DE392473C - Maschine zur Herstellung von Lampeneinsaetzen fuer spitzenlose elektrische Gluehlampen - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Lampeneinsaetzen fuer spitzenlose elektrische GluehlampenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Maschinen zur Vereinigung
des Lampenfußes mit dem Glühfadentraggestelle sogenannter spitzenloser
elektrischer Glühlampen und besteht in einer besonderen Ausbildung derjenigen rotierenden
Köpfe einer solchen Maschine, in denen diese Vereinigung stattfindet.
Diese Köpfe sind erfmdungsgemäß derart eingerichtet, daß in ihnen außer der Vereinigung
der Glasmittelstütze und der Zuführungsdrähte mit dem Fußröhrchen gleichzeitig
noch eine solche des letzteren mit dem Pumpröhrchen (das Ganze wird im nachstehenden
als »Lampeneinsatz« bezeichnet) durchgeführt wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, teilweise
schematisch, dargestellt.
Abb. ι ist ein Grundriß der mit den erfindungsgemäß
ausgebildeten Köpfen, von denen nur die Grundplatte 14 gezeichnet ist, ausgestatteten
Maschine,
Abb. 2 eine Seitenansicht dazu, zum Teil im Schnitt,
Abb. 3 die Vorderansicht eines vollständigen Kopfes.
Die Abb. 4 und 5 zeigen Einzelheiten der Maschine und Abb. 6 ein Schema des Druckreglers.
Abb. 7 veranschaulicht die Zusammenstellung der zu vereinigenden Teile des Lampeneinsatzes
in Stellung A der Maschine.
Abb. 8 stellt den Erhitzungsvorgang in Stellung B dar, ■
Abb. 9 den Erhitzungs- und Klemmungs-Vorgang in Stellung C,
Abb. 10 den Vorgang der Kanalbildung· in Stellung D1
Abb. 11 den Nachglühvorgang in Stellung
E.
Abb. 12 ist eine Vorderansicht des fertigen Lampeneinsatzes.
Abb. 13 zeigt in Ansicht eine mit dem neuen Lampeneinsatz ausgestattete Glühlampe.
Nach den Abb. 1 und 2 ist auf einem Bett
11 der bei solchen Maschinen übliche Rahmen
12 gelagert, der mehrere um ihre Längsachse drehbare Köpfe 13 trägt und üblicherweise
einen schrittförmigen Umlauf um seinen Mittelpunkt erhält. Im vorliegenden Beispiele
sind sechs Köpfe vorhanden, und die Stellung eines jeden stellt eine besondere Stufe der
Herstellung des Lampeneinsatzes dar.
Wie Abb. 3 im einzelnen zeigt, trägt die Grundplatte 14 jedes Kopfes 13, der übrigens
insoweit mit den bekannten rotierenden Köpfen übereinstimmt, als er aus einer Grundplatte
mit zwei auf dieser angeordneten, eine Verbindungsplatte tragenden Säulen besteht,
zwei kleine Lagerböcke 15 und 16. Der Kopf erhält in den Stellungen B1 C1 D und E einen
Antrieb, der mittels Zahnräder 17 (Abb. 1, 2) je auf ein Zahnrad 18 (Abb. 3) übertragen
wird, welches auf der im Drehrahmen 12 gehaltenen Hohlwelle 19 befestigt ist. Die Zahnräder
17 sitzen auf Wellen 20 (Abb. 2), die im Bett 11 gelagert sind und an einem Ende
eine Triebscheil>e 21 tragen, über welche ein Seil 22 (Abb. 1) o. dgl. läuft. Die Triebscheibe
23 des Seiltriebes erhält ihren Antrieb durch einen Motor 25, dem zweckmäßig ein
Reduziergetriebe 24 vorgeschaltet ist. In der Grundplatte 14 des Kopfes sind die
üblichen beiden Säulen 26 und 27 (Abb. 3) befestigt, die oben das Führungsbett 28 tragen,
in welchem zwei Klemmbacken 29 und 30 verschiebbar gelagert sind. An diesen
Klemmbacken greifen zwei Hebel 31 bzw. 32 an, die in den Böckchen 15 und 16 schwingbar
befestigt sind. Eine auf der Säule 27 sitzende Hülse 33 stützt sich auf eine Feder 34, welche
die Hülse in Richtung des Pfeiles 35 zu drehen sucht. Am oberen Ende der Hülse 33
ist eine T-förmige Muffe 36 angeordnet, welche an jedem Schenkel einen Stift trägt.
An den Stift 37 des Yorderschenkels ist der Hebel 32 durch ein kurzes Glied 38 angeschlossen,
während an den Stift des hinteren Muffenschenkels der Hebel 31 durch ein langes
Glied 39 angeschlossen ist. Ein am unteren Ende der Hülse 33 angebrachter Griff 40
ermöglicht eine Drehung der Hülse entgegen der Pfeilrichtung 35, um die Hebel 31 und 32
und somit die Klemmbacken 30 und 29 nach außen zu bewegen, damit das Fußröhrcheu 1
eingesetzt werden kann.
Eine in einem breiten senkrechten Schlitz 42 des Führungsbettes 28 angeordnete Platte
41 trägt zwei Metallröhrchen43, in die die Zuleitungsdrähte 3 eingeführt werden, um sie
bei Herstellung der Quetschstelle in der richtigen Lage zu halten. Die oberen Enden der
Ziileitungsdrälite 3 werden an Stützen 44 und 45 befestigt, die auf den Klemmbacken 29
und 30 angebracht sind. Die Platte 41 trägt ferner eine senkrechte Stange 46, die dazu
dient, die Glasmittelstütze 4 des Fadentraggesteiles zu stützen, welch letztere in dem
Räume zwischen den Röhrchen 43 durch einen Finger 47 gehalten wird, der seinerseits bei
48 an der Klemmbacke 29 gelenkig angebracht ist, und auf \velchen von einer am Hebel 31
befestigten Feder 49 ein seitlicher Druck ausgeübt wird.
Die Säule 26 trägt eine Hülse 50, die auf einer Feder 51 ruht, welche die Hülse in Richtung
des Pfeiles 52 zu drehen strebt. Am oberen Ende der Hülse ist eine Muffe 53 bzw.
ein Bund mit einem Arm 54 (Abb. 4) angeordnet, auf welchem ein Stift 55 sitzt. Oberhalb
des Bundes 53 ist an der Säule 26 ein Arm 56 (Abb. 3) befestigt, der ein senkrecht
gelagertes Stützrohr 57 trägt, welches oben einen wagerechten Arm 58 trägt. Durch dieses
Rohr 57 geht eine Stange 59 hindurch, die mit einem an ihrem unteren Ende angeordneten
Arm 60 mit dem Arm 54 der Muffe 53 gelenkig verbunden ist, und zwar durch eine am
letztgenannten Arm bei 55 angelenkte Lasche (n (Abb. 4). Am oberen Ende der Stange 59
(Abb. 3 und 5) ist ein Ouerstück 62 (Abb. 5) befestigt, an dessen Enden zwei verschiebbare
Haltebacken 63 und 64 durch Schubstangen 65 und 66 angeschlossen sind. Wird mittels
eines Griffes 67 (Abb. 3) die Hülse 50 entgegen der Pfeilrichtung 52 gedreht, so werden
durch die eben beschriebene Einrichtung die Backen 63 und 64 (Abb. 5) zwecks Einsetzens
des Pumpröhrchens 2 voneinander entfernt.
Die Vereinigung der Teile des Lampeneinsatzes erfolgt in an sich bekannter Weise
durch Quetschen mittels zweier Ouetschbacken 68 (Abb. 3), von denen nur eine dargestellt
ist. Diese Ouetschbacken sind auf am Führungsbett 28 befestigten Zapfen 69 gelagert.
Durch je einen Hebel 70 bzw. 71 wird eine Verbindung jeder Backe mit einem auf
einer zentralen Spindel y^ sitzenden Bund y2
hergestellt. Die Spindel y^ erhält zu einem
gegebenen Zeitpunkt eine Aufwärtsbewegung zwecks Herstellung der Quetschstelle.
Das Zusammenstellen der Lampeneinsatztcile
findet in der Stellung ^-1 (Abb. 1, 3 und 7)
.■itatt, in welcher der betreffende Halterkopt
13 stillsteht. Zunächst wird die Glasmittelstütze 4 eingesetzt, sodann wird das Fußröhrchen
ι zwischen den Backen 29 und 30 derart eingeklemmt, daß sein unteres Ende in einer
Höhe mit der Oberkante der Glasmittelstütze 4 liegt. Die beiden Zuleitungsdrähte 3
werden durch das Fußröhrchen 1 hindurch in die Rohre 43 eingeführt, und hierauf wird das
Pumpröhrchen 2 in das Fußröhrchen 1 zweck- iOu
mäßig so eingesetzt, daß sein unteres Ende mit dem Glasstab 4 abschneidet, wobei es
durch die Klemmbacken 63 und 64 gehalten wird. In Stellung B bewirken die Gebläseflammen
74 (Abb. ι und 8) eine vorläufige Erhitzung der sich mit dem Halterkopf 13
drehenden Teile des Lampeneinsatzes. In Stellung C wird unter fortgesetzter Drehung
des Kopfes 13 durch die Gebläsellammen 75
(Abb. ι und 9) eine \*erschmelzung der in Höhe der Flammen liegenden Teile des Lampeneinsatzes
bewirkt. Darauf werden durch die Ouetschbacken 68 (Abb. 3), die durch eine der Stange y^ erteilte Aufwärtsbewegung geschlossen
werden, die weichen Glasteile zu einem Körper vereinigt. Diese Aufwärtsbewegung erfolgt durch eine Stange76 (Abb. 21,
die im Maschinenbett 11 senkrecht geführt ist und am unteren Ende durch zwei Laschen yy
mit einem Doppelhebel 78 verbunden ist, der 12c in einem Arm 79 an der Unterseite des Bettes
drehbar gelagert und durch eine Kette So
Claims (3)
1. Maschine zur Herstellung von Lampeneinsätzen für spitzenlose elektrische
Glühlampen mit an einem schrittweise gedrehten Rahmen angeordneten, j e aus einer
Grundplatte, zwei auf ihr befestigten Säulen und einer die letzteren verbinden-
. den Deckplatte gebildeten Köpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte
(28) jedes Kopfes zwei das Fußröhrchen (1) haltende Klemmbacken (29, 30), zwei
durch eine senkrechte Spindel (73) gesteuerte Quetschbacken (68), eine Stütze
(41, 46) für die Glasmittelstütze (4) des Fadentraggestelles sowie Halterröhrchen
(43) für die Zuleitungsdrähte (3) trägt, wobei auf die eine Säule (27) des Kopfes
eine zur Bewegung der Fußröhrchenklemmbacken (29, 30) dienende Hülse (33) aufgeschoben ist, während die andere
Säule (26) eine Hülse (50) zur Bewegung der Pumpröhrchenhaltebacken (63, 64), welche auf einem an dieser Säule (26) go
befestigten Gestell (56, 57, 58) angeordnet sind, trägt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Fußröhrchenklemmbacken
(29, 30) die Enden zweier Hebel (31, 32) angreifen, 'deren andere Enden an der Grundplatte (14) des Kopfes
schwingbar gelagert sind, und daß beide Hebel in der Nähe ihres oberen Endes an
eine zweiarmige Mttffe (36) angelenkt sind, welche mit der Hülse (33) ein Stück
bildet und zwecks öffnens der Backen (29, 30) mittels eines Handgriffes (40)
und zwecks Schließens der Backen durch eine Feder (34) gedreht wird.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei zur Bewegung
der Pumpröhrchenhaltebacken (63, 64) dienende Schubstangen (65, 66) mittels eines Querstückes (62) an das obere Ende
einer Spindel (59) angeschlossen sind, deren unteres Ende an eine Muffe (53)
der auf der zweiten Säule (26) drehbaren Hülse (50) angelenkt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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