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DE3931375A1 - Absaugvorrichtung fuer produktions- oder werkzeugmaschinen - Google Patents

Absaugvorrichtung fuer produktions- oder werkzeugmaschinen

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Publication number
DE3931375A1
DE3931375A1 DE3931375A DE3931375A DE3931375A1 DE 3931375 A1 DE3931375 A1 DE 3931375A1 DE 3931375 A DE3931375 A DE 3931375A DE 3931375 A DE3931375 A DE 3931375A DE 3931375 A1 DE3931375 A1 DE 3931375A1
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DE
Germany
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suction
head
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ring
tool
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Withdrawn
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DE3931375A
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English (en)
Inventor
Bernhard Ringler
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Original Assignee
Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/0042Devices for removing chips
    • B23Q11/0046Devices for removing chips by sucking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Absaugvorrichtung für Produk­ tions- oder Werkzeugmaschinen zum Absaugen von im Bereich eines rotierenden Bearbeitungswerkzeuges anfallenden Bearbeitungsrückständen, wie Feinspäne und/oder Stäube.
Bei der spangebenden Bearbeitung bestimmter Materialien ent­ stehen staubartige Rückstände, die von Produktions- oder Werkzeugmaschinen nur unbefriedigend zu entfernen, bzw. schwer zu entsorgen und dabei ggf. gesundheitsgefährdend sind. Hierzu gehören beispielsweise Stäube, die bei der Bearbeitung von Graphit oder Glasfasermaterial anfallen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Absaugvorrichtung anzu­ geben, mit deren Hilfe sich solche Bearbeitungsrückstände am Ort ihres Entstehens auf Produktions- oder Werkzeugmaschinen zuverlässig absaugen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnen­ den Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Der Saugkopf kann dabei vom Arbeitskopf getrennt an einem Halter angeordnet und zum genauen Einrichten relativ zur Bearbeitungsstelle stufenlos verstellbar und feststellbar sein, damit ein zuverlässiges, kontinuierliches Abführen von am Einsatzort des Werkzeuges anfallenden Stäuben oder Fein­ spänen sicherzustellen ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist der Saugkopf einen ringförmigen Ansaugschlitz auf und ist von einer zu diesem konzentrischen und von einem Schaft des Bearbeitungs­ werkzeuges durchdrungenen Ausnehmung durchsetzt. Der Saug­ kopf läßt sich somit auf den Schaft eines Werkzeuges, bei­ spielsweise eines Fingerfräsers, derart aufstecken, daß sein ringförmiger Ansaugschlitz, der Bearbeitungsstelle un­ mittelbar benachbart, das Bearbeitungswerkzeug konzentrisch umschließt.
Hierbei ist es günstig, wenn der Ansaugschlitz in einen an die Unterdruckquelle anschließbaren Ringraum des Saugkopfes einmündet.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen. In der Zeichnung sind Ausführungsbei­ spiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht eine teilweise dargestellte Vertikalfräsmaschine, die mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Absaugvorrichtung ausgestattet ist,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Saugkopfes der Absaug­ vorrichtung, in größerem Maßstab als in Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht auf den oberen Teil einer Fräsmaschine mit programmgesteuert auswechsel­ barem Arbeitskopf, dem ein im Querschnitt dargestellter Saugkopf eines zweiten Ausführungs­ beispiels einer Absaugvorrichtung zugeordnet ist,
Fig. 4 eine Darstellung des Arbeitskopfes, in Richtung des Pfeiles A der Fig. 3 gesehen,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines geteilt ausgebildeten, teilweise im Querschnitt dargestellten Saugkopfes, wobei der Werkzeugkopf an einem Arbeitskopf der Fräsmaschine auswechsel­ bar angebracht ist,
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich Fig. 5, wobei der Werkzeugkopf vom Arbeitskopf abgekoppelt dargestellt ist,
Fig. 7 eine Draufsicht des Ringkanals des Saugkopfes, entlang der Linie 7-7 der Fig. 6 gesehen,
Fig. 8 eine Draufsicht der Staubringdüse des Saug­ kopfes, entlang der Linie 8-8 der Fig. 6 gesehen,
Fig. 9 eine weitere Ausführungsform eines Saugkopfes,
Fig. 10 eine Draufsicht eines Ventilringes des Saug­ kopfes gemäß Fig. 9.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Vertikalfräsmaschine bezeichnet 10 einen Maschinentisch, auf den ein zu fräsendes Werkstück 12 aufgespannt ist, wobei auf die Darstellung der Spannmit­ tel der Einfachheit halber verzichtet worden ist. 14 be­ zeichnet einen oberhalb des Maschinentisches 10 vorgesehenen Spindelkopf, in dessen vertikale Arbeitsspindel 16 von un­ ten ein Fräswerkzeug 18 austauschbar eingesetzt ist. Dassel­ be ist beispielsweise mit einem Fingerfräser 20 ausgestat­ tet.
Am Spindelkopf 14 ist eine als Ganzes mit 22 bezeichnete Vorrichtung zum Absaugen von an der Bearbeitungsstelle an­ fallenden Feinspänen und/oder Stäuben vorgesehen. Diese weist einen Saugkopf 24 auf, der an einem Halter 26 gehalten ist, welcher seinerseits in einer maschinenfesten Klemm­ vorrichtung 28 höhenverstellbar sowie verdrehbar und fest­ stellbar gehalten ist.
Dieser Halter 26 weist ein in der Klemmvorrichtung 28 ver­ tikal verstellbares und verdrehbares Tragrohr 30 auf, das an beiden Enden jeweils ein Winkelanschlußstück 32 bzw. 34 trägt.
Das Winkelanschlußstück 32 ist über einen flexiblen Saug­ schlauch 36 mit einer Unterdruckquelle, beispielsweise einer transportablen oder stationären Saugturbine, verbunden, wäh­ rend das Winkelanschlußstück 34 den Saugkopf 24 trägt. Zu diesem Zweck ist letzterer mit einem zylindrischen Anschluß­ stutzen 38 ausgestattet, der mittels einer umfangsseitigen Ringdichtung 40 im Winkelanschlußstück 34 teleskopisch ver­ schiebbar und verdrehbar geführt ist.
Die höhenverstellbare und um die Rohrachse verdrehbare An­ ordnung des Tragrohres 30 sowie die vorstehend erläuterte Anordnung des Saugkopfes 24 am Tragrohr 30 erlaubt es, den Saugkopf 24 möglichst nahe an eine Bearbeitungsstelle einzu­ stellen.
Der Saugkopf 24 weist ein napfförmiges, vorzugsweise zylin­ drisches Außenteil 42 auf, dessen Boden 44 eine zentrale Ansaugöffnung 46 aufweist. In das Außenteil 42 ist koaxial ein napfförmiges Innenteil 48 eingesetzt, das eine zentrale Durchtrittsöffnung 50 aufweist. Mit einem ebenen Außen­ flansch 52 ist das Innenteil 48 mit einem Außenflansch 54 des Außenteils 42 verschweißt. Außen- und Innenteil 42 und 48 definieren zwischen sich einen zylindrischen Ring­ kanal 56, an welchem der Anschlußstutzen 38 angeschlossen ist. Der Boden 44 des Außenteils 42 sowie der Boden 58 des Innenteils 48 definieren zusammen einen radialen, ringför­ migen Ansaugschlitz 60, der die untere Ansaugöffnung 46 des Saugkopfes 24 mit dem Ringkanal 56 verbindet.
Die Durchtrittsöffnung 50 im Boden 58 des Innenteils 48 ist im Durchmesser dem Außendurchmesser des Fingerfräsers 20 des Fräswerkzeuges 18 derart angepaßt, daß zwischen beiden Umfangsflächen lediglich ein geringer Radialabstand vorhan­ den ist.
Der Innendurchmesser der Ansaugöffnung 46 ist demgegenüber um ein Vielfaches größer, um zwischen deren Innenumfangs­ fläche und dem Außenumfang des Fingerfräsers 20 einen ge­ nügend großen Radialabstand für den Durchtritt von Saugluft zu schaffen.
Zur Bildung der unteren Ansaugöffnung 46 im Boden 44 des Außenteils 42 ist der die Ansaugöffnung 46 definierende Bodenrandteil im Querschnitt wulstförmig ausgebildet, um für die in den Ansaugschlitz 60 einströmende Saugluft günstige Strömungsverhältnisse zu schaffen. Um hierbei zu vermeiden, daß durch diese wulstförmige Formgebung des erwähnten Bo­ denrandteils sich Saugluft im nach unten offenen Randprofil des Bodens 44 verfangen und entsprechende Geräusche erzeugen kann, ist dieses Profil mit einer Füllung ausgestattet, die beispielsweise durch einen entsprechenden Gummiring 62 ge­ bildet ist.
Durch entsprechende Einstellung des Tragrohres 30 in verti­ kaler Richtung läßt sich der Abstand a zwischen dem Saug­ kopfboden 44 und dem zu bearbeitenden Werkstück 12 sehr klein halten, so daß die Wirkung des an der Bearbeitungs­ stelle bzw. rings um den Fingerfräser 20 herum wirksamen Saugzuges optimal ist.
Die Konstruktionsvarianten der im folgenden zu beschreiben­ den Absaugvorrichtungen unterscheiden sich gegenüber der vorbeschriebenen Absaugvorrichtung darin, daß deren Saug­ kopf zumindest zu einem Teil an einem das betreffende Be­ arbeitungswerkzeug aufnehmenden Arbeits- oder einem Werk­ zeugkopf befestigt ist und diese von dem sie tragenden Maschinenteil abnehmbar sind.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 3 und 4 ist der Saugkopf einer Absaugvorrichtung 70 mit 72 bezeichnet und ist einem Arbeitskopf 74 einer eine Fräsmaschine bildenden Werkzeugmaschine zugeordnet, in welchem ein Werkzeugkopf 76 beispielsweise um eine Achse 78 verschwenkbar und fest­ stellbar gelagert ist.
Der Werkzeugkopf 76 ist mit Antriebsmitteln ausgestattet, um beispielsweise einen in diesen eingesetzten Fingerfräser 80 in jeder Winkelstellung des Werkzeugkopfes 76 anzutreiben. Um ein Bearbeitungswerkzeug unter einem gewünschten Arbeits­ winkel einsetzen zu können, ist auch der Arbeitskopf 74 am unteren Ende eines eine Antriebsspindel enthaltenden und vertikal beweglichen Spindelkopfes 82 um eine vertikale Achse verdrehbar und feststellbar angeordnet.
Der Saugkopf 72 ist über eine Ansaugleitung 84 mit einer Unterdruckquelle verbunden, die beispielsweise durch ein mehreren Bearbeitungsmaschinen zugeordnetes, stationäres Saugaggregat gebildet sein kann, das mit den einzelnen Bearbeitungsmaschinen über einen Ansaugkanal 86 verbunden ist, auf dem je Bearbeitungsmaschine ein Anschlußwagen 88 abgedichtet verfahrbar angeordnet sein kann. An diesem ist die Ansaugleitung 84 angeschlossen. Der Anschlußwagen 88 ist mittels eines Mitnehmerarmes 90 an einem den Spindel­ kopf 82 vertikal führenden und seinerseits horizontal verschiebbaren Spindelkopfträger 92 angekoppelt, wobei die Ansaugleitung 84 durch einen abschnittweise bogenförmig geführten, flexiblen Schlauch gebildet ist, der die Ver­ tikalbewegung des Spindelkopfes mit ausführt. Obgleich bei der gezeigten Anordnung der Saugkopf 72 relativ weit ober­ halb des Fingerfräsers 80 am Arbeitskopf 74 festgelegt ist, wird dennoch eine wirksame Absaugung im Werkzeugbereich erzielt, indem an einander gegenüberliegenden Seiten 94 und 96 (Fig. 4) des Arbeitskopfes 74 jeweils eine schachtartige Saugdüse 98 bzw. 100 vorgesehen ist, die im wesentlichen diese Flachseiten 94, 96 überdecken und deren Saugöffnung 102 bzw. 104 sich über einen zur Achse 78 des Werkzeugkopfes 76 konzentrischen Bereich von 180° erstrecken, was in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet ist.
Beide Saugdüsen 98 und 100 sind jeweils über einen An­ schlußkanal 106 bzw. 108 an einen den Arbeitskopf 74 umschließenden Ringkanal 110 angeschlossen, der seiner­ seits mit der Ansaugleitung 84 verbunden ist.
In vorteilhafter Weiterbildung des Saugkopfes 72 befindet sich der Ringkanal 110 innerhalb einer diesen mit radialem Abstand übergreifenden Saugringdüse 112, die sich nach unten öffnet und beispielsweise über zwei im wesentlichen einander diametral gegenüberliegende Stellen an einem weiteren, flexiblen Ansaugschlauch 114 angeschlossen ist.
Während Feinspäne über die Saugöffnungen 102, 104 von der Bearbeitungsstelle abgesaugt werden, wird mit Hilfe der Saugringdüse 112 eine wirksame Absaugung von bei der Fräs­ bearbeitung entstehendem Staub erzielt.
Ringkanal 110 und Saugringdüse 112 können eine fest an den Arbeitskopf 74 angebaute Baueinheit bilden, wobei deren Anordnung dann so zu treffen ist, daß sich die Saug­ öffnungen 102 und 104 an den einander gegenüberliegenden Stirnflächen des verschwenkbaren Werkzeugkopfes 76 befinden. In diesem Falle sind am Ringkanal 110 und an der Ringdüse 112 Kupplungen vorzusehen, um jeweils lösbare Verbindungen mit den Ansaugleitungen 84 und 114 zu schaffen. Diese sind notwendig, um bei einem Auswechseln des Arbeitskopfes 74 zugleich den Saugkopf 72 von der Unterdruckquelle abkuppeln zu können.
Bei der gezeigten Ausführungsform des Saugkopfes 72 sind jedoch dessen Ringkanal 110 und Saugringdüse 112 voneinander trennbar, indem lediglich der Ringkanal 110 an den Arbeits­ kopf 74 angebaut ist, während die Saugringdüse 112 am Spin­ delkopf 82 sitzt. In diesem Fall ist also lediglich die flexible Ansaugleitung 84 mittels einer Schlauchkupplung 116 auszustatten.
In Fig. 5 ist eine Konstruktionsvariante eines als Ganzes mit 118 bezeichneten Saugkopfes gezeigt. Der Werkzeugkopf bildet hier beispielsweise einen Fräskopf 120 zur antreib­ baren Aufnahme von Fräsern, insbesondere Tellerfräsern großen Durchmessers, die beispielsweise programmgesteuert maschinell samt Fräskopf 120 vom Arbeitskopf 122 der betreffenden Fräsmaschine abgenommen bzw. gegen einen ande­ ren Arbeitskopf ausgewechselt werden.
Analog zur vorbeschriebenen Konstruktion weist der Saugkopf 118 einen Ringkanal 110 auf, der über Anschlußkanäle 106 und 108 mit Saugdüsen 98 und 100 verbunden ist und auf einer am Fräskopf 120 gehaltenen Ringkonsole 124 befestigt ist.
Zum Absaugen von Staub dient eine koaxial und oberhalb des Ringkanals 110 vorgesehene Staubringdüse 126, die mittels einer Ringkonsole 128 am Arbeitskopf 122 befestigt ist. Dabei bildet der ebene, ringförmige Kanalboden 130 der Staubringdüse 126 zugleich die obere Kanalwand des Ring­ kanals 110. Dieser weist somit lediglich einen Kanalboden 132 und konzentrische, ringförmige Kanalseitenwände 134 und 136 auf, deren obere Stirnkante im Querschnitt vorzugsweise keilförmig abgeschrägt ist und in angebautem Zustand des Fräskopfes 120 an den Arbeitskopf 122 an jeweils einer in den Kanalboden 130 eingelassenen Ringdichtung 138 bzw. 140 abdichtend anliegt.
Bei dieser Konstruktionsvariante sind Ringkanal 110 sowie Staubringdüse 126 an einer gemeinsamen Ansaugleitung 142 angeschlossen, wozu in ihren Kanalboden 130 Ansaugöffnungen 144 eingebracht sind.
Zum Absaugen von Staub ist die äußere Kanalwand 146 gleich­ falls von Ansaugöffnungen 148 durchdrungen, die am Außen­ umfang der Staubringdüse 126 von einer sich schräg nach un­ ten und außen erstreckenden Abschirmung 148 überdeckt sind.
Fig. 6 veranschaulicht, wie bei Auswechseln des Fräskopfes 120 Ringkanal 110 und Staubringdüse 126 voneinander getrennt werden. Aus Fig. 8 ist ersichtlich, daß die Staubringdüse 126 vorzugsweise an zwei einander diametral gegenüber­ liegenden Ansaugleitungen 142 und 143 angeschlossen ist.
Die Konstruktionsvariante der Fig. 9 eines Saugkopfes 149 unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen Konstruktion dadurch, daß sowohl eine Saugringdüse 150 als auch eine Staubringdüse 152 vorgesehen sind, die voneinander räumlich getrennt sind.
Die Saugringdüse 150 zum Absaugen von Feinspänen und auch Staub ist am unteren Ende eines von einem Arbeitskopf 154 abnehmbaren Werkzeug- bzw. Fräskopfes 156 derart vorgesehen, daß sie einen in den Fräskopf 156 antreibbar eingesetzten Flach- bzw. Tellerfräser 158 teilweise von oben übergreift.
Ein die Saugringdüse 150 bildender Ringkörper 160 ist mit­ tels Verbindungselementen in Form von längenveränderlichen Abstandshaltern 162 zur Einstellung der Höhenlage der Saug­ ringdüse 150 ausgestattet, von denen mehrere im Winkelab­ stand voneinander vorgesehen und an einem im Querschnitt U-förmigen, nach oben hin offenen Tragring 164 befestigt sind, der seinerseits über Halter 166 mit dem Fräskopf 156 fest verbunden ist. Vom Boden 168 des Tragringes 164 erstrecken sich, einander diamtral gegenüberliegend, beispielsweise zwei teleskopartig verlängerbare Ansauglei­ tungen 170 und 172 nach unten, die an jeweils einem vom Ringkörper 160 der Saugringdüse 150 seitlich weggeführten Anschlußstutzen 174 angeschlossen sind. Analog zu den Ansaugleitungen 170, 172 sind vorzugsweise auch die Ab­ standshalter 162 teleskopartig ausgebildet.
Wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, ergänzen sich der Tragring 164 sowie ein die Staubringdüse 152 bildender weiterer Ring­ körper 176 zu einem Ringkanal 178, indem der Ringkörper 176 im Querschnitt umgekehrt im wesentlichen U-förmig ausge­ bildet ist, wobei dessen äußeren und inneren Kanalringwände 180 und 182 koaxial zu den entsprechenden Kanalringwänden 184 und 186 des Tragringes 164 liegen. Die oberen Ringkanten der Kanalringwände 184, 186 stützen sich dabei an jeweils einer in die untere Ringkante der Kanalringwände 180 und 182 eingesetzten Ringdichtung 188 bzw. 190 abdichtend.
Der Ringkanal 178 ist innerhalb des Ringkörpers 176 durch eine obere Kanalwand 192 begrenzt, die zugleich die untere Kanalwand eines weiteren Ringkanales 194 bildet, der über Umfangsöffnungen 196 mit der Staubringdüse 152 verbunden ist.
Der Ringkanal 194 wird nach oben durch eine in Fig. 10 ge­ zeigte, ringförmige Ventilplatte 198 begrenzt, die innerhalb des Ringkörpers 176 mittels eines sich von dieser seitlich wegerstreckenden Schaltarmes 200 in mehrere Ventilstellungen einstellbar ist.
Jeder der beiden Ringkanäle 178 und 194 ist vorzugsweise jeweils an zwei einander diametral gegenüberliegenden An­ saugleitungen 202 bzw. 204 angeschlossen, wobei die Ansaug­ leitungen 202 in den Ringkanal 194 ausmünden, während die Ansaugleitungen 204 in den Ringkanal 178 ausmünden.
Beiden Paaren von Ansaugleitungen 202 und 204 sind in der Ventilplatte 198 Ventilöffnungen 202′ bzw. 204′ zugeordnet. Dabei kann die Ventilplatte 198 derart eingestellt werden, daß entweder nur die Saugringdüse 150 oder die Staubring­ düse 152 oder beide Ringkanäle 178, 194 gemeinsam mit der Unterdruckquelle verbunden sind oder deren Verbindung zur Unterdruckquelle einzeln oder gemeinsam unterbrochen ist.
Wie Fig. 9 zeigt, ist der Ringkörper 176 mittels eines Hal­ ters 206 am Arbeitskopf 154 befestigt.
Erfolgt ein maschineller Werkzeugwechsel, so wird beim Aus­ führungsbeispiel gemäß Fig. 9 der Fräskopf 156 samt Teller­ fräser 158 mittels einer geeigneten Wechselvorrichtung vom Arbeitskopf 154 gelöst. Infolge der festen Verbindung des Tragringes 164 mit dem Fräskopf 156 wird somit dieser samt Saugringdüse zusammen mit dem Fräskopf 156 in ein entspre­ chendes Magazin eingelagert. Beim Fräskopfwechsel wird somit der Saugkopf 149 in der Ebene a-a getrennt, so daß lediglich noch der Ringkörper 176 in der gezeigten Montage­ stellung am Arbeitskopf 154 verbleibt.
Die verschiedenen, an den Arbeitskopf 154 anbaubaren Fräs­ bzw. Werkzeugköpfe 156 sind jeweils mit der anderen, den Tragring 164 und die Saugringdüse 150 umfassenden Hälfte des Saugkopfes 149 ausgestattet, so daß beim Einwechseln eines neuen Werkzeug- bzw. Fräskopfes 156 der Saugkopf 149 wieder, wie in Fig. 9 gezeigt, komplettiert wird und damit zum Absaugen von Feinspänen und/oder Stäuben einsatzbereit ist.

Claims (15)

1. Absaugvorrichtung für Produktions- oder Werkzeugmaschinen zum Absaugen von im Bereich eines rotierenden Bearbeitungs­ werkzeuges anfallenden Bearbeitungsrückständen, wie Fein­ späne und/oder Stäube, gekennzeichnet durch einen einem das Bearbeitungswerkzeug (20) aufnehmenden Arbeitskopf (14) im Bereich des Bearbeitungswerkzeuges (20) zugeordneten, an eine Unterdruckquelle anschließbaren Saugkopf (24).
2. Absaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (24) vom Arbeitskopf (14) getrennt an einem Halter (26) angeordnet und relativ zur Bearbeitung­ stelle stufenlos verstellbar und feststellbar ist.
3. Absaugvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (24) einen ringförmigen Ansaugschlitz (60) aufweist und von einer zu diesem konzentrischen und von einem Schaft des Bearbeitungswerkzeuges (20) durch­ drungenen Ausnehmung (40) durchsetzt ist.
4. Absaugvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansaugschlitz (60) in einen an die Unterdruckquel­ le anschließbaren Ringraum (56) des Saugkopfes (24) ein­ mündet.
5. Absaugvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Saugkopf (24) napfartig ausgebildet und dessen Boden (58) zentral von der Ausnehmung (50) durch­ setzt ist, deren Durchmesser geringfügig größer als der Außendurchmesser des Werkzeugschaftes (Fingerfräser 20) ist, und daß der Ansaugschlitz (60) zwischen zwei überein­ ander angeordneten Bodenteilen (44, 58) vorgesehen ist.
6. Absaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (26) ein den Saugkopf (24) tragendes, in einer maschinenfesten Klemm­ vorrichtung (28) höhenverstellbar gehaltenes und mit der Unterdruckquelle verbindbares Tragrohr (30) aufweist.
7. Absaugvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (24) an einem sich vom Tragrohr (30) quer wegerstreckenden Anschlußstutzen (38) gehalten ist, der teleskopartig längenveränderlich ist.
8. Absaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (72) an einem einen Werkzeugkopf (76) tragenden und an einem Spin­ delkopf (82) austauschbar vorgesehenen Arbeitskopf (74) der Bearbeitungsmaschine fest angeordnet und mit der Unter­ druckquelle lösbar verbunden ist.
9. Absaugvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (149) eine dem Bearbeitungswerkzeug (158) benachbarte oder daßelbe zum Teil übergreifende Saugringdüse (150) aufweist, die über mindestens eine Saugleitung (170 bzw. 172) mit einem einen Ringkanal (178) enthaltenden Teil (164) des Saugkopfes verbunden und deren Abstand zu diesem mittels längenveränderlicher Verbin­ dungsmittel (162) einstellbar ist.
10. Absaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (149) zwei in einer zur Ringkanalachse senkrechten Ebene voneinander trennbare, jeweils einen Teil des Ringkanals (178) enthaltende und abgedichtet aneinander anlegbare Kopfteile (164, 176) aufweist, von denen der eine (176) mit der Unterdruckquelle verbunden und am maschinenfesten Arbeitskopf (154) und der andere am auswechselbaren Werkzeugkopf (156) fest angeordnet ist.
11. Absaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß am Arbeitskopf (122) oder Werkzeugkopf (120) an zueinander diametralen Umfangsabschnitten jeweils ein Ansaugschlitz (102 bzw. 104) vorgesehen ist, die, sich über einen Teil des Kopfumfanges erstreckend, am werkzeugseitigen Kopfvorder­ ende aus- und in den im Bereich des Kopfhinterendes vorge­ sehenen Ringkanal (110) einmünden.
12. Absaugvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugkopf (72; 149) einen weiteren zum Ringkanal (110 bzw. 178) koaxialen Ringkanal (126 bzw. 194) aufweist, der an seiner dem zu bearbeiten­ den Werkstück zugerichteten Seite eine ringförmige Staub­ ansaugdüse (112; 152) oder am Außenumfang eine Vielzahl von Staubansaugöffnungen (148) aufweist.
13. Absaugvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich­ net, daß die ringförmige Staubansaugdüse (112; 152) bzw. die Staubansaugöffnungen (148) innerhalb einer sich in Richtung auf das zu bearbeitende Werkstück in etwa glockenförmig erweiternden Abschirmung (148) liegen.
14. Absaugvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die zueinander koaxialen Ringkanäle (178; 194) über voneinander getrennte Ansaugleitungen (202 und 204) an die Unterdruckquelle anschließbar sind.
15. Absaugvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß beide Ringkanäle (178; 194) mittels einer Ven­ tilvorrichtung (Ventilplatte 198) einzeln oder gemeinsam mit der Unterdruckquelle verbindbar oder von dieser ab­ trennbar sind.
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