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DE3819367A1 - Vorrichtung zum befestigen von installationsmaterial - Google Patents

Vorrichtung zum befestigen von installationsmaterial

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Publication number
DE3819367A1
DE3819367A1 DE19883819367 DE3819367A DE3819367A1 DE 3819367 A1 DE3819367 A1 DE 3819367A1 DE 19883819367 DE19883819367 DE 19883819367 DE 3819367 A DE3819367 A DE 3819367A DE 3819367 A1 DE3819367 A1 DE 3819367A1
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DE
Germany
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base plate
cable
receiving
shaped
extensions
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Ceased
Application number
DE19883819367
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Stadler
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE3819367A1 publication Critical patent/DE3819367A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L3/00Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
    • F16L3/22Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/26Installations of cables, lines, or separate protective tubing therefor directly on or in walls, ceilings, or floors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befesti­ gen von Installationsmaterial, nämlich Kabeln, Rohren oder dergl., auf Wänden, vorzugsweise auf Decken.
Zur Aufnahme von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. an Betondecken werden in der Regel Schellen verwendet, die in die Betonwand eingedübelt bzw. auf die Betonwand aufgedübelt werden. Das Setzen von Schellen ist verhältnismäßig aufwendig und zeitraubend.
Der Anmelder hat deshalb bereits ein Befestigungselement für Installationsmaterial vorgeschlagen (P 36 39 535), das eine zweiteilige Schellenanordnung darstellt, welche aus einer Aufnahmeplatte und einem mit der Aufnahmeplatte lösbar und rastend verbundenen, eine Schelle ausbildenden Halteglied besteht. Aufnahmeplatte und Halteglied sind dabei durch Verzahnung miteinander verbunden. Die Festlegung des Kabels, Rohres oder dergl. an der Schelle erfolgt dabei durch Spreizen der Schellenschenkel und durch Eindrücken des Rohres bzw. Kabels in den Kopf der Schelle. Mit einem derartigen Befestigungselement wird das Befestigen von Installationsma­ terial gegenüber der herkömmlichen Betriebsweise mit einge­ dübelten bzw. aufgedübelten Schellen erheblich vereinfacht. Die Herstellung derartiger Befestigungsmittel ist jedoch relativ aufwendig, und solche Befestigungsvorrichtungen dienen nur zur Aufnahme eines einzigen Leiters, Rohres oder dergl.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art so weiterzubilden, daß mit ihr eine Mehrzahl von Leitern, Kabeln, Rohren oder dergl. nebeneinan­ der bzw. nebeneinander und übereinanderfestgelegt werden können, und daß eine solche Befestigungsvorrichtung besonders einfach und kostengünstig ausgebildet ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Kennzeichens des Anspruches 1 erreicht. Weitere Ausgestaltun­ gen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist so ausgebildet, daß ihre Grundplatte an der Decke bzw. Wand befestigt ist und die mit der Grundplatte verbundene Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme einer Mehrzahl von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. ausgelegt ist. Dies kann bei einer Ausführungsform der Erfindung dadurch geschehen, daß auf der Grundplatte eine Mehrzahl von Einzelaufnahmevorrichtungen gleicher oder unterschiedlicher Größe achsparallel zueinander angeordnet sind, oder daß bei einer anderen Ausführungsform die Aufnah­ mevorrichtung so groß ausgelegt ist, daß in ihr eine Mehrzahl von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. aufgenommen werden können.
Die Aufnahmevorrichtung ist vorzugsweise als Abschnitt einer U-Schiene ausgebildet, deren freie Schenkelflächen nach innen und unten gegen den U-Balken abgebogen sind. Diese nach innen verlaufenden Ansätze bilden miteinander einen in Achsrichtung der U-Schiene verlaufenden Schlitz, dessen Breite kleiner ist als der Durchmesser des Kabels, Rohres oder dergl., das aufgenommen werden soll, und die nachgiebig so ausgebildet sind, daß sie aus ihrer Ruheposition in eine ausgelenkte Position gebracht werden können, wenn von außen her ein Druck durch das einzuführende Kabel ausgeübt wird, so daß das Kabel unter Auslenkung dieser Ansätze in die durch die Stege und die Ansätze gebildete Kammer eingedrückt werden kann und anschließend daran die Ansätze selbsttätig wieder in die Ausgangsposition zurückkehren, in der das eingeführte Kabel in der Kammer zurückgehalten wird.
Anstelle einer U-Schiene kann der U-Balken auch durch die Grundplatte selbst dargestellt sein, so daß die beiden Schenkel der U-Schiene direkt mit der Grundplatte verbunden, z.B. verschweißt oder in sonstiger Weise befestigt sind. Insbesondere können die nebeneinander angeordneten U-Schienen teile bzw. Einzelschenkel einstückig mit der Grundplatte hergestellt sein, als Einzelelemente zur anschließenden Befestigung, z.B. Verscnweißung ausgebildet sein oder aber es können die Schenkel bzw. die U-Teile für sich einstückig hergestellt und als Einheit mit der Grundplatte befestigt sein. Das Material für Grundplatte und U-Schienenteile ist vorzugsweise Kunststoff, und die Vorrichtung als Ganzes kann entweder gespritzt oder gegossen sein.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung ist die Aufnahmevorrichtung so ausgelegt, daß sie eine Vielzahl von Kabeln aufnehmen kann, die einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben. Bei einer solchen Ausführungsform ist die durch die U-schienenförmige Aufnahmevorrichtung ausgebildete Kammer an der Einführseite durch verlängerte Ansätze ver­ schlossen, die im Ruhezustand einander übergreifen, wobei die einander übergreifenden Verschlußteile einander z.B. finger­ artig durchsetzen und damit einen nachgiebigen Verschluß bilden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Aufnahmevorrichtung mit einem Schnappmechanismus zu versehen, der durch das von unten her in die in der Aufnahme­ vorrichtung gebildete Aufnahmekammer einzusetzende Kabel oder dergl. für den Eintritt des Kabels geöffnet wird und sich anschließend selbsttätig verschließt. Ein derartiges Schnapp­ system ist vorzugsweise so ausgelegt, daß es von außen ohne weiteres wieder geöffnet werden kann, falls Kabel aus der Aufnahmevorrichtung wieder entnommen werden sollen.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird insbes. darin gesehen, daß das Verlegen der Grundplatte und der damit befestigten Aufnahmevorrichtung an der Decke auf besonders einfache Weise, z.B. mit Hilfe eines Nagelsetzgerätes, vorzugsweise eines Stegleitungsnaglers, befestigt werden kann, daß eine Anzahl entsprechender Befestigungsvorrichtun­ gen in bestimmten Abständen angebracht werden und daß die Leitungen bzw. Kabel, die verlegt werden sollen, einfach in die Aufnahmevorrichtungen eingedrückt werden können, sei es, daß einzelne Aufnahmevorrichtungen jeweils zur Aufnahme eines einziges Kabels oder eine Aufnahmevorrichtung zur Aufnahme einer Vielzahl von Kabeln ausgelegt sind.
Das Verlegen von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. an Decken erfolgt derzeit in der Weise, daß der Installateur nach Anbringen der Schellen die Leitungen von Hand unmittel­ bar an der Decke in den Schellen festlegt; dies geschieht, indem der Installateur auf einer Leiter stehend das jeweilige Kabel in die Schelle einklemmt. Dies macht erforderlich, daß der Installateur von einer Befestigungsstelle zur anderen jeweils auf die Leiter steigen, das Kabel einlegen, von der Leiter steigen und anschließend die Leiter zur nächsten Befestigungsstelle transportieren muß; dieser Vorgang ist enorm zeitaufwendig, kraftraubend und außerordentlich kostenintensiv.
Um dies zu vermeiden, wird bei der erfindungsgemäßen Befesti­ gungsvorrichtung vorgeschlagen, nach dem Befestigen der einzelnen Befestigungsvorrichtungen an der Decke die Kabel vom Boden aus in die Aufnahmeelemente einzubringen. Dies geschieht mit Hilfe einer Teleskopstange, an deren freiem Ende eine Führungsvorrichtung, z.B. eine Rolle, eine Scheibe oder dergl. angeordnet ist, in der ein Führungselement vorgesehen ist, das das einzusetzende Kabel aufnimmt, an die Aufnahmevorrichtung heranführt und durch die schlitzförmige Aussparung in der Aufnahmevorrichtung das Kabel in die hierfür vorgesehene Kammer eindrückt. Auf diese Weise läßt sich eine besonders einfache und schnelle Verlegung errei­ chen, da der Installateur bzw. die Hilfsperson, die das Verlegen der Kabel vornimmt, mit der Teleskopstange lediglich die Verlegungsstrecke entlanggeht und dabei das Kabel mit der hierfür vorgesehenen Führungsvorrichtung führt und eindrückt. Durch Verwendung einer Teleskopstange kann diese Vorrichtung einer beliebigen Deckenhöhe angepaßt werden. Auf diese Weise entfällt die Verwendung einer Leiter, der Installateur verbringt seine Zeit nicht mehr dazu, auf die Leiter und von ihr herab zu steigen sowie die Leiter zu versetzen, so daß das Einlegen der Leitungen bzw. Kabel in die Aufnahmevorrich­ tungen in einem Bruchteil der bisher erforderlichen Zeit erfolgt.
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit der Zeich­ nung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schnittdarstellung durch eine Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung durch eine andere Ausfüh­ rungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine Ausführungsform einer Verriegelung für die Vorrichtung nach Fig. 2, und
Fig. 4 einen Teleskopstab zum Einführen eines Kabels in die Vorrichtung nach Fig. 1.
Eine Grundplatte 1 mit vorzugsweise rechteckförmigem Quer­ schnitt weist eine Bohrung 2 zur Aufnahme eines Dübels 3 mit Schraubverbindung sowie mit Hilfe eines Naglergerätes eingeschossene Nägel 4 auf; mit Hilfe der Schraubverbindung 3 und der Nägel 4 wird die Grundplatte an der Decke 5 befe­ stigt. Auf der von der Decke abgewandten Seite der Grundplat­ te 1 sind mehrere Aufnahmevorrichtungen 6, 7, 8 befestigt, die in Form von U-Schienenabschnitten ausgebildet sind. jeder Abschnitt 6, 7, 8 besteht aus einer linken und einer rechten Schenkelwand 9, 10 sowie einem beide miteinander verbindenden Steg bzw. Balken 11 sowie von den Wänden 9 und 10 ausgehenden Verlängerungen bzw. Ansätzen 12, 13, die nach innen und gegen den Steg 11 gerichtet sind und die federnd ausgebildet sind. Im Ruhezustand nehmen die freien Enden der Ansätze 12 und 13 einen Abstand 14 ein, der kleiner ist als der Durchmesser 16 des Kabels 15. Zum Festlegen des Kabels 15 wird das Kabel in Pfeilrichtung durch den Schlitz zwischen den Ansätzen 12 und 13 gedrückt, derart, daß die Ansätze 12 und 13 nach innen ausgelenkt werden und das Kabel 15 in die Kammer der Aufnah­ mevorrichtung 6 eingedrückt werden kann. Anschließend kehren die Ansätze 12 und 13 selbsttätig wieder in ihre Ruhestellung zurück, so daß das Kabel 15 sich nicht mehr aus der Kammer herausbewegen kann. Die Aufnahmevorrichtungen 6, 7, 8 sind an den Stellen 17 und 18 mit der Grundplatte befestigt, z.B. verschweißt; sie können auch in einem Stück mit der Grund­ platte 1 hergestellt sein. Weiterhin können die Aufnahmevor­ richtungen 6, 7, 8 miteinander als eine Einheit hergestellt sein, die mit der Grundplatte 1 verbunden wird. In diesem Fall stehen die Aufnahmevorrichtungen 6, 7, 8 über Verbin­ dungselemente 19 miteinander in Verbindung.
Bei einer speziellen Ausführungsform der Erfindung sind die Aufnahmevorrichtungen 6, 7, 8 relativ zur Grundplatte verschiebbar in der Längsachse der Aufnahmevorrichtungen ausgebildet, wobei die Aufnahmevorrichtungen in entsprechen­ den Nuten oder Ansätzen der Grundplatte beweglich geführt sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 weist die Grundplatte 20 in ähnlicher Weise wie die Grundplatte 1 nach Fig. 4 eine Bohrung 21 auf, durch die ein Dübel 22 mit Schraubbefestigung hindurchgeführt ist. Ferner ist die Grundplatte 20 mit Hilfe von mit einem Stegleitungsnagler gesetzten Nägeln 23 mit der Decke 24 befestigt. Die Aufnahmevorrichtung 25 ist hierbei eine einzige Aufnahmevorrichtung, die aus den Wänden 26, 27 und den an den freien Wandenden anschließenden Ansätzen 28, 29 besteht. Mit 30 ist ein Kabel dargestellt, das in die Kammer der Aufnahmevorrichtung eingedrückt wird; mit 31 sind Kabel bezeichnet, die bereits eingeführt sind.
Die Ansätze 28, 29 sind beispielsweise in der in Fig. 3 dargestellten Weise ausgebildet und miteinander im Ruhezu­ stand verriegelt. Der Ansatz 28 ist beispielsweise am freien Ende fingerartig bei 32 ausgebildet, während der Ansatz 29 Doppelfinger 33, 34 mit einer Aussparung 35 aufweist, in die der Streifen 32 eingreifen kann, so daß in der in Fig. 2 gezeigten Darstellung der Streifen 32 in die Aussparung 35 gekreuzt eingesetzt ist. Wird das Kabel 30 von unten nach oben gegen die Grundplatte 20 gedrückt, spreizen sich die Ansätze 28, 29 bzw. löst sich der Streifen 32 aus der Ausnehmung 35 und das Kabel 30 kann hindurchtreten. Die beiden Wandteile 28 und 29 kehren anschließend wieder in ihre verriegelnde Ausgangsposition zurück und das Kabel 30 wird den bereits vorhandenen Kabeln 31 zugeordnet.
Das Einführen des Kabels 15 bzw. 30 in die Aufnahmevorrich­ tung 6, 7, 8 bzw. 25 geschieht vorzugsweise mit Hilfe einer Vorrichtung 36, die in Fig. 4 schematisch dargestellt ist. Die Vorrichtung 36 besteht im Falle einer speziellen Ausfüh­ rungsform aus ineinander verschiebbaren Teleskopstäben 37 (mit Handgriff 38) und 39. Am freien Ende des Stabes 39 ist auf einer Drehachse 40 eine Rolle 41 befestigt, die auf ihrem Umfang eine muldenförmige Vertiefung aufweist, deren Form etwa der Rundung eines Kabels 14 angepaßt ist, so daß das Kabel 14 von unten her angehoben und in die jeweilige Aufnahmevorrichtung 6, 7, 8 bzw. 25 eingeschoben werden kann. Anstelle der dargestellten Ausführungsform mit Drehrolle kann der Teleskopstab 39 am freien Ende auch eine starr angeordne­ te Mulde 42 aufweisen. Ausschlaggebend ist, daß mit dem Stab das Kabel angehoben und von unten her in die Aufnahmevorrich­ tung eingedrückt werden kann, und daß zur Anpassung an unterschiedliche Deckenhöhen der Stab verlängerbar ist, was vorzugsweise mit Hilfe des Teleskopstabes erreicht wird.

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Befestigen von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. Installationsmaterial auf Wänden, vorzugswei­ se auf Decken, gekennzeichnet durch eine mit der Decke (5; 24) zu befestigende Grundplatte (1; 20) und mindest­ ens eine mit der Grundplatte fest verbundene Aufnahmevor­ richtung (6, 7, 8; 25) mit Aufnahmeöffnung (14; 28-29) für das Kabel (15; 30) oder dergl., die selbsttätig verriegelbar (12, 13; 28, 29) ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (1; 20) mit Hilfe von Dübeln (3; 22) und/oder Nägeln (4; 23) an der Decke (5; 24) befestigt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Aufnahmevorrichtungen (6, 7, 8) achsparallel nebeneinander auf der Grundplatte (1) angeordnet sind, und daß die Aufnahmevorrichtungen einstückig mit der Grundplatte befestigt sind bzw. getrennte Elemente sind, die mit der Grundplatte fest verbunden, z.B. verschweißt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Aufnahmevorrichtungen (6, 7, 8) achsparallel nebeneinander auf der Grundplatte (1) angeordnet sind, und daß die Aufnahmevorrichtungen lösbar und/oder verschiebbar mit der Grundplatte verbunden sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufnahmevorrichtung (6, 7, 8) ein U-schienenförmiges Bauteil (9, 10, 11) mit an den freien Schenkelenden (9, 10) nach innen aufeinander zu und zum Steg (11) des U verlaufenden Ansätzen (12, 13) ist, daß die beiden einander zugewandten Ansätze (12, 13) elastisch ausgebildet sind und einen Öffnungsschlitz (14) zum Einführen des Kabels (15) ausbilden, und daß die Breite des Öffnungsschlitzes (14) im Ruhezustand kleiner als der Durchmesser (16) des einzusetzenden Kabels (15) ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Aufnahmevorrichtung (6, 7, 8) ein U-schienenförmiges Bauteil mit an den freien Schen­ kelenden nach innen aufeinander zu verlaufenden Ansätzen (12, 13) ist, und daß die beiden Ansätze (12, 13) miteinander einen Schnappmechanismus ausbilden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (25) und die Grundplatte (20) zweiteilig ausgebildet und miteinander fest verbunden, z.B. verschweißt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (25) und die Grundplatte (20) zweiteilig ausgebildet und miteinander lösbar bzw. relativ zueinander verschiebbar verbunden sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevorrichtung (25) mit der Grundplatte (20) ein U-schienenförmiges Bauteil (26, 27, 27′) bildet, dessen freie Schenkelenden Verlängerungen (28, 29) aufweisen, die nach innen und gegen die Grundplatte verlaufend sowie einen Kabeleinführschlitz formend ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (28, 29) an der Schlitzstelle einander überlappend ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine (28) der Verlängerungen (28, 29) eine Aussparung (35) zur Aufnahme eines der Aussparung angepaßten Gegenelementes (28) aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung (35) die Form eines Rechteckes hat und daß das Gegenelement (28) ein entsprechend geformter recht­ eckförmiger Streifen (32) ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verlängerungen (28, 29) miteinander einen Schnapp- bzw. Rastmechanismus bilden, der durch das Einführen eines Kabels (30) geöffnet und nach erfolgter Aufnahme des Kabels selbsttätig geschlossen wird.
14. Vorrichtung zum Befestigen von Kabeln, Leitungen, Rohren oder dergl. lnstallationsmaterial auf Wänden, insbes. Decken, gekennzeichnet durch eine Teleskopstange (36, 37- 39) mit am vorderen Ende befestigter, mit der Unterseite des Kabels oder dergl. in Eingriff bringbarer Andrückfüh­ rungsvorrichtung (42).
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückführungsvorrichtung ein mit dem freien Stabende befestigtes gabelförmiges Element ist, das auf der freien Seite eine Mulde (42) zur Aufnahme des Kabels (14) besitzt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückführungsvorrichtung eine Rolle (41) mit einer in Umfangsrichtung verlaufenden rinnenförmigen Vertiefung (42) ist.
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