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DE3909962A1 - Mittel zur behandlung gewebeverletzter pflanzen und zum veredeln von baeumen und straeuchern mit einem gehalt an natuerlichen aetherischen oelen - Google Patents

Mittel zur behandlung gewebeverletzter pflanzen und zum veredeln von baeumen und straeuchern mit einem gehalt an natuerlichen aetherischen oelen

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Publication number
DE3909962A1
DE3909962A1 DE19893909962 DE3909962A DE3909962A1 DE 3909962 A1 DE3909962 A1 DE 3909962A1 DE 19893909962 DE19893909962 DE 19893909962 DE 3909962 A DE3909962 A DE 3909962A DE 3909962 A1 DE3909962 A1 DE 3909962A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
essential oils
shrubs
tissue
wounded
damaged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19893909962
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Scheidler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19893909962 priority Critical patent/DE3909962A1/de
Publication of DE3909962A1 publication Critical patent/DE3909962A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/18Means for filling-up wounds in trees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N3/00Preservation of plants or parts thereof, e.g. inhibiting evaporation, improvement of the appearance of leaves or protection against physical influences such as UV radiation using chemical compositions; Grafting wax
    • A01N3/04Grafting-wax

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)

Description

Baumpflege- und Veredelungsmitteln, einerlei auf welcher Rohstoff-Basis, werden seit Jahrzehnten Fungizide auf chemischer Rohstoff-Basis beigemischt, um einmal eine größere Lagerstabilität zu erreichen und zum anderen um auf der Baumwunde angesiedelte tierische und pflanzliche Schmarotzer abzutöten und neuen Befall zu verhindern.
Als chemische Substanzen verwendete man früher Quecksilberverbindungen oder Captafol. Da es sich hierbei um hochgiftige und krebserregende Substanzen handelt, wurde auf Veranlassung des Bundesgesundheitsamts deren Verwendung vor einigen Jahren untersagt.
Die Hersteller von Baumwund- und Veredelungsmitteln wichen daraufhin auf andere chemische Substanzen aus, von denen man sich eine desinfizierende und fungizide Wirkung versprach. Es seien genannt: Kupferoxychlorid, Kupfersulfat, Zineb, Maneb, Triadimefon und Thiabendazol. Hierbei handelt es sich zum Teil um chemische Abfallstoffe, für welche sich die chemische Großindustrie - mangels anderer Verwendbarkeit - eine lukrative Absatzmöglichkeit als sogenannte Pflanzenschutzmittel verschaffte. Verschwiegen hierbei wurde aber von den Herstellern, daß diese chemischen Substanzen zum Teil hochgiftig sind und eine Gefahr für die Umwelt darstellen. Auf Veranlassung des Bundesgesundheitsamts erhielten daraufhin alle Hersteller von Baumwundverschluß- und Veredelungsmitteln von der Biologischen Bundesanstalt in Braunschweig die Auflage, daß diese Präparate nur unter Beachtung von Schutzmaßnahmen, wie z. B. Anlegen von Schutzhandschuhen, Berühren mit der Haut vermeiden, verarbeitet werden durften.
Auch das von einigen Herstellern versuchte Ausweichen auf Antibioticas ließ sich nicht realisieren, weil das Bundesgesundheitsamt mit Rücksicht auf die durch diese Chemikalien mögliche Gesundheitsschäden die Verwendung untersagte.
Von den Herstellern wurde darüber hinaus aber weiter nicht beachtet, daß die Mitverwendung chemischer Substanzen mit fungizider oder desinfizierender Wirkung in Baumwundverschluß- und Veredelungsmitteln sich nachteilig auf den Heilungsprozeß und das Wachstum der damit behandelten Bäume und Sträucher auswirkt. Messungen haben ergeben, daß die Überwallung der Wundränder um 40% geringer bei Verwendung von Präparaten war, die chemische Fungizide enthielten als bei solchen Baumwundverschluß- und Veredelungsmitteln, die frei waren von solchen Zusätzen.
Ganz erheblich ließ sich aber der Heilungsprozeß und die Überwallung verbessern, wenn Baumwundverschluß- und Veredelungsmitteln anstelle chemischer Fungizide ätherische Öle auf Naturbasis, wie z. B. Eucalyptusöl oder Nelkenöl, in einer Menge von 5% zugesetzt wurden. Dies ist offensichtlich darauf zurückzuführen, daß es sich bei ätherischen Ölen um natürliche, baumverwandte Substanzen handelt, die sich ohne Nebenwirkung in den Pflanzenmetabolismus einfügen, im Gegensatz zu Fungiziden auf chemischer Basis, die nicht baumverwandt sind und wie ein Schock auf die Pflanze wirken.
Es kommt hinzu, daß die Verwendung ätherischer Öle in Baumwundverschluß- und Veredelungsmitteln als fungizider Rohstoff, bei sonstiger Mitverwendung anderer ungiftiger Zutaten, das Endprodukt umweltfreundlich gestalten, so daß ihre Verarbeitung ohne besondere Schutz- und Vorsichtsmaßnahmen erfolgen darf. Dies ist ein ungeheurer Vorteil gegenüber den Präparaten, die als Fungizide chemische Fungizide enthalten und die eine Gefahr für Mensch und Tier, aber besonders für Kinder darstellen, die an den oft an ungeschützten Plätzen - wie Gartenhaus, Keller usw. deponierten Präparaten "nippen" und sich dadurch vergiften können.
Enthalten aber Baumwundverschluß- und Veredelungsmittel ätherische Öle als fungiziden Rohstoff, bleibt das Endprodukt vollkommen unschädlich für die Umwelt. Die Verwendung ätherischer Öle als Desinfektionsmittel in der Human-Medizin ist hierfür der beste Beweis.
Das erfindungsgemäß beschriebene Mittel erweist sich somit als erheblicher Fortschritt, dem die erforderliche Erfindungshöhe nicht abgesprochen werden kann.
Zur weiteren Erläuterung dienen nachfolgende Anwendungsbeispiele:

Claims (3)

1. Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen und zum Veredeln von Bäumen und Sträuchern auf der Basis wäßriger Dispersionen oder Emulsionen von Kunststoffen sowie von Kunstharzen und/oder Naturharzen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an ätherischen Ölen, wie z. B. Eucalyptus- oder Nelkenöl.
2. Mittel zur Behandlung gewebeverletzter Pflanzen und zum Veredeln von Bäumen und Sträuchern auf der Basis von Baumwachs, gekennzeichnet durch einen Gehalt an ätherischen Ölen.
3. Obstbaumkarbolineum, gekennzeichnet durch einen Gehalt an ätherischen Ölen.
DE19893909962 1989-03-25 1989-03-25 Mittel zur behandlung gewebeverletzter pflanzen und zum veredeln von baeumen und straeuchern mit einem gehalt an natuerlichen aetherischen oelen Withdrawn DE3909962A1 (de)

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