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CH626820A5 - - Google Patents

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Publication number
CH626820A5
CH626820A5 CH326678A CH326678A CH626820A5 CH 626820 A5 CH626820 A5 CH 626820A5 CH 326678 A CH326678 A CH 326678A CH 326678 A CH326678 A CH 326678A CH 626820 A5 CH626820 A5 CH 626820A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sleeve
spring
work stand
outer sleeve
chamber
Prior art date
Application number
CH326678A
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English (en)
Inventor
Klaus Hager
Klaus Voss
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
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Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
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Description

Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Es ist schon eine Vorrichtung bekannt (DE-OS 2 453 791), bei der jedoch die erste Muffe am Spindellagerhals des Kraftwerkzeugs befestigt wird. Dadurch ist es unmöglich, das Kraftwerkzeug in einen Arbeitsständer einzuspannen und mit dem Kraftwerkzeug solche Arbeiten auszuführen, bei denen es eingespannt sein muss, wie zum Beispiel manche Bohrarbeiten, viele Schleifarbeiten und fast alle Fräsarbeiten. Gerade beim Schleifen und Fräsen aber fallen störende Abfallstoffe in grosser Menge an, insbesondere Staub und kurze Späne, die die Umgebung verschmutzen und den Arbeitenden stören. Bei der bekannten Vorrichtung wird ausserdem die zweite Muffe durch eine Feder dauernd gegen das Werkstück gedrückt, wo sie bei senkrechtem Aufsetzen dichtend anliegt, so dass sich der angestrebte Strom angesaugter Luft nur dann ausbilden kann, wenn die Werkstückoberfläche Unebenheiten aufweist, die unter dem Rand der angepress-ten zweiten Muffe Lücken zum Durchtritt der Luft lassen.
Eine auf dem vorderen Rand der angepressten Muffe vorgesehene elastische Dichtkante macht zudem das gewünschte Absaugen praktisch unmöglich.
Ferner ist eine ältere Vorrichtung für Bohrmaschinen od.dgl. bekannt (DE-OS 2 160 331), die als Staubfang wirken und an einer Bohrmaschine befestigt werden soll; sie besteht ebenfalls aus einer an der Bohrmaschine zu befestigenden und einer verschiebbaren Muffe, wobei die verschiebbare Muffe durch Federdruck gegen das Werkstück gepresst wird. Bei einer noch älteren Staubsaugvorrichtung für Steinbearbeitungswerkzeuge (DE-AS 1 112 707) ist an dem Schaft des Steinbearbeitungswerkzeuges eine Absaughülse achsgleich befestigt und mit dieser eine zweite sogenannte Traghülse längsverschiebbar verbunden, die sich mit Hilfe einer an ihr befestigten Absaughaube gegen den zu bearbeitenden Stein stützt. Durch diese Staubabsaugvorrichtung ist die Anordnung zweier Muffen und Hülsen, die gegeneinander verschiebbar sind und von denen sich eine gegen das Werkstück stützt, Stand der Technik.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung löst die genannte Aufgabe gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1. Diese Lösung hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, dass auch bei Bohr-, Fräs-, Schleif- und anderen Arbeiten mit in einen Arbeitsständer eingespanntem Kraftwerkzeug Staub und Späne abgesaugt werden können. Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Massnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im unabhängigen Patentanspruch 1 angegebenen Vorrichtung möglich. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung einer Luftzugangsöffnung, wodurch auch bei auf das Werkstück dichtend aufgesetzter zweiter Muffe das Absaugen nicht unterbrochen wird.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Vorrichtung, bei der die erste Muffe als innere, die zweite Muffe als äussere Muffe ausgebildet ist, im Aufriss, teilweise geschnitten,
Fig. 2 die erste Muffe der Vorrichtung nach Fig. 1 in grösserem Massstab,
Fig. 3 die zweite Muffe der Vorrichtung nach Fig. 1 in der Ansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 4 den oberen Teil der Muffe der Fig. 3 in raumbildlicher Darstellung,
Fig. 5 eine zweite Vorrichtung, bei der die erste Muffe als äussere, die zweite Muffe als innere Muffe ausgebildet ist, im Aufriss, teilweise geschnitten,
Fig. 6 die Anordnung nach Fig. 5 im Grundriss.
Bei der in Fig. 1 bis 4 dargestellten ersten Ausführung der Vorrichtung ist 1 die Grundplatte des Arbeitsständers 1', an die ein Auge 2 angeformt ist. In dem Auge 2 ist senkrecht zur Grundplatte eine zylindrische Führungssäule 3 festgeklemmt, an der mittels eines Hebels 4 ein Maschinenhalter 5 auf und nieder bewegbar ist. In einen an den Maschinenhalter 5 angeformten, von der Führungssäule 3 weggerichteten Arm 6 ist in einer Bohrung 7 mit ihrem Spindellagerhals 8 eine elektrische Handbohrmaschine 9 eingeklemmt. Achsgleich mit der Bohrung 7 ist an dem Maschinenhalterarm 6, der Grundplatte 1 zugekehrt, ein zylindrischer Kragen 10 angeformt. Auf den Kragen 10 ist eine erste Muffe 11 aufgeschoben. Diese erste Muffe hat an ihrem dem Maschinenhalter zugekehrten Ende einen verstärkten Rand 12, in den eine Rille 13 eingeformt ist.
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In Fig. 2 ist zu erkennen, dass in der Rille 13 eine geschlossene Wurmfeder 14 eingelegt ist. Im Bereich des verstärkten Randes 12 weist die erste Muffe mehrere achsparallele Schlitze 15 auf. Die Wurmfeder 14 hält die erste Muffe 11 federnd auf dem Kragen 10 fest.
Die Spindel 16 der Bohrmaschine 9 ragt durch den Kragen 10 und trägt ein Spannfutter 17, in das beispielsweise ein Fräser 18 eingespannt ist. Die erste Muffe 11 umgibt achsgleich das Spannfutter 17. Über die erste Muffe 11 ist eine zylindrische zweite Muffe 19 geschoben, die in den Fig. 3 und 4 näher dargestellt ist. Auch die zweite Muffe 19 hat an ihrem dem Maschinenhalter zugekehrten Ene einen verstärkten Rand 20, in den eine Rille 21 eingeformt ist. Der Boden der Rille 21 weist mehrere, vorzugsweise 3 oder 4, längliche Durchbrüche 22 auf, durch die eine in die Rille 21 gelegte Wurmfeder 23 ein geringes Mass vor die innere Oberfläche der zweiten Muffe vortreten kann. Diese Stellen der Wurmfeder 23 bilden gegenüber der ersten Muffe 11 federnde Klemmstellen, die die zweite Muffe 19 in jeder gewünschten Stellung auf der ersten Muffe 11 festhalten.
An die zylindrische Aussenwand der zweiten Muffe 19 ist ein Absaugkanal 24 angeformt, der oben einen Absaugstutzen 25 trägt. Auf den Absaugstutzen 25 ist ein Schlauch 26 geschoben, der zu einer (nichtdargestellten) Staubsaugeeinrichtung führt.
Dem Absaugkanal gegenüber ist der untere, der Grundplatte zugekehrte Rand der zweiten Muffe 19 von einer Luftansaugeöffnung 27 durchbrochen. Da die zweite Muffe 19 auf der ersten Muffe 11 drehbar ist, kann der Absaugstutzen 25 mit dem daran befestigten Schlauch 26 in jede gewünschte Richtung gedreht werden. Die Muffen bestehen vorteilhaft aus durchsichtigem Kunststoff, so dass die Arbeitsstelle während der Arbeit beobachtet werden kann.
Bei der Vorrichtung nach den Fig. 5 und 6 ist 31 eine Grundplatte, 32 eine damit verbundene Stütze eines Arbeitsständers 32', die, über der Grundplatte 31 und senkrecht zu dieser angeordnet, eine schwalbenschwanzartig ausgebildete Führung 33 trägt. An der Führung 33 ist mittels eines Hebels
34 ein Maschinenhalter 35 verschiebbar. Der Maschinenhalter
35 hat einen Arm 36, der eine zur Grundplatte senkrechte Bohrung 37 aufweist. In der Bohrung 37 ist an einem Spindel-lagerhals 38 eine elektrische Handbohrmaschine 39 eingespannt. An dem Arm 36 ist, der Grundplatte 31 zugekehrt, ein Kragen 40 ausgebildet, der von der Bohrung 37 durchdrungen ist. An dem Kragen 40 ist, in gleicher Weise wie bei dem er-
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sten Beispiel beschrieben, eine erste Muffe 41 mit ihrem verstärkten oberen Rand 42 durch eine Wurmfeder 44 festgehalten. Diese Muffe ist jedoch als äussere Muffe ausgebildet und hat einen Absaugstutzen 45, der der Stütze 32 und Führung 33 zugekehrt angeordnet ist. Der Teil, mit dem der Maschinenhalter 35 an der Führung 33 geführt ist, ist als Absaugkasten 46 ausgebildet. Der Absaugkasten 46 hat, der Achse der eingespannten Bohrmaschine zugewandt, einen Stutzen 47, der mit dem Absaugstutzen 45 der ersten Muffe durch einen Schlauch 48 verbunden ist.
Dem Stutzen 47 entgegengesetzt hat der Absaugkasten 46 einen zur Führung 33 parallelen Schlitz 49. Der Schlitz 49 ist von einer in eine Rille gepressten Rundschnurdichtung 50 umgeben. Beim Auf- und Niederbewegen des Maschinenhalters 35 gleitet der Schlitz 49 vor einer am Grund der Führung befindlichen Bohrung 51, mit der über einen Stutzen 52 ein Absaugschlauch 53 verbunden ist, der zu einer nichtdargestellten Absaugeeinrichtung führt.
Im Bereich ihres unteren Endes hat die erste Muffe 41 eine Rille 54 mit mehreren Durchbrüchen 55; in die Rille ist mit Vorspannung eine Wurmfeder 56 gelegt, die, durch die Durchbrüche über die innere Oberfläche der ersten Muffe hinaustretend, mit Reibschluss eine zweite Muffe 57 festhält, die in der ersten Muffe verschiebbar geführt ist. In der Zeich-nungsfig. 5 ist die Wurmfeder 56 nur in der rechten Hälfte der ersten Muffe 41 dargestellt. Die zweite Muffe 57 hat im Bereich ihres unteren Endes eine Luftansaugeöffnung 58 und im Bereich ihres oberen Endes einen achsparallelen Schlitz 59, der vor dem Absaugstutzen 45 der ersten Muffe bewegbar ist.
Bei einer vereinfachten Ausführungsform kann die Kammer auch nur aus einer einzigen Muffe bestehen. Geringe Unterschiede in der Länge des Bearbeitungswerkzeugs (Fräser 18) müssen dann durch Einspannen des Spindellagerhalses 8 in verschieden hohen Stellungen ausgeglichen werden. Auch ist es möglich, die Kammer als etwa nur im Bereich der dem Werkstück zugewandten Werkzeugspitze angeordnete, längsgeschlitzte Muffe auszubilden. Die Kammer kann auch die Form eines das Werkzeug zu nur etwa drei Vierteln, entsprechend 270 Grad, umschliessenden Schildes haben. Man muss bei diesen einfacheren offenen Formen der Kammer nur stets darauf achten, dass die zur Verfügung stehende Absauglei-stung ausreichend gross ist. Deshalb muss, z.B. bei der Ausführung einer vereinfachten Kammer ähnlich Fig. 5, das Ende des Stutzens 47 bzw. des Schlauches 48 möglichst nahe an der Bearbeitungsstelle des Werkstückes angeordnet sein.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

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1. Vorrichtung für kraftgetriebene Bearbeitungswerkzeuge zum Auffangen und Beseitigen beim Arbeiten anfallender Stoffe, mit einer an eine Staubabsaugvorrichtung anschliessba-ren, das Bearbeitungswerkzeug zumindest teilweise umschlies-senden Kammer, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer an einem Arbeitsständer (1', 32') angeordnet ist, der den Kraftantrieb (9) für das Bearbeitungswerkzeug (18) aufnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Kammer von mindestens zwei starren, ineinander verschiebbaren Muffen gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Muffe (11; 41) in bezug auf den Träger (6, 36) für den Kraftantrieb (9) am Arbeitsständer (1', 32') unbewegbar festgelegt und dass eine zweite Muffe (19; 57) im Rahmen ihrer Verschiebbarkeit willkürlich in jede gewünschte Lage bringbar und in dieser festgehalten ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen, (11,19; 41, 57) aus durchsichtigem Kunststoff ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Muffe (19; 57) eine Luftansaugöffnung (27; 58) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffen als eine äussere, mit einem Absaugstutzen (25; 45) versehene Muffe (19; 41) und als eine innere Muffe (11; 57) ausgebildet sind, und dass die äussere Muffe (19; 41) mittels einer umschlingenden Feder (23, 56), z.B. einer Wurmfeder oder endlosen Wendelfeder (23; 56), dadurch mit der inneren Muffe (11; 57) reibschlüssig verbunden ist, dass die Feder (23; 56) in einer Rille (21; 54) der äusseren Muffe (19; 41) angeordnet ist, die mehrere Durchbrüche (22; 55) durch die Wand der äusseren Muffe (19; 41) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Muffe (11) als innere Muffe, die zweite Muffe (19) als äussere Muffe ausgebildet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Muffe (41) als äussere Muffe, die zweite Muffe (57) als innere Muffe ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass einige den Absaugstutzen (45) mit der Staubsaugvorrichtung verbindende Teile (51, 52, 53) an dem Arbeitsständer (32') festgelegt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Muffe (11; 41) mittels einer im Bereich ihres oberen Randes angeordneten, sie umschlingenden endlosen Wendelfeder (14; 44) an einem Kragen (10; 40) des Arbeitsständers (1'; 32') festgelegt ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Muffe (11; 41) mittels einer im Bereich ihres oberen Randes angeordneten Rohrschelle-an einem Kragen (10; 40) des Arbeitsständers (1'; 32') festgelegt ist.
CH326678A 1977-04-06 1978-03-28 CH626820A5 (de)

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