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DE3838280A1 - Fahrtschreiber mit zeitabhaengig angetriebenen mitnahmemitteln fuer als aufzeichnungstraeger dienende diagrammscheiben - Google Patents

Fahrtschreiber mit zeitabhaengig angetriebenen mitnahmemitteln fuer als aufzeichnungstraeger dienende diagrammscheiben

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Publication number
DE3838280A1
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DE
Germany
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chart
tachograph
shaft
drive
driver
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Withdrawn
Application number
DE3838280A
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English (en)
Inventor
Norbert Dipl Ing Knauer
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Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Mannesmann Kienzle GmbH
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Publication date
Application filed by Mannesmann Kienzle GmbH filed Critical Mannesmann Kienzle GmbH
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/12Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time in graphical form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Fahrtschreiber mit zeitab­ hängig angetriebenen Mitnahmemitteln für als Aufzeichnungs­ träger dienende Diagrammscheiben, mit einer den Diagrammschei­ benmitnahmemitteln zugeordneten Stellungsanzeige und mit einer von außen betätigbaren Stellvorrichtung, welche ein Richten der Diagrammscheibenmitnahmemittel auf die aktuelle Uhrzeit gestat­ tet.
Bekanntlich erfolgen die Aufzeichnungen in Fahrtschreibern derart, daß sie der aktuellen Uhrzeit zugeordnet werden können. Dementsprechend müssen die Diagrammscheibenmitnahmemittel einerseits auf die aktuelle Uhrzeit richtbar, andererseits für eine nur eine ganz bestimmte Stellung einer Diagrammscheibe in bezug auf die Registrierorgane gestattende, uhrzeitrichtige Aufnahme auf den Diagrammscheibenmitnahmemitteln ausgebildet sein.
Ein Richten der Diagrammscheibenmitnahmemittel ist trotz oder gerade wegen der verwendeten, an sich hochgenauen quarzgesteuerten Laufwerke in Fahrzeugen deshalb unvermeid­ lich, weil, beispielsweise infolge von Reparaturarbeiten Spannungsausfälle vorkommen können und die betreffenden Lauf­ werke in einem Milieu mit extrem hohem, die Ganggenauigkeit beeinträchtigenden Störpegel eingesetzt sind. Ferner sind, abgesehen von einer Sommerzeit-/Winterzeit-Umstellung im Fernverkehr auch Zeitzonenüberschreitungen zu berücksichtigen.
Mit der Möglichkeit, die Stellung der Diagrammscheiben­ mitnahmemittel eines Fahrtschreibers verändern zu können, besteht andererseits die Gefahr von Manipulationen, insbe­ sondere der Arbeitszeitaufzeichnungen, beispielsweise in Form von Pausenzeitdehnungen, die bei flüchtiger, visueller Betrachtung des Aufzeichnungsträgers, beispielsweise bei Verkehrskontrollen, nicht als solche erkannt werden. Auf diese Weise, d.h. durch Verdrehen der Diagrammscheibe in bezug auf die Registrierorgane, lassen sich die zulässigen Arbeits­ zeiten bzw. das Einhalten von Pausen entsprechend der ge­ setzlichen Arbeitszeitverordnung vortäuschen.
Zunehmender Nutzungsgrad der Fahrzeuge und des fahrenden Personals einerseits und konsequente Überwachung der Einhaltung der Arbeitszeitvorschriften durch die Kontrollorgane anderer­ seits fördern verständlicherweise die Manipulationsbereitschaft.
Bei Fahrtschreibern mit aufklappbarem Deckel, bei denen die Diagrammscheiben unmittelbar von Hand auf einen Zentrier­ und Mitnahmedorn aufgesetzt werden, ist das Stellorgan für das Richten des Laufwerkes im allgemeinen erst zugänglich, wenn der Deckel geöffnet ist. Beim Schließen des Deckels erzeugen die federnd gelagerten Registrierorgane auf einer eingelegten Dia­ grammscheibe nicht registriertypische Anstriche, oder die Dia­ grammscheibe wird, wenn der Deckel geschlossen wird, durch eine geeignete Vorrichtung am Rand eingeschnitten oder in anderer Weise markiert. Durch diese Maßnahmen wird zwar ein Nachweis erbracht, daß der Deckel des Fahrtschreibers geöffnet worden ist und daß ein Richten des Laufwerkes hätte erfolgen können, ein Manipulieren der Arbeitszeitaufzeichnungen kann dadurch jedoch grundsätzlich nicht verhindert werden. Andererseits ist bei diesen Gerätetypen das Richten relativ umständlich, weil beim Richten keine unmittelbare Beobachtung der nur an der Frontseite des betreffenden Fahrtschreibers sichtbaren Zeitanzeige gegeben ist und somit zur Kontrolle des Richt­ vorgangs der Deckel mehrmals verschwenkt werden muß.
Bei Fahrtschreibern, bei denen die Diagrammscheiben durch einen Schlitz eingegeben und selbsttätig in Registrierposition transportiert werden, ist eine derartige Situation nicht mehr gegeben, d.h. bei solchen Fahrtschreibern muß das Stellorgan zum Richten des Laufwerkes von außen zugänglich sein, wobei auf einfache Weise eine Nachweismöglichkeit für das Richten des Laufwerkes nicht realisierbar ist. Ferner ist es bei solchen Geräten, da die Diagrammscheibenmitnahmemittel bzw. die Dia­ grammscheiben und eine diesen zugeordnete gehäusefeste Markie­ rung beim Richten nicht beobachtet werden können, zwingend erforderlich, die Stellung der Diagrammscheibenmitnahmemittel außerhalb des Gerätes sichtbar zu machen. Das heißt, es ist eine Richt- bzw. Stellungsanzeige erforderlich, die in her­ kömmlicher Weise beispielsweise vom Zeigerwerk einer Uhr, die mit dem die Diagrammscheibenmitnahmemittel antreibenden Laufwerk in getrieblicher Verbindung steht, gebildet sein kann.
Die Aufgabe, die der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, ist somit darin zu sehen, bei Fahrtschreibern mit von außen betätigbaren Stellorganen zum Richten der Diagrammschei­ benmitnahmemittel, zur Vermeidung von Manipulationen Vorkeh­ rungen zu treffen derart, daß ein Richten nur dann vorgenommen werden kann, wenn ein derartiger Fahrtschreiber nicht auf­ zeichnungsbereit ist.
Die Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß die Stell­ vorrichtung mit einer Antriebseinrichtung gekoppelt ist und daß abhängig vom Vorhandensein einer Diagrammscheibe die Stellvorrichtung mittels der Antriebseinrichtung in und außer Eingriff mit dem die Diagrammscheibenmitnahmemitteln antreibenden Laufwerk bringbar ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stellvorrichtung eine axial verschieb­ bare Stellwelle umfaßt, daß ein Mitnehmer vorgesehen ist, der mit der Stellwelle in Eingriff steht und daß ein dem Mitnehmer zugeordnetes Antriebselement von einem durch eine Diagramm­ scheibe betätigbaren Schalter steuerbar ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen beschreiben die Unteransprüche 3 bis 6.
Die gefundene Lösung bietet den Vorteil, daß mit relativ geringem Aufwand und unter Verwendung der im Fahrtschreiber bereits vorhandenen Mittel ein Vortäuschen beispielsweise der vorschriftsmäßigen Einhaltung von Pausen absolut unmög­ lich gemacht wird, indem im Falle einer Manipulation die kontinuierliche Aufzeichnung auf den Diagrammscheiben unter­ brochen ist. Es kann vorgesehen sein, daß ein Richten nur dann möglich ist, wenn sich keine Diagrammscheibe in dem betreffenden Fahrtschreiber befindet. Es ist aber auch denk­ bar, daß für das Richten der Diagrammscheibenmitnahmemittel lediglich die Registrierorgane, die bei Fahrtschreibern, bei denen die Diagrammscheiben durch einen Schlitz eingegeben werden, ohnehin heb- und senkbar angeordnet sind, von der Registrierebene abgehoben werden. Insofern ist die gefundene Lösung auch bei Fahrtschreibern mit aufklappbarem Deckel an­ wendbar und erleichtert bei diesen Geräten den Richtvorgang dadurch, daß er bei geschlossenem Deckel vorgenommen werden kann.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß die Lage der Diagrammscheibenmitnahmemittel durch eine geeignete Stellungsanzeige von außen beobachtbar sein muß. Im allge­ meinen sind Fahrtschreiber mit einer üblichen und mit den Diagrammscheibenmitnahmemitteln gekoppelten Zeigerzeitanzeige ausgestattet. Denkbar wären jedoch auch digitale Zeitanzeige­ mittel, die jedoch, wenn sie zusätzlich als Stellungsanzeige für die Diagrammscheibenmitnahmemittel dienen sollen, aufwen­ dige Abtastmittel erforderlich machen. Denkbar sind jedoch auch nicht uhrtypische Stellungsanzeigen insbesondere dann, wenn im Gegensatz zu dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der betreffende Fahrtschreiber lediglich mit einer schmalen Frontfläche im Armaturenbrett in Erscheinung tritt. In die­ sen Fällen sind Bandanzeigen oder unter der Voraussetzung, daß die erzielbare Auflösung ausreicht, eine Zeigeranzeige mit einem diagrammscheibensynchron umlaufenden, d.h. in 24 Std. umlaufenden Zeiger denkbar.
Im folgenden sei das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Frontansicht eines Fahrtschreibers, bei welchem die Diagrammscheiben durch Schlitze ein- und aus­ gegeben werden,
Fig. 2 eine Draufsicht einer in den Fahrtschreiber gemäß Fig. 1 einsetzbaren Baugruppe mit den die Erfindung bestimmenden Bauteilen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der erfindungswesentlichen Bauteile,
Fig. 4 eine Draufsicht des auf der Steuerwelle an­ geordneten Mitnehmers,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Mitnehmers gemäß Fig. 4.
Der Fahrtschreiber gemäß Fig. 1 ist als autonomes Gerät ausgebildet, und zwar mit einem Gehäuse 1, einer Frontscheibe 2, welche die in einem Fensterausschnitt 3 der Frontwand 4 des Gehäuses 1 sichtbaren Anzeigemittel abdeckt, mit Einstellknöpfen 5 und 6 zum fahrerbezogenen Anwählen verschiedener Arbeitszeitarten sowie mit frontseitig zugänglichen Ein-/Ausgabeschlitzen 7 und 8 für die von Fahrer und Beifahrer als Aufzeichnungsträger zu benutzenden Dia­ grammscheiben.
Ein solches Gerät gestattet einen frontflächenbündigen Einbau und eine sozusagen bausteinartige Verwendung in einem Armaturenbrett, wobei einerseits das Gehäuse 1 sich in ein Gesamtdesign des betreffenden Armaturenbretts einfügen muß und sich die Frontscheibe 2 evtl. durchgehend über mehrere Instrumentenbausteine erstrecken kann, andererseits, insbe­ sondere im Hinblick auf die Anzeigemittel, der Charakter eines herkömmlichen Fahrtschreibers gewahrt ist. D.h. in dem relativ großen, runden Fensterausschnitt 3 des Gehäuses 1 ist ein mit einer Geschwindigkeits- und einer Zeitskale ver­ sehenes Zifferblatt 9, Zeiger 10, 11, 12 für die Geschwin­ digkeits- und Zeitanzeige, Fensterausschnitte 13, 14 für die Streckenanzeige und die Laufwerkskontrolle sowie An­ zeigemittel 15 für die Registrierlage (Tag oder Nacht) der Registrierorgane auf den für einen 24 Stunden-Umlauf vor­ gesehenen und mit einer entsprechenden Zeitskale versehenen Diagrammscheiben. Die Anzeigemittel 15 umfassen, was nicht näher bezeichnet ist, eine in 24 Stunden umlaufende und mit einer Tag-/Nacht-Markierung versehene Scheibe, einen dieser zugeordneten Drehrichtungspfeil sowie eine auf dem Zifferblatt angebrachte, feststehende Ablesemarkierung.
Die Einstellknöpfe 5 und 6, denen die üblichen Symbole für Lenken, Bereitschaft und Pause zugeordnet sind, können als Befehlsorgane für das Ausgeben der Diagrammscheiben ausgebildet z.B. in axialer Richtung betätigbar sein. Ferner können den Einzugs- bzw. Ausgabeschächten 7, 8 Leuchtdioden zugeordnet sein, mit denen der jeweilige Zustand "belegt" oder "frei" der nachgeordneten Diagrammscheibenführungsschächte anzeigbar ist. Mit 16 ist ein Stellorgan bezeichnet, das in einer geeigneten Öffnung im Gehäuse 1 versenkt angeordnet und geführt ist und dem Richten der von außen unzugänglich im Gehäuse 1 angeord­ neten Diagrammscheibenmitnahmemittel sowie der Zeiger 11 und 12 der Zeitanzeige dient.
Die Baugruppe gemäß Fig. 2, die von nicht erfindungs­ wesentlichen Bauteilen weitgehend freigemacht dargestellt ist, besteht aus einer Montageplatte 17, auf welcher bei­ spielsweise, jedoch nicht dargestellt, die Registrierorgane und deren Antriebsmittel angeordnet sind. Die Registrier­ organe greifen durch einen Schlitz 18 in der Montageplatte 17 auf eine eingelegte Diagrammscheibe 19 durch. Diese befindet sich in Fig. 2 in einem durch die Montageplatte 17 und einer dieser zugeordneten weiteren Platte 20, die als Registrierunterlage dient, gebildeten Schacht 21. Bei dem Fahrtschreibertyp gemäß Fig. 1 ist es selbstverständ­ lich erforderlich, dem Schacht 21 eine geeignete Schacht­ verlängerung zuzuordnen, die eine im wesentlichen rechtwinkli­ ge Umlenkung zwischen dem Eingabeschlitz 7 bzw. 8 und der Registrierlage der Diagrammscheibe gemäß Fig. 2 sozusagen parallel zur Anzeigeebene des Fahrtschreibers bewirkt.
Von den ebenfalls auf der Montageplatte 17 angeordneten Diagrammscheibentransportmitteln ist lediglich eine Lagerbrücke 22 mit einer zwei in den Schacht 21 eingreifenden Transport­ rollen 23 und 24 tragenden Welle 25 dargestellt.
Ferner ist auf der Montageplatte 17 eine Steuerwelle 26 gelagert, die symbolisiert durch den Pfeil P mittels eines nicht dargestellt Motors und eines geeigneten Getriebes, von dem lediglich die Zahnräder 27 und 28 dargestellt sind, angetrieben wird, und zwar getrennt durch beim Eingeben der Diagrammscheiben erzeugte oder für das Ausgeben von außen initiierte Signale. Die Drehbewegung der Steuerwelle 26 bewirkt über eine geeignete Getriebeverbindung bei­ spielsweise das Heben und Senken der Registrierorgane, mittels eines Nockens 29 ein in und außer Wirkverbindung Bringen einer die ankommende bzw. eine auszugebende Dia­ grammscheibe in Drehrichtung antreibenden Transportrolle und über eine Steuerkurve 30 ein Heben und Senken eines auf einer Achse 74 drehbar gelagerten Armes 31, an welchem, was im einzelnen noch näher beschrieben wird, die Diagramm­ scheibenmitnahmemittel und deren getriebliche Verbindung zu einem Laufwerksmotor 32 in einer in der DE-PS 36 43 739 sowie in der DE-PS 36 29 139 dargestellten Weise gelagert sind. Ferner trägt die Steuerwelle 26 zwei Schlitzscheiben 33 und 34 einer Lichtschranke 35 sowie einen taumelscheibenartig ausgebildeten Mitnehmer 36.
Wie die Fig. 2 außerdem zeigt, steht das Ritzel 37 des Laufwerksmotors 32, der ebenfalls der Montageplatte 17 zugeordnet ist, in Eingriff mit einem Zahnrad 38, welches gleichachsig mit Zahnrädern 39 und 40 angeordnet ist. Mit dem einen Zahnrad 39 steht ein erstes, auf dem Arm 31 gelagertes Zahnradpaar 41 in Eingriff, während mit dem anderen Zahnrad 40 ein auf einer Übertragungswelle 42 befestigtes Kronenrad 43 kämmt. Weitere auf dem Arm 31, welchem in Form einer Stift-/ Schlitz-Verbindung 72 eine Lagesicherung zugeordnet ist, gelagerte Zahnradpaare 44, 45 und 46 bilden eine getrieb­ liche Verbindung zu den gegen die Diagrammscheibe 19 weisenden Diagrammscheibenmitnahmemitteln, deren Antriebsverzahnung mit 47 bezeichnet ist. Ein mit der Antriebsverzahnung 47 in Eingriff stehendes Federhaus 48, in welchem eine Schleppfeder 49 wirksam ist, dient in an sich bekannter Weise dem Spiel­ ausgleich.
Von der Übertragungswelle 42, auf der eine der Lauf­ werkskontrollanzeige im Fensterausschnitt 14 dienende An­ zeigewalze 50 befestigt ist, zweigt, ausgehend von einer auf der Übertragungswelle 42 angeformten Schnecke 51 einerseits der Getriebezug für die Zeiger 11 und 12 der Zeitanzeige, andererseits der Getriebezug für die Tag-/Nachtanzeige 15 ab. Ein mit der Schnecke 51 in Eingriff stehendes Zahnrad 52 treibt das Minutenrohr 53 des Zeitanzeigewerkes an, während das üblicherweise koaxial zum Minutenrohr 53 angeordnete Stunden­ rohr 54 an einem Zahnrad 55 ausgebildet ist, welches mit einem mit dem Zahnrad 52 umlaufenden Zahnrad 56 in Eingriff steht. Ausgehend von diesem Zahnrad wird auch die Tag-/Nachtanzeige 15, die einem Zahnrad 57 zugeordnet ist, angetrieben. Ein mit der Montageplatte 17 verbindbares Gestell 58 dient als Träger für das Getriebe des Zeitanzeigewerkes.
Wie weiter aus Fig. 2 hervorgeht, ist eine Stellwelle 59 vorgesehen, welche einerseits mittels einer Schlitzzungen- Verbindung 60/61 mit der Übertragungswelle 42 des Zeitanzeige­ werkes kuppelbar ist, andererseits sowohl mit dem Mitnehmer 36, welcher in eine Nut 62 in der Stellwelle 59 eingreift, als auch über eine getriebliche Verbindung mit dem Stellorgan 16 in Wirkverbindung steht. Hierzu ist, wie im einzelnen aus Fig. 3 ersichtlich ist, an der Stellwelle 59, deren eines Ende 63 in einem auf der Montageplatte 17 befestigten Lagerteil 64 axial verschiebbar gelagert ist, eine Verzahnung 65 ausgebildet, in welche ein mit dem im Gehäuse 1 geführten Stellorgan verbundenes Kronenrad 66 eingreift.
Die Fig. 4 und 5 zeigen den einstückig, vorzugsweise als Spritzgußteil ausgebildeten Mitnehmer 36, der aus einer Nabe 67 und einem umlaufenden Bund 68 besteht. Zwischen dem Bund 68 und der Nabe 67 ist eine schlitzförmige Freisparung 69 vorgesehen, d.h. der Bund 68 ist lediglich über einen schmalen Steg 70 mit der Nabe 67 verbunden. Andererseits ist der Bund 68 derart zur Nabenachse schräg verlaufend ausgebildet, daß der Mitnehmer 36 die Funktion einer Taumelscheibe ausüben kann, und zwar einer Taumelscheibe, die innerhalb eines bestimmten Umfangs­ winkels federungsfähig ist. Mit a ist der Hub des Mitnehmers 36 bezeichnet. Die mit 71 bezeichnete Bohrung ist derart gestaltet, daß sie mit der Steuerwelle 26 eine Preßpassung bildet.
Soll ein Richten der Diagrammscheibenmitnahmemittel und zwangsläufig auch ein Richten der Zeitanzeigemittel, die gleichzeitig, und zwar in Verbindung mit der Tag-/Nachtanzei­ ge 15 als Stellungsanzeige für die Diagrammscheibenmitnahme­ mittel dienen, erfolgen, so ist es erforderlich, daß, abge­ sehen von der zwischen den Zahnrädern 39 und 40 einerseits und dem Zahnrad 38 bzw. deren gemeinsamer Welle 73 anderer­ seits vorzusehenden Friktionsverbindung die Kupplungsmittel 60, 61 zwischen der Übertragungswelle 42 und der Stellwelle 59 in Eingriff sind. Dies erfordert eine axiale Verschiebung der Stellwelle 59, die, ausgelöst durch eine Drehbewegung der Steuerwelle 26 mittels des mit der Stellwelle 59 in Eingriff stehenden Mitnehmers 36 bewirkt wird. Dabei wird die Drehbe­ wegung der Steuerwelle 26 ihrerseits beispielsweise durch ein Signal zum Auswerfen der Diagrammscheibe 19 ausgelöst oder beim Eingeben einer Diagrammscheibe beispielsweise durch eine Lichtschranke gesteuert. Die Anordnung des Mitnehmers 36 auf der Steuerwelle 26 ist derart gewählt, daß in der Kupplungs­ stellung der Steuerwelle 26 der dem Steg 70 gegenüberliegende Teil des Bundes 68 in die Stellwelle 59 eingreift. Auf diese Weise ist für den Fall, daß die Kupplungsmittel 60, 61 zwischen der Stellwelle 59 und der Übertragungswelle 42 aufeinander aufsitzen, mit anderen Worten nicht unmittelbar in Eingriff gehen, der maximale Federungsweg am Mitnehmer 36 gegeben. Das Einkuppeln der beiden Wellen erfolgt dann beim Betätigen des Einstellorgans 16 infolge der über den Mitnehmer 36 an der Stellwelle 59 wirkenden Vorspannung in axialer Richtung selbsttätig.
Es sei noch vermerkt, daß die getriebliche Verbindung zwi­ schen dem Einstellorgan 16 und der Stellwelle 59 derart ausge­ bildet sein muß, daß sie während der axialen Bewegung der Stellwelle 59 stets in Eingriff bleibt und durch eine geeignete Abstützung des Stellorgans 16, z.B. auf dem Lagerteil 64 druckentlastet ist.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß die Stellwelle 59 und die Achse des Stellorgans 16 auch parallel angeordnet sein können und in einem solchen Falle eine eine Axialbewegung gestattende Stirnradverbindung vorzusehen ist.

Claims (7)

1. Fahrtschreiber mit zeitabhängig angetriebenen Mitnahme­ mitteln für als Aufzeichnungsträger dienende Diagramm­ scheiben, mit einer den Diagrammscheibenmitnahmemitteln zugeordneten Stellungsanzeige und mit einer von außen betätigbaren Stellvorrichtung, welche ein Richten der Diagrammscheibenmitnahmemittel auf die aktuelle Uhrzeit gestattet, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellvorrichtung mit einer Antriebseinrichtung gekoppelt ist und
daß abhängig vom Vorhandensein einer Diagrammscheibe die Stellvorrichtung mittels der Antriebseinrichtung in und außer Eingriff mit dem die Diagrammscheibenmitnahmemittel antreibenden Laufwerk bringbar ist.
2. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellvorrichtung eine axial verschiebbare Stell­ welle (59) umfaßt,
daß ein Mitnehmer vorgesehen ist, der mit der Stellwelle (59) in Eingriff steht und
daß ein dem Mitnehmer zugeordnetes Antriebselement von einem durch eine Diagrammscheibe (19) betätigbaren Schalter steuerbar ist.
3. Fahrtschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer als Taumelscheibe (36) ausgebildet und auf einer im Fahrtschreiber angeordneten Steuerwelle (26) befestigt ist.
4. Fahrtschreiber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (36) aus einer Nabe (67) und einem axial federnden Bund (68) besteht, und daß der Bund (68) an der Nabe (67) zu deren Achse umlaufend angeformt ist.
5. Fahrtschreiber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (68) über einen Steg (70) mit der Nabe (67) in Verbindung steht.
6. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß im Laufwerkszweig zu den Diagrammscheibenmitnahme­ mitteln oder den Stellungsanzeigemitteln eine Übertragungs­ welle (42) vorgesehen ist und
daß die Stellwelle (59) derart angeordnet ist, daß sie mit der Übertragungswelle (42) axial kuppelbar ist.
7. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stellwelle (59) und einem Stellorgan (16) der Stellvorrichtung eine eine Axialbewegung der Stell­ welle (59) gestattende, getriebliche Verbindung (65, 66) vorgesehen ist.
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