DE3940296A1 - Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern - Google Patents
Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Produktionsanlage fur die Her
stellung von Großeinheiten in der Form von kartonierten Ge
binden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentü
chern gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
Unter Großeinheiten werden dabei Transport-, Lager- und Ver
kaufskartons verstanden, in denen eine Vielzahl von Gebinden
enthalten ist. Unter Gebinden werden mittels einer Folie o.
dgl. umhüllte Einheiten aus mehreren Gruppen von Kleinpackun
gen verstanden, während unter Kleinpackungen die übliche Pa
piertaschentuchpackung mit 10 Taschentüchern verstanden wird.
Papiertaschentücher als ausgesprochener Massenartikel machen
sehr schnellaufende Produktionsanlagen erforderlich, die
aus einer Vielzahl von einzelnen Maschinen bestehen, die hin
sichtlich der Taschentuchproduktion hintereinander angeordnet
und produktionstechnisch gekoppelt sind. Fällt bei einer sol
chen Produktionsanlage zeitweilig eine einzelne Maschine aus,
bedeutet dies den vollständigen Ausfall der Produktionsan
lage. Der Ausfall einer einzelnen Maschine muß nicht unbe
dingt auf einen Defekt derselben zurückzuführen sein, sondern
kann stattdessen durch einen Förderstau im Bereich der Ein
zelmaschine verursacht sein. Ein solcher Förderstau kann zwar
verhältnismäßig schnell durch das Bedienungspersonal besei
tigt werden, macht jedoch nicht nur eine Stillsetzung der be
troffenen Einzelmaschine, sondern der Produktionsanlage ins
gesamt erforderlich. Wegen der hohen Produktionsgeschwindig
keit bedeutet jedoch selbst eine kurze Unterbrechung einen
verhältnismäßig großen Produktionsausfall. Andererseits müs
sen aber die hier betroffenen, schnellaufenden Produktions
anlagen nach jedem Stillstand langsam auf die volle Produkti
onsgeschwindigkeit hochgefahren werden, so daß der mit jeder
Stillsetzung der Produktionsanlage verbundene Produktionsaus
fall noch größer ist, als an sich anzunehmen wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die eingangs
hinsichtlich ihrer Gattung bezeichnete Produktionsanlage so
zu gestalten, daß, soweit dies möglich ist, bei Ausfall einer
Einzelmaschine die Produktion mindestens in Teilbereichen der
Produktionsanlage weiterlaufen kann, d.h. je nach Art der
durch eine Störung betroffenen Maschine vor dieser bzw. hin
ter dieser gelegene andere Maschinen nicht angehalten werden
müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeich
nenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind aus den Unteransprüchen zu
ersehen.
Die erfindungsgemäß vorgesehene Einsetzung einer Speicherein
heit hinter der Verpackungsmaschine macht es möglich, diese
und die vor dieser laufende Falzmaschine weiterarbeiten las
sen zu können, wenn es in einer der der Verpackungsmaschine
nachgeschalteten Maschinen zu einer Störung bzw. zu einem
Stau kommt. Die aus der Verpackungsmaschine kommenden Klein
packungen können dann nämlich in die Speichereinheit einge
bracht und dort zwischengespeichert werden. Andererseits kön
nen die der Verpackungsmaschine bzw. der erfindungsgemäß vor
gesehenen Speichereinheit nachgeschalteten Maschinen weiter
betrieben werden, wenn es zu einem Störfall vor der Speicher
einheit kommt; in diesem Fall können die der Speichereinheit
nachgeordneten Maschinen mit Kleinpackungen aus der Speicher
einheit weiter versorgt werden, bis die Störung in den vorge
schalteten Maschinen beseitigt ist.
Der Einsatz der Speichereinheit in die Produktionsanlage
bspw. vor der Verpackungsmaschine kommt aus produktionstech
nischen Gründen nicht in Frage, da zu diesem Zeitpunkt die
gefalteten Papiertaschentücher lediglich in der nötigen An
zahl zu Gruppen gestapelt, aber noch nicht umhüllt sind und
daher die Handhabung dieser nicht umhüllten Stapel für die
Einbringung in eine Speichereinheit nicht möglich ist.
Tritt eine Störung nicht unmittelbar hinter der Speicherein
heit, also im Stapler zur Bildung von Verpackungsgruppen aus
Kleinpackungen, sondern in einer noch weiter stromabwärts der
Produktionsrichtung angeordneten Maschine auf, so macht dies
die vorübergehende Stillsetzung aller hinter der Speicherein
heit und vor der Störstelle liegenden Maschinen erforderlich.
Dies wiederum läßt es zunächst zweckmäßig erscheinen, eine
entsprechende Speichereinheit zwischen jeweils zwei aufeinan
der folgenden Maschinen der Produktionsanlage vorzusehen, was
einen erheblichen Investitionsaufwand erforderlich machen
würde. Ist aber die Speichereinheit, wie durch die Erfindung
vorgeschlagen, unmittelbar hinter der Verpackungsmaschine an
geordnet, so liegen hinter der Speichereinheit nur solche Ma
schinen, die nach einer Stillsetzung praktisch abrupt zur
vollen Produktionsgeschwindigkeit hochgefahren werden kön
nen, weil nämlich nur die vor der Speichereinheit gelegenen
Maschinen das langsame Hochfahren erforderlich machen. Die
erfindungsgemäße Anordnung der Speichereinheit unmittelbar im
Anschluß an die Verpackungsmaschine stellt also eine nahezu
absolut optimale Lösung des Problems der Überwindung des Pro
duktionsausfalls bei Auftritt einer Störung in einer der Ma
schinen der Produktionsanlage dar.
Selbstverständlich ist die erfindungsgemäße Ausbildung auch
dann möglich, wenn die Produktionsanlage insgesamt eine sol
che mit praktisch zwei internen Produktionslinien ist, also
wenn bspw. doppel- oder mehrbahnig nebeneinander in der Falz
maschine und den anderen Maschinen gearbeitet wird. In diesem
Fall ist dann die Speichereinheit entsprechend mehrbahnig
auszubilden. Dabei ist es unmaßgeblich, ob bspw. in der letz
ten Maschine der Produktionsanlage die mehreren parallelen
Produktionszweige zusammengeführt werden, um aus ihren ange
lieferten Einheiten einheitlich jeweils eine Großeinheit her
zustellen.
Die Gestaltung der Speichereinheit als über Umlenkrollen ge
führtes Umlaufband mit Mitnehmern bietet über diese Grundaus
bildung hinaus die Möglichkeit der Anordnung eines Teilab
schnitts des Umlaufbandes vertikal oder nahezu vertikal bei
gleichzeitiger Anordnung einer zugehörigen Schiebereinrich
tung am Beginn dieses Teilabschnitts, dies alles bei Gewähr
leistung einer geringen Baugröße, jedenfalls in Produktions
richtung der Produktionsanlage, so daß eine solche Speicher
einheit auch bei bestehenden Produktionsanlagen nachträglich
eingesetzt werden kann.
Je nach Gestaltung der Mitnehmer des Umlaufbandes können auf
diesen Kleinpackungen nur dann zwischengespeichert werden,
wenn die freien Enden der Mitnehmer nicht direkt nach unten
oder schräg nach unten weisen. Zur Vergrößerung der Speicher
kapazität empfiehlt es sich daher, an den nahezu vertikal
verlaufenden bereits genannten Teilabschnitt des Umlaufbandes
einen horizontal verlaufenden weiteren Teilabschnitt an
schließen zu lassen.
Sind die Mitnehmer des Umlaufbandes nicht als glatte Elemente
gestaltet, sondern sind an ihren freien Enden Vorsprünge ir
gend welcher Art vorgesehen, über die die zwischenzuspei
chernden Kleinpackungen allerdings beim Einschieben mittels
der Schiebereinrichtungen hinweggehoben werden müssen, so be
steht durchaus die Möglichkeit, an den ersten nahezu vertikal
oder exakt vertikal verlaufenden Teilabschnitt einen weiteren
Teilabschnitt über eine Umlenkrolle anschließen zu lassen,
der aus Gründen der Platzersparnis ebenfalls vertikal geführt
ist; dieser zweite Teilabschnitt läuft dann im Anschluß an
den ersten Teilabschnitt nach unten. Bei einer solchen Anord
nung der Teilabschnitte des Umlaufbandes empfiehlt es sich im
übrigen, an Stelle der an den freien Enden der Mitnehmer vor
zusehenden vorstehend erwähnten Vorsprünge die Mitnehmer so
dicht aufeinander folgend am Umlaufband anzuordnen, daß der
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mitnehmern gelegene Raum
eine auf die Größe der Kleinpackungen angepaßte Aufnahmeta
sche bildet. Die aufzunehmenden Kleinpackungen lassen sich
dann gesichert zwischen zwei Mitnehmern einklemmen. Es be
steht dann keinerlei Gefahr, daß eine in der Speichereinheit
befindliche Kleinpackung auf der Strecke des nach unten ge
richteten Teilabschnitts oder überhaupt anderweitig verloren
geht.
Für eine leichte Einbringbarkeit der Kleinpackungen in solche
Aufnahmetaschen empfiehlt es sich im übrigen, im Bereich der
Schiebereinrichtungen rückseitig des Umlaufbandes eine Stütz
rolle für letzteres vorzusehen, die zugleich, nämlich in Hin
blick auf die vorausgehende und nachfolgende Umlenkrolle des
Förderbandes eine Umlenkfunktion übernimmt. Durch die ent
sprechend versetzte Anordnung dieser Stützrolle ist erreich
bar, daß die zwischen zwei Mitnehmern des Umlaufbandes gebil
dete Aufnahmetasche im Bereich der Schiebereinrichtungen zur
erleichterten Einführung der Kleinpackungen geöffnet wird.
Das Öffnen der Aufnahmetaschen bei rückläufig gerichteter Be
wegungsrichtung des Umlaufbandes gewährleistet im übrigen
eine leichte Entnahme der zwischengespeicherten Kleinpackun
gen aus den Aufnahmetaschen. Schließlich bietet die Vorsehung
von Aufnahmetaschen die Möglichkeit, das Umlaufband selbst
bei Füllung aller Aufnahmetaschen mit einer Kleinpackung
vollständig umlaufen zu lassen, ohne daß Kleinpackungen aus
der Speichereinheit herausfallen können. Es ist damit dann
sogar die Möglichkeit gegeben, das Umlaufband ausschließlich
in einer Richtung anzutreiben, und zwar sowohl hinsichtlich
der Aufnahme zwischenzuspeichernder Kleinpackungen als auch
hinsichtlich der Abgabe zwischengespeicherter Kleinpackungen.
Für eine möglichst große Speicherkapazität der Speicherein
heit und einen verhältnismäßig langsamen Lauf des Umlaufban
des empfiehlt es sich, mehrere Mitnehmer nebeneinander an dem
Umlaufband anzuordnen, so daß bspw. bei der Anordnung von
fünf Mitnehmern nebeneinander jeweils fünf Kleinpackungen ge
speichert bzw. aus dem Speicher freigegeben werden können.
Eine große Speicherkapazität der Speichereinheit ist in Hin
blick auf verhältnismäßig lang andauernde Störfälle dringend
zu empfehlen. Dabei ist im übrigen eine möglichst große An
zahl von Mitnehmern nebeneinander am Umlaufband vorzusehen,
um hier gleichzeitig mit geringer Umlaufgeschwindigkeit bzw.
geringer Taktzahl der Erfassungsvorgänge arbeiten zu können.
Durch den Aufbau des Umlaufbandes aus einer Vielzahl von in
Umlaufrichtung aufeinander folgenden lattenförmigen Elementen
je mit einem Mitnehmer können im Bedarfsfall Reparaturarbei
ten am Umlaufband bzw. an Mitnehmern schnell durch Austausch
einzelner Elemente bzw. Mitnehmer erledigt werden, ohne daß
etwa ein Umlaufband komplett mit allen Mitnehmern ausge
tauscht werden müßte, was sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.
Im übrigen ist bei dieser Ausbildung eine schnelle Umrüstung
auf etwa dickere oder dünnere Kleinpackungen möglich, indem
die Mitnehmer gegen dünnere bzw. dickere Mitnehmer ausge
tauscht werden.
Für die Anbringung möglichst vieler Mitnehmer nebeneinander
am Umlaufband empfiehlt sich dessen Ausbildung aus zwei par
allel zu einander in gegenseitigem Abstand angeordneten Teil
bändern, wobei die Mitnehmer dann über eine Traverse an den
beiden Teilbändern anbringbar sind. Die Vorsehung von zwei
Teilbändern verhindert im übrigen bei dem schnellen und gege
benenfalls nicht ruckfreien Betrieb der Speichereinheit ein
seitliches Kippen bzw. Schrägstellen der Mitnehmer mit der
Gefahr, daß aufgenommene Kleinpackungen verlorengehen.
Für eine problemlose Übergabe von Kleinpackungen an die Mit
nehmer der Speichereinheit empfiehlt sich die Vorsehung eines
Aufnahmetisches innerhalb der Speichereinheit, nämlich zur
Aufnahme der angelieferten Kleinpackungen. Dieser Aufnahme
tisch sollte dann quer zur Transportrichtung der Kleinpackun
gen Schlitze für die Hindurchführung der Schiebereinrichtung
aufweisen, die dabei gegenüber den Mitnehmern des Umlaufban
des in Transportrichtung der Produktionsanlage gesehen so
weit versetzt sind, daß die einzelnen Schieber der Schieber
einrichtung an den Mitnehmern vorbeiführbar sind, wenn sie
Kleinpackungen auf diese aufschieben bzw. von diesen herun
terschieben. Dabei sollten eben so viele gemeinsam bewegbare
einzelne Schieber vorgesehen sein, wie Mitnehmer am Umlauf
band nebeneinander angeordnet sind. Da bei modernen Papierta
schentuch-Kleinpackungen nicht nur die Ausbildung von Aufrei
ßstreifen . dgl. an der Packung selbst vorgesehen ist, son
dern zugleich die Möglichkeit einer Wiederverschließung ge
wünscht bzw. gegeben ist, empfiehlt sich die Vorsehung einer
sogenannten Taper-Einheit in Nachschaltung zu der Speicher
einheit; nämlich einer Einheit zur Aufbringung eines die Wie
derverschließung einer einmal geöffneten Packung ermöglichen
den Streifens, der im übrigen zugleich ein Griffelement zum
erstmaligen Aufreißen der Packung sein kann.
Nachfolgend wird die Erfindung weiter ins einzelne gehend und
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; in diesen
zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine erfindungsge
mäße Produktionsanlage,
Fig. 2 eine schematische Ansicht einer ersten Ausführungs
form der Speichereinheit der Fig. 1 aus der Richtung
des Pfeils X der Fig. 1,
Fig. 3 eine gleichartige Ansicht einer zweiten Ausführungs
form der Speichereinheit,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine Einzelheit der Fig. 3,
Fig. 5 ebenfalls in vergrößertem Maßstab eine andere Einzel
heit,
Fig. 6 die Einzelheit der Fig. 5 bei anderer Stellung der
Schiebereinrichtung,
Fig. 7 bis 11 je in perspektivischer Ansicht eine Einzelheit
der Speichereinheit im Bereich der Übergabe vom Auf
nahmetisch an das Umlaufband je zu einem anderen
Zeitpunkt des Übergabevorgangs und
Fig. 12 die Einzelheit der Fig. 7 bis 11 unter Weglassung des
Zu- und Abführungsbandes für die Kleinpackungen und
unter Hinzufügung einer auch eine Umlenkfunktion
übernehmenden Stützrolle des Umlaufbandes.
Gemäß Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Produktionsanlage
20 in ihrer Gesamtheit aus einer Falzmaschine 21 zum Herstel
len der Papiertaschentücher und zum Gruppieren derselben in
Stapeln, aus einer dieser nachgeschalteten Verpackungsma
schine 22 zum Einhüllen der Papiertaschentuch-Stapel mittels
einer Folie zur Bildung von Taschentuch-Kleinpackungen 32,
aus einem wiederum nachgeschalteten Stapler 23 zur Bildung
von Packungsgruppen aus fertigen Kleinpackungen 32, aus einer
noch weiter nachgeschalteten Gebindemaschine 24 zum Einhüllen
der Packungsgruppen mittels einer Folie zwecks Bildung eines
Gebindes und schließlich aus einer am Ende der Produktionsan
lage vorgesehenen Kartoniermaschine 25, mittels der Gebinde
in Kartons eingebracht und die Kartons verschlossen werden.
Vor dem Stapler 23 ist noch eine sogenannte Taper-Einheit 26
vorgesehen, die dazu dient, an zuvor fertiggestellten
Kleinpackungen 32 einen Streifen ("Tape"), anzubringen, der
einerseits als Aufreißlasche für die Kleinpackungen 32 dienen
kann, der andererseits aber dazu bestimmt ist, eine einmal
geöffnete Packung wieder verschließen zu können.
In die aus den Einzelmaschinen 21 bis 25 und gegebenenfalls
26 bestehende Produktionsanlage ist in erfindungsgemäßer
Weise hinter der Verpackungsmaschine 22 eine Speichereinheit
27 eingesetzt.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, produziert die Falzmaschine
21 auf zwei nebeneinanderlaufenden Bahnen Papiertaschentü
cher bzw. Taschentuch-Stapel, und werden letztere in der
Verpackungsmaschine 22 immer noch auf zwei parallelen Bahnen
verpackt. Die Zweibahnigkeit ist auch noch in der Taper-Ein
heit 26 vorgesehen und erstreckt sich schließlich bis in den
Einlaufbereich des Staplers 23, wo aus den Kleinpackungen 32
der beiden Bahnen gemeinsam Gruppen von Kleinpackungen 32 er
stellt werden. Im nachfolgenden Teil der Produktionsanlage
20, d.h. in der Gebindemaschine 24 und in der Kartonierma
schine 25 ist dann lediglich noch eine einzige Arbeitsbahn
vorgesehen.
Entsprechend der Zweibahnigkeit der Produktionsanlage 20 in
ihrem zumindest ersten Teil ist auch die Speichereinheit 27
zweibahnig gestaltet, wie deutlich bspw. aus Fig. 2 und 3 zu
ersehen ist.
Fig. 2 zeigt einen wesentlichen Teil einer ersten Ausfüh
rungsform der Speichereinheit 27 in Ansicht aus der Richtung
der Pfeils X. Diese Figur läßt auch das Umlaufband 28 und die
Zwillingsausbildung der Speichereinheit 27 in Hinblick auf
die Zweibahnigkeit der Produktionsanlage 20 erkennen. Da die
Speichereinheit 27 spiegelsymmetrisch zur Vertikalebene 29
ausgebildet ist, reicht für das Verständnis der Speicherein
heit 27 die Beschreibung bspw. des rechten Teils derselben
aus.
Das Umlaufband 28 ist über insgesamt vier Umlenkrollen 30a
bis 30d geführt. Am Umlaufband 28 ist eine Vielzahl von
unmittelbar aufeinander folgenden Mitnehmern 31 vorgesehen,
zwischen denen bereits eine entsprechende Anzahl von Klein
packungen 32 aufgenommen ist. Da bei der Ausführungsform der
Fig. 2 die Mitnehmer 31 lediglich aus der Ebene des Umlauf
bandes 28 vorstehende Mitnehmer sind, kommt eine Aufnahme von
Kleinpackungen 32 auf den Mitnehmern 31 nur im Bereich des
ersten vertikal verlaufenden Teilabschnitts 28a des Umlauf
bandes 28 und des daran anschließenden horizontalen Teilab
schnitts 28b des Umlaufbandes 28 in Betracht. Lediglich aus
Gründen der vereinfachten zeichnerischen Darstellung sind im
Bereich der übrigen Teilabschnitte des Umlaufbandes 28 Mit
nehmer 31 nicht dargestellt. Wegen der dargestellten besonde
ren Lage der Umlenkrolle 30d darf im übrigen das Umlaufband
28 nicht auf seiner gesamten Länge mit Mitnehmern 31 ausge
stattet sein. Eine solche Ausstattung käme aber dann in
Frage, wenn die Umlenkrolle 30d so angeordnet wäre, daß sie
auf derselben Seite des Umlaufbandes 28 mit diesem in Berüh
rung stünde wie die Umlenkrollen 30a, 30b und 30c.
Im Bereich der Umlenkrolle 30a ist schematisch angedeutet
noch der Aufnahmetisch 33 mit zwei nebeneinanderliegenden
Kleinpackungen 32a und 32b erkennbar, wobei die eine Klein
packung zur einen Bahn und die andere Kleinpackung zur ande
ren Bahn der Produktionsanlage 20 gehört. Der Aufnahmetisch
33 dient der Aufnahme der Kleinpackungen 32 von der vorausge
henden Verpackungsmaschine 22 und zugleich der Weitergabe der
Kleinpackungen 32 an den nachgeordneteten Stapler 23 im übri
gen aber auch der Übergabe der Kleinpackungen 32 an die Spei
chereinheit 27 bzw. der Übernahme der Kleinpackungen 32 von
letzterer.
Fig. 3 zeigt in analoger Darstellung zu Fig. 2 eine andere
Ausführungsform der Speichereinheit 27, wobei hier das
Umlaufband 28 entlang seiner gesamten Länge mit Mitnehmern 31
ausgestattet ist, wobei allerdings in dem gemäß Fig. 3 unte
ren Teil auf deren Darstellung verzichtet ist. Auch hier
sind, soweit Mitnehmer 31 dargestellt sind, zwischen diesen
bereits Kleinpackungen 32 aufgenommen.
An den nahezu vertikal angeordneten ersten Teilabschnitt 28a
des Umlaufbandes 28 schließt hinter der oberen Umlenkrolle
30b ein weiterer vertikaler Teilabschnitt 28c an, der unter
Annahme der mittels des Pfeils Y angedeuteten Förderrichtung
des Umlaufbandes 28 in seiner Bewegung nach unten gerichtet
ist. Im Bereich des Aufnahmetisches 33, auf dem auch hier
wieder zwei Kleinpackungen 32a und 32b nebeneinanderliegend
erkennbar sind, ist rückseitig des Umlaufbandes 28 eine
Stützrolle 34 vorgesehen. Durch die seitlich versetzte Anord
nung der Stützrolle 34 gegenüber dem Ablaufbereich der Um
lenkrolle 30a und dem Auflaufbereich der Umlenkrolle 30b
übernimmt die Stützrolle 34 zugleich eine Umlenkfunktion der
gestalt, daß die dort gerade befindlichen Mitnehmer 31 aus
einander gespreizt werden, wie besonders aus der vergrößerten
Darstellung der Fig. 4 ersichtlich ist.
Fig. 4 zeigt im oberen Bereich der zeichnerischen Darstellung
bereits vom Umlaufband 28 aufgenommene Kleinpackungen 32f in
großer Vielzahl, wobei allerdings auf die Darstellung der je
weils zugehörigen Mitnehmer 31 zum Teil verzichtet worden
ist. Im unteren Teil der Darstellung der Fig. 4 sind dagegen
die Mitnehmer 31 noch ohne zwischengespeicherte Kleinpackun
gen 32 erkennbar.
Des weiteren ist in Fig. 4 bereits die Schiebereinrichtung in
Form eines Einschiebers 35a und eines Ausschiebers 35b er
kennbar, wobei ersterer zum Einschieben der Kleinpackungen
vom Aufnahmetisch 33 auf die Mitnehmer 31 und letzterer zum
Ausschieben der Kleinpackungen von den Mitnehmern 31 auf den
Aufnahmetisch 33 dienen.
Die Auseinanderspreizbarkeit der Mitnehmer 31 bei dem Über
lauf des Umlaufbandes 28 über die auch Umlenkzwecken dienende
Stützrolle 34 ist besonders deutlich aus den Fig. 5 und 6 er
kennbar, wo allerdings die Mitnehmer 31 nur noch in Reihe
hinter einander dargestellt sind, ohne daß das Umlaufband 28,
an dem die Mitnehmer 31 angeordnet sind, ebenfalls darge
stellt ist.
Gemäß Fig. 5 und 6 dient der Verschiebung der Kleinpackungen
auf die Mitnehmer 31 bzw. herunter von diesen und zurück auf
den Aufnahmetisch 33 eine einzige Schiebereinrichtung 35,
mittels der die Kleinpackungen sowohl in der einen als auch
in der anderen Richtung bewegt werden können. Die darge
stellte Schiebereinrichtung 35 erfüllt also die Funktionen
der Einschiebereinrichtung 35a und der Ausschiebereinrichtung
35b der Fig. 4.
Das Einschieben der Kleinpackungen mittels der Schieber
einrichtung 35 ist infolge der Auseinanderspreizung der Mit
nehmer 32, bedingt durch den Überlauf des Umlaufbandes 28
über die Stützrolle 34, erleichtert, da der zwischen zwei
Mitnehmern 31 befindliche Raum gegenüber der normalen Gestal
tung in seinem Öffnungswinkel vergrößert. Dieses Auseinander
spreizen benachbarter Mitnehmer 31 erleichtert auch die
Herunterführung von Kleinpackungen von den Mitnehmern 31 und
zugleich zurück auf den Aufnahmetisch 33.
Wie im übrigen aus den Fig. 5 und 6 deutlich erkennbar ist,
ist der zwischen zwei einander benachbarten Mitnehmern 31 ge
legene Raum so bemessen, daß dort aufzunehmende Kleinpackun
gen zwischen den Mitnehmern 31 praktisch eingeklemmt sind.
Beide Figuren lassen darüber hinaus die Möglichkeit erkennen,
das Umlaufband 28 aus lattenförmigen Elementen dergestalt
auszubilden, so daß diese Elemente im wesentlichen der Dicke
einer Kleinpackung und der Dicke eines Mitnehmers 31 entspre
chen, also jedem Mitnehmer 31 ein eigenes lattenförmiges Ele
ment zugeordnet ist, wie weiter unter noch in Verbindung mit
Fig. 12 weiter ins einzelne gehend beschrieben wird. Die Dar
stellungen der Fig. 5 und 6 lassen einmal die Schieberein
richtung 35 noch vollständig im Bereich des Aufnahmetisches
33 und einmal bereits in Richtung auf das Umlaufband 28
vorgeschoben erkennen. Dieses Vorschieben erfolgt, gesehen von
der Position gemäß Fig. 5 über die Position gemäß Fig. 6
hinausgehend so weit in Richtung auf das Umlaufband 28, daß
die Mitnehmer 31 die Kleinpackungen gesichert übernehmen
können.
Fig. 5 zeigt ein weiteres Detail, nämlich einen Obergurt 45.
Dieser ist oberhalb des Aufnahmetisches 33 angeordnet und auf
dort befindliche Kleinpackungen 32e absenkbar bzw. gegenüber
diesen anhebbar. Die Funktion des Obergurtes 45 be
steht in der Förderung der Kleinpackungen 32d, 32e und 32g
auf dem Aufnahmetisch 33, soweit diese nicht durch den Schub
nachfolgender Kleinpackungen gewährleistet ist. Insbesondere
werden durch den Obergurt 45 von der Schiebereinrichtung 35
zurückgeführte Kleinpackungen 32g dem Abführungsförderer 37
zugefördert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Ober
gurt 45 nur in der Fig. 5 und nicht in den weiteren Fig. 6
bzw. 7 bis 11 gezeigt.
Die Detaildarstellungen der Fig. 7 bis 11 zeigen die Übergabe
von Kleinpackungen vom Aufnahmetisch 33 an das Umlaufband 28
zu verschiedenen Zeitpunkten bzw. den Durchlauf der über
einen Zuführungsförderer 36 von der vorgeschalteten Verpac
kungsmaschine 22 ankommenden Kleinpackungen 32c auf den Auf
nahmetisch 33 und die Weiterführung der Kleinpackungen 32g
von diesem über einen Abführungsförderer 37 in Richtung auf
die nachgeschaltete Taper-Einheit 26. Die noch auf dem Zufüh
rungsförderer 36 bzw. noch nicht im Aufnahmebereich des Auf
nahmetisches 33 befindlichen Kleinpackungen sind mit 32c be
zeichnet. Mit 32d sind die Kleinpackungen bezeichnet, die
sich im Aufnahmebereich des Aufnahmetisches 33 befinden, also
zur Aufnahme in der Speichereinheit 27 bereitstehen oder ge
rade von dieser zurückgegeben worden sind. Mit 32e sind die
jenigen Kleinpackungen bezeichnet, die gerade an die Spei
chereinheit 27 übergeben oder von dieser zurückgegeben wer
den, während mit 32f die bereits in der Speichereinheit 27
aufgenommenen Kleinpackungen bezeichnet sind. Dagegen sind
die mit 32g bezeichneten Kleinpackungen diejenigen, die sich
bereits auf dem Abführungsförderer 37 oder zwar noch auf dem
Aufnahmetisch 33, dort jedoch nicht mehr im Übergabebereich
befinden.
Gemäß Fig. 7 werden über den Zuführungsförderer 36 Kleinpac
kungen 32c zugeführt. Diese Kleinpackungen laufen bis gegen
einen versenkbaren Anschlag 38, der von unten durch die Auf
nahmeebene des Aufnahmetisches 33 nach oben vorsteht. Dieser
Anschlag 38 ist so angeordnet, daß in Hinblick auf die vorge
sehene Anordnung von fünf Mitnehmern 31 paralell nebeneinan
der an dem Umlaufband 28 im Aufnahmebereich des Aufnahmeti
sches 33 genau fünf Kleinpackungen 32d zu liegen kommen.
Liegt kein Störfall in einer der der Speichereinheit 27 nach
geschalteten Einzelmaschinen vor, so laufen die über den Zu
führungsförderer 36 zugeführten Kleinpackungen 32c über den
Aufnahmetisch 33 hinweg, d.h. der Anschlag 38 steht dann
nicht nach oben über die Aufnahmeebene des Aufnahmetisches 33
vor, so daß die zugeführten Kleinpackungen dann als Kleinpac
kungen 32g mittels des Abführungsförderers 37 weiter trans
portiert werden.
Liegt dagegen in einer der der Speichereinheit 27 nachge
schalteten Einzelmaschinen ein Störfall vor, so wird hier
durch bedingt der Anschlag 38 über die Aufnahmeebene des Auf
nahmetisches 33 nach oben bewegt, also in eine Anschlagposi
tion gebracht. Die sich dann vor dem Anschlag 38 befindenden
fünf Kleinpackungen 32d werden durch die Schiebereinrichtung
35 erfaßt und zunächst in die aus den Fig. 9 und 10 ersicht
lichen Zwischenpositionen verbracht, wo die Kleinpackungen
mit 32e bezeichnet sind, um schließlich auf Mitnehmern 31 und
damit am Umlaufband 28 zwischengespeichert zu werden.
Die Schiebereinrichtung 35 ist ebenfalls wie der Anschlag 38
durch Schlitze 39 in dem Aufnahmetisch 33 von unten nach oben
bewegbar, um so mit ihrem Basisflächenteil 35c an der Unter
seite der Kleinpackungen 32d zur Anlage gebracht werden zu
können und schließlich bei entsprechender seitwärts gerichte
ter Bewegung die Kleinpackungen 32d mit den hochstehenden
Randteilen 35d der Schiebereinrichtung 35 aus dem Bereich des
Aufnahmetisches 33 weg und in den Zwischenraum zwischen zwei
aufeinanderfolgenden Mitnehmern 31 zu verbringen.
Analog zum Anschlag 38 ist ein weiterer entsprechender An
schlag 40 am Einlaufende des Aufnahmetisches 33 vorgesehen,
der in Fig. 11 deutlich erkennbar ist und dazu dient, die
weitere Zuführung von Kleinpackungen 32c in den Übergabebe
reich des Aufnahmetisches 33 zu verhindern, solange dort be
findliche Kleinpackungen 32d in die Zwischenräume zwischen
den Mitnehmern 31 eingebracht oder von dort in den Übergabe
bereich des Aufnahmetisches 33 zurückgeführt werden. Der
letztgenannte Anschlag 40 dient insbesondere der Gewährlei
stung, daß keine über das Zuführungsband 36 etwa zugeführte
Kleinpackungen 32c in den Übergabebereich des Aufnahmetisches
33 gelangen können, wenn gerade von der Speichereinheit 27
dort zwischengespeicherte Kleinpackungen 32f in den Übergabe
bereich des Aufnahmetisches 33 zurück geführt werden.
Für diese Zurückführung sind analog zu den hochstehenden
Randteilen 35d der Schiebereinrichtung 35 an deren anderen
Enden entsprechende hochstehende Randteile 35e vorgesehen.
Die Fig. 7 bis 11 lassen ebenso wie die Fig. 12 den Aufbau
des Umlaufbandes 28 aus einer Vielzahl lattenförmiger Ele
mente 41 erkennen. Jedes dieser Elemente 41 ist Träger einer
Vielzahl von Mitnehmern 31. Diese Mitnehmer 31 stehen über
eine Traverse 42 miteinander und mit einem lattenförmigen
Element 41 in Verbindung. Die lattenförmigen Elemente 41 sind
in Umlaufrichtung des Umlaufbandes 28 gesehen in solchen ge
genseitigen Abständen angeordnet, daß der zwischen zwei in
Umlaufrichtung aufeinander folgenden Mitnehmern 31 gelegene
Raum der Dicke einer Kleinpackung entspricht, d.h. daß dieser
Raum eine Aufnahmetasche zum Einklemmen einer Kleinpackung
bildet.
Zur erleichterten Einbringung einer Kleinpackung in eine sol
che Aufnahmetasche ist diese in ihrem Öffnungswinkel auf
spreizbar, wozu das aus lattenförmigen Elementen 41 beste
hende Umlaufband 28 über die Stützrolle 34 (Fig. 12) geführt
wird, die zugleich eine gewisse Umlenkfunktion übernimmt.
Zur kippsicheren Bewegung der Mitnehmer 31, die am Umlaufband
28 gelagert sind, empfiehlt es sich, das Umlaufband 28 in der
Form von zwei parallel laufenden Teilbändern auszubilden.
Fig. 12 zeigt eine solche Ausbildung durch Darstellung aller
dings lediglich des einen Teilbandes 43.
Die Schiebereinrichtung 35 zur Übergabe der Kleinpackungen 32
vom Aufnahmetisch 33 an die Mitnehmer 31 bzw. entgegengesetzt
gerichtet kann aus einer Vielzahl einzelner Schieberelemente
44 bestehen. Alle diese Schieberelemente, die im übrigen
bspw. aus Fig. 7 ersichtlich sind, sollten gemeinsam betätig
bar sein. Dabei sollten so viele Schieberelemente 44 vorgese
hen werden, wie Mitnehmer 31 nebeneinander an dem Umlaufband
28 vorgesehen sind. Eine solche Ausbildung der Schieberein
richtung 35, nämlich aus einer Vielzahl von Schieberelemen
ten, bietet die Möglichkeit der Ausbildung des Aufnahmeti
sches 33 mit Schlitzen 39, also eine verhältnismäßig weit
durchgehende geschlossene Fläche des Aufnahmetisches 33, was
für die Weiterbewegung der Kleinpackungen 32 über die Tisch
fläche hinüber von Vorteil ist. Für diese Bewegung der Klein
packungen 32 auf der Tischebene empfiehlt sich im übrigen
vorzusehen, daß die Schiebereinrichtung 35, gleichgültig wie
immer sie im Detail ausgeführt ist, in ihrem inaktiven Zu
stand, d.h. bei der Hinüberführung von Kleinpackungen 32 auf
der Oberfläche des Aufnahmetisches 33, nur soweit nach unten
abgesenkt ist, daß die Basisfläche 35c mit ihrer Oberseite
genau in der Ebene der Oberseite des Aufnahmetisches 33
liegt.
Bezugszeichenliste
20 Produktionsanlage
21 Falzmaschine
22 Verpackungsmaschine
23 Stapler
24 Gebindemaschine
25 Kartoniermaschine
26 Taper
27 Speichereinheit
28 Umlaufband
28a vertikaler Teilabschnitt
28b horizontaler Teilabschnitt
28c vertikaler Teilabschnitt
29 Vertikalebene
30a Umlenkrolle
30b Umlenkrolle
30c Umlenkrolle
30d Umlenkrolle
31 Mitnehmer
32 Kleinpackung
32a Kleinpackung
32b Kleinpackung
32c Kleinpackung
32d Kleinpackung
32e Kleinpackung
32f Kleinpackung
32g Kleinpackung
33 Aufnahmetisch
34 Stützrolle
35 Schiebereinrichtung
35a Einschieber
35b Ausschieber
35c Basisfläche
35d Randteile
35e Randteile
36 Zuführungsförderer
37 Abführungsförderer
38 Anschlag
39 Schlitze
40 Anschlag
41 lattenförmige Elemente
42 Traverse
43 Teilbänder
44 Schieberelemente
45 Obergurt
x Pfeil
y Pfeil
21 Falzmaschine
22 Verpackungsmaschine
23 Stapler
24 Gebindemaschine
25 Kartoniermaschine
26 Taper
27 Speichereinheit
28 Umlaufband
28a vertikaler Teilabschnitt
28b horizontaler Teilabschnitt
28c vertikaler Teilabschnitt
29 Vertikalebene
30a Umlenkrolle
30b Umlenkrolle
30c Umlenkrolle
30d Umlenkrolle
31 Mitnehmer
32 Kleinpackung
32a Kleinpackung
32b Kleinpackung
32c Kleinpackung
32d Kleinpackung
32e Kleinpackung
32f Kleinpackung
32g Kleinpackung
33 Aufnahmetisch
34 Stützrolle
35 Schiebereinrichtung
35a Einschieber
35b Ausschieber
35c Basisfläche
35d Randteile
35e Randteile
36 Zuführungsförderer
37 Abführungsförderer
38 Anschlag
39 Schlitze
40 Anschlag
41 lattenförmige Elemente
42 Traverse
43 Teilbänder
44 Schieberelemente
45 Obergurt
x Pfeil
y Pfeil
Claims (17)
1. Produktionsanlage für die Herstellung von Großeinheiten
in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Klein
packungen von Papiertaschentüchern, mit einer Falzmaschine
zum Herstellen der Papiertaschentücher und zum Gruppieren
derselben in Stapeln, mit einer dieser nachgeschalteten Ver
packungsmaschine zum Einhüllen der Papiertaschentuch-Stapel
mittels einer Folie zur Bildung einer Taschentuch-
Kleinpackung, mit einem dieser nachgeschalteten Stapler zum
Bilden von Packungsgruppen aus Kleinpackungen, mit einer die
sem nachgeschalteten Gebindemaschine zum Einhüllen der Pac
kungsgruppen mittels einer Folie zur Bildung eines Gebindes
und mit einer dieser nachgeschalteten Kartoniermaschine zum
Einbringen einer Vielzahl von Gebinden in einen Karton und
zum Verschließen der Kartons zur Bildung transport- und la
gerfähiger Großeinheiten, wobei alle vorgenannten Maschinen
produktionstechnisch miteinander gekoppelt sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß in Produktionsrichtung hinter der Verpac
kungsmaschine (22) eine Speichereinheit (27) zum bedarfswei
sen Aufnehmen, Zwischenspeichern und Wiederabgeben von Klein
packungen (32) in die Produktionsanlage (20) eingesetzt ist.
2. Produktionsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß bei mehrbahniger Ausbildung der Falzmachine (21),
der Verpackungsmaschine (22) und des Einlaufteils des Stap
lers (23) auch die Speichereinheit (27) entsprechend mehrbah
nig ausgebildet ist.
3. Produktionsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei zweibahniger Ausbildung der Falzmaschine
(21), der Verpackungsmaschine (22) und des Einlaufteils des
Staplers (23) die Speichereinheit (27) als doppelläufige
Zwillingseinheit ausgebildet ist.
4. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit (27)
in einem über Umlenkrollen (30a bis 30d) geführten Umlaufband
(28) mit Mitnehmern (31) besteht, wobei ein Teilabschnitt
(28a) des Umlaufbandes (28) mindestens angenähert vertikal
verläuft und am Beginn dieses Teilabschnitts (28a) eine
Schiebereinrichtung (35; 35a, 35b) zum Ein- und Ausschieben
von Kleinpackungen (32) auf die Mitnehmer (31) bzw. von die
sen herunter vorgesehen ist.
5. Produktionsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß zum Einschieben und Ausschieben der Kleinpackungen
(32) je eine eigene Schiebereinrichtung (35a, 35b) vorgesehen
ist.
6. Produktionsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß an den mindestens angenähert vertikal verlau
fenden Teilabschnitt (28a) ein horizontal verlaufender weite
rer Teilabschnitt (28b) des Umlaufbandes (28) anschließt.
7. Produktionsanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß an den mindestens angenähert vertikal verlau
fenden Teilabschnitt (28a) über eine Umlenkrolle (30b) ein
vertikal verlaufender weiterer Teilabschnitt (28c) des Um
laufbandes (28) anschließt.
8. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ein- und
Ausschiebereinrichtung(en) (35; 35a, 35b) rückseitig des Um
laufbandes (28) eine Stützrolle (34) angeordnet ist.
9. Produktionsanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die der Stützrolle (34) vorausgehende und die der
Stützrolle (34) nachfolgende Umlenkrolle (30a bzw. 30b) für
das Umlaufband (28) so angeordnet sind, daß das Umlaufband
(28) auch beim Überlauf über die Stützrolle (34) eine Umlen
kung erfährt.
10. Produktionsanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Mitnehmer (31) des Umlaufbandes (28) so dicht
aufeinanderfolgend angeordnet sind, daß der zwischen zwei
einander benachbarten Mitnehmern (31) gelegene Raum eine Auf
nahmetasche für eine Kleinpackung (32) bildet, in der die
Kleinpackung (32) geklemmt festhaltbar ist.
11. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Umlaufband (28) aus
einer Vielzahl in Umlaufrichtung auf einander folgenden lat
tenförmigen Elementen (41) besteht, denen je ein Mitnehmer
(31) zugeordnet ist, wobei die Abmessung der lattenförmigen
Elemente (41) in Umlaufrichtung der Dicke eines Mitnehmers
(31) zuzüglich der Dicke einer Kleinpackung (32) entspricht.
12. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur gleichzeitigen Auf
nahme mehrerer Kleinpackungen (32) eine entsprechend große
Anzahl von Mitnehmern (31) in Förderrichtung des Umlaufbandes
(28) gesehen nebeneinander angeordnet sind.
13. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Umlaufband (28) aus
zwei parallel zueinander in gegenseitigem Abstand angeordne
ten Teilbändern (43) besteht und daß jeder Mitnehmer (31)
über eine Traverse (42) an den beiden Teilbändern (43) ange
bracht ist.
14. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 4
bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichereinheit (27)
einen Aufnahmetisch (33) für die von der vorgeschalteten Ver
packungsmaschine (22) zugeführten Kleinpackungen (32), der
quer zur Transportrichtung der Kleinpackungen (32) Schlitze
(39) aufweist, durch die von unten her die Schiebereinrich
tung (35; 35a, 35b) zunächst nach oben und anschließend zur
Seite bzw. zunächst von der Seite her in Richtung auf die
Mitte des Aufnahmetischs (33) und anschließend nach unten be
wegbar ist, und zwar unter Mitnahme der im betroffenen Be
reich des Aufnahmetischs (33) auf diesen aufliegenden Klein
packungen (32) zu deren Übergabe an die Mitnehmer (31) des
Umlaufbandes (28) bzw. unter Mitnahme der auf den betroffenen
Mitnehmern (31) aufliegenden Kleinpackungen (32) zu deren
Übergabe an den Aufnahmetisch (33).
15. Produktionsanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß die Schiebereinrichtung (35) so viele gemeinsam be
wegbare einzelne Schieberelemente (44) aufweist, wie am Um
laufband (28) Mitnehmer (31) nebeneinander vorgesehen sind.
16. Produktionsanlage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die einzelnen Schieberelemente (44) in Transpor
trichtung der Kleinpackungen (32) gegenüber den Mitnehmern
(31) so weit versetzt sind, daß die einzelnen Schieberele
mente (44) bei Betätigung der Schiebereinrichtung (35; 35a,
35b) an den Mitnehmern (31) vorbeiführbar sind.
17. Produktionsanlage nach mindestens einem der Ansprüche 1
bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Speicherein
heit (27) und dem Stapler (23) in der Produktionsanlage eine
Tapereinheit (26) eingesetzt ist, mittels der ein Klebstrei
fen, insbesondere als Aufreißhilfe, auf den Kleinpackungen
(32) aufbringbar ist.
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3940296A DE3940296A1 (de) | 1989-06-24 | 1989-12-06 | Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern |
| DE59008221T DE59008221D1 (de) | 1989-06-24 | 1990-05-18 | Produktionsanlage für die Herstellung von Grosseinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentüchern. |
| CA002017168A CA2017168C (en) | 1989-06-24 | 1990-05-18 | Production plant for producing large units in the form of boarded bundles of groups of small packs of paper tissues |
| EP90109412A EP0405121B1 (de) | 1989-06-24 | 1990-05-18 | Produktionsanlage für die Herstellung von Grosseinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentüchern |
| US07/531,358 US5074096A (en) | 1989-06-24 | 1990-05-31 | Production plant for producing large units in the form of boarded bundles of groups of small packs of paper tissues including a reservoir unit for temporarily storing the small packs during a malfunction of the plant |
| BR909002949A BR9002949A (pt) | 1989-06-24 | 1990-06-22 | Instalacao de producao para a fabricacao de grandes unidades na forma de atados cartonados constituidos de grupos de pequenas embalagens de lenwos de papel |
| JP2164362A JP2763181B2 (ja) | 1989-06-24 | 1990-06-25 | ティッシュペーパーの小型パックのグループのハンドル形態をなす大型ユニット製品の製造装置 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3920749 | 1989-06-24 | ||
| DE3940296A DE3940296A1 (de) | 1989-06-24 | 1989-12-06 | Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3940296A1 true DE3940296A1 (de) | 1991-01-10 |
Family
ID=25882310
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3940296A Withdrawn DE3940296A1 (de) | 1989-06-24 | 1989-12-06 | Produktionsanlage fuer die herstellung von grosseinheiten in der form von kartonierten gebinden aus gruppen von kleinpackungen von papiertaschentuechern |
| DE59008221T Expired - Fee Related DE59008221D1 (de) | 1989-06-24 | 1990-05-18 | Produktionsanlage für die Herstellung von Grosseinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentüchern. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59008221T Expired - Fee Related DE59008221D1 (de) | 1989-06-24 | 1990-05-18 | Produktionsanlage für die Herstellung von Grosseinheiten in der Form von kartonierten Gebinden aus Gruppen von Kleinpackungen von Papiertaschentüchern. |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5074096A (de) |
| EP (1) | EP0405121B1 (de) |
| JP (1) | JP2763181B2 (de) |
| BR (1) | BR9002949A (de) |
| CA (1) | CA2017168C (de) |
| DE (2) | DE3940296A1 (de) |
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