DE3820044A1 - Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinander - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinanderInfo
- Publication number
- DE3820044A1 DE3820044A1 DE19883820044 DE3820044A DE3820044A1 DE 3820044 A1 DE3820044 A1 DE 3820044A1 DE 19883820044 DE19883820044 DE 19883820044 DE 3820044 A DE3820044 A DE 3820044A DE 3820044 A1 DE3820044 A1 DE 3820044A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sand
- drum
- housing
- stone
- gravel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 13
- 239000007787 solid Substances 0.000 title claims description 5
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims abstract description 74
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims abstract description 62
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims abstract description 38
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims abstract description 15
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims abstract description 6
- 238000012216 screening Methods 0.000 claims description 9
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 7
- 238000010408 sweeping Methods 0.000 claims description 4
- 239000011343 solid material Substances 0.000 claims 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 241000219310 Beta vulgaris subsp. vulgaris Species 0.000 abstract description 7
- 235000021536 Sugar beet Nutrition 0.000 abstract description 7
- 238000012545 processing Methods 0.000 abstract description 3
- 235000002595 Solanum tuberosum Nutrition 0.000 abstract 1
- 244000061456 Solanum tuberosum Species 0.000 abstract 1
- 244000037666 field crops Species 0.000 abstract 1
- 235000012015 potatoes Nutrition 0.000 abstract 1
- 241000273930 Brevoortia tyrannus Species 0.000 description 5
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 4
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 3
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 description 2
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 2
- 241000272814 Anser sp. Species 0.000 description 1
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000007796 conventional method Methods 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 235000008216 herbs Nutrition 0.000 description 1
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 1
- 235000021190 leftovers Nutrition 0.000 description 1
- 238000007790 scraping Methods 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/48—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
- B03B5/56—Drum classifiers
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23N—MACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
- A23N12/00—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts
- A23N12/02—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching
- A23N12/023—Machines for cleaning, blanching, drying or roasting fruits or vegetables, e.g. coffee, cocoa, nuts for washing or blanching for washing potatoes, apples or similarly shaped vegetables or fruit
- A23N12/026—Stone-gatherers or cleaning devices for the washing machines
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von
vorzugsweise in einem Schwemmstrom geführten unter
schiedlichen Feststoffen voneinander gemäß dem Oberbe
griff des Anspruchs 1. Des weiteren betrifft die Er
findung eine Vorrichtung zum Trennen unterschiedlicher
Feststoffe voneinander gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 5.
Das gattungsgemäße Verfahren und eine entsprechende
Vorrichtung können zur Verarbeitung von Feldfrüchten
jeglicher Art Verwendung finden. Insbesondere bezieht
sich die Erfindung auf den Einsatz in einer Zucker
fabrik. Auf dem Betriebsgelände einer solchen Zucker
rübenfabrik werden üblicherweise die geernteten Zucker
rüben nach ihrer Anlieferung in einem wasserführenden
Schwemmstrom durch ein System von Kanälen gefördert.
Die angelieferten Zuckerrüben gelangen mit allen Fremd
körpern, also mit Rübenblättern, Unkraut, Sand, Steinen
etc. in den Schwemmstrom. Aus diesem müssen die zur
Zuckergewinnung ungeeigneten Bestandteile und Fremd
körper ausgesondert werden, bevor die Zuckerrüben ihre
eigentliche Weiterverarbeitung zur Zuckergewinnung
erfahren. Diese Aussonderung von ungewünschten Bestand
teilen und Fremdkörpern aus dem Schwemmstrom geschieht
während des Transports der Zuckerrüben im Schwemmstrom.
Dazu werden nach dem eingangs genannten Verfahren und
unter Zuhilfenahme einer entsprechenden Vorrichtung zu
nächst anorganische Fremdkörper, insbesondere Steine,
Sand und dgl. aus dem Schwemmstrom ausgesondert.
Eine Vorrichtung der gattungsbildenden Art ist bereits
bekannt aus der DE-PS 33 41 931. Bei dieser werden zu
mindest Steine und Sand durch den Steinefänger gemein
sam aus dem Schwemmstrom ausgesondert. Es hat sich aber
gezeigt, daß die Deponierung des ausgesonderten Steine-/
Sand-Gemisches unvorteilhaft ist, da ein solches Ge
misch nicht mehr hydraulisch weiterförderbar ist und
darüber hinaus sich kaum sinnvoll anderweitig weiter
verwenden läßt.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zu
grunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß zu
mindest Steine und Sand getrennt anfallen.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist das erfindungsgemäße
Verfahren die Merkmale des Anspruchs 1 auf. Durch
dieses Verfahren wird, anders als beim Stand der Technik
gemäß der DE-PS 33 41 931, wo der durch die Öffnungen
radial aus der Siebtrommel zusammen mit Schwemmwasser
austretende Sand etc. in den Steinefangring bzw. diesem
vorgeordneten Wasserschöpftaschen zurückgefördert wird,
der aus der Siebtrommel austretende Sand od. dgl.
direkt, also unabhängig von den im Steinefänger an
fallenden Steinen, ausgesondert und somit entgegen dem
beim Stand der Technik üblichen Verfahren nicht wieder
zum Steinefangring zurücktransportiert. Sand und evtl.
Kies, der verglichen zum Sand nur eine un
wesentliche größere Körnung aufweist, werden somit von
den (größeren) Steinen bereits dort getrennt, wo sie
sowieso anfallen. Dadurch wird auch verhindert, daß
sich unterhalb der Siebtrommel im Gehäuse allmählich
sammelnder Sand zu Beeinträchtigungen führen kann.
Weiterhin wird vorgeschlagen, den an der Außenseite der
Siebtrommel anfallenden Sand od. dgl. längs der Innen
seite des Gehäuses zu einem äußeren Rand desselben
durch entsprechende Transportorgane abzuführen. Der von
(größeren) Steinen zu trennende Sand fällt dadurch
außerhalb der Vorrichtung an, von wo aus er in beliebiger
Weise abgefördert werden kann.
Schließlich wird verfahrensmäßig noch vorgeschlagen,
das aus der Siebtrommel austretende Schwemmwasser/Sand-
Gemisch am Außenumfang der Siebtrommel derart umzu
leiten, daß eine vorzugsweise über die gesamte Länge
der Siebtrommel verlaufende Absinkstrecke entsteht.
Längs dieser Absinkstrecke kann der abzusondernde Sand
im Schwemmwasser absinken zu einem unteren Bodenbereich
des Gehäuses, von wo aus der abgesunkene Sand leicht
gesondert direkt oder nach einer Weiterförderung abge
zogen werden kann.
Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten
Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 5 auf. Demnach
ist im Gehäuse mindestens eine Austrittsöffnung ange
ordnet, durch die der sich unten im Gehäuse ansammeln
de Sand mit gegebenenfalls kleinen Steinchen aus der
Vorrichtung austragbar ist. Durch diese Ausbildung der
Vorrichtung ist es aufgrund der Erfindung in verblüffend
einfacher Weise möglich, Sand und Steine getrennt aus
der Vorrichtung herauszubekommen, indem der Sand kurzer
hand dort aus dem Gehäuse entfernt wird, wo er anfällt.
Deswegen ist bevorzugt die Öffnung an der tiefsten,
unteren Stelle des Gehäuse zugeordnet.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die
Vorrichtung vorzugsweise mehrere in Längsrichtung der
den Steinefangring und die Siebtrommel bildenden Trommel
verlaufende Transportorgane auf. Diese dienen dazu, den
sich unten im Gehäuse ansammelnden Sand zu einer am
seitlichen oberen Rand des Gehäuses angeordneten Öffnung
zu transportieren und aus dieser auszuwerfen. Der so
aus der Vorrichtung herausgeförderte Sand kann in be
liebiger Weise abtransportiert werden, und zwar gege
benenfalls unter Ausnutzung der beim Hochfördern des
Sandes entstandenen Höhenpotentials.
Zweckmäßigerweise sind die Transportorgane als gleich
mäßig auf den Umfang der Trommel verteilte Kratzer
bleche ausgebildet. Diese entsprechen in ihrer Länge
etwa der Länge des Gehäuses und sind durch die sich
drehende Trommel am feststehenden, schalenförmigen
Gehäuse entlangbewegbar. Die derart ausgebildeten
Transportorgane sind leicht herstellbar und bewirken
eine zuverlässige Aufwärtsförderung des abgesetzten
Sandes im Gehäuse ohne separate, verschleißende An
triebsorgane.
Weiterhin wird vorgeschlagen, zumindest den Kratzer
blechen einen Abstreifer zuzuordnen. Dieser verfügt
vorzugsweise über einen ortsfest am Gehäuse angebrachten,
federelastisch schwenkbaren Tragarm, der an seinem
freien Ende eine bewegbare Abstreiferkante aufweist,
die durch den Tragarm elastisch an sich hieran vorbei
bewegbare Kratzerbleche anpreßbar ist. Dadurch wird
sichergestellt, daß der Sand nahezu vollständig ausge
worfen wird, insbesondere keine am Kratzerblech anhaftenden Sand
reste mitgenommen werden und erneut in den Schwemm
strom eintauchen können, um diesen mit bereits ausge
schiedenem Sand wieder anzureichern.
Schließlich wird vorgeschlagen, insbesondere der Sieb
trommel ein Wasserleitorgan zuzuordnen, das als Schikane
für das aus den Öffnungen der Siebtrommel radial nach
außen austretende Schwemmwasser mit darin schwebenden
Sandkörpern dient, indem das Schwemmwasser/Sand-Gemisch
durch das Wasserleitorgan zunächst in Schwemmstromfluß
richtung in den austrittsseitigen Endbereich der Sieb
trommel umgeleitet und von diesen gegen die Schwemm
stromflußrichtung zurück zum Steinefänger bzw. denselben
vorgeordneten Schöpftaschen geleitet wird. Hierdurch
wird das Schwemmstromwasser/Sand-Gemisch am äußeren
Umfang der Siebtrommel über annähernd die gesamte Länge
derselben zurückgefördert, wodurch eine ausreichend
lange Strömungsstrecke zum Absetzen der im Schwemmstrom
wasser noch schwebenden Sandkörner geschaffen wird.
Diese können sich also aufgrund des Einflusses des
Wasserleitorgans annähernd vollständig im unteren Be
reich des Gehäuses sammeln zur zuverlässigen Abscheidung
des Sandes vom Schwemmstromwasser.
Zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Vorrichtung und ein Verfahren zum Trennen unterschied
licher Feststoffe voneinander werden nachfolgend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch ein
erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt II-II durch die Vorrichtung
gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in der
Fig. 2, und
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
in einer Ansicht gemäß der Fig. 1.
Bei der in den Figuren dargestellten Vorrichtung handelt
es sich um eine in einem nicht dargestellten Schwemm
stromkanal einer Zuckerfabrik eingebaute Vorrichtung.
In diesem Kanal läuft ein Schwemmstrom aus einem Gemisch
von Wasser, Rüben, Steinen, Sand, Kraut und sonstigen
Faserbestandteilen. Eine solche Vorrichtung wird üblicher
weise als Trommelsteinefänger 10 bezeichnet.
Der Trommelsteinefänger 10 beider Ausführungsbeispiele
besteht aus einer Trommel 11, die sich mit ihrer Längs
mittelachse 12 längs einer durch einen Pfeil 13 ange
deuteten Strömungsrichtung des Schwemmstroms erstreckt.
Die Trommel 11 ist in einem feststehenden Gehäuse 14
durch eine auf der Längsmittelachse 12 liegende Welle
15 drehbar gelagert. Das Gehäuse 14 ist als oben offener,
liegender Halbzylinder ausgebildet. Die Abmessungen dieses
somit schalenförmigen Gehäuses 14 sind derart gewählt, daß etwas
mehr als die Hälfte der Trommel 11 oben aus dem Gehäuse
14 herausragt. Dazu ist die Trommel 11 durch an ent
gegengesetzten Enden ihrer Welle 15 angeordnete Lager
16 drehbar auf dem oberen Rand 17 des Gehäuses 14 ge
lagert.
An der Eintrittsseite (in den Fig. 1 und 4 links) sowie
an der Austrittsseite des Schwemmstroms aus dem Gehäuse
14 ist jeweils ein Schwemmstromanschluß 18, 19 ange
ordnet. Beide Schwemmstromanschlüsse 18 bzw. 19 bilden
die Fortsetzung des nicht dargestellten Schwemmstromkanals
zur Einleitung des Schwemmstroms in den Trommelsteine
fänger 10 und aus diesem heraus.
Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen setzt sich die
Trommel 11 zusammen aus einem in bezug auf die Schwemm
stromflußrichtung (Pfeil 13) eintrittsseitigen Steine
fangring 20 und eine sich daran anschließende Sieb
trommel 21. Beide sind in an sich bekannter Weise
ausgebildet, und zwar vorzugsweise gemäß der DE-PS
33 41 931. Demnach verfügt der Steinefangring 20 über
einen größeren Durchmesser gegenüber der Siebtrommel
21. Ferner sind dem Steinefangring 20 sich seitlich
anschließende Schöpftaschen 22 zugeordnet, die dem ein
trittsseitigen Bereich der Siebtrommel 21 radial außen
liegend zugeordnet sind, derart, daß mehrere Schöpf
taschen 22 mit gleichen Winkelabständen voneinander am
Außenumfang der Siebtrommel 21 angeordnet sind.
Der Mantel 23 der Siebtrommel 21 ist mit einer vorzugs
weise gleichmäßigen Perforation, nämlich einer Mehr
zahl von Öffnungen 24 versehen. Durch diese Öffnungen
24 in der Siebtrommel 21 gelangt Wasser des Schwemm
stroms zusammen mit mitgeführtem Sand oder Kies nach
unten in eine teilringförmige Kammer 25 zwischen der
Siebtrommel 21 und dem Gehäuse 14. In dieser sammelt
sich insbesondere der Sand (oder Kies), der dabei im
unteren Bereich des Gehäuses 14 verbleibt, während das
Schwemmwasser durch die Schöpftaschen 22 dem Steine
fangring 20 wieder zugeführt zur Bildung eines Auftriebs
im Schwemmstrom, durch den die Zuckerrüben aufschwimmen
und durch den Trommelsteinefänger 10 hindurchströmen
können, während die schwereren Steine sich im Steine
fangring 20 sammeln und von diesem durch eine nicht
gezeigte Rutsche od. dgl. nach außen hin abgeführt
werden können.
In erfindungsgemäß besonderer Weise erfolgt nun die
Abfuhr des sich im Bereich der Kammer 25 unten im
Gehäuse 14 sammelnden Sandes.
Beim in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbeispiel
des Trommelsteinefängers 10 erfolgt eine Abfuhr des
sich unten im Gehäuse 14 sammelnden Sandes durch radiale
Transportorgane zum oberen, in der Fig. 2 rechten Rand
17 des Gehäuses 14, aus dem der Sand durch eine dort
gebildete Abführöffnung 26 ausgeworfen wird.
Die Transportorgane sind im gezeigten Ausführungsbei
spiel des Trommelsteinefängers 10 gebildet durch mit
der Trommel 11 verbundene und gleichmäßig am Umfang der
selben verteilte Kratzerbleche 27. Die Kratzerbleche
27 verlaufen annähernd über die gesamte Länge der Trommel
11, also parallel zur Längsmittelachse 12 derselben in
den Bereichen zwischen gegenüberliegenden aufrechten
Seitenwänden 28 des Gehäuses 14. Dabei sind die Kratzer
bleche 27 geneigt zu einer senkrechten Radialebene
gegenüber dem Mantel der Trommel 11, und zwar derart,
daß sie in Drehrichtung (Pfeil 29) der Trommel 11 mit
ihren freien Enden 30 nach hinten weisen. Befestigt
sind die Kratzerbleche 27 an der Trommel 11 durch einen
Querträger 31, der mit dem Außenmantel des im Vergleich
zur Siebtrommel 21 einen größeren Durchmesser aufweisen
den Steinefangring 20 fest verbunden (verschweißt) ist.
Jedem Kratzerblech 27 ist ein parallel zur Längsmittel
achse 12 der Trommel 11 verlaufender Querträger 31 zuge
ordnet, dessen Länge etwa der Länge des jeweiligen
Kratzerblechs 27 entspricht. Die Abmessungen der so über die
Querträger 31 mit im Steinefangring 20 verbundenen
Kratzerbleche 27sind so gewählt, daß ihre freien Enden
30 unter Anlage bzw. mit geringem Abstand vom Gehäuse
14 an der halbkreisförmig gewölbten Innenfläche desselben
bei sich drehender Trommel 11 vorbeibewegen unter
Mitnahme des sich unten im Gehäuse 14 sammelnden Sandes
(Kies od. dgl.). Es erfolgt so durch die Kratzerbleche
27 ein Hochfördern des Sandes bei der sich in Dreh
richtung 29 drehenden Trommel 11 bis zum oberen Rand 17
des Gehäuses 14, an dem der Sand von den Kratzerblechen
27 abgegeben wird zum Austritt durch die Abführöffnung 26
aus dem Gehäuse 14.
Wie insbesondere die Fig. 2 erkennen läßt, ist weiter
hin dem oberen Rand 17 des Gehäuses 14 im Bereich der
Abführöffnung 26 ein ortsfester Abstreifer 32 zuge
ordnet. Der Abstreifer 32 verfügt über einen mit dem
oberen Rand 17 des Gehäuses 14 verbundenen Sockel 32,
in dem über eine Torsionsfeder 34 ein Tragarm 35
elastisch verschwenkbar gelagert ist. Am vom Sockel 33
wegweisenden freien Ende 36 des Tragarms 35 ist eine
parallel zur Längsmittelachse 12 verlaufende Abstreifer
kante 37 befestigt. Durch entsprechende Bemessung und
Anordnung des Abstreifers 32 am oberen Rand 17 des Ge
häuses 14 gleitet die Abstreiferkante 37 des Abstreifers
32 über die in Drehrichtung 29 der Trommel 11 vorn
liegende Seite eines an ihm jeweils vorbeibewegten
Kratzerblechs 27 vorbei zum Abschaben von noch am
Kratzerblech 27 anhaftenden Sandpartikelchen, die nicht
im Bereich der Abführöffnung 26 von den Kratzerblechen
27 abgeworfen worden sind. Bei diesem Vorbeigleiten
eines Kratzerblechs 27 an der Abstreiferkante 37 des
Abstreifers 32 wird gegen die Drehrichtung 29 der
Trommel 11 der Tragarm 35 mit der Abstreiferkante 37
entgegen der Vorspannung der Torsionsfeder 34 hochbe
wegt, und zwar soweit, daß das freie Ende 30 des je
weiligen Kratzerblechs 27 an der Abstreiferkante 37
vorbeigleiten kann, wonach der Tragarm 35 durch die
Torsionsfeder 34 wieder soweit zurückgeschwenkt wird,
daß die Abstreiferkante 37 beim nächstfolgenden Kratzer
blech 27 im Bereich des zum Querträger 31 weisenden
Ende desselben auf das Kratzerblech 27 auftrifft.
Um ein effektiveres Ausscheiden des Sandes aus dem
Schwemmstromwasser im Bereich der Kammer 25 zu bewirken,
ist der Siebtrommel 21 ein Wasserführungsorgan zuge
ordnet. Dieses ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
als eine zylindrische Trommel 38 mit dichten Mantel
flächen ausgebildet. Diese zylindrische Trommel 38 ist
mit ihrer zum Steinefangring 20 gerichteten Stirnseite
39 mit den zu der Siebtrommel 21 gerichteten Wandungen
des Steinefangrings 20 bzw. den bereichsweise hiervor
angeordneten Schöpftaschen 22 wasserdicht verbunden. Im
Durchmesser ist die zylindrische Trommel 38 größer als
die Siebtrommel 21, jedoch kleiner als der Steinefang
ring 20 bemessen, so daß die zylindrische Trommel 38
mit Abstand konzentrisch zur Siebtrommel 21 verläuft
zur Bildung eines Ringraums 40 zwischen der zylindrischen
Trommel 38 einerseits und der Außenmantelfläche der
Siebtrommel 21 andererseits. Aufgrund des im Vergleich
zum Steinefangring 20 kleineren Durchmessers der zy
lindrischen Trommel 38 bildet die Außenseite derselben
einen weiteren, äußeren Ringraum 41 gegenüber dem Gehäuse
14 bzw. den Querträgern 31 der Kratzerbleche 27.
Die zylindrische Trommel 38 ist kürzer als die Sieb
trommel 21 ausgebildet. Im vorliegenden Ausführungs
beispiel verläuft demnach die zylindrische Trommel 38
nur etwa über die halbe Länge der Siebtrommel 21, in
dem sie mit einem freien Rand 42 mit deutlichem Abstand
vor der in Schwemmstromrichtung (Pfeil 13) vornliegenden
Seitenwand 28 des Gehäuses 14 endet. Die Unterteilung
der Kammer 25 in zwei voneinander getrennte, unter
schiedlich große Ringräume 40 bzw. 41 erfolgt somit nur
über etwa die Hälfte der Länge der Siebtrommel 21, und
zwar ausgehend vom Steinefangring 20 bzw. der Schöpf
taschen 22. Durch diese Ausbildung der zylindrischen
Trommel 38 gelangt aus der zum Steinefangring 20 weisen
den (hinteren) Hälfte der Siebtrommel 21 austretendes
Schwemmwasser mit darin schwebenden Sandpartikelchen
zunächst in den (inneren) Ringraum 40, in dem das Schwemm
wasser/Sand-Gemisch zunächst in Schwemmstromrichtung
(Pfeil 13) mitgefördert wird in die ausgangsseitige
Hälfte der die Siebtrommel 21 umgebenden Kammer 25. Von
hier aus strömt das Schwemmwasser/Sand-Gemisch entgegen
der Schwemmstromrichtung (Pfeil 13) durch den (äußeren)
Ringraum 41 annähernd über die gesamte Länge des Steine
fangrings 20 weiter längs der Kammer 25. Es entsteht so
ein relativ langer Strömungsweg des Schwemmwassers
zurück zu den Schöpftaschen 22 des Steinefangrings 20,
auf dem die im Schwemmwasser schwebenden Sandpartikel
chen sich genügend entmischen und im Bereich des
Bodens des Gehäuses 14 absetzen können. Dadurch wird
eine ausreichende, zuverlässige Trennung des Schwemm
wasser/Sand-Gemisches im Bereich der Kammer 25 gewähr
leistet.
Schließlich kann insbesondere der Fig. 2 des hier ge
zeigten Ausführungsbeispiels des Trommelsteinefängers
10 noch entnommen werden, daß im Bereich des den
Kratzerblechen 27 zugeordneten Abstreifers 32 ein
weiterer (Punkt-Strich-liniert dargestellter) Abstreifer
43 vorgesehen ist. Dieser entspricht in seinem Aufbau
grundsätzlich demjenigen des Abstreifers 32. Jedoch
ist der Tragarm 44 relativ lang ausgebildet und eine
am freien Ende derselben angeordnete Abstreiferkante
45 der Außenseite wenigstens des mit Öffnungen 24 ver
sehenen Bereichs der Siebtrommel 21 zugeordnet. Um mit
der Abstreiferkante 45 ungehindert durch die Kratzer
bleche 27 und den Abstreifer 32 an die Außenseite der
Siebtrommel 21 herangelangen zu können, ist der Tragarm
44 des Abstreifers 43 in einem austrittsseitigen End
bereich des Gehäuses 14 zwischen der entsprechenden
Seitenwand 28 des Gehäuses 14 und einen entsprechenden
Abstand hierzu aufweisenden freien Enden 46 der Kratzer
bleche 27 bzw. der denselben zugeordneten Querträger
31 sowie dem Abstreifer 32 abgeordnet. Gegenüber diesem
(seitlichen) Tragarm 44 ragt die Abstreiferkante 45
frei auskragend in Richtung zur Eintrittsseite der
Siebtrommel 21 vor. Dazu ist die Abstreiferkante 45 an
einem stabilisierenden Querholm 47 befestigt, der
verwindungssteif mit dem Tragarm 44 verbunden ist.
Das in der Fig. 4 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel
des Trommelsteinefängers 10 ermöglicht eine direkte
Abfuhr des sich unten im Gehäuse 10 sammelnden Sandes
(Kies etc.). Dazu ist etwa mittig unter dem Gehäuse 14
eine über die gesamte Länge desselben verlaufende
Abführöffnung 48 vorgesehen, unter der ein fest mit dem
Gehäuse 14 verbundener Bunker 49 angeordnet ist. Durch
diese Austrittsöffnung 48 gelangt der Sand unmittelbar
aus dem Gehäuse 14 in den Bunker 49. Dabei ist der
Sand noch teilweise mit Schwemmwasser aufgeschwemmt,
wodurch eine Abfuhr des aufgeschwemmten Sandes durch
eine hydraulische Förderung, nämlich ein Verpumpen,
möglich ist.
Das Verpumpen des sich im Bunker 49 sammelnden Sandes
erfolgt vorzugsweise diskontinuierlich, also immer
dann, wenn eine größere Menge aufgeschwemmten Sandes
sich im Bunker 49 gesammelt hat. Zur Steuerung des
diskontinuierlichen Verpumpens ist dem sich trichter
förmig nach unten verjüngenden Bunker 49 eine mit
einer Schleuse 50 versehene Abpumpöffnung 51 zugeordnet.
Bei dem in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
des Trommelsteinefängers 10 können die gegenüber dem
in den Fig. 1 bis 3 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel
desselben erforderlichen Kratzerbleche 27 mit dem
Abstreifer 32 entfallen. Jedoch ist auch hier die
Siebtrommel 21 mit der zylindrischen Trommel 38 ver
sehen, die in ihrer Anordnung und Wirkungsweise dem
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Trommel
steinefängers 10 entspricht.
Bezugszeichenliste:
10 Trommelsteinefänger
11 Trommel
12 Längsmittelachse
13 Pfeil
14 Gehäuse
15 Welle
16 Lager
17 obere Rand
18 Schwemmstromanschluß
19 Schwemmstromanschluß
20 Steinefangring
21 Siebtrommel
22 Schöpftasche
23 Mantel
24 Öffnung
25 Kammer
26 Abführöffnung
27 Kratzerblech
28 Seitenwand
29 Drehrichtung
30 freies Ende
31 Querträger
32 Abstreifer
33 Sockel
34 Torsionsfeder
35 Tragarm
36 freies Ende
37 Abstreiferkante
38 zylindrische Trommel
39 Stirnseite
40 Ringraum
41 äußerer Ringraum
42 freier Rand
43 Abstreifer
44 Tragarm
45 Abstreiferkante
46 freies Ende
47 Querholm
48 Abführöffnung
49 Bunker
50 Schleuse
51 Abpumpöffnung
11 Trommel
12 Längsmittelachse
13 Pfeil
14 Gehäuse
15 Welle
16 Lager
17 obere Rand
18 Schwemmstromanschluß
19 Schwemmstromanschluß
20 Steinefangring
21 Siebtrommel
22 Schöpftasche
23 Mantel
24 Öffnung
25 Kammer
26 Abführöffnung
27 Kratzerblech
28 Seitenwand
29 Drehrichtung
30 freies Ende
31 Querträger
32 Abstreifer
33 Sockel
34 Torsionsfeder
35 Tragarm
36 freies Ende
37 Abstreiferkante
38 zylindrische Trommel
39 Stirnseite
40 Ringraum
41 äußerer Ringraum
42 freier Rand
43 Abstreifer
44 Tragarm
45 Abstreiferkante
46 freies Ende
47 Querholm
48 Abführöffnung
49 Bunker
50 Schleuse
51 Abpumpöffnung
Claims (19)
1. Verfahren zum Trennen von vorzugsweise in
einem Schwemmstrom geführten unterschiedlichen Fest
stoffen, insbesondere zum Trennen von Feldfrüchten,
Steinen, Sand etc., wobei der die zu trennende Fest
stoffe mit sich führende Schwemmstrom durch eine drehbare
Siebtrommel mit Öffnungen in ihrer Mantelfläche und
einem Steinefangring zum überwiegenden Ausscheiden der
Steine aus dem Schwemmstrom geleitet wird,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Öffnungen
(24) radial aus der Siebtrommel (21) mit Schwemmwasser
aus dem Schwemmstrom austretender Sand (Kies) etc.
direkt und unabhängig von den vom Steinefangring (20)
aus dem Schwemmstrom getrennten Steinen etc. ausgesondert
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der auszusondernde Sand (Kies) od.dgl.
aus der Siebtrommel (21) durch vorzugsweise mehrere von
der Siebtrommel (21) umlaufend angetriebene Transport
organe (Kratzerbleche 27) abtransportiert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der zusammen mit Schwemmwasser
radial nach außen aus der Siebtrommel (21) austretende
Sand (Kies) od.dgl. umgeleitet wird zum in Flußrichtung
(Pfeil 13) des Schwemmstroms vornliegenden Endbereich
der Siebtrommel (21) und von dort aus entgegen der
Flußrichtung (Pfeil 13) des Schwemmstroms zum Steinefang
ring (20) bzw. demselben zugeordneten Schöpftaschen
(22) zurückgeleitet wird zur Schaffung einer Absink
strecke für das Trennen des im Schwemmwasser enthalte
nen Sandes (Kies) od.dgl.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der außen
am Umfang der Siebtrommel (21) aus dem Schwemmwasser
abgesonderte Sand (Kies) od.dgl. in einen Sammelbunker
(Bunker 49) geleitet bzw. gefördert und aus diesem
vorzugsweise diskontinuierlich flüssig abgepumpt wird.
5. Vorrichtung zum Trennen von vorzugsweise in
einem Schwemmstrom geführten unterschiedlichen Fest
stoffen, insbesondere zum Trennen von Feldfrüchten,
Steinen und Sand (Kies) etc., mit einer in einem Gehäuse
drehbar gelagerten Trommel, die aus einer Öffnungen
zum Durchtritt von Schwemmwasser und Sand (Kies) etc.
aufweisenden Siebtrommel und mindestens einer diesen
eintrittsseitig zugeordneten Steinefangring
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (14)
wenigstens eine Abführöffnung (26, 48) zum Abziehen aus
den Öffnungen (24) der Siebtrommel (21) austretenden
Sandes (Kies) bzw. eines Sand/Schwemmwasser-Gemisches
aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abführöffnung (48) unterhalb des
Gehäuses (14) angeordnet und mit einem Bunker (49) zur
insbesondere diskontinuierlichen hydraulischen Abfuhr
des Sandes (Kies) bzw. des Sand/Schwemmwasser-Gemisches
versehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet
durch mehrere parallel zur Längsmittelachse (12) ver
laufende und mit etwa gleichmäßigem Abstand zueinander
im äußeren Umfangsbereich der Siebtrommel (21) fest an
geordnete Transportorgane (Kratzerbleche 27) zum Ab
transport von Sand (Kies) etc. zu der seitlich im Be
reich des Randes (17) des Gehäuses (14) angeordneten
Abführöffnung (26).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transportorgane als Kratzerbleche
(27) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die in Drehrichtung (29) der Sieb
trommel (21) vornliegenden Seiten der Kratzerbleche
(27) gegenüber der Mantelfläche der Siebtrommel (21) einen
stumpfen Winkel einschließen.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Kratzerbleche (27) mit freien vorderen Enden (30)
an der Innenseite des halbkreisförmig ausgebildeten Ge
häuses (14) (dicht) vorbeibewegen.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Kratzerbleche (27) ununterbrochen annähernd über die
gesamte Länge der Trommel (11) erstrecken.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der An
sprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführ
öffnung (26) oberhalb des Pegels des Schwemmstroms im
Gehäuse (14) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, gekennzeichnet durch
wenigstens einen den Kratzerblechen (27) zugeordneten
Abstreifer (32).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstreifer (32) oberhalb der Abführ
öffnung (26) ortsfest am Gehäuse (14), vorzugsweise dem
oberen Rand (17) desselben, gelagert ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstreifer (32) einen federnd
schwenkbaren Tragarm (35) mit einer am freien
Ende (36) desselben angeordneten Abstreiferkante (37)
aufweist, die federelastisch an der in Drehrichtung
(29) der Siebtrommel (21) vornliegenden Seite des jeweils
an der Abstreiferkante (37) vorbeibewegten Kratzerblechs
(27) anliegt zur Beseitigung des noch an dem Kratzer
blech (27) anhaftenden restlichen Sandes (Kies) od.dgl.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 sowie einem oder
mehreren der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens im Bereich des Gehäuses (14) dem Umfang
der Siebtrommel (21) ein Wasserleitorgan (zylindrische
Trommel 38) zugeordnet ist zum Entlangführen des aus
der Siebtrommel (21) radial nach außen austretenden
Schwemmwasser/Sand-Gemisches über annähernd die gesamte
Länge der Siebtrommel (21).
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Wasserleitorgan die Siebtrommel (21)
ausgehend von ihrer zum Steinefangring (20) gerichteten
Eintrittsseite über einen Teil der Länge umgibt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch
gekennzeichnet, daß das Wasserleitorgan als eine ge
schlossene zylindrische Trommel (38) ausgebildet ist,
die einen größeren Durchmesser als die Siebtrommel (21)
aufweist und die Siebtrommel (21) konzentrisch umgibt.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die zylindrische Trommel (38) mit dem
Steinefangring (20) bzw. die demselben zugeordneten
Schöpftaschen (22) vorzugsweise wasserdicht verbunden
und hiervon ausgehend etwa über die halbe Länge der
Siebtrommel (21) verläuft.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883820044 DE3820044A1 (de) | 1988-06-13 | 1988-06-13 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinander |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883820044 DE3820044A1 (de) | 1988-06-13 | 1988-06-13 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinander |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3820044A1 true DE3820044A1 (de) | 1989-12-14 |
Family
ID=6356425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883820044 Withdrawn DE3820044A1 (de) | 1988-06-13 | 1988-06-13 | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinander |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3820044A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20002642U1 (de) | 2000-02-15 | 2000-04-06 | Gebr. Bütfering Maschinenfabrik GmbH, 59269 Beckum | Trommelsteinabscheider |
| FR3038494A1 (fr) * | 2015-07-10 | 2017-01-13 | Soyez | Procede d'approvisionnement de betteraves en sucrerie |
-
1988
- 1988-06-13 DE DE19883820044 patent/DE3820044A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20002642U1 (de) | 2000-02-15 | 2000-04-06 | Gebr. Bütfering Maschinenfabrik GmbH, 59269 Beckum | Trommelsteinabscheider |
| FR3038494A1 (fr) * | 2015-07-10 | 2017-01-13 | Soyez | Procede d'approvisionnement de betteraves en sucrerie |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3630755C2 (de) | ||
| EP0040425B1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Schwemmgut und Feststoffen aus Zulaufgerinnen, insbesondere von Kläranlagen | |
| EP0163158A2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Rechen- und/oder Siebgut aus in einem Gerinne strömender Flüssigkeit | |
| DE4237123C2 (de) | Vorrichtung zum Reinigen großer Wassermengen von Rechengut | |
| DE19524276C2 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Abscheidegut aus in einem Gerinne strömender Flüssigkeit | |
| WO1993000489A1 (de) | Langsandfang zum abscheiden und entfernen von sand aus zulaufgerinnen, insbesondere von kläranlagen | |
| DE2402871B2 (de) | Drehtrommelfilter | |
| EP0636751B1 (de) | Vorrichtung zur Rückhaltung von im Wasser mitgeführten Feststoffen an Überläufen von Regenentlastungsanlagen | |
| DE3820044A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen unterschiedlicher feststoffe voneinander | |
| EP0322688A2 (de) | Sinkscheider, insbesondere zum Trennen von Schreddergut | |
| DE3028541A1 (de) | Vorrichtung zum entfernen von schwemmgut und feststoffen aus zulaufgerinnen, insbesondere von klaeranlagen | |
| DE19517101C1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Abscheidegut aus einer überlaufenden Flüssigkeit | |
| DE10043077B4 (de) | Schubzentrifuge | |
| DE3322915A1 (de) | Vorrichtung zum trennen von steinen und kraut einerseits sowie (zucker-)rueben andererseits eines gemisches derselben | |
| EP0142821B1 (de) | Trommelsteinefänger mit Abstreifer | |
| DE3423040C2 (de) | ||
| DE2840416C2 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden schwerer Beimengungen von festen Körpern | |
| EP0594167A1 (de) | Vorrichtung zum Entfernen von Abscheidegut aus einer in einem Gerinne strömender Flüssigkeit | |
| DE2114640A1 (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Kartoffelstückchen | |
| DE10012379A1 (de) | Sandfanganlage | |
| EP0401812A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung von Hackfrüchten | |
| DE4308333A1 (de) | Reinigungsvorrichtung zur Reinigung von in einem Gerinne fließendem Wasser | |
| DE3124030A1 (de) | "restbetonauswaschanlage" | |
| DE3445500C1 (de) | Waschtrommel zum Abscheiden von Schwergut aus Schwemmwasser | |
| DE2617852C3 (de) | Behälter zum Gegenstromextrahieren von pflanzlichen Stoffen, insbesondere Zuckerriibenschnitzeln |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |