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DE3833032A1 - Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete - Google Patents

Anschlussdose fuer fernsprech-apparate und/oder fernsprech-zusatzgeraete

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Publication number
DE3833032A1
DE3833032A1 DE3833032A DE3833032A DE3833032A1 DE 3833032 A1 DE3833032 A1 DE 3833032A1 DE 3833032 A DE3833032 A DE 3833032A DE 3833032 A DE3833032 A DE 3833032A DE 3833032 A1 DE3833032 A1 DE 3833032A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
junction box
box according
contact
lever
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3833032A
Other languages
English (en)
Inventor
Horst-Helmut Tenham
Peter Neumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BLUMBERGER TELEFON RELAISBAU
Quante Fernmeldetechnik GmbH
Original Assignee
BLUMBERGER TELEFON RELAISBAU
Quante Fernmeldetechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BLUMBERGER TELEFON RELAISBAU, Quante Fernmeldetechnik GmbH filed Critical BLUMBERGER TELEFON RELAISBAU
Priority to DE3833032A priority Critical patent/DE3833032A1/de
Priority to DE89103725T priority patent/DE58906555D1/de
Priority to ES89103725T priority patent/ES2047592T3/es
Priority to EP89103725A priority patent/EP0360957B1/de
Priority to AT89103725T priority patent/ATE99458T1/de
Priority to IE161989A priority patent/IE891619L/xx
Priority to US07/381,586 priority patent/US4934953A/en
Priority to DK478089A priority patent/DK478089A/da
Publication of DE3833032A1 publication Critical patent/DE3833032A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/70Coupling devices
    • H01R12/77Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
    • H01R12/79Coupling devices for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures connecting to rigid printed circuits or like structures

Landscapes

  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Connection Or Junction Boxes (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich auf eine Anschlußdose der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Sie eignet sich zur schnellen Aufputzverlegung, wo auch die zuge­ hörigen, vorzugsweise als Flachkabel gestalteten Fern­ meldeleitungen selbstklebend angebracht sind.
Die bekannte Anschlußdose dieser Art besitzt zur Kontak­ tierung geschlitzte Röhrchenkontakte, in welche die in einem Druckstück vormontierten massiven Adern des Flach­ kabels manuell eingedrückt werden. Die elektrische Ver­ bindung zwischen den Röhrchenkontakten und den Kontakt­ buchsen für die Stecker erfolgt über eine Leiterplatte. Die Handhabung dieser bekannten Anschlußdose war umständlich und zeitaufwendig. Die Druckstücke sind gesonderte Teile, die verloren gehen können. Wegen der Zweistufigkeit des Kontaktierungsvorgangs der Adern einmal im Druckstück und dann erst in den Röhrchenkontakten konnten Kontaktfehler auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine leicht zu handhabende, zuverlässige Anschlußdose zu entwickeln, die für eine präzise, schnelle Kontaktierung sorgt. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Die Erfindung geht von schwenkbaren Durchdringungskontakten aus, die in Führungskanälen des Gehäuse-Grundteils einfach eingelegte Flachkabel präzise kontaktieren, weil die Flach­ kabel in der Schwenkebene dieser Kontakte liegen. Die Ver­ schwenkbarkeit dieser Durchdringungskontakte wird durch einen Hebel präzise ausgeführt, weil dieser im Grundteil drehgelagert ist.
Durch die Maßnahme des Anspruches 2 stört die Beweglich­ keit der Durchdringungskontakte die elektrische Verbindung nicht, weil ein flexib­ ler Finger, in einfacher Verlängerung der Kontakte, die Schwenkbewegungen problemlos kompensiert. Aufbaumäßig genügt ein einarmiger Hebel nach Anspruch 3, wo die Durchdringungskontakte als Kontaktmesser in Schlitz­ aufnahmen eines dort angeformten Nockens angeordnet sind. Für eine einwandfreie Kontaktierungswirkung empfiehlt es sich, den aus Anspruch 4 ersichtlichen Messeraufbau zu verwenden. Sofern man die in Anspruch 5 erwähnte konvexe Bogenkontur an dem äußersten Kontaktzahn des Kontaktmessers vorsieht, dichtet dieser auch nach dem kontaktwirksamen Einschneiden die Schnittstelle im Flachkabel zuverlässig ab. Dabei könnte das Kontaktmesser in den Aufnahmen des Hebels durch aufspreizbare Zungen nach Anspruch 6 gehalten sein.
Die Montage solcher Hebel läßt sich sehr einfach durch die in Anspruch 7 erwähnten Maßnahmen erreichen, wobei die einstückige Ausbildung nicht nur des Lagerbocks, sondern auch der Lagerschalen verlierbare Bestandteile vermeidet. Die Lagerschalen werden dabei aus den sonst ungenutzt bleibenden Bereichen der Grundplatte mit ausgeformt, was Materialersparnis bringt. Die Bestandteile der Grundplatte sind schon herstellungsmäßig zueinander ausgerichtet und gewähren eine einfache, sinnfällige Handhabung. Die Montagelagen der Bestandteile untereinander, aber auch die wirksamen und unwirksamen Stellungen des Hebels können durch Anschläge oder Rastverschlüsse nach Anspruch 8 bestimmt sein, was die Handhabung weiter vereinfacht. Besonders vorteilhaft ist es, entsprechend Anspruch 9, durch eine an der Gehäusehaube vorgesehene Schulter die kontaktwirksame Stellung des Hebels bei fertig montiertem Gehäuse nebenher zu sichern, ohne daß dazu besondere Maßnahmen getroffen werden müssen. Die Leiterplatte läßt sich einfach durch Schnappverschlüsse im Grundteil montieren, wenn man die in Anspruch 12 erwähnten Rasthaken dazu vorsieht. Die Ausnehmungen gemäß Anspruch 13 sichern eine präzise stets gleichbleibende Lage von Selbstklebeschichten zur Montage der Anschlußdose. Zugleich kann die Haube, gemäß Anspruch 14, zur Stützung der Kontaktbuchsen beitragen und auch Rastkonturen für einen Stecker gemäß Anspruch 15 vorsehen.
Sofern man Endstücke von Flachkabeln anschließt, sollte man Stirnanschläge gemäß Anspruch 10 in der jeweiligen Kabelführung vorsehen. Werden mehrere Kabelenden kontak­ tiert, so wird man vorzugsweise jedem einen eigenen Hebel mit Durchdringungskontakten zuordnen. Es wäre aber auch die Verwendung eines Mehrfachhebels für mehrere nebenein­ anderliegende Kabel möglich. Besonders raumsparend ist es, hier die beiden Kabelenden zueinander antiparallel in die Anschlußdose einzuführen und dafür miteinander fluchtende Kabelführungen vorzusehen, die durch einen dazwischenliegenden Stirnanschlag voneinander getrennt sind. Es ist aber im Rahmen der Erfindung auch ohne weiteres möglich, durchlaufende Flachkabel gemäß Anspruch 11 problemlos mit der erfindungsgemäßen Anschlußdose zu kontaktieren. Die bereits erwähnte abklappbare Lagerschale kann nämlich den zugehörigen Hebel zu Beginn des Montage­ vorgangs aus seiner Schwenkbewegung herausführen und dadurch die Kabelführung zum Einlegen des durchlaufenden Flachkabels freigeben.
Zusätzlich, aber auch alternativ kann man schraubbetätig­ bare Anschlußklemmen bei solchen Anschlußdosen gemäß An­ spruch 16 verwenden. Diese zeichnen sich dadurch aus, daß das zu kontaktierende Flachkabel-Ende in einen Kanal einer Brücke eingeführt ist und mit dieser über eine Schraubbe­ tätigung hubbeweglich gegenüber einer Schar von ruhenden Kontaktmessern bewegt wird, die in Schlitze des Kanals eingreifen und dort in die einzelnen Adern des Flachkabels eindringen. Von besonderem Vorteil ist es dabei, die Anordnung der Führungsschlitze und der Kontaktmesser gemäß Anspruch 17 vorzusehen, zumal wenn diese als Durchdringungs­ kontakte gestaltet sind, die fester Bestandteil der Leiter­ platte von vorneherein sind. Dadurch ist die Bauhöhe dieser Elemente gering. Die Parallelführung der Brücke, aber auch die Hubbegrenzung der Brücke läßt sich sehr einfach und präzise durch am Grundteil sitzende Haken vorsehen, die in abgestufte Aussparungen der Brücke eingreifen. Solche Haken können problemlos an der Umrißkante der dazwischen­ liegenden Leiterplatte vorbeigehen, weshalb es dann günstig ist, diese Aussparungen mit den Haken, entsprechend Anspruch 18, an den beiden Stirnenden der Brücke vorzu­ sehen.
Die Schrauben werden dabei mit ihrem Kopfteil axialfest in der Brücke geführt, wobei eine einfach montierbare Ausführung die Maßnahmen nach Anspruch 19 bringt. Die Gewindeaufnahme für die Schraube läßt sich besonders einfach durch die in Anspruch 20 erwähnte Mutter bewerk­ stelligen, die in ihrer Lage im Grundteil von der Leiter­ platte gehalten wird.
Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung. Dabei stützt sich die Erfindung auf alle neuen Maßnahmen, auch wenn diese nicht ausdrücklich erwähnt sein sollten. Hervorzuheben ist dabei, daß die Maßnahmen der Ansprüche 16 bis 20 auch anstelle der Maßnahmen des Anspruches 1 für sich allein in einer Anschlußdose angewendet werden könnten, was von eigener erfinderischer Bedeutung ist.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in zwei Ausführungs­ beispielen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf den Gehäuse-Grundteil mit den darauf montierten Bestandteilen einer ersten Ausführungsform einer geöffneten Anschlußdose vor ihrer Abdeckung durch eine komplementäre Gehäuse-Haube,
Fig. 2 eine Schnittansicht durch die Dose längs der Schnittlinie II-II von Fig. 1 bei fertig mon­ tiertem Gehäuse mit Haube,
Fig. 3 eine dazu senkrechte Schnittansicht längs der Schnittlinie III-III von Fig. 1 durch die fertig montierte Anschlußdose,
Fig. 4 einen zu Fig. 2 parallelen Schnitt durch das in Fig. 1 gezeigte, aber bereits fertig montierte Gehäuse längs der dortigen Schnittlinie IV-IV,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine alternative Ausbildung einer Anschlußdose nach der Erfindung und
Fig. 6 und 7 eine Schnittansicht eines Teilstücks von Fig. 5 bzw. ein perspektivisches Detail davon.
Die Anschlußdose 10 gemäß Fig. 1 bis 4 und 10′ gemäß Fig. 5 besteht grundsätzlich aus zwei Gehäuseteilen, näm­ lich einem Grundteil 11 und einer diesen abdeckenden Haube 12.
Der Grundteil 11 hat Rechteckform mit Durchbrüchen 13 in den Eckbereichen zur bedarfsweisen Schraubbefestigung an einer Wand od. dgl. Zu ihrer üblichen Befestigung dient aber ein nicht näher gezeigtes Doppelklebeband, das in einer rückseitigen Aussparung 14 der Bodenplatte 15 lagegesichert angeordnet werden kann. Die Selbstklebe­ schicht dient zum Ankleben der fertigen Anschlußdose an der damit auszurüstenden Fläche. An der Bodenplatte sind zunächst die aus Fig. 3 ersichtlichen Rasthaken 16 ange­ formt, die eine Leiterplatte 20 übergreifen und damit an einer unter ihnen befindlichen Auflageböcken gemäß Anspruch 17 haltern. Unter der Leiterplatte 20 besitzt die Bodenplatte 15 des Grundteils 11 angeformte Kabel­ führungen 18, 18′, die zueinander antiparallel verlaufen, aber miteinander fluchtend ausgerichtet sind. Dort werden die beiden aus Fig. 2 ersichtlichen Kabel 21, 21′ einge­ führt, die folgendes besonderes Aussehen haben:
Das Aussehen des Flachkabels 21 ist am besten aus der Schnittdarstellung in Fig. 3 zu erkennen. Es besteht aus einem flachen Kunststoffband 22, das an den Längsseiten der kanalförmigen Kabelführung 18 ausgerichtet wird und dabei eine ebene Bandunterseite aufweist, die mit einem Doppelklebestreifen 23 versehen ist, der zu der bereits er­ wähnten selbstklebenden Montage des Kabels an Wänden od. dgl. dienlich ist. Auf der gegenüberliegenden Flächenseite des Bandes 22 sind in definiertem Abstand zueinander die eigentlichen Leiter 24 angeordnet, die hier vorzugsweise als Litzenleiter ausgebildet sind und von einer längs­ rippenartigen Isolation 25 umschlossen sind, die einstückig mit dem Kunststoffband 22 ist. Die beiden Schnittflächen 26, 26′ stoßen dabei gegen Stirnanschläge 19, 19′, welche die beiden vorerwähnten kanalförmigen Kabelführungen 18, 18′ gegeneinander abgrenzen. Zwischen den Stirnanschlägen 19, 19′ entsteht ein Freiraum für die Enden von flexiblen Fingern 31, 31′ hier besonders gestalteter Durchdringungs­ kontakte 30, 30′, die noch näher zu beschreiben sind. Wegen der spiegelbildlich gleichen Ausbildung der zu den beiden Flachkabelenden 21, 21′ gehörenden Bauteile genügt es, ledig­ lich die einen davon zu beschreiben, die in Fig. 2 in der rechten Hälfte und in Fig. 3 näher gezeigt sind.
An der Bodenplatte 15 des Grundteils 11 ist ein Lagerbock 27 angeformt, der, wie am besten aus Fig. 3 hervorgeht, die Kabelführung 18 mit ihrem U-Profil erzeugt. Der Lagerbock dient zur Aufnahme eines einarmigen Hebels 32, der zwischen den Seitenwänden des Lagerbocks 27 sitzt und mit angeformten Lagerzapfen 33 in dort vorgesehene Ein­ schnitte 28 eingreift. An der Grundteil-Bodenplatte 15 über Filmscharniere 29 angeformt, befinden sich Lager­ schalen 37, die in der ausgezogen in Fig. 3 gezeichneten Gebrauchslage die Lagerzapfen aufnehmen und deren Ent­ kupplungaus den Einschnitten 28 wirksam ausschließen. Diese Lagerschalen 37 sind wegen der Filmscharniere 29 od. dgl. im Sinne des aus Fig. 3 ersichtlichen Pfeils 38 klappbe­ weglich und können dabei in die strichpunktiert in Fig. 3 angedeutete Abklapplage 37′ überführt werden, in welcher der Hebel 32 mit seinen Lagerzapfen 33 ein- bzw. ausge­ führt werden kann aus den Einschnitten 28 des Lagerbocks 27.
Der Hebel 32 umfaßt einen angeformten Nocken 34, der Schlitzaufnahmen 35 für die einzelnen Messer 36 der Durch­ dringungskontakte 30 besitzt, was besonders gut aus Fig. 3 zu erkennen ist. Die Kontaktmesser 36 ragen auf der Unter­ seite der Nocken 34 gegen die jeweilige Kabelführung 18 hin heraus und umfassen, wie aus Fig. 2 hervorgeht, dort schneidwirksame Kontaktzähne 39, die gegenüber einer mitt­ leren Messerebene etwas seitlich zueinander versetzt sind, aber doch letztlich so, daß sie in der Gebrauchslage des Hebels 32 gemäß Fig. 3 jeweils mit dem zugehörigen Litzenleiter 24 des Kabels ausgerichtet sind. Die Zähne 39 haben ein Bogenprofil, wobei insbesondere die dem Handhabungs­ ende 40 des Hebels 32 zugekehrte Messerkontur eine Bogenform 93 aufweist, die in der ausgezogen in Fig. 2 angedeuteten, kontaktwirksamen Schließlage die Schnittstelle im Flach­ kabel wieder selbst verschließt. Die Kontaktzähne 39 fahren dabei zwischen die einzelnen Filamente des Litzenleiters und sorgen so für eine einwandfreie Kontaktierung. Diese kontaktwirksame Schließlage des Hebels 32 ist durchkomplemen­ täre Rasthälften eines Verschlusses 41 gesichert, die zwischen den Seitenflächen des Hebels 32 einerseits und den Innenflächen des Lagerbocks 27 andererseits vorgesehen sind. Wie schon erwähnt wurde, sind die einzelnen Kontaktmesser 36 dieser Durchdringungskontakte 30 jeweils einstückig mit sie verlängernden flexiblen Fingern 31 versehen, die in den vorbestimmten Anschlußstellen der Leiterplatte 20 sitzen und dabei Längenunterschiede beim Verschwenken der Hebel 32 nachgiebig ausgleichen ohne Beeinträchtigung ihres Anschlusses an der Leiterplatte 20.
Diese Schließstellung 32 des Hebels ist zusätzlich noch durch die Haube 12 gemäß Fig. 2 gesichert. Diese besitzt im Haubeninneren nach unten weisende Ansätze 43, die Schultern 44 erzeugen, welche das Handhabungsende 40 übergreifen. Die Kontaktierung der Durchdringungskontakte 30 ist somit durch die montierte Haube 12 nebenher miterfüllt. Die Mon­ tage der Haube erfolgt dabei durch eine nicht näher gezeigte, vorzugsweise zentrale Schraubverbindung, wobei die Schraube in eine aus der Anschlußdose 10′ von Fig. 5 beispielsweise ersichtliche Gewindeaufnahme 45 des Grundteils 11′ eingreift. Der Hebel wird, im Sinne des eingezeichneten Schwenkbewegungs- Pfeils 42 alternativ in die strichpunktiert in Fig. 2 ange­ deutete Offenstellung 32′ überführt, in welcher, wie ersicht­ lich, die Kontaktzähne in die unwirksame Position 39′ über­ führt werden. Diese hochgeschwenkte Offenstellung 32′ ist durch Anschläge 46 begrenzt, die einerseits am Lagerbock 27 und andererseits als Vorsprünge am Hebel 32 vorgesehen sind.
Die an den diversen flexiblen Fingern 31, 31′ von den Kabel- Leitungen 24 kommenden elektrischen Spannungen werden über nicht näher gezeigte, an sich bekannte Leiterzüge auf der Leiterplatte 20 in der benötigten Weise den einzelnen Kontaktstellen 51 einer hier mehrfach vorgesehenen Kontakt­ buchse 50 zugeführt. Diese dienen im vorliegenden Fall zur Aufnahme von drei Steckern der spezifischen ihnen zuge­ ordneten Fernsprech-Apparate oder Fernsprech-Zusatzgeräte. Diese Kontaktbuchsen 50 sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, unmittelbar an der Leiterplatte 20 befestigt. Die aufgesetzte Haube 12 besitzt im Inneren angeformte Stützelemente 47, welche den oberen Bereich der Kontaktbuchsen 50 positionieren und lagegerecht zu einem dort vorgesehenen, steckergerecht profilierten Durchbruch 48 in der Haubenoberwand (49) haltern.
Die Kontaktmesser 36 bestehen hier aus doppellagig ge­ falteten Blechzuschnitten mit einer gegenüber der eigent­ lichen Klinge verbreiterten Rippe an der oberen Faltkante, was am besten aus Fig. 3 zu ersehen ist. Die beiden Falt­ schenkel besitzen zueinander auch längsgestaffelte Zähne 39, die folglich einander profilmäßig überdecken können, was aus Fig. 2 hervorgeht. Diese Rippen haltern die einzelnen Messer 36 in den Schlitzaufnahmen 35, die dabei zu der dem Lagerzapfen 33 zugekehrten Seite des Nockens 34 offen sind und ein entsprechendes Aufnahmeprofil aufweisen. Alternativ wäre es auch möglich, in ebenen Kontaktmessern seitlich ausgespreizte Zungen vorzusehen, die in entsprechenden ab­ gestuften Aufnahmen in Nocken 34 nach ihrer Einführung an entsprechenden Schultern sich abstützen und daher für eine feste Messerposition sorgen. Die Anzahl der Kontaktbuchsen 50 auf der Leiterplatte 20 kann gegenüber dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch anders gewählt sein. Ferner kann die Anzahl der zu kontaktierenden Leitungen und damit die Anzahl der Durchdringungskontakte abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel 10 ausgebildet sein, wozu Fig. 5 eine Alternative zeigt.
Die in Fig. 5 gezeigte Anschlußdose 10′ besitzt einen hier in Explosionsdarstellung perspektivisch erkennbaren Hebel 52 der an sich bereits beschriebenen Art, weshalb bezüglich der Details auf die bisherigen Erläuterungen des ersten Aus­ führungsbeispiels verwiesen werden kann. Es genügt, ledig­ lich auf die Unterschiede einzugehen , die insbesondere in Fig. 6 und 7 näher gezeigt sind.
Der dortige Hebel 52 mit den ebenfalls damit verschwenkbaren Durchdringungskontakten 53, die messerweise durch gesonderte Litzenverbindungen 54 besonders flexibel verlängert sind, besitzt an seinem Lagerzapfen 33 eine endseitige Verbreiterung in Form eines kreuzförmigen Knebels 55, der in unterschied­ liche Aufnahmen 56 zueinander abweichend gestalteter Lager­ schalen 57, 57′ eingekuppelt ist.Die Lagerschalen 57, 57′ sind über ein Filmscharnier 29 od. dgl. unverlierbar mit dem zugehörigen Gehäuse-Grundteil 11′ verbunden, der hier einen durchgehenden Kabeleinführ-Kanal 58 aufweist, worin ein unzertrenntes, aus Fig. 6 ersicht­ liches Flachkabel eingelegt werden kann. Der Kanal 58 ist beidseitig durch Seitenwände 59 eines Lagerbocks begrenzt, die vertikale Einschnitte 28 zur Aufnahme der beiden Lager­ zapfen 33 des Hebels 52 aufweisen. Diese ragen mit ihren kreuzförmigen Zapfen-Knebeln 55 beidseitig heraus und werden dort von den beiden Lagerschalen 57, 57′ im Gebrauchsfall gemäß Fig. 6 aufgenommen. Dazu besitzen die Lagerschalen 57, 57′ zueinander unterschiedlich gestaltete Aufnahmen 56, 56′, wie auch die äußere Lagerschale 57 mit einer verlängerten Handhabe 60 ausgerüstet ist.
Im Lieferzustand der Anschlußdose 10′ sitzt die aus Fig. 5 ersichtliche Leiterplatte 20′, die außer den Leiterbahnen auch hier eine Schar von Kontaktbuchsen 50′ trägt, in dem Grundteil 11′ und sichert dadurch die an sich in Richtung des Klappbewegungspfeils 62′ verschwenkbare Lagerschale 57′ in ihrer endgültigen vertikalen Position. Die beiden Zapfen­ knebel 55 sind mit den Aufnahmen 56, 56′ beider Lagerschalen 57, 57′ verrastet. Verschlußhälften 61, gemäß Fig. 5, sichern auch die Anklapplage der äußeren Lagerschale 57. Eine zusätz­ liche Sicherung kann durch die bei 45 festgeschraubte Haube 12′ geschehen.
Bei der Hausmontage wird zunächst die Haube 12′ abgeschraubt und die äußere Lagerschale 57 im Sinne des Klappbewegungs- Pfeils 62 in die aus Fig. 5 ersichtliche Ausklapplage bewegt und dabei der Zapfenknebel 55 aus der Aufnahme 56 entkup­ pelt. Die andere Lagerschale 57′ bleibt in Hochklappstellung mit eingekuppeltem Zapfenknebel 55. Dadurch kann der Hebel 52 um den angedeuteten Drehpunkt 89 der Aufnahme 56′ seinerseits im Sinne des Pfeils 90 seitlich weggekippt werden in die strichpunktiert in Fig. 6 angedeutete Hochkipplage 52′, in welcher der Kabeleinführ-Kanal 58 freigelegt ist zum Einführen des durchgehenden Flachbandkabels 88. Wie aus Fig. 7 ersicht­ lich, ist der dauerhaft eingekuppelte Zapfenknebel 55 nach Art einer Einrenkverbindung mit der Aufnahme 56′ in Eingriff. Der Zapfenknebel 55 läßt sich nur durch Vertikallage seiner Kreuzarme bei abgeklappter 62′ Lagerschale 57′ einführen, die in der dann bestehen bleibenden Hochklapplage stets die Außenfläche der benachbarten Lagerbock-Seitenwand 59 hinter­ greifen. Die Aufnahme 56′ hat dann auch einen Schlitz 91 für die Kippbewegung des Kreuzbalkenendes 92 vom Zapfen­ knebel 55.
Im Ausführungsbeispiel von Fig. 1 bis 4 sind außer den schwenkbaren Durchdringungskontakten 30 auch noch schraub­ betätigbare Anschlußklemmen 70 vorgesehen, deren Aussehen insbesondere aus Fig. 4 zu entnehmen ist. Auf der Leiter­ platte 20 sitzt eine Schar von Kontaktmessern 71, die in Parallelebenen zueinander angeordnet sind und aus gefalteten Blechzuschnitten bestehen, die an ihren nach oben weisenden Schneidkanten wieder Kontaktzähne 72 gemäß Fig. 3 aufweisen, die gegeneinander etwas seitlich versetzt sind, zumal sie wechselständig an je einem der beiden Faltschenkel des Blech­ zuschnitts sitzen. Diese Kontaktzähne 72 greifen in Führungs­ schlitze 73 einer hubbeweglichen Brücke 64 ein, die in eine oder mehrere Kanäle 65 einmünden, die jeweils zum Einführen eines oder mehrerer Flachkabel-Enden 66 dienen. Diese Kanäle 65 legen die Position der Flach­ kabel 66 exakt fest, wodurch die einzelnen, auch hier vorgesehenen Litzenleiter 24 genau ausgerichtet mit den Führungsschlitzen 73 sind.
Die Brücke 64 besitzt an ihren beiden Stirnenden 67 abge­ stufte Aussparungen 68, in welche je ein Hakenkopf 74 ein­ greift und dabei an einer Stufenfläche 69 anschlagwirksam wird. Der Hakenkopf 74 gehört zu emporragenden Hakenteilen 75, die, ausweislich der Fig. 4, einstückig mit der Bodenplatte 15 des Grundteils 11 ausgebildet sind und dabei die Umriß­ kante 76 der Leiterplatte 20 an dieser Stelle frei passieren.
In der Brücke 64 sind jedem der Haken 74 eine Schraube 80 zugeordnet, die mit ihrem Schraubenkopf 81 stets dort bündig in einer am besten aus Fig. 1 erkennbaren Absenkung 77 der Brücke 64 liegt. Es liegt eine drehbare aber axialfeste Verbindung der Schraube 80 mit der Brücke 64 dadurch vor, daß die Schraube einen hinterschnittenen Hals 82 besitzt, in welchen Innenvorsprünge 78, z.B. in Form eines umlaufenden Innenbundes, eingreifen, die sich in einer Durchgangs­ bohrung 79 in der Brücke 64 für den Schraubenschaft 83 befinden. Der Schraubenschaft 83 durchgreift ferner eine Bohrung 84 in der Leiterplatte 20. Unter der Leiterplatte 20, in Ausrichtung mit diesen Bohrungen 84 befindet sich je­ weils eine Mutter 85, die unverdrehbar in einer kantig ausgebildeten Aussparung 86 der bereits beschriebenen Auflageböcke 17 angeordnet ist, die zur unterseitigen Abstützung der Leiterplatte 20 dienen. Die Leiterplatte 20 überdeckt somit die Muttern 85 und sichert diese aufgrund ihrer oben beschriebenen Rasthaken 16 in ihren Aussparungen 86.
Im Ausgangszustand, wenn die Schrauben 80 mit ihren Gewinde­ schäften 83 ganz ausgeschraubt sind, können diese nicht verloren gehen aufgrund der geschilderten Eingriffsbe­ ziehung zwischen den Schafthälsen 82 und den Innenvor­ sprüngen 78 in der Brücke 64. Auch die Brücke 64 kann nicht abfallen, weil die genannte Eingriffsbeziehung zwischen den Hakenköpfen 74 und den abgestuften Aussparungen 68 besteht. Die Anschlagwirkung der Hakenköpfe 74 an den erwähnten Stufenflächen 69 verhindert ein weiteres Anheben und damit Verlorengehen der Brücke 64. Dementsprechend ist auch die Länge der Schraubenschäfte 83 bemessen, so daß diese aus den Gewindeaufnahmen in den Muttern 85 außer Eingriff liegen, wenn diese Anschlagwirkung bei 69, 64 vorliegt.
Die Kontaktierung der Leiter in den beiden Flachkabeln 66 kommt nun dadurch zustande, daß über ein Drehwerkzeug, wie einen Schraubendreher, die Gewindeschäfte 83 in die Muttern eingeschraubt werden. Jetzt wirken die Hakenköpfe 74 zusammen mit den vertikal zur Leiterplatte 20 ge­ stalteten Brücken-Aussparungen 68 als Parallelführungen. Die Brücke 64 wird beim Eindrehen der Schrauben 80 im Sinne des aus Fig. 4 ersichtlichen Pfeils 87 parallel zu sich selbst hubbewegt. Sie bewegt sich auf die in der Leiterplatte 20 festsitzenden Kontaktmesser 71, die dabei in den Führungsschlitzen 73 der Brücke 64 exakt gegen die Litzenleiter geführt werden, bis schließlich im weiteren Vollzug der Schraubeneindrehung eine einwandfreie Kontaktierung über die beschriebenen Kontaktzähne 72 stattfindet. Die Eindringtiefe der Kontaktmesser ist dadurch bestimmt, daß die Brücke 64 mit ihrer Unterseite 88 gegen die Leiter­ platte 20 anschlägt und damit ein weiteres Eindrehen der Schrauben 80 ausschließt. Umgekehrt, durch Herausdrehen der Schrauben 80, hebt sich die Brücke 64 wieder entgegen dem Hubbewegungspfeil 87 wieder an und löst die Kontaktmesser aus ihrer Kontaktierung mit den einzelnen Litzenleitern der Kabel 66. Damit ist auch die Demontage der Flachkabel 66 aus der Anschlußdose 10 ebenso leicht vollziehbar.
Bezugszeichenliste
10 Anschlußdose, Fig. 1 bis 4
10′ Anschlußdose, Fig. 5
11 Grundteil, Fig. 1
11′ Grundteil, Fig. 5
12, 12′ Haube
13 Durchbruch in 15
14 rückseitige Aussparung in 15
15 Bodenplatte
16 Rasthaken für 20
17 Auflaufbock für 20
18, 18′ Kabelführung
19, 19′ Stirnanschläge für 21, 21′
20, 20′ Leiterplatte
21, 21′ Flachkabel-Ende
22 Kunststoffband von 20
23 Doppelklebestreifen von 21, 21′
24 Litzenleiter von 21, 21′
25 Isolationsrippe von 21, 21′
26, 26′ Schnittende von 21, 21′
27 Lagerbock
28 Einschnitt von 27
29 Filmscharnier
30, 30′ schwenkbare Durchdringungskontakte
31, 31′ flexible Finger von 36
32 einarmiger Hebel (Schließstellung)
32′ einarmiger Hebel (Offenstellung)
33 Lagerzapfen von 32
34 Nocken von 32
35 Schlitzaufnahme in 34
36 Kontaktmesser von 30
37 Lagerschale (Anklapplage)
37′ Lagerschale (Abklapplage)
38 Klappbewegungs-Pfeil zwischen 37, 37′
39 Kontaktzahn (wirksame Position)
39′ Kontaktzahn (unwirksame Position)
40 Handhabungsende von 32
41 Rastverschluß
42 Schwenkbewegungs-Pfeil von 32
43 Ansatz
44 Schulter
45 Gewindeaufnahme in 11′
46 Anschlag
47 Stützelement für 50
48 Durchbruch
49 Haubenoberwand
50, 50′ Kontaktbuchse
51 Kontaktstelle in 50
52, 52′ Hebel, Fig. 5
53 Durchdringungskontakte von 52
54 Litzenverbindung von 52
55 kreuzförmiger Zapfenknebel, Fig. 5
56, 56′ Aufnahme von 57
57, 57′ Lagerschale, Fig. 5
58 durchgehender Kabeleinführ-Kanal
59 Lagerbock-Seitenwand
60 Handhabe
61 Verschluß zwischen 59, 57
62, 62′ Abklappbewegungs-Pfeil
63 Auflaufschräge in 58
64 Brücke, Fig. 4
65 Kanal in 64
66 Flachkabel-Ende in 65
67 Stirnende von 64
68 abgestufte Aussparung bei 67
69 Stufenfläche von 68
70 schraubbetätigbare Anschlußklemme
71 Kontaktmesser
72 Kontaktzahn von 71
73 Führungsschlitz in 64
74 Hakenkopf
75 Haken
76 Umrißkante von 20
77 Absenkung von 64
78 Innenvorsprung in 79
79 Durchgangsbohrung in 64
80 Schraube
81 Schraubenkopf
82 hinterschnittener Hals
83 Gewindeschaft von 80
84 Bohrung in 20
85 Mutter
86 Aussparung für 85
87 Hubbewegungs-Pfeil von 64
88 Flachkabel, Fig. 5, Flachbandkabel
89 Drehpunkt
90 Wegschwenk-Pfeil
91 Schlitz
92 Kreuzbalkenende
93 Bogenkontur von 39, Fig. 2

Claims (20)

1. Anschlußdose für Fernsprech-Apparate und/oder Zusatz­ geräte, wie Rufnummerngeber, Lauthörgeräte, Anrufbe­ antworter, Fernkopierer od. dgl., mit einem zweiteiligen Gehäuse,
bestehend aus einem vorzugsweise selbstklebend an einer Wand od. dgl. befestigbaren Gehäuse-Grundteil (11) mit einer Leiterplatte (20),
die einerseits Anschlußklemmen zur abisolierfreien Kontaktierung der einzelnen Leiter von insbesondere als selbstklebend befestigbare Flachkabel (21, 21′) ausgebildete Fernmeldeleitungen trägt,
und die andererseits Kontaktbuchsen (50) zum Ein­ führen der Stecker der anzuschließenden Apparate bzw. Zusatzgeräte haltert
und aus einer das Grundteil (11) mit den darauf befindlichen Bestandteilen abdeckenden Gehäuse-Haube (12) mit wenigstens einem Durchbruch (48) für den Stecker, dadurch gekennzeichnet,
daß am Grundteil (11) wenigstens ein Hebel (32) mit schwenkbaren Durchdringungskontakten (30) drehgelagert ist
und das Flachkabel (21, 21′) in einer parallel zur Schwenkachse des Hebels (32) angeordneten Kabelführung (18, 18′) im Grundteil (11) eingelegt ist.
2. Anschlußdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchdringungskontakte (30, 30′) über einen flexiblen, insbesondere einstückigen, elektrisch leitenden Finger (31, 31′) mit der Leiterplatte (20) verbunden sind.
3. Anschlußdose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Hebel (32) einarmig ausgebildet ist und einen zur Kabelführung hin gerichteten, angeformten Nocken (34) mit Schlitzaufnahmen (35) für die einzelnen Kontaktmesser (36) eines Satzes von Durchdringungskontakten (30) auf­ weist.
4. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktmesser (36) mit mehreren, vorzugsweise drei zur Messerebene gegeneinander versetzten Kontaktzähnen (39) versehen ist, die gemeinsam zugeordnet sind einem insbesondere als Litzenleiter (24) ausgebildeten Leiter des Flachkabels (21).
5. Anschlußdose nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktzähne (39) eine konvexe Bogenkontur insbe­ sondere an ihrer dem Handhabungsende des einarmigen Hebels zugekehrten Schneidkante (93) aufweisen.
6. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktmesser (36) zu ihrer Halterung in den Aufnahmen des Hebels (32) mit federnd aufspreizbaren Zungen versehen sind.
7. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (32) ange­ formte Lagerzapfen (33) aufweist,
die Lagerzapfen (33) einerseits in einen die Kabelführung (18) beidlängsseits begrenzenden, mit der Grundplatte festen Lagerbock (27) eingeführt sind
und andererseits in beidseitig des Lagerbocks (27) an­ klappbare (38) Lagerschalen (37) eingreifen,
die zwar einstückig mit der Grundplatte (11) ausgebildet, aber über ein Filmscharnier (29) od. dgl. dazu klapp­ beweglich sind.
8. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zusammenwirkende, komplementäre Hälften eines Anschlags (46) und/oder eines Rastverschlusses (41; 61) ,
die sich am Lagerbock (27; 59), an der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw. am Hebel (32; 52) befinden,
die An- und Abklapplage der Lagerschale (27; 57, 57′) bzw.
die kontaktunwirksame Offenstellung und/oder die kontaktwirksame Schließstellung des Hebels (32; 52) bestimmen.
9. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die kontaktwirksame Schließstellung des Hebels (32) durch eine an der mon­ tierten Gehäuse-Haube (12) befindliche, den Hebel (32) übergreifende Schulter (44) gesichert ist.
10. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelführung (18, 18′) einen Stirnanschlag (19, 19′) zur Begrenzung der Einführtiefe des Flachkabels (21, 21′) aufweist.
11. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einlegen eines unzertrennten, durchlaufenden Flachkabels (88) die eine Lagerschale (57) vom einen Lagerzapfen (33, 55) des Hebels (32) durch Wegklappen (62) entkuppelbar ist, während die andere Lagerschale (57) mit einem profilierten Kopf (55) des anderen Lagerzapfens (33) gekuppelt bleibt und ein seitliches Wegkippen (90) des Hebels (52) quer zu einer den Grundteil (11) ganz durchsetzenden Kabel­ führung (58) zuläßt, (vergl. Fig. 5-7).
12. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil federnde Rasthaken (16) aufweist, welche die Leiterplatte in ihrer Montagelage haltern.
13. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundteil (11) eine rückseitige Aussparung (14) zur lagegenauen Posi­ tionierung eines Doppelklebebandes aufweist.
14. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (12) mit den oberen Bereich der Kontaktbuchse (50) halternden Stützelementen (47) ausgerüstet ist.
15. Anschlußdose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (12) im Bereich des Durchlasses (48) für den Stecker eine Rastkontur aufweist.
16. Anschlußdose insbesondere nach Anspruch 1 mit einer schraubbetätigbaren Anschlußklemme, gekenn­ zeichnet
durch eine mittels Schraubbetätigung (80) gegen eine Schar von ruhenden Kontaktmessern (71) hubbewegliche, parallel geführte Brücke (64),
die einen quer zu ihrer Hubbewegung verlaufenden Kanal (65) zur Aufnahme des Flachkabel-Endes (66) besitzt,
und die in den Kanal (65) mündende, in Richtung ihrer Hubbewegung (87) verlaufende Führungsschlitze (73) für die Schneidenden (72) der Kontaktmesser (71) aufweist.
17. Anschlußdose nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze (71) in der Brücke (64) in zueinander paralleler Anordnung in Verlaufsrichtung des Flachkabels (66) im Kanal (65) orientiert sind,
und daß die als Druchdringungskontakte gestalteten Kontaktmesser (71) unmittelbar auf der Leiterplatte (20) sitzen sowie mehrere, vorzugsweise drei zur Messerebene gegeneinander versetzte Kontaktzähne (72) aufweisen,
die messerweise zugeordnet sind einem insbesondere als Litzenleiter ausgebildeten Leiter des Flach­ kabels (66),
und daß am Gehäuse-Grundteil (11) sitzende, emporragende Haken (75) in eine abgestufte Aussparung (68) der Brücke (64) führungswirksam eingreifen und die Hubbewegung (87) begrenzen (74; 69),
und daß wenigstens eine Schraube (80) mit ihrem Kopf­ ende (81) zwar axialfest (78, 82), aber frei drehbar in der Brücke (64) sitzt, aber mit ihrem Schaft (83) aus der Brücke (64) herausragt, eine Bohrung (84) in der Leiterplatte (20) durchsetzt und in einer im Gehäuse-Grundteil (11) ruhenden Gewindeaufnahme (85) verschraubbar ist.
18. Anschlußdose nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Haken (74, 75) dienenden, abge­ stuften Aussparungen (68) an den beiden Stirnenden (67) der Brücke (64) angeordnet sind, und die Aussparungen (68) zusammen mit den Haken (74, 75) für eine seitliche Lagesicherung der Brücke (64) sorgen.
19. Anschlußdose nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die axialfeste Verbindung der Schraube (80) an der Brücke (64) aus einem hinter­ schnittenen Schaft-Hals (82) sowie in der Bohrung der Brücke (64) befindlichen, darin eingreifenden Innen-Vorsprüngen (78) besteht.
20. Anschlußdose nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindeauf­ nahme aus einer in einer Aussparung (86) des Gehäuse- Grundteils (11) ruhenden Mutter (85) besteht, die von der montierten Leiterplatte (20) überdeckt ist.
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