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DE3940296A1 - Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern - Google Patents

Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern

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Publication number
DE3940296A1
DE3940296A1 DE3940296A DE3940296A DE3940296A1 DE 3940296 A1 DE3940296 A1 DE 3940296A1 DE 3940296 A DE3940296 A DE 3940296A DE 3940296 A DE3940296 A DE 3940296A DE 3940296 A1 DE3940296 A1 DE 3940296A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production system
small
drivers
conveyor belt
small packs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3940296A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Focke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Focke and Co GmbH and Co KG
Original Assignee
Focke and Co GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Focke and Co GmbH and Co KG filed Critical Focke and Co GmbH and Co KG
Priority to DE3940296A priority Critical patent/DE3940296A1/de
Priority to DE59008221T priority patent/DE59008221D1/de
Priority to CA002017168A priority patent/CA2017168C/en
Priority to EP90109412A priority patent/EP0405121B1/de
Priority to US07/531,358 priority patent/US5074096A/en
Priority to BR909002949A priority patent/BR9002949A/pt
Priority to JP2164362A priority patent/JP2763181B2/ja
Publication of DE3940296A1 publication Critical patent/DE3940296A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B35/00Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
    • B65B35/02Supply magazines
    • B65B35/04Supply magazines with buffer storage devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Produktionsanlage fur die Her­ stellung von Großeinheiten in der Form von kartonierten Ge­ binden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentü­ chern gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Unter Großeinheiten werden dabei Transport-, Lager- und Ver­ kaufskartons verstanden, in denen eine Vielzahl von Gebinden enthalten ist. Unter Gebinden werden mittels einer Folie o. dgl. umhüllte Einheiten aus mehreren Gruppen von Kleinpackun­ gen verstanden, während unter Kleinpackungen die übliche Pa­ piertaschentuchpackung mit 10 Taschentüchern verstanden wird. Papiertaschentücher als ausgesprochener Massenartikel machen sehr schnellaufende Produktionsanlagen erforderlich, die aus einer Vielzahl von einzelnen Maschinen bestehen, die hin­ sichtlich der Taschentuchproduktion hintereinander angeordnet und produktionstechnisch gekoppelt sind. Fällt bei einer sol­ chen Produktionsanlage zeitweilig eine einzelne Maschine aus, bedeutet dies den vollständigen Ausfall der Produktionsan­ lage. Der Ausfall einer einzelnen Maschine muß nicht unbe­ dingt auf einen Defekt derselben zurückzuführen sein, sondern kann stattdessen durch einen Förderstau im Bereich der Ein­ zelmaschine verursacht sein. Ein solcher Förderstau kann zwar verhältnismäßig schnell durch das Bedienungspersonal besei­ tigt werden, macht jedoch nicht nur eine Stillsetzung der be­ troffenen Einzelmaschine, sondern der Produktionsanlage ins­ gesamt erforderlich. Wegen der hohen Produktionsgeschwindig­ keit bedeutet jedoch selbst eine kurze Unterbrechung einen verhältnismäßig großen Produktionsausfall. Andererseits müs­ sen aber die hier betroffenen, schnellaufenden Produktions­ anlagen nach jedem Stillstand langsam auf die volle Produkti­ onsgeschwindigkeit hochgefahren werden, so daß der mit jeder Stillsetzung der Produktionsanlage verbundene Produktionsaus­ fall noch größer ist, als an sich anzunehmen wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs hinsichtlich ihrer Gattung bezeichnete Produktionsanlage so zu gestalten, daß, soweit dies möglich ist, bei Ausfall einer Einzelmaschine die Produktion mindestens in Teilbereichen der Produktionsanlage weiterlaufen kann, d.h. je nach Art der durch eine Störung betroffenen Maschine vor dieser bzw. hin­ ter dieser gelegene andere Maschinen nicht angehalten werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeich­ nenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind aus den Unteransprüchen zu ersehen.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Einsetzung einer Speicherein­ heit hinter der Verpackungsmaschine macht es möglich, diese und die vor dieser laufende Falzmaschine weiterarbeiten las­ sen zu können, wenn es in einer der der Verpackungsmaschine nachgeschalteten Maschinen zu einer Störung bzw. zu einem Stau kommt. Die aus der Verpackungsmaschine kommenden Klein­ packungen können dann nämlich in die Speichereinheit einge­ bracht und dort zwischengespeichert werden. Andererseits kön­ nen die der Verpackungsmaschine bzw. der erfindungsgemäß vor­ gesehenen Speichereinheit nachgeschalteten Maschinen weiter betrieben werden, wenn es zu einem Störfall vor der Speicher­ einheit kommt; in diesem Fall können die der Speichereinheit nachgeordneten Maschinen mit Kleinpackungen aus der Speicher­ einheit weiter versorgt werden, bis die Störung in den vorge­ schalteten Maschinen beseitigt ist.
Der Einsatz der Speichereinheit in die Produktionsanlage bspw. vor der Verpackungsmaschine kommt aus produktionstech­ nischen Gründen nicht in Frage, da zu diesem Zeitpunkt die gefalteten Papiertaschentücher lediglich in der nötigen An­ zahl zu Gruppen gestapelt, aber noch nicht umhüllt sind und daher die Handhabung dieser nicht umhüllten Stapel für die Einbringung in eine Speichereinheit nicht möglich ist.
Tritt eine Störung nicht unmittelbar hinter der Speicherein­ heit, also im Stapler zur Bildung von Verpackungsgruppen aus Kleinpackungen, sondern in einer noch weiter stromabwärts der Produktionsrichtung angeordneten Maschine auf, so macht dies die vorübergehende Stillsetzung aller hinter der Speicherein­ heit und vor der Störstelle liegenden Maschinen erforderlich. Dies wiederum läßt es zunächst zweckmäßig erscheinen, eine entsprechende Speichereinheit zwischen jeweils zwei aufeinan­ der folgenden Maschinen der Produktionsanlage vorzusehen, was einen erheblichen Investitionsaufwand erforderlich machen würde. Ist aber die Speichereinheit, wie durch die Erfindung vorgeschlagen, unmittelbar hinter der Verpackungsmaschine an­ geordnet, so liegen hinter der Speichereinheit nur solche Ma­ schinen, die nach einer Stillsetzung praktisch abrupt zur vollen Produktionsgeschwindigkeit hochgefahren werden kön­ nen, weil nämlich nur die vor der Speichereinheit gelegenen Maschinen das langsame Hochfahren erforderlich machen. Die erfindungsgemäße Anordnung der Speichereinheit unmittelbar im Anschluß an die Verpackungsmaschine stellt also eine nahezu absolut optimale Lösung des Problems der Überwindung des Pro­ duktionsausfalls bei Auftritt einer Störung in einer der Ma­ schinen der Produktionsanlage dar.
Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Ausbildung auch dann möglich, wenn die Produktionsanlage insgesamt eine sol­ che mit praktisch zwei internen Produktionslinien ist, also wenn bspw. doppel- oder mehrbahnig nebeneinander in der Falz­ maschine und den anderen Maschinen gearbeitet wird. In diesem Fall ist dann die Speichereinheit entsprechend mehrbahnig auszubilden. Dabei ist es unmaßgeblich, ob bspw. in der letz­ ten Maschine der Produktionsanlage die mehreren parallelen Produktionszweige zusammengeführt werden, um aus ihren ange­ lieferten Einheiten einheitlich jeweils eine Großeinheit her­ zustellen.
Die Gestaltung der Speichereinheit als über Umlenkrollen ge­ führtes Umlaufband mit Mitnehmern bietet über diese Grundaus­ bildung hinaus die Möglichkeit der Anordnung eines Teilab­ schnitts des Umlaufbandes vertikal oder nahezu vertikal bei gleichzeitiger Anordnung einer zugehörigen Schiebereinrich­ tung am Beginn dieses Teilabschnitts, dies alles bei Gewähr­ leistung einer geringen Baugröße, jedenfalls in Produktions­ richtung der Produktionsanlage, so daß eine solche Speicher­ einheit auch bei bestehenden Produktionsanlagen nachträglich eingesetzt werden kann.
Je nach Gestaltung der Mitnehmer des Umlaufbandes können auf diesen Kleinpackungen nur dann zwischengespeichert werden, wenn die freien Enden der Mitnehmer nicht direkt nach unten oder schräg nach unten weisen. Zur Vergrößerung der Speicher­ kapazität empfiehlt es sich daher, an den nahezu vertikal verlaufenden bereits genannten Teilabschnitt des Umlaufbandes einen horizontal verlaufenden weiteren Teilabschnitt an­ schließen zu lassen.
Sind die Mitnehmer des Umlaufbandes nicht als glatte Elemente gestaltet, sondern sind an ihren freien Enden Vorsprünge ir­ gend welcher Art vorgesehen, über die die zwischenzuspei­ chernden Kleinpackungen allerdings beim Einschieben mittels der Schiebereinrichtungen hinweggehoben werden müssen, so be­ steht durchaus die Möglichkeit, an den ersten nahezu vertikal oder exakt vertikal verlaufenden Teilabschnitt einen weiteren Teilabschnitt über eine Umlenkrolle anschließen zu lassen, der aus Gründen der Platzersparnis ebenfalls vertikal geführt ist; dieser zweite Teilabschnitt läuft dann im Anschluß an den ersten Teilabschnitt nach unten. Bei einer solchen Anord­ nung der Teilabschnitte des Umlaufbandes empfiehlt es sich im übrigen, an Stelle der an den freien Enden der Mitnehmer vor­ zusehenden vorstehend erwähnten Vorsprünge die Mitnehmer so dicht aufeinander folgend am Umlaufband anzuordnen, daß der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmern gelegene Raum eine auf die Größe der Kleinpackungen angepaßte Aufnahmeta­ sche bildet. Die aufzunehmenden Kleinpackungen lassen sich dann gesichert zwischen zwei Mitnehmern einklemmen. Es be­ steht dann keinerlei Gefahr, daß eine in der Speichereinheit befindliche Kleinpackung auf der Strecke des nach unten ge­ richteten Teilabschnitts oder überhaupt anderweitig verloren geht.
Für eine leichte Einbringbarkeit der Kleinpackungen in solche Aufnahmetaschen empfiehlt es sich im übrigen, im Bereich der Schiebereinrichtungen rückseitig des Umlaufbandes eine Stütz­ rolle für letzteres vorzusehen, die zugleich, nämlich in Hin­ blick auf die vorausgehende und nachfolgende Umlenkrolle des Förderbandes eine Umlenkfunktion übernimmt. Durch die ent­ sprechend versetzte Anordnung dieser Stützrolle ist erreich­ bar, daß die zwischen zwei Mitnehmern des Umlaufbandes gebil­ dete Aufnahmetasche im Bereich der Schiebereinrichtungen zur erleichterten Einführung der Kleinpackungen geöffnet wird. Das Öffnen der Aufnahmetaschen bei rückläufig gerichteter Be­ wegungsrichtung des Umlaufbandes gewährleistet im übrigen eine leichte Entnahme der zwischengespeicherten Kleinpackun­ gen aus den Aufnahmetaschen. Schließlich bietet die Vorsehung von Aufnahmetaschen die Möglichkeit, das Umlaufband selbst bei Füllung aller Aufnahmetaschen mit einer Kleinpackung vollständig umlaufen zu lassen, ohne daß Kleinpackungen aus der Speichereinheit herausfallen können. Es ist damit dann sogar die Möglichkeit gegeben, das Umlaufband ausschließlich in einer Richtung anzutreiben, und zwar sowohl hinsichtlich der Aufnahme zwischenzuspeichernder Kleinpackungen als auch hinsichtlich der Abgabe zwischengespeicherter Kleinpackungen.
Für eine möglichst große Speicherkapazität der Speicherein­ heit und einen verhältnismäßig langsamen Lauf des Umlaufban­ des empfiehlt es sich, mehrere Mitnehmer nebeneinander an dem Umlaufband anzuordnen, so daß bspw. bei der Anordnung von fünf Mitnehmern nebeneinander jeweils fünf Kleinpackungen ge­ speichert bzw. aus dem Speicher freigegeben werden können. Eine große Speicherkapazität der Speichereinheit ist in Hin­ blick auf verhältnismäßig lang andauernde Störfälle dringend zu empfehlen. Dabei ist im übrigen eine möglichst große An­ zahl von Mitnehmern nebeneinander am Umlaufband vorzusehen, um hier gleichzeitig mit geringer Umlaufgeschwindigkeit bzw. geringer Taktzahl der Erfassungsvorgänge arbeiten zu können.
Durch den Aufbau des Umlaufbandes aus einer Vielzahl von in Umlaufrichtung aufeinander folgenden lattenförmigen Elementen je mit einem Mitnehmer können im Bedarfsfall Reparaturarbei­ ten am Umlaufband bzw. an Mitnehmern schnell durch Austausch einzelner Elemente bzw. Mitnehmer erledigt werden, ohne daß etwa ein Umlaufband komplett mit allen Mitnehmern ausge­ tauscht werden müßte, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Im übrigen ist bei dieser Ausbildung eine schnelle Umrüstung auf etwa dickere oder dünnere Kleinpackungen möglich, indem die Mitnehmer gegen dünnere bzw. dickere Mitnehmer ausge­ tauscht werden.
Für die Anbringung möglichst vieler Mitnehmer nebeneinander am Umlaufband empfiehlt sich dessen Ausbildung aus zwei par­ allel zu einander in gegenseitigem Abstand angeordneten Teil­ bändern, wobei die Mitnehmer dann über eine Traverse an den beiden Teilbändern anbringbar sind. Die Vorsehung von zwei Teilbändern verhindert im übrigen bei dem schnellen und gege­ benenfalls nicht ruckfreien Betrieb der Speichereinheit ein seitliches Kippen bzw. Schrägstellen der Mitnehmer mit der Gefahr, daß aufgenommene Kleinpackungen verlorengehen.
Für eine problemlose Übergabe von Kleinpackungen an die Mit­ nehmer der Speichereinheit empfiehlt sich die Vorsehung eines Aufnahmetisches innerhalb der Speichereinheit, nämlich zur Aufnahme der angelieferten Kleinpackungen. Dieser Aufnahme­ tisch sollte dann quer zur Transportrichtung der Kleinpackun­ gen Schlitze für die Hindurchführung der Schiebereinrichtung aufweisen, die dabei gegenüber den Mitnehmern des Umlaufban­ des in Transportrichtung der Produktionsanlage gesehen so weit versetzt sind, daß die einzelnen Schieber der Schieber­ einrichtung an den Mitnehmern vorbeiführbar sind, wenn sie Kleinpackungen auf diese aufschieben bzw. von diesen herun­ terschieben. Dabei sollten eben so viele gemeinsam bewegbare einzelne Schieber vorgesehen sein, wie Mitnehmer am Umlauf­ band nebeneinander angeordnet sind. Da bei modernen Papierta­ schentuch-Kleinpackungen nicht nur die Ausbildung von Aufrei­ ßstreifen . dgl. an der Packung selbst vorgesehen ist, son­ dern zugleich die Möglichkeit einer Wiederverschließung ge­ wünscht bzw. gegeben ist, empfiehlt sich die Vorsehung einer sogenannten Taper-Einheit in Nachschaltung zu der Speicher­ einheit; nämlich einer Einheit zur Aufbringung eines die Wie­ derverschließung einer einmal geöffneten Packung ermöglichen­ den Streifens, der im übrigen zugleich ein Griffelement zum erstmaligen Aufreißen der Packung sein kann.
Nachfolgend wird die Erfindung weiter ins einzelne gehend und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; in diesen zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsge­ mäße Produktionsanlage,
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungs­ form der Speichereinheit der Fig. 1 aus der Richtung des Pfeils X der Fig. 1,
Fig. 3 eine gleichartige Ansicht einer zweiten Ausführungs­ form der Speichereinheit,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit der Fig. 3,
Fig. 5 ebenfalls in vergrößertem Maßstab eine andere Einzel­ heit,
Fig. 6 die Einzelheit der Fig. 5 bei anderer Stellung der Schiebereinrichtung,
Fig. 7 bis 11 je in perspektivischer Ansicht eine Einzelheit der Speichereinheit im Bereich der Übergabe vom Auf­ nahmetisch an das Umlaufband je zu einem anderen Zeitpunkt des Übergabevorgangs und
Fig. 12 die Einzelheit der Fig. 7 bis 11 unter Weglassung des Zu- und Abführungsbandes für die Kleinpackungen und unter Hinzufügung einer auch eine Umlenkfunktion übernehmenden Stützrolle des Umlaufbandes.
Gemäß Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Produktionsanlage 20 in ihrer Gesamtheit aus einer Falzmaschine 21 zum Herstel­ len der Papiertaschentücher und zum Gruppieren derselben in Stapeln, aus einer dieser nachgeschalteten Verpackungsma­ schine 22 zum Einhüllen der Papiertaschentuch-Stapel mittels einer Folie zur Bildung von Taschentuch-Kleinpackungen 32, aus einem wiederum nachgeschalteten Stapler 23 zur Bildung von Packungsgruppen aus fertigen Kleinpackungen 32, aus einer noch weiter nachgeschalteten Gebindemaschine 24 zum Einhüllen der Packungsgruppen mittels einer Folie zwecks Bildung eines Gebindes und schließlich aus einer am Ende der Produktionsan­ lage vorgesehenen Kartoniermaschine 25, mittels der Gebinde in Kartons eingebracht und die Kartons verschlossen werden.
Vor dem Stapler 23 ist noch eine sogenannte Taper-Einheit 26 vorgesehen, die dazu dient, an zuvor fertiggestellten Kleinpackungen 32 einen Streifen ("Tape"), anzubringen, der einerseits als Aufreißlasche für die Kleinpackungen 32 dienen kann, der andererseits aber dazu bestimmt ist, eine einmal geöffnete Packung wieder verschließen zu können.
In die aus den Einzelmaschinen 21 bis 25 und gegebenenfalls 26 bestehende Produktionsanlage ist in erfindungsgemäßer Weise hinter der Verpackungsmaschine 22 eine Speichereinheit 27 eingesetzt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, produziert die Falzmaschine 21 auf zwei nebeneinanderlaufenden Bahnen Papiertaschentü­ cher bzw. Taschentuch-Stapel, und werden letztere in der Verpackungsmaschine 22 immer noch auf zwei parallelen Bahnen verpackt. Die Zweibahnigkeit ist auch noch in der Taper-Ein­ heit 26 vorgesehen und erstreckt sich schließlich bis in den Einlaufbereich des Staplers 23, wo aus den Kleinpackungen 32 der beiden Bahnen gemeinsam Gruppen von Kleinpackungen 32 er­ stellt werden. Im nachfolgenden Teil der Produktionsanlage 20, d.h. in der Gebindemaschine 24 und in der Kartonierma­ schine 25 ist dann lediglich noch eine einzige Arbeitsbahn vorgesehen.
Entsprechend der Zweibahnigkeit der Produktionsanlage 20 in ihrem zumindest ersten Teil ist auch die Speichereinheit 27 zweibahnig gestaltet, wie deutlich bspw. aus Fig. 2 und 3 zu ersehen ist.
Fig. 2 zeigt einen wesentlichen Teil einer ersten Ausfüh­ rungsform der Speichereinheit 27 in Ansicht aus der Richtung der Pfeils X. Diese Figur läßt auch das Umlaufband 28 und die Zwillingsausbildung der Speichereinheit 27 in Hinblick auf die Zweibahnigkeit der Produktionsanlage 20 erkennen. Da die Speichereinheit 27 spiegelsymmetrisch zur Vertikalebene 29 ausgebildet ist, reicht für das Verständnis der Speicherein­ heit 27 die Beschreibung bspw. des rechten Teils derselben aus.
Das Umlaufband 28 ist über insgesamt vier Umlenkrollen 30a bis 30d geführt. Am Umlaufband 28 ist eine Vielzahl von unmittelbar aufeinander folgenden Mitnehmern 31 vorgesehen, zwischen denen bereits eine entsprechende Anzahl von Klein­ packungen 32 aufgenommen ist. Da bei der Ausführungsform der Fig. 2 die Mitnehmer 31 lediglich aus der Ebene des Umlauf­ bandes 28 vorstehende Mitnehmer sind, kommt eine Aufnahme von Kleinpackungen 32 auf den Mitnehmern 31 nur im Bereich des ersten vertikal verlaufenden Teilabschnitts 28a des Umlauf­ bandes 28 und des daran anschließenden horizontalen Teilab­ schnitts 28b des Umlaufbandes 28 in Betracht. Lediglich aus Gründen der vereinfachten zeichnerischen Darstellung sind im Bereich der übrigen Teilabschnitte des Umlaufbandes 28 Mit­ nehmer 31 nicht dargestellt. Wegen der dargestellten besonde­ ren Lage der Umlenkrolle 30d darf im übrigen das Umlaufband 28 nicht auf seiner gesamten Länge mit Mitnehmern 31 ausge­ stattet sein. Eine solche Ausstattung käme aber dann in Frage, wenn die Umlenkrolle 30d so angeordnet wäre, daß sie auf derselben Seite des Umlaufbandes 28 mit diesem in Berüh­ rung stünde wie die Umlenkrollen 30a, 30b und 30c.
Im Bereich der Umlenkrolle 30a ist schematisch angedeutet noch der Aufnahmetisch 33 mit zwei nebeneinanderliegenden Kleinpackungen 32a und 32b erkennbar, wobei die eine Klein­ packung zur einen Bahn und die andere Kleinpackung zur ande­ ren Bahn der Produktionsanlage 20 gehört. Der Aufnahmetisch 33 dient der Aufnahme der Kleinpackungen 32 von der vorausge­ henden Verpackungsmaschine 22 und zugleich der Weitergabe der Kleinpackungen 32 an den nachgeordneteten Stapler 23 im übri­ gen aber auch der Übergabe der Kleinpackungen 32 an die Spei­ chereinheit 27 bzw. der Übernahme der Kleinpackungen 32 von letzterer.
Fig. 3 zeigt in analoger Darstellung zu Fig. 2 eine andere Ausführungsform der Speichereinheit 27, wobei hier das Umlaufband 28 entlang seiner gesamten Länge mit Mitnehmern 31 ausgestattet ist, wobei allerdings in dem gemäß Fig. 3 unte­ ren Teil auf deren Darstellung verzichtet ist. Auch hier sind, soweit Mitnehmer 31 dargestellt sind, zwischen diesen bereits Kleinpackungen 32 aufgenommen.
An den nahezu vertikal angeordneten ersten Teilabschnitt 28a des Umlaufbandes 28 schließt hinter der oberen Umlenkrolle 30b ein weiterer vertikaler Teilabschnitt 28c an, der unter Annahme der mittels des Pfeils Y angedeuteten Förderrichtung des Umlaufbandes 28 in seiner Bewegung nach unten gerichtet ist. Im Bereich des Aufnahmetisches 33, auf dem auch hier wieder zwei Kleinpackungen 32a und 32b nebeneinanderliegend erkennbar sind, ist rückseitig des Umlaufbandes 28 eine Stützrolle 34 vorgesehen. Durch die seitlich versetzte Anord­ nung der Stützrolle 34 gegenüber dem Ablaufbereich der Um­ lenkrolle 30a und dem Auflaufbereich der Umlenkrolle 30b übernimmt die Stützrolle 34 zugleich eine Umlenkfunktion der­ gestalt, daß die dort gerade befindlichen Mitnehmer 31 aus­ einander gespreizt werden, wie besonders aus der vergrößerten Darstellung der Fig. 4 ersichtlich ist.
Fig. 4 zeigt im oberen Bereich der zeichnerischen Darstellung bereits vom Umlaufband 28 aufgenommene Kleinpackungen 32f in großer Vielzahl, wobei allerdings auf die Darstellung der je­ weils zugehörigen Mitnehmer 31 zum Teil verzichtet worden ist. Im unteren Teil der Darstellung der Fig. 4 sind dagegen die Mitnehmer 31 noch ohne zwischengespeicherte Kleinpackun­ gen 32 erkennbar.
Des weiteren ist in Fig. 4 bereits die Schiebereinrichtung in Form eines Einschiebers 35a und eines Ausschiebers 35b er­ kennbar, wobei ersterer zum Einschieben der Kleinpackungen vom Aufnahmetisch 33 auf die Mitnehmer 31 und letzterer zum Ausschieben der Kleinpackungen von den Mitnehmern 31 auf den Aufnahmetisch 33 dienen.
Die Auseinanderspreizbarkeit der Mitnehmer 31 bei dem Über­ lauf des Umlaufbandes 28 über die auch Umlenkzwecken dienende Stützrolle 34 ist besonders deutlich aus den Fig. 5 und 6 er­ kennbar, wo allerdings die Mitnehmer 31 nur noch in Reihe hinter einander dargestellt sind, ohne daß das Umlaufband 28, an dem die Mitnehmer 31 angeordnet sind, ebenfalls darge­ stellt ist.
Gemäß Fig. 5 und 6 dient der Verschiebung der Kleinpackungen auf die Mitnehmer 31 bzw. herunter von diesen und zurück auf den Aufnahmetisch 33 eine einzige Schiebereinrichtung 35, mittels der die Kleinpackungen sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung bewegt werden können. Die darge­ stellte Schiebereinrichtung 35 erfüllt also die Funktionen der Einschiebereinrichtung 35a und der Ausschiebereinrichtung 35b der Fig. 4.
Das Einschieben der Kleinpackungen mittels der Schieber­ einrichtung 35 ist infolge der Auseinanderspreizung der Mit­ nehmer 32, bedingt durch den Überlauf des Umlaufbandes 28 über die Stützrolle 34, erleichtert, da der zwischen zwei Mitnehmern 31 befindliche Raum gegenüber der normalen Gestal­ tung in seinem Öffnungswinkel vergrößert. Dieses Auseinander­ spreizen benachbarter Mitnehmer 31 erleichtert auch die Herunterführung von Kleinpackungen von den Mitnehmern 31 und zugleich zurück auf den Aufnahmetisch 33.
Wie im übrigen aus den Fig. 5 und 6 deutlich erkennbar ist, ist der zwischen zwei einander benachbarten Mitnehmern 31 ge­ legene Raum so bemessen, daß dort aufzunehmende Kleinpackun­ gen zwischen den Mitnehmern 31 praktisch eingeklemmt sind. Beide Figuren lassen darüber hinaus die Möglichkeit erkennen, das Umlaufband 28 aus lattenförmigen Elementen dergestalt auszubilden, so daß diese Elemente im wesentlichen der Dicke einer Kleinpackung und der Dicke eines Mitnehmers 31 entspre­ chen, also jedem Mitnehmer 31 ein eigenes lattenförmiges Ele­ ment zugeordnet ist, wie weiter unter noch in Verbindung mit Fig. 12 weiter ins einzelne gehend beschrieben wird. Die Dar­ stellungen der Fig. 5 und 6 lassen einmal die Schieberein­ richtung 35 noch vollständig im Bereich des Aufnahmetisches 33 und einmal bereits in Richtung auf das Umlaufband 28 vorgeschoben erkennen. Dieses Vorschieben erfolgt, gesehen von der Position gemäß Fig. 5 über die Position gemäß Fig. 6 hinausgehend so weit in Richtung auf das Umlaufband 28, daß die Mitnehmer 31 die Kleinpackungen gesichert übernehmen können.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Detail, nämlich einen Obergurt 45. Dieser ist oberhalb des Aufnahmetisches 33 angeordnet und auf dort befindliche Kleinpackungen 32e absenkbar bzw. gegenüber diesen anhebbar. Die Funktion des Obergurtes 45 be­ steht in der Förderung der Kleinpackungen 32d, 32e und 32g auf dem Aufnahmetisch 33, soweit diese nicht durch den Schub nachfolgender Kleinpackungen gewährleistet ist. Insbesondere werden durch den Obergurt 45 von der Schiebereinrichtung 35 zurückgeführte Kleinpackungen 32g dem Abführungsförderer 37 zugefördert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Ober­ gurt 45 nur in der Fig. 5 und nicht in den weiteren Fig. 6 bzw. 7 bis 11 gezeigt.
Die Detaildarstellungen der Fig. 7 bis 11 zeigen die Übergabe von Kleinpackungen vom Aufnahmetisch 33 an das Umlaufband 28 zu verschiedenen Zeitpunkten bzw. den Durchlauf der über einen Zuführungsförderer 36 von der vorgeschalteten Verpac­ kungsmaschine 22 ankommenden Kleinpackungen 32c auf den Auf­ nahmetisch 33 und die Weiterführung der Kleinpackungen 32g von diesem über einen Abführungsförderer 37 in Richtung auf die nachgeschaltete Taper-Einheit 26. Die noch auf dem Zufüh­ rungsförderer 36 bzw. noch nicht im Aufnahmebereich des Auf­ nahmetisches 33 befindlichen Kleinpackungen sind mit 32c be­ zeichnet. Mit 32d sind die Kleinpackungen bezeichnet, die sich im Aufnahmebereich des Aufnahmetisches 33 befinden, also zur Aufnahme in der Speichereinheit 27 bereitstehen oder ge­ rade von dieser zurückgegeben worden sind. Mit 32e sind die­ jenigen Kleinpackungen bezeichnet, die gerade an die Spei­ chereinheit 27 übergeben oder von dieser zurückgegeben wer­ den, während mit 32f die bereits in der Speichereinheit 27 aufgenommenen Kleinpackungen bezeichnet sind. Dagegen sind die mit 32g bezeichneten Kleinpackungen diejenigen, die sich bereits auf dem Abführungsförderer 37 oder zwar noch auf dem Aufnahmetisch 33, dort jedoch nicht mehr im Übergabebereich befinden.
Gemäß Fig. 7 werden über den Zuführungsförderer 36 Kleinpac­ kungen 32c zugeführt. Diese Kleinpackungen laufen bis gegen einen versenkbaren Anschlag 38, der von unten durch die Auf­ nahmeebene des Aufnahmetisches 33 nach oben vorsteht. Dieser Anschlag 38 ist so angeordnet, daß in Hinblick auf die vorge­ sehene Anordnung von fünf Mitnehmern 31 paralell nebeneinan­ der an dem Umlaufband 28 im Aufnahmebereich des Aufnahmeti­ sches 33 genau fünf Kleinpackungen 32d zu liegen kommen.
Liegt kein Störfall in einer der der Speichereinheit 27 nach­ geschalteten Einzelmaschinen vor, so laufen die über den Zu­ führungsförderer 36 zugeführten Kleinpackungen 32c über den Aufnahmetisch 33 hinweg, d.h. der Anschlag 38 steht dann nicht nach oben über die Aufnahmeebene des Aufnahmetisches 33 vor, so daß die zugeführten Kleinpackungen dann als Kleinpac­ kungen 32g mittels des Abführungsförderers 37 weiter trans­ portiert werden.
Liegt dagegen in einer der der Speichereinheit 27 nachge­ schalteten Einzelmaschinen ein Störfall vor, so wird hier­ durch bedingt der Anschlag 38 über die Aufnahmeebene des Auf­ nahmetisches 33 nach oben bewegt, also in eine Anschlagposi­ tion gebracht. Die sich dann vor dem Anschlag 38 befindenden fünf Kleinpackungen 32d werden durch die Schiebereinrichtung 35 erfaßt und zunächst in die aus den Fig. 9 und 10 ersicht­ lichen Zwischenpositionen verbracht, wo die Kleinpackungen mit 32e bezeichnet sind, um schließlich auf Mitnehmern 31 und damit am Umlaufband 28 zwischengespeichert zu werden.
Die Schiebereinrichtung 35 ist ebenfalls wie der Anschlag 38 durch Schlitze 39 in dem Aufnahmetisch 33 von unten nach oben bewegbar, um so mit ihrem Basisflächenteil 35c an der Unter­ seite der Kleinpackungen 32d zur Anlage gebracht werden zu können und schließlich bei entsprechender seitwärts gerichte­ ter Bewegung die Kleinpackungen 32d mit den hochstehenden Randteilen 35d der Schiebereinrichtung 35 aus dem Bereich des Aufnahmetisches 33 weg und in den Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmern 31 zu verbringen.
Analog zum Anschlag 38 ist ein weiterer entsprechender An­ schlag 40 am Einlaufende des Aufnahmetisches 33 vorgesehen, der in Fig. 11 deutlich erkennbar ist und dazu dient, die weitere Zuführung von Kleinpackungen 32c in den Übergabebe­ reich des Aufnahmetisches 33 zu verhindern, solange dort be­ findliche Kleinpackungen 32d in die Zwischenräume zwischen den Mitnehmern 31 eingebracht oder von dort in den Übergabe­ bereich des Aufnahmetisches 33 zurückgeführt werden. Der letztgenannte Anschlag 40 dient insbesondere der Gewährlei­ stung, daß keine über das Zuführungsband 36 etwa zugeführte Kleinpackungen 32c in den Übergabebereich des Aufnahmetisches 33 gelangen können, wenn gerade von der Speichereinheit 27 dort zwischengespeicherte Kleinpackungen 32f in den Übergabe­ bereich des Aufnahmetisches 33 zurück geführt werden.
Für diese Zurückführung sind analog zu den hochstehenden Randteilen 35d der Schiebereinrichtung 35 an deren anderen Enden entsprechende hochstehende Randteile 35e vorgesehen.
Die Fig. 7 bis 11 lassen ebenso wie die Fig. 12 den Aufbau des Umlaufbandes 28 aus einer Vielzahl lattenförmiger Ele­ mente 41 erkennen. Jedes dieser Elemente 41 ist Träger einer Vielzahl von Mitnehmern 31. Diese Mitnehmer 31 stehen über eine Traverse 42 miteinander und mit einem lattenförmigen Element 41 in Verbindung. Die lattenförmigen Elemente 41 sind in Umlaufrichtung des Umlaufbandes 28 gesehen in solchen ge­ genseitigen Abständen angeordnet, daß der zwischen zwei in Umlaufrichtung aufeinander folgenden Mitnehmern 31 gelegene Raum der Dicke einer Kleinpackung entspricht, d.h. daß dieser Raum eine Aufnahmetasche zum Einklemmen einer Kleinpackung bildet.
Zur erleichterten Einbringung einer Kleinpackung in eine sol­ che Aufnahmetasche ist diese in ihrem Öffnungswinkel auf­ spreizbar, wozu das aus lattenförmigen Elementen 41 beste­ hende Umlaufband 28 über die Stützrolle 34 (Fig. 12) geführt wird, die zugleich eine gewisse Umlenkfunktion übernimmt.
Zur kippsicheren Bewegung der Mitnehmer 31, die am Umlaufband 28 gelagert sind, empfiehlt es sich, das Umlaufband 28 in der Form von zwei parallel laufenden Teilbändern auszubilden. Fig. 12 zeigt eine solche Ausbildung durch Darstellung aller­ dings lediglich des einen Teilbandes 43.
Die Schiebereinrichtung 35 zur Übergabe der Kleinpackungen 32 vom Aufnahmetisch 33 an die Mitnehmer 31 bzw. entgegengesetzt gerichtet kann aus einer Vielzahl einzelner Schieberelemente 44 bestehen. Alle diese Schieberelemente, die im übrigen bspw. aus Fig. 7 ersichtlich sind, sollten gemeinsam betätig­ bar sein. Dabei sollten so viele Schieberelemente 44 vorgese­ hen werden, wie Mitnehmer 31 nebeneinander an dem Umlaufband 28 vorgesehen sind. Eine solche Ausbildung der Schieberein­ richtung 35, nämlich aus einer Vielzahl von Schieberelemen­ ten, bietet die Möglichkeit der Ausbildung des Aufnahmeti­ sches 33 mit Schlitzen 39, also eine verhältnismäßig weit durchgehende geschlossene Fläche des Aufnahmetisches 33, was für die Weiterbewegung der Kleinpackungen 32 über die Tisch­ fläche hinüber von Vorteil ist. Für diese Bewegung der Klein­ packungen 32 auf der Tischebene empfiehlt sich im übrigen vorzusehen, daß die Schiebereinrichtung 35, gleichgültig wie immer sie im Detail ausgeführt ist, in ihrem inaktiven Zu­ stand, d.h. bei der Hinüberführung von Kleinpackungen 32 auf der Oberfläche des Aufnahmetisches 33, nur soweit nach unten abgesenkt ist, daß die Basisfläche 35c mit ihrer Oberseite genau in der Ebene der Oberseite des Aufnahmetisches 33 liegt.
Bezugszeichenliste
20 Produktionsanlage
21 Falzmaschine
22 Verpackungsmaschine
23 Stapler
24 Gebindemaschine
25 Kartoniermaschine
26 Taper
27 Speichereinheit
28 Umlaufband
28a vertikaler Teilabschnitt
28b horizontaler Teilabschnitt
28c vertikaler Teilabschnitt
29 Vertikalebene
30a Umlenkrolle
30b Umlenkrolle
30c Umlenkrolle
30d Umlenkrolle
31 Mitnehmer
32 Kleinpackung
32a Kleinpackung
32b Kleinpackung
32c Kleinpackung
32d Kleinpackung
32e Kleinpackung
32f Kleinpackung
32g Kleinpackung
33 Aufnahmetisch
34 Stützrolle
35 Schiebereinrichtung
35a Einschieber
35b Ausschieber
35c Basisfläche
35d Randteile
35e Randteile
36 Zuführungsförderer
37 Abführungsförderer
38 Anschlag
39 Schlitze
40 Anschlag
41 lattenförmige Elemente
42 Traverse
43 Teilbänder
44 Schieberelemente
45 Obergurt
x Pfeil
y Pfeil

Claims (17)

1. Produktionsanlage für die Herstellung von Großeinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Klein­ packungen von Papiertaschentüchern, mit einer Falzmaschine zum Herstellen der Papiertaschentücher und zum Gruppieren derselben in Stapeln, mit einer dieser nachgeschalteten Ver­ packungsmaschine zum Einhüllen der Papiertaschentuch-Stapel mittels einer Folie zur Bildung einer Taschentuch- Kleinpackung, mit einem dieser nachgeschalteten Stapler zum Bilden von Packungsgruppen aus Kleinpackungen, mit einer die­ sem nachgeschalteten Gebindemaschine zum Einhüllen der Pac­ kungsgruppen mittels einer Folie zur Bildung eines Gebindes und mit einer dieser nachgeschalteten Kartoniermaschine zum Einbringen einer Vielzahl von Gebinden in einen Karton und zum Verschließen der Kartons zur Bildung transport- und la­ gerfähiger Großeinheiten, wobei alle vorgenannten Maschinen produktionstechnisch miteinander gekoppelt sind, dadurch ge­ kennzeichnet, daß in Produktionsrichtung hinter der Verpac­ kungsmaschine (22) eine Speichereinheit (27) zum bedarfswei­ sen Aufnehmen, Zwischenspeichern und Wiederabgeben von Klein­ packungen (32) in die Produktionsanlage (20) eingesetzt ist.
2. Produktionsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß bei mehrbahniger Ausbildung der Falzmachine (21), der Verpackungsmaschine (22) und des Einlaufteils des Stap­ lers (23) auch die Speichereinheit (27) entsprechend mehrbah­ nig ausgebildet ist.
3. Produktionsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei zweibahniger Ausbildung der Falzmaschine (21), der Verpackungsmaschine (22) und des Einlaufteils des Staplers (23) die Speichereinheit (27) als doppelläufige Zwillingseinheit ausgebildet ist.
4. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit (27) in einem über Umlenkrollen (30a bis 30d) geführten Umlaufband (28) mit Mitnehmern (31) besteht, wobei ein Teilabschnitt (28a) des Umlaufbandes (28) mindestens angenähert vertikal verläuft und am Beginn dieses Teilabschnitts (28a) eine Schiebereinrichtung (35; 35a, 35b) zum Ein- und Ausschieben von Kleinpackungen (32) auf die Mitnehmer (31) bzw. von die­ sen herunter vorgesehen ist.
5. Produktionsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß zum Einschieben und Ausschieben der Kleinpackungen (32) je eine eigene Schiebereinrichtung (35a, 35b) vorgesehen ist.
6. Produktionsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an den mindestens angenähert vertikal verlau­ fenden Teilabschnitt (28a) ein horizontal verlaufender weite­ rer Teilabschnitt (28b) des Umlaufbandes (28) anschließt.
7. Produktionsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an den mindestens angenähert vertikal verlau­ fenden Teilabschnitt (28a) über eine Umlenkrolle (30b) ein vertikal verlaufender weiterer Teilabschnitt (28c) des Um­ laufbandes (28) anschließt.
8. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ein- und Ausschiebereinrichtung(en) (35; 35a, 35b) rückseitig des Um­ laufbandes (28) eine Stützrolle (34) angeordnet ist.
9. Produktionsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die der Stützrolle (34) vorausgehende und die der Stützrolle (34) nachfolgende Umlenkrolle (30a bzw. 30b) für das Umlaufband (28) so angeordnet sind, daß das Umlaufband (28) auch beim Überlauf über die Stützrolle (34) eine Umlen­ kung erfährt.
10. Produktionsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mitnehmer (31) des Umlaufbandes (28) so dicht aufeinanderfolgend angeordnet sind, daß der zwischen zwei einander benachbarten Mitnehmern (31) gelegene Raum eine Auf­ nahmetasche für eine Kleinpackung (32) bildet, in der die Kleinpackung (32) geklemmt festhaltbar ist.
11. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufband (28) aus einer Vielzahl in Umlaufrichtung auf einander folgenden lat­ tenförmigen Elementen (41) besteht, denen je ein Mitnehmer (31) zugeordnet ist, wobei die Abmessung der lattenförmigen Elemente (41) in Umlaufrichtung der Dicke eines Mitnehmers (31) zuzüglich der Dicke einer Kleinpackung (32) entspricht.
12. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Auf­ nahme mehrerer Kleinpackungen (32) eine entsprechend große Anzahl von Mitnehmern (31) in Förderrichtung des Umlaufbandes (28) gesehen nebeneinander angeordnet sind.
13. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Umlaufband (28) aus zwei parallel zueinander in gegenseitigem Abstand angeordne­ ten Teilbändern (43) besteht und daß jeder Mitnehmer (31) über eine Traverse (42) an den beiden Teilbändern (43) ange­ bracht ist.
14. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit (27) einen Aufnahmetisch (33) für die von der vorgeschalteten Ver­ packungsmaschine (22) zugeführten Kleinpackungen (32), der quer zur Transportrichtung der Kleinpackungen (32) Schlitze (39) aufweist, durch die von unten her die Schiebereinrich­ tung (35; 35a, 35b) zunächst nach oben und anschließend zur Seite bzw. zunächst von der Seite her in Richtung auf die Mitte des Aufnahmetischs (33) und anschließend nach unten be­ wegbar ist, und zwar unter Mitnahme der im betroffenen Be­ reich des Aufnahmetischs (33) auf diesen aufliegenden Klein­ packungen (32) zu deren Übergabe an die Mitnehmer (31) des Umlaufbandes (28) bzw. unter Mitnahme der auf den betroffenen Mitnehmern (31) aufliegenden Kleinpackungen (32) zu deren Übergabe an den Aufnahmetisch (33).
15. Produktionsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich­ net, daß die Schiebereinrichtung (35) so viele gemeinsam be­ wegbare einzelne Schieberelemente (44) aufweist, wie am Um­ laufband (28) Mitnehmer (31) nebeneinander vorgesehen sind.
16. Produktionsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich­ net, daß die einzelnen Schieberelemente (44) in Transpor­ trichtung der Kleinpackungen (32) gegenüber den Mitnehmern (31) so weit versetzt sind, daß die einzelnen Schieberele­ mente (44) bei Betätigung der Schiebereinrichtung (35; 35a, 35b) an den Mitnehmern (31) vorbeiführbar sind.
17. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Speicherein­ heit (27) und dem Stapler (23) in der Produktionsanlage eine Tapereinheit (26) eingesetzt ist, mittels der ein Klebstrei­ fen, insbesondere als Aufreißhilfe, auf den Kleinpackungen (32) aufbringbar ist.
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