DE3115262C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wickelrollenwechsler nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein Rollenwechsler dieser Gattung ist aus der DE-OS
23 52 220 bekannt. Bei diesem Rollenwechsler sind die beiden
Traggestelle nebeneinanderliegend so angeordnet, daß die
Achsen der beiden von den Traggestellen getragenen Wickelrollen
parallel nebeneinander liegen. Die beiden Traggestelle
sind jeweils unabhängig voneinander parallel zur jeweiligen
Wickelrollenachse (und somit parallel zueinander)
verschiebbar, derart, daß jedes Traggestell eine eigene
Bereitschaftsstellung und eine eigene Arbeitsstellung besitzt.
Die Spleißvorrichtung ist zwischen den beiden Traggestellen
so angeordnet, daß sie abwechselnd von dem einen
Traggestell auf der einen Seite und von dem anderen Traggestell
auf der anderen Seite mit der Papierbahn versorgt
werden kann.
Da bei diesem vorbekannten Wickelrollenwechsler jedes der
beiden Traggestelle zum Wickelrollenwechsel zwischen Arbeits-
und Bereitschaftsstellung hin- und herbewegt werden
muß, erfordert der Wickelrollenwechsel einigen Aufwand. Ferner
muß die Spleißvorrichtung vergleichsweise kompliziert
ausgebildet werden, damit sie wechselweise von der einen und
von der anderen Seite her mit der Papierbahn versorgt werden
kann.
Aus der US-PS 33 99 450 ist bereits ein Wickelrollenwechsler
bekannt, bei dem zwei Wickelrollen in der Bereitschafts- und
Arbeitsstellung in Achsrichtung der Wickelrollen fluchtend
zueinander angeordnet sind. Ferner ist dort eine Einrichtung
zum lösbaren Halten des Anfangs der Papierbahn einer neuen
Wickelrolle gezeigt. In diesem Fall sind jedoch keine verfahrbaren
Traggestelle vorgesehen. Vielmehr werden bei dem
vorbekannten Wickelrollenwechsler die Wickelrollen mittels
einer durch eine Zylinder-Kolben-Einheit betätigbaren
Schieberplatte von dem Dorn, der die Wickelrolle in der
Bereitschaftsstellung hält, auf den Dorn der die Wickel
rolle in der Arbeitsstellung hält, geschoben. Dabei wird
auch die Einrichtung zum Halten des Bahnanfangs
zur Positionierung dieses Bahnanfangs mit einer
Zylinder-Kolben-Einheit verschoben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wickelrollenwechsler,
der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung so weiterzubilden, daß seine Handhabung und
sein konstruktiver Aufbau vereinfacht werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichnete
Erfindung gelöst.
Im Gegensatz zum Stand der Technik sind bei dem erfindungsgemäß
ausgebildeten Wickelrollenwechsler Traggestelle
gemeinsam bewegbar, so daß die Traggestelle sich
wechselweise in Bereitschafts- und Arbeitsstellung befinden.
Ein gesondertes Verfahren der beiden Traggestelle ist daher
nicht erforderlich. Ferner ergibt sich bei dem erfindungsgemäß
ausgebildeten Wickelrollenwechsler der Vorteil, daß die
Arbeitsstellung für beide Traggestelle die gleiche ist. Dies
erlaubt eine vergleichsweise einfache konstruktive Ausgestaltung
der Spleißvorrichtung.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiel der Erfindung
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Seitenriß eines Wickelrollenwechslers;
Fig. 2 einen Aufriß des Wickelrollenwechslers;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung eines Teils der
Fig. 1;
Fig. 4 eine abgeänderte Ausführungsform des oberen Randes
der Traggestelle.
Der Wickelrollenwechsler (Fig. 2) umfaßt zwei Traggestelle 10 und 11, in
welchen zwei Wickelrollen 12 und 13 gelagert sind. Die Wickelrolle
12 ist in Arbeitsstellung, in welcher eine Papierbahn 14
über eine Seitenführung 17, eine weitere Rolle 18 sowie eine
Schrägrolle 19 abgespult wird, die die Papierbahn durch einen
Schlitz 20 in einer Wand 21 der Maschine ablenkend leitet. Nachdem
die Papierbahn durch die Wand 21 geleitet wurde, gelangt sie über
eine Antriebsrolle 23 zu einem Reservoir 22 mit Hilfe einer Andruckrolle
24, wobei sie aus dem Reservoir durch eine weitere
Antriebsrolle 25 herausgezogen wird.
Die Rolle 25 wird mit einer Solldrehzahl angetrieben, die von der
Vorschub- oder Fördergeschwindigkeit der Papierbahn für eine Fil
teransetzmaschine abhängt. Ein Regelmotor ist zum Antrieb der
Rolle 23 vorgesehen. Die Drehzahl wird annähernd in Abhängigkeit
von der Drehzahl der Filteransetzmaschine gesteuert und wird in
Abhängigkeit von der Vertikalbewegung eines Abtastfingers 26 feingeregelt. Die
Drehzahl des Motors kann auch erhöht werden, um die Papierbahn im
Reservoir zur Vorbereitung für eine Verspleißung aufzustauen.
Die beiden Traggestelle 10 bis 11 sind miteinander verbunden und
waagerecht seitlich durch eine pneumatische Stellvorrichtung 27 beweglich.
Diese Stellvorrichtung (die in eingefahrener Stellung gezeigt
ist) kann ausgefahren werden, um das Traggestell 10 in die mit gestrichelter
Linie gezeigte Stellung zu verfahren, wobei das Traggestell
11 dann in der Arbeitsstellung steht, die vom Traggestell
10 in Fig. 2 eingenommen wird. Das doppelte Traggestell 10, 11 besitzt
Hinterräder 28 und ein Vorderrad 29, die auf Schienen 30 und
31 laufen, wobei die Schiene 30 mit einer Nut versehen ist, um
die Traggestelle bei unbeabsichtigten Vorwärts- oder Rückwärtsbewegungen
zu positionieren.
Die Traggestelle weisen Seitenwände 10A, 10B und 11A, 11B auf, um
die Enden einer Spindel 12A oder 13A in der entsprechenden
Wickelrolle zu lagern. Eine volle Abwickelrolle kann längs den
Oberkanten der Seitenwände (gestrichelte Linien in Fig. 1) in
ihre Stellung gerollt werden, bis die Spindel in die Schlitze oder
Nuten 30 in den Seitenwänden fällt. Soll eine abgespulte Wickelrolle
entfernt werden, so wird eine Halterung 30A nach
oben oder außen verfahren, damit die Spindel mit dem Kern der
leeren Wickelrolle auf einer abwärts geneigten Schiene 32 (Fig. 1,
nicht jedoch Fig. 2) nach unten rollen kann.
Eine volle Wickelrolle 12 ist in Fig. 1 in Arbeitsstellung gezeigt.
Wenn sie fast leer ist, wobei dieser Zustand in bekannter
Weise durch einen Schwenkarm 33 abgegriffen wird, erhöht die
Antriebsrolle 23 automatisch ihre Drehzahl, wodurch die Papierbahn
im Reservoir 22 aufgestaut wird. Nach einer vorgegebenen
Zeitspanne (oder wenn der Arm 33 abgreift, daß die Rolle praktisch
leer ist), wird der Motor angehalten, damit die automatische
Verspleißung durchgeführt werden kann. Dies erfolgt durch
eine Vorrichtung 34, deren Einzelheiten in Fig. 3 gezeigt sind.
Fig. 3 zeigt die betriebsbereite Papierbahn 14, die um eine Führungsrolle
35 läuft, welche den Weg der Papierbahn zwischen einem
feststehenden Teil 36 und einem beweglichen Teil 37 bildet. Wenn
die Papierbahn 14 angehalten wird, damit die Verspleißung stattfinden
kann, wird eine pneumatische Stellvorrichtung 48 auf einem feststehenden
Rahmen (nicht gezeigt) ausgefahren, um das Teil 37 nach
rechts zu versetzen, vorzugsweise weit genug, um die Papierbahn
an das Teil 36 anzudrücken. Eine pneumatische Stellvorrichtung 38 wird
dann ausgefahren, um ein Messer 39 nach rechts zu versetzen. Die
Kante des Messers 39 fährt in einen Schlitz
40 im Teil 36 ein, wodurch die Papierbahn abgeschnitten wird.
Gleichzeitig wird Unterdruck über ein Rohr 42 an einem Saugrohr
41 aufgebracht, um den Abschnitt der Papierbahn 14 gegen das Teil
36 zu drücken, der über dem Messer 39 liegt. Zu diesem Zweck erstrecken
sich Saugkanäle 43 von der Sammelleitung 41 zur Außenfläche
des Teils 36. Das Hinterende der Papierbahn (unter dem
Messer) fällt ab und wird zusammen mit der leeren Wickelrolle
von Hand entfernt. Dann werden die Stellvorrichtungen 48 und 38 wieder
eingefahren.
Die beiden Traggestelle besitzen jeweils zwei senkrechte Seitenarme
44, die an ihren oberen Enden eine Querstange 46 tragen. Die
Papierbahn auf der Reserverolle wird wie folgt zubereitet. Ihr
Ende wird nach oben zwischen die Seitenarme 44 und über die
Querstange 46 gezogen, an welcher sie wie folgt befestigt ist. Die
Querstange trägt ein Klemmteil (z. B. aus elastischem Kunststoff)
mit einem senkrechten Abschnitt 60, der an der Querstange mit
Schrauben 61 befestigt ist, sowie einem waagerechten Abschnitt 62,
der angehoben werden kann, damit das Ende 63 der Papierbahn darunter
durchgeschoben und in einen Schlitz 64 im Abschnitt 60 eingefädelt
werden kann. Bei Freigabe ergreift der Abschnitt 62 leicht
die Papierbahn, wodurch sie herausgezogen werden kann, wenn die
Reserverolle nach einer Spleißung neu eingesetzt wird. Die Endkante
63 der Papierbahn wird von der Bedienung vorzugsweise längs
der Kante des Schlitzes 64 abgerissen, um den über den Spleiß
überstehenden Rest der Papierbahn so klein wie möglich zu halten.
Die Stellung der Papierbahn auf dieser Arbeitsstufe ist durch die
Linie 50 angegeben.
Nachdem die im Betrieb befindliche Papierbahn 14 angehalten und
mit dem Messer 39 abgeschnitten wurde, werden die Traggestelle
automatisch durch die Stellvorrichtung 27 verfahren, um die Rolle 13
in Arbeitsstellung zu bringen. Die pneumatische Stellvorrichtung 48
fährt dann wieder aus, um das Teil 37 nach rechts zu schieben
und damit die Papierbahnen zusammenzupressen. Ein Stück eines
zweiseitigen Klebebandes 49 (das vorher auf der Reservepapierbahn
angebracht wurde) verbindet die beiden Papierbahnen miteinander.
Dann wird die Stellvorrichtung 48 eingefahren, und die Antriebsrolle
23 für den Motor wird wieder eingeschaltet.
Nachdem vorstehend beschriebenen Spleißvorgang nimmt das Traggestell
10 die in gestrichelter Linie angegebene Stellung in Fig. 2
ein. Die leere Wickelrolle kann dann durch eine volle Wickelrolle
ersetzt werden, die für die nächste Spleißung in der vorbezeichneten
Weise vorbereitet wurde.
Die vorstehend beschriebene automatische Betriebsweise kann durch
eine gängige Takt- und Steuervorrichtung gesteuert werden.
Fig. 4 zeigt eine Abänderung des oberen Kantenbereiches der einzelnen
Traggestelle. Um die Positionierung einer neuen Wickelrolle
zu erleichtern, wird der Abschnitt der Oberkante, auf welcher
eine Wickelrolle 70 abgerollt wird, durch einen Teil 71 gebildet,
der schwenkbar an der entsprechenden Seitenwand 72 des Traggestelles
an einem Bolzen 73 gelagert ist. Ein Arm 74 (entsprechend dem Arm
44 in Fig. 3) ist am drehbaren Teil 71 befestigt. Wird eine neue
Wickelrolle auf auf dem Traggestell positioniert, so drückt ihr Gewicht
das Teil 71 (vorzugsweise gegen die Spannung einer leichten
nicht gezeigten Rückholfeder) bis in die unterste der drei Fig. 4
gezeigte Stellungen hinab, wodurch die Wickelrolle leicht
auf dem Teil 71 abrollen kann, bis die Spindel 75 in ihr am linken
Ende des Teils 71 in eine Aufnahme 76 gleitet. Der
Teil 71 wird dann in die mittlere Stellung angehoben, entweder
durch die Feder oder von Hand durch die Bedienung bzw. automatisch
durch eine nicht gezeigte Führung, welche mit dem Arm 74 in Eingriff
kommt, wenn das Traggestell durch die Stellvorrichtung 27 (Fig. 1)
in Arbeitsstellung gefahren wird.
Wenn die leere Wickelrolle aus dem Traggestell genommen werden
muß, zieht die Bedienung einen der Arme 74, um das Teil 71 auf
jeder Seite des Traggestells hochzuheben (vorzugsweise gegen die
Spannung einer leichten nicht gezeigten Rückholfeder), wodurch die
Spindel 75 auf den inneren Ablauframpen 77 im Traggestell nach
unten rollen kann.
Währen die Wickelrolle in Betrieb ist, wirkt ein Vorsprung 78
an jeder Seitenwand des Traggestells mit dem Ende des Teils 71
zusammen, damit die Wickelrolle nicht unbeabsichtigt aus der Aufnahme 76
steigen kann.
Anstelle der Klemmteile 60, 62 der Fig. 3 können auch andere Vorrichtungen
an jeder Querstange 46 vorgesehen sein, um das Ende
der Papierbahn der Reserverolle lösbar zu halten oder zu klemmen.
Beispielsweise kann eine federvorgespannte Klemme auf der Vorderfläche
der Querstange befestigt sein. Diese kann auch eine Reihe
von nach oben gerichteten Stiften auf ihrer Oberfläche aufweisen,
wobei die Papierbahn dadurch befestigt wird, daß sie auf die Stifte
gedrückt wird.
Wie Fig. 1 zeigt, besitzen die Traggestelle eine Reibbremse 80,
die am Ende einer waagerecht gleitenden Stoßstange 81 befestigt
ist. Wenn die arbeitende Wickelrolle anhalten muß (z. B. wenn
die Filteransetzmaschine abgeschaltet wird), fährt eine pneumatische
Stellvorrichtung 82 am Maschinenrahmen aus, wobei ein Hebel
83 nach links um einen feststehenden Drehzapfen 84 gedreht wird,
wodurch das untere Ende des Hebels die Stange 81 nach rechts
verschiebt und damit die Bremse 80 gegen einen Teil der Spindel
der im Einsatz befindlichen Wickelrolle drückt.
Claims (13)
1. Wickelrollenwechsler mit einer Spleißvorrichtung
zum Verbinden des hinteren Endes der Papierbahn einer
auslaufenden Wickelrolle mit dem vorderen Ende der Papierbahn
einer neuen Wickelrolle, und mindestens zwei Traggestellen,
die jeweils eine Wickelrolle während des Betriebs
aufnehmen sowie lagern und die jeweils in Achsrichtung der
Rollen zwischen einer Bereitschaftsstellung und einer mit
der Spleißvorrichtung fluchtenden Arbeitsstellung bewegbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggestelle (10, 11)
in Achsrichtung der Wickelrollen fluchtend zueinander angeordnet,
miteinander verbunden und gemeinsam bewegbar sind,
so daß die Traggestelle (10, 11) sich wechselweise in Bereitschafts-
und Arbeitsstellung befinden, und daß jedes
Traggestell (10, 11) eine Einrichtung (62) zum lösbaren
Halten des Anfangs der Papierbahn einer neuen Wickelrolle in
einer für den Spleißvorgang erforderlichen Stellung aufweist.
2. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes Traggestell (10, 11) einen nach
oben ragenden Arm (44) mit einer Querstange (46) aufweist,
an der die Einrichtung (62) zum lösbaren Halten vorgesehen
ist.
3. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Spleißvorrichtung (34) ein feststehendes
Teil (36) und ein der anderen Seite der auslaufenden Papierbahn zugeordnetes bewegliches
Teil (37) aufweist, das unterhalb der Querstang (46)
der einzelnen Traggestelle (10, 11) angeordnet ist, wobei
das vordere Ende der Papierbahn einer neuen Wickelrolle (12, 13)
bei einer Bewegung des die Wickelrolle lagernden Traggestells
in die Arbeitsstellung zwischen das feststehende (36)
und das bewegliche Teil (37) fahrbar ist und die Spleißung
durch die Bewegung des beweglichen Teils (37) auf das feste
Teil (36) hin erfolgt.
4. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das festehende Teil (36) Saugkanäle
(43) zum Erfassen der auslaufenden Papierbahn (14) umfaßt
und die Spleißvorrrichtung (34) ein Messer (39) aufweist,
welches die auslaufende Papierbahn (14) unterhalb der
Saugkanäle (43) abschneidet, um das hintere Ende zu
entfernen.
5. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Meser (39) vom beweglichen Teil
(37) getragen wird.
6. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil (37) die auslaufende
Papierbahn (14) in das festehende Teil (36) andrückt, während
das Messer (39) die Papierbahn (14) abschneidet.
7. Wickelrollenwechsler nach einem der Ansprüche 4
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende der auslaufenden
Papierbahn (14) vom Messer (39) abgeschnitten
wird, daß eine die Traggestelle (10, 11) verfahrende Stellvorrichtung
(27) die neue Papierbahn (50) in Stellung
zwischen die alte Papierbahn (14) und das bewegliche Teil
(37) bringt, wodurch die Bewegung des beweglichen Teils (37)
zum feststehenden Teil (36) hin die beiden Papierbahnen (14, 50)
zusammendrückt und eine Verbindung mit Hilfe eines Klebers
(49) herbeiführt, der auf der neuen Bahn (50) beispielsweise
als doppelseitiges Klebeband angebracht ist.
8. Wickelrollenwechsler nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung
zum lösbaren Halten des Endes der Papierbahn (14) eine
elastische Klemme (62) umfaßt.
9. Wickelrollenwechsler nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen
Traggestelle (10, 11) Seitenwände (10A, 10B, 11A, 11B)
aufweisen, längs deren Oberseite (71) eine neue Wickelrolle
(12, 13) in Stellung rollbar ist.
10. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Seitenwand eine Aufnahme (30, 76)
für ein Ende einer Spindel (12A, 12B) der Wickelrolle, eine
Halterung (30A, 71) für die Spindel (12A, 12B) in der Aufnahme
(30, 76) und eine innere Rampe (32, 77) aufweist, auf
welcher die Spindel (12A, 12B) bei Freigabe durch die Halterung
(30A, 71) abwärts gleiten kann.
11. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Halterung Oberteile (71) der Seitenwände
umfaßt, die schwenkbar an Hauptteilen der Seitenwände
(10A, 10B, 11A, 11B) befestigt sind, um eine abwärts geneigte
Rampe zu bilden, wobei die Spindel (12A, 12B) durch Auf
wärtsschwenken der Oberteile (71) freigegeben wird.
12. Wickelrollenwechsler nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die schwenbaren Oberteile (71) jeder Seitenwand
(10A, 10B, 11A, 11B) einen nach oben ragenden Arm
(74) tragen, wobei die Querstange (46) zwischen den oberen
Enden (71) der beide Arme (74) gelagert ist.
13. Wickelrollenwechsler nach einem der vorgehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reservoir
(22) vorgesehen ist, durch welches die Papierbahn (14)
hinter der Spleißvorrichtung (34) läuft und in welchem die
Papierbahn (14) vor dem Spleiß gestaut werden kann, damit sie
während des Spleißvorgangs an der Spleißvorrichtung (34) angehalten
werden kann.
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