DE3920579A1 - Scheinwerfer fuer fahrzeuge - Google Patents
Scheinwerfer fuer fahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Scheinwerfer für
Fahrzeuge mit einem aus Kunststoff hergestellten,
schalenförmigen Reflektor, an dem am Scheitel ein eine
durchgehende Öffnung aufweisender Hals angeformt ist, an
welchen eine der Rückseite des Reflektors zugewandte
Anlagefläche für einen ringförmigen, metallischen
Glühlampenträger angeformt ist, in welchen von der
Rückseite des Reflektors her eine Glühlampe eingesetzt ist
und welcher in der Anbaulage des Scheinwerfers oberhalb und
unterhalb der optischen Achse jeweils eine Aussparung
aufweist, durch die ein an den Reflektor angeformtes
Fixierungsmittel für den Sockelteller der Glühlampe
eingreift.
Ein solcher aus der österreichischen Patentanmeldung 66 86/76
bekannter Scheinwerfer weist einen Reflektor auf,
dessen am Scheitel angeformter Hals in sein Inneres ragt.
Die von der Rückseite des Reflektors her in die Öffnung des
Halses eingesetzte Glühlampe liegt mit ihrem metallischen
Sockelteller in der Nähe des freien Endes des Halses an der
Bodenfläche des topfförmigen, aus Blech hergestellten
Lampenträgers an und ragt mit ihrem den Glaskolben
tragenden Endabschnitt durch die zentrale Öffnung der
Bodenfläche hindurch. Der topfförmige Lampenträger liegt
mit seiner Mantelfläche an der Innenseite der Öffnung des
Halses an, und die an die Innenseite der Öffnung
angeformten Fixierungsmittel gehen durch Aussparungen in
den Seitenflächen des topfförmigen Lampenträgers hindurch
und greifen in Freimachungen am äußeren umlaufenden Rand
des Sockeltellers ein. Dadurch nimmt die quer zur
Längsachse der Glühlampe verlaufende Glühlampenwendel ihre
gewünschte Lage ein. Als Auflageflächen für den
Lampenträger dienen die der Rückseite des Reflektors
zugewandten Flächen der beiden Fixierungsmittel.
Versuche haben ergeben, daß bei einem solchen Scheinwerfer,
wenn die Brennweite des Reflektors soweit verkleinert ist,
daß der Scheitelpunkt des Reflektors zwischen dem
Sockelteller und dem im Brennpunkt des Reflektors
angeordneten Glühfaden liegt, die dem Scheitel des
Reflektors nahen Bereiche seiner Wandung deformieren. Somit
kann ein solcher Scheinwerfer nicht verwendet werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den im Gattungsbegriff
beschriebenen Scheinwerfer derart zu gestalten, daß an dem
Reflektor, auch wenn dieser eine so kleine Brennweite
aufweist, daß der Scheitelpunkt des Reflektors zwischen
Sockelteller und Glühlampe liegt, an den dem Sockel des
Reflektors nahen Bereichen der Wandung des Reflektors keine
Deformationen entstehen und in diesen Bereichen des
Reflektors an der Reflexionsfläche keine Trübung entsteht.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß
- - der Hals an der Rückseite des Reflektors angeformt ist und sein freier, nach außen weisender Endabschnitt die Auflagefläche für den Lampenträger aufweist,
- - an den Lampenträger eine Zunge angeformt ist, welche
- - oberhalb der optischen Achse in den Hals des Reflektors hineinragt und in einem Abstand zu der Innenseite des Halses verläuft,
- - mindestens so lang wie der Hals ausgeführt ist,
- - zumindest nicht wesentlich breiter ist als der zweifache Abstand zwischen dem Rand der zentralen Öffnung des Lampenträgers und dem dieser Öffnung benachbarten Rand der Aussparung für das obere Fixierungsmittel.
Hierdurch wird die Wärme der stärk aufgeheizten Zunge zum
auf der Rückseite des Reflektors angeordneten ringförmigen
Lampenträger hin abgeleitet, und somit entstehen weder
Schäden an der Wandung des Halses noch an den dem Scheitel
nahen Bereichen der Wandung des schalenförmigen Reflektors.
Bei dieser vorteilhaften Lösung wird durch die maximale
Größengestaltung der Zunge erreicht, daß der unmittelbar an
die Zunge angrenzende Abschnitt des Lampenträgers für die
Wärmeleitung keine Drossel ist, daß heißt, daß in der Zunge
kein Wärmestau entsteht.
Für den erfindungsgemäßen Scheinwerfer eignet sich
besonders eine Glühlampe mit einer Querwendel, deren
Abstand zum Sockelteller hin relativ kurz ist und deren
metallischer Sockel bis in den Bereich zwischen dem
Sockelteller und dem Glühfaden hineinreicht. Eine solche
Glühlampe ist im Handel unter der Bezeichnung
"Halogen-H3-Glühlampe" bekannt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Stirnfläche des
Halses als Auflagefläche für den Lampenträger dient. Bei
einer solchen Lösung muß der Durchmesser der Öffnung des
Halses nicht der Größe des Außendurchmessers des
Sockeltellers entsprechen. Somit kann die Reflexionsfläche
des Reflektors bis nahe an den Glaskolben oder an den
diesen tragenden Endabschnitt des Sockels herangehen.
Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn die Zunge geringfügig in
den Reflektor hineinragt. Dadurch ist eine optimale
Wärmeableitung aus dem eine hohe Temperatur aufweisenden
Raum des Reflektors gewährleistet, ohne daß die Zunge
gegenüber der Reflexionsfläche merklich viele
Lichtstrahlen abschirmt. Die Reflexionsfläche des
Reflektors ist so groß wie möglich ausgeführt, wenn die
Zunge in einer in die Innenseite der Öffnung des Halses
eingebrachten Nut verläuft.
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Stirnfläche des
Halses in eine breite Seitenfläche eines an die
Mantelfläche des Halses angeformten Flansches übergeht. Bei
einer solchen Lösung kann der Außendurchmesser des
Lampenträgers wesentlich größer ausgeführt sein als der
Außendurchmesser des Sockeltellers. Dadurch ist durch den
Lampenträger auf der Rückseite des Scheinwerfers eine
bessere Wärmeabgabe an die Umgebung gewährleistet. In
diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn an
den äußeren umlaufenden Rand des ringförmigen Lampenträgers
entgegen der Lichtaustrittsrichtung weisende Fahnen
angeformt sind, von denen einige an Ansätze des Flansches
festgesetzt sind. Somit dienen diese Fahnen zum einen als
Befestigungsmittel und zum anderen als Kühlrippen für den
Lampenträger.
In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung verjüngt sich die Zunge in ihrer Breite zum
freien Ende hin konisch. Bei einer solchen Lösung kann die
Zunge weiter in das Reflektorinnere hineinragen, ohne daß
in ihr ein Wärmestau entsteht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 einen vertikalen mittleren Längsschnitt durch einen
Scheinwerfer und den an ihm befestigten, die Glühlampe
tragenden metallischen Lampenträger,
Fig. 2 eine Ansicht aus Richtung X auf den Lampenträger
ohne die Glühlampe und die Haltefeder für die Glühlampe und
Fig. 3 eine Ansicht aus Richtung Y auf eine an den
Lampenträger angeformte Zunge.
Der Scheinwerferreflektor (1) ist aus Kunststoff
hergestellt und weist am Scheitel einen an der
Reflektorrückseite angeformten Hals (2) auf, an dessen
freien Ende die Auflagefläche (3) für den ringförmigen
Lampenträger (4) angeformt ist. Die Auflagefläche (3) wird
von einem an die Mantelfläche des Halses angeformten
Flansch und der Stirnfläche des Halses (2) gebildet. An den
äußeren umlaufenden Rand des Flansches ist ein gegen die
Lichtaustrittsrichtung weisender Kragen (5) angeformt, auf
den von der Rückseite des Reflektors her die aus
elastischem Material hergestellte Kappe (6) aufgesetzt ist.
Der Lampenträger (4) ist aus Blech hergestellt und
ringförmig ausgeführt. Die Glühlampe (7) ist von der
Rückseite des Reflektors her mit ihrem Glaskolben voraus
durch die zentrale Öffnung des Lampenträgers und durch die
Öffnung (8) des Halses (2) hindurchgesteckt bis der
metallische Sockelteller (9) an dem inneren Randbereich des
ringförmigen Lampenträgers anliegt. Der Sockelteller weist
oberhalb und unterhalb der optischen Achse jeweils eine
Freimachung (10) auf, in die jeweils ein als
Fixierungsmittel für die Glühlampe dienender, an die
Auflagefläche (3) angeformter Zapfen (11) eingreift. Die
Zapfen (11) weisen entgegen der Lichtaustrittsrichtung und
gehen durch die Aussparung (12) des ringförmigen
Lampenträgers (4) hindurch. Der aus Blech hergestellte
Lampenträger (4) weist die Zunge (13) auf, welche in die
Öffnung (8) des Halses (2) hineinragt und in der in die
Innenseite der Öffnung (8) eingebrachten Nut (14) verläuft.
Zu den Flächen der Nut ist die Zunge beabstandet und reicht
bis in die Nähe des Glaskolbens der Glühlampe (7), da es
sich bei dem Reflektor (1) um einen Reflektor mit einer
relativ kleinen Brennweite handelt. Aus diesem Grund liegt
auch der Scheitelpunkt (15) des Reflektors zwischen dem
Glühlampenteller (9) und dem Brennpunkt des Reflektors (1)
angeordneten Glühfaden (16). Die Zunge (13) ist nicht
breiter als der zweifache Abstand zwischen dem Rand der
zentralen Öffnung des Lampenträgers (4) und den dieser
Öffnung benachbarten Rand der Aussparung (12) für den
oberen Zapfen (11). Die Zunge (13) verjüngt sich in ihrer
Breite zum freien Ende hin konisch. An dem äußeren
umlaufenden Rand weist der Lampenträger (4) entgegen der
Lichtaustrittsrichtung abgebogene Fahnen (17) auf, welche
in Schlitze der an die Auflagefläche (3) und den Kragen (5)
angeformten Ansätze (18) selbstklemmend eingeschoben sind.
Die sich diametral gegenüberliegenden Fahnen (19) dienen
zur Befestigung eines aus einer Drahtfeder hergestellten
Bügels (20), welcher den Sockelteller (9) gegen den
ringförmigen Lampenträger drückt.
Claims (11)
1. Scheinwerfer für Fahrzeuge mit einem aus Kunststoff
hergestellten, schalenförmigen Reflektor, an dem am
Scheitel ein eine durchgehende Öffnung aufweisender
Hals angeformt ist, an welchen eine der Rückseite des
Reflektors zugewandte Auflagefläche für einen
ringförmigen, metallischen Glühlampenträger angeformt
ist, in welchen von der Rückseite des Reflektors her
eine Glühlampe eingesetzt ist und welcher in der
Anbaulage des Scheinwerfers oberhalb und unterhalb der
optischen Achse jeweils eine Aussparung aufweist, durch
die ein an den Reflektor angeformtes Fixierungsmittel
für den Sockelteller der Glühlampe eingreift, dadurch
gekennzeichnet, daß
- - der Hals (2) an die Rückseite des Reflektors (1) angeformt ist und sein freier, nach außen weisender Endabschnitt die Auflagefläche (3) für den Lampenträger (4) aufweist,
- - an den Lampenträger (4) eine Zunge (14) angeformt
ist, welche
- - oberhalb der optischen Achse in den Hals (2) des Reflektors (1) hineinragt und in einem Abstand zu der Innenseite des Halses (2) verläuft,
- - mindestens so lang wie der Hals (2) ausgeführt ist,
- - zumindest nicht wesentlich breiter ist als der zweifache Abstand zwischen dem Rand der zentralen Öffnung des Lampenträgers (4) und den dieser Öffnung benachbarten Rand der Aussparung (12) für das obere Fixierungsmittel (11).
2. Scheinwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnfläche des Halses (2) als Auflagefläche
(3) für den Lampenträger (4) dient.
3. Scheinwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zunge (14) geringfügig in den
Reflektor (1) hineinragt.
4. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zunge (14) in einer in die
Innenseite der Öffnung (8) des Halses (2) eingebrachten
Nut (14) verläuft.
5. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnfläche des Halses (2) in
eine breite Seitenfläche (3) eines an die Mantelfläche
des Halses (2) angeformten Flansches übergeht.
6. Scheinwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß an den äußeren umlaufenden Rand des ringförmigen
Lampenträgers (4) entgegen der Lichtaustrittsrichtung
weisende Fahnen (17 und 19) angeformt sind, von denen
einige an Ansätzen (18) des Flansches festgesetzt sind.
7. Scheinwerfer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an den äußeren umlaufenden Rand des Flansches ein
entgegen der Lichtaustrittsrichtung weisender Kragen
(5) angeformt ist, an dessen Innenseite mindestens drei
Fahnen (17) anliegen.
8. Scheinwerfer nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansätze (18) sowohl an den
Flansch als auch an die Innenseite des Kragens (5)
angeformt sind und Schlitze aufweisen, in welche die
Fahnen (17) des Lampenträgers (4) selbstrastend oder
selbstklemmend eingeschoben sind.
9. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lampenträger (4) aus Blech
hergestellt ist.
10. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zunge (13) sich in ihrer Breite
zum freien Ende hin konisch verjüngt.
11. Scheinwerfer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß als Fixierungsmittel (11) an den
Flansch angeformte Rippen oder Zapfen dienen.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3920579A DE3920579A1 (de) | 1989-06-23 | 1989-06-23 | Scheinwerfer fuer fahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3920579A DE3920579A1 (de) | 1989-06-23 | 1989-06-23 | Scheinwerfer fuer fahrzeuge |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3920579A1 true DE3920579A1 (de) | 1991-01-10 |
| DE3920579C2 DE3920579C2 (de) | 1992-03-12 |
Family
ID=6383413
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3920579A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19726198A1 (de) * | 1997-06-20 | 1998-12-24 | Bayerische Motoren Werke Ag | Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE20118290U1 (de) | 2001-11-10 | 2002-04-04 | Wila Patent- Und Lizenzgesellschaft Mbh, Sevelen | Leuchte |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT355138B (de) * | 1976-09-09 | 1980-02-11 | Zizala Metallwaren Karl | Beleuchtungseinrichtung |
| US4814959A (en) * | 1988-02-25 | 1989-03-21 | Gte Products Corporation | Heat shield for low profile automotive headlight |
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1989
- 1989-06-23 DE DE3920579A patent/DE3920579A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| AT355138B (de) * | 1976-09-09 | 1980-02-11 | Zizala Metallwaren Karl | Beleuchtungseinrichtung |
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Also Published As
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| DE3920579C2 (de) | 1992-03-12 |
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