DE3838195C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/54—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
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- H01H19/563—Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch with an initial separation movement perpendicular to the switching movement
-
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/32—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
- H01H3/44—Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts using Geneva movement
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Leistungs-Anzapfumschalter
mit einer Vielzahl von stationären und beweglichen Kon
takten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein
derartiger Leistungs-Anzapfumschalter ist aus der Lite
raturstelle ELIN-Zeitschrift 1971, Heft 4, Seite 77-91,
bekannt.
Bei dem bekannten Leistungs-Anzapfumschalter kommt es
bei den Schaltvorgängen zu einer Gleitbewegung zwischen
den beweglichen und stationären Kontakten, mit der Fol
ge der Bildung von Metallstaub durch Abrieb. Dieser Ab
rieb kann zwar durch Schmiermittel vermindert werden,
jedoch ist der Einsatz von Schmiermitteln in vielen An
wendungsfällen des Umschalters, etwa bei gasgekapselten
Transformatoren unerwünscht.
Aus den deutschen Offenlegungsschriften 20 21 157, 34 07 332
und 34 09 077 sind zwar Anzapfumschalter bekannt, bei denen
das Trennen der Kontakte nicht zu einer Gleit-, sondern zu
einer Abwälzbewegung führt, jedoch handelt es sich dabei um
Umschalter grundsätzlich anderen Aufbaus, und darüber hinaus
ist damit ein Abrieb nicht vollständig zu vermeiden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, den Lei
stungs-Anzapfumschalter der eingangs erwähnten Art so zu
verbessern, daß ein Abrieb bei den Schaltvorgängen und da
mit die Bildung von Metallstaub vollständig ausgeschaltet
ist. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeich
nenden Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Un
teransprüchen gekennzeichnet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 einen Aufrißschnitt des Umschal
ters,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des
Umschalters von Fig. 1 in aus
einandergezogener Form (Explo
sionsdarstellung),
Fig. 3 ein Diagramm der Arbeitsfolge
des Umschalters von Fig. 1 bzw. 2,
Fig. 4 bis 12 Darstellungen im vergrößerten
Maßstab des Malteserkreuzme
chanismus des Umschalters zur
Erläuterung der Betriebsweise
der Hauptumschaltung,
Fig. 13 eine Darstellung eines beweg
lichen Kontakts entlang der
Linie XIII-XIII von Fig. 14,
Fig. 14 einen Schnitt nach der Linie
XIV-XIV von Fig. 13, der
ebenfalls den Aufbau des be
weglichen Kontakts wiedergibt,
Fig. 15 und 16 Darstellungen zur Erläuterung
der gemeinsamen Wirkungsweise
des beweglichen Kontakts und
einer Steuerkurveneinrichtung.
In den Fig. 1 und 2 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Über
tragungsmechanismus bezeichnet, der mit einem nichtgezeich
neten elektrischen Antrieb in Antriebsverbindung steht und
in Abhängigkeit von der Speisespannung des elektrischen An
triebs eine Drehung zwecks Anheben oder Absenken der An
zapfumschalter durchführt. Eine Antriebswelle 2 aus isolie
rendem Material ist mit dem Mechanismus 1 über eine Kupplungs
welle verbunden. Das
Bezugszeichen 3 bezeichnet ein Anzeigegrät zum Anzeigen von
durch die Drehung der Kupplungswelle 2 bewirkten Umschaltvor
gängen. Das Anzeigegerät ist benachbart dem Übertragungsme
chanismus 1 mit einem Schauloch versehen, damit von außen die
Betriebsbedingungen jeweils zu beobachten sind. Ein erster
Malteserkreuzmechanismus wird durch eine Antriebsscheibe 4
und zwei Malteserkreuze 6 und 7 gebildet, ein zweiter Malte
serkreuzmechanismus durch eine Antriebsscheibe 5 und zwei
Malteserkreuze 8 und 9.
Die Antriebsscheibe 4 ist mit der Antriebswelle 2 derart verbun
den, daß sie in Abhängigkeit vom äußeren elektrischen Antrieb
eine Drehung im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn
durchführt. Eine Vielzahl von Stiften 4a, 4b, 4c und 4d zum
Antrieb der Malteserkreuze 6 und 7 ist auf der Oberfläche
der Antriebsscheibe 4 angeordnet, derart, daß die Stife 4c
und 4d von der unteren Oberfläche der Scheibe abstehen, und
zwar um 180° gegenüber der von der oberen Oberfläche der Schei
be abstehenden Stifte 4a und 4b. Die Stifte 4a und 4b treiben
das Malteserkreuz 6 und die Stifte 4c und 4d das Malteserkreuz 7
an. Wenn die Antriebsscheibe 4 kontinuierlich in der einen
oder anderen Drehrichtung angetrieben wird, werden die Malte
serkreuze 6 und 7 durch die Stifte 4a, 4b, 4c und 4d gedreht.
Die Antriebsscheibe 5 ist ebenfalls mit der Antriebswelle 2
verbunden und wird gleichzeitig mit der Antriebsscheibe 4 ge
dreht. Wie die Antriebsscheibe 4 ist auch die Antriebsscheibe 5
mit Stiften 5a und 5b versehen, die zum Antrieb der
Malteserkreuze 8 und 9 dienen.
Wird die Antriebswelle 2 in einer Drehrichtung um 180° gedreht,
dann werden damit Malteserkreuze 6 und 8 durch die Stifte 4a
und 4b der Antriebsscheibe 4 bzw. durch den Stift 5a
der Antriebsscheibe 5 in einer vorbestimmten Zeitfolge ange
trieben. Die anschließende Drehung der Antriebswelle 2 um 180°
führt über die Stifte 4c und 4d der Antriebsscheibe 4 bzw.
den Stift 5b der Antriebsscheibe 5 zu einer Drehung der
Malteserkreuze 7 und 9 in der vorbestimmten Zeitfolge. Die
Malteserkreuze 6 und 7 sind mit kreisförmigen Innenausneh
mungen versehen, deren Umfang als Innenzahnkranz ausgebil
det ist. In diese Innenzahnkränze greifen drehbare Zahnrä
der 11 bzw. 12 ein. Die Zahnräder 10 und 12 sitzen auf
Drehwellen 11 bzw. 13, die aus isolierendem Material besteh
hen. Die Drehwellen 11 und 13 übertragen die Drehungen über
die Wellen 16 auf bewegliche Kontakte 17 der gradzahligen
und der ungeradzahligen Seite der Stufenschaltanordnung.
Die Wellen 16 sind, wie aus Fig. 1 entnehmbar, auf den gera
den und ungeraden Seiten der entsprechenden Phasen eingesetzt,
um dadurch die Isolierung zwischen den Phasen zu gewährleisten.
Im Mittelbereich der Malteserkreuze 8 und 9 sind zylindrische
Elemente eingesetzt, wobei das innere zylindrische Element des
Malteserkreuzes 8 einen kleineren Außendurchmesser aufweist
als das äußere zylindrische Element des Malteserkreuzes 9.
Ein innerer und ein äußerer Isolierzylinder 14 bzw. 15 ist mit
diesen inneren und äußeren zylindrischen Elementen verbunden,
um zusamen mit den Malteserkreuzen 8 und 9 in Drehung ver
setzt zu werden. An den Isolierzylindern 14 und 15 sind drei
Paare beweglicher Kontakte 17 an den geradzahligen und unge
radzahligen Seiten der Stufenschalteranordnung mit vorbestimm
ten Abständen vorgesehen; es handelt sich also um einen Drei
phasen-Aufbau.
Anhand der Fig. 14 bis 15 soll nun ein an dem äußeren Isolier
zylinder 15 befindlicher, beweglicher Kontakt erläutert wer
den. Der innere Isolierzylinder 14 und ein beweglicher Kontakt
23 einer Neben-Anzapfumschalter- bzw. Grobstufenschalteranordnung haben im wesentlichen den
gleichen Innenaufbau wie der Isolierzylinder 15 und die beweg
lichen Kontakte 17, ausgenommen lediglich einen geringfügigen
Unterschied ihrer Befestigung.
Das Bezugszeichen 17a bezeichnet eine Vielzahl beweglicher
Kontaktpaare, wobei jedes Paar aus einem oberen und einem
unteren Kontakt besteht, die derart angeordnet sind, daß
sie einen stationären Kontakt 24 und einen Kollektorring 17d
klemmend umgeben.
Eine Vielzahl von Federn 17c üben auf die beweglichen Kon
takte 17a einen Kontaktdruck aus, der für den Stromfluß
erforderlich ist. Ein Tragelement 17f dient der Halterung
der beweglichen Kontakte 17a und ist in einem Lager 17k
mit Bewegungsfreiheit nach oben und unten geführt, das
seinerseits an den inneren Seitenflächen eines Gehäuses
17e befestigt ist. Eine Drehwelle 17h ist in ihrem oberen
und unteren Bereich in Lagern 17j drehbar gehalten und
Nockenfolger 17g, 17g′ an der Drehwelle 17h gelagert, und zwar
symmetrisch um 180° versetzt. Die Nockenfolger 17g sind
in einer Nut einer Steuerkurve 17b geführt, wie dies am
besten aus Fig. 15 ersichtlich ist.
Die Nut weist bei jeder Drehung um 90° eine maximale Aus
lenkung auf, um die beweglichen Kontakte 17a in die obere
und untere Richtung zu bewegen, wie dies in 15 ge
zeigt ist. Das Gehäuse 17e ist an dem Isolierzylinder 15
in der Fig. 13 gezeigten Weise befestigt, so daß der be
wegliche Kontakt 17a von einem stationären Kontakt zu
einem anderen stationären Kontakt bei der Drehung des
Isolationszylinders gebracht werden kann. Die stationä
ren Kontakte 24 der erforderlichen Anzahl für den Drei
phasen-Aufbau sind an einer Vielzahl von Isolationszylin
dern 25 angebracht, welche kreisförmig in bestimmten Ab
ständen zueinander angeordnet sind und im oberen und un
teren Bereich durch Halteelemente 30 und 31 getragen werden.
Als nächstes wird im folgenden der Grobstufenschalter be
schrieben. Die Antriebsscheibe 9 besitzt drei Antriebs
stifte 9a und 9b, 9b, welche in einem Umfangbereich der
Vorderseite angeordnet sind, wobei sich der Stift 9a in
der Mitte und die Stifte 9b zu dessen beiden Seiten be
finden. Die Anordnung der Stifte 9a und 9b ist so ge
troffen, daß sie mit den Stellen von drei Ausnehmungen
zusammentreffen, welche in einem Malteserkreuz 18 aus
gebildet sind, sobald diese miteinander eingreifen sol
len. Das Malteserkreuz 18 besitzt einen äußeren umlau
fenden Rand mit einem Bereich, der als Außenzahnrad
ausgebildet ist, das wiederum in ein Zahnrad 20 ein
greift, um die Drehung des Malteserkreuzes 18 zu über
tragen. Das Zahnrad 20 ist drehbar mit einem Teil eines
Gabelelements 19 verbunden, das sich unterhalb des Zahn
rades 20 befindet. Das Malteserkreuz 18 und das Ga
belelement 19 sind gemeinsam auf einer Welle 32 für eine
entsprechende Drehung angebracht, und das Gabelelement 19
ist mit einer Ausnehmung 19a versehen, deren Form der
Form der zentralen Ausnehmung 18a des Malteserkreuzes 18
entspricht, so daß das Gabelelement 19 zusammen mit dem
Malteserkreuz 18 über den Antriebsstift 9a gedreht werden
kann. Das Zahnrad 20 ist auf einer Drehwelle 27 angebracht,
welche wirksam mit dem beweglichen Kontakt 23 des Grobstu
fenschalters verbunden ist, um den beweglichen Kontakt 23
des Grobstufenschalters in die obere und untere Richtung
über eine Steuerkurve 23b zu verschieben und dadurch mit
einem stationären Kontakt 28 und einem Kollektor 23e in
Kontakt zu bringen oder von diesem zu trennen. Mit 22 sind
drei Paare von Antriebsplatten bezeichnet, an welchen die
beweglichen Kontakte 23 in vorbestimmten Abständen zwi
schen diesen befestigt sind und von denen eines ihrer En
den an dem Gabelelement befestigt ist, so daß die bewegli
chen Kontakte 23 zu den anderen benachbarten, stationären
Kontkaten 28 infolge der Drehung des Gabelelements 19 ver
schoben werden kann. Eine Vielzahl von stationären Kontak
ten 28 ist am Isolationszylinder 29 angebracht, wie aus
Fig. 2 zu sehen ist.
Eine dataillierte Darstellung der beweglichen Kontakte 23
des Grobstufenschalters wird hierbei weggelassen, da der
Aufbau im wesentlichen der gleiche ist wie derjenige der
beweglichen Kontakte 17 des Hauptschalters, ausgenommen,
daß ein Gehäuse 23d an der Antriebsplatte 22 befestigt ist.
Die Betriebsweise wird nunmehr anhand der Fig. 3 bis 12 er
läutert. Da die Betriebsweise des Hauptschalters und die
des Grobstufenschalters im Prinzip im wesentlichen die
gleiche ist, wird die ausführliche Analyse nur in bezug auf
den Hauptschalter gegeben.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das den Betriebsablauf während der
Periode des Wechsels einer Stufe wiedergibt, wobei die Ele
mente im Antriebssystem auf der linken Seite des Diagramms
beschrieben sind und die Betriebszustände dieser Elemente
in Richtung der horizontalen Achse des Diagramms dargestellt
sind.
Die Malteserkreuze 6 und 8 werden durch die Stifte 4a, 4b
und 5a gedreht, welche auf den Vorderseiten (oberen Flächen
gemäß Fig. 1 und 2) der Antriebsscheiben 4 bzw. 5 angeordnet
sind, wenn die Anzapfstellen an der ungeradzahligen Seite ge
ändert werden. Andererseits werden die Malteserkreuze 7 und 9
durch die Stifte 4c, 4d und 5b gedreht, welche auf den rück
wärtigen Flächen der Antriebsscheibe 4 bzw. 5 angeordnet
sind, wenn die Anzapfstellen auf der geradzahligen Seite ge
ändert werden. In Fig. 3 ist der die geradzahlige Seite be
treffende Betrieb durch gestrichelte Linien wiedergegeben.
Wie oben beschrieben, werden beim tatsächlichen Betrieb,
sofern mit den Anzapfstellen auf der ungeradzahligen Seite gestartet
wird, die Malteserkreuze 6 und 8
zunächst gedreht, um den Wechselvorgang des ersten Schalt
schrittes zu beenden. Die Malteserkreuze 7 und 9 werden
während des ersten Schaltschrittes stationär gehalten, da
die Stifte 4c, 4d und 5d untätig sind. Beim nächsten
Schritt werden die Malteserkreuze 7 und 9 gedreht, und die
Malteserkreuze 6 und 8 werden stationär gehalten. Die Mal
teserkreuze 6, 8 und 7, 9 werden somit abwechselnd gedreht.
Das Malteserkreuz 18 für den Grobstufenschalter wird durch
das Malteserkreuz 9 nur in der vorbestimmten Lage gedreht,
um dadurch den Wechselvorgang durchzuführen.
Das Lageverhältnis zwischen den Antriebsscheiben 4 und 5
und den Malteserkreuzen 6 und 8 während der Betriebsperio
de wird in Fig. 4 gezeigt, welche den Zustand darstellt,
der durch die Anzapf-Kennzeichnung n gemäß Fig. 3 markiert
ist, wobei der Wechselvorgang von diesem Zustand wie folgt
ist.
Die Antriebsscheiben 4 und 5 werden in Pfeilrichtung durch
den externen elektrischen Antriebsmechanismus (nicht gezeigt),
durch den Antriebsmechanismus 1 und die Antriebswelle 2
gleichzeitig gedreht. Aufgrund der Drehung der Antriebsschei
ben greift einer der Antriebsstifte 4b in die entsprechende
Ausnehmung des Malteserkreuzes 6 ein, um dieselbe um einen
vorbestimmten Winkel zu drehen. Aufgrund dieser Drehung des
Malteserkreuzes 6 werden der Innenzahnkranz, das Zahnrad 10
und die Steuerkurve 17b der beweglichen Kontakte 17 gedreht,
und der bewegliche Kontakt 17a wird von dem stationären Kon
takt 24 und dem Kollektorring 17d aufgrund des Versatzes
der Steuerrille bei der Drehung der Steuerkurve 17b ge
trennt. Dieser Zustand wird in Fig. 3 durch die Markie
rung (I) wiedergegeben und in Fig. 5 konkret dargestellt.
Beim nächsten Schritt greifen der Stift 4a der Antriebs
scheibe 4 und der Stift 5b der Antriebsscheibe 5 synchron
miteinander in die Ausnehmungen der Malteserkreuze 6 und 8
ein und diese werden in synchroner Weise gedreht, um die
beweglichen Kontakte 17 zu dem nächsten, benachbarten sta
tionären Kontakt zu verschieben, um dort in einer regulä
ren Lage anzuhalten, welche durch den Zustand (II) in Fig. 3
dargestellt und in Fig. 6 gezeigt ist. Beim nächsten
Schritt greift der andere der Antriebsstift 4b in die Aus
nehmung der Malteserkreuze 6 ein, um diese wieder
zu drehen. Die Steuerkurve 17b der beweglichen Kontaktele
mente 17 dreht sich dann simultan, um wieder einen Kontakt
mit dem beweglichen Kontakt 7a und dem stationären Kontakt
24 und dem Kollektor 17d herzustellen, womit die beweglichen
Kontakte in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, welche durch
den Zustand (III) in Fig. 3 dargestellt ist. Die Antriebs
scheiben 4 und 5 drehen um 180° gemäß Fig. 7 weiter und hal
ten in einer regulären Lage der Anzapf-Nummer (n+1) unter
Vollendung des Anzapf-Wechselvorgangs in einem Schritt an.
Der Anzapf-Wechselvorgang bezüglich der Anzapfstellen der
ungeradzahligen Seite des Hauptschalters ist im vorhergehenden
beschrieben, die Beschreibung des Anzapf-Wechselvorganges
in bezug auf die Anzapfstellen der geradzahligen Seite des
Hauptschalters ist im wesentlichen gleich zu der der unge
radzahligen Seite, so daß deren Erläuterung hier entfallen
kann. Es wird jedoch bemerkt, daß bei dem Anzapf-Wechsel
vorgang der geradzahligen Seite das Malteserkreuz 18 für
den Grobstufenschalter und das Gabelelement 19 in ähnlicher
Weise zu dem Anzapf-Wechselvorgang der beschriebenen unge
radzahligen Seite und die Tätigkeiten des einen Antriebs
stiftes 9a und der zwei Antriebsstifte 9b des Malteserkreu
zes 9 in der regulären Lage arbeiten. Dieser Zustand wird
nun anhand der Fig. 8 bis 12 beschrieben.
Fig. 8 zeigt einen Zustand der regulären Lage, in welcher
der bewegliche Kontakt 23 geschlossen ist. Wenn sich das
Malteserkreuz 9 dreht, wird gemäß Fig. 8 der Antriebsstift 9b
in Eingriff mit den Ausnehmungen des Malteserkreuzes 18 gebracht
und dreht dieses um einen vorbestimmten Winkel in Pfeilrich
tung. Die Drehung des Malteserkreuzes 18 wird auf den ex
ternen Zahnkranz, das Zahnrad 20 und die Steuerkurve 23b
übertragen, wodurch der bewegliche Kontakt 23a von dem
stationären Kontakt 28 und dem Kollektorring 23e gemäß
Fig. 9 getrennt wird. Bei diesem Vorgang kommen die zen
trale Ausnehmung des Malteserkreuzes 18 und die Ausnehmung
des Gabelelements 19 in Ausrichtung miteinander in einen
Umstand, bei welchem das Malteserkreuz 18 und das Gabel
element 19 durch den Antriebsstift 9a synchron betätigt
werden. Im Zusammenhang mit der Drehung des Malteserkreuzes 9
werden das Malteserkreuz 18 und das Gabelelement 19 zu
sammen gedreht, und der bewegliche Kontakt 23 wird simultan
bewegt, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Das Malteserkreuz 9
dreht weiter, und die beweglichen Kontakte 23 werden zu dem
benachbarten Kontakt 28 bewegt, wobei während dieses Vor
gangs der bewegliche Kontakt 23a den geöffneten Zustand
beibehält, so daß hierbei keine gleitende Bewegung gemäß
Fig. 11 erfolgt.
Die weitere Drehung des Malteserkreuzes 9 wird auf das Mal
teserkreuz 18 und sodann auf den externen Zahnkranz, das
Zahnrad 20 und die Steuerkurve 23b in dieser Reihenfolge
übertragen, um dadurch den Kontakt zu schließen und den
gesamten Anzapfstellen-Wechselvorgang zu vollenden, wie
dieses in Fig. 12 gezeigt ist.
Wie oben anhand der Fig. 3 bis 12 beschrieben worden ist,
werden die beweglichen Kontakte vor dem Beginn des Bewe
gungsablaufes von den stationären Kontakten und den Kol
lektorringen getrennt und sodann zu den benachbarten, sta
tionären Kontakten bewegt. Nach dem Erreichen der benach
barten stationären Kontakten werden die beweglichen Kon
takte geschlossen. Diese Vorgänge werden bei jedem Anzapf
stellen-Wechselvorgang ausgeführt.
Claims (3)
1. Leistungs-Anzapfumschalter mit einer Vielzahl von stationä
ren Kontakten (24), die mit Wicklungsanzapfungen eines
Transformators leitend verbunden sind, und mit beweglichen Kon
takten (17), die mit den stationären Kontakten (24) und mit
Kollektorringen (17d) über koaxiale Malteserkreuze (8, 9) eines
Malteserkreuzmechanismus (5, 8, 9) in Berührung bringbar und
zu den benachbarten stationären Kontakten (24) hin bewegbar
sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiterer Malteserkreuzmechanismus (4, 6,7) vorhanden
ist, dessen Malteserkreuze (6, 7) koaxial zu den Malteserkreuzen
(8, 9) des ersten Mechanismus (5, 8, 9) angeordnet sind und In
nengetriebe aufweisen, durch deren Zahnräder (10, 12) die beweg
lichen Kontakte (17), welche als Kontaktpaare (17a) an von den Malteserkreuzen (8, 9) angetriebenen Isolier
zylindern (14, 15) befestigt sind, über eine Steuerkurveneinrich
tung (17b) vor dem Beginn des Bewegungsablaufs von den stationä
ren Kontakten (24) und den Kollektorringen (17d) getrennt und
nach Erreichen der benachbarten stationären Kontakte (24) wieder
geschlossen werden.
2. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkurveneinrichtung einen
Nocken (17b) mit Nut aufweist, in welche eine Vielzahl
von Nockenfolgern (17g) eingreift, die mit den beweglichen
Kontakten (17) in Verbindung stehen.
3. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 1 oder 2
mit Grobstufenschalter, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grobstufenschalter ebenfalls ein Malteserkreuz (18) aufweist,
in welches das Malteserkreuz (9) des ersten Malteserkreuz
mechanismus (5, 8, 9) über Antriebsstife (9a, 9b) eingreift.
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