DE394186C - Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag fuer die Herstellung von Mundstueckzigaretten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag fuer die Herstellung von MundstueckzigarettenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/56—Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means
- A24C5/58—Applying the tipping materials
- A24C5/583—Applying the tipping materials to a continuous web of cigarette paper
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AW15. APRIL 1924
AW15. APRIL 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 b GRUPPE
(P 45133 nq79b)
„Progreß" Maschinenfabrik für die Tabak-, Cigaretten- und Cartonnagen-Industrie
Grahl, Rößler & Ponndorf in Dresden.
Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag
für die Herstellung von Mundstückzigaretten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1922 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowia Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines
Papierstreifens mit Belag für die Herstellung von Mundstückzigaretten bei Strangzigarettenmaschinen.
Es ist bekannt, das Belagmaterial durch einen Hilfsstreifen zu fördern, mittels
absatzweise bewegter Walzen von der Vorratsrolle abzuziehen, Schneidemessern zuzuführen
und durch einen rotierenden Saugkörper an den Zigarettenpapierstreifen anzupressen. Der
Hilfsstreifen wurde hierbei durch einen Spalt im feststehenden Messer abgeführt. Hiermit
war jedoch der Nachteil verbunden, daß der Belag selbst nicht bis an die eigentliche
Schnittstelle vom Hilfsstreifen begleitet wurde. Ferner war das Einführen'des Hilfstreifens' in
den Spalt in dem festen Messer zu schwierig und es verlor das feste Messer durch den
Spalt an Haltbarkeit. Weitere Nachteile be-, standen darin, daß sich der Belag an der
vorwärts gelegenen Kante des Spaltes stieß. Diese verschiedenen Mangel verursachten nur
allzuoft Störungen des Arbeitsverfahrens.
Die Erfindung besteht darin, daß der Hilfsstreifen nach der entgegengesetzten Seite abgeleitet
wird, als der, auf welcher sich das feste Messer befindet bzw. das feste Messer auf der entgegengesetzten Seite vorzusehen als
der, nach der der Hilfsstreifen abgelenkt wird. \ Diese Maßnahme erlaubt es, den Hilfsstreifen
iS bis unmittelbar an die Schnittstelle mitzuführen, so daß der Belag bis zu der Schnittstelle
selbst an ihm Halt findet. Das nunmehr auf derselben Seite wie der ablaufende Hilfstreifen befindliche bewegliche Messer gestattet
dies ohne jede Schwierigkeit. Der Hilfsstreifen kann ferner dort viel bequemer abgenommen werden, weil die Stelle nunmehr
freier zugänglich ist als der Spalt in dem festen Messer, und weder das feste Messer noch
das bewegliche Messer wird irgendwie in seiner Festigkeit beeinträchtigt.
Die Erfindung besteht weiter darin, den Belag hinter der Ablenkungsstelle in einer
Ebene zu unterstützen, die tiefer liegt als jene. Hierdurch wird es vermieden, daß der Belag
sich stoßen kann, da er die Kante der Unterstützungsplatte nunmehr frei überbrückt. Die
Platte, welche den Belag in der tieferen Ebene unterstützen soll, kann auch während des Vorschubs
seitlich verschoben werden, so daß dann zwischen ihr und dem Hilfsstreifen sich überhaupt
keine Lücke mehr befindet.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß der Belag vor Ausführung eines
Schnittes jeweils in eine gewisse Spannung versetzt wird.
Der Erfindungsgedanke" ist in der Zeichnung schematisch erläutert. Abb. 1 ist eine Seitenansicht
der Anordnung im Zeitpunkt des Schnittes und Abb. 2 während des Vorschubes des Belagmaterials.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Die absatzweise bewegten Walzen 1 a
und 1* schieben das von der Vorratsrolle abgezogene Mundstücksmaterial 2 nebst Unterlagsstreifen
3 zwischen das feststehende Obermesser 4 und die Führungplatte 5. Während das Mundstückmaterial über die Schnittkante
hinweg und durch die Unterstützung der tiefer als die Führungsplatte 5 angebrachten Platte 6
bis unter den Saugkörper 7 geschoben wird, läuft der Unterlagtreifen 3 über die Kante
der Führungsplatte 5 nach unten und wird
von einer beliebigen Aufwickelvorrichtung wieder aufgerollt. Der Saugkörper 7 saugt den 60
vorgeschobenen Mundstückstreifen an und strafft ihn. Nun geht das Untermesser S nach
oben und schneidet das vorgeschobene Mundstückblättchen 9 ab. Während des Schnittes
befindet sich der Saugkörper 7 in Ruhe. So- 65 bald das Untermesser 8 wieder in der unteren
Stellung angekommen ist, erfolgt der Vorschub des Mundstückmaterialstreifens von neuem und
das abgeschnittene Mundstückblättchen wird von dem Saugkörper 7 an den Zigaretten- 70
papierstreifen 10 angepreßt, worauf sich der Saugkörper weiterdreht, bis er wieder in die
Anfangsstellung gelangt und das Spiel von neuem beginnt. Gegebenenfalls kann die Platte 6 entsprechend
der Bewegung des Untermessers so 75 bewegt werden, daß sie in der Stellung des
Untermessers gemäß Abb. 2 den Hilfsstreifen 3 fast berührt. Die betreffende Kante der
Platte 6 kann zu diesem Zwecke auch abgeschrägt sein, damit das Messer 8 nicht im 80
Wege steht.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ,i. Verfahren zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag für die Herstellung von Mundstückzigaretten, bei dem das Belagmaterial Schneidemessern durch einen Hilfsstreifen zugeführt wird, der noch vor den Messerschneiden abgeleitet wird, während der Belag, nachdem er abgeschnitten ist, durch geeignete Werkzeuge an den Zigarettenpapierstreifen angepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsstreifen nach der entgegengesetzten Seite abgeleitet wird, als der, auf welcher sich das feste Messer befindet, während der Belagstreifen hinter der Ablenkungsstelle des Hilfsstreifens in einer tiefer als diese gelegenen Ebene unterstützt und in Spannung versetzt wird, ehe der Schnitt erfolgt, und darauf an den Zigarettenpapierstreifen angepreßt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein festes Obermesser und ein bewegliches Untermesser, vor dem der Hilfsstreifen nach unten abzweigt, eine tiefer als diese Abzweigstelle hinter den Messern angeordnete Unterstützungsplatte (6) und einen Saugkörper bekannter Art, der den Belag bereits vor Ausüben des Schnittes ergreift und in Spannung setzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (6) in der Strangrichtung verschiebbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP45133D DE394186C (de) | 1922-10-17 | 1922-10-17 | Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag fuer die Herstellung von Mundstueckzigaretten |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE394186C true DE394186C (de) | 1924-04-15 |
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ID=7380811
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| DEP45133D Expired DE394186C (de) | 1922-10-17 | 1922-10-17 | Verfahren und Vorrichtung zum stellenweisen Versehen eines Papierstreifens mit Belag fuer die Herstellung von Mundstueckzigaretten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE394186C (de) |
-
1922
- 1922-10-17 DE DEP45133D patent/DE394186C/de not_active Expired
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