckmaschine in Seitenansicht zusammen mit einem schwingbar angebrachten Druckwerk, einem Summenzugwerk, wie es in dem britisehen Patent 271935 beschrieben ist, und einer Zählvorrichtung. Abb. 2 zeigt schaubildlich das Zählwerk in vergrößertem Maßstabe in Verbindung mit der Einstellvorrichtung, welche etwas herausgerückt ist. Abb. 3 zeigt das Zählwerk in Draufsicht und Abb. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der
Abb. 3. Abb. 5 zeigt die Einstelltrommel für das Zählwerk in Seitenansicht, welches in Abb. 6 in Vorderansicht mit der Einstelltrommel dargestellt ist. Abb. 6 A zeigt das ZaM-werk unter Weglassung der Einstelltrommel. Die Abb. 7, 8, 9 und 10 zeigen Einzelheiten des Zählwerks.
Die Summenzugvorrichtung ist mit T bezeichnet und wird in bekannter Weise von dem Abfühlstiftkasten für die Lochkarten gesteuert, der von einem Exzenter E angetrieben wird. Diese Abfühlvorrichtung ist mit einem nicht dargestellten und nicht von Löchern der Karte beeinflußten besonderen Fühlstift ausgestattet, der auf den Federstift α einwirkt, so daß, wenn eine Karte in der Abfühlvorrichtung sich befindet, der Federstift α hochsteht, da der zugehörige Abfühlstift auf der Karte auf ruht. Wenn jedoch keine Karte in der Abfühlvorrichtung T vorhanden ist, geht der Abfühlstift nach unten, so daß der Federstift α bei der Abwärtsbewegung des Stiftkastens mit abwärts geht. Hierbei nimmt er einen Arm b (Abb. 2) so mit, daß dessen Hakenende c einen Ansatz d einer Platte e freigibt. Diese ist bei f an eine zweite Platte g angelenkt, welche an der Exzenterstange h befestigt ist. Die Platte e besitzt einen Haken /, der mit einer Abstellstange P zwecks Abstellens der Maschine zusammenarbeitet. Die Stange P ist in dem Bügel k angeordnet, dessen waagerechter Ansatz / von dem Haken j erfaßt werden kann. Zwischen dem Bügel k und einem Gestellteil m der Maschine ist eine Feder η angeordnet. Bei Drehung des Exzenters E geht die Stange h hin und her und nimmt die Platte g mit. Da die Platte e bei der obenerwähnten Bewegung des Armes b, im Falle keine Karte in der Tabelliervorrichtung vorhanden ist, nicht von dem Haken c gehalten wird, kippt diese Platte e so, daß der Haken j den Ansatz I erfaßt und somit bei der nächsten Hinundherbewegung der Exzenterstange h der Ansatz I mit der Platte e von dem Arm h mitgenommen wird. Hierdurch wird vermittels des Bügels k die Stange P verschoben, und dies hat zur Folge, daß eine Kupplung zwischen Hauptantriebswelle und Maschinenwelle ausgerückt und die Maschine abgestellt wird.
Der Haken c des Armes b greift für gewöhnlich über den Ansatz d der Platte e, so daß diese um ihren Drehpunkt/ die Hinundherbewegung der Exzenterstange h mitmacht. Nur wenn keine Karte in der Abfühlvorrichtung vorhanden ist und der Federstift α abwärts geht, der Haken c den Ansatz d also nicht halt, bleibt der Haken / bei fio dem Niedergang des Federstiftes α über dem Ansatz e gehakt. Vermöge dieser Anordnung wird die Maschine automatisch abgestellt, wenn keine Karte in der Maschine vorhanden ist.
Die Vorrichtung zur Betätigung der Abstellstange P nach einer vorher bestimmten Anzahl von Tabellierarbeitsspielen besteht aus einer Zählvorrichtung in Gestalt einer Gewindemutter 1, welche drehbar ist und sich auf einer Schraubenspindel entlang schraubt (Abb. 4, S, 6A und 8). Am Umfang der Mutter ι ist ein Ausrückdaumen 2 vorgesehen. Die Mutter 1 wird, zwischen zwei Fingern 4 eines Schaltrades 3 gehalten, zwischen denen sie sich axial verschieben kann. Die Finger 4 legen sich mit flachen Seiten an die Mutter 1 an (Abb. 2, 7, 8). Durch diese Anordnung wird eine Verdrehung des Schaltrades gegenüber der Mutter 1 verhindert. Das Schaltrad 3 sitzt an einer Büchse 5 (Abb. 3, 4), die sich frei auf einem festen Zapfen 6 drehen läßt, jedoch gegen eine Längsverschiebung gesichert wird. Die Büchse 5 wird von einer Feder 7 umgeben, deren eines Ende mit der Büchse und deren 8g anderes Ende bei 8- an einer Platte 9 des Maschinengestells befestigt ist. Die Spindel 6 ist teilweise mit Gewinde 6a versehen, auf dem sich die Mutter 1 befindet (Abb. 4). Die Feder 7 wird bei der durch die Klinke 10 (Abb. 6A, 7) schrittweisen Drehung des Schaltrades 3 allmählich gespannt, so lange, bis die Schaltklinke 10 und ihre zugehörige Sperrklinke 11 durch den Ausrückdaumen 2 der Mutter in die untätige Stellung bewegt werden, nachdem die vorher bestimmte Längsverschiebung der Mutter stattgefunden hat.
Die nach Abb. 4 von links nach rechts erfolgende Bewegung der Mutter 1 auf dem Gewindeteil 6a der Spindel, und zwar bis zu der Stellung am Schaltrad, in welcher sie die Schalt- und Sperrklinken 10, 11 unwirksam macht, bestimmt die Anzahl der Tabellierarbeitsspiele bis zum Abstellen der Maschine.
Die Länge des Weges der Mutter 1 auf der Spindel 6 wird durch eine Trommel 12 bestimmt, die auf den Spindelteil 6° aufgeschraubt ist und dazu dient, die Anfangsstellung der Mutter festzulegen. Diese Ein- stelltrommel 12 trägt art ihrem Umfang Zahlen, welche die Anzahl der Arbeitsspiele angeben, die durch die betreffende Einstellung der Trommel von der Maschine ausgeführt werden, bevor die Maschine angehalten wird. Auf der der Mutter 1 zugekehrten Fläche der Trommel 12 ist ein Anschlag 14 vorgesehen, gegen den der Ausrückdaumen 2 der Mutter bei ihrer Zurückdrehung durch die Feder 7 zur Anlage kommt und so die weitere Drehung der Mutter verhindert.
Befindet sich die Maschine in Tätigkeit, so
schaltet die Klinke ι ο das Schaltrad 3 in eine der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzte Richtung. Da die Spindel 6 gegen Drehung gesichert ist, wird die Mutter 1 auf das Schaltrad zu bewegt, wobei die Mutter ihre Lage zu dem Klinkenrad 3 vermöge der Finger 4 beibehält. .Während der Drehung des Rades 3 wird die Feder 7 gespannt, bis der Ausrückdaumen 2 über noch zu beschreibende Zwischenglieder die Klinken aus dem Rad 3 aushebt. Dieses wird dann durch die Kraft der beim Schalten des Rades 3 allmählich gespannten Feder 7 schnell in dem Uhrzeigerdrehsinn zurückgedreht, bis der Aus-
tg rückdaumen der Mutter an den Anschlag 14 der Einstelltrommel anschlägt. Sobald dies geschehen ist, werden die Sperr- und Schaltklinken in das Rad 3 eingerückt, so daß die gesamte Maschine wieder in Bereitschaft für eine neue Gruppe von Arbeitsspielen ist. Die Schaltung des Rades 3 durch die Klinke 10 erfolgt in nachstehend beschriebener Weise.
Die Klinke 10 (Abb. 7) sitzt an einem
Ende eines Schwinghebels 15, der exzentrisch zu dem Klinkenrad 3 gelagert ist. Das andere Ende des Hebels ist an einer aus zwei in Richtung der Stange gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehenden· Stange 16 angelenkt, die von einer Daumenscheibe 17 hin und her bewegt wird. Diese Daumenscheibe sitzt auf einer Welle der Maschine und bewirkt, daß die Klinke 10 bei jeder Drehung der Welle das Rad 3 um einen Zahn weiter bewegt. Die Schaltklinke 10 und ebenso auch die zugehörige Sperrklinke 1 r ist als Winkelhebel gestaltet. Letztere ist an der Gestellplatte 9 schwingbar angebracht. Das Ende des freien Armes der Klinke 10 ist, wie Abb. 2 zeigt, quer zur Klinkenebene zu einem Arm ioa umgebogen, der nach einer kleinen Bewegung der Klinke 10 gegen die Klinke 11 stößt. Dieser Arm ioa ist zu einem Handgriff ι o6 verlängert, durch welchen die Klinken aus dem Rad 3 von Hand ausgehoben werden können. Die Klinke 10 kann ferner von der Maschine selbsttätig durch einen Ausschalthebel 18 ausgeschaltet werden, wobei der Arm ioa der Klinke 10 die Sperrklinke 11 mitnimmt. Der Ausschalthebel 18 sitzt an einem unter Federwirkung stehenden Hebel 19, der schwingbar am Zapfen 20 der Platte 9 angebracht ist und von der Exzenterstange h um seinen Zapfen geschwungen werden kann. Die an der Exzenterstange h befestigte Platte g trägt den Zapfen 22, auf welchem ein U-förmiger Hebel 23 mit Haken 24 drehbar ist (Abb. 2, 6). Der Hebel 23 ist an dem Hebel 19 angelenkt, so daß die von dem Exzenter E ausgehende Bewegung der Exzenterstange Λ unter Vermittlung der Platte g und des Zapfens 22 eine ähnliche Bewegung des Unförmigen Hebels 23 hervorruft, die durch den Zapfen 25 auf den Hebel 19 übertragen wird. Die Schwingbewegung des Hebels 19 wird auf den Ausschalthebel 18 übertragen.
Besitzen die Teile die Lage nach Abb. 2, so wird, der Ausschälthebel 18 bei seiner Schwingung über den Arm ioa der Klinke 10 hinweggehen, ohne den Arm ioa mitzunehmen. Da der Hebel 19 mit einem Schlitz 19* für den Zapfen 20 versehen ist, kann der Hebel 19 so weit gesenkt werden, daß dann der Hebel 18 bei seinen Schwingungen gegen den Arm io° der Klinke 10 stößt, wodurch diese dann vom Rad 3 abgehoben wird und auch die Sperrklinke 11 aushebt. Das Schaltrad 3 wird dann, wie bereits erläutert wurde, von der Feder 7 zurückgedreht. Die Bewegung des Hebels 19 und demgemäß die Ver-Schiebung des Ausschalthebels, durch die die Schalteinrichtung außer Betrieb gesetzt wird, wird durch den Ausschaltdaumen 2 der Mutter ι in folgender Weise hervorgerufen.
Gegen einen Zapfen 19° des Hebels 19 wird vermittels einer bei 49 befestigten Feder 26 (Abb. 2 und 8) ein Hebel 27 gezogen, der bei 28 schwingbar an der Platte 9 angebracht ist und einen Anschlag 29 besitzt. Wirkt der Ausschaltdaumen 2 auf den Anschlag 29 ein, so wird der Arm 27 in die Stellung nach Abb. 8 niedergedrückt. Diese Bewegung des Hebels 27 macht infolge der kraftschlüssigen Verbindung durch die Feder 26 der Hebel 19 nach unten mit, so daß er, wie oben angegeben, den Ausschalthebel 18 so einstellt, daß bei dem nächsten Vorwärtsgehen desselben die Schaltklinken von dem Rad 3 abgehoben werden. Zugleich mit der Verschiebung des Hebels 19 wird der Hebel 23 verstellt und dadurch der Haken 24 in Tätigkeit gesetzt. Ist der Hebel 19 angehoben, so bewegt sich mit ihm der Haken 24 oberhalb eines Anschlags V des Bügels k der Abstellstange P. Wenn jedoch der Hebel 19 durch den Ausschaltdaumen 2 niedergezogen wird, bewegt sich auch der Hebel 23 nach unten. Der Haken 24 erfaßt dann bei dem nächsten Hinundhergang, der durch den Exzenter E verursacht wird, den Ansatz V und bewirkt das no Abstellen der Maschine durch die Abstellstange P. Dies erfolgt, nachdem die an der Trommel 12 eingestellte Anzahl von Tabellierarbeitsspielen ausgeführt worden ist.
Bei der Rückstellung der Mutter 1 wird der Hebel 27 freigegeben und in die Anfangsstellung nach Abb. 2 durch die Feder 26 gezogen, wobei der auf dem Arm 27 aufliegende Stift I9a des Hebels 19 diesen nach oben schiebt, so daß der Ausschalthebel 18 wieder gehoben wird und die Klinken 10, 11 in das Rad 3 wieder eingreifen können.
Um ein zu frühes Einfallen der Klinken io, Ii in das Schaltrad zu verhindern, wird der Rückgang des Armes 27 in seine normale :. Stellung, nachdem die Mutter 1 zurückbewegt worden ist, etwas verzögert. Dies geschieht durch eine aus dem Stift 27* am Hebel 27C bestehende Sperre, indem der Hebel 27* gegen den Hebel 19 durch eine Feder 27s gedrückt wird. Der Stift 27* ist dann in Anlage mit dem Hebel 27. Bevor der Arm 27 unter · dem Einfluß der Feder 27° aufwärts geschwungen werden kann, muß der Stift 27s den Hebel 27 freigeben. Dies wird durch den Hebel 19 bewirkt, der am Ende seiner durch den Exzenter B hervorgerufenen Rückwärtsschwingung den Hebel 27C so weit nach links bewegt, daß der Stift 27*. außer Bereich des Hebels 27 kommt. In dem bis dahin abgelaufenen kurzen Zeitabschnitt hat die Feder 9 die Rückdrehung der Mutter 1 in die Anfangsstellung bewirkt, also bevor die Klinken 10, rr wieder in das Rad 3 eingreifen.
Die Mutter 1 ist so ausgestaltet, daß durch sie nach einer vorgeschriebenen Anzahl von Arbeitsvorgängen auch die Summenzugvorrichtung eingeschaltet wird. Die Mutter besitzt einen zweiten Daumen 30 (Abb. 4, 5, 8). Nach der Längsverschiebung der Mutter, die durch die Einstellung der Zahlentrommel 12 geregelt wird, kommt die Mutter in den Bewegungsbereich eines Steuervorganges für einen Hebel q, der den Summenzug einleitet (Abb. i, 2 und 9). Beim Durchgang jeder Karte durch die Abführvorrichtung T schwingt dieser Steuerhebel q hin und her. Seine Bewegung wird durch den U-förmigen Schwinghebel 31 unter Vermittlung der Gelenkglieder 35, 36 auf den Hebelarm 33 übertragen, der auf dem Zapfen 28 sitzt. Sind die Gelenkglieder 35, 36 gerade gerichtet, wie Abb. 9 zeigt, so ruft die Bewegung des Steuerhebels q eine. Schwingung des Hebels 33 hervor. Die Gelenkglieder können in die strichpunktierte Stellung (Abb. 9) durch den Hebel 38 überführt werden, der um einen Zapfen 39 an der Gestellplatte 9 schwenkbar und durch Stange 40 mit dem Gelenkteil 35 verbunden ist. Steht der Hebel 38 in der voll ausgezeichneten Stellung, so liegen die Glieder 35 und 36 in einer Geraden, wodurch der Gelenkverbindung die notwendige Starrheit zur Übertragung der Bewegung des Schwinghebels 31 verliehen wird. Wenn der Hebel 38 in der strichpunktierten Stellung (Abb. 9) steht, können die Gelenkglieder 35, 36 die Bewegung des Hebels 31 nicht auf den Hebel 33 übertragen (Abb. 2, 6A). .-- ·
Über dem Hebel 33 ist ein kleiner Winkelhebel 41 auf dem Zapfen 42 angebracht, der auch gleichzeitig der Drehzapfen für die Klinke 11 sein kann. Die Bewegung des mit Anschlag 43 versehenen Winkelhebels 41 wird durch den Anschlag 44 begrenzt.
Bevor der Daumen 40 die Ausschaltstellung erreicht, bewirken die auf den Hebel 33 übertragenen Schwingbewegungen des Hebelarmes q, da der Hebel 33 am Anschlag 43 des Hebels 41 anliegt, eine Schwingung des Winkelhebels 41. Nimmt jedoch der Daumen 30 eine solche Stellung ein, daß er an den Anschlag 43 des Winkelhebels 41 stößt, so verhindert er die Bewegung des Hebels 33, und dadurch wird der Hebel q gesperrt. Hierdurch wird in bekannter Weise ein Summenzug eingeleitet.
Um ein Abstellen der Maschine nach dem Summenzug herbeizuführen, sind die Daumen 2 und 30 der Mutter so zueinander angeordnet, daß der Daumen 30 vor dem Ausschaltdaumen zur Wirkung kommt.
Es ist schon erwähnt worden, daß die Maschine nach Maßgabe der Einstellung der Trommel 12 auf der Schraubenspindel 6" überwacht wird. Es ist deshalb notwendig, noch die Konstruktion, das Einstellen und die Wirkung dieser Trommel zu beschreiben. Nach den Abb. 3 bis 6 ist die Nabe 67 der Einstelltrommel mit einem Zahnrad 68 ausgerüstet, welches durch eine Schraube 69 festgehalten wird. Dieses Zahnrad kämmt mit einem Zahnrad 70, das auf einem unter Federdruck stehenden Zapfen 71 angebracht ist. Dieses Zahnrad 70 läßt sich mit Hilfe des Knopfes 73 verschieben. Der Lagerzapfen
72 des Zahnrades besitzt einen Zahn 74, der gemäß Abb. 4 in die Zähne des Rades 70 eingreift, so· daß dieses Rad in diesem Fall sich nicht drehen kann und dadurch das Zahnrad 68 und· die Einstelltrommel auf der Spindel 6 festgehalten werden. Um die Trommel einzustellen, wird der Knopf
73 einwärts gedrückt, wodurch das Zahnrad 70 vom Zahn 74 freigegeben wird, während es aber dennoch weiterhin vermöge seiner Breite mit dem Zahnrad 68 kämmt. Ist der Knopf »73 einwärts gedrückt und hält der Zahn 74 das Rad 70 nicht mehr fest, so kann die Einstelltrommel auf der Spindel 60 durch Drehung des Knopfes 73 unter Aufrechterhaltung des Druckes auf diesen Knopf eingestellt werden.
Die Zahlen auf der Einstelltrommel 12 können durch die Schauöffnung gesehen werden, welche mit einer Linse ausgestattet sein kann, um das Ablesen der Zahlen zu erleichtern (Abb. 2 und 3). Die Linse, ist in einem Schieber 75 angebracht, der auf Führungen einer Außenplatte ga sitzt, die von der Platte 9 durch die Auflagen gb getragen wird. Diese Platte kann den Träger für das Lager
"2 und das Außenende der Spindel 6a bilden. Der Schieber wird durch einen U-förmigen Bügel γγ betätigt, der bei 78 drehbar in Augen 79 der Platte ga angebracht ist und der in seinem unteren Steg einen Anschlagstift 80 trägt (Abb. 5). Dieser Stift liegt vor der Außenkante der Trommel 12 und wird gegen diese durch eine Feder 81 gedrückt. Das Oberende des Bügels 77 trägt Ansätze 82, die in Einschnitte der umgebogenen Enden des Schiebers 75 eingreifen (Abb. 2). Bei einer solchen Anordnung des Bügels yy kann dieser um seinen Zapfen 78 zwecks Einstellung der Trommel 12 durch Längsverschiebung auf der Spindel 6ß geschwungen werden. Infolgedessen findet eine Relativbewegung zwischen dem Schieber 75 und den Zahlen auf dem Umfang 13 der Trommel 12 statt. Die .Zahlen sind durch das Schauloch des Schiebers sichtbar, und die unter dieses Schauloch tretende Zahl gibt die Anzahl von Arbeitsvorgängen an, welche vollendet sein muß, bevor die Vorschubklinke 10 so betätigt wird, daß das Zählwerk in seine Anfangsstellung zurückgeht oder daß die Summierung stattfindet oder daß das Anhalten der Maschine eintritt oder daß beide Vorgänge stattfinden. Bei der beschriebenen Einrichtung kann der Abstand der Zahlen auf der Trommel größer gehalten werden als die Teilung der Gewindegänge auf der Spindel 6a, und demgemäß können die Zahlen verhältnismäßig groß geschrieben sein.
Obgleich die Zählvorrichtung dazu dient, die Summenzugvorrichtung zu steuern und dann die Maschine abzustellen, kann es auch erwünscht sein, die Maschine nach dem Summenzug weiterarbeiten zu lassen, indem der Haken 24 an der Einwirkung auf die Ab-Stellstange P gehindert wird. Um dies zu erreichen, ist an dem Ausschalthebel 18 eine Stange 45 angelenkt, deren Zapfen 45a auf dem Arm 27 aufliegt, so daß bei der Schwingung des Armes 27 der Hebel 18 durch die Stange 45 zum Hebel 19 verstellt wird. Dies ist möglich, da der Gelenkzapfen 25 durch einen Schlitz i8s des Hebels 18 hindurchgreift. Die Stange 45 wird durch eine Feder 46 gegen den Hebel 27 gezogen und ist fest, beispielsweise durch Nieten 47, mit dem Ausschalthebel 18 verbunden. Das Unterende der Stange 45 ist mit einem Schlitz 456 auf dem Zapfen 20 geführt. Die Feder 27° zieht dann vermittels des Armes 27 und der Stifte I9ci und 45" den Hebel 19 und die Stange 45 in die Höhe, während, wenn der Arm 27 durch den Daumen 2 niedergedrückt wird, der Hebel 19 und die Stange 45 durch die Federn 26 und 46 nach unten gezogen werden.
Soll nun der Ausschaltdaumen 2 den Haken 24 nicht beeinflussen, so muß der Hebel 19 in der Hochstellung gehalten werden, wodurch beim Niederdrücken des Armes 27 ein Ausdehnen der Feder 26 stattfindet. Dieses Hochhalten des Hebels 19 wird durch einen Anschlaghebel 48 erreicht, der in die Bewegungsbahn des Stiftes 49 ragt, der zur Befestigung der Feder 26 am Hebel 19 dient. In den Schlitz 48s (Abb. 2) des Hebels 48 greift ein Stift 50 eines Schalthebels 51, der bei 51° an der Gestellplatte 9 angebracht ist. Für gewöhnlich wird der Schalthebel· 51 in der Stellung Abb. 8 stehen, in der der Hebel
48 nach unten geneigt ist. Infolgedessen kann sich der Hebel 19 unter dem Einfluß des Ausschaltdaumens 2 frei bewegen; wenn jedoch der Schalthebel 48 in waagerechter Lage steht, wie in Abb. 2 gezeigt ist, so liegt er an dem Stift 49 des Hebels 19 an, so daß letzterer angehoben bleibt und der Haken 24 keine Wirkung hervorrufen kann. Obwohl der Ausschalthebel 18 durch den Hebelarm 27 vermöge der an ihm und der Stange 45 angebrachten Feder 46 in den Bewegungsbereich der Schaltklinke 10 nach unten ge- zogen wird, ist vermöge des Schlitzes i8a eine Verschiebung zwischen Hebel 18 und dem Hebel 19 möglich, der durch den Stift
49 und den Schalthebel 48 in gehobener Stellung gehalten wird.
Vermöge eines seitlichen Ansatzes ioc (Abb. 2) der Schaltklinke 10 wird bei Weiterdrehung der Mutter 1, nachdem ein Summenzug stattgefunden hat, die Klinke 10 aus dem Schaltrad 3 durch den Daumen 2 herausgehoben, ohne hierbei die Sperrklinke 11 auszulösen. Hierdurch kann, wenn der Arm 27 durch irgendwelche Ursachen brechen oder beschädigt sein sollte und dadurch nicht richtig arbeitet, eine weitere Drehung des Schaltrades 3 und demzufolge eine Beschädigung der Maschine vermieden werden. Ist das Summierwerk nach einer vorher bestimmten Anzahl von Tabellierarbeitsspielen betätigt worden, so stellt der Ausschaltdaumen 2 das Zählwerk zurück, ohne daß die Maschine angehalten würde. Durch das Ausheben der Klinke 10 aus dem Schaltrad 3 kann jedoch jedesmal bei Beendigung der Längsbewegung der Mutter 1 ein Zurückdrehen des .Schaltrades 3 in seine Anfangsstellung unter Einwirkung der Feder 7 stattfinden.
Anstatt das Zählwerk zur Einleitung des Summenzuges nach einer bestimmten Anzahl von Arbeitsgängen zu verwenden, kann das Zählwerk auch bei jedem Summieren in Wirkung gesetzt werden, und dann kann die Maschine nach einer Anzahl von Tabelliervorgängen abgestellt werden. Für diesen Zweck werden die beiden Teile der die Schaltklinke 10 bewegenden Stange r6 so beweglich
zueinander gemacht, daß keine Bewegungsübertragung auf die Schaltklinke von der Daumenscheibe 17 stattfindet, sondern nur eine gegenseitige Verschiebung der Teile der Stange 16 eintritt. Wenn jedoch ein Summenzug stattfindet, werden die Teile der Stange 16 so festgestellt, daß eine gegenseitige Bewegung nicht eintritt und die Daumenscheibe 17 die Schaltklinke 10 bewegen kann. Die Stange 16 besteht gemäß Abb. 7 und 10, wie früher angegeben wurde, aus zwei übereinandergreifenden Teilen, von denen der eine mit seinem Schlitzende i6a über einen Zapfen i66 des anderen Teils greift. Das geschlitzte Ende i6c des letzteren Teils übergreift einen Zapfen 28, der an dem ersteren Stangenteil 16 angebracht ist. Zwischen den beiden Zapfen i6b und 28 besitzen beide Stangenteile 16 eine Einkerbung 52 (Abb. 7). Die Einkerbungen 52 der beiden Teile 16 decken sich, wenn beide Stangenteile 16 zusammengeschoben sind (Abb. 7). Sie können in dieser gegenseitigen Lage durch einen Zapfen 53 (Abb. 10) einer bei 55 an dem einen Stangenteil 16 schwingbar angebrachten Falle 54 gehalten werden. An dem Zapfen 55 ist das eine Ende einer Feder 56 angehängt, deren anderes Ende am Zapfen ιό6 angebracht ist. Durch die Feder 56 werden die beiden Einkerbungen 52 in einem vorher bestimmten Zeitabschnitt der Drehung der Hauptwelle in Deckung gebracht.
Steht die Falle 54 in der Stellung Abb. 2
und 10, so liegt der Zapfen 53 in des Einkerbungen 52, und dann wird die Schaltklinke 10 bei jedem Arbeitsspiel der Maschine in Tätigkeit treten.
Damit die Schaltklinke nur nach einem Summendruckvorgang der Maschine in Tätigkeit treten kann, ist die Falle 54 durch eine Feder 57 mit einem Winkelhebel 58 verbunden, der um den Zapfen 59 der Gestellplatte 9 durch eine Schiene 60 geschwungen werden kann. Diese wird vom Exzenter £ in Tätigkeit gesetzt und ist am Zapfen 22 der Platte g angebracht, die an der Exzenterstange h befestigt ist. Die Schiene 60 besitzt einen Haken 61, der über den Zapfen 62 an der Rückseite des Winkelhebels 58 greift So (Abb. 10).
Die Gestellplatte 9 ist bei 63 so ausgeschnitten, daß der Stift 62 durch die Platte 9 an dieser Stelle hindurchtreten kann.
Es ist ersichtlich, daß bei jedem Arbeitsspiel der Maschine die Schiene 60 durch den Exzenter £ hin und her bewegt wird und der Winkelhebel 58 eine Schwingung erfährt.
Bei jeder dieser Schwingungen des Hebels 58 wird die Falle 54 gehoben und der Stift 53 aus den Einkerbungen 52 herausgehoben.
Zu gleicher Zeit wird die Daumenscheibe 17 in Tätigkeit sein, jedoch kann sie dann nicht die Schaltklinke 10 bewegen, sondern wird nur eine Bewegung der Stangenteile 16 gegeneinander hervorrufen.
Findet jedoch ein Summenzug in der Maschine statt, so hört der Durchgang von Karten durch die Abführvorrichtung T auf, und dann dreht sich auch nicht mehr das Exzenter E. Demgemäß wird dann nicht der Winkelhebel 58 in Tätigkeit gesetzt, und dann bleibt auch der Stift 53 in den Einkerbungen 52 der Stangenteile 16 liegen, so daß dann bei der nächsten Arbeitsbewegung der Daumenscheibe 17 die Schaltklinke 10 in Tätigkeit tritt. Letztere ist somit nur bei jedem Summenzug der Maschine in Tätigkeit, und ferner wird der Ausschaltdaumen 2 nach einer bestimmten Anzahl von Arbeitsvorgängen den Arm 27 in Tätigkeit setzen, so daß dann ein Abstellen der Maschine durch die Ausschaltstange P stattfindet.
Arbeitet die Maschine in normaler Weise, so wird die Schiene 60 gehoben und damit ihr Haken 61 vom Zapfen 62 des Winkelhebeis 58 abgenommen. Hierdurch hält der Zapfen 53 die beiden Teile der Stange 16 zusammen, und dann wird die "Vorschubklinke durch diese Stange bei jedem Arbeitsvorgang der Maschine in Tätigkeit gesetzt.
Um die Schiene 60 außer Betrieb zu halten, kann an ihr ein Anschlag 64 angreifen, der durch einen Schlitz 64** der Schiene ragt und an dem Glied 65 angebracht ist, welches gelenkig· an dem Handgriff 66 hängt, der um den Zapfen 39 schwingbar ist. Bei der Stellung des Hebels 66 nach Abb. 10 hält der Anschlag 64 die Schiene so, daß» während ihrer Hinundheribewegung der Haken 61 am Zapfen 62 des Hebels 58 angreift. Wird der ioo Hebel 66 in die strichpunktierte Stellung der Abb. 10 geschwungen, so wird das Glied 65 angehoben, und dann stößt der Anschlag 64 die Schiene 60 in die strichpunktierte Stellung. Ist dies geschehen, so sind die hin und her gehenden Bewegungen der Schiene ohne Wirkung.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist zu ersehen, daß, wenn eine Tabulatordruckmaschine mit einer Zählvorrichtung nach vorliegender Erfindung ausgestattet ist, erreicht wird, daß
a) ein Anhalten der Maschine stattfindet, nachdem eine bestimmte Anzahl von Karten durch die Maschine hindurchgegangen ist,
b) ein Summenzug und ein Anhalten der Maschine stattfindet, nachdem eine bestimmte Anzahl von Karten durch die Maschine gegangen ist,
c) ein Summenzug stattfindet, nachdem eine bestimmte Anzahl Karten durch die Maschine ging, ohne daß sie angehalten wird,
d) ein Anhalten der Maschine, nachdem eine bestimmte Anzahl von Summierungen stattgefunden hat, eintritt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Überwachen des Betriebes einer Tabelliermaschine o. dgl.,
    ίο dadurch gekennzeichnet, daß bei jedem Tabellierarbeitsspiel der Maschine eine an sich bekannte Steuervorrichtung, bestehend aus einer Schraubenmutter, welche entgegen der Wirkung einer Feder • 15 an einer Schraubenspindel entlang bewegt wird, nach einem einer bestimmten, von der Einstellung der Steuervorrichtung abhängigen Anzahl von Schraubengängen der Spindel entsprechenden Wege eine Steuerwirkung hervorbringt, indem unter Vermittlung von Übertragungsgliedern die Vorrichtung, durch welche ein Summendruckarbeitsgang oder ein solcher unter gleichzeitigem Abstellen der Maschine herbeigeführt wird, zur Wirkung gebracht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenmutter (1) absatzweise bei jedem Tabellierarbeitsspiel auf der Spindel gedreht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (1) verschiebbar, aber nicht verdrehbar mit einem Schaltrad (3) verbunden ist, das bei jedem Arbeitsspiel durch eine Klinke (10) geschaltet wird, wobei letztere und die Sperrklinke (11) unter Wirkung der Mutter außer Eingriff mit dem Schaltrad gebracht werden, nachdem die Mutter ein vorher bestimmtes Stück in der Längsrichtung der Schraubenspindel zurückgelegt hat, wobei die in der zwischen Schaltrad und Gestell befestigten Feder
    (7) beim Schalten aufgespeicherte Kraft das Schaltrad und die Mutter in die Anfangsstellung zurückbringt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mutter ein Ausschaltdaumen (2) sitzt, der am Ende der vorher begrenzten Bewegung der Mutter längs der Schraubenspindel durch Zwischenglieder einen unter Federwirkung stehenden Hebel (19) verstellen kann, durch den ein Ausschalthebel (18) in den Bereich der Klinken (10, 11) zwecks Ausschaltung derselben bewegt wird, wobei der Hebel (19) an einem Hebel (23) angelenkt ist, der das Anhalten der Maschine bewirkt und von dem Hauptantrieb der Maschine bewegt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstellstange (P) zum Anhalten der Maschine von dem Hebel (23) in die Lage zum Anhalten der Maschine gebracht wird, sobald der Ausschaltdaumen (2) der Mutter (1) durch Zwischenglieder den Hebel (19) abwärts zieht.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (1) einen weiteren Daumen (30) •besitzt, der nach einer vorher bestimmten Längsverschiebung der Mutter, also nach einer bestimmten Anzahl von Tabellierarbeitsspielen, die Summendruckeinrichtung der Maschine in Tätigkeit setzt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthebel (9) für die Summendruckeinrichtung von einem Gelenkarm (35, 36) gesteuert wird, der durch den Schalthebel (q) hin und her bewegt wird, wobei ein durch die Mutter (1) verstellbarer Anschlag (43) den Gelenkarm und damit den Schalthebel (9) zur Einleitung eines Summendruckvorgangs nach einer gegebenen Anzahl von Tabellierarbeitsspielen anhält.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abstellstange (P) in die für die Abstellung der Maschine in Frage kommende Lage überführende Hebel (23) durch Anheben des Hebels (19) mittels eines Schalthebels (48) unwirksam gemacht werden kann, so daß durch die Zählvorrichtung ein Summendruck ohne Anhalten der Maschine erfolgt.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Mutter (1) der Zählvorrichtung durch die Steuervorrichtung für den Summendruck überwacht wird.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (16) für den Antrieb der Schaltvorrichtung (10, 3) aus zwei Teilen besteht, die durch einen ausrückbaren Zapfen (53) gekuppelt sind, dessen Stellung durch die Steuervorrichtung für den Summendruck geregelt wird, wobei die Verbindung der beiden Teile der Stange (16) und eine Wirkung derselben auf die Schaltvorrichtung (10, 3) und der Mutter (1) nur erfolgen kann, wenn ein Summenzugarbeitsspiel vorangegangen war.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (53) an einer Falle (54) sitzt, die schwenkbar an einem Teil der Stange (16) gelagert ist, wobei die Falle (54) durch einen Winkelhebel (58) in ihrer
    Stellung überwacht wird; der mit der Steuerung für den Summenzug in Verbindung steht.
  12. 12. A^orrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (ioc) der Schaltklinke (10) in den Bewegungsbereich der Mutter (1) ragt und bei Beendigung der Längsbewegung der Mutter durch deren Daumen (2) so angehoben wird, daß die Klinke (iö) das Schaltrad (3) freigibt und dieses mit der Mutter durch die Feder (7) in die Anfangstellung zurückgedreht werden kann.
  13. 13. Vorrichtung nach- Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzung für die -Bewegung der Mutter (1) durch eine mit Gewinde auf der Spindel (6a) sitzende Trommel (12) erfolgt.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Trommel (12) ein Zahnrad (68) verbunden ist, in welches ein zum Drehen der Trommel auf der Spindel dienendes, durch einen ■ Handgriff (73) gegen die Wirkung einer Feder verschiebbares Zahnrad (70) eingreift, das für gewöhnlich unter Wirkung der Feder von einem festen Sperrzahn (74) festgehalten wird, jedoch nach einem Druck auf den Handgriff gedreht werden kann.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die am Umfang der Einstelltrommel vorgesehene Skala durch ein Schauloch eines Schiebers (75) abgelesen werden kann, dessen Bewegung von der Drehung der Trommel abhängt, und die Schieberbewegung durch ein Hebelwerk so vergrößert wird, daß die Steigung einer die Zahlen auf der Trommel verbindenden Linie größer sein würde als die Steigung der Schraubengänge der Gewindespindel und demgemäß größere Ziffernbilder auf der Trommel angewendet werden können, als die Steigung der Gewindespindel an sich gestattet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930544224D 1929-01-21 1930-01-17 Vorrichtung zum UEberwachen des Betriebes von Lochkarten-Tabelliermaschinen Expired DE544224C (de)

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