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DE3918552A1 - Vorbereitungsmaschine zum spleissen von papierrollen - Google Patents

Vorbereitungsmaschine zum spleissen von papierrollen

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Publication number
DE3918552A1
DE3918552A1 DE19893918552 DE3918552A DE3918552A1 DE 3918552 A1 DE3918552 A1 DE 3918552A1 DE 19893918552 DE19893918552 DE 19893918552 DE 3918552 A DE3918552 A DE 3918552A DE 3918552 A1 DE3918552 A1 DE 3918552A1
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DE
Germany
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paper
paper roll
strip
roll
guide
Prior art date
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Application number
DE19893918552
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English (en)
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DE3918552C2 (de
Inventor
Masanobu Fuke
Noriyuki Shiba
Takemi Watanabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KANEDA KIKAI SEISAKUSHO TOYONA
Tokyo Kikai Seisakusho Co Ltd
Original Assignee
KANEDA KIKAI SEISAKUSHO TOYONA
Tokyo Kikai Seisakusho Co Ltd
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Publication date
Application filed by KANEDA KIKAI SEISAKUSHO TOYONA, Tokyo Kikai Seisakusho Co Ltd filed Critical KANEDA KIKAI SEISAKUSHO TOYONA
Priority to DE19893918552 priority Critical patent/DE3918552C2/de
Priority to CH230289A priority patent/CH679576A5/de
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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorbereitungsmaschine zum Spleißen von Papierrollen zum kontinuierlichen Papier­ zuführen für eine Rotationspresse.
Kontinuierliche Zuführung von Papier zu einer Rotations­ presse wird generell mittels einer Ablaufhaspeleinheit 33 durchgeführt die erste, zweite und dritte Papierab­ laufhaspeln 33 1, 33 2 und 33 3 in einer Weise enthält wie sie nachfolgend in Verbindung mit den Fig. 26A, 26B, 26C und 26D erläutert werden soll. Ausgehend davon, daß das Papier von einer ersten Papierrolle 4 1, die auf einer ersten Ablaufhaspel 33 1 angeordnet ist, der Rotations­ presse 34 zugeführt worden ist, dann wird, wenn die erste Papierrolle 4 1 geleert ist, die zweite Papierrolle 4 2, die sich auf der zweiten Ablaufhaspel 33 2 befindet, in Rotation versetzt durch den Riemenantrieb 35, und zwar in derselben Richtung und derselben Geschwindigkeit wie die Zuführung des Papieres von der ersten Papierrolle 4 1 erfolgte (Fig. 26A). Dann wird durch Aufpressen des Papieres von der ersten Ablaufhaspel auf die Oberfläche des Papierspleißendes 4 f (d. h. den Anfang des Papieres der zweiten Papierrolle 4 2) und zwar mittels eines Riemendruckmechanismusses 36 (Fig. 26B) das Spleißen durch ein Klebematerial bewirkt, das sich auf dem Spleißende 4 f der zweiten Papierrolle befindet. Nach dem das Spleißen zwischen der ersten Papierrolle 4 1 und der zweiten Papierrolle 4 2 beendet worden ist, wird das Papier von der ersten Papierrolle in einem Bereich zwischen dem Spleißbereich und der ersten Papierablauf­ haspel 33 1 (Fig. 26C) abgeschnitten. Anschließend wird durch Drehen der Ablaufhaspeleinheit 33 in Gegenuhrzeiger­ sinn um 120 Grad die Papierzuführung von der zweiten Papierrolle 4 2 gestartet (Fig. 26D). Die erste Ablauf­ haspel 33 1 wird dann mit einer vierten Papierrolle 4 4 beladen. Wenn die zweite Papierrolle 4 2 nahezu erschöpft ist, dann wird das Papier der dritten Papierrolle 4 3 an das Papier der zweiten Papierrolle 4 2 in gleicher Weise angespleißt.
Um die obenerwähnte Papierspleißung durchführen zu können, ist es notwendig, das Anfangsende der Papierrolle 4 für den Spleißvorgang vorzubereiten. Dieses Vorbereiten wird generell dadurch durchgeführt, daß ein Verfahren zum Einsatz kommt, wie es in den Fig. 27A, 27B, 27C und 27D dargestellt ist.
Die Papierrolle 4 die benutzt wird ist derart, daß das Anfangsende mit einem Klebestreifen 5, wie in der Fig. 27 dargestellt ist, fixiert ist. Da die Oberfläche des An­ fanges der Papierrolle leicht schmutzig oder beschädigt wird, wird der Anfangsbereich der Papierrolle 4, und dies entspricht mehreren Windungen, zuerst entfernt, um den beschädigten Bereich 4′ a (Fig. 27B) zu entfernen. Dann wird der gelöste Anfang der Papierrolle 4 V-förmig geschnitten um ein Papierspleißende 4 f zu erzeugen und anschließend wird ein doppelseitiger Klebestreifen 56 und ein Lappen 14 zum Spleißen des Papieres auf dem gelösten Ende 4 f der Papierrolle 4 angebracht (Fig. 27C). Schließlich wird der Papierspleißanfang 4 f auf der Ober­ fläche der Papierrolle 4 mittels der Lappen 14 (Fig. 27D) fixiert.
Die vorstehende Art der Vorbereitung zum Spleißen der Papierrollen wird konventionell manuell durchgeführt, und zwar in den meisten Fällen; dies führt zu einer un­ effektiven Handhabung und resultiert in schwerer Arbeit für die Bediener. Da weiterhin der beschädigte Bereich 4′ a der Papierrolle 4 von der Papierrolle 4 entfernt werden muß und der zu spleißende Bereich 4 f eine V-Configuration erhalten muß, fällt eine Menge Abfall­ papier an. Diese große Menge an Abfallpapier ist nicht nur unökonomisch, sondern ist auch schwer belastend für den Bediener, wenn er das Abfallpapier beseitigen soll. Die Beseitigung des Abfallpapieres ist darüber hinaus ein ernsthaftes Problem, insbesondere für Industrie­ zweige, die damit beschäftigt sind großformatige Drucke zur Herstellung von Zeitungen, Magazinen und dergleichen durchzuführen.
Kürzlich ist berichtet worden, daß eine Maschine be­ stehen soll, zum Anbringen von Klebematerial auf das gelöste Anfangsende 4 f der Papierrolle. Es liegt jedoch kein Vorschlag vor, für eine Maschine die geeignet ist zur Ausführung der Vorbereitung für das Spleißen ein­ schließlich der Papierentfernung, so daß diese oben erwähnten Probleme grundsätzlich bisher ungelöst ge­ blieben sind.
Dementsprechend ist es die Aufgabe der Erfindung eine Maschine zu schaffen, die geeignet ist automatisch alle Vorbereitungsschritte zum Spleißen von Papierrollen, einschließlich der Papierbeseitigung, auszuführen, um damit eine wesentliche Verbesserung bei der Bedienungs­ effektivität herbeizuführen und eine Verringerung der harten Arbeit für den Bediener zu erreichen.
Darüber hinaus soll die Maschine geeignet sein, jeden vorbereitenden Schritt zum Spleißen der Papierrollen so genau wie möglich durchzuführen, um damit die Abfall­ menge an Papier zu verringern und das Verfahren wirt­ schaftlicher zu machen.
Gelöst wid diese Aufgabe durch eine Vorbereitungs­ maschine zum Spleißen von Papierrollen, die gekennzeichnet ist durch einen Papierrollenträger zum Entfernen und drehbaren Aufnehmen einer Papierrolle, deren Anfang mit Ausnahme wenigstens der Seitenbereiche durch Klebestreifen fixiert ist sowie zum Vorwärts- und Rückwärtsdrehen der Papierrollen, eine Einrichtung zum Lösen des Papier­ rollenanfanges an dem Papierrollenträger, wobei das Lösen des Anfanges durch Abschneiden eines Oberflächen­ bereiches der Papierrolle erfolgt, eine Einrichtung zum Formen des Papierspleißbereiches zum Abschneiden einer ausgezogenen bestimmten Länge eines Papierabfallstreifens von der Papierrolle, der von der Einrichtung zum Lösen des Papieranfanges freigegeben wurde und zum Aufbringen eines doppelseitigen Klebestreifens auf das so erneuerte Anfangsende der Papierrolle und einer Abfallabzugsvor­ richtung zum Entfernen des Abfallstreifens der vom An­ fang der Papierrolle durch die Einrichtung zum Formen des Papierspleißbereiches abgeschnitten worden ist.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Die weiteren Einzelheiten sowie Vorteile der Erfindung sollen anhand der nachfolgenden ausführlichen Beschrei­ bung unter Bezug auf die Zeichnungen er­ läutert werden. Dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht der Maschine gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht von der linken Seite der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht auf die Maschine nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 5 einen vergrößerten Teilbereich V nach Fig. 2,
Fig. 6 einen vergrößerten Teilbereich VI nach Fig. 4,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Schneiders,
Fig. 7A eine Seitenansicht des Schneiders,
Fig. 8 eine schematische Ansicht der Schneidführung,
Fig. 9A eine Ansicht von der rechten Seite, die die Position der Schneidführung beim Kontakt mit der Papierrollenoberfläche zeigt,
Fig. 9B eine Aufsicht auf die Schneidführung in der Anordnung nach Fig. 9A,
Fig. 10A eine Ansicht von der rechten Seite mit der An­ ordnung der Schneidführung beim Beginn des Unterschiebens unter die Papierrollenoberfläche,
Fig. 10B eine Aufsicht der Schneidführung im Zustand nach Fig. 10A,
Fig. 11A eine Ansicht von der rechten Seite wenn der Schneider einen Freiraum unter der Papierrollen­ oberfläche schafft,
Fig. 11B eine Aufsicht der Schneidführung in den Zustand nach Fig. 11A,
Fig. 12A eine Ansicht von der rechten Seite wenn der Schneider die Papierrollenoberfläche schneidet,
Fig. 12B eine Aufsicht des Schneiders im Zustand nach Fig. 12A,
Fig. 13A eine Ansicht von der rechten Seite der ge­ schnittenen Papierrollenoberfläche durch den Schneider,
Fig. 13B eine Aufsicht der Papierrollenoberfläche im Zu­ stand nach Fig. 13A,
Fig. 14 eine rückwärtige Ansicht entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 2,
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht eines Bereiches entlang der Linie XV-XV in Fig. 3,
Fig. 16A eine Ansicht entsprechend der Fig. 15 zur Erläuterung des Aufbringens des Klebestreifens durch den Klebestreifenaufbringmechanismus ohne Abzug des Schutzfilmes,
Fig. 16B eine Ansicht entsprechend Fig. 15 zur Er­ läuterung des Schneidprozesses des Klebestrei­ fens ohne Abzug des Schutzfilmes,
Fig. 17A eine Ansicht entsprechend Fig. 15 zur Er­ läuterung des Aufbringens eines Klebestreifens während der Schutzfilm durch die Arbeit des Klebestreifenaufbringmechanismusses abgezogen wird,
Fig. 17B eine Ansicht entsprechend Fig. 15 zur Erläu­ terung des Schneidens des Klebestreifens mit dem Abzug des Schutzfilmes,
Fig. 18 eine perspektivische Ansicht entlang der Linie XIII-XIII in Fig. 3, wobei ein Teilbereich weggelassen worden ist,
Fig. 19 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches XIX in Fig. 3,
Fig. 20A, 20B u. 20C Ansichten entsprechend Fig. 18 der Folge der Lappenanbringung mittels des Lappenanbringungs­ mechanismusses,
Fig. 21 eine Aufsicht auf den Lappen,
Fig. 21A eine Teilansicht entlang der Linie A-A in Fig. 21,
Fig. 21B eine Teilansicht entlang der Linie B-B in Fig. 21,
Fig. 22A eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt wenn der doppelseitige Klebestreifen und der Lappen auf das Anfangsende der Papier­ rolle zum Spleißen aufgebracht wird,
Fig. 22B eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt während das Anfangsende der Papierrolle mit dem Lappen versehen wird,
Fig. 23 eine vordere Teilansicht der Abfallpapierent­ fernungseinrichtung entlang der Linie XXIII- XXIII in Fig. 2,
Fig. 24 eine vergrößerte Ansicht des Bereiches XIV in Fig. 2, wobei die linke Seite der Abfallpapier­ entfernungseinrichtung gezeigt ist,
Fig. 24A eine rechte Seitenansicht der Abfallpapierbe­ seitigungseinrichtung,
Fig. 25 eine Teilansicht entlang der Linie XXV-XXV in Fig. 23,
Fig. 25A, 25B, 25C u. 25D Ansichten entsprechend der Fig. 25 zum Erläutern der aufeinanderfolgenden Abfallpapierentfernungs­ schritte mittels der entsprechenden Einrichtung,
Fig. 26A, 26B, 26C u. 26D sind Vorderansichten die fortlaufend die auto­ matische Papierzuführung zur Rotationspresse bei einem herkömmlichen Papierzuführungssystem zeigen und
Fig. 27A, 27B, 27C u. 27D sind schematische Ansichten, die die herkömm­ liche Vorbereitung für das Spleißen von Papier­ rollen zeigen.
Die Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung ist an einem geeigneten Ort im Weg für die Zuführung einer Papierrolle zu einer Rotationspresse mittels eines Wagens 1 wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt, angeordnet. Die Maschine weist Mittel zum Halten der Papierrolle 100 auf, wie eine Einrichtung zum Lösen des Papieres 200, eine Einrichtung zum Ausbilden des Papierspleiß­ bereiches 300, eine Abfallpapierbeseitigungseinrichtung 400 wie sie nachfolgend im Detail beschrieben werden.
Die Einrichtung 100 zum Tragen der Papierrolle besteht aus einem horizontalen Paar von Armen 109, die vertikal schwenkbar angeordnet sind, wie dies in den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist. Das vordere Ende der Arme 109 ist mit drehbaren Wellen 110 versehen, die in Achs­ richtung der Wellen zurückziehbar sind. Eine dieser Wellen 110 wird vorwärts wie auch rückwärts durch einen Motor 210 angetrieben. Mit dem Vorstoß der Welle 110 in axialer Richtung zur Einführung in den Kern der Papierrolle 4 der zwischen auf dem Wagen 1 sich befindet, kann die Papierrolle 4 drehbar getragen werden und an­ triebsmäßig in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung bewegt werden. Die Halteposition der Papierrolle 4 durch die Einrichtung zum Halten bzw. Tragen 100 kann durch ent­ sprechendes Einstellen der Schwenkarme 109 justiert werden. Diese Justierung wird in Verbindung mit dem Durchmesser der Papierrolle 4 ausgeführt.
Die Papierrolle 4, deren Anfangsbereich für die Papier­ spleißung vorbereitet worden ist, kann der Rotations­ presse dadurch zugeführt werden, daß zunächst die Arme 109 soweit nach unten schwenken, bis sich die Papierrolle 4 auf dem Wagen 1 befindet, durch Zurückziehen der Wellen 110 aus dem Kern der Papierrolle 4 und durch an­ schließendes Anheben der Arme 109 in eine Position, wo die Arme keine Bewegung der Papierrolle 4 mit dem Wagen 1 stören (wie dies mit den unterbrochenen Linien in Fig. 2 gezeigt ist).
Die Einrichtung 200 zum Lösen des Papieres befindet sich direkt oberhalb der Papierrolle 4, die von der Halteein­ richtung 100, wie in Fig. 1 bis 8 gezeigt, getragen wird und sie weist einen Schneidführungsmechanismus 202 auf, einen Schneidmechanismus 203 und einen Papierlöseauszugs­ mechanismus 204. Es sei erwähnt, daß der Anfangsbereich 4 a der Papierrolle 4 diagonal geschnitten wird von beiden Seiten 4 b, um eine V-Configuration zu erhalten und dann mit Klebestreifen 5 in mehreren zentralen Bereichen fixiert wird (s. Fig. 4).
Der Schneidführungsmechanismus 202 befindet sich auf einem Rahmen 217 auf der Halteeinrichtung 100 und weist einen Hydraulikzylinder 219 (befestigt am Rahmen 217) neben der Papierrolle 4, einen Ausleger 221 an dem Zylinder 219 und ein Schneidführungselement 220, das mittels eines Gelenkes 222 befestigt ist, auf.
Das Schneidführungselement 220 besitzt, wie in den Fig. 6 und 8 dargestellt, einen Einlaß 220 a der gegenüberliegt einer lateralen Position 4 b des Oberflä­ chenbereiches 4 c der Papierrolle 4, einen Freiraum­ formabschnitt 220 b der eine vorstehende Oberfläche auf­ weist, die sanft den Einlaß 220 a fortsetzt und einen Schneidführungsbereich 220 c, der mit dem Freiraum­ formungsbereich 220 b verbunden ist.
Der Einlaß 220 a weist eine dünne blattähnliche Form auf, so daß er leicht unter den lateralen Bereich 4 b des Papierrollenanfanges 4 a gelangen kann. Der Schneid­ führungsbereich 220 c ist leicht gebogen, so daß er sich der Oberfläche der Papierrolle 4 anpaßt. Geeignete vorspringende Höhe des Freiraumformungsbereiches 220 b gemessen von der Oberfläche des Schneidführungsbereiches 220 c ist etwa 1,5 bis 2 mm. Der Oberflächenbereich 4 c gibt den Bereich der Papierrolle an, vom Anfangsende 4 a zu der Anbringungsposition für den Klebestreifen 5.
Durch Benutzung der Schneidführungseinrichtung 202 wird ein Freiraum oder Abstand 4 e unter dem Oberflächenbe­ reich 4 c, wie nachfolgend beschrieben, erzeugt.
Wenn die Führung 220 durch die Bewegung der Zylinder 219 abgesenkt wird, dann befindet sich der Einlaß 220 a und der Schneidführungsbereich 220 c gegenüber dem lateralen Bereich 4 b der Oberfläche 4 c der Papierrolle 4 (Fig. 9A und Fig. 9B). Diese gegenüberliegende Position kann dadurch eingestellt werden, daß eine Justierung der Bolzen 223 an dem Ausleger 221 erfolgt.
Wenn die Halteeinrichtung 100 die Papierrolle 4 in Richtung A dreht, dann gleitet der Einlaß 220 a unter den Oberflächenbereich 4 c der Papierrolle 4 und tritt unter den Bereich 4 c über den lateralen oder gewinkelten Schnitt im Bereich 4 b des Anfangsendes 4 a, das nicht befestigt ist, ein (Fig. 10A und Fig. 10B). Nach dem der Einlaß 220 richtig eingeführt ist, gelangt der Freiraumformbereich 220 b und der Schneidführungsbereich 220 c anschließend unter die Oberfläche 4 c. Dementspre­ chend wird ein Freiraum oder Abstand 4 e zwischen dem Oberflächenbereich 4 c und dem Schneidführungsbereich 220 c durch den Vorsprung 220 b gebildet (Fig. 11A und Fig. 11B).
Ein Eintrittssensor 224 (Fig. 6 und 10A), der ein Photo­ rohr aufweist, ist direkt oberhalb des Schneidführungs­ bereiches 220 c angeordnet, um zu überwachen, daß die Schneidführung 220 unter den Oberflächenbereich 4 c eingeführt wird. Zur geeigneten Durchführung dieser obigen Überwachung ist die Schneidführung 220 schwarz angestrichen. Wenn der Sensor 224 festgestellt hat, daß die Schneidführung 220 unter den Oberflächenbereich 4 c gelangt ist, dann spricht der Motor 210 auf ein über­ mitteltes Signal an, dahingehend daß die Arbeitsweise nach einem bestimmten Zeitintervall unterbrochen wird, d. h. daß die Drehbewegung der Papierrolle 4 automatisch angehalten wird, wenn die Führung 220 umfangsmäßig für eine bestimmte Länge 1 (Fig. 11B) eingeführt worden ist. Die eingeführte Länge 1 sollte etwa bei annähernd bei 300 mm liegen.
Der Ausleger 21, wie er in Fig. 6 gezeigt wird, trägt eine Düse 232 die komprimiertes Gas bspw. Druckluft in den Schneidbereich 4 b der Papierrolle 4 sprüht. Das Versprühen von Druckgas durch die Düse 232 während des Einführens des Schneidführungselementes 220 hebt den geschnittenen Abschnitt 4 b, wie dies in der Fig. 9A gezeigt ist, und erleichtert damit der Führung 220 richtig unter den Oberflächenbereich 4 c zu gelangen.
Der Aufbau der Schneidführungseinrichtung 202 ist nicht auf beschriebene Art beschränkt und jede Ausführung und jeder Typ der Einrichtung kann falls gewünscht verwendet werden an einem geeigneten Ort, solange wie die Einrichtung unter den Oberflächenbereich 4 c der Papierrolle 4 gleiten kann und damit lediglich eine Lage der Papierrolle abhebt.
Die Schneideinrichtung 203 ist dazu vorgesehen, den abgehobenen Bereich der Papierrolle entlang einer be­ stimmten Breite zu schneiden.
Im einzelnen besteht die Schneideinrichtung 203 aus einer Führungsschiene 225, die oberhalb der Papierrolle 4 angeordnet und an einem Rahmen 217 befestigt ist parallel zu der Papierrollenachse, einem bewegbaren Körper 226, der beweglich an der Führungsschiene 225 angeordnet ist, einem Antrieb (nicht gezeigt), der einen Kettenantrieb oder einen hydropneumatischen Zylinder aufweist, der den bewegbaren Körper 226 entlang der Führungsschiene 225 hin und her bewegt, einem hydropneu­ matischen Zylinder 227 nach unten weisend an dem bewegbaren Körper 226 und einem Schneider 229, der an eine Stange eines Zylinders 227 über einen Ausleger 228 befestigt ist. Der Schneider 229, wie er in Fig. 7 und Fig. 7A gezeigt ist, enthält eine Führung 229 a, die den Papier­ rollenoberflächenbereich 4 d berührt unter dem Oberflächen­ bereich 4 c und eine Schneidkante 229 b, die mit der Füh­ rung 229 a verbunden ist. Weiterhin ist der Schneider 229 schwenkbar an dem Ausleger 228 über ein Gelenk 230 ange­ ordnet und wird durch eine Plattenfeder 231 unter Vor­ spannung gehalten.
Bei Betätigung der Schneideinrichtung 203 wird eine anfängliche Breite des Oberflächenbereiches 4 c der Papier­ rolle 4, wie nachfolgend beschrieben, abgeschnitten.
Wenn der Schneider 229 durch Ausfahren des Zylinders 227 abgesenkt wird mit dem Schneidführungselement 220 unter den Oberflächenbereich 4 c, dann wird die Drehbe­ wegung der Papierrolle 4 gestoppt und die Führung 229 befindet sich an dem Schneidführungsbereich 220 c des Führungselementes 220 das quer nach außen freiliegt von der Papierrolle 4 (Fig. 12A und Fig. 12B).
Genauer gesagt befindet sich die Führung 229 a in einer Position gegenüber dem Freiraum oder Abstand 4 e. Der Schneider 229 wird dann leicht geschwenkt gegen den Widerstand der Feder 231, um die Führung 229 a mit dem Schneidführungsbereich 220 c richtig zu berühren. Bewegt man den bewegbaren Körper 220 dann entlang der Führungsschiene 225 entsprechend der obigen Anordnung, so bewegt sich auch der Schneider 229 parallel zu der Papierrollenachse und die Führung 229 a gleitet auf dem Schneidführungsbereich 220 c und tritt dann unter den Oberflächenbereich 4 c über den Freiraum 4 e ein. Gleichzeitig wird komprimiertes Gas aus der obener­ wähnten Düse 232 in den Freiraum 4 e gesprüht. Dieser zusätzliche Schritt sichert die Trennung und ein präziseres Schneiden zwischen dem Oberflächenbereich 4 c und dem Papierrollenabschnitt 4 d darunter.
Nachfolgend bei weiterer Bewegung des Schneiders 229 wird der Oberflächenbereich 4 c abgeschnitten, und zwar durch die Schneidkante 229 b (Fig. 13A und 13B). Wenn die Führung 229 a über den Schneidführungsbereich 220 c hinausgegangen ist, dann wird der Schneider durch die Federkraft der Feder 231 geschwenkt, wodurch sich die Führung 229 a, wie in der Fig. 13A gezeigt, in richtigen Kontakt mit dem Papierrollenbereich 4 d unter dem Oberflächenbereich 4 c kommt. Auch wenn die Berührungsfläche irregulär ist, schwenkt der Schneider 229, so daß sich die Führung 229 a unter der Federkraft der Feder 231 an die irreguläre Oberfläche anlegt. Entsprechend der obigen Ausbildung berührt die Führung 229 a den Papierrollenbereich 4 d unter der Oberfläche 4 c in der gewünschten Weise. Dementspre­ chend und zurückzuführen auf diese Ausbildung sowie die Tatsache, daß die Führung 229 unter den Oberflächenbereich 4 c vor dem Schneiden der Schneidkante 220 b eintritt, werden Nachteile, wie bspw. eine Mißausrichtung der Schneidkante 229 a in bezug auf die Oberfläche 4 c und eine Beschädigung des vorstehend erwähnten Papierrollen­ abschnittes 4 d vollständig ausgeschaltet und die Oberfläche 4 c wird richtig und ausreichend beschnitten.
Nachdem eine bestimmte Länge des Oberflächenbereiches 4 c abgeschnitten worden ist, kehren der Schneider 229 und die Schneidführung 220 in ihre Ausgangsposition automatisch zurück.
Die Papierlöseauszugseinheit 204 weist, wie in der Fig. 5 dargestellt, ein Prüfteil 241 für den gelösten Papier­ bereich auf, das vertikal beweglich ist auf der Oberfläche der Papierrolle sowie eine Düse 242 gegenüber dem erneuerten gelösten Ende 4 g der Papierrolle 4, welches durch die Schneidoperation des Schneidmechanismus 203 erfolgte.
Bei dem Papierlösauszugsmechanismus 204 wird durch Einblasen eines komprimierten Luftstromes aus der Düse 242 unter das gelöste Ende 4 g dieses gelöste Ende 4 g angehoben, so daß es an dem Prüfteil 241 anliegt. Dann wird durch Drehung der Papierrolle 4 um einen bestimmten Betrag in der Richtung zur weiteren Ablösung des Anfangs (in Richtung A) der gelöste Endbereich kontinuierlich angehoben entlang dem Prüfteil 242 entsprechend der Rotation der Papierrolle 4. Dementsprechend wird der gelöste Endbereich um den vorbestimmten Betrag, wie gestrichelt in Fig. 5 dargestellt, angehoben. Zu diesem Zeitpunkt, und zwar durch Anhalten des Einblasens des komprimierten Luftstromes aus der Düse 242 fällt das abgelöste Ende auf den Papierabsetz­ tisch 301. Durch weitere Drehung der Papierrolle 4 in Richtung A wird die Papierrolle 4 graduell abgewickelt, um das gelöste Ende 4 g auf die Absetzeinheit 400 zu führen, die nachfolgend im einzelnen beschrieben wird.
Die Einrichtung 300 zum Ausbilden des Spleißbereiches besteht aus einem Papierablegtisch 301, einem Klebestreifen­ anbringmechanismus 302 und einem Lappenanbringmechanismus 303.
Der Papierablagetisch 301 erstreckt sich nach rückwärts von oben auf die Papierrolle 4, die durch die Halteein­ richtung 100, wie in Fig. 2 gezeigt, gehalten wird.
Der Klebestreifenaufbringmechanismus 302 weist ein Hauptbedienungsteil 304 und ein Trennteil 305, wie in den Fig. 1, 2, 3, 14 und 15 gezeigt auf. Oberhalb des Tisches 301 ist ein Rahmen 315, der sich in axialer Richtung der Papierrolle erstreckt und ein Rahmenpaar 306 streckt sich von dem mittleren Bereich des Rahmens 315 in V-Konfiguration nach vorne. Ein Trennteil 305 ist bewegbar auf dem Rahmen 315 angeordnet, während der Teil 304 bewegbar auf dem Rahmen 306 gehalten ist.
Jedes Papierbedienungsteil 304 hat, wie in Fig. 3 und 15 dargestellt, ein verfahrbares Teil 307, das bewegbar auf dem Rahmen 306 gehalten ist, ein vertikales Teil 308, das vertikal gleitbar auf dem bewegbaren Teil 307 angeordnet ist, eine Klebestreifenrolle 309, die drehbar auf dem vertikalen Teil 308 befestigt ist, eine Streifenhaspel 310, eine Aufrollhaspel 311, eine Vielzahl von Führungsrollen 312, einen Streifenhalter 352, der schwenkbar auf dem vertikalen Teil 308 befestigt ist, einen Rollenpapierschneider 353, einen Rollenpapierhalter 354 und einen Streifenschneider 355, der zurückziehbar auf dem vertikalen Teil 308 befestigt ist.
Jedes bewegbare Teil 307 ist entlang dem Rahmen 306 hin- und hergehbar angetrieben, und zwar mittels eines nicht gezeigten Antriebes.
Das vertikale Teil 308 wird vertikal angetrieben mittels eines Zylinders (nicht gezeigt), der zwischen dem vertikalen Antriebsteil 308 und dem bewegbaren Teil 307 vorgesehen ist, und zwar zwischen einer Arbeitsposition, wo die Klebestreifenrolle 309 in Kontakt mit der Oberfläche des Tisches 301 (diese Position ist in den Fig. 16A und 17A gezeigt) und einer Ruheposition bewegbar ist (diese Position ist in den Fig. 15, 16B und 17B gezeigt).
Der periphere Bereich der Klebestreifenrolle 309 besteht aus einem elastischen Material bspw. Urethan-Kautschuk.
Die Streifenhaspel 310 ist im Umfangsbereich mit einem rollbaren doppelseitigen Klebestreifen 356 versehen, der auf seiner Oberfläche einen entfernbaren Schutzfilm 356 a aufweist. Der Streifen 346 wird durch die Klebe­ streifenrolle 309 geführt.
Die Aufrollhaspel 311 wird durch einen Motor 357 angetrieben, um den Schutzfilm 356 a aufzunehmen, der von der Klebestrei­ fenrolle 309 über die Führungsrolle 312 mit einem solchen Betrag geführt wird, der dem benutzten Klebestreifen entspricht.
Die Aufrollhaspel 311 wird nur angetrieben, wenn die Klebestreifenaufbringtätigkeit durchgeführt wird durch die entsprechende Klebestreifenrolle 309.
Der Streifenhalter 352 ist mit einer Nadel 352 a an seiner Spitze versehen und wird in einer Schwingbewegung zwi­ schen einer Halteposition, wo die Nadel 352 a den Klebe­ streifen der von der Klebestreifenrolle 309 (diese Position ist dargestellt in den Fig. 16A und 17A) geführt wird, durchdringen kann und einer Löseposition, wo die Nadel von dem Klebestreifen wegbewegt ist (diese Posi­ tion ist dargestellt in den Fig. 15, 16A und 17A).
Diese vorstehend erwähnte Schwingbewegung wird ausgeführt mittels eines Zylinders 358 der zwischen dem Halter 352 und dem vertikalen Teil 308 angeordnet ist. In dem Zu­ stand in dem sich der Streifenhalter 352 in seiner Halte­ position befindet, durchdringt die Nadel 352 a den Strei­ fen 356 und geht weiter in die periphere elastische Schicht der Klebestreifenrolle 309, wodurch der Klebe­ streifen 356 sicher um die Klebestreifenrolle 309 ge­ halten wird.
Der Rollpapierschneider 353 hat ein scheibenförmiges Blatt 353 a und wird angetrieben durch einen Zylinder 359 in einer Schwingbewegung zwischen einer Schneidposition, wo das Schneidblatt das Rollpapier auf dem Tisch 301 schneiden kann (diese Position ist dargestellt mit ausgezogener Linie in Fig. 15) und einer Halte- oder Ruheposition, wo das Schneidblatt im Abstand von dem Rollpapier auf dem Tisch 301 sich befindet (diese Position ist dargestellt mit unterbrochenen Linien in Fig. 15). Durch Bewegung des Hauptbedienungsteiles 304 mit jedem Schneider 353 in der Schneidposition wird der Anfang der Papierrolle auf dem Tisch 301 diagonal von beiden Seiten zur Mitte hin geschnitten, um den Anfang in V-Configuration auszubilden.
Der Rollpapierhalter 354 wird mittels eines Zylinders 360 schwingend angetrieben zwischen einer Halteposition wo der Halter den Anfangsbereich der Papierrolle gegen den Tisch 301 nahe der Klebestreifenrolle 309 hält (diese Position ist dargestellt in den Fig. 15, 16B und 17B) und einer Halte- oder Ruheposition, wo der Halter im Abstand von dem Tisch angeordnet ist (dargestellt in den Fig. 16A und 17A). Die Bewegung des Rollenpapier­ halters 354 wird synchronisiert mit der Schneidopera­ tion des Streifenschneiders 355 durchgeführt.
Der Streifenschneider 355 wird vor und zurück durch einen Zylinder 361 bewegt, und zwar zwischen einer Schneidposition, wo die Schneidkante gerade unter der Klebestreifenrolle 309 vorzeigt (diese Position ist dargestellt in Fig. 16B und 17B) und eine Halteposition wo der Streifenschneider im Abstand von der Klebestrei­ fenrolle 309 gehalten ist (diese Position ist dargestellt in den Fig. 15, 16A und 17A). Die Bewegung des Streifen­ schneiders wird ausgeführt nach Beendigung der Klebe­ streifenaufbringung.
Der Trennteil 305 bewegt sich entlang des Rahmens 315 zum Schneiden einer Spitze des V-förmigen Schnittendes ausgeführt vom Rollpapierschneider 353 zur abschließen­ den Ausbildung des Papierspleißendes 4 f, durch den der Anfangsbereich der Papierrolle 4 abgetrennt wird als Abfallpapierstreifen 40, der zu entfernen ist.
Die Einrichtung 303 zum Anbringen des Lappens, die sich oberhalb des im wesentlichen V-förmigen Endes 4 f der Papierrolle 4 befindet und am oberen Teil des Tisches 301, bringt ein Ende eines Lappens 314 b (Fig. 22A) dessen unterer Schutzfilm entfernt worden ist, auf das im wesntlichen V-förmige Ende 4 f der Papierrolle 4 auf. Die Einrichtung 303 zum Aufbringen des Lappens wird durch eine Platte 316 fest am Tisch 301 gehalten und besteht, wie in den Fig. 18 und 19 gezeigt, aus einer Lappenladeeinrichtung 317, einer Lappenhalteein­ richtung 318, einer Lappentransport/druckeinheit 319, einer Schutzfilmabführeinrichtung 320 und dergleichen.
Die Lappenladeeinrichtung 317 ist mit einer Lappenbox 321 ausgerüstet, die oben offen ist und die eine Anzahl von Lappenrohlingen 314 im Stapel aufnimmt. Die Lappenbox 321 wird durch einen Ausleger 322 gehalten, der an der festen Platte 316 befestigt ist.
Luft bläst nach oben durch die Öffnung 323 am Boden der Lappenbox 321 und hebt die gestapelten Rohlappen 314 an. Nicht gezeigt in der Figur ist, daß eine der Seiten­ wände der Lappenbox 321 geöffnet und geschlossen werden kann, so daß die Rohlappen 314 in die Lappenbox 321 von der Seite hineingepackt werden können. Die Seiten­ wand besteht aus einem transparenten Material, so daß die verbleibende Anzahl von Rohlappen 314 in der Lappen­ box 321 visuell überprüft werden kann.
Die Lappenladeeinrichtung 317 ist nicht auf die oben erwähnte Ausführung beschränkt, d. h. es kann jede be­ liebige Art und Form verwendet werden, solange sie im­ stande ist, Rohlappen 314 im Stapel aufzunehmen und die Positionierung möglich ist.
Wie in den Fig. 21, 21A und 21B gezeigt, ist jeder Lappen 314, der in der Lappenladeeinrichtung 317 vor­ handen ist, im wesentlichen rechteckig. Die Rohlappen 314 werden aus einem Trägerpapier 314′ geformt, dessen mitt­ lerer Bereich und umgekehrten Seitenbereiche entspre­ chend mit einem Klebebereich 324 versehen sind. Beide die obere und untere Oberfläche des Papierträgers 314′ sind mit einem unteren und oberen Schutzfilm 325 a und 325 b geschützt. Der obere Schutzfilm 325 b und der Papier­ träger 314′ auf dem Rohlappen 314 werden in zwei Bereiche um ein Ende des Rohlappens 314 geteilt, und zwar durch einen Trenneinschnitt 326.
Auf einer Seite des Einschnittes 326 des Lappens 314 befindet sich ein rückbehaltener Bereich 314 a der auf­ genommen und gehalten wird von der Lappenzurückhalte­ einrichtung (die später beschrieben wird) während auf der anderen Seite des Einschnittes ein nicht zurück­ behaltener Bereich vorgesehen ist oder ein Lappen 314 b ausgebildet ist, dessen Unterseite mit einem Schutzfilm 325 versehen ist, der entfernt wird, wenn er auf den Anfang des Streifens aufgebracht wird.
An dem nicht zurückzuhaltenden Bereich oder dem Lappen 314 b sind Einschnitte 327 ausgebildet, die dazu dienen, einen Streifenanfang von der äußeren Oberfläche der Rolle zu trennen. Der Lappen kann entlang des Ein­ schnittes 327 gerissen werden, so daß der Teil des Lap­ pens der am Anfang des Streifens angebracht ist dort bleibt, während der andere Teil der sich auf der äußeren Oberfläche der Papierrolle befindet, dort bleibt, wenn die Papierrolle kontinuierlich einer Rotationspresse zugeführt wird mittels der erfindungsgemäßen Einrichtung.
Der Lappen 314 b ist mit Schnitten 328 seitlich versehen, daß ein Ende des Lappens 314 b im wesentlichen dieselbe Form aufweist, wie eine Spitze des V-förmigen Endes 4 f der Papierrolle 4, wenn sie miteinander verbunden sind.
Die Lappenhalteeinrichtung 318 besteht aus einer Vakuum­ saugbox 329, die auf einer Seite der peripheren Wand der Lappenbox 321 angeordnet ist und einer Vakuumpumpe (nicht gezeigt) die mit der Vakuumsaugbox 329 verbun­ den ist, saugt Stück für Stück jeweils den oberen in der Lappenbox 321 gehaltene Lappen 314 an, wobei der verbleibende Bereich 314 a davon gegriffen wird.
Die Lappenzurückhalteeinrichtung 318 ist nicht auf die beschriebene Ausführung begrenzt, d. h. die Einrichtung kann beliebigen Aufbaues und Form sein, solange es möglich ist, eine entsprechende Aufnahme bzw. Halterung für die Lappen zu erreichen.
Die Lappentransport/-druckeinrichtung 319 besteht aus einer ersten Tragwelle 330, die von einem Ausleger 322 derart gehalten ist, daß sie rotieren kann, einem beweg­ baren Arm 331, dessen eines Ende durch die erste Trag­ welle 330 gehalten ist, eine zweite Tragwelle 332, die von dem anderen Ende des bewegbaren Armes 331 in der Weise getragen wird, daß sie rotieren kann, einem Vakuumsaugbecher 333, der von der zweiten Tragwelle 332 gehalten ist und der den nicht zurückbehaltenen Lappen­ bereich 314 b aufnimmt, während der zurückbehaltene Be­ reich 314 a von der Lappenzurückhalteeinrichtung 318 zurück­ behalten wird, eine nicht gezeigte Vakuumpumpe, die mit der Vakuumsaugeinrichtung 333 verbunden ist, einem An­ trieb 334, der den Vakuumsaugbecher 333 in einem Bereich von der Lappenaufnahmeposition (gezeigt mit ganzen Linien in Fig. 18) in eine Lappenaufbringposition (gezeichnet mit unterbrochenen Linien in Fig. 18) durch Drehen des bewegbaren Armes 331), bringt. Die Lappentransport/- druckeinrichtung 319 nimmt die Lappen 314 auf, die in der Lappenzurückhalteeinrichtung 318 mittels der Vakuumsaugeinrichtung 333 gehalten wird, entfernt den Schutzfilm 325 von dem nicht zurückbehaltenen Bereich oder Lappen 314 b in Verbindung mit der Einrichtung 318 bewegt den Lappen 314 b, dessen Schutzfilm entfernt worden ist zur Spitze des im wesentlichen V-förmigen Endes 4 f der Papierrolle 4, das sich auf der Spitze des Tisches 301 befindet und bringt ein Ende des Lappens 314 b auf die spitze Oberfläche des im wesentlichen V-förmigen Endes 4 f auf.
Die Antriebseinrichtung 334 für die Lappentransport/-druck­ einrichtung 319 besteht aus einem Erstantrieb 335, der den bewegbaren Arm 331 bewegt und dreht über eine vor­ gegebene Distanz und einem zweiten Antrieb 336, der den Vakuumsaugbecher 333 über die Distanz bewegt bzw. dreht entsprechend der Bewegung des bewegbaren Armes 331, so daß der Vakuumsaugbecher 333 in eine Lappenaufbring­ position gelangen kann, während er in einer bestimmten Höhe gehalten wird.
Im einzelnen besteht die erste Antriebseinrichtung 335 aus einer Welle 338, die so gehalten ist von einem Ausleger 337 an der festen Platte 316, daß sie drehen kann, einem Antriebskettenrad 339 an der Welle 338, einem angetriebenen Kettenrad 340 an der ersten Tragwelle 330, einer Kette 341, die um beide Kettenräder 339 und 340 verläuft, einem Hebel 342, der von der Transport­ welle 338 gehalten wird und einem Zylinder 343, der sich zwischen der festen Platte 316 und dem Hebel 342 be­ findet. Wenn der Zylinder 343 ausfährt, dann dreht sich die erste Tragwelle 330 durch die Kettenräder 339 und 340 und die Kette 341. Dementsprechend wird der beweg­ bare Arm 331 bewegt und dreht sich um dieselbe Ent­ fernung.
Die zweite Antriebseinrichtung 336 weist ein Antriebs­ kettenrad 344 auf, das sich an der ersten Tragwelle 330 befindet, ein angetriebenes Kettenrad 345, das sich an der zweiten Tragwelle 332 befindet und eine Kette 346, die um beide Kettenräder 344 und 345 gewunden ist. Wenn die erste Tragwelle 330 sich dreht, dann beginnt die zweite Tragwelle 332 sich ebenfalls zu drehen, und zwar durch die Kettenräder 344, 345 und die Kette 346. Dem­ entsprechend kann der Vakuumsaugbecher 333 sich be­ wegen und drehen um eine bestimmte Entfernung.
Der Vakuumsaugbecher 333 ist mit einer Ausnehmung 333 a an seinem Boden versehen, so daß ein Ende des Lappens 314 b nicht an der Spitze des Tisches 301 anhaftet, wenn das andere Ende des Lappens 314 b auf das im wesentlichen V-förmige Ende 4 f der Papierrolle 4 aufgebracht wird.
Die Lappentransport/-druckeinrichtung 319 ist nicht auf die obenbeschriebene Ausführung beschränkt. Eine Vor­ richtung beliebigen Aufbaues und Formen kann verwendet werden, solange es möglich ist, damit den nicht zurück­ behaltenen Bereich des Lappens aufzunehmen, während der zurückbehaltene Bereich 314 a in der Vorrichtung 318 verbleibt, wodurch der Schutzfilm 325 vom Lappen 314 b entfernt wird und wodurch ein Ende des Lappens 314 b dessen Schutzfilm entfernt worden ist, auf die Oberfläche des im wesentlichen V-förmigen Endes 4 f der Papierrolle 4 aufgebracht werden kann.
Die Schutzfilmabführeinrichtung 320 besteht aus einer Schutzfilmbox 347, die oben offen ist und die an der Lappenbox 321 angeordnet ist, einem Arm 348 der von der Schutzfilmbox 347 so getragen ist, daß er bewegbar und drehbar ist, einem Saugbecher 349 an dem Arm 348 der den entfernten Schutzfilm 325 aufnimmt, einer Vakuum­ pumpe (nicht gezeigt), die mit dem Saugbecher 349 ver­ bunden ist, einem Antrieb 350 dessen Hebel und Zylinder den Arm 348 dreht, um den Saugbecher 349 in den Bereich zwischen einer Schutzfilmaufnahmeposition (gezeigt mit durchgehenden Linien in Fig. 20C) und mit einer Schutz­ filmabführposition (gezeigt mit unterbrochenen Linien in Fig. 20C) bewegt. Die Schutzfilmentfernungsvorrichtung nimmt den entfernten Schutzfilm 325 auf und gibt ihn in die Schutzfilmbox ab.
Die Schutzfilmentfernvorrichtung ist nicht beschränkt auf die oben ausgeführte Gestaltung, vielmehr kann jede Form und jeder Aufbau benutzt werden, solange damit eine Abnahme und Lagerung des entfernten Schutzfilmes 325 möglich ist.
Obwohl nicht gezeigt in den Figuren befindet sich eine Kontrolleinrichtung zur Überprüfung der Schutzfilment­ fernung in einer geeigneten Position in dieser Anord­ nung. Ein lichtempfindlicher Detektor kann für diese Einrichtung verwendet werden. Die untere Kante der festen Platte 316 ist teilweise ausgeschnitten, so daß der Vakuumsaugbecher 333 und der bewegbare Arm 331 nicht mit der festen Platte 316 kollidieren können, wenn der Vakuumsaugbecher 333 von seiner Lappenaufnahmeposi­ tion in seine Lappenaufbringposition bewegt wird.
Oberhalb der Papierrolle 4 die von der Trageinheit 100 gehalten wird, ist eine vertikal bewegbare Bürste 370 und ein Lappenhalter 371 vorgesehen.
Mit der Papierspleißeinheit 300 in der oben angegebenen Art wird ein Papierspleißbereich ausgebildet an dem Anfang jeder Papierrolle, die sich auf dem Bearbeitungs­ tisch 300 befindet, und zwar in folgender Weise. Der Anfang der Papierrolle 4 wird auf den Tisch 301 geführt, und zwar infolge der Betätigung des Papier­ lösungs- und ausziehmechanismusses in Verbindung mit der Drehung der Papierrolle 4 in der Löseinrichtung durch die Trageinheit 100, wie es vorstehend be­ schrieben worden ist. Die Drehung der Papierrolle 4 wird dann angehalten, wenn ein sauberer und unbe­ schädigter Bereich der Papierrolle auf den Tisch 301 ge­ legt worden ist. Ob ein derartiger sauberer und unbe­ schädigter Bereich der Papierrolle sich auf dem Tisch 301 befindet, wird mittels eines Detektors festgestellt, der eine Photozelle oder dergleichen (nicht gezeigt) besitzt.
Wenn ein sauberer und unbeschädigter Bereich der Papier­ rolle auf den Tisch 301 gelegt worden ist, dann wird das vertikale Teil 308 jedes Bedienungsteiles 304, das sich zu beiden Seiten der Papierrolle befindet, abge­ senkt in die Arbeitsposition und der Endbereich jedes Klebestreifens 356 wird gegen das Papier gepreßt, um mittels der Klebestreifenrolle 309 dieses auf das Papier aufzubringen.
Dann wird jeder Halter 352 in eine Position zur Lösung des Halters und jedes Bedienungsteil 304 wird in Richtung auf die Mittellinie des Papieres bewegt. Ent­ sprechend dieser Bewegung werden Klebestreifen 356 auf das Papier aufgebracht, um ein erneuertes Ende aus­ zubilden, das zwei Klebestreifen 356 sich gegenüber­ liegend in V-Configuration, wie in den Fig. 16A und 22A dargestellt, aufweist.
Wenn der Klebestreifen 356 aufgebracht werden soll, dann muß zunächst der Schutzfilm 356 a abgezogen werden, es erfolgt die Zuführung des Schutzfilmes 356 a zu der Auf­ rollhaspel 311. Durch diese Anordnung wird der Schutzfilm 356 automatisch abgezogen von jedem Klebestreifen 356 und auf die Aufrollhaspel 311, wie in der Fig. 17A dargestellt, aufgewickelt.
Wenn die Aufbringung des Klebestreifens 356 beendet ist, dann bewegt sich das vertikale Teil 308 nach oben in die Halteposition, wie sie in den Fig. 16B und 17B gezeigt ist, und anschließend bewegt sich der Streifenschneider 355 in die Schneidposition, um den Klebestreifen in einer Position zu schneiden zwischen dem aufgeklebten Ende und dem Klebestreifenroller 309. Das geschnittene Ende des Klebestreifens 356 wird auf der Klebestreifen­ rolle 309 durch den Streifenhalter 352 gehalten. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich jeder Klebestreifen an der Klebestreifenrolle 309 in der Halteposition, wie sie in den Fig. 16B und 17B gezeigt ist. Der Bereich der Papierrolle 4 wo die Klebestreifen aufgebracht sind, wird durch einen Papierhalter 354, der in die Halte­ position gebracht ist, gegen den Tisch 301 gedrückt. Durch diese Arbeitsweise werden die Klebestreifen 356 sicher geschnitten.
Wenn der Aufbring- und Schneidvorgang für die Klebe­ streifen 356 abgeschlossen ist, dann wird das Haupt­ bedienungsteil 304 zurück in seine Ausgangsposition gebracht und der Papierschneider 353 wird in die Schneid­ position gefahren. In Übereinstimmung mit der Bewegung des Hauptbedienungsteiles 304 von beiden Seiten in Richtung auf die Mitte des Anfanges der Papierrolle auf den Tisch 301 wird das Papier in V-Configuration längs jedes Klebestreifens geschnitten, und zwar durch die Schneiden 353 a des Schneiders 353. Es sei erwähnt, daß die V-Schnittlinie an der Spitze diskontinuierlich ist. Der Schneidvorgang kann zusammen mit dem Aufbring­ vorgang der Klebestreifen 356 durchgeführt werden.
Wenn der Schneidvorgang durch den Schneider 353 abge­ schlossen ist, dann tritt die Trenneinrichtung 305 in Funktion und schneidet den diskontinuierlichen Spitzen­ bereich der V-förmigen Schnittlinie ab. Durch die Schneidfunktion der Trenneinrichtung 305, wird das Papier auf dem Bearbeitungstisch 301 von dem schmutzigen und beschädigten Abfallabschnitt 40 abgetrennt und es wird dadurch der Anfangsbereich als Spleißabschnitt 4 f in V-Configuration (Fig. 22A) erzeugt. Der Abfallpapier­ streifen 40 wird dann ausgeworfen vom Tisch 301, und zwar durch den Auswerfmechanismus 433 der Abfallpapier­ entferneinheit 400, die nachfolgend im einzelnen näher beschrieben werden soll.
In der Mitte des Spleißendes 4 f wird dann ein Lappen 314 durch den Lappenaufbringmechanismus 303 angebracht.
Die Lappen 314 in der Lappenbox 321 werden nach oben gedrückt durch eingeblasene Luft durch die Öffnungen 323 die sich im Boden der Box befinden und der oberste Lappen 314 wird von der Vakuumsaugbox 329 abgenommen und zurückgehalten, die Teil der Lappenrückhaltevor­ richtung 318 ist (s. Fig. 20A). Zu diesem Zeitpunkt wird wie angegeben der Bereich 314 a des Lappens 314 von der Vakuumsaugbox 329 gehalten.
Wenn die Lappenzurückhalteeinrichtung 318 einen Lappen zurückhält, dann beginnt die Lappentransport/-druckein­ richtung 319 ihre Funktion und der Vakuumsaugbecher 333 nimmt die Fläche des nicht zurückgehaltenen Bereiches des Lappens 314 b auf und hält diesen, wie dies in den Fig. 20A und 20B gezeigt ist.
Wenn der Vakuumsaugbecher 333 den Lappen 314 b aufnimmt und hält dann bewirkt der Antrieb 334, daß der beweg­ bare Arm 331 sich bewegt und rotiert, wodurch der Vakuumsaugbecher 333 von der Lappenaufnahmeposition in die Lappenauflegposition (Fig. 20C) verlagert wird. Zu diesem Zeitpunkt, da der zurückbehaltene Bereich 314 a in der Vakuumsaugbox 329 gehalten wird, wird ein Schnitt 326 zur Erleichterung der Entfernung des nicht zurück­ gehaltenen Bereiches 314 b (mit Ausnahme des zurückbe­ haltenen Bereiches 314 a) von dem Schutzfilm 325 a, und der Bereich 314 b wird entlang des Einschnittes 326 von dem Vakuumsaugbecher 333 abgetrennt, wenn dieser von der Aufnahmeposition in die Aufbringposition gelangt. Wenn der nicht zurückbehaltene Bereich 314 b des Lappens der den entsprechenden Bereich des oberen Films 325 b darauf hat in die Lappenaufbringposition bewegt wird, dann wird der gesamte untere Schutzfilm 325 a abgetrennt von dem nicht zurückbehaltenen Bereich 314 b und in der Box 321 belassen.
Wenn der nicht zurückbehaltene Bereich 314 b die Aufbring­ position erreicht dann wird ein Ende des Bereiches 314 b das die untere Klebeschicht 324 darunter hat, mittels eines Anpreßvorganges des Vakuumsaugbechers 333 an die Spitze der Oberfläche des V-förmigen Endes 4 f der Papier­ rolle 4, die sich auf dem Tisch 301 (Fig. 22A) befindet aufgebracht. Zu diesem Zeitpunkt haftet das andere Ende des nicht zurückbehaltenen Abschnittes 314 b nicht an dem oberen Teil des Tisches 301, da sich die Ausnehmung 333 a in dem Boden des Vakuumsaugbechers 333 befindet.
Der untere Schutzfilm 325 a, der den zurückbehaltenen Bereich 314 a darauf hat und der durch die Zurückhalte­ einrichtung 318 gegriffen worden ist, wird durch den Saugbecher 349 der Schutzfilmabführeinrichtung 320 der sich oberhalb der Box 347 in die Box abgelegt. Wenn der Saugbecher 349 den unteren Schutzfilm 325 a ergreift, dann hält die Einrichtung 318 an, um den zurückbleibenden Bereich 314 a locker zu lassen.
Wenn der nicht zurückbehaltene Bereich 314 b auf die Oberfläche des V-förmigen Endes 4 f der Papierrolle 4 aufgebracht worden ist, dann wird die Papierrolle 4 wieder aufgewickelt. Schließlich wird das andere Ende des Lappens 314 auf die äußere Oberfläche der Papier­ rolle 4 (Fig. 22B) aufgebracht.
In der Zwischenzeit ist das Spleißende 4 f sicher um die Papierrolle 4 gewickelt worden, durch die Wirkung der Bürste 370. Das Spleißende 4 f ist auf der Papierrolle 4 mit dem Lappen 314 sicher fixiert, und zwar durch die Hilfe des Lappenhalters 371.
Anschließend wird die Papierrolle 4 von den Armen 109 gelöst und mittels des Wagens 1 der Rotationspresse zugeführt. Hierbei werden die Arme 109 in eine Position angehoben, wo diese die Bewegung der Papierrolle 4 nicht stören.
Die Einrichtung 400 zum Entfernen des Abfallpapieres ist in den Fig. 1, 2, 3, 23, 24 und 25 beschrieben und weist einen Rahmen 401 auf, der rückwärtig an dem Bearbeitungstisch 301 angeordnet ist sowie erste und zweite Förderer 402 und 403, die sich am Rahmen 401 befinden, einen Mechanismus der Träger für die Förderer aufweist, einer Führung für den Abfallpapierstreifen 40 und einem Auswurfmechanismus 433.
Der Rahmen 401 besteht aus Rechteckrohren oder derglei­ chen und ist angebracht an einem Durchgang zum Abführen des Abfallpapierstreifens 40, der von der Papierrolle abgeschnitten worden ist.
Der erste Förderer 402 und der zweite Förderer 403 sind an dem Durchgang für den Abfallpapierstreifen 40 ange­ ordnet und so ausgebildet, daß sie eine V-Anordnung aufweisen zum Aufrollen des Papieres, wobei der Abfall­ papierstreifen 40 aufgenommen und zylindrisch aufgerollt wird und eine parallele Position zum Komprimieren und Abgeben des aufgerollten Papieres, wobei das aufgerollte unbrauchbare Papier flach zusammengedrückt und abge­ worfen wird.
Der erste Förderer 402 weist eine erste Antriebswelle 406 auf, die drehbar und horizontal im unteren Teil des Rahmens 401 angeordnet ist, in Lagern oder der­ gleichen, eine Mehrzahl von ersten unteren Stützen 407 die drehbar an der ersten Antriebswelle 406 über Lager angeordnet sind, einen ersten Träger 408 der aus Vier­ kantrohren besteht die an den unteren Stützen befestigt sind parallel zu der ersten Antriebswelle 406, einer Mehrzahl von ersten angetriebenen Riemenscheiben 409 die in geeigneten Abständen mit der ersten Antriebs­ welle 406 in Eingriff stehen, eine Mehrzahl von ausdehn­ baren und einstellbaren ersten oberen Stützen 410 die parallel angeordnet am ersten Träger 408 in geeigneten Abständen sind, eine Vielzahl von ersten angetriebenen Riemenscheiben 411 die drehbar an der oberen Stütze 410 über Lager angeordnet sind und die eine Position gegen­ über den entsprechenden ersten antreibenden Riemenschei­ ben 402 einnehmen und eine erste Anzahl flacher Riemen, die mit beiden Riemenscheiben 409 und 410 in Eingriff stehen.
Der erste Förderer 402 hat neun erste flache Riemen insgesamt entsprechend der Breite des Abfallpapierstrei­ fens 40 und diese Riemen sind so ausgebildet, daß sie in einer speziellen Richtung laufen.
Bei dieser Ausführung der vorliegenden Erfindung läuft ein erster Riemen 412 in einer speziellen Richtung durch einen ersten Getriebemotor 415 der quer zum Rahmen 401 angeordnet ist und einen ersten Antrieb 416 zwischen der Ausgangswelle des Getriebemotors 415 und der ersten Antriebswelle 406. Bei der gezeigten Ausführung sind die Förderer mit flachen Riemen 412 versehen, jedoch können auch andere Mittel als Riemen, wie Ketten oder dergleichen für die Erfindung benutzt werden.
Der erste Förderer 402 ist durch eine erste Förderer­ halteinrichtung gehalten, die einen ersten Arm 413 und einen ersten hydropneumatischen Zylinder 414 auf­ weist, so daß der obere Bereich des Förderers in der rechten und linken Richtung auf der ersten Antriebs­ welle 406 drehen kann, wie dies in der Fig. 25 gezeigt ist. Der erste Förderer 402 kann bei dieser Ausführung sich dadurch bewegen, daß der erste Arm 413 und der erste hydropneumatische Zylinder 414 zwischen dem Rahmen 1 und dem ersten Träger 408 angeordnet sind und durch Steuerung des ersten hydropneumatischen Zylinders 414.
Der zweite Förderer 403 befindet sich in einer Position gegenüber dem ersten Förderer 402 in einem vorbestimmten Abstand.
Der zweite Förderer 403 weist grundsätzlich denselben Aufbau wie der erste Förderer 402 auf und besteht im einzelnen aus einer zweiten Antriebswelle 417, einer zweiten unteren Stütze 418, einem zweiten Träger 419, zweiten antreibenden Riemenscheiben 420, zweiten oberen Stützen 421, zweiten angetriebenen Riemenscheiben 422 und einem zweiten flachen Riemen 423 usw.
Der zweite Förderer 403 wird durch eine zweite Halte­ einrichtung getragen, wobei der obere Bereich des För­ derers, wie in der Fig. 25 gezeigt, in rechter und linker Richtung bewegbar ist und auf der zweiten Antriebs­ welle 417 rotiert. Die zweite Förderertrageinrichtung weist einen zweiten Arm 424 und einen zweiten hydro­ pneumatischen Zylinder 425 auf zwischen dem Rahmen 401 und dem zweiten Träger 419.
Der zweite flache Riemen 423 für den zweiten Förderer 403 kann in über umgekehrter Richtung betrieben werden und wird angetrieben durch einen Getriebemotor 426, der quer am Rahmen 401 angeordnet ist und einen zweiten Antriebsmechanismus 427 zwischen dem Getriebemotor 426 und der zweiten Antriebswelle 417.
Die Bewegung der zwei Förderer 402 und 403 durch Steue­ rung des ersten und zweiten hydropneumatischen Zylinders bewirkt, daß die Förderer eine V-förmige Aufrollposition einnehmen (s. Fig. 25A) und eine parallele Komprimier- und Abwurfposition (s. Fig. 25C).
Obwohl in der Ausführung nicht dargestellt, sind die zwei Förderer 402 und 403 so ausgebildet, daß sie horizontal beweglich und einstellbar sind, um die Entfernung zwischen jeder Antriebswelle 406 und 417 durchaus Nutzung einer entsprechenden nicht dargestellten Justiereinrichtung zu ermöglichen. Wenn die Förderer 402 und 403 ihre Position ändern, dann bewegen sich auch die Getriebe­ motoren 415 und 426 synchron mit ihren Antriebswellen 406 und 417.
Ebenfalls nicht dargestellt in dieser Ausführung ist, daß die zwei Förderer 402 und 403 mit Tragplatten ver­ sehen sind, die nicht nur dazu dienen ein Lockern der flachen Riemen 412 und 413 zu verhindern, sondern auch den Abfallpapierstreifen 40 richtig und genau zu kom­ primieren.
Als Führungseinrichtung für das obenerwähnte unbrauch­ bare Papier ist eine Eintrittsführung 428, eine erste Führung 445 und eine zweite Führung 447 vorgesehen.
Die Eintrittsführung 428 befindet sich im oberen Bereich des Rahmens 401 und gibt den Abfallpapierstreifen 40, der von dem Tisch 301 abgegeben worden ist zum ersten Förderer. Die Eintrittsführung 428 weist eine Führungs­ platte 429 auf, die an dem Rahmen 401 befestigt ist, eine Mehrzahl von streifenähnlichen unteren Platten 430 die mit der Führungsplatte 429 in regelmäßigen Abständen verbunden sind, eine Vielzahl oberer Führungsplatten 432 die über Stützen 431 mit dem Rahmen 401 verbunden sind und über dem oberen Teil der unteren Führungsplatte 430 sich befinden und weiter Teile auch. Die Führungsplatte 429 leitet den Abfallpapierstreifen 40 zu dem ersten Fördere 402 über den Freiraum zwischen der unteren Führungsplatte 430 und der oberen Führungsplatte 432. Die untere Führungsplatte 430 und die obere Führungs­ platte 432 sind so angeordnet, daß diese Platten nicht kollidieren mit der Bewegung des ersten Förderers 402.
Die erste Führung 445 befindet sich am Ende des ersten Förderers 402 und leitet den Abfallpapierstreifen 40 genau auf den ersten flachen Riemen 412 zu dem zweiten flachen Riemen 423. Die erste Führung 445 weist eine Mehrzahl extrem flexibler Führungsplatten 446 auf, die abwechselnd mit den ersten flachen Riemen 412 angeordnet sind. Jedes Ende der Führungsplatten 446 ist an der nicht dargestellten Tragplatte angebracht. Die Festig­ keit der Führungsplatten 446 ist so bestimmt, daß sie ein weiches Führen des Abfallpapierstreifens 40 beim Komprimieren und Abwärtsführen nicht verhindern.
Die zweite Führung 447 befindet sich oberhalb der zwei Förderer 402 und 403 und führt sanft den Papierstreifen 40 auf den zweiten flachen Riemen 423 zu den ersten flachen Riemen 412 und rollt das Abfallpapier zylindrisch auf. Die zweite Führung 447 weist eine Mehrzahl von Tragarmen 449 auf an der Welle 448 die drehbar in regel­ mäßigen Abständen vom Rahmen 401 gehalten werden und eine halbbogenförmige Führungsplatte 415 die an jedem Tragarm 449 angebracht ist und sich oberhalb der zwei Förderer 402 und 403 befindet. Der Tragarm 449 ist über eine Feder 451 zwischen den Tragarm 449 und dem Rahmen 401 ge­ halten, während Justierbolzen 452 die sich an der Basis des Tragarmes 449 befinden, die Abwärtsdrehbewegung des Tragarmes 449 kontrollieren.
Die halbbogenförmige Führungsplatte 450 ist so angeordnet, daß diese Platte nicht mit dem zweiten Förderer 403 kollidiert bei einer Positionsänderung des Förderers und sie ist in derselben imaginären vertikalen Ebene zu der oberen und unteren Führungsplatte 432 und 430 angeordnet.
Die Auswurfeinrichtung 433, die obligatorisch Abfallpapier­ streifen 40 auf der ersten Führungsplatte 429 zum ersten Förderer 402 leitet, befindet sich oberhalb der Ein­ trittsführung 428. Diese Auswurfeinrichtung 433 weist eine Antriebswelle 434 auf, die horizontal und drehbar in dem Rahmen 401 im unteren Bereich der Führungsplatte 429 angeordnet ist, eine Antriebsrolle 435, die mit der Antriebswelle 434 in regelmäßigen Abständen verbunden ist, wobei die äußere Oberfläche gering über die Füh­ rungsplatte 429 vorsteht, eine Antriebsmaschine 438 zum Drehen der Antriebswelle 434, die einen Motor 436 aufweist, der seitlich am Rahmen 401 befestigt ist und einen Antrieb 437, eine Welle 440, die über ein Lager 439 mit dem Rahmen 401 verbunden ist, eine Mehrzahl von beweglichen Armen 441 die in regelmäßigen Abständen an der Welle 440 angeordnet sind, eine angetriebene Rolle 442, die mit dem bewegbaren Arm 441 über ein Lager verbunden ist und die mit der Antriebsrolle 435 in Kontakt bringbar ist, einen hydropneumatischen Zylinder 443 zwischen dem Rahmen 401 und der Antriebswelle 434, wobei die angetriebene Rolle 442 ihre Position in zwei verschiedenen Wegen ändern kann, d. h. sie kann in Be­ rührung kommen oder außer Eingriff kommen mit der ange­ triebenen Rolle 435 sowie ein Arm 444 usw.
Die Führungsplatte 429 ist teilweise ausgeschnitten ent­ sprechend der Anordnung der angetriebenen Rollen 435.
Die Abfallpapierführungseinrichtung 433 leitet Abfall­ papierstreifen 40 zum ersten Förderer 402, wobei die Drehkraft der angetriebenen Rolle 435 ausgenutzt wird, und zwar durch Berührung der angetriebenen Rolle 442 mit der angetriebenen Rolle 435, wobei der Abfallpapier­ streifen 40 zwischen den zwei Rollen 435 und 442 über­ einandergelegt wird.
Unterhalb der Förderer 402 und 403 ist ein Wagen 453 zum Sammeln der Abfallpapierstreifen vorgesehen. Beide Enden des Wagens 453 sind offen mit einem Paar entfernbarer Abdeckplatten auf der Oberseite. Ein Freiraum oder Abstand 455 ist zur Sammlung des komprimierten Abfallpapierstreifens 40 zwischen dem Paar entfernbarer Abdeckplatten 454 ausgebildet.
Die Arbeitsweise der Abfallpapierentferneinrichtung 400 ist wie folgt.
Nach dem der Abfallpapierstreifen 40 geschnitten und abgetrennt worden ist von der Papierrolle sowie vom Tisch 301 abgegeben worden ist, tritt die Abfallpapier­ führungseinrichtung 433 in Funktion und führt den Ab­ fallpapierstreifen zu dem ersten Förderer 402 über den Freiraum oder Abstand zwischen der oberen und unteren Führungsplatte 432 und 430 der Führung 428.
Der Abfallpapierstreifen 40 der den ersten Förderer 402 erreicht hat, wird diagonal nach unten durch den ersten flachen Riemen 412 geführt und genau an den zweiten Förderer 403 über die Führungsplatte 446 der ersten Führung 445 abgegeben.
Anschließend wird der Abfallpapierstreifen 40 zu dem zweiten Förderer 403 geführt und diagonal nach oben durch den zweiten flachen Riemen 423 und zurück zu dem ersten flachen Riemen 412 geführt durch die halbbogen­ förmige Führungsplatte 450 der zweiten Führung 447.
Auf diese Weise wird, wie in der Fig. 25B gezeigt, der Abfallpapierstreifen 40 aufgerollt durch die Funktion der beiden Förderer 402 und 403 und die zwei Führungen 445 und 447.
Während des Aufrollens befinden sich die zwei Förderer in einer V-förmigen Aufrollposition.
Nach dem der Abfallpapierstreifen 40 vollständig aufge­ rollt worden ist zu einer zylindrischen Form, halten die zwei flachen Riemen 412 und 413 an, und der erste und der zweite hydropneumatische Zylinder 414 und 425, die sich in der ersten und zweiten Trageinrichtung befinden, werden aktiviert und bewegen die beiden Förderer in eine Richtung, wie sie mit dem Pfeil in Fig. 25C gezeigt ist. Hieraus resultiert, daß die zwei Förderer 402 und 403 den Abfallpapierstreifen 40 flach pressen.
Nach dem der Abfallpapierstreifen 40 flach gepreßt ist, ändert der zweite flache Riemen seine Bewegungsrichtung während der erste flache Riemen normal bewegt wird, um die Förderrichtung nach unten zu legen, wie dies in Fig. 25D gezeigt ist, um den Abfallpapierstreifen 40 in den Wagen 453 abzugeben.
Entsprechend den obenerwähnten Schritten ist das unbrauch­ bare vom Tisch 301 abgegebene Papier sukzessiv behan­ delt.
Der Aufbau der obenerwähnten zwei Förderer 402 und 403 ist nicht beschränkt auf die beschriebene Ausführung, vielmehr kann jede andere Form oder Ausführung benutzt werden, die imstande ist, ein zylindrisches Aufrollen, ein Flachpressen und ein Abgeben des Abfallpapierstrei­ fens 40 durchzuführen.
Auch die zahlreichen Einrichtungen einschließlich des ersten Förderers, des zweiten Förderers, der Führung 428, der ersten Führung 445 und der zweiten Führung 447 sind nicht auf die beschriebene Ausführung beschränkt und können so gestaltet sein, daß sie in geeigneter Weise den Abfallpapierstreifen 40 an dem vorbestimmten Ort abgeben.
Auch die Auswurfeinrichtung ist nicht auf die beschrie­ bene Ausführung beschränkt.
Die Arbeitsweise der vorstehend erwähnten Einrichtungen 100, 200, 300 und 400 wird automatisch gesteuert durch eine Kontrolleinheit 500, die sich an der Seite der Schiene, wie in Fig. 1 gezeigt, befindet.

Claims (14)

1. Vorbereitungsmaschine zum Spleißen von Papierrollen (4), gekennzeichnet durch einen Papierrollenträger (100) zum Entfernen und drehbaren Aufnehmen einer Papierrolle (4), deren Anfang mit Ausnahme wenigstens der Seitenbereiche, durch Klebestreifen fixiert ist, sowie zum Vorwärts- und Rückwärtsdrehen der Papierrolle (4), eine Einrichtung (200) zum Lösen des Papierrollenanfanges an dem Papierrollenträger (100), wobei das Lösen des Anfanges (4 a) durch Abschneiden eines Oberflächenbereiches (4 c) der Papierrolle (4) erfolgt, eine Einrichtung (300) zum Formen des Papierspleißbereiches zum Abschneiden einer ausgezogenen bestimmten Länge eines Papierabfallstreifens (40) an der Papierrolle (4), der von der Einrichtung (200) zum Lösen des Papieranfanges freigegeben wurde und zum Aufbringen eines doppelseitigen Klebestreifens (356) auf das so erneuerte Anfangsende (4 a) der Papierrolle (4) und einer Einrichtung (400) zum Entfernen des Abfallstreifens (40), der vom Anfang (4 a) der Papierrolle (4) durch die Einrichtung (300) zum Formen des Papierspleißbereiches abgeschnitten worden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (200) zum Lösen des Papierrollenanfanges gekennzeichnet ist durch einen Schneidführungsmechanismus (202) mit einer Schneidführung (220), die unter den Oberflächenbereich (4 c) der Papierrolle (4) über einen Querbereich (4 b) gleiten kann, um darunter einen Freiraum (4 e) zu erzeugen, wenn die Papierrolle (4) sich in einer Richtung dreht, die ein Abrollen ermöglicht, einen Schneidmechanismus (203) mit einem Schneider (209), der in axialer Richtung der Papierrolle (4) hin- und hergehen kann und der durch den Freiraum unter den Oberflächenbereich (4 c) tritt, um eine anfängliche Breite des Papierrollenoberflächenbereiches (4 b) abzuschneiden.
3. Maschine nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (300) zum Formen des Papierspleißbereiches gekennzeichnet ist durch einen Bearbeitungstisch (301), auf dem sich ein Streifen des Papieres, das von der Einrichtung (200) zum lösen des Papieres gelöst und durch die Drehung der Papierrolle (4) ausgezogen worden ist, einer Einrichtung (302) zum Aufbringen eines Klebestreifens, und zwar eines doppelseitigen Klebestreifens (356) in V-Konfiguration mit einem entfernbaren Schutzfilm darauf auf den von der Papierrolle abgezogenen Papierstreifen, der sich auf dem Bearbeitungstisch (301) befindet, wie auch zum V-förmigen Schneiden entlang des aufgebrachten doppelseitigen Klebestreifens (356) zum Entfernen des ausgezogenen Papierstreifens, der zum Abfallpapier (40) wird, und einem Lappenanbringmechanismus (303) zum Anbringen eines Lappens (314 b) an der Spitze des V-förmigen Anfanges (4 a) der Papierrolle (4), die durch die Einrichtung (302) zum Aufbringen des Klebestreifens geformt worden ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (400) zur Entfernung des Abfallpapieres gekennzeichnet ist durch einen Entfernmechanismus (433) zur Entfernung des Abfallpapierstreifens (40), der von der Papierrolle (4) abgeschnitten worden ist, ein Paar erster und zweiter Förderer (402, 403), die gegenüberliegend unterhalb des Endes des Durchganges zur Abführung des Abfallpapierstreifens (40), der von dem Abführmechanismus (403) entfernt worden ist, liegen, wobei der erste Förderer (402) das Abfallpapier in Abwärtsrichtung und der zweite Förderer (403) das Abfallpapier selektiv in Richtung nach oben oder nach unten fördern kann, eine bogenförmige zweite Führung (447) über beiden Förderern (402, 403) und einen Mechanismus, der es beiden Förderern (402, 403) ermöglicht, eine V-förmige Konfiguration einzunehmen zum Aufrollen des Abfallpapierstreifens (40) zusammenwirkend mit der zweiten Führung (447) sowie zum Einnehmen einer im wesentlichen vertikalen parallelen Position zum flachen Zusammenpressen des aufgerollten Abfallpapierstreifens (40) und zum Abführen des flachen aufgerollten Papierstreifens (40) in Abwärtsrichtung.
5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidführung (220) einen Einlaß (220 a) aufweist, der angrenzend an den Querbereich (4 b) des Oberflächenbereiches (4 c) der Papierrolle (4) vorliegt und einen Freiraumformbereich (220 b), der eine vorspringende Fläche aufweist, die sanft vom Einlaß (220 a) ausgeht.
6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneider (229) eine Führung (229 a) aufweist, die die Papierrolle (4) unter dem Oberflächenbereich (4 c) berühren kann, und eine Schneidkante (229 b), die mit der Führung verbunden ist und sich von dieser nach oben erstreckt.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneider (229) schwenkbar gelagert ist und ständig durch eine Feder (231) so unter Druck steht, daß die Führung (229 a) die Papierrolle (4) richtig unter dem Oberflächenbereich (4 c) berührt, wenn sie darauf liegt.
8. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (200) zum Lösen das Papieranfanges eine Düse (242) aufweist, die ein Druckgas, wie bspw. Druckluft, auf einen quergeschnittenen Bereich (4 b) des Papierrollenanfanges (4 a) sprüht.
9. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (242) das Druckgas in den Freiraum (4 e) sprüht.
10. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (302) zum Aufbringen des Klebestreifens ein Hauptbearbeitungsteil (304) bewegbar auf dem Bearbeitungstisch (301) aufweist, der eine Streifenhaspel (310) besitzt, auf der der aufgerollte doppelseitige Klebestreifen (356) mit einem entfernbaren Schutzfilm darauf gehalten ist, eine Klebestreifenrolle (309) zum Aufbringen des doppelseitigen Klebestreifens (356) auf den ausgezogenen Papierstreifen der Papierrolle (4) auf dem Bearbeitungstisch (301), einen Streifenträger (352) zum Aufpressen eines Endes des doppelseitigen Klebestreifens (356) gegen die Klebestreifenrolle (309), einen Streifenschneider (355) zum Schneiden des doppelseitigen Klebestreifens (356), der auf dem Papieranfang (4 a) auf dem Bearbeitungstisch (301) aufliegt in einem Teil nahe der Klebestreifenhaspel (310) und ein Papierrollenschneider (353) zum Schneiden des ausgezogenen Papierstreifens auf dem Bearbeitungstisch (301) in V-Konfiguration.
11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptbearbeitungsteil (304) eine Aufwindehaspel (311) zum Aufwinden des von dem doppelseitigen Klebestreifens (356) abgezogenen Schutzfilmes aufweist.
12. Maschine nach Anspruch 3, wobei der Lappenaufbringmechanismus gekennzeichnet ist durch eine Ladeeinrichtung (317) zum Aufbewahren der Lappen (314) in Stapeln, einer Lappenhaltevorrichtung (318) zum Ergreifen des zurückbleibenden Teiles (314 a) des obersten Lappens (314), eine Lappentransport/-druckeinrichtung (119) zum Entfernen des unteren Schutzfilmes (325 a) von dem nicht zurückgehaltenen Bereich zur Herstellung eines Lappens (314 b) durch Aufnehmen des nicht zurückgehaltenen Bereiches, während der zurückgehaltene Bereich (314 a) durch die Lappenhalteeinrichtung (318) ergriffen wird und zum Anbringen eines Endes des Lappens (314 b), der befreit ist von dem unteren Schutzfilm (325 a) auf die Oberfläche des grundsätzlich V-förmigen Papierrollenendes (4 a) und eine Schutzschichtfilm-Abführeinrichtung (320) zum Aufnehmen und Abführen des entfernten unteren Schutzfilmes (325 a) und des zurückgehaltenen Bereiches (314 a), der von der Lappenhalteeinrichtung (318) freigegeben wurde.
13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappentransport/-druckeinrichtung (319) einen Vacuumsaugbecher (333) aufweist, der eine Ausnehmung (333 a) an seinem Boden besitzt.
14. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (400) zum Entfernen des Abfallpapieres so ausgebildet ist, daß die Entfernung zwischen dem ersten und zweiten Förderer (402, 403), wenn sie vertikal und parallel zueinander angeordnet sind, veränderbar ist.
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