DE3933030A1 - Vorrichtung fuer randgelochte papierbahnen in druckern, insbesondere in matrixdruckern - Google Patents
Vorrichtung fuer randgelochte papierbahnen in druckern, insbesondere in matrixdruckernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für randgelochte Papierbahnen
in Druckern, insbesondere in Matrixdruckern, in denen die Vorschubkraft
mittels in die Randlochung eingreifenden Stiften eines Treibriemens
übertragbar ist, wobei der biegefähige Treibriemen selbst an seiner auf
einem angetriebenen Rad liegenden Unterseite mit Zähnen versehen ist,
die in entsprechende Zahnlücken des angetriebenen Rades greifen und
wobei die auf der Oberseite des Treibriemens aufliegende Papierbahn
quer zur Achsrichtung eines sich im Durchmesser vergrößernden
Stiftfußes gespannt und/oder quer zur Achsrichtung mittels einer
schwenkbaren Traktorklappe gepreßt wird.
Derartige Treibriemen werden in sogenannten Traktoren eingesetzt, die
bei paarweiser Anordnung in den gelochten Randbereichen von sog.
Leporello-Papier einen sehr genauen Vorschub der Papierbahn
ermöglichen. Für die Genauigkeit ist allerdings ein exakter Eingriff
der Stifte des Treibriemens in die Randlochung erforderlich. Die
Randlochung kommt jedoch erst dann voll zur Wirkung, wenn die Stifte
mit ihrem größten Durchmesser die Löcher im Papier ausfüllen. Trotzdem
sind auch hier noch Unterschiede der Kraftübertragung möglich. Es muß
nämlich bedacht werden, daß die Kräfte in den beiden Randstreifen des
Leporello-Papiers gleichzeitig und gleichgroß übertragen werden, um
einen Schieflauf der Papierbahn zu vermeiden. Außerdem hängt die
Kraftübertragung von den Gesamtreibungsverhältnissen ab, da das Papier
mit den Löchern während der Transportbewegung auf die Stifte und wieder
aus diesen heraus bewegt werden muß.
Es sind die eingangs bezeichneten Treibriemen bekannt (DE-OS 36 14 891;
US-PS 41 30 230), die an der Oberseite Stifte in bestimmten Abständen
aufweisen und an der Unterseite die erwähnten Zähne, die für den
Gleichlauf der beiden auf Papierbreite beabstandeten Traktoren sorgen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die
Reibungsverhältnisse zwischen dem Treibriemen und der randgelochten
Papierbahn jeweils weiter zu verbessern und zwar in dem Sinn, die
Kraftübertragung nicht nur den Stiften zu überlassen, sondern die
Mitnahmekraft generell zu erhöhen.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf der
Oberseite des Treibriemens zumindest zwischen jeweils zwei benachbarten
Stiften befindliche Flächenabschnitte jeweils mit die Reibung
erhöhenden Vorsprüngen versehen sind. Diese Vorsprünge erhöhen die
Reibung zwischen Papier und dem Treibriemen beim Einschwenken der
Stifte schon zu einem Zeitpunkt, wenn das Papier noch nicht voll den
Stiftfuß mit dem größeren Durchmesser erreicht hat. Die Mitnahmekraft
wird hierbei schon durch eine größere Ungenauigkeit als Ersatz für die
Vorsprünge entscheidend erhöht. So können die Treibriemen an den
bezeichneten Flächen (bei Herstellung durch Spritzen) aufgerauht, wie
z. B. mit Einschnitten versehen sein, zwischen denen die "Vorsprünge"
entstehen. Außerdem können Noppen, Kegelspitzen, Halbkugeln od. dgl.
angewendet werden, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Eine Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß die Vorsprünge als
quer zur Bewegungsrichtung verlaufende, gratförmige Vorsprünge
ausgebildet sind. Diese Lösung definiert die Reibungsflächen durch in
gleichen Abständen wieder auftretende Reibkräfte.
Die Erhöhung der Reibungskräfte kann noch dadurch erzielt werden, daß
zwischen jeweils zwei in Bewegungsrichtung aufeinanderfolgenden Stiften
auf voller Riemenbreite verlaufende Vorsprünge und auf Höhe eines
Stiftes befindliche, durch den Stift unterbrochene Vorsprünge gebildet
sind.
Die Verhältnisse liegen hierbei so, daß bei einer Dicke des
Treibriemens von ca. 0,3 mm die Vorsprünge ca. 0,1 bis 0,2 mm Höhe über
der Treibriemen-Oberseite aufweisen.
Vorteilhaft ist außerdem, daß Treibriemen, Stifte an der Oberseite,
Zähne an der Unterseite und die Vorsprünge aus einem plastifizierbaren,
biegefähigen Kunststoff einstückig gespritzt sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Treibriemens, der auf einem
angetriebenen Rad liegt, im natürlichen Maßstab,
Fig. 2 eine Einzelheit Z wie in Fig. 1 bezeichnet, etwa im
Maßstab 10 : 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Treibriemen gemäß Fig. 2.
Die Vorrichtung für randgelochte Papierbahnen 1 wird als angetriebenes
Rad 2 in Matrixdruckern eingesetzt, wobei jeweils zwei solcher Räder 2
in den Randbereichen der Papierbahn 1 angeordnet sind. Die Vorrichtung
ist gleichermaßen auch als Traktor mit über die Papierbahn 1
einschwenkbaren Klappen geeignet, bei dem das angetriebe Rad 2 und ein
(nicht gezeigtes) leerlaufendes Rad von einem biegefähigen Treibriemen 3
umspannt wird, wie dies für das Rad 2 in Fig. 1 gezeigt ist.
Der biegefähige Treibriemen 3 liegt mit seiner Unterseite 4 auf dem Rad
2 und greift gleichzeitig mit Zähnen 5 in entsprechende Zahnlücken des
angetriebenen Rades 2 ein. Auf der Oberseite 6 des Treibriemens 3
befinden sich Stifte 7, die in dem Lochabstand 8 der Papierbahn 1
aufeinanderfolgen, wobei die Stifte 7 entsprechend dem Lochabstand 8 in
gestreckter Länge angeordnet sind. Der Treibriemen 3 ist diesbezüglich
aufgrund eines Wirkdurchmessers 9 konstruiert. Hierbei wird auch die
Bewegungsrichtung 10 der Papierbahn 1 und des Treibriemens 3
berücksichtigt, weil sich ein Stift 7 nur in Bewegungsrichtung 10 gegen
den Lochrand der einzelnen Löcher 11 in der Papierbahn 1 anlegt. Dem
Durchmesserunterschied zwischen Stift 7 und Loch 11 wird dadurch
begegnet, daß (Fig. 2) jeder Stift 7 einen im Durchmesser größeren
Stiftfuß 12 aufweist, der durch entsprechende Radien 13 gebildet wird.
Die Stifte 7 sind an der Spitze mit einem Radius 14 versehen.
Um eine genaue Teilung zu erzielen, sind die Zähne 5 unter einem Winkel
15 von ca. 40 Grad gehalten und befinden sich z. B. genau unter einem
Stift 7 (Fig. 2). Zwischen jeweils zwei der Stifte 7 entstehen
Flächenabschnitte 16, auf denen Vorsprünge 17 gebildet sind.
Diese Vorsprünge 17 auf der Oberseite 6 des Treibriemens 3 können wie
gezeichnet als quer zur Bewegungsrichtung 10 verlaufende Vorsprünge 17a
ausgebildet sein.
Zwischen jeweils zwei in Bewegungsrichtung 10 aufeinanderfolgenden
Stiften 7 sind die Vorsprünge 17 als auf voller Riemenbreite 18
verlaufende Vorsprünge 17b (Fig. 2) und auf Höhe eines Stiftes 7
befindliche, durch den Stift 7 unterbrochene Vorsprünge 17c
ausgestattet.
In der Praxis weist ein solcher Treibriemen 3 eine Dicke von ca. 0,3 mm
auf und die Vorsprünge 17, 17a, 17b, 17c erheben sich ca. 0,1 bis 0,2 mm
über der Treibriemen-Oberseite 6.
Die Genauigkeit der Abmessungen, der Formen und der Toleranzen wird
außerdem dadurch gesteigert, daß der Treibriemen 3, die Stifte 7 an der
Oberseite 6, die Zähne 5 an der Unterseite 4 und die Vorsprünge
17, 17a, 17b, 17c aus einem plastifizierbaren, biegefähigen Kunststoff
einstückig im Spritzgießverfahren hergestellt werden.
Claims (5)
1. Vorrichtung für randgelochte Papierbahnen in Druckern,
insbesondere in Matrixdruckern, in denen die Vorschubkraft mittels
in die Randlochung eingreifenden Stiften eines Treibriemens
übertragbar ist, wobei der biegefähige Treibriemen selbst an
seiner auf einem angetriebenen Rad liegenden Unterseite mit Zähnen
versehen ist, die in entsprechende Zahnlücken des angetriebenen
Rades greifen und wobei die auf der Oberseite des Treibriemens
aufliegende Papierbahn quer zur Achsrichtung eines sich im
Durchmesser vergrößernden Stiftfußes gespannt und/oder quer zur
Achsrichtung mittels einer schwenkbaren Traktorklappe gepreßt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Oberseite (6) des Treibriemens (3) zumindest zwischen
jeweils zwei benachbarten Stiften (7) befindliche Flächenabschnitte
(16) jeweils mit die Reibung erhöhenden Vorsprüngen (17) versehen
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorsprünge (17) als quer zur Bewegungsrichtung (10)
verlaufende, gratförmige Vorsprünge (17a) ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen jeweils zwei in Bewegungsrichtung (10)
aufeinanderfolgenden Stiften (7) auf voller Riemenbreite (18)
verlaufende Vorsprünge (17b) und auf Höhe eines Stiftes (7)
befindliche, durch den Stift (7) unterbrochene Vorsprünge (17c)
gebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Dicke des Treibriemens (3) von ca. 0,3 mm die
Vorsprünge (17) ca. 0,1 bis 0,2 mm Höhe über der Treibriemen-
Oberseite (6) aufweisen.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Treibriemen (3), Stifte (7) an der Oberseite (6), Zähne (5) an
der Unterseite (4) und die Vorsprünge (17; 17b; 17c) aus einem
plastifizierbaren, biegefähigen Kunststoff einstückig gespritzt
sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3933030A DE3933030A1 (de) | 1989-09-29 | 1989-09-29 | Vorrichtung fuer randgelochte papierbahnen in druckern, insbesondere in matrixdruckern |
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Applications Claiming Priority (1)
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Family
ID=6390760
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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- 1990-09-28 US US07/589,793 patent/US5080272A/en not_active Expired - Fee Related
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