DE3833032A1 - Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete - Google Patents
Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraeteInfo
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Anschlußdose der im
Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Sie eignet
sich zur schnellen Aufputzverlegung, wo auch die zuge
hörigen, vorzugsweise als Flachkabel gestalteten Fern
meldeleitungen selbstklebend angebracht sind.
Die bekannte Anschlußdose dieser Art besitzt zur Kontak
tierung geschlitzte Röhrchenkontakte, in welche die in
einem Druckstück vormontierten massiven Adern des Flach
kabels manuell eingedrückt werden. Die elektrische Ver
bindung zwischen den Röhrchenkontakten und den Kontakt
buchsen für die Stecker erfolgt über eine Leiterplatte.
Die Handhabung dieser bekannten Anschlußdose war umständlich
und zeitaufwendig. Die Druckstücke sind gesonderte Teile,
die verloren gehen können. Wegen der Zweistufigkeit des
Kontaktierungsvorgangs der Adern einmal im Druckstück und
dann erst in den Röhrchenkontakten konnten Kontaktfehler
auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht zu
handhabende, zuverlässige Anschlußdose zu entwickeln, die
für eine präzise, schnelle Kontaktierung sorgt. Dies wird
erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1
angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere
Bedeutung zukommt.
Die Erfindung geht von schwenkbaren Durchdringungskontakten
aus, die in Führungskanälen des Gehäuse-Grundteils einfach
eingelegte Flachkabel präzise kontaktieren, weil die Flach
kabel in der Schwenkebene dieser Kontakte liegen. Die Ver
schwenkbarkeit dieser Durchdringungskontakte wird durch
einen Hebel präzise ausgeführt, weil dieser im Grundteil
drehgelagert ist.
Durch die Maßnahme des Anspruches 2 stört die Beweglich
keit der Durchdringungskontakte die elektrische Verbindung
nicht, weil ein flexib
ler Finger, in einfacher Verlängerung der Kontakte, die
Schwenkbewegungen problemlos kompensiert. Aufbaumäßig
genügt ein einarmiger Hebel nach Anspruch 3, wo
die Durchdringungskontakte als Kontaktmesser in Schlitz
aufnahmen eines dort angeformten Nockens angeordnet sind.
Für eine einwandfreie Kontaktierungswirkung empfiehlt es
sich, den aus Anspruch 4 ersichtlichen Messeraufbau zu
verwenden. Sofern man die in Anspruch 5 erwähnte konvexe
Bogenkontur an dem äußersten Kontaktzahn des Kontaktmessers
vorsieht, dichtet dieser auch nach dem kontaktwirksamen
Einschneiden die Schnittstelle im Flachkabel zuverlässig
ab. Dabei könnte das Kontaktmesser in den Aufnahmen
des Hebels durch aufspreizbare Zungen nach Anspruch 6
gehalten sein.
Die Montage solcher Hebel läßt sich sehr einfach durch die
in Anspruch 7 erwähnten Maßnahmen erreichen, wobei die
einstückige Ausbildung nicht nur des Lagerbocks, sondern
auch der Lagerschalen verlierbare Bestandteile vermeidet.
Die Lagerschalen werden dabei aus den sonst ungenutzt
bleibenden Bereichen der Grundplatte mit ausgeformt, was
Materialersparnis bringt. Die Bestandteile der Grundplatte
sind schon herstellungsmäßig zueinander ausgerichtet und
gewähren eine einfache, sinnfällige Handhabung. Die Montagelagen
der Bestandteile untereinander, aber auch die wirksamen
und unwirksamen Stellungen des Hebels können durch Anschläge oder
Rastverschlüsse nach Anspruch 8 bestimmt sein, was die
Handhabung weiter vereinfacht. Besonders vorteilhaft
ist es, entsprechend Anspruch 9, durch eine an der
Gehäusehaube vorgesehene Schulter die kontaktwirksame
Stellung des Hebels bei fertig montiertem Gehäuse nebenher
zu sichern, ohne daß dazu besondere Maßnahmen getroffen
werden müssen. Die Leiterplatte läßt sich einfach durch
Schnappverschlüsse im Grundteil montieren, wenn man die
in Anspruch 12 erwähnten Rasthaken dazu vorsieht. Die
Ausnehmungen gemäß Anspruch 13 sichern eine präzise
stets gleichbleibende Lage von Selbstklebeschichten zur
Montage der Anschlußdose. Zugleich kann die Haube, gemäß
Anspruch 14, zur Stützung der Kontaktbuchsen beitragen und
auch Rastkonturen für einen Stecker gemäß Anspruch 15
vorsehen.
Sofern man Endstücke von Flachkabeln anschließt, sollte
man Stirnanschläge gemäß Anspruch 10 in der jeweiligen
Kabelführung vorsehen. Werden mehrere Kabelenden kontak
tiert, so wird man vorzugsweise jedem einen eigenen Hebel
mit Durchdringungskontakten zuordnen. Es wäre aber auch
die Verwendung eines Mehrfachhebels für mehrere nebenein
anderliegende Kabel möglich. Besonders raumsparend ist
es, hier die beiden Kabelenden zueinander antiparallel
in die Anschlußdose einzuführen und dafür miteinander
fluchtende Kabelführungen vorzusehen, die durch einen
dazwischenliegenden Stirnanschlag voneinander getrennt
sind. Es ist aber im Rahmen der Erfindung auch ohne
weiteres möglich, durchlaufende Flachkabel gemäß Anspruch
11 problemlos mit der erfindungsgemäßen Anschlußdose zu
kontaktieren. Die bereits erwähnte abklappbare Lagerschale
kann nämlich den zugehörigen Hebel zu Beginn des Montage
vorgangs aus seiner Schwenkbewegung herausführen und dadurch
die Kabelführung zum Einlegen des durchlaufenden Flachkabels
freigeben.
Zusätzlich, aber auch alternativ kann man schraubbetätig
bare Anschlußklemmen bei solchen Anschlußdosen gemäß An
spruch 16 verwenden. Diese zeichnen sich dadurch aus, daß
das zu kontaktierende Flachkabel-Ende in einen Kanal einer
Brücke eingeführt ist und mit dieser über eine Schraubbe
tätigung hubbeweglich gegenüber einer Schar von ruhenden
Kontaktmessern bewegt wird, die in Schlitze des Kanals
eingreifen und dort in die einzelnen Adern des Flachkabels
eindringen. Von besonderem Vorteil ist es dabei, die
Anordnung der Führungsschlitze und der Kontaktmesser gemäß
Anspruch 17 vorzusehen, zumal wenn diese als Durchdringungs
kontakte gestaltet sind, die fester Bestandteil der Leiter
platte von vorneherein sind. Dadurch ist die Bauhöhe dieser
Elemente gering. Die Parallelführung der Brücke, aber auch
die Hubbegrenzung der Brücke läßt sich sehr einfach und
präzise durch am Grundteil sitzende Haken vorsehen, die
in abgestufte Aussparungen der Brücke eingreifen. Solche
Haken können problemlos an der Umrißkante der dazwischen
liegenden Leiterplatte vorbeigehen, weshalb es dann
günstig ist, diese Aussparungen mit den Haken, entsprechend
Anspruch 18, an den beiden Stirnenden der Brücke vorzu
sehen.
Die Schrauben werden dabei mit ihrem Kopfteil axialfest
in der Brücke geführt, wobei eine einfach montierbare
Ausführung die Maßnahmen nach Anspruch 19 bringt. Die
Gewindeaufnahme für die Schraube läßt sich besonders
einfach durch die in Anspruch 20 erwähnte Mutter bewerk
stelligen, die in ihrer Lage im Grundteil von der Leiter
platte gehalten wird.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung.
Dabei stützt sich die Erfindung auf alle neuen Maßnahmen,
auch wenn diese nicht ausdrücklich erwähnt sein sollten.
Hervorzuheben ist dabei, daß die Maßnahmen der Ansprüche
16 bis 20 auch anstelle der Maßnahmen des Anspruches
1 für sich allein in einer Anschlußdose angewendet werden
könnten, was von eigener erfinderischer Bedeutung ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungs
beispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf den Gehäuse-Grundteil mit
den darauf montierten Bestandteilen einer ersten
Ausführungsform einer geöffneten Anschlußdose
vor ihrer Abdeckung durch eine komplementäre
Gehäuse-Haube,
Fig. 2 eine Schnittansicht durch die Dose längs der
Schnittlinie II-II von Fig. 1 bei fertig mon
tiertem Gehäuse mit Haube,
Fig. 3 eine dazu senkrechte Schnittansicht längs der
Schnittlinie III-III von Fig. 1 durch die
fertig montierte Anschlußdose,
Fig. 4 einen zu Fig. 2 parallelen Schnitt durch das in
Fig. 1 gezeigte, aber bereits fertig montierte
Gehäuse längs der dortigen Schnittlinie IV-IV,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine alternative
Ausbildung einer Anschlußdose nach der Erfindung
und
Fig. 6 und 7 eine Schnittansicht eines Teilstücks von
Fig. 5 bzw. ein perspektivisches Detail davon.
Die Anschlußdose 10 gemäß Fig. 1 bis 4 und 10′ gemäß
Fig. 5 besteht grundsätzlich aus zwei Gehäuseteilen, näm
lich einem Grundteil 11 und einer diesen abdeckenden Haube
12.
Der Grundteil 11 hat Rechteckform mit Durchbrüchen 13 in
den Eckbereichen zur bedarfsweisen Schraubbefestigung
an einer Wand od. dgl. Zu ihrer üblichen Befestigung
dient aber ein nicht näher gezeigtes Doppelklebeband,
das in einer rückseitigen Aussparung 14 der Bodenplatte 15
lagegesichert angeordnet werden kann. Die Selbstklebe
schicht dient zum Ankleben der fertigen Anschlußdose an
der damit auszurüstenden Fläche. An der Bodenplatte sind
zunächst die aus Fig. 3 ersichtlichen Rasthaken 16 ange
formt, die eine Leiterplatte 20 übergreifen und damit
an einer unter ihnen befindlichen Auflageböcken gemäß
Anspruch 17 haltern. Unter der Leiterplatte 20 besitzt
die Bodenplatte 15 des Grundteils 11 angeformte Kabel
führungen 18, 18′, die zueinander antiparallel verlaufen,
aber miteinander fluchtend ausgerichtet sind. Dort werden
die beiden aus Fig. 2 ersichtlichen Kabel 21, 21′ einge
führt, die folgendes besonderes Aussehen haben:
Das Aussehen des Flachkabels 21 ist am besten aus der
Schnittdarstellung in Fig. 3 zu erkennen. Es besteht aus
einem flachen Kunststoffband 22, das an den Längsseiten
der kanalförmigen Kabelführung 18 ausgerichtet wird und
dabei eine ebene Bandunterseite aufweist, die mit einem
Doppelklebestreifen 23 versehen ist, der zu der bereits er
wähnten selbstklebenden Montage des Kabels an Wänden od.
dgl. dienlich ist. Auf der gegenüberliegenden Flächenseite
des Bandes 22 sind in definiertem Abstand zueinander die
eigentlichen Leiter 24 angeordnet, die hier vorzugsweise
als Litzenleiter ausgebildet sind und von einer längs
rippenartigen Isolation 25 umschlossen sind, die einstückig
mit dem Kunststoffband 22 ist. Die beiden Schnittflächen 26,
26′ stoßen dabei gegen Stirnanschläge 19, 19′, welche die
beiden vorerwähnten kanalförmigen Kabelführungen 18, 18′
gegeneinander abgrenzen. Zwischen den Stirnanschlägen 19,
19′ entsteht ein Freiraum für die Enden von flexiblen
Fingern 31, 31′ hier besonders gestalteter Durchdringungs
kontakte 30, 30′, die noch näher zu beschreiben sind. Wegen
der spiegelbildlich gleichen Ausbildung der zu den beiden
Flachkabelenden 21, 21′ gehörenden Bauteile genügt es, ledig
lich die einen davon zu beschreiben, die in Fig. 2 in der
rechten Hälfte und in Fig. 3 näher gezeigt sind.
An der Bodenplatte 15 des Grundteils 11 ist ein Lagerbock
27 angeformt, der, wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht,
die Kabelführung 18 mit ihrem U-Profil erzeugt. Der
Lagerbock dient zur Aufnahme eines einarmigen Hebels 32,
der zwischen den Seitenwänden des Lagerbocks 27 sitzt und
mit angeformten Lagerzapfen 33 in dort vorgesehene Ein
schnitte 28 eingreift. An der Grundteil-Bodenplatte 15
über Filmscharniere 29 angeformt, befinden sich Lager
schalen 37, die in der ausgezogen in Fig. 3 gezeichneten
Gebrauchslage die Lagerzapfen aufnehmen und deren Ent
kupplungaus den Einschnitten 28 wirksam ausschließen. Diese
Lagerschalen 37 sind wegen der Filmscharniere 29 od. dgl.
im Sinne des aus Fig. 3 ersichtlichen Pfeils 38 klappbe
weglich und können dabei in die strichpunktiert in Fig. 3
angedeutete Abklapplage 37′ überführt werden, in welcher
der Hebel 32 mit seinen Lagerzapfen 33 ein- bzw. ausge
führt werden kann aus den Einschnitten 28 des Lagerbocks 27.
Der Hebel 32 umfaßt einen angeformten Nocken 34, der
Schlitzaufnahmen 35 für die einzelnen Messer 36 der Durch
dringungskontakte 30 besitzt, was besonders gut aus Fig. 3
zu erkennen ist. Die Kontaktmesser 36 ragen auf der Unter
seite der Nocken 34 gegen die jeweilige Kabelführung 18 hin
heraus und umfassen, wie aus Fig. 2 hervorgeht, dort
schneidwirksame Kontaktzähne 39, die gegenüber einer mitt
leren Messerebene etwas seitlich zueinander versetzt sind,
aber doch letztlich so, daß sie in der Gebrauchslage des
Hebels 32 gemäß Fig. 3 jeweils mit dem zugehörigen
Litzenleiter 24 des Kabels ausgerichtet sind. Die Zähne 39
haben ein Bogenprofil, wobei insbesondere die dem Handhabungs
ende 40 des Hebels 32 zugekehrte Messerkontur eine Bogenform 93
aufweist, die in der ausgezogen in Fig. 2 angedeuteten,
kontaktwirksamen Schließlage die Schnittstelle im Flach
kabel wieder selbst verschließt. Die Kontaktzähne 39 fahren
dabei zwischen die einzelnen Filamente des Litzenleiters
und sorgen so für eine einwandfreie Kontaktierung. Diese
kontaktwirksame Schließlage des Hebels 32 ist durchkomplemen
täre Rasthälften eines Verschlusses 41 gesichert, die
zwischen den Seitenflächen des Hebels 32 einerseits und den
Innenflächen des Lagerbocks 27 andererseits vorgesehen sind.
Wie schon erwähnt wurde, sind die einzelnen Kontaktmesser 36
dieser Durchdringungskontakte 30 jeweils einstückig mit sie
verlängernden flexiblen Fingern 31 versehen, die in den
vorbestimmten Anschlußstellen der Leiterplatte 20 sitzen
und dabei Längenunterschiede beim Verschwenken der Hebel
32 nachgiebig ausgleichen ohne Beeinträchtigung ihres
Anschlusses an der Leiterplatte 20.
Diese Schließstellung 32 des Hebels ist zusätzlich noch
durch die Haube 12 gemäß Fig. 2 gesichert. Diese besitzt im
Haubeninneren nach unten weisende Ansätze 43, die Schultern
44 erzeugen, welche das Handhabungsende 40 übergreifen.
Die Kontaktierung der Durchdringungskontakte 30 ist somit
durch die montierte Haube 12 nebenher miterfüllt. Die Mon
tage der Haube erfolgt dabei durch eine nicht näher gezeigte,
vorzugsweise zentrale Schraubverbindung, wobei die Schraube
in eine aus der Anschlußdose 10′ von Fig. 5 beispielsweise
ersichtliche Gewindeaufnahme 45 des Grundteils 11′ eingreift.
Der Hebel wird, im Sinne des eingezeichneten Schwenkbewegungs-
Pfeils 42 alternativ in die strichpunktiert in Fig. 2 ange
deutete Offenstellung 32′ überführt, in welcher, wie ersicht
lich, die Kontaktzähne in die unwirksame Position 39′ über
führt werden. Diese hochgeschwenkte Offenstellung 32′ ist
durch Anschläge 46 begrenzt, die einerseits am Lagerbock 27
und andererseits als Vorsprünge am Hebel 32 vorgesehen sind.
Die an den diversen flexiblen Fingern 31, 31′ von den Kabel-
Leitungen 24 kommenden elektrischen Spannungen werden
über nicht näher gezeigte, an sich bekannte Leiterzüge
auf der Leiterplatte 20 in der benötigten Weise den einzelnen
Kontaktstellen 51 einer hier mehrfach vorgesehenen Kontakt
buchse 50 zugeführt. Diese dienen im vorliegenden Fall zur
Aufnahme von drei Steckern der spezifischen ihnen zuge
ordneten Fernsprech-Apparate oder Fernsprech-Zusatzgeräte.
Diese Kontaktbuchsen 50 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist,
unmittelbar an der Leiterplatte 20 befestigt. Die aufgesetzte
Haube 12 besitzt im Inneren angeformte Stützelemente 47,
welche den oberen Bereich der Kontaktbuchsen 50 positionieren
und lagegerecht zu einem dort vorgesehenen, steckergerecht
profilierten Durchbruch 48 in der Haubenoberwand (49) haltern.
Die Kontaktmesser 36 bestehen hier aus doppellagig ge
falteten Blechzuschnitten mit einer gegenüber der eigent
lichen Klinge verbreiterten Rippe an der oberen Faltkante,
was am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist. Die beiden Falt
schenkel besitzen zueinander auch längsgestaffelte Zähne
39, die folglich einander profilmäßig überdecken können,
was aus Fig. 2 hervorgeht. Diese Rippen haltern die einzelnen
Messer 36 in den Schlitzaufnahmen 35, die dabei zu der dem
Lagerzapfen 33 zugekehrten Seite des Nockens 34 offen sind
und ein entsprechendes Aufnahmeprofil aufweisen. Alternativ
wäre es auch möglich, in ebenen Kontaktmessern seitlich
ausgespreizte Zungen vorzusehen, die in entsprechenden ab
gestuften Aufnahmen in Nocken 34 nach ihrer Einführung an
entsprechenden Schultern sich abstützen und daher für eine
feste Messerposition sorgen. Die Anzahl der Kontaktbuchsen
50 auf der Leiterplatte 20 kann gegenüber dem dargestellten
Ausführungsbeispiel auch anders gewählt sein. Ferner kann
die Anzahl der zu kontaktierenden Leitungen und damit die
Anzahl der Durchdringungskontakte abweichend vom dargestellten
Ausführungsbeispiel 10 ausgebildet sein, wozu Fig. 5 eine
Alternative zeigt.
Die in Fig. 5 gezeigte Anschlußdose 10′ besitzt einen hier
in Explosionsdarstellung perspektivisch erkennbaren Hebel
52 der an sich bereits beschriebenen Art, weshalb bezüglich
der Details auf die bisherigen Erläuterungen des ersten Aus
führungsbeispiels verwiesen werden kann. Es genügt, ledig
lich auf die Unterschiede einzugehen , die insbesondere in
Fig. 6 und 7 näher gezeigt sind.
Der dortige Hebel 52 mit den ebenfalls damit verschwenkbaren
Durchdringungskontakten 53, die messerweise durch gesonderte
Litzenverbindungen 54 besonders flexibel verlängert sind,
besitzt an seinem Lagerzapfen 33 eine endseitige Verbreiterung
in Form eines kreuzförmigen Knebels 55, der in unterschied
liche Aufnahmen 56 zueinander abweichend gestalteter Lager
schalen 57, 57′ eingekuppelt ist.Die Lagerschalen 57, 57′
sind über ein Filmscharnier 29 od. dgl. unverlierbar
mit dem zugehörigen Gehäuse-Grundteil 11′
verbunden, der hier einen durchgehenden Kabeleinführ-Kanal
58 aufweist, worin ein unzertrenntes, aus Fig. 6 ersicht
liches Flachkabel eingelegt werden kann. Der Kanal 58 ist
beidseitig durch Seitenwände 59 eines Lagerbocks begrenzt,
die vertikale Einschnitte 28 zur Aufnahme der beiden Lager
zapfen 33 des Hebels 52 aufweisen. Diese ragen mit ihren
kreuzförmigen Zapfen-Knebeln 55 beidseitig heraus und werden
dort von den beiden Lagerschalen 57, 57′ im Gebrauchsfall
gemäß Fig. 6 aufgenommen. Dazu besitzen die Lagerschalen 57,
57′ zueinander unterschiedlich gestaltete Aufnahmen 56, 56′,
wie auch die äußere Lagerschale 57 mit einer verlängerten
Handhabe 60 ausgerüstet ist.
Im Lieferzustand der Anschlußdose 10′ sitzt die aus Fig. 5
ersichtliche Leiterplatte 20′, die außer den Leiterbahnen
auch hier eine Schar von Kontaktbuchsen 50′ trägt, in dem
Grundteil 11′ und sichert dadurch die an sich in Richtung
des Klappbewegungspfeils 62′ verschwenkbare Lagerschale 57′
in ihrer endgültigen vertikalen Position. Die beiden Zapfen
knebel 55 sind mit den Aufnahmen 56, 56′ beider Lagerschalen
57, 57′ verrastet. Verschlußhälften 61, gemäß Fig. 5, sichern
auch die Anklapplage der äußeren Lagerschale 57. Eine zusätz
liche Sicherung kann durch die bei 45 festgeschraubte Haube
12′ geschehen.
Bei der Hausmontage wird zunächst die Haube 12′ abgeschraubt
und die äußere Lagerschale 57 im Sinne des Klappbewegungs-
Pfeils 62 in die aus Fig. 5 ersichtliche Ausklapplage bewegt
und dabei der Zapfenknebel 55 aus der Aufnahme 56 entkup
pelt. Die andere Lagerschale 57′ bleibt in Hochklappstellung
mit eingekuppeltem Zapfenknebel 55. Dadurch kann der Hebel 52
um den angedeuteten Drehpunkt 89 der Aufnahme 56′ seinerseits
im Sinne des Pfeils 90 seitlich weggekippt werden in die
strichpunktiert in Fig. 6 angedeutete Hochkipplage 52′,
in welcher der Kabeleinführ-Kanal 58 freigelegt ist zum Einführen des
durchgehenden Flachbandkabels 88. Wie aus Fig. 7 ersicht
lich, ist der dauerhaft eingekuppelte Zapfenknebel 55 nach
Art einer Einrenkverbindung mit der Aufnahme 56′ in Eingriff.
Der Zapfenknebel 55 läßt sich nur durch Vertikallage seiner
Kreuzarme bei abgeklappter 62′ Lagerschale 57′ einführen,
die in der dann bestehen bleibenden Hochklapplage stets die
Außenfläche der benachbarten Lagerbock-Seitenwand 59 hinter
greifen. Die Aufnahme 56′ hat dann auch einen Schlitz 91
für die Kippbewegung des Kreuzbalkenendes 92 vom Zapfen
knebel 55.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 4 sind außer den
schwenkbaren Durchdringungskontakten 30 auch noch schraub
betätigbare Anschlußklemmen 70 vorgesehen, deren Aussehen
insbesondere aus Fig. 4 zu entnehmen ist. Auf der Leiter
platte 20 sitzt eine Schar von Kontaktmessern 71, die in
Parallelebenen zueinander angeordnet sind und aus gefalteten
Blechzuschnitten bestehen, die an ihren nach oben weisenden
Schneidkanten wieder Kontaktzähne 72 gemäß Fig. 3 aufweisen,
die gegeneinander etwas seitlich versetzt sind, zumal sie
wechselständig an je einem der beiden Faltschenkel des Blech
zuschnitts sitzen. Diese Kontaktzähne 72 greifen in Führungs
schlitze 73 einer hubbeweglichen Brücke 64 ein, die
in eine oder mehrere Kanäle 65 einmünden, die jeweils
zum Einführen eines oder mehrerer Flachkabel-Enden 66
dienen. Diese Kanäle 65 legen die Position der Flach
kabel 66 exakt fest, wodurch die einzelnen, auch hier
vorgesehenen Litzenleiter 24 genau ausgerichtet mit
den Führungsschlitzen 73 sind.
Die Brücke 64 besitzt an ihren beiden Stirnenden 67 abge
stufte Aussparungen 68, in welche je ein Hakenkopf 74 ein
greift und dabei an einer Stufenfläche 69 anschlagwirksam
wird. Der Hakenkopf 74 gehört zu emporragenden Hakenteilen 75,
die, ausweislich der Fig. 4, einstückig mit der Bodenplatte
15 des Grundteils 11 ausgebildet sind und dabei die Umriß
kante 76 der Leiterplatte 20 an dieser Stelle frei passieren.
In der Brücke 64 sind jedem der Haken 74 eine Schraube 80
zugeordnet, die mit ihrem Schraubenkopf 81 stets dort bündig
in einer am besten aus Fig. 1 erkennbaren Absenkung 77
der Brücke 64 liegt. Es liegt eine drehbare aber axialfeste
Verbindung der Schraube 80 mit der Brücke 64 dadurch vor,
daß die Schraube einen hinterschnittenen Hals 82 besitzt,
in welchen Innenvorsprünge 78, z.B. in Form eines umlaufenden
Innenbundes, eingreifen, die sich in einer Durchgangs
bohrung 79 in der Brücke 64 für den Schraubenschaft 83
befinden. Der Schraubenschaft 83 durchgreift ferner eine
Bohrung 84 in der Leiterplatte 20. Unter der Leiterplatte 20,
in Ausrichtung mit diesen Bohrungen 84 befindet sich je
weils eine Mutter 85, die unverdrehbar in einer kantig
ausgebildeten Aussparung 86 der bereits beschriebenen
Auflageböcke 17 angeordnet ist, die zur unterseitigen
Abstützung der Leiterplatte 20 dienen. Die Leiterplatte 20
überdeckt somit die Muttern 85 und sichert diese aufgrund
ihrer oben beschriebenen Rasthaken 16 in ihren Aussparungen
86.
Im Ausgangszustand, wenn die Schrauben 80 mit ihren Gewinde
schäften 83 ganz ausgeschraubt sind, können diese nicht
verloren gehen aufgrund der geschilderten Eingriffsbe
ziehung zwischen den Schafthälsen 82 und den Innenvor
sprüngen 78 in der Brücke 64. Auch die Brücke 64 kann nicht
abfallen, weil die genannte Eingriffsbeziehung zwischen den
Hakenköpfen 74 und den abgestuften Aussparungen 68 besteht.
Die Anschlagwirkung der Hakenköpfe 74 an den erwähnten
Stufenflächen 69 verhindert ein weiteres Anheben und damit
Verlorengehen der Brücke 64. Dementsprechend ist auch die
Länge der Schraubenschäfte 83 bemessen, so daß diese aus
den Gewindeaufnahmen in den Muttern 85 außer Eingriff liegen,
wenn diese Anschlagwirkung bei 69, 64 vorliegt.
Die Kontaktierung der Leiter in den beiden Flachkabeln 66
kommt nun dadurch zustande, daß über ein Drehwerkzeug,
wie einen Schraubendreher, die Gewindeschäfte 83 in die
Muttern eingeschraubt werden. Jetzt wirken die Hakenköpfe
74 zusammen mit den vertikal zur Leiterplatte 20 ge
stalteten Brücken-Aussparungen 68 als Parallelführungen.
Die Brücke 64 wird beim Eindrehen der Schrauben 80 im
Sinne des aus Fig. 4 ersichtlichen Pfeils 87 parallel zu
sich selbst hubbewegt. Sie bewegt sich auf die in der
Leiterplatte 20 festsitzenden Kontaktmesser 71, die dabei
in den Führungsschlitzen 73 der Brücke 64 exakt gegen die
Litzenleiter geführt werden, bis schließlich im weiteren
Vollzug der Schraubeneindrehung eine einwandfreie Kontaktierung
über die beschriebenen Kontaktzähne 72 stattfindet. Die
Eindringtiefe der Kontaktmesser ist dadurch bestimmt, daß
die Brücke 64 mit ihrer Unterseite 88 gegen die Leiter
platte 20 anschlägt und damit ein weiteres Eindrehen der
Schrauben 80 ausschließt. Umgekehrt, durch Herausdrehen der
Schrauben 80, hebt sich die Brücke 64 wieder entgegen dem
Hubbewegungspfeil 87 wieder an und löst die Kontaktmesser
aus ihrer Kontaktierung mit den einzelnen Litzenleitern
der Kabel 66. Damit ist auch die Demontage der Flachkabel 66
aus der Anschlußdose 10 ebenso leicht vollziehbar.
Bezugszeichenliste
10 Anschlußdose, Fig. 1 bis 4
10′ Anschlußdose, Fig. 5
11 Grundteil, Fig. 1
11′ Grundteil, Fig. 5
12, 12′ Haube
13 Durchbruch in 15
14 rückseitige Aussparung in 15
15 Bodenplatte
16 Rasthaken für 20
17 Auflaufbock für 20
18, 18′ Kabelführung
19, 19′ Stirnanschläge für 21, 21′
20, 20′ Leiterplatte
21, 21′ Flachkabel-Ende
22 Kunststoffband von 20
23 Doppelklebestreifen von 21, 21′
24 Litzenleiter von 21, 21′
25 Isolationsrippe von 21, 21′
26, 26′ Schnittende von 21, 21′
27 Lagerbock
28 Einschnitt von 27
29 Filmscharnier
30, 30′ schwenkbare Durchdringungskontakte
31, 31′ flexible Finger von 36
32 einarmiger Hebel (Schließstellung)
32′ einarmiger Hebel (Offenstellung)
33 Lagerzapfen von 32
34 Nocken von 32
35 Schlitzaufnahme in 34
36 Kontaktmesser von 30
37 Lagerschale (Anklapplage)
37′ Lagerschale (Abklapplage)
38 Klappbewegungs-Pfeil zwischen 37, 37′
39 Kontaktzahn (wirksame Position)
39′ Kontaktzahn (unwirksame Position)
40 Handhabungsende von 32
41 Rastverschluß
42 Schwenkbewegungs-Pfeil von 32
43 Ansatz
44 Schulter
45 Gewindeaufnahme in 11′
46 Anschlag
47 Stützelement für 50
48 Durchbruch
49 Haubenoberwand
50, 50′ Kontaktbuchse
51 Kontaktstelle in 50
52, 52′ Hebel, Fig. 5
53 Durchdringungskontakte von 52
54 Litzenverbindung von 52
55 kreuzförmiger Zapfenknebel, Fig. 5
56, 56′ Aufnahme von 57
57, 57′ Lagerschale, Fig. 5
58 durchgehender Kabeleinführ-Kanal
59 Lagerbock-Seitenwand
60 Handhabe
61 Verschluß zwischen 59, 57
62, 62′ Abklappbewegungs-Pfeil
63 Auflaufschräge in 58
64 Brücke, Fig. 4
65 Kanal in 64
66 Flachkabel-Ende in 65
67 Stirnende von 64
68 abgestufte Aussparung bei 67
69 Stufenfläche von 68
70 schraubbetätigbare Anschlußklemme
71 Kontaktmesser
72 Kontaktzahn von 71
73 Führungsschlitz in 64
74 Hakenkopf
75 Haken
76 Umrißkante von 20
77 Absenkung von 64
78 Innenvorsprung in 79
79 Durchgangsbohrung in 64
80 Schraube
81 Schraubenkopf
82 hinterschnittener Hals
83 Gewindeschaft von 80
84 Bohrung in 20
85 Mutter
86 Aussparung für 85
87 Hubbewegungs-Pfeil von 64
88 Flachkabel, Fig. 5, Flachbandkabel
89 Drehpunkt
90 Wegschwenk-Pfeil
91 Schlitz
92 Kreuzbalkenende
93 Bogenkontur von 39, Fig. 2
10′ Anschlußdose, Fig. 5
11 Grundteil, Fig. 1
11′ Grundteil, Fig. 5
12, 12′ Haube
13 Durchbruch in 15
14 rückseitige Aussparung in 15
15 Bodenplatte
16 Rasthaken für 20
17 Auflaufbock für 20
18, 18′ Kabelführung
19, 19′ Stirnanschläge für 21, 21′
20, 20′ Leiterplatte
21, 21′ Flachkabel-Ende
22 Kunststoffband von 20
23 Doppelklebestreifen von 21, 21′
24 Litzenleiter von 21, 21′
25 Isolationsrippe von 21, 21′
26, 26′ Schnittende von 21, 21′
27 Lagerbock
28 Einschnitt von 27
29 Filmscharnier
30, 30′ schwenkbare Durchdringungskontakte
31, 31′ flexible Finger von 36
32 einarmiger Hebel (Schließstellung)
32′ einarmiger Hebel (Offenstellung)
33 Lagerzapfen von 32
34 Nocken von 32
35 Schlitzaufnahme in 34
36 Kontaktmesser von 30
37 Lagerschale (Anklapplage)
37′ Lagerschale (Abklapplage)
38 Klappbewegungs-Pfeil zwischen 37, 37′
39 Kontaktzahn (wirksame Position)
39′ Kontaktzahn (unwirksame Position)
40 Handhabungsende von 32
41 Rastverschluß
42 Schwenkbewegungs-Pfeil von 32
43 Ansatz
44 Schulter
45 Gewindeaufnahme in 11′
46 Anschlag
47 Stützelement für 50
48 Durchbruch
49 Haubenoberwand
50, 50′ Kontaktbuchse
51 Kontaktstelle in 50
52, 52′ Hebel, Fig. 5
53 Durchdringungskontakte von 52
54 Litzenverbindung von 52
55 kreuzförmiger Zapfenknebel, Fig. 5
56, 56′ Aufnahme von 57
57, 57′ Lagerschale, Fig. 5
58 durchgehender Kabeleinführ-Kanal
59 Lagerbock-Seitenwand
60 Handhabe
61 Verschluß zwischen 59, 57
62, 62′ Abklappbewegungs-Pfeil
63 Auflaufschräge in 58
64 Brücke, Fig. 4
65 Kanal in 64
66 Flachkabel-Ende in 65
67 Stirnende von 64
68 abgestufte Aussparung bei 67
69 Stufenfläche von 68
70 schraubbetätigbare Anschlußklemme
71 Kontaktmesser
72 Kontaktzahn von 71
73 Führungsschlitz in 64
74 Hakenkopf
75 Haken
76 Umrißkante von 20
77 Absenkung von 64
78 Innenvorsprung in 79
79 Durchgangsbohrung in 64
80 Schraube
81 Schraubenkopf
82 hinterschnittener Hals
83 Gewindeschaft von 80
84 Bohrung in 20
85 Mutter
86 Aussparung für 85
87 Hubbewegungs-Pfeil von 64
88 Flachkabel, Fig. 5, Flachbandkabel
89 Drehpunkt
90 Wegschwenk-Pfeil
91 Schlitz
92 Kreuzbalkenende
93 Bogenkontur von 39, Fig. 2
Claims (20)
1. Anschlußdose für Fernsprech-Apparate und/oder Zusatz
geräte, wie Rufnummerngeber, Lauthörgeräte, Anrufbe
antworter, Fernkopierer od. dgl., mit einem zweiteiligen
Gehäuse,
bestehend aus einem vorzugsweise selbstklebend an einer Wand od. dgl. befestigbaren Gehäuse-Grundteil (11) mit einer Leiterplatte (20),
die einerseits Anschlußklemmen zur abisolierfreien Kontaktierung der einzelnen Leiter von insbesondere als selbstklebend befestigbare Flachkabel (21, 21′) ausgebildete Fernmeldeleitungen trägt,
und die andererseits Kontaktbuchsen (50) zum Ein führen der Stecker der anzuschließenden Apparate bzw. Zusatzgeräte haltert
und aus einer das Grundteil (11) mit den darauf befindlichen Bestandteilen abdeckenden Gehäuse-Haube (12) mit wenigstens einem Durchbruch (48) für den Stecker, dadurch gekennzeichnet,
daß am Grundteil (11) wenigstens ein Hebel (32) mit schwenkbaren Durchdringungskontakten (30) drehgelagert ist
und das Flachkabel (21, 21′) in einer parallel zur Schwenkachse des Hebels (32) angeordneten Kabelführung (18, 18′) im Grundteil (11) eingelegt ist.
bestehend aus einem vorzugsweise selbstklebend an einer Wand od. dgl. befestigbaren Gehäuse-Grundteil (11) mit einer Leiterplatte (20),
die einerseits Anschlußklemmen zur abisolierfreien Kontaktierung der einzelnen Leiter von insbesondere als selbstklebend befestigbare Flachkabel (21, 21′) ausgebildete Fernmeldeleitungen trägt,
und die andererseits Kontaktbuchsen (50) zum Ein führen der Stecker der anzuschließenden Apparate bzw. Zusatzgeräte haltert
und aus einer das Grundteil (11) mit den darauf befindlichen Bestandteilen abdeckenden Gehäuse-Haube (12) mit wenigstens einem Durchbruch (48) für den Stecker, dadurch gekennzeichnet,
daß am Grundteil (11) wenigstens ein Hebel (32) mit schwenkbaren Durchdringungskontakten (30) drehgelagert ist
und das Flachkabel (21, 21′) in einer parallel zur Schwenkachse des Hebels (32) angeordneten Kabelführung (18, 18′) im Grundteil (11) eingelegt ist.
2. Anschlußdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Durchdringungskontakte (30, 30′) über einen flexiblen,
insbesondere einstückigen, elektrisch leitenden Finger
(31, 31′) mit der Leiterplatte (20) verbunden sind.
3. Anschlußdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß der Hebel (32) einarmig ausgebildet ist und einen
zur Kabelführung hin gerichteten, angeformten Nocken (34)
mit Schlitzaufnahmen (35) für die einzelnen Kontaktmesser
(36) eines Satzes von Durchdringungskontakten (30) auf
weist.
4. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktmesser
(36) mit mehreren, vorzugsweise drei zur Messerebene
gegeneinander versetzten Kontaktzähnen (39) versehen ist,
die gemeinsam zugeordnet sind einem insbesondere als
Litzenleiter (24) ausgebildeten Leiter des Flachkabels
(21).
5. Anschlußdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktzähne (39) eine konvexe Bogenkontur insbe
sondere an ihrer dem Handhabungsende des einarmigen
Hebels zugekehrten Schneidkante (93) aufweisen.
6. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmesser
(36) zu ihrer Halterung in den Aufnahmen des Hebels (32)
mit federnd aufspreizbaren Zungen versehen sind.
7. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (32) ange
formte Lagerzapfen (33) aufweist,
die Lagerzapfen (33) einerseits in einen die Kabelführung (18) beidlängsseits begrenzenden, mit der Grundplatte festen Lagerbock (27) eingeführt sind
und andererseits in beidseitig des Lagerbocks (27) an klappbare (38) Lagerschalen (37) eingreifen,
die zwar einstückig mit der Grundplatte (11) ausgebildet, aber über ein Filmscharnier (29) od. dgl. dazu klapp beweglich sind.
die Lagerzapfen (33) einerseits in einen die Kabelführung (18) beidlängsseits begrenzenden, mit der Grundplatte festen Lagerbock (27) eingeführt sind
und andererseits in beidseitig des Lagerbocks (27) an klappbare (38) Lagerschalen (37) eingreifen,
die zwar einstückig mit der Grundplatte (11) ausgebildet, aber über ein Filmscharnier (29) od. dgl. dazu klapp beweglich sind.
8. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenwirkende,
komplementäre Hälften eines Anschlags (46) und/oder
eines Rastverschlusses (41; 61) ,
die sich am Lagerbock (27; 59), an der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw. am Hebel (32; 52) befinden,
die An- und Abklapplage der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw.
die kontaktunwirksame Offenstellung und/oder die kontaktwirksame Schließstellung des Hebels (32; 52) bestimmen.
die sich am Lagerbock (27; 59), an der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw. am Hebel (32; 52) befinden,
die An- und Abklapplage der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw.
die kontaktunwirksame Offenstellung und/oder die kontaktwirksame Schließstellung des Hebels (32; 52) bestimmen.
9. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kontaktwirksame
Schließstellung des Hebels (32) durch eine an der mon
tierten Gehäuse-Haube (12) befindliche, den Hebel (32)
übergreifende Schulter (44) gesichert ist.
10. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelführung
(18, 18′) einen Stirnanschlag (19, 19′) zur Begrenzung
der Einführtiefe des Flachkabels (21, 21′) aufweist.
11. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einlegen eines
unzertrennten, durchlaufenden Flachkabels (88) die
eine Lagerschale (57) vom einen Lagerzapfen (33, 55) des
Hebels (32) durch Wegklappen (62) entkuppelbar ist, während
die andere Lagerschale (57) mit einem profilierten Kopf
(55) des anderen Lagerzapfens (33) gekuppelt bleibt und
ein seitliches Wegkippen (90) des Hebels (52) quer zu
einer den Grundteil (11) ganz durchsetzenden Kabel
führung (58) zuläßt, (vergl. Fig. 5-7).
12. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil
federnde Rasthaken (16) aufweist, welche die Leiterplatte
in ihrer Montagelage haltern.
13. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil (11)
eine rückseitige Aussparung (14) zur lagegenauen Posi
tionierung eines Doppelklebebandes aufweist.
14. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (12) mit
den oberen Bereich der Kontaktbuchse (50) halternden
Stützelementen (47) ausgerüstet ist.
15. Anschlußdose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Haube (12) im Bereich des Durchlasses (48) für
den Stecker eine Rastkontur aufweist.
16. Anschlußdose insbesondere nach Anspruch 1 mit einer
schraubbetätigbaren Anschlußklemme, gekenn
zeichnet
durch eine mittels Schraubbetätigung (80) gegen eine Schar von ruhenden Kontaktmessern (71) hubbewegliche, parallel geführte Brücke (64),
die einen quer zu ihrer Hubbewegung verlaufenden Kanal (65) zur Aufnahme des Flachkabel-Endes (66) besitzt,
und die in den Kanal (65) mündende, in Richtung ihrer Hubbewegung (87) verlaufende Führungsschlitze (73) für die Schneidenden (72) der Kontaktmesser (71) aufweist.
durch eine mittels Schraubbetätigung (80) gegen eine Schar von ruhenden Kontaktmessern (71) hubbewegliche, parallel geführte Brücke (64),
die einen quer zu ihrer Hubbewegung verlaufenden Kanal (65) zur Aufnahme des Flachkabel-Endes (66) besitzt,
und die in den Kanal (65) mündende, in Richtung ihrer Hubbewegung (87) verlaufende Führungsschlitze (73) für die Schneidenden (72) der Kontaktmesser (71) aufweist.
17. Anschlußdose nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschlitze (71) in der Brücke (64) in
zueinander paralleler Anordnung in Verlaufsrichtung des
Flachkabels (66) im Kanal (65) orientiert sind,
und daß die als Druchdringungskontakte gestalteten Kontaktmesser (71) unmittelbar auf der Leiterplatte (20) sitzen sowie mehrere, vorzugsweise drei zur Messerebene gegeneinander versetzte Kontaktzähne (72) aufweisen,
die messerweise zugeordnet sind einem insbesondere als Litzenleiter ausgebildeten Leiter des Flach kabels (66),
und daß am Gehäuse-Grundteil (11) sitzende, emporragende Haken (75) in eine abgestufte Aussparung (68) der Brücke (64) führungswirksam eingreifen und die Hubbewegung (87) begrenzen (74; 69),
und daß wenigstens eine Schraube (80) mit ihrem Kopf ende (81) zwar axialfest (78, 82), aber frei drehbar in der Brücke (64) sitzt, aber mit ihrem Schaft (83) aus der Brücke (64) herausragt, eine Bohrung (84) in der Leiterplatte (20) durchsetzt und in einer im Gehäuse-Grundteil (11) ruhenden Gewindeaufnahme (85) verschraubbar ist.
und daß die als Druchdringungskontakte gestalteten Kontaktmesser (71) unmittelbar auf der Leiterplatte (20) sitzen sowie mehrere, vorzugsweise drei zur Messerebene gegeneinander versetzte Kontaktzähne (72) aufweisen,
die messerweise zugeordnet sind einem insbesondere als Litzenleiter ausgebildeten Leiter des Flach kabels (66),
und daß am Gehäuse-Grundteil (11) sitzende, emporragende Haken (75) in eine abgestufte Aussparung (68) der Brücke (64) führungswirksam eingreifen und die Hubbewegung (87) begrenzen (74; 69),
und daß wenigstens eine Schraube (80) mit ihrem Kopf ende (81) zwar axialfest (78, 82), aber frei drehbar in der Brücke (64) sitzt, aber mit ihrem Schaft (83) aus der Brücke (64) herausragt, eine Bohrung (84) in der Leiterplatte (20) durchsetzt und in einer im Gehäuse-Grundteil (11) ruhenden Gewindeaufnahme (85) verschraubbar ist.
18. Anschlußdose nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die zur Aufnahme der Haken (74, 75) dienenden, abge
stuften Aussparungen (68) an den beiden Stirnenden (67)
der Brücke (64) angeordnet sind, und die Aussparungen
(68) zusammen mit den Haken (74, 75) für eine seitliche
Lagesicherung der Brücke (64) sorgen.
19. Anschlußdose nach Anspruch 17 oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die axialfeste Verbindung der
Schraube (80) an der Brücke (64) aus einem hinter
schnittenen Schaft-Hals (82) sowie in der Bohrung
der Brücke (64) befindlichen, darin eingreifenden
Innen-Vorsprüngen (78) besteht.
20. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche
17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeauf
nahme aus einer in einer Aussparung (86) des Gehäuse-
Grundteils (11) ruhenden Mutter (85) besteht, die
von der montierten Leiterplatte (20) überdeckt ist.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3833032A DE3833032A1 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete |
| DE89103725T DE58906555D1 (de) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Anschlussdose für elektrische Leitungen. |
| ES89103725T ES2047592T3 (es) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Caja de conexion para conductores electricos. |
| EP89103725A EP0360957B1 (de) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Anschlussdose für elektrische Leitungen |
| AT89103725T ATE99458T1 (de) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Anschlussdose fuer elektrische leitungen. |
| IE161989A IE891619L (en) | 1988-09-29 | 1989-05-18 | Junction box for electrical wiring |
| US07/381,586 US4934953A (en) | 1988-09-29 | 1989-07-18 | Junction box for electrical cables |
| DK478089A DK478089A (da) | 1988-09-29 | 1989-09-28 | Tilslutningsdaase for elektriske ledninger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3833032A DE3833032A1 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3833032A1 true DE3833032A1 (de) | 1990-04-05 |
Family
ID=6363950
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3833032A Withdrawn DE3833032A1 (de) | 1988-09-29 | 1988-09-29 | Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete |
| DE89103725T Expired - Fee Related DE58906555D1 (de) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Anschlussdose für elektrische Leitungen. |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE89103725T Expired - Fee Related DE58906555D1 (de) | 1988-09-29 | 1989-03-03 | Anschlussdose für elektrische Leitungen. |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4934953A (de) |
| EP (1) | EP0360957B1 (de) |
| DE (2) | DE3833032A1 (de) |
| ES (1) | ES2047592T3 (de) |
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