DE3838195A1 - Leistungs-anzapfumschalter - Google Patents
Leistungs-anzapfumschalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Leistungs-Anzapfumschaltvorrich
tung und insbesondere Kontaktgeberelemente eines Anzapfstel
len-Wählers für Leistungs-AnzapfstellenWechselvorrichtungen,
welche für gasisolierte Transformatoren geeignet sind.
Bei einem Kontaktgeber für einen Anzapfstellen- oder Stufen
selektor einer herkömmlichen Leistungs-Anzapfstellenwechsel
vorrichtung der Ölschutz-Art dient ein isolierendes Öl als
Schmieröl, welches die Entstehung vom Metallstaub aufgrund von
Reibungsverschleiß der Kontaktgeber derjenigen Art verhindert,
wie dies beispielsweise in der japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 42 293/1976 beschrieben ist. Bei einem Kontaktgeber für ei
nen Anzapfstellen-Fehler der gasgeschützten Art ist jedoch kein
Medium enthalten, das eine Schmier-Funktion erfüllt, so daß es
daher erforderlich ist, die Oberfläche der Kontakte mit einem
Schmiermittel, beispielsweise Fett, zu überziehen. Bei gasge
schützten Transformatoren ist es jedoch notwendig, das Gas ab
zudichten, so daß der Entgasungsvorgang jedesmal erforderlich
ist, wenn Fett auf den Kontaktgeber gegeben wird, wobei dieser
Vorgang umständlich ist und zu einer mühevollen Instandhaltung
führt.
Die japanische Offenlegungsschrift 49 126/1977 betrifft eine
Leistungs-Anzapfstellenwechselvorrichtung der Rollenart, wel
che einen Rollenkontakt vollendet, um den Nachteil des oben
beschriebenen, gasgeschützten Typs zu vermeiden und der in aus
reichender Weise die Erzeugung vom Metallstaub aufgrund des
Gleitverschleißes der herkömmlichen Schleifkontakte vermeidet.
Doch selbst bei dem Typ der Rollenkontakte ist es ebenso schwie
rig, den Verschleiß aufgrund des "Roll"-Vorgangs wesentlich zu
unterdrücken und bei Vorrichtungen und Einheiten wie Leistungs-
Umschalter, welche für einen häufigen Wechsel benötigt werden,
ist es extrem schwer, die Entstehung von Metallstaub aufgrund
von Verschleiß auszuschalten.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben beschriebenen Nachteile
zu vermeiden und einen Leistungs-Stufenschalter oder Leistungs-
Anzapfumschalter mit einer Kontakteinrichtung zu schaffen, wel
che das Vermeiden von Metallstaub-Bildung während des Stufen-
Wechselvorganges ermöglicht.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, einen Leistungs-Anzapf
umschalter mit einem Malteserkreuz-Mechanismus für die Kontakt
einrichtung des Stufenwechslers zur Vermeidung von Metallstaub-
Bildung aufgrund von Verschleiß vorzusehen.
Diese und weitere Ziele können gemäß der Erfindung dadurch er
reicht werden, daß ein Leistungs-Anzapfumschalter vorgesehen
wird, der eine Vielzahl von Stationärkontakten aufweist, die
operativ mit den Anzapfwindungen eines Transformators verbun
den sind, sowie bewegliche Kontakte zum Kontaktieren der Sta
tionärkontakte, wobei der Umschalter dadurch gekennzeichnet ist,
daß die beweglichen Kontakte durch einen ersten Malteserkreuz-
Mechanismus geöffnet werden, wenn diese bewegt werden sollen,
der erste Malteserkreuz-Mechanismus mit Scheibenelementen aus
gerüstet ist, in welches ein Getriebe eingreift, die beweglichen
Kontakte von den Stationärkontakten durch eine Steuerkurven-Ein
richtung zum Öffnen und Schließen der Kontakte getrennt werden,
welche direkt mit den Getriebeelementen verbunden sind, die auf
diese Weise getrennten beweglichen Kontakte zu den benachbarten
Stationärkontakten durch einen zweiten Malteserkreuz-Mechanismus
bewegt werden und der erste Malteserkreuzmechanismus sodann
angetrieben wird, daß die beweglichen Kontakte mit den Stationär
kontakten in Berührung gebracht werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die
Steuerkurven-Elemente mit einer Nut ausgebildet, in welche
eine Vielzahl von Nockenfolgen eingreifen, welche operativ mit
den beweglichen Kontakten verbunden sind, um diese nach oben
und nach unten zu bewegen.
Desweiteren ist der erste und zweite Malteserkreuz-Mechanismus
mit einem Malteserkreuz-Antrieb (Genever Drives) und Malteser
kreuz-Scheiben versehen, welche durch die Malteserkreuz-Antrie
be intermittierend, vorzugsweise mit einem Winkelversatz von
180° gedreht werden.
Gemäß den konstruktiven Merkmalen der oben beschriebenen Erfin
dung werden die beweglichen Kontakte von ihrem geschlossenen
Zustand zunächst von den stationären Kontakten getrennt in
Richtung zu den nächsten, benachbarten Stationärkontakten, um
dort wieder geschlossen zu werden, wobei der Vorgang für die
beweglichen Kontakte durch zwei Malteserkreuz-Mechanismen in
der Weise organisiert ist, daß die beweglichen Kontakte zunächst
von den Stationärkontakten durch Tätigkeit des ersten Malteser
kreuzmechanismus getrennt werden und die auf diese Weise abge
hobenen beweglichen Kontakte sodann zu den nächsten, benachbar
ten Stationärkontakten durch Tätigwerden des zweiten Malteser
kreuz-Mechanismus bewegt werden. Der erste Malteserkreuz-Mecha
nismus arbeitet dann wieder, um die beweglichen Kontakte zu
schließen. Während dieser Tätigkeiten findet weder ein Schleif-
noch ein Rollkontakt in bezug auf die Kontaktflächen der beweg
lichen und stationären Kontakte statt, wodurch auch kein Me
tallstaub aufgrund von Verschleiß zwischen beiden Kontaktar
ten erzeugt wird und daher die Zuverlässigkeit in der Isolation
gesteigert ist. Außerdem kann wegen der Vermeidung von Metall
staub durch Verschleiß die Lebensdauer der Kontakte merklich
verbessert werden. Schließlich ist der gesamte Aufbau des
Leistungs-Anzapfumschalters durch die Verwendung der Steuer
kurve mit nur einer Nut äußerst kompakt.
Im Nachfolgenden wird nun eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen be
schrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufrißschnitt einer Ausführungsform der Er
findung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Lastschalters gemäß
der Ausführungsform nach Fig. 1 in auseinandergezogener
Form (Explosionsdarstellung).
Fig. 3 ein Diagramm der Arbeitsfolge der Ausführungsform nach
Fig. 1 oder 2;
Fig. 4 bis 12 Darstellungen im vergrößerten Maßstab des Malteserrad
mechanismus der in Fig. 1 oder 2 dar estellten Aus
führungsform zur Erläuterung der Betriebsweise der
Hauptumschaltung;
Fig. 13 eine Ansicht der Darstellung eines beweglichen Kontakts
entlang der Schnittebene XIII-XIII gemäß Fig. 14;
Fig. 14 einen Querschnitt XIV-XIV gemäß Fig. 13, der ebenfalls
den Aufbau des beweglichen Kontakts wiedergibt;
Fig. 15 und 16 Darstellungen zur Erläuterung der gemeinsamen Wirkungs
weise des beweglichen Kontakts und der Nutensteuerkurve,
welche mit einer Nut im Zusammenhang mit dem Stationär
kontakt vorgesehen ist.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung wird zunächst unter
Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 16 beschrieben. In den Fig. 1
und 2 ist mit dem Bezugszeichen 1 ein Übertragungsmechanismus
beschrieben, der wirksam mit einem elektrischen Antriebsmechanis
mus (nicht gezeigt) verbunden ist und für eine Drehung zum He
ben oder Senken eines Abgriffs in Abhängigkeit mit der Verände
rung einer Referenzspannung geeignet ist. Eine Antriebswelle 2
aus isolierendem Material ist mit dem Transmissionsmechanismus
1 über eine Kupplungswelle verbunden und zur Übertragung deren
Drehung ausgebildet. Das Bezugszeichen 3 bezeichnet einen Indi
kator zum Anzeigen eines später noch zu beschreibenden Umschalt
betriebes aufgrund der Antriebskraft, welche von der Antriebs
welle 2 zu einer externen Einheit übertragen wird. Der Indika
tor 3 ist mit einem Schauloch oder Schaufenster in einem Bereich
nahe dem Übertragungsmechanismus 1 ausgebildet, um von außen
dessen Betriebsbedingungen beobachten zu können. Der erste
Malteserscheibenmechanismus wird durch Scheiben und Elemente
4, 6 und 7 und der zweite Malteser-Scheibenmechanismus durch
Scheiben und Elemente 5, 8 und 9 gebildet.
Der erste Malteser-Scheibenmechanismus wird zunächst im nach
folgenden beschrieben.
Das Bauteil 4 ist ein Malteserkreuz-Antrieb (Genever-Drive),
der betrieblich mit der Antriebswelle 2 verbunden ist, um im
Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn in Abhängigkeit von
der Tätigkeit des externen, elektrischen Antriebsmechanismus
in dessen Hebe- oder Senkrichtung zu drehen. Eine Vielzahl von
Stiften 4 a, 4 b, 4 c und 4 d zum Antreiben der Malteser-Scheiben
(A) 6 und (C) 7 sind auf der Oberfläche des Malteserkreuz-An
triebs (A) 4 angeordnet, so daß die Stifte 4 c und 4 d an seiner
hinteren Fläche an Stellen in Winkeln von 180° bezüglich der
Anordnung der Stifte 4 a und 4 b auf seiner Vorderseite liegen.
Die Stifte 4 a und 4 b treiben das Malteserkreuz (A) 6 und die
Stifte 4 c und 4 d das Malteserkreuz (C) 7 an. Wenn der Malteser
kreuz-Antrieb (A) 4 kontinuierlich in einer Richtung oder in
der umgekehrten Richtung gedreht wird, können bei diesem Aufbau
die Malteserscheiben (A) 6 und (C) 7 abwechselnd durch die Stif
te 4 a, 4 b und 4 c, 4 d gedreht werden, welche symmetrisch in
Winkeln von 180° angeordnet sind.
Ein Malteserkreuzantrieb (B) 5 ist ebenfalls mit der Antriebs
welle 2 verbunden, um gleichzeitig mit dem Malteserkreuz-An
trieb A 4 gedreht zu werden. Wie oben im Zusammenhang mit dem
Malteserkreuz-Antrieb (A) 4 beschrieben worden ist, ist eine
Vielzahl von Stiften 5 a, 5 b, 5 c und 5 d zum Antrieb der Malteser
kreuzscheiben (B) 8 und (D) 9 an der vorderen und hinteren Flä
che des Malteserkreuz-Antriebs (B) 5 in einer symmetrischen An
ordnung in Winkeln von 180° angebracht, so daß die Stifte 5 a,
5 b und 5 c, 5 d abwechselnd die Malteserscheiben (C) 8 und (D) 9
antreiben können.
Wenn die Antriebswelle 2 in einer Richtung um 180° gedreht
wird, werden die Malteserscheiben (A) 5 und (C) 8 durch die
Stifte 4 a und 4 b des Malteserkreuz-Antriebs (A) 4 bzw. durch
die Stifte 5 a und 5 b des MalteserkreuzAntriebs (B) 5 in einer
vorbestimmten Zeitfolge angetrieben. Die anschließende Drehung
der Antriebswelle 2 um 180° treibt die Malteserscheiben (C) 7
und (D) 9 mittels der Stifte 4 c und 4 d des Malteserkreuz-An
triebs (A) 4 bzw. der Stifte 5 c und 5 d des Malteserkreuz-An
triebs (B) 5 in der vorbestimmten Zeitfolge an. Die Scheiben
(A) 6 und (C) 7 haben innere, kreisförmige Ausnehmungen, deren
innerer Umfang mit einem Innenzahnkranz ausgebildet ist, in
welche drehbare Zahnräder 10 bzw. 12 eingreifen. Mit den Zahn
rädern 10 und 12 sind Drehwellen 11 bzw. 13 aus isolierendem
Material direkt gekoppelt, welche dazu dienen, die Drehungen
über die Isolationswellen 16 auf die beweglichen Kontaktele
mente 17 der Hauptstufenschalter auf der geradzahligen Seite
und der ungeradzahligen Seite zu übertragen. Die Isolations
wellen 16 sind, wie in Fig. 1 gezeigt, zwischen den entsprechen
den beweglichen Kontaktelementen 17 auf den geraden und ungera
den Seiten der entsprechenden Phasen eingesetzt, um dadurch den
Isolationszustand zwischen den entsprechenden Phasen zu gewähr
leisten. In den Zentralbereichen der Malteserscheiben (B) 8 und
(D) 9 sind zylindrische Elemente eingesetzt, so daß das innere
zylindrische Element der Malteserscheibe (B) 8 einen Außendurch
messer aufweist, der kleiner ist, als der des äußeren zylindri
schen Elementes der Malteserscheibe (D) 9, wobei ein Innen
und ein Außen-Antriebs-Isolationszylinder 14 und 15 mit diesen
inneren bzw. äußeren zylindrischen Elementen verbunden sind,
um zusammen mit den Malteserscheiben (B) 8 und (D) 9 drehen
zu können. An den Antriebs-Isolationszylindern 14 und 15 sind
drei Paare beweglicher Kontakteelemente 17 für den Hauptstufen
schalter an den geradzahligen und ungeradzahligen Seiten in
vorbestimmten Abständen befestigt, um damit einen 3-Phasen-
Aufbau zu bilden.
Der Absatz der beweglichen Kontaktelemente 17 soll nun anhand
der Fig. 13 bis 15 beschrieben werden, welche die Konstruktion
von einem einzigen beweglichen Kontaktelement darstellt, welche
an dem äußeren Antriebs-Isolationszylinder 15 des Hauptschal
ters angebracht ist. Der innere Antriebs-Isolationszylinder 14
und ein beweglicher Kontakt 23 eines Nebenschalters haben im
wesentlichen den gleichen inneren Aufbau wie der Isolationszy
linder 15 und die beweglichen Kontaktelemente 17, ausgenommen
hinsichtlich eines geringfügigen Unterschiedes in ihrem Befe
stigungsaufbau.
Das Bezugszeichen 17 a bezeichnet eine Vielzahl von beweglichen
Kontaktpaaren, wobei jedes Paar einen oberen und einen unteren
Kontakt umfaßt, welche derart angeordnet sind, daß sie einen
stationären Kontakt 24 und einen Kollektorring 17 d umklammern.
Eine Vielzahl von Schleiffedern 17 c sind für die entsprechen
den beweglichen Kontakte 17 a vorgesehen, um einen Kontaktan
druck auf die beweglichen Kontakte 17 a auszuüben, der für den
Stromfluß erforderlich ist. Ein Trägerelemente 17 f dient der
Halterung der beweglichen Kontakte 17 a und wird durch lineare
Lager 17 k für eine Bewegung nach oben und unten geführt, wel
che an beiden Seitenflächen der Innenseite eines Gehäuses 17 e
befestigt sind. Eine Drehwelle 17 ist im oberen und unteren Be
reich durch Lager 17 j drehbar gehaltert und Nockenfolger 17 g
sind an der Drehwelle 17 h in symmetrischen Lagern in Winkeln
von 180° befestigt, welche im Drehen in einer Nut einer Steuer
kurve 17 b geführt sind, wie aus Fig. 15 zu sehen ist.
Die Nut weist bei jeder Drehung um 90° einen Maximalversatz auf,
um die beweglichen Kontakte 17 a in die obere und untere Richtung
zu bewegen, wie in Fig. 15 gezeigt ist. Das Gehäuse 17 e ist an
dem Antriebs-Isolationszylinder 15 in der in Fig. 13 gezeigten
Weise befestigt, so daß der bewegliche Kontakt 17 a von einem
Stationärkontakt zu einem anderen Stationärkontakt bei der Dre
hung des Antriebs-Isolationszylinders gebracht werden kann.
Die Stationärkontakte 24 der erforderlichen Anzahl für den
Drei-Phasen-Aufbau sind an einer Vielzahl von Isolationssäu
len 25 angebracht, welche kreisförmig in bestimmten Abständen
zueinander angeordnet sind und im oberen und unteren Bereich
durch Halteelemente 30 und 31 getragen werden.
Als nächstes wird im folgenden der Nebenschalter beschrieben.
Die Malteserkreuzscheibe (D) 9 besitzt eine Vorderseite und
drei Antriebsstifte 9 a, 9 b und 9 b, welche in einem Umfangbe
reich der Vorderseite angeordnet sind, wobei der Stifte 9 a
in der Mitte und die Stifte 9 b sich zu dessen beiden Seiten
befinden. Die Anordnung der Stifte 9 a und 9 b ist so getroffen,
daß sie mit den Stellen der drei Ausnehmungen zusammentreffen,
welche in einer Malteserkreuzscheibe (E) 18 ausgebildet sind,
sobald diese miteinander eingreifen sollen. Die Malteserschei
be (E) 18 besitzt einen äußeren umlaufenden Rand mit einem Be
reich, der als Außenzahnrad ausgebildet ist, das wiederum in
ein Zahnrad 20 eingreift, um die Drehung der Malteserscheibe
(E) 18 zu übertragen. Das Zahnrad 20 ist drehbar mit einem
Teil eines Gabelelementes 19 verbunden, das sich unterhalb des
Zahnrades 20 befindet. Die Malteserscheibe (E) 18 und das Ga
belelement 19 sind gemeinsam auf einer Welle 32 für eine ent
sprechende Drehung angebracht und das Gabelelement 19 ist mit
einer Ausnehmung 19 a versehen, deren Form der Form der zentra
len Ausnehmung 18 a der Malteserscheibe (E) 18 entspricht, so
daß das Gabelelement 19 zusammen mit der Malteserscheibe 18
über den Antriebsstift 9 a gedreht werden kann. Das Zahnrad 20
ist auf einer Drehwelle 27 angebracht, welche wirksam mit dem
beweglichen Kontakt 23 des Nebenschalters verbunden ist, um den
beweglichen Kontakt 23 des Nebenschalters in die obere und un
tere Richtung über eine Steuerkurve 23 b zu verschieben und da
durch mit einem stationären Kontakt 28 und einem Kollektor 23 e
in Kontakt zu bringen oder von diesem zu trennen. Mit 22 sind
drei Paare von Antriebsplatten bezeichnet, an welchen die be
weglichen Kontakte 23 in vorbestimmten Abständen zwischen die
sen befestigt sind und von denen eines ihrer Enden an dem Ga
belelement befestigt ist, so daß die beweglichen Kontakte 23
zu den anderen benachbarten, stationären Kontakten 28 infolge
der Drehung des Gabelelements 19 verschoben werden kann. Eine
Vielzahl von stationären Kontakten 28 ist an der Isolations
säule 29 angebracht, wie aus Fig. 2 zu sehen ist.
Eine detaillierte Darstellung der beweglichen Kontakte 23 des
Nebenschalters wird hierbei weggelassen, da der Aufbau im
wesentlichen der gleiche ist wie derjenige der beweglichen
Kontaktelemente 17 des Hauptschalters, ausgenommen, daß ein
Gehäuse 23 d an der Antriebsplatte 22 befestigt ist.
Die Betriebsweise des Leistungs-Stufenschalters gemäß der Er
findung mit dem oben beschriebenen Aufbau wird nunmehr anhand
der Fig. 3 bis 12 erläutert. Da die Betriebsweise des Haupt
schalters und die des Nebenschalters im Prinzip im wesentlichen
die gleiche ist, wird die ausführliche Analyse nur in bezug auf
den Hauptschalter gegeben.
Fig. 3 ist ein Diagramm, das den Betriebsablauf während der
Periode des Wechsels einer Stufe wiedergibt, wobei Mittel
oder Elemente im Antriebssystem auf der linken Seite des Dia
gramms beschrieben sind und die Betriebszustände dieser Ele
mente in Richtung der horizontalen Achse des Diagramms darge
stellt sind.
Die Malteserscheiben (A) 6 und (B) 8 werden durch die Stifte
4 a, 4 b und 5 a gedreht, welche auf den Vorderseiten (oberen
Flächen gemäß Fig. 1 und 2) der Malteserkreuzantriebe (A) 4
bzw. (B) 5 angeordnet sind, wenn die Anzapfstellen an der un
geradzahligen Seite geändert werden. Andererseits werden die
Malteserscheiben (C) 7 und (D) 9 durch die Stifte 4 c, 4 d und
5 b gedreht, welche auf den rückwärtigen Flächen der Malteser
kreuzantriebe (A) 4 bzw. (B) 5 angeordnet sind, wenn die Anzapf
stellen auf der geradzahligen Seite geändert werden. In Fig. 3
ist der die geradzahlige Seite betreffende Betrieb durch ge
strichelte Linien wiedergegeben.
Wie oben beschrieben, werden beim tatsächlichen Betrieb, sofern
die Anzapfstellen auf der ungeradzahligen Seite anfänglich den
Betrieb starten, die Malteserscheiben (A) 6 und (B) 8 zunächst
gedreht, um den Wechselvorgang des ersten EIN-Schritt zu been
den. Die Malteserscheiben (C) 7 und (D) 9 werden während des
ersten EIN-Schritt-Vorgangs stationär gehalten, da die Stifte
4 c, 4 d und 5 b untätig sind. Im nächsten Schritt werden die Mal
teserscheiben (C) 7 und (D) 9 gedreht und die Malteserscheiben
(A) 6 und (B) 8 werden stationär gehalten. Die Malteserscheiben
(A) 6, (B) 8 und (C) 7, (D) 9 werden somit abwechselnd gedreht.
Die Malteserscheibe (E) 18 für den Nebenumschalter wird durch
die Malteserscheibe (D) 9 nur in der vorbestimmten Lage gedreht,
um dadurch den Wechselvorgang durchzuführen.
Das Lageverhältnis zwischen den Malteserkreuzantrieben (A) 4
und (B) 5 und den Malteserscheiben (A) 6 und (B) 8 während der
Betriebsperiode, d.h. in den regelmäßigen Stellungen, wird in
Fig. 4 gezeigt, welche den Zustand darstellt, der durch die An
zapf-Kennzeichnung n gemäß Fig. 3 markiert ist, wobei der Wech
selvorgang von diesem Zustand wie folgt ist.
Die Malteserkreuz-Antriebe (A) 4 und (B) 5 werden in Pfeilrich
tung durch den externen, elektrischen Antriebsmechanismus (nicht
gezeigt), durch den Antriebsmechanismus 1 und die Isolations-
Antriebswelle 2 gleichzeitig gedreht. Aufgrund der Drehung der
Malteserkreuzantriebe greift einer der Antriebsstifte 4 b in
die entsprechende Ausnehmung der Malteserscheibe (A) 6 ein, um
dieselbe um einen vorbestimmten Winkel zu drehen. Aufgrund die
ser Drehung der Malteserscheibe (A) 6 werden der Innenzahnkranz,
das Zahnrad 10 und die Steuerkurve 17 b der beweglichen Kontakt
elemente 17 gedreht und der bewegliche Kontakt 17 a wird von
dem stationären Kontakt 24 und dem Kollektorring 17 d aufgrund
des Versatzes der Steuerrille bei der Drehung der Steuerkurve
17 b getrennt. Dieser Zustand wird in Fig. 3 durch die Markie
rung (I) wiedergegeben und in Fig. 5 konkret dargestellt.
Beim nächsten Schritt greifen der Stift 4 a des Malteserkreuz-
Antriebs (A) 4 und der Stift 5 b des Malteserkreuz-Antriebs
(B) 5 synchron miteinander in die Ausnehmungen der Malteser
scheiben (A) 6 bzw. (B) 8 ein und die Malteserscheiben (A) 6
und (B) 8 werden in synchroner Weise gedreht, um die be
weglichen Kontaktelemente 17 zu dem nächsten, benachbarten
stationären Kontakt zu verschieben und dort in einer regulären
Lage anzuhalten, welche durch den Zustand (II) in Fig. 3 dar
gestellt und in Fig. 6 gezeigt ist. Beim nächsten Schritt
greift der andere der Antriebsstifte 4 b in die Ausnehmung der
Malteserscheibe (A) 6 ein, um dadurch wieder diese zu drehen.
Die Steuerkurve 17 b der beweglichen Kontaktelemente 17 dreht
sich dann simultan, um wieder einen Kontakt mit dem beweglichen
Kontakt 17 a und dem stationären Kontakt 24 und dem Kollektor
17 d herzustellen, womit die beweglichen Kontaktelemente in
ihre Ausgangsstellung zurückkehren, welche durch den Zustand
(III) in Fig. 3 dargestellt ist. Die Malteserkreuzantriebe (A) 4
und (B) 5 drehen weiter (d.h. eine Leerlaufdrehung) um 180°
gemäß Fig. 7 und halten in einer regulären Lage der Anzapf-
Nummer (n 1) unter Vollendung des Anzapf-Wechselvorgangs in
einem Schritt an.
Der Anzapf-Wechselvorgang bezüglich der Anzapfstellen der un
geradzahligen Seite des Hauptanzapfumschalters ist im vorge
henden beschrieben, die Beschreibung des Anzapf-Wechselvor
ganges in bezug auf die Anzapfstellen der geradzahligen Seite
des Hauptumschalters ist im wesentlichen gleich zu der der
ungeradzahligen Seite, so daß deren Erläuterung hier entfal
len kann. Es wird jedoch bemerkt, daß bei dem Anzapf-Wechsel
vorgang der geradzahligen Seite die Malteserscheibe (E) 18 für
den Nebenumschalter und das Gabelelement 19 in ähnlicher Weise
zu dem Anzapf-Wechselvorgang der beschriebenen ungeradzahligen
Seite und die Tätigkeiten des einen Antriebstiftes 9 a und der
zwei Antriebstifte 9 b der Malteserscheibe (D) 9 in der regulä
ren Lage arbeiten. Dieser Zustand wird nun anhand der Fig. 8
bis 12 beschrieben.
Fig. 8 zeigt einen Zustand der regulären Lage, in welcher der
bewegliche Kontakt 23 geschlossen ist. Wenn sich die Malteser
scheibe (D) 9 dreht, wird gemäß Fig. 8 der Antriebsstift 9 b
in Eingriff mit der Ausnehmung der Malteserscheibe (E) 18 und
dreht diese um einen vorbestimmten Winkel in Pfeilrichtung.
Die Drehung der Malteserscheibe (E) 18 wird auf den externen
Zahnkranz, das Zahnrad 20 und die Steuerkurve 23 b übertragen,
wodurch der bewegliche Kontakt 23 a von dem stationären Kontakt
28 und dem Kollektorring 23 e gemäß Fig. 9 getrennt wird. Bei
diesem Vorgang kommen die zentrale Ausnehmung der Malteser
scheibe (E) 18 und die Ausnehmung des Gabelelementes 19 in
Ausrichtung miteinander in einem Umstand, bei welchem die Mal
teserscheibe (E) 18 und das Gabelelement 19 durch den Antrieb
stift 9 a synchron betätigt werden. Im Zusammenhang mit der
Drehung der Malteserscheibe (D) 9 werden die Malteserscheiben
(E) 18 und das Gabelelement 19 zusammengedreht und das beweg
liche Kontaktelement 23 wird simultan bewegt, wie in Fig. 10
gezeigt ist. Die Malteserscheibe (D) 9 dreht weiter und die
beweglichen Kontaktelmente 23 werden zu dem benachbarten Kon
takt 28 bewegt, wobei während dieses Vorgangs der bewegliche
Kontakt 23 a den geöffneten Zustand beibehält, so daß hierbei
keine gleitende Bewegung oder Tätigkeit gemäß Fig. 11 erfolgt.
Die weitere Drehung der Malteserscheibe (D) 9 wird auf die
Malteserscheibe (E) 18 und sodann auf den externen Zahn
kranz, das Zahnrad 20 und die Steuerkurve 23 b in dieser Rei
henfolge übertragen, um dadurch den Kontakt zu fließen und
den gesamten Anzapfstellen-Wechselvorgang zu vollenden, wie
dies in Fig. 12 gezeigt ist.
Wie oben anhand der Fig. 3 bis 12 beschrieben worden ist,
werden die beweglichen Kontakte vor dem Beginn des Bewegungs
ablaufs von den stationären Kontakten und den Kollektorringen
oder den Kollektoren einmal getrennt und sodann zu dem benach
barten, stationären Kontakten bewegt. Nach dem Erreichen der
benachbarten, stationären Kontakten werden die bewegliche Kon
takte geschlossen. Diese Vorgänge werden bei jedem Anzapf
stellen-Wechselvorgang ausgeführt.
Claims (5)
1. Leistungs-Anzapfumschalter, mit einer Vielzahl von opera
tiv mit Anzapfwindungen eines Transformators verbundenen Sta
tionärkontakten und mit die Stationärkontakte berührenden, be
weglichen Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegli
chen Kontakte durch einen ersten Malteserkreuz-Mechanismus ge
öffnet werden, wenn diese bewegt werden sollen, wobei der erste
Malteserkreuz-Mechanismus mit Scheiben ausgebildet ist, in wel
che drehbare Getriebeelemente eingreifen, und die beweglichen
Kontakte von den Stationärkontakten durch eine Steuerkurve
zum Öffnen und Schließen der unmittelbar mit den Getriebeele
menten verbundenen Kontakte abhebbar sind, daß die auf diese
Weise abgehobenen beweglichen Kontakte durch einen zweiten Mal
teserkreuz-Mechanismus zu den benachbarten Stationärkontakten
bewegbar sind und daß die beweglichen Kontakte sodann durch den
ersten Malteserkreuz-Mechanismus in Kontakt mit diesen Sta
tionärkontakten bringbar sind.
2. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuerkurve eine Nut aufweist, in welche
eine Vielzahl von Nockenfolgen angreift, welche operativ mit
den beweglichen Kontakten derart verbunden sind, daß diese auf-
und abwärts bewegbar sind.
3. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste Malteserkreuz-Mechanismus mit ei
nem Malteserkreuz-Antrieb und Malteserkreuz-Scheiben versehen
ist, welche durch den Malteserkreuz-Antrieb intermittierend
antreibbar sind.
4. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Malteserkreuz-Mechanismus einen
Malteserkreuz-Antrieb und Malteserkreuz-Scheiben aufweist, wel
che durch den Malteserkreuz-Antrieb intermittierend in einem
Wirkzusammenhang mit dem Malteserkreuz-Antrieb des ersten Mal
teserkreuz-Mechanismus antreibbar sind.
5. Leistungs-Anzapfumschalter nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine der Malteserkreuz-Scheiben des zweiten
Malteserkreuz-Mechanismus in eine Malteserkreuzscheibe eines
Neben-Anzapfumschalters eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP28300387A JPH0652688B2 (ja) | 1987-11-11 | 1987-11-11 | 負荷時タップ切換器 |
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| DE3838195A1 true DE3838195A1 (de) | 1989-05-24 |
| DE3838195C2 DE3838195C2 (de) | 1991-05-02 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883838195 Granted DE3838195A1 (de) | 1987-11-11 | 1988-11-10 | Leistungs-anzapfumschalter |
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|---|---|
| JP (1) | JPH0652688B2 (de) |
| DE (1) | DE3838195A1 (de) |
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