DE426244C - Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug - Google Patents
Spanabhebendes Dreh- oder HobelwerkzeugInfo
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- DE426244C DE426244C DEP49938D DEP0049938D DE426244C DE 426244 C DE426244 C DE 426244C DE P49938 D DEP49938 D DE P49938D DE P0049938 D DEP0049938 D DE P0049938D DE 426244 C DE426244 C DE 426244C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B27/00—Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. MÄRZ 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 426244 KLASSE 49 a GRUPPE 33
(P 49938 I\49a>)
Ernst Porscheng in Berlin,
Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug.
In der Praxis sind profilierte Drehstähle ι denen dünne Platten aus Schnelldrehstahl, die
bekannt, bei denen durch bestimmte Form- j mit Einkerbungen versehen sind, auf ein
gebung vierkantige Platten entstehen, welche, | minderwertiges Material aufgeschweißt sind.
an den Spitzen miteinander verbunden, hinter einandergereiht sind und auf einer Basis
lagern. Weiter sind Drehstähle bekannt, bei
Diese Drehstähle sind nur für bestimmte Arten von Dreharbeiten zu verwenden oder
müssen durch umfangreiche Schleifarbeiten
und viel Materialverlust für bestimmte Dreharbeiten vorgerichtet werden.
Die Erfindung will den Mißständen auf diesem Gebiet ein Ende machen. Der als
Drehstahl vorgesehene Stab soll in seiner ganzen Länge durch, regelmäßig wiederkehrende
Einkerbungen der Zeichnung entsprechend kammartig ausgebildet . sein. Die oberen
Flächen der durch die Einkerbungen gebildeten Ansätze entsprechen der Brust der durch
Schleifen herzustellenden Schneide. Für den Arbeiter, der einen Dreh-, Hobel- oder anderen
Stahl aus einem solchen Vorwerkstück herzustellen hat, ist es ein leichtes, durch
Schleifen die geeignete Form zu erzielen, denn die Schleifscheibe kann in der Kerbe
bequem auslaufen, denn gerade die oberste Fläche, die Brustfiäche des Werkzeuges ist
es, die sich am schwersten formen läßt. SoIl-
ao ten die aus einem solchen Vorwerkstück durch Schleifen erzielten Formen noch nicht
allen gestellten Ansprüchen genügen, so ist es nunmehr ein leichtes, aus ihm die gewünschte
Form durch Kröpfen oder Biegen zu erzielen. Nach Abnutzung der durch die erste Kerbe teilweise freigelegten Arbeitsstelle
des Werkzeuges wird diese Stelle durch Wegschroten im warmen Zustande oder durch
Wegschleifen ganz entfernt und der nächste durch Kerben begrenzte Teil wird zur Schneide
des Werkzeuges hergerichtet. Dieser Vorgang kann sich wiederholen, soweit noch die
Länge des Schaftes ein einwandfreies Einspannen des Werkzeuges zuläßt. Es läßt sich auch der Vorzug der Einkerbungen dadurch
erzielen, daß man die hintereinandergereihten Teile nicht frei stehen, sondern die
Zwischenräume durch andere hierfür geeignete Materialien ausfüllen läßt.
In der Abb. 1 ist oben im Grundriß, unten in der Seitenansicht ein solches Vorwerkstück
dargestellt.
Abb. 2 zeigt das aus ihm hergestellte Werkzeug, nachdem es durch Schleifen für seine
Verwendung fertiggestellt ist.
Abb. 3 zeigt ein ähnliches Werkzeug, bei dem die Einkerbungen dem besonderen Verwendungszweck
angepaßt sind. Hier sind aus besonderen Zweckmäßigkeitsgründen die Kerben den besonderen an' sie gestellten Ansprächen
entsprechend geformt.
In Abb. 4 ist ein Werkzeug gezeigt, das durch eine ganz einfache Abkröpfarbext zum
formvollendeten Dreh- oder Hobelstahl geformt ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug mit mehreren hintereinanderliegenden Schneiden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesen Schneiden Einkerbungen vorgesehen sind, die derartig bemessen sind, daß sie sowohl ein Abkröpfen oder -biegen des Stahles für den jeweils gewünschten Zweck als auch ein Auslaufen des Schleifsteines beim Formen der Brustfläche des Stahles unbehindert gestatten./!tot3.ΤΠΤΤΠΤΤΠIl IlTEnr
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP49938D DE426244C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP49938D DE426244C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426244C true DE426244C (de) | 1926-03-05 |
Family
ID=7384078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP49938D Expired DE426244C (de) | 1925-03-04 | 1925-03-04 | Spanabhebendes Dreh- oder Hobelwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426244C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750725C (de) * | 1936-12-15 | 1945-01-25 | Spanabhebendes Werkzeug aus gebranntem bzw. gesintertem keramischem Stoff, beispielsweise zum Drehen, Fraesen, Bohren | |
| EP0057625A3 (de) * | 1981-02-02 | 1982-12-29 | Bendix Automation Company | Nachschleifbarer Metallschneideinsatz |
| US4629372A (en) * | 1981-02-02 | 1986-12-16 | Manchester Tool Company | Chip-controlling insert |
-
1925
- 1925-03-04 DE DEP49938D patent/DE426244C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750725C (de) * | 1936-12-15 | 1945-01-25 | Spanabhebendes Werkzeug aus gebranntem bzw. gesintertem keramischem Stoff, beispielsweise zum Drehen, Fraesen, Bohren | |
| EP0057625A3 (de) * | 1981-02-02 | 1982-12-29 | Bendix Automation Company | Nachschleifbarer Metallschneideinsatz |
| EP0159747A3 (en) * | 1981-02-02 | 1986-03-05 | Bendix Automation Company | Cutoff insert |
| US4629372A (en) * | 1981-02-02 | 1986-12-16 | Manchester Tool Company | Chip-controlling insert |
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