DE398287C - Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederhobelmaschinen - Google Patents
Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende ZahnraederhobelmaschinenInfo
- Publication number
- DE398287C DE398287C DEA40546D DEA0040546D DE398287C DE 398287 C DE398287 C DE 398287C DE A40546 D DEA40546 D DE A40546D DE A0040546 D DEA0040546 D DE A0040546D DE 398287 C DE398287 C DE 398287C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- steel
- planing
- gear
- hobbing process
- working according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 title claims description 42
- 239000010959 steel Substances 0.000 title claims description 42
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 4
- 238000003754 machining Methods 0.000 description 3
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F21/00—Tools specially adapted for use in machines for manufacturing gear teeth
- B23F21/04—Planing or slotting tools
- B23F21/08—Planing or slotting tools having the same profile as a tooth or teeth of a rack
- B23F21/083—Planing or slotting tools having the same profile as a tooth or teeth of a rack with inserted cutting elements
- B23F21/086—Planing or slotting tools having the same profile as a tooth or teeth of a rack with inserted cutting elements in exchangeable arrangement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
DEUTSCHES'REICH
AUSGEGEBEN AM 5. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49b GRUPPE 6 (A 405461149b1)
Otto Arnold in Einbeck i. Hann.*)
Hobelstahl für nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnräderhobelmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1923 ab.
Die Erfindung betrifft einen Hobelstahl für Zahnräderhobelmaschinen, die nach dem Abwälzverfahren
arbeiten, und besteht darin, daß- der Stahl-aus zwei in der Längsmittelebene
aneinanderliegenden Teilen zusammengesetzt
ist, deren jeder eine Schneidkante enthält und eine zur Stahlflanke unter einem 900 unterschreitenden
Winkel stehende Brustfläche hat. Bisher wurden für derartige Maschinen nur Stähle mit einer Schneidkante verwendet,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Winfried Hasselkus in Berlin-Frohnaii.
weil an einem Stahl mit zwei Schneidkanten beim Nachschleifen die erforderliche Neigung
der Brustfläche gegen die Seitenflanken nicht aufrechterhalten werden konnte. Dies ist bei
dem Stahl nach der Erfindung ohne weiteres möglich, weil jeder Stahlteil für sich nachgeschliffen
wird.
Der Hauptvorzug des erfindungsgemäß ausgebildeten Hobelstahls besteht darin, daß
ίο nunmehr bei einem Arbeitshube beide Zahnflanken einer Zahnlücke gleichzeitig bearbeitet
werden und dadurch die Arbeitszeit wesentlich verkürzt ist, sowie die Genauigkeit
der Bearbeitung erhöht und die Austauschbarkeit der Arbeitsstücke gegeneinander begünstigt
werden, weil die bei der Bearbeitung ,einer jeden Zahnflanke für sich bisher erforderliche
Verstellung des Nonius und die damit sehr leicht verbundenen Fehlerquellen entfallen. Ferner braucht bei Verletzung
einer Stahlhälfte nur diese durch eine andere ersetzt zu werden, so daß nicht der ganze
Stahl ausgewechselt zu werden braucht.
Die richtige Lage der beiden Stahlteile aneinander ist nach der Erfindung dadurch gewährleistet,
daß der eine Teil in der am anderen anliegenden. Fläche eine Feder, der anderen eine Nut enthält. Dadurch erübrigt
sich jede langwierige Ausrichtarbeit. Weiterhin ist nach der Erfindung die Möglichkeit
gegeben, denselben Stahl für die Bearbeitung von Zahnrädern mit verschiedenem Modul zu verwenden. Dies ist auf einfache
Weise durch in ihrer Dicke verwendbare Zwischenlagen erreichbar, die zwischen die
beiden Stahlteile gelegt werden können, j Hierin liegt ein Vorzug von hoher wirtschaft- !
licher Bedeutung, weil die Anzahl der Stähle dadurch wesentlich verringert werden kann.
Auf der Zeichnung ist der Hobelstahl nach ■ der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht. Abb. 1 zeigt den im Stahlhalter befestigten Hobelstahl von der Seite. !
Abb. 2 ist ein Schnitt nach A-B der Abb. 1. | Abb. 3 zeigt den Stahl von vorn. Abb. 4 ist
eine Aufsicht auf den Stahl. Abb. 5 zeigt in ! einer Teildarstellung der Abb. 2 den Stahl
mit einer Einlage zwischen seinen beiden Teilen. \
Der aus zwei symmetrischen Hälften 1,2 bestehende Stahl ist in dem Halter 3, der in
Abb. ι in seiner Arbeitslage dargestellt ist, in üblicher Weise durch eine mittels Schrauben
4 anzuziehende Klemmleiste 5 gehalten. Am vorderen Ende des Stahlhalters 3 ist eine
Platte 6 angeschraubt, gegen welche die oberen Enden der Stahlhälften 1, 2 mit den
Vorderkanten anstoßen. Die Stahlhälfteri 1, 2
befinden sich in der richtigen Lage, wenn sie gegen die Platte 6 anliegen, so daß sie nicht
besonders ausgerichtet zu werden brauchen. Die Stahlflanken 7, 8 der beiden Hälften
i, 2 bilden mit den Brustflächen dieser Hälften spitze Winkel, wie sie die nur mit einer
Schneidkante versehenen Hobelstähle für die hier in Betracht kommenden Zahnräderhobelmaschinen
aufweisen. Die unteren Enden der zwischen den Stahlflanken und den Brustflächen liegenden Vorderkanten der Stahlhälften
bilden die Schneidkanten 9, 10.
In der Stahlhälfte 1 ist eine Nut 11 vorgesehen,
in die eine in der Stahlhälfte 2 festsitzende
Feder 12 eingreift.
Mit dem beschriebenen Stahl werden zu gleicher Zeit beide eine Zahnlücke begrenzende
Zahnflanken bearbeitet, wie Abb. 3 erkennen läßt.
Die Stahlbreite im Teilkreis des zu bearbeitenden Zahnrades entspricht der Hälfte
der Teilung t (Abb. 5). Durch die zwischen beide Stahlhälf ten 1,2 einzulegende Zwischenlage
13 kann diese Breite, deren Wert vom Modul abhängt, auf einfache Weise geändert
werden, so daß derselbe Stahl für Räder verschiedener Modul benutzt werden kann.
Claims (3)
1. Hobelstahl für nach dem Abwälzverfahren arbeitende Zahnräderhobelma- go
schinen, gekennzeichnet durch zwei in der Längsmittelebene aneinanderliegende Teile (1, 2), deren jeder mit einer Schneidkante
(9, 10) versehen ist und eine zur Stahlflanke (7,8) unter einem kleineren
Winkel als 900 stehende Brustfläche hat.
2. Hobelstahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Stahlteile (1,2) mittels Feder und Nut (11, 12) aneinanderliegen.
3. Hobelstahl nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch in ihrer Dicke veränderbare
Einlagen (13) zwischen den beiden Stahlteilen (1,2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40546D DE398287C (de) | 1923-08-24 | 1923-08-24 | Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederhobelmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40546D DE398287C (de) | 1923-08-24 | 1923-08-24 | Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederhobelmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE398287C true DE398287C (de) | 1924-07-05 |
Family
ID=6932027
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40546D Expired DE398287C (de) | 1923-08-24 | 1923-08-24 | Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederhobelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE398287C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116028B (de) * | 1959-04-25 | 1961-10-26 | Pierre Joseph Desire Andre Laj | Kammstahl mit veraenderlicher Teilung fuer das Waelzstossen von Zahnraedern |
| US5705951A (en) * | 1995-08-28 | 1998-01-06 | Haakansson; Bjarne | Method for correction of error signals in a signal amplification system and an apparatus used for that purpose |
| CN106378497A (zh) * | 2016-11-16 | 2017-02-08 | 攀枝花学院 | 可调节齿轮加工模数的曲线齿轮加工刀具 |
-
1923
- 1923-08-24 DE DEA40546D patent/DE398287C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1116028B (de) * | 1959-04-25 | 1961-10-26 | Pierre Joseph Desire Andre Laj | Kammstahl mit veraenderlicher Teilung fuer das Waelzstossen von Zahnraedern |
| US5705951A (en) * | 1995-08-28 | 1998-01-06 | Haakansson; Bjarne | Method for correction of error signals in a signal amplification system and an apparatus used for that purpose |
| CN106378497A (zh) * | 2016-11-16 | 2017-02-08 | 攀枝花学院 | 可调节齿轮加工模数的曲线齿轮加工刀具 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1480680A1 (de) | Lenkgetriebe,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE398287C (de) | Hobelstahl fuer nach dem Abwaelzverfahren arbeitende Zahnraederhobelmaschinen | |
| DE617615C (de) | Befestigung von gehaerteten, im Ruecken genuteten Schnellstahlzaehnen an Holzbearbeitungssaegen | |
| DE1188214B (de) | Verfahren zur Herstellung der kammartigen Teile von ebenflaechigen Interdigitalleitungen fuer Lauffeldroehren | |
| DE437324C (de) | Waelzfraeser zum Schneiden von Verzahnungen | |
| DE397645C (de) | Spannfutter | |
| DE1059263B (de) | Abwaelzfraeser mit im Anschnittbereich gleichmaessig belasteten Schneidzaehnen | |
| CH536176A (de) | Kreissägeblatt | |
| DE426244C (de) | Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug | |
| DE644662C (de) | Saegekette fuer Holzbearbeitungssaegen u. dgl. mit in die Kettenglieder eingesetztenSchneidzaehnen | |
| DE1627222B2 (de) | Werkzeug zur Feinbearbeitung von Bohrungen, insbesondere Reibahle | |
| DE480589C (de) | Schraemstange | |
| DE552863C (de) | Verfahren zur Herstellung von halbrunden Feilen | |
| DE1552692C3 (de) | Einrichtung zum Nachschleifen der Schneidzähne von Sägeketten | |
| AT306484B (de) | Schraubenförmiger Abwälzfräser | |
| DE339016C (de) | Trapezfoermiger Hobelstahl zum Hobeln von Verzahnungen | |
| DE329267C (de) | Werkzeug zum Herstellen von Planfraesern | |
| DE569494C (de) | Schraubenfoermiger, quer zur Achse in zwei Teile unterteilter Abwaelzfraeser | |
| DE350288C (de) | Verfahren zur Herstellung von Gewindeschneidwerkzeugen | |
| DE617460C (de) | Konischer Walzenfraeser zur Herstellung von unterschnittenen Saegezaehnen | |
| DE1180223B (de) | Schabzahnrad zum Herstellen von Zahnrad-flanken mit etwa radial verlaufenden Absaetzen oder Stufen | |
| DE456430C (de) | Schablone fuer Zinkenfraesvorrichtungen | |
| DE385686C (de) | Einstellbarer Fraeser, insbesondere zum Fraesen von zwei- und mehrgaengigen Schnecken | |
| AT74631B (de) | Gewindebohrer und Verfahren zur Herstellung desselben. | |
| DE731931C (de) | Vorrichtung zum Schaeften duenner Furniere o. dgl. |