DE396949C - Verstaerkeranordnung mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenroehren - Google Patents
Verstaerkeranordnung mit Kaskadenschaltung von DreielektrodenroehrenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/02—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements with tubes only
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- Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
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Description
- Verstärkeranordnung mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenröhren. Die in der drahtlosen Telegraphie gebräuchlichen Verstärker mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenröhren besitzen als Verbindungsglieder zwischen den Ver stärkerröhren entweder Transformatoren mit oder ohne Eisenkern, j e nachdem es sich um 'Nieder- oder Hochfrequenzverstärkung handelt oder Stromverkettungen von Ohmschen Widerständen in Verbindung mit Kondensatoren oder von induktiven `'Widerständen ebenfalls in Verbindung mit Kondensatoren. Diese verschiedenen Arten der Verkettung verbrauchen eine bestimmte Energiemenge des durchgehenden Stromes, die als Hysteresisverlust oder als Joulesche Wärme oder als Foucaultströnie vergeudet wird. Diese Verbindungsglieder geben also nur einen Teil des empfangenen Stromes an die Lampen weiter. Bei Zwischenschaltung von Transformatoren mit Eisenkern tritt zu dein infolge des nicht linearen Verlaufs der Magnetisierungskurve, insbesondere bei größeren Stromstärken, eine Verzerrung des Stromes ein, so daß keine lautgetreue Wiedergabe der primär zugeführten Stromkurve möglich ist. Bei höheren Stromstärken tritt auch häufig infolge Rückkopplungserscheinungen ein Summen auf, das mitunter sehr lästig und störend ist.
- Diese Nachteile «-erden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß als Verbindungsglieder zwischen zwei aufeinanderfolgenden Verstärkern die Kaskadentelephonrelais benutzt werden, ähnlich den Relais, wie sie in der Telephonie finit Draht Verwendung finden. Diese Relais bestehen in bekannter Weise aus einem sehr empfindlichen Telephon, dessen
Widerstand nach (lein Stromkreis, von den es abgezweigt ist, Eeniessen ist und einem lIikru- I>11011, (las direkt oler indirekt mit diesem Telephon ver' unAen ist. Dieses Mikrophon liegt finit der Primärwicklung eines Trans- forinators im Stromkreis einer Batterie von Elementen oder --Xkktnnillatoren. Die @ekuii- därwicklung dieses Transformators ist finit (lein Gitter der folgenden @`erstürkerrüln-c verbunden. Der Vorteil der Zwischenschal- tung eines Telephonrelais zwischen die Ver- ;tärkerröhren gegenüber den l,isher verwen- deten @@erbinrlungsclementen besteht ferner darin, <laß (las Verhindungseleineitt seil st als Verstärker wirkt und so eine bedeutend kräitigere Lautwirkung erzielt wird, als es bei einer gewöhnliclieiiKatliodenrölirenverstiiri;er- anordntnig in Kaskadenschaltung er Fall ist. Ferner kann inan _ als Telephone die bisher bei der Teieplionie finit Draht verwendeten Einrichtungen l:enutzen, die durchschnittlich einen Wi -erstand von So bi; 200 0111111 lia; en. Dies ist kesonders vorteilhaft 1 ei Laut- sprechern, da in diesem Falle d ie;e Telephone von viel rig gespannten Strömen durchlaufen werden und so (leg Kern nicht aus Lamellen zusammengesetzt sein braucht. In der Zeichnung zeigen schematische Ab- bildungen die Anordnung des Verstärkers auf einer Einpfangsstati«n. In Al--1). i sind L' L:`1.' die \-erstärker- ri'#liren finit drei Elektroden der drei Stufen des Verstärkers. B ist die Hauptl;atterie und h ;lie Heizbatterie. In (t befindet sich (las Telephon, (las die Impulse von niedriger Span- nung des Eingangsstromkreises c aufnimmt. in Lczeichnet die llenihran (fies Teiephons, die gleichzeitig die Mikrophonnienibran dar- stellt. An Stelle einer einzigen 1\lenil:ran kennte inan auch zwei Membranen anordnen, die miteinander verbunden sind. P ist die Batterie, durch die das Mikrophon gespeist wird, die auch ohne weiteres finit (leg Heizbatterie h vereinigt sein kann. I' ist ein Transformator, dessen Primärspule ini Strom- kreis des -Mikrophons Mit liegt, während die Sekun,lärspule niit der folgenden Verstärker- röhre L' verbunden ist. Die Anode dieser Verstärkerröhre L' ist finit dein nächsten Telephotirelais fit' verbunden, dessen Mikro- plionnieniiran in' in den nächsten Strom- kreis, der von der Batterie P' gespeist wirr], geschaltet ist und auf den Transformator 1= wirkt. Die gleiche Anordnung %vi,#-derliolt sich bis zum letzten Stromkreis des Mikro- phons 1n', der mittels einer Spule i auf das Telephon R von geringem Widerstand ein- wirkt. Dieses Telephon kamt eilt Laut- sprecher oder eine ähnliche Anordnung sein. Die Wirkungsweise ist folgende. Die Impulse treffen auf (las Telephon ca des ersten Mikrophonrelais und setzen die llikr@-@- phoilmeinbran in in Sch.~vingung. Diese Schwingungen rufen in der Primärspule l' ein Steigen und Abfallen des Stromes hervor. Die Primärspule Il induziert die Sekundär- spule und die in dieser entstehenden Potential- schwankungen werden unmittelbar an das Gitter find an den Glühfaden der RUhre L' gelebt und rufen in Ier Röhre L' eine Relais- wirkung hervor, durch welche der Anoden- strom dieser RI":ln"e I_eeinflu13t wird. Ein ver- stärkter Stroin durchläuft dann das zweite Telephon u', un.l dies wic1erliolt sich in der gleichen Art bis zur letzten Verstärkerröhre. Beim Austritt ans der Rülire L 3 wird der Anodenstrom enttve(lcr direkt in einem Tele- plion oder, wie dargestellt, von einem vierten Mikrophonrelais a" aufgenommen, das das Teephon R erregt. Is ist selbstverständlich, da13 das Schema, (las in Abb. t dargestellt ist, nur ein Beispiel gibt, un.l dal3 nian noch andere Schaltungen des llikro1>lioiirelais angeben kann. So kann inan sehr gut ein llil;roplionrelais ohne Trans- formator verwenden und, wie in Abb.2 ge- zeigt, sofort die Sti-oinstößc des 'Mikrophons in auf das Gitter jeder Röhre wirken lassen. Gleichfalls kann inan den Transforinatur durch einen passenden Widerstand ersetzen. 1:ei- spielsweise ,furch einen Ohnischen @Z-i(Ierstan 1 (A1>1).3)_ oder einen induktiven Widerstand v, w (Abb. .I).
Claims (1)
-
PATEN T-AxsPRLCHE: i. Verstärkeranordnung mit Kaska(len- schaltung von Dreielel-ztrodenrö1ireii, da- durch gekennzeichnet, daß als @-er@ün- dungsglie-ler zwischen je zwei iitife.inall.ler- folgenden Verstärkerröhren Telephon- relais angeordnet sind. 2. Verstärkerancrdnung nach :\n- spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die llikrophunkontalcte der Telephonrelais ent- weder ini Primärkreis von sekundär an ;las Gitter gelegten Transformatoren (AM). i -l liegen oder direkt in die Gitterleitung unter Vurschaltung einer Stro:n(Iuelle (.-1a'#.2), gegebenenfalls unter Parallel- schaltung von Ohinschn (Abb. 3 ) oller induktiven (Abb..L) Widerständen, ge- schaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62005D DE396949C (de) | 1923-02-01 | 1923-02-01 | Verstaerkeranordnung mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenroehren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES62005D DE396949C (de) | 1923-02-01 | 1923-02-01 | Verstaerkeranordnung mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenroehren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE396949C true DE396949C (de) | 1924-06-13 |
Family
ID=7495282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES62005D Expired DE396949C (de) | 1923-02-01 | 1923-02-01 | Verstaerkeranordnung mit Kaskadenschaltung von Dreielektrodenroehren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE396949C (de) |
-
1923
- 1923-02-01 DE DES62005D patent/DE396949C/de not_active Expired
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