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AT527299B1 - Absturzsicherungselement - Google Patents

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AT527299B1
AT527299B1 ATA50729/2023A AT507292023A AT527299B1 AT 527299 B1 AT527299 B1 AT 527299B1 AT 507292023 A AT507292023 A AT 507292023A AT 527299 B1 AT527299 B1 AT 527299B1
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Eisenberger Dach Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Absturzsicherungselement (1) für ein Flachdach, aufweisend eine an einer Attika (2) lösbar befestigbare Basis (3) sowie einen von der Basis (3) aufragenden Steher (4) für ein Geländer. Um eine besonders gute Handhabbarkeit zu erreichen, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Basis (3) an einer Unterseite eine oder mehrere Rollen (5) aufweist, um das Absturzsicherungselement (1) entlang der Attika (2) verfahren zu können.

Description

Beschreibung
ABSTURZSICHERUNGSELEMENT
[0001] Die Erfindung betrifft ein Absturzsicherungselement für ein Flachdach, aufweisend eine an einer Attika lösbar befestigbare Basis sowie einen von der Basis aufragenden Steher für ein Geländer.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Absturzsicherungen für Flachdächer bekannt geworden, um insbesondere bei Arbeiten am Flachdach ein Risiko von Abstürzen zu minimieren. So ist beispielsweise aus dem Dokument FR 2 941 480 A1 eine an eine Attika klemmbare Absturzsicherung bekannt geworden.
[0003] Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Handhabung von aus dem Stand der Technik bekannten Absturzsicherungen sehr umständlich ist und darüber hinaus ein Risiko besteht, dass bei Anwendung der Absturzsicherung an der Attika Beschädigungen entstehen.
[0004] Hier setzt die Erfindung an. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Absturzsicherungselement der eingangs genannten Art anzugeben, welches besonders gut handhabbar ist und gleichzeitig ein geringes Risiko von Beschädigungen bei einer Handhabung birgt.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Absturzsicherungselement der eingangs genannten Art gelöst, bei welchem die Basis an einer Unterseite eine oder mehrere Rollen aufweist, um das Absturzsicherungselement entlang der Attika verfahren zu können.
[0006] Im Rahmen der Erfindung wurde erkannt, dass bei Absturzsicherungselementen des Standes der Technik eine Handhabung deshalb ungünstig ist, weil das Absturzsicherungselement bei einer Repositionierung angehoben oder entlang der Attika geschliffen werden muss, wodurch die Handhabung aufwendig ist und zudem bei einem Schleifen entlang der Attika ein Risiko von Beschädigungen der Attika gegeben ist. Eine Repositionierung einer Absturzsicherung am Dach ist in der Regel insbesondere dann erforderlich, wenn Arbeiten in einem attikanahen Bereich des Daches durchzuführen sind, beispielsweise die Verklebung von Folien in einem randnahen Bereich. Entsprechend ist eine Repositionierung der Absturzsicherung üblicherweise mehrfach erforderlich, sodass die genannten Nachteile bei Absturzsicherungen des Standes der Technik sehr häufig zum Tragen kommen.
[0007] Durch den Einsatz von bodenseitigen Rollen an der Basis ist auch bei einer Repositionierung der Absturzsicherung ein Risiko ausgeschlossen, die Attika durch eine Schleifbewegung zu beschädigen, zumal das Absturzsicherungselement einfach mit den Rollen entlang der Attika verfahren werden kann, sodass einerseits Arbeiten an einem Dachbereich unter der Attika jederzeit und selbst an der Attika leicht möglich sind, indem das Absturzsicherungselement mittels der Rollen entsprechend verfahren bzw. an einem Ort positioniert wird, an welchem gerade keine Arbeiten durchgeführt werden müssen.
[0008] Günstig ist es, wenn mit der Basis eine Klemmeinrichtung mit einer oder mehreren Backen verbunden ist, welche quer zu einer Längsrichtung der Attika bewegbar sind, wenn das Absturzsicherungselement an der Attika angeordnet ist, um das Absturzsicherungselement mittels der oder den Backen an die Attika klemmen zu können. Dies ermöglicht eine einfache und gleichzeitig beschädigungsfreie Befestigung des Absturzsicherungselementes an der Attika.
[0009] Die Klemmeinrichtung kann beispielsweise zwei relativ zueinander bewegbare Backen aufweisen, wobei eine Backe starr mit der Basis verbunden, gegebenenfalls einteilig mit der Basis ausgebildet, und die zweite Backe bewegbar mit der Basis verbunden ist. Die Backen können dabei über Bügel oder dergleichen mit einem oberen Teil der Basis verbunden sein, welches die Rollen trägt, sodass die Backen unter den Rollen angeordnet sind und seitlich an der Attika zu liegen kommen, wenn die Rollen auf der Attika aufliegen.
[0010] Der Steher an der Attika kann selbst ein vollständiges Geländer tragen, um ein unbeabsichtigtes Hinabfallen von Personen und Gegenständen zu verhindern. Es kann natürlich auch
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vorgesehen sein, dass zwei oder mehr als zwei Absturzsicherungselemente entlang einer Attika angeordnet werden und die Steher der einzelnen Absturzelemente, welche üblicher Weise vertikal aufragen, durch Längselemente verbunden werden, um ein besonders stabiles Geländer zu bilden. In dem Fall werden für eine Repositionierung der Absturzsicherung üblicherweise beide Absturzsicherungselemente entlang der Attika verfahren.
[0011] Günstig ist es, wenn die Backen seitlich von der oder den Rollen positioniert sind. Dadurch ergibt sich eine stabile Befestigung des Absturzsicherungselementes an der Attika. Die Backen sind üblicherweise in einer Richtung normal zu einer Längsrichtung der Attika relativ zueinander bewegbar, sodass die Attika seitlich durch die Backen geklemmt werden kann. Es können beide Backen relativ zur Basis bewegbar sein. Für eine einfache und stabile Herstellbarkeit kann auch vorgesehen sein, dass eine Backe starr mit der Basis verbunden bzw. einteilig mit der Basis hergestellt und die zweite Backe relativ zur ersten Backe und relativ zur Basis bewegbar ist, insbesondere in einer Führung.
[0012] Die Backen können grundsätzlich aus verschiedensten geeigneten Materialen ausgebildet sein, beispielsweise Kunststoff, Metall oder dergleichen. Besonders günstig ist es, wenn die Backen aus Holz gebildet sind.
[0013] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Klemmeinrichtung eine Verschraubung aufweist, mit welcher die Attika zwischen zwei Backen geklemmt werden kann, wenn das Absturzsicherungselement an einer Attika angeordnet ist. Dies ermöglicht eine große Klemmkraft, um eine stabile Positionierung des Absturzsicherungselementes an der Attika zu gewährleisten mit gleichzeitig geringem Kraftaufwand. In der Regel sind die Backen derart angeordnet, dass diese ähnlich zu Backen einer Backenbremse entlang derselben Backenachse translatorisch bzw. direkt aufeinander zu und direkt voneinander weg verschoben werden können, um die Attika zwischen den Backen zu klemmen. Dadurch ist die Einbringung eines Kippmomentes bei einem Klemmen der Attika zwischen den Backen auf einfache Weise vermieden.
[0014] Um eine besonders einfache und gleichzeitig robuste Herstellung zu ermöglichen, ist bevorzugt vorgesehen, dass sich durch die Basis eine Gewindestange, insbesondere mit einem Schnelllaufgewinde, erstreckt, insbesondere in einem Formrohr, an welcher Gewindestange beidseits Muttern angeordnet sind, um die Basis durch die Backen an der Attika zu fixieren, wenn das Absturzsicherungselement an einer Attika angeordnet ist, indem die Backen mittels der Muttern relativ zueinander bewegt werden. Insbesondere gleichen sich dadurch Zugkräfte, welche die einzelnen Backen auf die Gewindestange ausüben, gegenseitig aus, sodass ein unerwünschtes Kippen der Basis aufgrund der Fixierung der Basis mittels der Backen auf einfache Weise vermieden ist.
[0015] Aufgrund des bevorzugt vorgesehenen Schnelllaufgewindes ist ein besonders rasches Lösen und Fixieren der Backen ermöglicht.
[0016] Besonders günstig ist es, wenn die Backen in einer Arbeitsposition des Absturzsicherungselementes an einer Attika unter den Rollen und unter der Gewindestange angeordnet sind. Dies ergibt ein stabiles Kräftegleichgewicht.
[0017] Bevorzugt ist vorgesehen, dass eine Führung vorgesehen ist, welche eine Bewegbarkeit einer, mehrerer oder aller Backen in eine Richtung quer, insbesondere etwa normal, zu einer Längsrichtung der Attika festlegt, wenn das Absturzsicherungselement an der Attika angeordnet ist. Somit ist auch unter rauen Einsatzbedingungen, wie diese üblicherweise an einer Baustelle vorherrschen, eine stabile Betätigung des Absturzsicherungselementes bzw. eine robuste Bewegung der Backen gewährleistet. Beispielsweise kann die erste Backe starr mit der Basis verbunden sein, insbesondere über einen fix mit der Basis und der ersten Backe verbundenen Bügel, und die zweite Backe mit einem zweiten Bügel verbunden sein, welche mit der Basis korrespondiert, sodass sich eine Führung ergibt, mittels welcher die zweite Backe relativ zur Basis und relativ zur ersten Backe in einer Richtung normal zu einer Längsrichtung der Attika und etwa normal zu einer Längsachse des Stehers bewegbar ist, um die Attika zwischen den Backen zu klemmen.
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[0018] Bevorzugt sind die Backen an Bügeln angeordnet, welche sich unter die Gewindestange erstrecken. Dies gewährleistet einen einfachen Aufbau, zumal die Bügel beispielsweise einfach durch Formrohre gebildet sein können. Die Bügel können beispielsweise L- oder U-förmig ausgebildet sein, um einerseits eine Führung der Backen parallel zur Gewindestange zu ermöglichen und andererseits einen vertikalen Abstand zwischen den Backen und der Gewindestange konstruktiv darzustellen. Üblicherweise ist zumindest ein Bügel relativ zur Basis bewegbar.
[0019] Insbesondere um das Absturzsicherungselement auch an einer Attika mit einer schrägen Attikaabdeckung stabil anbringen zu können, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Bügel unterschiedliche Backenabstände zur Attika aufweisen. Somit ist auch bei einer schrägen Anordnung der Gewindestange eine Klemmung zwischen Backen möglich, welche sich etwa auf derselben Vertikalposition befinden. Bevorzugt ist zumindest ein Bügel lösbar mit der Basis verbunden, sodass das Absturzsicherungselement einfach an Attiken mit unterschiedlichen Neigungen angepasst werden kann.
[0020] Günstig ist es, wenn der Steher zwei Ausnehmungen zur Aufnahme von Längselementen, insbesondere Brettern, aufweist. Dadurch können zwei Absturzsicherungselemente auf einfache Weise zur Bildung eines stabilen Geländers benutzt werden.
[0021] Die Ausnehmungen können auch durch Schellen gebildet sein, mit welchen Längselemente wie beispielsweise Rohre an den Stehern angeordnet werden können.
[0022] Bevorzugt ist der Steher mittig auf der Basis angeordnet. Weiter ist bevorzugt vorgesehen, dass eine Steherachse eine Backenachse, entlang welcher die Backen, üblicherweise normal zur Steherachse und normal zu einer Längsachse der Attika bewegbar sind, schneiden. Dadurch werden besonders günstige mechanische Bedingungen an den Bauteilen der Basis, üblicherweise Formrohre, erreicht.
[0023] Bei einer Absturzsicherung ist bevorzugt vorgesehen, dass zumindest zwei Absturzsicherungselemente vorgesehen sind, welche erfindungsgemäß ausgebildet und durch Längselemente verbunden sind, welche ein Geländer bilden. Die Längselemente können beispielsweise durch Holzbretter gebildet sein, wenngleich auch andere Längselemente wie Metallrohre eingesetzt werden könnten.
[0024] Durch entsprechende Kombination von mehr als zwei Absturzsicherungselementen und Verbindung derselben über Längselemente sind grundsätzlich beliebig lange Absturzsicherungen herstellbar.
[0025] Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich anhand des nachfolgend dargestellten Ausführungsbeispiels. In den Zeichnungen, auf welche dabei Bezug genommen wird, zeigen:
[0026] Fig. 1 und 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Absturzsicherungselementes in Schnittdarstellung;
[0027] Fig. 3 und 4 Elemente eines weiteren erfindungsgemäßen Absturzsicherungselementes.
[0028] Fig. 1 und 2 zeigen einen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Absturzsicherungselementes 1. Fig. 1 zeigt dabei das an einer Attika 2 angeordnete Absturzsicherungselement 1, während Fig. 2 eine Explosionsdarstellung zeigt.
[0029] Das Absturzsicherungselement 1 weist wie dargestellt eine Basis 3 auf, welche hier durch ein hohles Formrohr gebildet ist, in welchem Formrohr eine Gewindestange 10 angeordnet ist. Die Basis 3 trägt einen Steher 4, mit welchem Längselemente 13, hier Rohre, zur Bildung eines Geländers verbunden sind.
[0030] Unterhalb des Stehers 4 sind beidseits der Attika 2 Bügel 16, welche Backen 6 zum Klemmen des Absturzsicherungselementes 1 an einer Attika 2 tragen, angeordnet. Ein Bügel 16, links in der Fig. 1 dargestellt, ist dabei starr mit der Basis 3 verbunden, während der zweite Bügel 16 relativ zur Basis 3 und somit relativ zum ersten Bügel 16 bewegbar ist, und zwar entlang einer
Backenachse 7, welche etwa normal zu einer Steherachse 8 des Stehers 4 ist. Außenseitig angrenzend an die Bügel 16 sind an der Gewindestange 10 Muttern 11 angeordnet, sodass die Backen 6 durch eine Verschraubung, welche hier durch die Gewindestange 10 in Verbindung mit den Muttern 11 gebildet ist, an der Attika 2 fixiert bzw. durch Rotation der Muttern 11 entlang der Gewindestange 10 relativ zueinander bewegt werden können, indem die rechts in Fig. 1 dargestellte Backe 6 samt dem lösbar und bewegbar mit der Basis 3 verbundenen Bügel 16 relativ zur Basis 3 und somit relativ zur links in der Fig. 1 dargestellten Backe 6 verschoben wird.
[0031] Mit den Muttern 11 können die Backen 6, welche über Bügel 16 mit der Gewindestange 10 geführt und unter der Gewindestange 10 positioniert sind, somit parallel zur Gewindestange 10 bewegt und fixiert werden, um das Absturzsicherungselement 1 an einer Attika 2 durch Klemmen zu befestigen. Hierzu weist der bewegbar mit der Basis 3 verbundene und in Fig. 1 rechts dargestellte Bügel 16 ein Formrohr auf, welches mit einem Formrohr der Basis 3 korrespondiert, sodass die Formrohre eine Führung für die Backe 6 bilden. Natürlich sind auch andere Arten von Führungen möglich.
[0032] Wie weiter ersichtlich, weist die Basis 3 an einer Unterseite Rollen 5 auf, sodass das Absturzsicherungselement 1 mittels der Rollen 5 entlang einer Längsrichtung 19 der Attika 2, welche hier normal zur Bildebene verläuft, verfahren werden kann. Dadurch ist eine einfache Handhabung ohne ein Risiko von Beschädigungen der Attika 2 möglich, sodass die Absturzsicherung leicht an der Attika 2, hier auf einer beispielsweise durch ein Blech gebildeten Attikaabdeckung 9, verschoben werden kann, insbesondere um Arbeiten an einem randnahen Bereich eines Daches 14 durchführen zu können. Dies kann insbesondere dann erforderlich sein, wenn Arbeiten in einem Bereich durchgeführt werden müssen, welcher an die Attika 2 angrenzt.
[0033] Die Attikaabdeckung 9 ist hier wie in Fig. 1 gezeigt nicht exakt horizontal, sondern leicht schräg ausgebildet. Um die Backen 6 dennoch auf etwa derselben Vertikalposition an die Attika 2 angreifen lassen zu können, sind die Bügel 16 der beiden Backen 6 mit unterschiedlich langen Backenabständen 15 ausgebildet, sodass die in Fig. 1 rechts dargestellte Backe 6 einen größeren Vertikalabstand von der Gewindestange 10 als die in Fig. 1 links dargestellte Backe 6 aufweist, wodurch die Backen 6 selbst an der schrägen Attikaabdeckung 9 etwa auf derselben Höhe seitlich an der Attika 2 anliegen. Dadurch wird ein Einbringen eines Kippmomentes bei Anziehen der Verschraubungen, mit welchen die Backen 6 gegen die Attika 2 gepresst werden, auf einfache Weise vermieden.
[0034] In der Regel ist zumindest ein Bügel 16 lösbar mit der Basis 3 verbunden, wodurch dieser durch einen Bügel 16 mit anderem Backenabstand 15 getauscht werden kann, sodass das Absturzsicherungselement 1 leicht an unterschiedlich geneigte Attiken angepasst werden kann.
[0035] Wie weiter ersichtlich weist das Absturzsicherungselement 1 einen von der Basis 3 aufragenden und mit der Basis 3 verbundenen Steher 4 auf, welcher etwa vertikal ausgerichtet ist und zwei Ausnehmungen 18 aufweist, durch welche Längselemente 13 an dem Steher 4 angebracht werden können, sodass beispielsweise durch zwei oder mehr nebeneinander angeordnete Absturzsicherungselemente 1 einfach ein Geländer zur Absturzsicherung gebildet werden kann, indem Längselemente 13 an den einzelnen Absturzsicherungselementen 1 bzw. an den Stehern 4 der Absturzsicherungselemente 1 befestigt werden.
[0036] Das hier gezeigte Absturzsicherungselement 1 weist Schellen 12 auf, welche die Ausnehmungen 18 bilden, sodass die beispielsweise durch Rohre gebildeten Längselemente 13 leicht am Steher 4 fixiert bzw. mit Stehern 4 mehrerer Absturzsicherungselemente 1 verbunden werden können.
[0037] Hier ist der Steher 4 durch ein Formrohr gebildet, welches formschlüssig mit einem Formrohr der Basis 3 verbunden ist. Natürlich ist es alternativ auch möglich, dass der Steher 4 alternativ oder ergänzend kraftschlüssig mit der Basis 3 verbunden oder auch einteilig mit der Basis 3 ausgebildet bzw. Teil der Basis 3 ist.
[0038] Fig. 2 zeigt das Absturzsicherungselement 1 der Fig. 1 in zerlegtem Zustand bzw. in einer Explosionsdarstellung, wobei beispielhaft auch Abmessungen in Millimetern eingetragen sind. Es
versteht sich, dass auch andere Abmessungen möglich sind. Wie ersichtlich ergibt sich ein besonders einfacher Aufbau, aufgrund der Ausbildung von Basis 3, Bügeln 16 und Steher 4 aus Formrohren, beispielsweise Vierkantrohren. Die Verschraubung, mit welcher die Backen 6 seitlich an der Attika 2 fixiert werden können, kann durch eine bei Schalungen übliche Gewindestange 10 in Verbindung mit entsprechenden Muttern 11 bzw. Ankermuttern gebildet sein, wodurch eine robuste Herstellung mit geringen Kosten ermöglicht ist.
[0039] Wie ersichtlich ist hier der rechts dargestellte Bügel 16 durch ein J-förmiges Formrohr gebildet, welches geringere Außenabmessungen als Innenabmessungen des korrespondierenden Formrohres der Basis 3 aufweist, sodass der rechts dargestellte Bügel 16 in das Formrohr der Basis 3 eingeführt werden kann und gemeinsam mit diesem eine Führung für die rechts in Fig. 2 dargestellte Backe 6 bildet. Die links in Fig. 2 dargestellte Backe 6 ist mit der Basis 3 über einen einteilig mit der Basis 3 ausgebildeten Bügel 16 verbunden, sodass Basis 3 und Bügel 16 gemeinsam ein etwa L-förmiges Bauteil bilden. Wie hier nochmals ersichtlich ist ein Abstand zwischen den Backen 6 und den Rollen 5 normal zur Gewindestange 10, also ein Backenabstand 15, bei der links dargestellten Backe 6 geringer als bei der rechts dargestellten Backe 6, sodass sich diese Ausführung für die Anbringung an einer Attika 2 mit schräger Attikaabdeckung 9 besonders eignet.
[0040] Fig. 3 und 4 zeigen Details eines weiteren Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Absturzsicherungselementes 1. Auch dieses Ausführungsbeispiel weist wiederum eine Basis 3 auf, an welcher Backen 6 über Bügel 16 angeordnet und parallel zu einer Backenachse 7 bewegbar sind. An der Basis 3 sind ferner ein Steher 4 und Rollen 5 angeordnet, sodass die Basis 3 entlang einer Längsrichtung 19 einer Attika 2 auf der Attika 2 mittels der Rollen 5 verfahren werden kann. Die Längsrichtung 19 ist normal zur Steherachse 8 und normal zur Backenachse 7.
[0041] Hier sind die Backen 6 aus Holz gebildet und ebenfalls parallel zu einer durch eine Bohrung 17 in der Basis 3 führbare Gewindestange 10 bewegbar. Wie ersichtlich weist die Basis 3 hier eine Bohrung 17 auf, in welcher die Gewindestange 10 aufgenommen werden kann.
[0042] Eine Backe 6 ist wiederum durch ein Formrohr in der Basis 3 geführt, sodass diese parallel zu einer Längsrichtung 19 der Gewindestange 10 und quer zu einer Attika 2 bewegbar ist, wenn das Absturzsicherungselement 1 an einer Attika 2 angeordnet ist.
[0043] Im Unterschied zu dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Absturzsicherungselement 1 weist der Steher 4 hier keine Schellen 12 zur Befestigung von Längselementen 13, sondern bloß Ausnehmungen 18 auf, in welchen beispielsweise Bretter angeordnet werden können, um ein Geländer zu bilden, insbesondere indem Steher 4 mehrerer Absturzsicherungselemente 1 verbunden werden.
[0044] Wie ersichtlich ist der Steher 4 durch ein mit einem Formrohr der Basis 3 korrespondierenden Formrohr ausgebildet, sodass der Steher 4 auf das an der Basis 3 vertikal entlang der Steherachse 8 aufragende Formrohr aufgesteckt werden kann.
[0045] Mit einem erfindungsgemäßen Absturzsicherungselement 1 ist eine besonders kostengünstige und gleichzeitige robuste sowie einfache und beschädigungsfreie handhabbare Absturzsicherung für Arbeiten an einem Flachdach auf besonders einfache Weise herstellbar.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Absturzsicherungselement (1) für ein Flachdach, aufweisend eine an einer Attika (2) lösbar befestigbare Basis (3) sowie einen von der Basis (3) aufragenden Steher (4) für ein Geländer, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (3) an einer Unterseite eine oder mehrere Rollen (5) aufweist, um das Absturzsicherungselement (1) entlang der Attika (2) verfahren zu können.
2, Absturzsicherungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Basis (3) eine Klemmeinrichtung mit einer oder mehreren Backen (6) verbunden ist, welche quer zu einer Längsrichtung der Attika (2) bewegbar sind, wenn das Absturzsicherungselement (1) an der Attika (2) angeordnet ist, um das Absturzsicherungselement (1) mittels der oder den Backen (6) an die Attika (2) klemmen zu können.
3. Absturzsicherungselement (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (6) seitlich von der oder den Rollen (5) positioniert sind.
4. Absturzsicherungselement (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (6) aus Holz gebildet sind.
5. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmeinrichtung eine Verschraubung aufweist, mit welcher die Attika (2) zwischen zwei Backen (6) geklemmt werden kann, wenn das Absturzsicherungselement (1) an einer Attika (2) angeordnet ist.
6. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich durch die Basis (3) eine Gewindestange (10), welche insbesondere ein Schnelllaufgewinde aufweist, erstreckt, insbesondere in einem Formrohr, an welcher Gewindestange (10) beidseits Muttern (11) angeordnet sind, um die Basis (3) durch die Backen (6) an der Attika (2) zu fixieren, wenn das Absturzsicherungselement (1) an einer Attika (2) angeordnet ist, indem die Backen (6) mittels der Muttern (11) relativ zueinander bewegt werden.
7. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (6) in einer Arbeitsposition des Absturzsicherungselementes (1) an einer Attika (2) unter den Rollen (5) und unter der Gewindestange (10) angeordnet sind.
8. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (6) an Bügeln (16) angeordnet sind, welche sich unter die Gewindestange (10) erstrecken.
9. Absturzsicherungselement (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bügel (16) unterschiedliche Backenabstände (15) zur Attika (2) aufweisen.
10. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führung vorgesehen ist, welche eine Bewegbarkeit einer oder aller Backen (6) in einer Richtung quer, insbesondere etwa normal, zu einer Längsrichtung der Attika (2) festlegt, wenn das Absturzsicherungselement (1) an der Attika (2) angeordnet ist.
11. Absturzsicherungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Steher (4) zwei Ausnehmungen (18) zur Aufnahme von Längselementen (13), insbesondere Brettern, aufweist.
12. Absturzsicherung, aufweisend zumindest zwei Absturzsicherungselemente (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, welche durch ein Geländer bildende Längselemente (13) verbunden sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
ATA50729/2023A 2023-09-11 2023-09-11 Absturzsicherungselement AT527299B1 (de)

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