DE3925489A1 - Reklameschildvorrichtung - Google Patents
ReklameschildvorrichtungInfo
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Reklameschildvor
richtung, ein Reklameschild, für Informationstafeln und ähnli
ches, die im wesentlichen parallele Zeilen von in Zeilen nach
einander angeordneten Anzeigestellen enthalten, wo jede Anzei
gestelle ein individuell beeinflußbares Anzeigeelement enthält
so angeordnet vorbestimmt mindestens eine der beiden verschiede
nen Anzeigezustände einzunehmen, wobei vorwiegend Zeichen, wie
Buchstaben, usw. vorgesehen sind gebildet zu werden indem gewis
se Elemente vorbestimmt den genannten Anzeigezustand annehmen,
wobei Aufbereitungsvorrichtungen zur vorbestimmtem Beeinflussung
der genannten Elemente vorliegen.
Reklameschildvorrichtungen von im wesentlichen oben erwähnter
Art sind bereits bekannt. Es besteht jedoch ein Problem einfache
Vorrichtungen zu erstellen, die einfach zu montieren, billig und
doch zuverlässig sind. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf
eine Reklameschildvorrichtung, die eine Lösung des erwähnten
Problemes bietet.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich somit auf eine Reklame
schildvorrichtung für Informationstafeln und ähnliches, die im
wesentlichen parallele Zeilen von in Zeilen nacheinander ange
ordneten Anzeigestellen enthält, wo jede Anzeigestelle ein indi
viduell beeinflußbares Anzeigeelement enthält so angeordnet im
voraus bestimmt mindestens eine der beiden verschiedenen Anzei
gezustände einzunehmen, wobei vorwiegend Zeichen, wie Buchsta
ben, usw. vorgesehen sind gebildet zu werden indem gewisse Ele
mente vorbestimmt einen genannten Anzeigezustand annehmen, wobei
die Elemente drehbar angeordnet und hierbei vorgesehen sind
den genannten Anzeigezustand durch Drehen anzunehmen, und wobei
Aufbereitungsvorrichtungen zu vorbestimmter Beeinflussung der
genannten Elemente vorliegen.
Die Vorrichtung zeichnet sich vor allem dadurch aus, daß die
Elemente ferromagnetisches Material enthalten, die vorgesehen
sind, mittels genannter Aufbereitungsvorrichtungen beeinflußt
zu werden mindestens die Drehung für die Zustandsänderung in
Gang zu bringen, und dadurch, daß jedes Element permanentmagne
tische Partien enthält, die vogesehen sind, mit permanentmagne
tischen Partien mindestens eines daneben liegenden Elementes
zur Beibehaltung des angenommenen Zustandes zusammen zu arbei
ten.
Hier unten wird die Erfindung näher im Anschluß an ein Ausfüh
rungsbeispiel sowie der beigelegten Zeichnung beschrieben, wobei
Fig. 1 schematisch einen Teil der Reklameschildvorrichtung
zeigt, gesehen in Richtung auf die Reklameschildebene, deren
Vorderseite, welche Seite vorgesehen ist betrachtet zu werden;
Fig. 2 schematisch einen Teil der Rückseite der Reklame
schildebene der Vorrichtung zeigt; und
die
Fig. 3a-d schematisch in einem waagerechten Schnitt
A-A im Großen gemäß Fig. 1 durch eine Folge eines Elementes
zur Änderung des Anzeigezustandes, wo auch die Aufbereitungsvor
richtung veranschaulicht ist.
In der in Fig. 1 gezeigten Reklameschildvorrichtung wird mit 1
die Vorderseite der Vorrichtung und mit 2 die Zeilen, von denen
eine Mehrzahl vorkommt, von in Zeilen nacheinander angeordneten
Anzeigestellen 3 bezeichnet. Jede Anzeigestelle 3 enthält ein
individuell beeinflußbares Anzeigeelement 4 angeordnet im
voraus bestimmt eine von mindestens zwei verschiedenen Anzeige
zuständen einzunehmen. Hierbei sind vor allem Zeichen 5, wie
Buchstaben 5, vorgesehen durch ein gewisses Elemenet 5′ vorbe
stimmt einen gewissen Anzeigezustand anzunehmen.
Die Elemente 4 sind drehbar angeordnet und dabei angeordnet den
genannten Anzeigezustand durch Drehung einzunehmen und zu ver
lassen. In der gezeigten Ausführung haben die Elemente haupt
sächlich parallele Drehachsenpartien 6, die im wesentlichen win
kelrecht zur Erstreckung der Zeilen 2 liegen. Erwähnte Achsen
partien 6 können wie in Fig. 1 und 2, vertikal oder horizontal
sein oder eine andere Richtung aufweisen.
Mit 7 (Fig. 3) werden auf geeignete Weise verschiebbar angeord
nete Aufbereitungsvorrichtungen, die zur vorbestimmten Beein
flussung der genannten Elemente 4 für Änderung des Zustandes
vorgesehen sind, bezeichnet.
Die Elemente 4 enthalten ferromagnetisches Material (hier nicht
dargestellt), welches vorgesehen ist mittels der genannten Auf
bereitungsvorrichtungen 7 beeinflußt zu werden für zumindestens
die Ingangsetzung der Drehung für die Zustandsänderung. In den
Fig. 1-3 ist eine Ausführung gezeigt, wo die Elemente aus
Platten bestehen, hauptsächlich aus ferromagnetischem Material,
mit zwei einander gegenüberliegenden Seiten 8, 9 (Fig. 3), die
zwei verschiedenen, um 180° Drehung voneinander getrennten An
zeigezuständen entsprechen. Die Elemente 4 brauchen jedoch nicht
hauptsächlich ganz aus ferromagnetischem Material zu bestehen,
sondern es reicht, wenn ferromagnetische Partien zur Beeinflus
sung mittels der Aufbereitungsvorrichtungen 7 angeordnet vorlie
gen.
Zur Beibehaltung eines angenommenen Zustandes enthält jedes Ele
ment 4 permanentmagnetische Partien 10, die vorgesehen sind mit
den ferromagnetischen Partien 10 mindestens eines daneben lie
genden Elementes zusammen zu arbeiten.
Gemäß einer in Fig. 2 beispielweise veranschaulichten Ausfüh
rung haben nebeneinander liegende Elemente in den permanentmag
netischen Partien unterschiedliche Polarität, d. h. jedes zweite
Element hat einen Südpol S und jedes zweite einen Nordpol N.
Gezeigt ist auch eine Ausführung, wo die genannten permanentmag
netischen Partien 10 eines Elementes auf einer gegen daneben
liegendes Element weisenden Partie 11 des Elementes angeordnet
sind. In der gezeigten Ausführung sind die permanentmagnetischen
Partien der Elemente im Verlauf der Elementzeilen angeordnet, und
jedes Element hat mindestens zwei im wesentlichen entgegenge
richtete permanentmagnetische Partien 10.
In Fig. 2 ist eine Ausführung gezeigt, wo Rahmenpartien 12 vor
liegen, die permanentmagnetische Partien 10 enthalten, vorgese
hen mit permanentmagnetischen Partien 10 des neben den Rahmen
partien liegenden Elementes zusammen zu arbeiten.
Genannte Aufbereitungsvorrichtungen 7 enthalten mindestens einen
Elektromagneten 13, der vorgesehen ist, Elementpartien wie in
Fig. 3 anzuziehen oder abzustoßen, sodaß die Drehung um die
Drehachse 6 zustande kommt. Die Drehung macht im gezeigten Falle
(Fig. 3) einen einleitenden Teil einer Drehung aus, die der
Änderung des Anzeigezustandes entspricht. Zum Vollziehen der
Drehung enthält die Aufbereitungsvorrichtung 7 in diesem Falle
Verschiebungspartien, die vorgesehen sind, mit dem für die
Beeinflussung vorgesehenen Element zusammen zu wirken, wobei
die Vollziehung der Drehung mit gleichzeitiger Verschiebung der
Aufbereitungsvorrichtungen erfolgt.
In den Figuren sind Elemente in Gestalt von Platten gezeigt, die
vorgesehen sind, für eine Zustandsänderung um 180° gedreht zu
werden, wo die verschiedenen Zustände beipielsweise wie im
gezeigten Beispiel von einem Punkt 15 bzw. durch Nichtvorhan
densein des Punktes 15 veranschaulicht werden. Elemente können
an sich möglicherweise die Gestalt von Körpern mit mehr als zwei
Seiten, beispielsweise 4 Seiten, haben, sodaß eine größere An
zahl von Anzeigezuständen, beispielsweise 4, entstehen, wobei im
Falle von vier Anzeigezuständen diese durch eine Drehung von 90°
getrennt sind. Die verschiedenen Zustände können dabei durch
verschiedene Farbgebung hervorgehoben werden.
Zur Steuerung und Kontrolle der Anordnung zur vorbestimmten
Beeinflussung der Elemente 4, sodaß Zeichen etc. erhalten wer
den, die dem vorbestimmten entsprechen, liegen hier nicht
gezeigte Anordnungen geeigneter Art vor, die hier nicht einge
hender beschrieben werden.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung sollte im
großen und ganzen aus Obenstehendem ersichtlich sein.
Mittels permanentmagnetsicher Partien 10 der Elemente werden die
selben somit in einem bestimmten angenommenen Anzeigezustand
gehalten. Zur Änderung des Anzeigezustandes, um gewünschten Text
etc. auf der Reklameschildvorrichtung zu erstellen, werden die
Aufbereitungsvorrichtungen entlang den in Zeilen nacheinander
angeordneten Elementen verschoben, wobei in zutreffendem Falle
die Beeinflussung des Elementes mit elektromagnetischen Kräften
erfolgt. Nach Drehung eines Elementes um ca. 90° (Fig. 3) wird
der Elektromagnet 13 zweckmäßigerweise abgeschaltet, wonach die
Drehung mittels der Partien 14 fortgesetzt wird.
Wie ersichtlich bietet die Erfindung eine sehr einfache und bet
riebssichere Vorrichtung, die zu niedrigen Kosten erstellt und
betrieben werden kann.
Die Erfindung wurde obenstehend im Anschluß an ein Ausführungs
beispiel beschrieben. Selbstverständlich sind weitere Ausfüh
rungsformen und kleinere Veränderungen denkbar, ohne vom Erfin
dungsgedanken abzuweichen.
Somit ist der Begriff "daneben liegendes Element" in zutreffen
den Fällen auf Elemente derselben, zu den Drehachsen des Elemen
tes hauptsächlich winkelrechten Zeile nicht beschränkt.
Claims (9)
1. Reklameschildvorrichtung für Informationstafeln und ähnli
ches, die im wesentlichen parallele Zeilen von in Zeilen nach
einander angeordneten Anzeigestellen enthalten, wo jede Anzei
gestelle ein individuell beeinflußbares Anzeigeelement enthält
so angeordnet vorbestimmt mindestens eine der beiden verschiede
nen Anzeigezustände einzunehmen, wobei vorwiegend Zeichen, wie
Buchstaben, usw. vorgesehen sind gebildet zu werden, indem
gewisse Elemente vorbestimmt den genannten Anzeigezustand anneh
men, wobei Aufbereitungsvorrichtungen zur vorbestimmten Beein
flussung der genannten Elemente vorliegen, dadurch gekennzeich
net, daß die Elemente (4) ferromagnetisches Material enthalten,
die vorgesehen sind, mittels genannter Aufbereitungsvorrichtun
gen (7) beeinflußt zu werden mindestens die Drehung für die
Zustandsänderung in Gang zu bringen, und dadurch, daß jedes
Element (4) permanentmagnetische Partien enthält, die vorgesehen
sind, mit permanentmagnetischen Partien mindestens eines daneben
liegenden Elementes zur Beibehaltung des angenommenen Zustandes
zusammen zu arbeiten.
2. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß nebeneinander liegende Elemente (4) in den permanentmagne
tischen Partien (10) unterschiedliche Polarität haben.
3. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß genannte permanentmagnetische Partien (10) eines
Elementes (4) an einer zum daneben liegenden Element (4) weisen
den Partie 11 des Elementes angeordnet sind.
4. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elemente (4) in jeder Zeile (2) haupt
sächlich parallele Drehachsen (6) haben, die sich im wesentlich
en winkelrecht zum Verlauf der Zeile (2) erstrecken, wobei die
permanentmagnetischen Partien (10) der Elemente in Richtung der
Zeile (2) verlaufen, und wobei jedes Element (4) mindestens zwei
im wesentlichen gegenüberstehende permanentmagnetische Partien
(10) hat.
5. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß Rahmenpartien (12) vorliegen, die perma
nentmagnetische Partien (13) umfassen zum Zusammenwirken mit
permanentmagnetischen Partien (10) von neben den Rahmenpartien
liegenden Elementen (4).
6. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, 2, 3, 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungsvorrichtungen (7)
mindestens einen Elektromagneten (13) enthalten und quer zur
Drehachse (6) des zur Beeinflussung vorgesehenen Elementes (4)
verlaufen, sowie vorgesehen sind, Elementpartien anzuziehen oder
abzustoßen, sodaß die Drehung um die Drehachse (6) erfolgt.
7. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufbereitungsvorrichtungen (7) Verschiebungspartien
(14) enthalten, die vorgesehen sind, mit dem zur Beeinflussung
vorgesehenen Element (4) zusammen zu arbeiten, um die begonnene
Drehung bei gleichzeitiger Verschiebung der Aufbereitungsvor
richtung (7) zu vollziehen.
8. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß Elemente (4) in Gestalt von Platten
vorliegen mit zwei entgegengerichteten Seiten (8, 9) vorliegen,
die zwei verschiedenen, mit einer Drehung um ca. 180° voneinan
der getrennten Anzeigezuständen entsprechen.
9. Vorrichtung gemäß Pantentanspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß Elemente (4) in Gestalt von Körpern
mit vier Seiten vorliegen, die vier mit einer Drehung um ca. 90°
voneinander getrennten Anzeigezuständen entsprechen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893925489 DE3925489A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Reklameschildvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893925489 DE3925489A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Reklameschildvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3925489A1 true DE3925489A1 (de) | 1991-02-07 |
Family
ID=6386312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893925489 Withdrawn DE3925489A1 (de) | 1989-08-01 | 1989-08-01 | Reklameschildvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3925489A1 (de) |
-
1989
- 1989-08-01 DE DE19893925489 patent/DE3925489A1/de not_active Withdrawn
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