DE3941447A1 - Mechanischer kraftverstaerker - Google Patents
Mechanischer kraftverstaerkerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine mechanische
Vorrichtung zur Verstärkung einer linearen Kraft.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine
Kraft, die von einem pneumatischen Zylinder gelie
fert wird, wobei der Lastausgang des Pneumatik
zylinders verstärkt wird und wobei ebenso eine
genügende Verstellbarkeit des Werkzeugs gewähr
leistet ist, damit der gesamte Apparat in Eingriff
und Ausgriff mit den verschiedensten Werkstücken
kommen kann, was eine Anzahl von unterschiedlichen
Hüben erfordert.
Im Stand der Technik sind die verschiedensten mecha
nischen Vorrichtungen zur Verstärkung einer Kraft
bekannt, die von Hand, hydraulisch oder anderen
Mitteln erzeugt wird. Im allgemeinen wird eine kleine
Eingangskraft in eine entsprechend größere Ausgangs
kraft übersetzt. Die Eingangskraft wird gewöhnlich
durch den Einsatz einer fluidbetriebenen Vorrichtung
erzeugt, was ein Arbeitsmedium wie Öl oder Luft
bedingt.
Die vorliegende Erfindung ist eine Verbesserung des
Kraftvervielfältigungsmechanismus, wie er in der
US-PS 36 80 400 dargestellt und beschrieben ist.
Die oben genannte Patentschrift beschreibt eine
Schervorrichtung zum Schneiden von Metallwalz
blöcken, die eine große Querschnittsfläche aufwei
sen. Daraus folgt, daß die bewegliche Scherenschneide
einen erheblichen Weg durchlaufen muß, um ein saube
res und gänzliches Abscheren des Blocks zu bewirken.
Die Kraft für den Schervorgang wird von einer An
triebswelle geliefert, welche einen exzentrisch
montierten Verbindungsarm aufweist, der mit einem
Messerblock gekuppelt ist. Die Kopplung zwischen
dem Verbindungsarm und dem Messerblock wird durch
einen Schraubenmechanismus erreicht, der primär
innerhalb des Messerblocks angeordnet ist. Der
Schraubenmechanismus hat eine unabhängige Kraft
quelle, die synchron mit der Oszillation des Ver
bindungsarmes in Tätigkeit gesetzt wird. Während
des Krafthubes rückt der Verbindungsarm die Scheren
schneide um eine kleine Distanz nach vorne. Normaler
weise würde beim Rückhub des Verbindungsarmes die
Scherenschneide ihre Bewegungsrichtung umkehren,
jedoch wird die Stellung der Scherenschneide durch
den Schraubenmechanismus innerhalb des Messerblocks
beibehalten, bis sie beim nächsten Krafthub des
Verbindungsarms eine weitere Distanz nach vorne
bewegt werden kann. Somit gibt es zwei Kräfte, die
alternativ auf die Messerschneide wirken, nämlich
zuerst die größere durch den Verbindungsarm erzeugte
Kraft und als zweite die kleinere von dem Schrauben
mechanismus erzeugte Kraft.
Bei der vorliegenden Erfindung wird ebenfalls eine
große und eine kleine Kraft auf den das Werkzeug
tragenden Kolben ausgeübt. Allerdings ist der bei
der vorliegenden Erfindung eingesetzte Mechanismus
wesentlich einfacher als der in der US-PS 36 80 400
vorausgesetzte. Außerdem benötigt der Kolben der
vorliegenden Erfindung lediglich eine einzige Kraft
quelle.
Die US-PS 34 17 599 beschreibt und zeigt ein Biege
werkzeug, das zwei verschiedene Kräfte durch die
Wirkung einer einzigen Betätigungsstange liefert. Die
Betätigungsstange bewegt sich unter dem Einfluß von
hebelbetätigten handbetriebenen Handhaben um eine
Reihe von Belleville-Scheiben zusammenzudrücken. Die
Doppelreihe der Belleville-Scheiben liefert eine
Kompressionskraft an einen Teil des Biegekopfes. Ein
benachbarter Teil des Biegekopfes erhält eine gerin
gere Kraft, weil dieser Teil des Biegekopfes unter
dem Einfluß eines weicheren Satzes von Belleville-
Scheiben ist. Somit erhält ein Greifer, der dem
Biegewerkzeug, wie es in der US-PS 34 17 599 be
schrieben ist, zugeordnet ist, zwei verschiedene Biege
kräfte durch die Wirkung der Biegewerkzeughandhaben.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von der
handbetätigten Biegevorrichtung, wie sie in der US-PS
34 17 599 beschrieben ist, dadurch, daß eine erste
Kraft auf einen Kolben ausgeübt wird, um ihn über eine
größere Distanz zu bewegen. Dann wird eine zweite
Kraft auf den Kolben gegeben, um ihn über eine gerin
gere Distanz zu bewegen. Eine einzige Kolbenstange
eines pneumatischen Zylinders wird zur Schaffung
jeder der Kolbenlastbedingungen benötigt.
In der US-PS 44 42 581 ist eine Biegevorrichtung
dargestellt und beschrieben. Die Biegevorrichtung
bzw. das Biegewerkzeug ist tragbar und bezieht sich
in erster Linie auf eine Storchenschnabel-Konfigu
ration zur Entwicklung eines mechanischen Fort
schritts, der es den Werkzeugbacken erlaubt, nütz
liche Arbeit zu leisten. In einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung, dargestellt in Fig.
4, wird ein hydraulischer Zylinder benutzt, um dem
Werkzeug die Betätigungskraft zu liefern. Ein mecha
nischer Fortschritt ist durch die Benutzung eines
gleitenden Drehpunkts gegeben, der durch das Bezugs
zeichen (44) bezeichnet ist. Die Bewegungsrichtung
des Drehpunktes (44) ist über seine gesamte Schwenk
bewegung linear.
Andere linear freie Verstärkungsvorrichtungen sind
aus dem Stand der Technik bekannt, z. B. aus der
US-PS 40 99 436, die eine hydraulische Lochvor
richtung lehrt, wobei ein Lochstempel durch eine
Zylinderkolbenanordnung angetrieben wird. Die Anord
nung ist so, daß ein kleiner auf einen zweiten
Kolben ausgeübter Druck eine große Kraft bewirkt,
die von dem Lochstempel auf das Blechmaterial aus
geübt wird. Der untere Kolben wird zuerst durch
eine komprimierte hydraulische Flüssigkeit betätigt,
bis er in Kontakt mit dem Werkstück gelangt. Der
obere Kolben, der durch komprimierte Luft betätigt
wird, bewegt sich auf den unteren Kolben zu, so
daß seine Kolbenstange die druckbeaufschlagte hy
draulische Flüssigkeit über dem unteren Kolben
einfängt und bewegt sich weiter, um seinen eigenen
Druck dem Druck hinzuzufügen, der schon auf den
unteren Kolben wirkt. Die gesamte Aktion wird durch
ein Verzögerungsventil und ein 4-Wege-Ventil ge
steuert.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von
dieser Vorrichtung dadurch, daß der wandernde Dreh
punkt nicht gänzlich linear über seine Schwenkbe
wegung ist. Allerdings wird auch in der vorliegenden
Erfindung der wesentliche mechanische Fortschritt er
reicht, wenn der wandernde Drehpunkt zur Ruhe kommt,
wohingegen in der aus der US-PS 44 42 581 bekannten
Vorrichtung die mechanische Bewegung immer stoppt,
wenn der wandernde Drehpunkt, der mit dem Bezugs
zeichen (44) versehen ist, jeweils das Ende der
Gleitkammer erreicht, die den Drehpunkt (44) führt.
Weiterhin weist die vorliegende Erfindung nicht
den Nachteil auf, der mit hydraulisch betätigten
Vorrichtungen verbunden ist.
Obwohl die vorliegende Erfindung in Zusammenhang mit
einem pneumatischen Lochwerkzeug oder Stempel be
schrieben ist, ist es bei einer detaillierten Durch
sicht dieser Unterlagen selbstverständlich, daß der
mechanische Kraftverstärker der vorliegenden Erfin
dung auf einen weiten Bereich anderer Anwendungen
anwendbar ist.
Die vorliegende Erfindung kann beschrieben werden
als ein Kraftverstärker zum Gebrauch in jeder An
wendungsart, bei der ein Werkzeug eine beträchtliche
Distanz unter dem Einfluß einer mäßigen Kraft bewegt
werden muß; danach ist das Werkzeug während eines
letzten Bewegungsstadiums einer großen Kraft unter
worfen, um das Werkzeug in die Lage zu versetzen,
eine brauchbare Arbeit auf dem Werkstück zu liefern.
Die Erfindung weist eine pneumatische Betätigungs
vorrichtung auf, die an einem Ende eines Paares von
räumlich voneinander getrennten Seitenplatten mon
tiert ist. Die Betätigungsstange springt zwischen
den Seitenplatten vor und ist an einem Gleitblock
befestigt, der wiederum an einer Bügelplatte be
festigt ist, die einen Führungsschlitz aufweist.
Der Gleitblock bewegt sich linear in einem Satz von
Führungsbahnen bzw. Führungsrillen, die in den
Seitenplatten angeordnet sind und parallel zur
Zylinderkolbenstange orientiert sind. Ein Verbin
dungsglied weist einen Nockenstößel auf, welcher
an seinem einen Ende befestigt ist und die mit
einem Kurvenschlitz zusammenwirkt, der in der
Bügelplatte vorgesehen ist. Das Verbindungsglied
weist einen Kurvenschlitz auf, der in seinem
Mittelteil befestigt ist, und die in einer Füh
rungsfläche geführt ist, die in eine der Seiten
platten eingearbeitet ist. Das Ende des Verbin
dungsgliedes, das am weitesten entfernt von der
Bügelplatte ist, weist einen quer angeordneten
Drehstift auf, der mit einem Anschlag zusammen
wirkt, der an einem Distanzstück befestigt ist,
so daß der Drehstift zu einem Drehpunkt wird, um
seine Bewegungsrichtung zu wechseln und in einen
Schlitz einzutreten, der im wesentlichen recht
winklig zur Längsachse der Betätigungsstange ver
läuft. Der Drehstift, der das Ende des Verbindungs
gliedes enthält, ist schwenkbar mit einer Dreh
achse an einem Ende eines hin- und herbewegbaren
Kolbens befestigt. Wenn der Drehstift in dem dafür
vorgesehenen Schlitz sitzt, ist das Verbindungs
glied dann in einer Position, um dem Kolben eine
sehr große Kraft zu liefern, welcher ein Arbeit
verrichtendes Werkzeug aufweist, welches an dem
Ende des Kolbens befestigt ist, das der Verbin
dungsgliedkupplung entgegengesetzt ist. Der das
Werkzeug aufweisende Kolben gleitet in einem Paar
von Führungen oder Führungsschlitzen, die in den
Seitenplatten angeordnet sind.
Die oben beschriebene Erfindung erlaubt einem ein
Werkzeug aufweisenden Kolben einen großen Hub bzw.
lineare Bewegung zur Bearbeitung eines Werkstückes;
noch während des letzten Bewegungsstadiums kann
der Kolben eine sehr große Kraft liefern, während
die Kolbenbewegung auf einem Minimum gehalten wird.
Ein erstes Ziel der Erfindung ist es, einen mecha
nischen Kraftverstärker anzugeben, bei dem eine
pneumatische Kraftquelle eingesetzt wird, die
dennoch kompakt genug für einen vielseitigen Gebrauch
am Arbeitsplatz ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Werkzeug zu schaffen, das eine arbeitsverrich
tende Kraft liefern kann, die vergleichbar ist mit
der, die in hydraulischen Vorrichtungen angetroffen
wird, das aber trotzdem mit einer in typischen
Industriebetrieben vorhandenen Luftversorgung be
treibbar ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Lochwerkzeug anzugeben, das von einem hin- und
hergehenden Kolben betätigt wird, der unter einer
Vielzahl von ausgewählten Kraftbedingungen betrieben
werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
eine Verbindung zwischen dem Werkzeug tragenden
Kolben und dem pneumatischen Betätigungsglied anzu
geben, die den Kolben in die Lage versetzt, sich
unter dem Einfluß einer kleinen Kraft über eine
weite Distanz zu bewegen, und sich dann unter dem
Einfluß einer wesentlich gesteigerten Kraft um eine
kleine Distanz zu bewegen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Mittel zur Überwachung des Kraftbetrages anzu
geben, welche durch das pneumatische Betätigungs
glied geliefert wird.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Werkzeug anzugeben, bei dem die Teile, die einem
hohen Verschleiß unterworfen sind, leicht ausge
tauscht werden können.
Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfin
dung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und
aus den Ansprüchen sowie aus den beiliegenden
Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen korres
pondierende Teile in den verschiedenen Ansichten
bezeichnen.
Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der vor
liegenden Erfindung in der Form einer
Stempel/Matrizen-Kombination,
Fig. 2 eine abgebrochene Seitenansicht, teilweise
im Schnitt, welche die bewegbaren Teile
der Erfindung und den Bewegungsbereich
zeigt,
Fig. 3 eine vergrößerte, abgebrochene Schnittan
sicht entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2,
die die Kolbenstange des pneumatischen
Zylinder und die daran befestigten Teile
zeigt,
Fig. 4 eine vergrößerte Ansicht entlang der
Linie 4-4 aus Fig. 2 mit dem Kolben und
den damit verbundenen wechselwirkenden
Teilen im Schnitt,
Fig. 5 eine vergrößerte Schnittansicht entlang
der Linie 5-5 aus Fig. 2, die das Verbin
dungsglied und die damit verbundenen Teile
zeigt,
Fig. 6 eine vergrößerte Schnittdarstellung ent
lang der Linie 6-6 aus Fig. 2, die die
Seitenplatten und ihre Wechselwirkung mit
den beweglichen Teilen dazwischen zeigt,
Fig. 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung
eines Endes des Kolbens und seiner Be
festigung mit dem dazwischen angeordneten
Glied und
Fig. 8 eine vergrößerte Ansicht der Struktur, die
innerhalb des entsprechenden Kreises 8-8
aus Fig. 2 dargestellt ist.
In der Fig. 1 ist eine Anwendung eines mechanischen
Kraftverstärkers dargestellt, die die Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung einschließt. Die
Ausführungsform, die in Fig. 1 dargestellt ist,
betrifft einen pneumatischen Locher, wie er zur
Lochung in einer oder mehreren Dicken von Platten
metall oder ähnlichem Plattenmaterial verwendet
wird.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen (10) den
gesamten Apparat, der die vorliegende Erfindung
aufweist. Der Gesamtapparat (10) ist eine pneumati
sche Locheinheit, allgemeiner als Locheinheit be
zeichnet. Der Gesamtapparat (10) weist einen
pneumatischen Zylinder (12) auf, der von einem
Fluid, wie z. B. Luft beaufschlagt wird. Der pneu
matische Zylinder (12) ist an einer Adapterplatte
(13) befestigt, die ein Paar von parallel zueinander
angeordneten Seitenplatten (14 und 16) überspannt.
Die Seitenplatten (14 und 16) sind räumlich zuein
ander getrennt gehalten mit Hilfe einer Reihe von
Distanzstücken. Ein oberes Distanzstück (18) er
streckt sich fast über die gesamte Länge der Sei
tenplatten (14 und 16). In gleicher Weise besorgt
ein unteres Distanzstück (20) die Unterstützung
der Unterkanten der Seitenplatten (14 und 16). Eine
zusätzliche Versteifung ist durch dazwischen ange
ordnete Distanzstücke (22 und 24) gewährleistet.
Jedes der oben angegebenen Distanzstücke ist vor
zugsweise mit Hilfe von Befestigungsmitteln wie
z. B. Bolzen an den Seitenplatten (14 und 16) be
festigt. Eine derartige Anordnung erlaubt eine
schnelle Demontage des Gesamtapparates (10), wie
gewünscht. Ein C-förmiger Träger (26) ist in senk
rechter Anordnung an der oberen Fläche des oberen
Distanzstücks (18) befestigt. Der C-förmige Träger
(26) steht nach vorne in Form eines vorspringenden
Auslegers vor und weist an ihm befestigt eine
Stempelplatte und eine Rückhaltestützplatte (28)
auf. Die Stempelplatte und die Rückhaltestützplatte
(28) fluchten axial mit einem kugelverspannten Stempel
(30), der mit Hilfe eines kugelverspannten Halte
satzes (34) an einem Kolben (32) befestigt ist.
Fig. 2, die eine abgebrochene Seitenansicht des
Gesamtapparates (10) ist, veranschaulicht die beweg
lichen Teile des Erfindungsgegenstandes und deren
Bewegungspfade. Der pneumatische Zylinder (12), der
im rechten Teil der Fig. 2 dargestellt ist, ist
mit Hilfe von Bolzen (36) an der Adapterplatte (13)
befestigt. Die Adapterplatte (13) ist fest an den
Seitenplatten (14 und 16) mit Hilfe von Bolzen
(38) verankert. Das obere Abstandsstück (18) ist
ebenfalls mit Bolzen (40) an den Seitenplatten
(14 und 16) befestigt. In gleicher Weise ist das
untere Abstandsstück (20) an der unteren Kante der
Seitenplatten (14 und 16) mit Hilfe von Bolzen,
wie z. B. (42) befestigt. Die dazwischenliegenden
Abstandsstücke (22 und 24) sind an den Seitenplatten
(14 und 16) mit Hilfe der Bolzen (44 und 46) be
festigt. Der C-förmige Rahmen (26) kann senkrecht
zur oberen Fläche des oberen Abstandsstückes (18)
gefluchtet sein und der C-förmige Rahmen (26) kann
parallel zu den Seitenplatten (14 und 16) ausge
richtet sein. Der C-förmige Rahmen (26) ist in
seiner Position mit Hilfe von Bolzen (48) gehalten,
die am oberen Abstandsstück (18) verankert sind.
Der pneumatische Zylinder (12) hat eine axial aus
gerichtete Kolbenstange (50), die für eine axiale
Bewegung in beiden Richtungen ausgelegt ist. Eine
derartige Bewegung der Kolbenstange (50) wird
durch die Wirkung eines nicht dargestellten Kolbens
erreicht, der in dem Pneumatikzylinder enthalten
ist. Ein Ende (52) der Kolbenstange weist eine
axial ausgerichtete Bohrung (54) auf, die über
den Großteil ihrer Ausdehnung mit einem Gewinde
versehen ist. Eine Druckkammer (56) weist einen
mit einem Gewinde versehenen Schaft auf, der mit
dem Gewinde in der Bohrung (54) zusammenwirkt. Die
Druckkammer (56) weist ein vergrößertes quadrati
sches Ende (58) auf, welches dem mit dem Gewinde
versehenen Schaft entgegengesetzt ist, der in
das Gewinde in der Bohrung (54) des Endes (52) der
Kolbenstange (50) eingeschraubt ist.
Neben der Druckkammer (56) ist eine Gleitschiene
(60) angeordnet. Die Gleitschiene (60) umfaßt teil
weise das quadratisch geformte Ende (58) der Druck
kammer (56). Die Gleitschiene (60) geht am besten
aus Fig. 3 hervor. Die Gleitschiene (60) hat ein
gabelförmiges Ende mit Armen (62 und 64), die sich
um das quadratisch geformte Ende (58) der Druck
kammer (56) erstrecken. Jeder der Arme (62 und 64)
weist einen nach innen vorstehenden Sockel (65)
auf, der in einen einspringenden Teil (66) der
Druckkammer (56) paßt. Die gerade beschriebene
Verbindungseinrichtung zwischen der Gleitschiene
(60) und der Druckkammer (56) erlaubt einen raschen
Zusammenbau, außerdem gewährleistet sie eine posi
tive Kupplung zwischen der Gleitschiene (60) und
der Druckkammer (56), wenn Drücke in einer axialen
Richtung, die mit der der Kolbenstange (50) über
einstimmt, aufgebracht werden. Ein Zentrierknopf
(68) ist im Mittelteil der Gleitschiene (60) be
festigt. Der Zentrierknopf (68) hat eine sphärische
Endfläche (70), die einen Punktkontakt mit der
Fläche der Druckkammer (56) herstellt. Diese Anord
nung ist ein übliches Verfahren, um sicherzustellen,
daß die Drücke, die zwischen der Gleitschiene (60)
und der Druckkammer (56) übertragen werden, während
des Vorwärts- oder Kompressionszyklus der Kolben
stange (50) im wesentlichen axial sind. Während
des Rückziehzyklus der Kolbenstange (50) drücken
die Arme (62 und 64) gegen den einspringenden Teil
(66) der Druckkammer (56), wie in Fig. 3 darge
stellt.
Die Gleitschiene (60) ist in axialer Richtung ent
lang Rillen oder Führungen (72 und 74) angeordnet
und kann in dieser Richtung gleiten. Die Führungs
rille (72) ist in der Innenwand der Seitenplatte
(14) und die Führungsrille (74) ist in der Innen
wand der Seitenplatte (16) angeordnet. Die Füh
rungsrillen (72 und 74) erstrecken sich über die
Länge der Seitenplatten (14 und 16) und sind
parallel zur Kolbenstange (50) des Pneumatik
zylinders (12).
Eine Zugstange (76) fluchtet mit der Längsachse
der Gleitschiene (60) und ist an dieser mit Hilfe
von Bolzen (78) befestigt. Die Zugstange (76) weist
einen Armteil (80) auf, der sich nach unten er
streckt, wie es am besten aus Fig. 2 hervorgeht.
Der Arm (80) grenzt an das Ende der Gleitschiene
(60) und ist mit dieser durch Bolzen befestigt. Ein
vertikal ausgerichteter Schlitz (82) durchdringt
den Armteil (80) der Zugstange (76).
Ein Verbindungsglied oder Hebelarm (84) weist ein
oberes Ende (86) auf, das gabelförmig ausgestaltet
ist. Das Verbindungsglied (84) ist in Fig. 5 im
Querschnitt dargestellt. Ein Stift (88) ist vorge
sehen, um einen Nockenstößel (90) zwischen den Armen
(92 und 94) des oberen Endes (96) des Verbindungs
gliedes (84) festzulegen. Der Nockenstößel (90) ist
so angeordnet, daß er innerhalb des Schlitzes (82)
der Zugstange (76) läuft. Das Verbindungsglied
(84) weist ebenfalls einen Nockenstößel (96) auf, der
in seinem Zentralteil angeordnet ist. Der Nocken
stößel (96) ist auf einer Seite des Verbindungsgliedes
(84) angeordnet, wie in Fig. 2 dargestellt. Der Noc
kenstößel (96) läuft entlang einer Nut (98), die in die
Innenseite der Seitenplatte (14) eingearbeitet ist,
wie in Fig. 6 dargestellt. Die tatsächliche Konfi
guration der eingearbeiteten Nut (98) ist durch eine
gestrichelte Linie in Fig. 2 dargestellt. Das Ende
der eingearbeiteten Nut (98), das dem Pneumatik
zylinder (12) am nächsten ist, ist schmal ausge
bildet und das entgegengesetzte Ende ist erheblich
weiter, aus einem Grund, der später erklärt wird. Das
untere Ende des Verbindungsgliedes (84) weist als
einen mit diesem integralen Teil eine Drehachse
(100) auf, die senkrecht zur Längsachse des Verbin
dungsgliedes (84) angeordnet ist. Ein Drehzapfen
(102) ist bezüglich der Schwenkachse (100) so an
geordnet, daß seine Längsachse parallel zur Achse
der Schwenkachse (100) verläuft. Der Drehzapfen
(102) reicht auch durch den Hauptteil des Körpers
des Verbindungsgliedes (84). Die Außenfläche des
Drehzapfens (102) liegt teilweise frei, wenn er
den Hauptteil des Körpers des Verbindungsgliedes
(84) quert. Der freiliegende Teil des Drehzapfens
(102) kann am besten den Fig. 5 und 7 entnommen
werden. Der Drehzapfen (102) ist in der Schwenk
achse (100) unbeweglich angeordnet, und zwar durch
Halteringe (101). Wegen der hohen Belastungen, die
der Drehzapfen (102) erfährt, ist er aus einem
hochwertigen Stahl hergestellt, so daß eine harte
Oberfläche darauf erhalten werden kann.
Fig. 3, die eine abgebrochene Schnittansicht entlang
der Linie 3-3 aus Fig. 2 ist, zeigt die Verbindung
zwischen dem oberen Ende (86) des Verbindungsgliedes
(84) und der Zugstange (76). Die Zugstange (76)
ist zwischen den Armen (92 und 94) des Verbindungs
gliedes (84) angeordnet, und ein Stift (88) ist dazu
da, den Nockenstößel (90) innerhalb des Kurven
schlitzes (82) festzulegen.
Wie in Fig. 7 dargestellt, ist die Schwenkachse
(100) des Verbindungsgliedes (84) auf jeder Seite
in zylindrischen Lagerschalen (104 und 106) gela
gert, welche in den Gabelenden (108 und 110) des
Kolbens (32) eingeformt sind.
Fig. 7, die eine perspektivische Explosionsdar
stellung ist, zeigt die Schwenkachse (100) des
Verbindungsgliedes (84) und die Lagerschalen (104
und 106), die in den Bügelenden (108 und 110) des
Kolbens (32) angeordnet sind. Ebenso in Fig. 7 dar
gestellt sind Achsenhalteklötze (112 und 114),
welche an die Bügelenden (108 und 110) des Kolbens
(32) anstoßen. Befestigungsmittel wie (116) dienen
zur Festlegung der Halteklötze (112 und 114) auf
den Bügelenden des Kolbens. Somit ist es klar, daß
die Schwenkachse (100) des Verbindungsgliedes (84)
frei innerhalb der Lagerflächen rotieren kann, die
durch die Lagerschalen (104 und 106) und die ent
sprechenden Halteklötze (112 und 114) gegeben sind.
Die Fig. 2, 4 und 7 zeigen am besten den Kolben
(32), der oben angesprochen wurde. Der Kolben (32)
ist so angeordnet, daß seine Längsachse parallel
zur Achse der Kolbenstange (50) des Pneumatikzylin
ders (12) ist. Der Kolben (32) ist innerhalb von
Führungen oder Nuten (118, 118 a, 119 und 119 a) an
geordnet, welche in die Innenseiten der Seiten
platten (14 und 16) eingearbeitet sind. Die Kolben
anordnung mit den Halteklötzen (112 und 114) kann
frei entlang dem longitudinalen Verlauf der Führungen
bzw. Nuten (118, 118 a, 119 und 119 a) bewegt werden.
Fig. 4, die eine Schnittansicht entlang der Linie
4-4 aus Fig. 2 ist, zeigt die untere Fläche der
Nuten (118 und 119) mit dem Kolben (32) dazwischen.
Da das Verbindungsglied (84) an einen Winkelvor
sprung angelenkt werden muß, ist ein Hohlraum (120)
zwischen den Bügelenden (108 und 110) vorgesehen,
um einen Spielraum bzw. Zwischenraum für die Anlen
kung des Verbindungsgliedes (84) zu schaffen, wenn
die Kolbenstange von einem Ende des Kolbens (32)
zu einem entgegengesetzten Ende bewegt wird.
Die Fig. 4 zeigt das untere Distanzstück (20) in der
Position zwischen den Seitenplatten (14 und 16). Das
untere Distanzstück (20) weist einen nach oben vor
springenden Vorsprung (126) auf, der fest mit dem
unteren Distanzstück (20) verbunden ist. Der Vor
sprung (126) kann als ein integrales Teil des
unteren Distanzstückes (20) hergestellt sein, es
können aber auch andere Mittel zur sicheren Befesti
gung desselben am unteren Distanzstück (20) vorge
sehen werden. Der Vorsprung (126) fluchtet mit der
Mittellinie des unteren Distanzstücks (20), wie in
Fig. 4 dargestellt. Ein Verschleißstück (128) liegt
an der vertikal ausgefluchteten Fläche (130) des
Vorsprungs (126). Das Verschleißstück (128) ist mit
Hilfe eines Befestigungsmittels, wie z. B. einer
Schraube (132) an dem Vorsprung (126) befestigt.
Als Alternative kann die Verschleißstück-Vor
sprungsanordnung (128, 126) innerhalb eines nicht
dargestellten Schlitzes angeordnet sein, der in dem
unteren Distanzstück (20) angeordnet ist und kann
in dieser Position durch geeignete Befestigungs
mittel festgehalten werden. Eine solche Anordnung
gewährleistet ein schnelles Austauschen des Ver
schleißstückes (128), welches hohen Lastkonzen
trationen unterworfen ist. Das untere Distanzstück
(20) weist ebenso eine Anschlagschiene (134) auf,
wie in Fig. 2 dargestellt. Die Anschlagschiene
(134) ist im Abstand zu der vorderen Fläche des Ver
schleißstückes (128) angeordnet. Somit ist ein wohl
definierter Zwischenraum (136) durch die räumliche Ent
fernung von Anschlagschiene (134) und Verschleiß
stück (128) gegeben. Die Gründe hierfür werden
weiter unten erklärt. Da die Anschlagschiene (134)
eine kritische hoch belastete Komponente ist, ist
eine Anordnung für ihr schnelles Austauschen ohne
die Notwendigkeit gegeben, den Gesamtapparat (10)
auseinanderzunehmen. Der Basisteil der Anschlag
schiene (134) kann zylindrisch oder auch recht
eckig ausgeführt sein. Die Anschlagschiene (134)
erstreckt sich durch das untere Distanzstück (20),
wie in Fig. 2 dargestellt, wodurch ein leichter
Zugang für den Austausch gewährleistet ist. Ein
Befestigungsmittel, z. B. ein Bolzen (138) ist
vorgesehen, um die Anschlagschiene (134) fest mit
unteren Distanzstück (20) zu verankern.
Fig. 8 ist eine vergrößerte Ansicht teilweise im
Schnitt entlang der kreisförmigen Ausdehnung mit der
Referenz 8-8, wie in Fig. 2 mit entfernter Seiten
platte (14) ausgeführt ist. Das Verbindungsglied
(84) ist im Querschnitt dargestellt, wie der Dreh
bolzen (102). Der Drehbolzen (102) reicht gleitend
in eine zylindrische Bohrung (140), die normal zur
Längsachse des Verbindungsgliedes (84) angeordnet
ist. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, ist ein Teil der
Seitenwand des Mittelabschnitts der Bohrung (140)
entfernt worden, um einen einspringenden Teil (146)
zu formen, so daß ein erheblicher Teil der äußeren
Fläche des Drehbolzens (102) freiliegt, wie eben
falls in Fig. 7 dargestellt. Eine zusätzliche
Fläche des Drehbolzens (102) ist durch einen
Schlitz (142) freigelegt, der in dem Ende des
Verbindungsgliedes (84) angeordnet ist. Der Schlitz
(142) ist auf der Mittellinie zwischen den Enden
der Schwenkachse (100) angeordnet, der einen Teil
des unteren Endes des Verbindungsglliedes (84)
bildet. Der Schlitz (142) ist von genügend großer
Breite und Tiefe, um der Anschlagschiene (134) ein
genügend großes Spiel zu lassen. Somit dient der
Schlitz (142) zur Freilegung eines kleineren Teils
der äußeren Fläche des Drehbolzens (102), und der
oben angeführte einspringende Teil (146) dient dazu,
einen größeren Teil der äußeren Fläche des Dreh
bolzens (102) freizulegen.
Fig. 8 zeigt den Zwischenraum (136), der durch die
räumlich voneinander getrennte Anordnung des Verschleiß
stücks (128) und der Anschlagschiene (134) gebildet ist.
Der Zwischenraum (136) erlaubt es dem Drehbolzen (102)
in diese ohne eine wirkliche Verbindung darin einzu
treten.
Noch einmal auf die Fig. 2 und 6 zurückkommend, ist
ersichtlich, daß die Anschlagschiene (134) nach oben
in denselben Raum, der durch den Kolben (32) besetzt
ist, hineinreicht. Somit ist die Nut (124) in dem
Kolben (32) entlang der Unterseite des Kolbens (32)
angeordnet, um ein Spiel für die Anschlagschiene
(134) zu gewährleisten, sowie für das Verschleiß
stück (128) und dessen Vorsprung (126).
Während des Zusammenbaus des Gesamtapparates (10)
kann die Druckkammer (56) am Ende der Kolbenstange
(50) befestigt werden, die Teil des Pneumatikzylin
ders (12) ist. Die Zugstange (76) kann dann an der
Gleitschiene (60) mit Bolzen (78) gesichert werden.
Das quadratische Ende (58) der Druckkammer (56) kann
in die Position zwischen den Klötzen (65) der Arme
(62 und 64) der Gleitschiene (60) bewegt werden. Die
oben beschriebene Unteranordnung kann dann in den
Nuten (72 und 74) installiert werden, die schon in
einer räumlich davon getrennten Position durch die
Installation des oberen Distanzstückes (18) und des
dazwischenliegenden Abstandsstückes (22) zwischen
den Seitenplatten (14 und 16) plaziert werden. Ein
Flansch (144) des Pneumatikzylinders (12) ist dann
an der Endplatte (13) durch Bolzen (36) befestigt,
mit einem Isolator (148) dazwischen. Das Verbin
dungsglied (84) wird dann am Ende des Kolbens
(32) befestigt, genau wie die Halteklötze (112 und
114), und die Bolzen (116) werden benötigt, um die
Halteklötze (112 und 114) festzulegen. Der Kolben
(32) und seine angeschlossenen Teile werden dann
in den Nuten (118, 118 a, 119 und 119 a) positioniert,
wobei die Nuten in die entsprechenden Seitenplatten
(14 und 16) eingearbeitet sind. Das Zwischendis
tanzstück (24) und das untere Distanzstück (20)
kann mit Hilfe von Bolzen (46 und 42) installiert
werden. Die Nockenstößel (90 und 96) können dann
im Verbindungsglied (84) installiert werden und
zwar durch Zugangslöcher, die in einer oder beiden
Seitenplatten (14 und 16) angeordnet sind. Der
tatsächliche Sitz der Zugangslöcher ist in den
Zeichnungen nicht dargestellt. In gleicher Weise
kann der Drehbolzen (102) in der Bohrung (140)
des Verbindungsgliedes (84) installiert werden,
und zwar wenn das Verbindungsglied (84) im Gesamt
apparat (10) installiert ist oder vorher.
Eins der Ziele der vorliegenden Erfindung ist es,
ein Werkzeug anzugeben, das rasch ein- und ausge
baut werden kann, abhängig vom Werkstück, um noch
genügend Kraft zu haben, am Werkstück brauchbare
Arbeit zu leisten. Die folgenden Arbeitsschritte
der Erfindung werden ausführen, wie der Gesamt
apparat (10) die oben aufgeführten Ziele der Erfin
dung erreicht. Das Betreibeverfahren ist in den
folgenden Paragraphen dargestellt.
Der Pneumatikzylinder braucht nicht im Detail be
schrieben zu werden, da es üblich ist, daß ein
Kolben an der Kolbenstange (50) befestigt ist.
Der Kolben und seine Kolbenstange (50) bewegen sich
in der einen oder anderen Richtung, abhängig davon,
auf welcher Seite des Kolbens ein Fluid, wie z. B.
Luft eingeleitet wird. In der Startposition der
vorliegenden Anordnung ist die Kolbenstange (50)
in den Pneumatikzylinder (12) hineingezogen, bis
das Verbindungsglied (84) die Position einnimmt,
die durch die gestrichelten Linien in Fig. 2 dar
gestellt ist. In dieser Position läuft der Nocken
stößel (96), welcher am Verbindungsglied (84)
befestigt ist, auf der unteren Fläche der Führungs
nut (98) . Die freiliegende Fläche des Drehbolzens
(102) ist außer Kontakt mit jeder der benachbarten
Komponenten des Gesamtapparates (10). Auch der
Nockenstößel (90), welcher gegen das obere Ende
des Verbindungsgliedes (84) gelegen ist, ist im
unteren Teil des Kurvenschlitzes (82) angeordnet.
Der Kolben (32) ist nach rechts bewegt worden, wie
in Fig. 2 dargestellt, um einen genügend großen
Raum zur Einführung eines Werkstückes zwischen
dem kugelverblockten Stempel (30) und dem Unter
stempel sowie der Halteplatte (28) zu gewährleisten.
Alternativ kann der gesamte Apparat in eine Position
über ein Metallblech bewegt werden, in das ein aus
gestanztes Loch eingebracht werden soll, und zwar
durch die Verwendung einer beliebigen Hebevorrich
tung (nicht dargestellt), an der der gesamte Apparat
(10) aufgehängt sein kann. Wenn Luft hinter dem
Kolben in den Pneumatikzylinder (12) eingeleitet
wird, bewegen sich die Kolbenstange (50), das Ver
bindungsglied (84) und der Kolben (32) mit jeder
gewünschten Geschwindigkeit nach links, wie in der
Fig. 2 dargestellt. Die gewählte Bewegung der
oben genannten Komponenten hält an, bis der Dreh
bolzen (102) mit der Vorderfläche der Anschlag
schiene (34) in Kontakt kommt und in die Nut
(136) fällt, wie in Fig. 8 dargestellt. Da das
untere Ende des Verbindungsgliedes (84) nun in
der Nut (136) gefangen ist und nicht weiter nach
links bewegt werden kann, nachdem der Drehbolzen
(102) zwischen der Anschlagschiene (134) und dem
Verschleißstück (128) belastet ist, rotiert das
Verbindungsglied (84) um die Schwenkachse (100)
und den Drehbolzen (102) in eine vertikale Position
und erreicht schließlich eine negative Neigung,
wenn es das Ende der Drehbewegung erreicht. Der
Kolben (32) hat nun den größten Teil der Bewegungs
strecke durchlaufen, wodurch die Spitze des Stempels
(30) in das Werkstück eindringen und ein Loch
hineinstanzen kann.
Wenn der Drehbolzen (102) in Kontakt mit der Vorder
fläche der Anschlagschiene (134) gelangt, beginnt
der Drehbolzen (102) sich in eine Abwärtsrichtung
in die Nut (136) zu bewegen. Der Drehbolzen (102)
durchgreift die Nut (136), bis seine Fläche in
vollen Kontakt mit der Vorderfläche des Verschleiß
stücks (28) gelangt. Sofort wird der Drehbolzen
(102) zu einem Drehpunkt für eine große mechanische
Kraft, die dem Kolben (32) geliefert wird. Die
große Kraft wird erzeugt, weil die Unterseite des
Verbindungsgliedes (84) in seiner oben beschriebenen
translatorischen Bewegung festgelegt wurde, wohin
gegen die Oberseite des Verbindungsgliedes (84)
unter dem Einfluß der ausfahrenden Kolbenstange
(50) aus dem Pneumatikzylinder (12) heraus noch
bewegt wird. Beispielsweise ist die Entfernung vom
Drehpunkt zur Richtung der Kraft, die durch die
Kolbenstange (50) dem oberen Ende des Zwischen
gliedes (84) geliefert wird, 10mal so groß wie
die Distanz vom Drehpunkt zu der Richtung der Kraft,
die dem Kolben (32) geliefert wird. Somit bewegt
sich der Kolben (32) langsam nach links unter dem
Einfluß einer Kraft entlang der zentralen Achse
des Kolbens (32), die ungefähr 10mal größer ist
als die Kraft, die durch die ausfahrende Kolben
stange (50) erzeugt wird.
Zurückkommend auf den Moment, wenn der Drehbolzen
(102) in Kontakt mit der Anschlagschiene (134)
gelangt, ist nun der Nockenstößel (96) in den Teil
der Nockenführungsnut (98) eingetreten, in dem die
Nut (98) aufgeweitet ist, wodurch der Nockenstößel
(96) frei ist, eine bogenförmige Linie zu durch
laufen, wenn das Verbindungsglied (84) um den Dreh
bolzen (102) rotiert. Wenn der Nockenstößel (96)
seine bogenförmige Bewegung beginnt, beginnt der
Nockenstößel (90) einen linearen Aufwärts- und Ab
wärtshub in dem Nockenschlitz (82), der in der
Bohrung (76) angeordnet ist.
Somit benutzt der gesamte Apparat (10) eine pneuma
tische Kraftquelle, um den Kolben (32) unter einer
Vielzahl von Belastungsbedingungen zu bewegen.
Zuerst bewegt sich der Kolben (32) mit einer ausge
wählten Geschwindigkeit unter einer relativ kleinen
Last, die im wesentlichen von gleicher Größe ist,
wie die Kraft, die durch die Kolbenstange (50)
des Pneumatikzylinders (12) erzeugt wird. Zweitens,
wenn der Drehbolzen (102) in Kontakt mit der
Anschlagschiene (134) gelangt, wird der Kolben (32)
auf eine langsamere Bewegung abgebremst; trotzdem
ist die gelieferte Kraft auf einen in etwa 10mal
größeren Wert angewachsen, in Abhängigkeit von der
Beziehung des Punktes, an dem die Kraft am Zwischen
glied (84) angreift und dem Punkt, an dem der
Kolben (32) durch die Schwenkachse (100) am
Zwischenglied (84) befestigt ist.
Um die tatsächlichen Kräfte, die am Stempel (30) auf
treten, überwachen zu können, ist der Gesamtapparat
mit einer Druckkammer (56) ausgerüstet, die so an
geordnet ist, daß sie die Kompressionskräfte detek
tieren kann, die auftreten, wenn die Kolbenstange
(50) aus dem Pneumatikzylinder (12) herausbewegt
wird. Außerdem kann die Druckkammer dazu benutzt
werden, zu detektieren, ob der Stempel (30) tat
sächlich in Kontakt mit dem Werkstück erreicht hat.
Die Detektion und das Fühlen, ob ein Werkstück
vorhanden und in der richtigen Position ist, ist
in wachsendem Maße wichtig, da die Automation mehr
und mehr Realität wird.
Obwohl ein hydraulischer Zylinder mit einer Flüssig
keit, wie z. B. Öl in der vorliegenden Erfindung
verwendet werden könnte, werden die Nachteile eines
Krafterzeugungssystems auf Flüssigkeitsbasis schnell
ersichtlich. Ein flüssigkeitsbetriebener Hydraulik
zylinder muß ein Reservoir zum Zurückhalten der
Flüssigkeit aufweisen. Ebenfalls muß eine Hilfs
kraftquelle, wie z. B. Elektrizität vorgesehen sein,
um die Pumpe zu betreiben, die den Hydraulikzylinder
mit Flüssigkeit versorgt. Dann ist außerdem die
Tragbarkeit des Gesamtapparates (10) eingeschränkt,
wodurch er unhandlich wird. Ein weiterer Grund für
den Einsatz eines Fluids wie Luft ist ihre Verfüg
barkeit sowie die Tatsache, daß keine Reinigung
erforderlich ist, wie es fast immer der Fall ist,
wenn eine Flüssigkeit wie Öl benutzt wird. Der
Gesamtapparat (10) ist so kompakt wie hydraulische
Vorrichtungen und kann betrieben werden, indem
der Ventilmechanismus (nicht dargestellt) des
Pneumatikzylinders direkt mit einer firmeneigenen
Luftversorgung gekoppelt werden kann, die normaler
weise zu allen Orten innerhalb der Fabrik gelegt
ist. Der Gesamtapparat (10) kann, wenn ein Luft
druck von 550 Kilopascal benutzt wird, ein Langloch
von 8,6 mm Breite und 15 mm Länge durch ein 1,5 mm
dickes Eisenmaterial stanzen, das eine Zugfestigkeit
von 4921 kg/cm2 aufweist.
Es ist noch anzufügen, daß der Gesamtapparat leicht
einer Anwendung angepaßt werden kann, bei der ein
längerer Hub benötigt wird, indem lediglich die
Gesamtlänge der Seitenplatten (13 und 14) der ent
sprechenden Distanzstücke und des C-Rahmens ver
größert wird und ein Zylinder mit einem ent
sprechend längeren Hub benutzt wird.
Die vorliegende Erfindung ist nicht beschränkt auf
irgendeine besondere Anordnung oder auf irgendeine
spezifische Ausführungsform oder auf einen spezi
fischen Anwendungsfall mit irgendeinem spezifischen
Material, da sie in verschiedenen Teilen und Be
ziehungen ohne Abweichung vom Geist oder Umfang
der beanspruchten Erfindung, wie sie hier beschrieben
und gezeigt ist, modifiziert werden kann. Der dar
gestellte Gesamtapparat dient lediglich der Illu
stration und zur Beschreibung einer beliebigen Aus
führungsform und nicht dazu, alle verschiedenen
Modifikationsformen darzustellen, in denen die
beanspruchte Erfindung ausgeführt sein kann.
Die vorliegende Erfindung wurde in erheblichem
Detail bezogen auf Struktur und Funktion beschrie
ben, um das Erfordernis einer genauen öffentlichen
Beschreibung mindestens einer Ausführungsform zu
erfüllen. Die detaillierte Beschreibung ist in keiner
Weise gedacht, die Merkmale oder Prinzipien der
Erfindung zu beschränken oder den Umfang des Patent
schutzes, wie er durch die folgenden Ansprüche
gewährleistet ist, zu beschränken.
Claims (24)
1. Mechanischer Kraftverstärker mit einem
Werkzeug, das Arbeit an einem Werkstück
verrichtet, gekennzeichnet durch einen
fluidbetriebenen Zylinder mit einer
kolbengetriebenen Kolbenstange (50), die
eine lineare Bewegung in mehr als einer
Richtung ausführen kann; ein Paar von
räumlich voneinander getrennten Seiten
platten (14, 16) als Träger des fluid
betriebenen Zylinders (12), der die
kolbengetriebene Kolbenstange (50) ent
hält, wobei die Seitenplatten (14, 16)
integrierte Führungselemente aufweisen;
eine Gleitschiene (60), die mit der
Kolbenstange (50) für eine lineare Bewe
gung entlang der integrierten Führungs
elemente der Seitenplatten (14, 16) ge
kuppelt ist; Mitnehmerelemente (82, 90,
96, 98), die an einem Ende der Gleit
schiene (60) befestigt sind; einen Kolben
(32), der in den integrierten Führungs
elementen der Seitenplatten (14, 16) an
geordnet ist, der angeschlossen ist für
eine reziproke lineare Bewegung in den
Führungselementen; ein Verbindungselement
(84) mit einem Ende und einem diesem ent
gegengesetzten Ende, das mit den Mitnehmer
elementen (82, 90, 96, 98) gekoppelt ist,
während das eine Ende wahlweise mit dem
Kolben (32) verbindbar ist, so daß die
Bewegung der Kolbenstange (50) auf den
Kolben (32) übertragen wird; ein unteres
Distanzstück (20), das den Abstand zwischen
den beiden Seitenplatten (14, 16) bestimmt
und fest mit diesen verbunden ist; an dem
unteren Distanzteil (20) befestigte An
schlagelemente, die eine Nut für die
Wechselwirkung mit dem einen Ende des Ver
bindungselements (84) definieren; und mit
dem einen Ende des Verbindungselements
(84) verbundene Elemente zur Wechselwirkung
mit der durch die Anschlagelemente definier
ten Nut, wobei die von der Kolbenstange (50)
gelieferte Kraft verstärkt ist und dem
Kolben (32) aufgegeben wird.
2. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von
Distanzstücken (18, 20, 22, 24), die
zwischen den beiden Seitenplatten (14, 16)
montiert sind, von denen wenigstens eines
ein unteres Distanzstück (20) ist; eine
Endplatte (13), welche an einem Ende der
beiden Seitenplatten (14, 16) befestigt
ist, wobei der fluidbetriebene Zylinder (12)
an der Endplatte (13) befestigt ist; und wobei
die integrierten Führungselemente ein
erstes Führungselement aufweisen, das ent
lang einer inneren Fläche jeder der beiden
Seitenplatten (14, 16) angeordnet ist;
und zweite Führungselemente, die in räum
lichem Abstand zu den ersten Führungs
elementen angeordnet sind und so ausge
staltet sind, daß sie den Kolben (32) auf
nehmen.
3. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine Anschlagschiene
(134), die am unteren Distanzstück (20) mon
tiert ist; ein Verschleißstück (128), das
am unteren Distanzstück (20) befestigt ist,
und zwar in einem bestimmten Abstand von der
Anschlagschiene (134), wobei die Anschlag
schiene (134) und das Verschleißstück (128)
in räumlichem Abstand zueinander angeordnet
sind, um so den Zwischenraum zur Wechselwirkung
mit dem einen Ende des Verbindungselements (84)
zu definieren; den Kolben (32) mit einem an
einem Ende montierten Werkzeug sowie mit
Lagerelementen, die an sein entgegengesetztes
Ende montiert sind und einem Schwenkelement
(100, 102), das zu dem einen Ende des Ver
bindungselements (84) komplementär ist, um
mit dem Zwischenraum, der durch die Anschlag
schiene (134) und das Verschleißstück (128)
definiert ist, zu wechselwirken, wobei eine
lineare Kraft, die durch die Kolbenstange
(50) geliefert wird, wenn die Kolbenstange
(50) in einer Richtung bewegt wird, verstärkt
und durch den Kolben (32) dem daran montier
ten Werkzeug aufgegeben wird.
4. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten
und zweiten Führungselemente parallel zur
Orientierung der Kolbenstange (50) ange
ordnet sind.
5. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungselement (84) ein Verbindungsglied auf
weist, dessen eines Ende mit den Mitnehmer
elementen (82, 90, 96, 98) gekoppelt ist
und dessen entgegengesetztes Ende mit den
Lagerelementen des Kolbens (32) gekuppelt
ist, so daß die Bewegung der Kolbenstange
(50) auf den Kolben (32) übertragen wird;
und daß Mittel, die an einem Ende des
Verbindungsgliedes (84) befestigt sind,
mit dem Zwischenraum, der zwischen der Anschlag
schiene (134) und dem Verschleißstück (128)
definiert ist, wechselwirken, wobei eine
Kraft, die von der Kolbenstange (50) ge
liefert wird, verstärkt und dem Werkzeug
durch den Kolben (32) aufgegeben wird.
6. Mechanischer Kraftverstärker mit einem Werk
zeug, welches Arbeit an einem Werkstück
verrichtet, gekennzeichnet durch einen
Druckmittelzylinder (12) mit einer kolben
betriebenen Kolbenstange (50), die eine
hin- und hergehende lineare Bewegung
ausführen kann; ein Paar von Seiten
platten (14, 16), welche im räumlichen
Abstand voneinander gehalten sind; eine
Vielzahl von Distanzstücken (18, 20, 22,
24), mit einem unteren Distanzstück (20),
welches an den Seitenplatten (14, 16) be
festigt ist und den Abstand zwischen den
beiden Platten bestimmt; eine Endplatte
(13), die auf einem Ende der beiden
Seitenplatten (14, 16) montiert ist;
wobei der Druckmittelzylinder (12) an der
Endplatte (13) befestigt ist, so daß die
Kolbenstange (50) sich zwischen die beiden
Platten (14, 16) erstreckt, die zwei
Sätze von komplementären Führungsnuten
aufweisen; eine Gleitschiene (60), die
mit einem Ende der Kolbenstange (50) ge
kuppelt ist, um eine lineare reziproke
Bewegung entlang eines der beiden Sätze
der komplementären Führungsnuten der
beiden Platten (14, 16) auszuführen, wobei
einer der beiden Sätze der komplemen
tären Führungsnuten parallel zur Orientie
rung der Kolbenstange (50) angeordnet ist;
einen Nockenriegel, der an einem Ende der
Gleitschiene (60) befestigt ist und einen
Kurvenschlitz (82) aufweist; einen Kolben
(32), der für eine reziproke lineare Bewe
gung in dem anderen der beiden Sätze der
komplementären Führungsnuten in den Seiten
platten (14, 16) angeordnet ist, und an dem
an einem Ende ein Werkzeug und an dessen
anderem Ende Lagerelemente befestigt sind;
ein Verbindungsglied (84), dessen eines Ende
mit dem Nockenriegel gekoppelt ist und
dessen entgegengesetztes Ende mit den Lager
elementen des Kolbens (32) gekoppelt ist,
so daß die Bewegung der Kolbenstange (50)
auf den Kolben (32) übertragen wird, wobei
das Verbindungsglied (84) einen Nockenstößel
(90) aufweist, der in dem Kurvenschlitz (82)
des Nockenriegels montiert ist; ein Nocken
stößelelement (96), das zwischen dem einen
und dem entgegengesetzten Ende des Verbin
dungsgliedes (84) angeordnet ist und das so
angepaßt ist, das es die Bewegung des Ver
bindungsgliedes (84) führt; eine Kurvennut
(98) in einer der beiden Seitenplatten (14,
16) für die Wechselwirkung mit dem Nocken
stößelelement (96); eine Anschlagschiene
(134), die an dem unteren Distanzstück (20)
in räumlichem Abstand zu den Lagerelementen
des Kolbens (32) montiert ist; ein Ver
schleißstück (128), das am unteren Distanz
stück (20) neben der Anschlagschiene (134)
befestigt ist, um so einen bestimmten Zwi
schenraum dazwischen zu definieren, der in einem
bestimmten Abstand zu einer Innenfläche des
unteren Distanzstücks (20) angeordnet ist
und Elemente, die an einem Ende des Ver
bindungsglieds (84) befestigt sind, um wahl
weise mit dem bestimmten Zwischenraum zu
wechselwirken, der zwischen der Anschlagschiene
(134) und dem Verschleißstück (128) ausge
bildet ist, wobei eine Kraft, die von der
Kolbenstange (50) geliefert wird, verstärkt
und dem Werkzeug durch den Kolben (32) auf
gegeben wird.
7. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) parallel zueinander
in räumlichem Abstand voneinander angeordnet
sind.
8. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
stange (50) sich parallel zwischen den
beiden Seitenplatten (14, 16) erstreckt.
9. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck
mittelzylinder (12) ein Pneumatikzylinder
ist.
10. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungsglied (84) weiterhin ein gabelförmiges
oberes Ende (86) aufweist, das zwei Arme
(92, 94) definiert, wobei der Nockenstößel
(90) zwischen dem Paar von gabelförmigen
Armen (92, 94) montiert ist zur Wechsel
wirkung mit dem Kurvenschlitz (82) des
Nockenriegels.
11. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
stange (50) parallel zwischen den beiden
Seitenplatten (14, 16) sich erstreckt.
12. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolben
stange (50) sich parallel zwischen den
beiden Seitenplatten (14 und 16) erstreckt.
13. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) rechteckig sind.
14. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) parallel zueinander
und räumlich voneinander getrennt sind.
15. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) parallel zueinander
und in räumlichem Abstand voneinander sind.
16. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) rechteckig sind.
17. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
8, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungsglied (84) weiterhin ein gabelförmiges
oberes Ende (86) aufweist, welches ein
Paar von Armen (92, 94) definiert, wobei
der Nockenstößel (90) zwischen dem Paar der
gabelförmigen Arme (92, 94) montiert ist,
um mit dem Kurvenschlitz (82) des Nocken
riegels zu wechselwirken.
18. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
räumlich voneinander getrennten Träger
platten (14, 16) rechteckig sind.
19. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kolben
stange (50) parallel zwischen den beiden
räumlich voneinander getrennten Träger
platten (14, 16) erstreckt.
20. Mechanischer Kraftverstärker nach Anspruch
19, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Seitenplatten (14, 16) parallel zueinander
und räumlich voneinander getrennt sind.
21. Mechanischer Stempel zur Herstellung von
Löchern in einem Werkstück aus flachem
Material, gekennzeichnet durch einen Pneu
matikzylinder (12), der eine kolbenge
triebene Kolbenstange mit einem auskragenden
Ende aufweist, die eine reziproke lineare
Bewegung ausführen kann; ein Paar von
Seitenplatten (14, 16), die parallel
zueinander in Abstand gehalten sind; eine
Vielzahl von Distanzstücken, die zur Erzeu
gung der nötigen Stabilität des Seiten
plattenpaares an diesen montiert sind, die
ein unteres Distanzstück (20) aufweisen,
welches allgemein parallel mit der Kolben
stange (50) fluchtet; sowie ein oberes
Distanzstück (18), das im allgemeinen
parallel zu dem unteren Distanzstück (20)
gefluchtet ist sowie eine Endplatte (13),
die an dem Seitenplattenpaar befestigt
ist und den Abstand zwischen den beiden
Platten bestimmt, wobei der Pneumatik
zylinder (12) an der Endplatte (13) be
festigt ist, so daß die Kolbenstange (50)
sich parallel zwischen den beiden Seiten
platten (14, 16) erstreckt; einen gebogenen
Trägerrahmen in Form einer Platte, die an
einer Fläche des oberen Distanzstücks
(18) befestigt ist und der parallel zu dem
Seitenplattenpaar verläuft und sich auskra
gend über ein Ende des Seitenplattenpaars
erstreckt; eine Gleitschiene (60), die mit
dem Ende der Kolbenstange (50) für eine
lineare reziproke Bewegung gekoppelt ist;
zwei Sätze von komplementären Nuten, die
nebeneinander innerhalb des Seitenplatten
paares angeordnet sind, wobei einer der
beiden Sätze von komplementären Nuten
parallel zur Orientierung der Kolbenstange
(50) angeordnet ist; eine eine Führungs
kurve (82) aufweisende Platte, die an der
Gleitschiene an deren Ende befestigt ist,
das von der Kolbenstange (50) entfernt ist,
wobei die die Führungskurve enthaltende
Platte einen Kurvenschlitz (82) aufweist,
der ein Ende der Kurvenplatte in einer Rich
tung im wesentlichen rechtwinklig zur
Kolbenstange (50) durchsetzt; einen Kolben
(32), der für eine reziproke lineare Bewegung
in dem anderen der beiden Sätze von komp
lementären Nuten angeordnet ist, die neben
einander in dem Seitenplattenpaar angeordnet
sind, wobei der Kolben (32) ein Werkzeug
aufweist, das an einem Ende befestigt ist,
wohingegen das entgegengesetzte Ende des
Kolbens (32) in einem gabelförmigen Ende
endet, das eine Mehrzahl von Lagerschalen
(104, 106) definiert; einen Stanzblock, der
an einem einspringenden Teil des gebogenen
Trägerarms befestigt ist und der eine
zentral angeordnete Öffnung mit einer zur
Achse des Kolbens (32) koinzidenten Achse
aufweist; Halteklötze (112, 114), die in
entgegengesetzter Beziehung zu den Lager
schalen (104, 106) befestigt sind und die
eine Mehrzahl von koaxialen Öffnungen im
entgegengesetzten Ende des Kolbens (32)
definieren; ein Verbindungsglied (84), das
die die Führungskurve enthaltende Scheibe
und die Mehrzahl von koaxialen Öffnungen
in dem Ende des Kolbens (32) miteinander
kuppelt, so daß die Bewegung der Kolben
stange (50) auf den Kolben (32) übertragen
wird, wobei das Verbindungsglied (84) ein
gabelförmiges oberes Ende (86) mit einem
Paar von gabelförmigen Armen (92, 94) auf
weist, die zwischen sich einen Nockenstößel
(90) aufweisen, für eine Wechselwirkung
mit dem Kurvenschlitz (82) in der die Füh
rungskurve enthaltenden Scheibe, wobei der
Nockenstößel (90) drehbar zwischen dem Paar
von gabelförmigen Armen (92, 94) des gabel
förmigen oberen Endes (86) mit Hilfe eines
quer orientierten Stiftes (88) befestigt
ist; eine Achse (100), die als ein inte
graler Teil des Verbindungsgliedes (84) an
dem Ende des Verbindungsgliedes (84) gebil
det ist, die dem gabelförmigen oberen Ende
(86) entgegengesetzt ist, wobei die Achse
(100) so angeordnet ist, daß ihre Längs
achse rechtwinklig zur Längsachse des Ver
bindungsgliedes (84) verläuft und die
Achse (100) für eine Drehbewegung und eine
Festlegung in der Mehrzahl von koaxialen
Öffnungen ausgestaltet ist, die zwischen
den Befestigungsklötzen (112, 114) und den
Lagerschalen (104, 106) des gabelförmigen
Endes des Kolbens (32) ausgebildet sind;
einen Drehbolzen (102), der zwischen den
Enden der Achse (100) angeordnet ist und
der parallel zur Längsachse der Schwenk
achse (100) angeordnet ist; ein Nocken
stößel (96) in zylindrischer Ausgestaltung,
der an den Enden und zwischen den Enden
des Verbindungsgliedes (84) befestigt ist,
um das Verbindungsglied (84) über einen Teil
seiner Bewegungsbahn zu führen; eine Kurven
nut (98), die in einer der beiden Seiten
platten (14, 16) zur Wechselwirkung mit
dem Nockenstößel (96) angeordnet ist; und
eine Anschlagschiene (34) und ein Ver
schleißstück (128), die nach außen vorkra
gend am unteren Distanzstück (20) befe
stigt sind, und die in der Mitte zwischen
dem Seitenplattenpaar angeordnet sind sowie
räumlich voneinander getrennt sind, um
zwischen sich einen Zwischenraum zu definieren,
der rechtwinklig zur Fläche des unteren Distanz
stückes und im Kolben (32) orientiert ist,
wobei der die Schwenkachse aufweisende
Stift (88) in die Nut eingeführt werden
kann und mit einer Fläche des Verschleiß
stücks (128) wechselwirkt, wodurch ein
Drehpunkt für die Verstärkung der Kraft
gegeben ist, die durch die Kolbenstange
(50) über den Kolben (32) auf das Werkzeug
aufgegeben wird.
22. Mechanischer Stanzstempel nach Anspruch 21,
gekennzeichnet weiterhin durch einen Schlitz
(142), der in dem Ende des Verbindungsglie
des (84) neben dem Drehbolzen (102) ange
ordnet ist und der einen kleineren Teil der
Fläche des Drehbolzens (102) freiläßt,
wobei ein einspringender Teil am Ende des
Verbindungsgliedes (84) zwischen den Enden
der Schwenkachse (100) ausgebildet ist,
wodurch ein größerer Teil der Fläche des
Drehbolzens (102) freigelegt ist; und worin
weiterhin die Kurvennut (98) aus einem
schmaleren Bereich an einem Ende der Kurven
nut (98) besteht, die die lineare Bewegung
des Nockenstößels (96) beschränkt; und
einem breiten Bereich am gegenüberliegenden
Ende, der es dem Nockenstößel (96) erlaubt,
sich auf einer bogenförmigen Linie zu
bewegen.
23. Mechanischer Stanzstempel nach Anspruch 21,
gekennzeichnet weiterhin durch eine Druck
kammer (56), die an dem vorstehenden Ende
der Kolbenstange (50) befestigt ist; und
einem Zentrierknopf (68), der an der Gleit
schiene (60) befestigt ist und zwischen
der Gleitschiene (60) und der Druckkammer
(56) angeordnet ist, so daß die durch die
Kolbenstange (50) erzeugten Kompressions
kräfte zentriert bleiben.
24. Mechanischer Stanzstempel nach Anspruch 23,
weiterhin gekennzeichnet durch einen Schlitz
(142), der in dem Ende des Verbindungs
gliedes (84) neben dem Drehbolzen (102) an
geordnet ist und der einen kleineren Teil
der Fläche des Drehbolzens (102) freiläßt,
wobei ein einspringender Teil, der in dem
Ende des Verbindungsgliedes (84) zwischen
den Enden der Schwenkachse (100) ausgebil
det ist, einen größeren Teil der Fläche des
Drehbolzens (102) freiläßt; und wobei die
Kurvennut (98) weiterhin einen engen Bereich
an einem Ende der Kurvennut (98) aufweist,
der den Nockenstößel (96) in seiner linearen
Bewegung begrenzt, sowie einen breiten
Bereich am entgegengesetzten Ende, der es
dem Nockenstößel (96) erlaubt, sich auf
einer bogenförmigen Linie zu bewegen.
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