DE3940571C2 - - Google Patents
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B13/00—Measuring arrangements characterised by the use of fluids
- G01B13/08—Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters
- G01B13/10—Measuring arrangements characterised by the use of fluids for measuring diameters internal diameters
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
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- G01B13/00—Measuring arrangements characterised by the use of fluids
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- Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen pneumatischen Meßdorn zum
Feststellen der Maßhaltigkeit von Öffnungen in Werkstücken, insbesondere
Bohrungen, durch Luftdruck-Meßdüsen, mit einem stirnseitig
vorstehenden Tastteil, das etwa den Durchmesser des Meßdorns
aufweist und bei fehlender, zu kleiner oder nicht
ausreichend tiefer Öffnung vom Werkstück in das Innere des
Meßdorns schiebbar ist und ein Signal erzeugt, daß die
Öffnung fehlerhaft ist.
Eine Einrichtung, die den Meßkopf eines Kaliberdorns vor Beschädigung schützt,
indem bei Berührung zwischen Meßkopf und Werkstück ein Stromkreis geschlossen
wird, der das Anhalten des den Kaliberdorn tragenden Schlittens steuert,
ist aus der DE 32 01 977 A1 bekannt.
Bei pneumatischen Meßdornen ist es bekannt, im
Bereich der Rückseite des Tastteils einen Schalter
anzuordnen, der betätigt wird, sobald das Tastteil in den
Meßdorn eingeschoben wird, da der Meßdorn mit seinem
Meßkopf auf einen Gegenstand aufgelaufen ist
(siehe z. B. Pendelhalter für Meßdorne der Fa. ESA Eppinger GmbH).
Dieser Schalter erzeugt ein Signal, das der Steuerelektronik der
den Meßdorn bewegenden Einrichtung eingegeben wird. Das
Anordnen eines elektrischen Schalters einschließlich der
zugehörigen elektrischen Leitungen ist aufwendig. Ferner
stellt die Mechanik des Schalters eine weitere Fehlerquelle
dar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen pneumatischen Meßdorn
mit Tastteil anzugeben, bei dem auf konstruktiv einfache
und sichere Weise
anzeigbar ist, ob das Tastteil in den Meßdorn
eingeschoben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1
gelöst.
Durch eine solche Konstruktion erübrigt es sich, einen
Schalter für den Tastteil im Meßdorn anzuordnen. Die
Meßluft selber wird für das Anzeigen der eingeschobenen
Stellung gebraucht, so daß der Meßluft eine zweifache
Funktion zukommt. Dies ist konstruktiv besonders einfach
und bringt eine hohe Funktionssicherheit.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der in den Meßdornkörper
hineinreichende und dort verschiebliche Bereich des
Tastteils für die Druckluft einen Längskanal aufweist, der
mit einer äußeren Ringnut verbunden ist, die im nicht
eingedrückten Zustand des Tastteils mit den Meßdüsen
verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 einen axialen Schnitt und
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1.
Federkontaktmeßdorne 1 werden zur Maßkontrolle von Bohrungen
häufig in Sondermaschinen eingesetzt. Nach dem
Feinbearbeiten fährt der Meßdorn nach automatischem Wechsel
in der Werkzeugspindel in das Werkstück bzw. in den Prüfling
ein. In den Meßdorn wird dann Meßluft eingedrückt, die
gegenüber dem Normaldruck einen Überdruck besitzt und zu
Meßdüsen 2 geführt wird. Den Meßdüsen 2 sind Meßfedern 3
nachgeschaltet, die, je nach dem wie weit sie ausgefahren
sind, die Meßdüse mehr oder weniger verschließen und damit
einen Rückstau der Meßluft erzeugen, so daß die Meßluft in
einem Pneumatik-/Elektronik-Wandler 4 gemessen werden kann.
Dieser Meßwert entspricht dann dem Grad, wie weit die
Meßfedern 3 ausgefahren sind und damit wie groß die Bohrung
ist.
Im zylindrischen Meßdorn 1 ist ein koaxialer Zuführungskanal
5 eingebracht, der die Meßluft in den vorderen Bereich des
Meßdorns bringt. Der Kanal 5 mündet in einer zylindrischen
koaxialen Kammer 6, in der ein zylindrisches Tastteil 7 wie
ein Kolben in einem Zylinder verschieblich gelagert ist. Das
Tastteil 7 weist an seinem äußeren herausragenden Ende einen
scheibenförmigen koaxialen überragenden Kopf 8 als
Auflaufsicherung auf.
Der zylindrische in der Kammer 6 gleitende Bereich 7a des
Tastteils 7 besitzt eine koaxiale Sackbohrung 9, von der
über radiale Bohrungen 10 die Meßluft einer äußeren Ringnut
11 des Bereichs 7a zugeführt wird. In Höhe der Ringnut 11
bei nicht eingedrücktem Tastteil 7 sind im Körper des
Meßdorns 1 radiale Bohrungen als Meßdüsen 2 auf mindestens
zwei einander diametral gegenüberliegenden Seiten angeordnet.
Die Meßluft strömt damit bei nicht eingedrücktem Tastteil 7
vom Kanal 5 in die Kammer 6, von dort über die Bohrungen 9
und 10 zur Ringnut 11 und von dieser durch die Meßdüsen 2.
Die aus den Meßdüsen 2 austretende Druckluft wird von
Meßfedern 3 gesteuert, die über der Austrittsöffnung der
Meßdüsen 2 jeweils liegen und deren Abstand gegenüber diesen
Austrittsöffnungen 2a veränderlich ist.
Die Meßfedern 3 liegen in am Außenumfang des Meßdorns 1
achsparallel angeordneten Längsnuten 12 ein und sind mit
einem Ende 3a am Meßdorn 1 befestigt. Das andere Ende der
Meßfeder 3 ist beweglich und liegt über der Austrittsöffnung
2a. An der Außenseite jeder Meßfeder 3 nahe der
Austrittsöffnung 2a ist ein Meßpunkt bzw. eine Taststelle 13
vorgesehen, die gegenüber der Meßfeder 3 vorstehen kann und
an der Innenwandung der zu messenden Bohrung zur Anlage
kommt. Befindet sich der Meßdorn 1 nicht in der zu prüfenden
Bohrung 14 des Prüflings bzw. Werkstücks 15, so kann die
Meßfeder 3 durch die Meßluft auf die weitest nach außen
geschwenkte bzw. gebogenen Stellung gebracht werden, wobei
diese Stellung durch einen Anschlag bestimmt ist, der von
einer Schraube 16 gebildet wird, die durch eine
Meßfederbohrung mit Spiel hindurchreicht und deren Kopf die
Meßfeder außen überragt und den Anschlag erzeugt. Alternativ
kann der Anschlag aber auch von einem die Meßfeder außen
übergreifenden Teil, insbesondere einer Haltlasche 17
gebildet sein (Fig. 2).
Das Tastteil 7 wird durch eine in der Kammer 6 liegende
Schraubendruckfeder 18 nach außen gedrückt in die in Fig. 1
gezeigte Stellung. Eine in der Wand der Kammer 6 fest
angeordnete Kugel 19 oder ein Stift liegt etwa zur Hälfte
in einer kurzen außen im Bereich 7a eingebrachten
achsparallelen Längsnut 20 ein und bestimmt damit beide
Endstellungen des Tastteils 7.
Die Kugel 19 und die Längsnut 20
bilden eine
Verdrehsicherung
für das Tastteil 7. In der äußeren Endstellung verbindet die
Ringnut 11 Kanal 5, Kammer 6 und Bohrungen 9, 10 mit der
Meßdüse 2.
In der eingeschobenen Stellung befindet sich dagegen die
Ringnut 11 außerhalb des Bereichs der radialen Meßdüsen 2,
und damit ist die Meßluftzufuhr vollständig unterbrochen, so
daß der Druck der Meßluft bis zum maximalen Wert ansteigt.
Das im System eingebundene analoge Meßgerät meldet dann der
Maschine "Auflauf". Dieser einen Fehler anzeigende Wert
führt dann zu einer Reaktion des Rechners, insbesondere zum
Zurückziehen des Meßdorns oder zu einem Stoppen seiner
Bewegung.
Claims (2)
1. Pneumatischer Meßdorn zum Feststellen der
Maßhaltigkeit von Öffnungen (14) in Werkstücken (15), insbesondere Bohrungen,
durch Luftdruckmeßdüsen (2), mit einem stirnseitig
vorstehenden Tastteil (7, 8), das etwa den Durchmesser des
Meßdorns (1) aufweist und bei fehlender, zu kleiner oder
nicht ausreichend tiefer Öffnung (14) vom Werkstück (15)
in das Innere des Meßdorns (1) schiebbar ist und das ein Signal
erzeugt, daß die Öffnung (14) fehlerhaft ist,
wobei das Tastteil (7, 8) im
eingeschobenen Zustand den Luftdruckkanal (5, 6, 9, 10) zu
den Meßdüsen (2) unterbricht.
2. Meßdorn nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der in den Meßdornkörper
hineinreichende und dort verschiebliche Bereich (7a) des
Tastteils (7, 8) einen Längskanal (9) für die Druckluft
aufweist, der mit einer äußeren Ringnut (11) am Tastteil verbunden ist,
die im nicht eingedrückten Zustand des Tastteils (7, 8) mit
den Meßdüsen (2) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893940571 DE3940571A1 (de) | 1989-12-08 | 1989-12-08 | Pneumatischer messdorn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19893940571 DE3940571A1 (de) | 1989-12-08 | 1989-12-08 | Pneumatischer messdorn |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3940571A1 DE3940571A1 (de) | 1991-06-13 |
| DE3940571C2 true DE3940571C2 (de) | 1992-07-02 |
Family
ID=6395053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19893940571 Granted DE3940571A1 (de) | 1989-12-08 | 1989-12-08 | Pneumatischer messdorn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3940571A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108981620A (zh) * | 2018-07-25 | 2018-12-11 | 中国航空工业集团公司西安飞行自动控制研究所 | 一种用于高精度深长孔气动测量的装置 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1145014B (it) * | 1981-01-27 | 1986-11-05 | Finike Italiana Marposs | Apparecchiatura per il controllo di caratteristiche di un pezzo meccanico, quali dimensionu lineari |
-
1989
- 1989-12-08 DE DE19893940571 patent/DE3940571A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3940571A1 (de) | 1991-06-13 |
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