DE3816111A1 - Behaelterverschluss zum tropfenweisen ausgeben von fluessigem behaelterinhalt - Google Patents
Behaelterverschluss zum tropfenweisen ausgeben von fluessigem behaelterinhaltInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Behälterverschluß zum tropfenweisen
Ausgeben von flüssigem Behälterinhalt, beispielsweise einem
Medikament, der eine abdichtend auf dem Behälterauslaß anzu
bringende Verschlußkappe und einen im Behälterauslaß anzu
bringenden Tropfeinsatz mit außermittig angeordneter Flüssig
keits-Auslaßöffnung und mittiger Lufteinlaßeinrichtung aufweist.
Derartige, auch als Randtropfer bekannte Behälterverschlüsse
sind in der Praxis bereits vielfach in Gebrauch. Sie haben
sich auch insofern bewährt, als sie ein gutes Antropfen zu
Beginn des Tropfvorganges ermöglichen. Nachteilig erscheint
jedoch bei diesen sogenannten Randtropfern, daß die einzelnen
abgegebenen Tropfen in ihrer Größe sehr unterschiedlich aus
fallen. Dadurch sind solche Randtropfer in ihren Einsatzmög
lichkeiten beschränkt und meist nicht in solchen Fällen benutzbar,
bei welchen es auf eine sehr genaue Dosierung ankommt, was
eine möglichst genau reproduzierbare Tropfengröße voraussetzt.
Zum Beheben dieses Nachteiles sind sogenannte Senkrechttropfer
in Gebrauch, die ein mittiges, meist röhrchenförmiges Flüssig
keitsauslaßelement und eine außermittig angeordnete Lufteinlaß
einrichtung aufweisen. Solche Senkrechttropfer zeichnen sich
durch gut reproduzierbare Größe der entwickelten Tropfen aus.
Sie haben jedoch den Nachteil, daß der Antropfvorgang erschwert
ist. Bei der Verwendung solcher Senkrechttropfer wird vielfach
der Behälter vom Benutzer geschüttelt, um den Tropfvorgang
zu beschleunigen, wodurch wiederum die Dosiergenauigkeit er
heblich beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen
Behälterverschluß zu schaffen, der sowohl leichtes Antropfen
als auch genaues Dosieren ermöglicht.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, einen
Behälterverschluß zu schaffen, der sowohl leichtes Antropfen
als auch genaues Dosieren ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Flüssigkeits-Auslaßöffnung zumindest nach dem Umfangsrand
des Tropfeinsatzes hin durch ein axial nach außen vorstehendes
Flüssigkeits-Führungselement abgeschirmt ist, das mit seinem
freien Ende einen Tropfenformer bildet, und daß die Luftein
laßeinrichtung ein nach dem Behälterinneren gerichtetes, rohr
förmiges oder kammerförmiges Luftführungselement aufweist.
Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird ein Behälterverschluß
zu tropfenweisem Ausgeben von flüssigem Behälterinhalt, bei
spielsweise einem Medikament, geschaffen, bei dem mit einfachen
Mitteln eine reproduzierbare Tropfenform bzw. Tropfengröße
erreichbar ist, ohne daß der Vorteil eines leichten Antropfens
aufgegeben wird. Die die Flüssigkeitsauslaßöffnung ver
lassende Flüssigkeit wird hierbei zunächst in dem Flüssigkeits
führungselement oder entlang des Flüssigkeitsführungselements
geleitet, um zu dem am freien Ende des Flüssigkeitsführungs
elementes ausgebildeten Tropfenformer zu gelangen. An diesem
Tropfenformer werden dann Tropfen reproduzierbarer Größe
gebildet, wodurch eine verbesserte Dosierung ermöglichst wird.
Das sofortige Antropfen und praktisch gleichmäßig große Tropfen
von Beginn des Tropfvorganges an werden in verbesserter Weise
gemäß einer Weiterführung und Verbesserung der Erfindung erreicht,
gemäß der das Luftführungselement in seinem dem Behälterinneren
zugewandten Endbereich eine Dichtungsanordnung aufweist und
in der Verschlußkappe ein in das Luftführungselement greifender
Abdichtzapfen vorgesehen ist, der bei geschlossenem Verschluß
mit der Dichtungsanordnung des Luftführungselements abdichtend
zusammengreift. Auf diese Weise wird erreicht, daß mit dem
Öffnen des Verschlusses und dem damit erfolgenden Herausziehen
Abdichtungszapfen aus dem Luftführungselement und insbesondere
dessen Dichtungsanordnung der Lufteinlaß in den Behälter sofort
wirksam freigelegt wird. Die auszugebende Flüssigkeit gelangt
damit sofort bei entsprechendem Neigen des Behälters in aus
reichender Menge aus der Flüssigkeitsaustrittsöffnung zum
Flüssigkeits-Führungselement und dessen Tropfenformer, um
von Beginn des Tropfvorganges an gleichmäßige Ausbildung
von Tropfen zu gewährleisten. Eine weitere Verbesserung in
dieser Beziehung läßt sich noch dadurch erreichen, daß das
Luftführungselement an seinem dem Behälterinneren zugewandten
Ende eine Abschlußwand aufweist, in der eine Lufteinlaßöffnung
angebracht ist, deren Querschnitt wesentlich kleiner als der
Innenquerschnitt des Luftführungselementes ist, wobei ein
in der Verschlußkappe vorgesehener Abdichtungszapfen sich
bei geschlossenem Verschluß bis nahe an diese Abschlußwand
heran erstreckt.
Der Verschluß bzw. die Abdichtung der Lufteinlaßeinrichtung
bei geschlossenem Verschluß läßt sich besonders vorteilhaft
erreichen bei Ausbildung der Verschlußkappe als Schraubkappe,
wobei das Luftführungselement zentrisch im Tropfeinsatz und
der Abdichtungszapfen zentrisch in der Verschlußkappe angeordnet
sind und beide Elemente kreisrunden Querschnitt aufweisen.
Beim Öffnen des Verschlusses wird unter solchen Voraussetzungen
eine relative Dreh- und Axialbewegung des Abdichtungszapfens
zum Luftführungselement erzeugt, wodurch sich das Befreien
des Lufteinlasses von evtl. während der Lagerung des gefüllten
Behälters dorthin gelangter Flüssigkeit besonders wirksam
erreichen läßt.
Die für die Bildung der auszugebenden Flüssigkeitstropfen
besonders wichtige Ausbildung des Flüssigkeits-Führungsele
mentes an seinem freien Ende kommt bevorzugt in Betracht,
daß an diesem freien Ende eine Tropfenformkante gebildet ist,
die im wesentlichen in einer Normalebene zur Längsachse des
Flüssigkeits-Führungselements liegt. Es kann jedoch auch unter
Berücksichtigung spezieller Fließverhaltensweise von auszu
gebender Flüssigkeit von besonderem Vorteil sein, am freien
Ende des Flüssigkeits-Führungselementes eine Tropfenformkante
vorzusehen, die gegenüber der Längsachse des Flüssigkeits-
Führungselements nach der Mitte des Tropfeinsatzes hin geneigt
ist. Hierdurch steht das Flüssigkeits-Führungselement an seinem
dem Umfangsrand des Tropfeinsatzes am nächsten kommenden Teil
am weitesten nach außen vor, so daß beim Neigen des Behälters
mit der dem Flüssigkeits-Führungselement benachbarten Teil
schräg nach unten die Flüssigkeit entlang der Tropfenformkante
bis zu ihrem am weitesten axial nach außen und damit am weitesten
nach unten vorstehenden Bereich fließt und dort Tropfen bildet.
Im Interesse einfacher Herstellungsweise und leichter Bedienungs
weise empfiehlt sich eine Ausbildung, bei der die Längsachse
des Flüssigkeits-Führungselements im wesentlichen parallel
zur Achse des Tropfeinsatzes liegt.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Flüssig
keits-Führungselement rohrförmig ausgebildet und umgibt an
seinem in die Verschlußplatte des Tropfeinsatzes übergehenden
Ende die Flüssigkeitsauslaßöffnung. In dieser Ausführungs
form der Erfindung ist die Flüssigkeits-Auslaßöffnung durch
das rohrförmige Flüssigkeits-Führungselement ringsum abge
schirmt. Die Größe der gebildeten Tropfen ist bei dieser Aus
führungsform der Erfindung sehr genau reproduzierbar, wobei
zugleich ein sicheres, schnelles Antropfen gewährleistet ist.
Besonders vorteilhaft ist in dieser Ausführungsform der Erfindung
eine Weiterbildung und Verbesserung dahingehend, daß das rohr
förmige Flüssigkeits-Führungselement einen sich von der
Flüssigkeits-Auslaßöffnung nach dem freien Rohrende erweiternden
Flüssigkeits-Führungskanal enthält. Der sich erweiternde
Flüssigkeits-Führungskanal hat einerseits eine gewisse Saug
wirkung an der Flüssigkeitsauslaßöffnung, so daß auszugebende
Flüssigkeit durch die Flüssigkeits-Auslaßöffnung in den sich
erweiternden Flüssigkeits-Führungskanal des rohrförmigen
Flüssigkeits-Auslaßelements gesaugt wird. Außerdem bewirkt
der sich erweiternde Flüssigkeits-Führungskanal ein zügiges,
stockungsfreies Abfließen der Flüssigkeit zu der Tropfenformkante
hin. Der Flüssigkeits-Führungskanal kann dabei in einem im Inneren
des Flüssigkeits-Führungselements vorgesehenen Innenrohr gebildet
und sich konisch erweiternd ausgebildet sein. Die Ausbildung
eines Innenrohres läßt auch bei einfacher Herstellungsweise,
beispielsweise bei Kunststoffspritzgießen, eine recht genaue
Ausbildung des Flüssigkeits-Führungskanals zu, so daß optimale
Flüssigkeitsführung in einem sich konisch erweiterenden Flüssig
keitsführungskanal erreichbar wird.
In dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann ferner
das rohrförmige Flüssigkeits-Führungselement in seinem Inneren
einen sich nach dem freien Ende hin an den Flüssigkeits-Führungs
kanal anschließenden, sich stark konisch erweiternden Kanalauslaß
abschnitt enthalten. Dieser sich stark konisch erweiternde Kanal
auslaßabschnitt erleichtert die Verteilung der den Flüssigkeits
führungskanal durchsetzenden Flüssigkeit auf die Tropfenformkante.
Die Verteilung der Flüssigkeit auf die Tropfenformkante kann
noch weiterhin verbessert werden, indem das rohrförmige Flüssigkeits-
Führungselement an seinem freien Ende einen im wesentlichen
zylindrischen Flüssigkeitsauslaß aufweist, der von der Tropfen
formkante umgeben ist, die dazu mit einem rechtwinklig zur Achse
des Flüssigkeits-Führungselements angeordneten ringförmigen Fläche
ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung werden
am Tropfenformer sehr genau reproduzierbare Tropfen ausgebildet,
wodurch eine äußerst präzise Dosierung ermöglicht wird.
Für Anwendungsfälle, in welchen nicht so hohe Anforderungen
an die Genauigkeit der Dosierung gestellt werden, aber besonders
schnelles Antropfen erwünscht ist, empfiehlt sich eine zweite
Ausführungsform der Erfindung, bei der das Flüssigkeits-Führungs
element einen Querschnitt in Form eines Kreisringsegmentes auf
weist. Hierdurch ist die Flüssigkeits-Auslaßöffnung praktisch
nur nach dem Umfangsrand des Tropfeinsatzes hin abgeschirmt,
so daß ein sehr schnelles Übertreten der Flüssigkeit in dieses
rinnenförmige Flüssigkeits-Führungselement eintritt. Insbesondere
wird in dieser Ausführungsform der Erfindung schon beim anfäng
lichen Neigen des Behälters auch solche Flüssigkeit bereits
in das rinnenförmige Flüssigkeits-Führungselement geleitete,
die vorher auf der Oberseite des Tropfeinsatzes vorhanden war.
Um jedoch zu vermeiden, daß nennenswerte Mengen von Flüssigkeit
vor Gebrauch des Behälters, also vor dem Neigen zur Flüssig
keitsentnahme auf der Außenseite des Tropfeinsatzes vorhanden
ist, empfiehlt es sich in dieser Ausführungsform der Erfindung,
die Verschlußkappe mit einem auf die Verschlußplatte des Tropf
einsatzes greifenden Dichtungselement auszustatten, das den
in das Luftführungselement greifenden Abdichtungszapfen umgibt.
Bei Ausbildung der Verschlußkappe als Schraubkappe werden in
dieser Ausführungsform der Erfindung mit Vorteil das Luft
führunselement und der Abdichtzapfen mit kreisrundem Querschnitt
und das auf die Verschlußplatte greifende Dichtungselement
kreisringförmig ausgebildet, während in der Verschlußkappe
eine das rinnenförmige Flüssigkeits-Führungselement aufnehmende
ringförmige Kammer gebildet ist. Bei dieser Ausbildung der
Verschlußkappe wird der Schraubvorgang trotz des rinnenförmigen
Flüssigkeits-Führungselementes in keinerlei Weise behindert,
so daß das Aufschrauben bzw. Abschrauben der Verschlußkappe
schnell und problemlos vonstatten geht.
Der innere Rinnenquerschnitt des Flüssigkeits-Führungselements
weist in dieser Ausführungsform der Erfindung mit Vorteil einen
etwa halbkreisförmigen inneren Rinnenquerschnitt auf. An den
beiden Seitenkanten des Flüssigkeits-Führungselementes geht
dieses bei dieser Ausführungsform der Erfindung in einen zur
Mittelachse des Tropfeinsatzes konzentrischen, im wesentlichen
zylindrischen Wandring über, der das ringförmige Dichtungs
element der Verschlußkappe bei geschlossenem Verschluß umgibt.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungs
form der Erfindung besteht darin, daß die Flüssigkeits-Auslaß
öffnung mit einem Abstand radial einwärts des Flüssigkeits-
Führungselementes in der Verschlußplatte des Tropfeinsatzes
angebracht ist und der innere Wandabschnitt der das Flüssigkeits-
Führungselement aufnehmenden ringförmigen Kammer in der Verschluß
kappe in einen zwischen der Flüssigkeits-Auslaßöffnung und
dem Flüssigkeits-Führungselement auf die Verschlußplatte des
Tropfeinsatzes greifenden Dichtungsring übergeht und daß zwischen
diesem Dichtungsring und dem Abdichtungszapfen eine die Flüssig
keits-Austrittsöffnung überdeckende, ringförmige Kammer gebildet
ist. Diese ringförmige Kammer begrenzt das ggf. aus der Auslaß
öffnung austretende Flüssigkeitsvolumen im verschlossenen Zustand
des Verschlusses.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung darge
stellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 den Tropfeinsatz einer Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Behälterverschlusses in axialem
Schnitt;
Fig. 2 eine dem Tropfeinsatz nach Fig. 1 angepaßte
Verschlußkappe in axialem Schnitt;
Fig. 3 den oberen Teil eines Behälters mit verschlossenem
Behälterverschluß gemäß dieser ersten Ausführungs
form in axialem Schnitt;
Fig. 4 den Tropfeinsatz einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung in axialem Schnitt;
Fig. 5 den Tropfeinsatz gemäß Fig. 4 in Draufsicht,
vergrößert;
Fig. 6 den Teilbereich X der Fig. 4 in vergrößerter
Darstellung;
Fig. 7 eine dem Tropfeinsatz gemäß Fig. 4 bis 6 ange
paßte Verschlußkappe in axialem Schnitt und
Fig. 8 den oberen Teil eines Behälters mit geschlossenem
Behälterverschluß in Ausführungsform gemäß Fig.-
4 bis 7 in axialem Schnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 weist der in Fig.
1 im Schnitt dargestellte Tropfeinsatz 1 eine Verschlußplatte
2 auf, von der sich ein zylindrischer Kragen 3 nach unten er
streckt. Der zylindrische Kragen 3 ist hierbei so angeordnet,
daß die Verschlußplatte 2 einen über den Kragen 3 radial hervor
springenden Auflagerand 4 bildet. Der Kragen ist auf der Außen
seite mit drei umlaufenden, radial vorspringenden Rippen ver
sehen, deren eine mit 5 bezeichnet ist, welche dazu dienen,
den Tropfeinsatz unter Vorspannung sicher und dicht in einer
Behälteröffnung zu befestigen. Der untere Kragenrand weist
außen eine umlaufende Schräge 6 auf, die das Einsetzen des
Tropfeinsatzes in die Behälteröffnung erleichtert. Die Schräge
kann beispielsweise in einem Winkel von etwa 10° verlaufen.
Konzentrisch zum Kragen 3 ist ein rohrförmiges Luftführungs
element 7 in der Mitte der Verschlußplatte vorgesehen. Das
Luftführungselement 7 weist eine untere Abschlußwand 8 auf,
die eine zentrale, durchgehende Öffnung 9 enthält. In seinem
Inneren bildet das Luftführungselement 7 eine zylindrische
Kammer 10, die zur Oberseite hin vollständig offen ist.
Das Luftführungselement 7 ist hinsichtlich seiner Länge so
ausgeführt, daß es über den unteren Rand des Kragens 3 vor
springt, so daß es mit anderen Worten weiter in das Behälter
innere hineinragt als der Kragen 3. Im unteren Bereich weist
das Luftführungselement 7 eine größere Wandstärke auf, wobei
dieser Bereich mit verstärkter Wandstärke über eine Schräge
11 in den Bereich mit geringerer Wandstärke übergeht. Der Zweck
dieser Schräge ist weiter unten in Zusammenhang mit der Ver
schlußkappe beschrieben. Zwischen der äußeren Umfangsfläche 12
des zylindrischen Luftführungselementes 7 und der Innenfläche
13 des Kragens 3 ist eine umlaufende, kreisringförmige Kammer 14
ausgebildet. In der Verschlußplatte 2 ist eine Flüssigkeits-Aus
laßöffnung 15 vorgesehen, um die Flüssigkeit von der Kammer
14 nach außen zu führen. Die Flüssigkeits-Auslaßöffnung 15
ist mit geringem Abstand neben der Außenwand 12 des Luftführungs
elementes 7 angeordnet.
Die Flüssigkeits-Auslaßöffnung 15 ist zum Umfangsrand bzw.
Auflagerand 4 des Tropfeinsatzes 1 hin durch ein rinnen
förmiges Flüssigkeits-Führungselement 16 abgeschirmt. Das
Flüssigkeits-Führungselement 16 erstreckt sich in axialer
Richtung nach oben, d.h. entgegengesetzt zum Kragen 3. Es
weist die Form eines Kreisringsegmentes auf, wobei seine
Wand 17 radial im Bereich des Kragens 3 angeordnet ist.
In Umfangsrichtung gesehen, erstreckt sich die Wand 17 des
Flüssigkeits-Führungselementes 16 über einen ausreichend
großen Winkel, so daß eine die Flüssigkeit führende Rinne
gebildet wird. An die seitlichen Ränder des Flüssigkeits-
Führungselementes 16, von denen einer mit 18 bezeichnet ist,
schließt ein zur Mittelachse des Tropfeinsatzes 1 konzentrischer,
im wesentlichen zylindrischer Wandring 19 an, der zusammen
mit der Wand 17 des Flüssigkeits-Führungselementes 16 eine
durchgehende ringförmige Wandung bildet. Der Wandring 19 ist
hierbei in axialer Richtung kürzer ausgebildet als das
Flüssigkeits-Führungselement 16; im vorliegenden Fall ist er
etwa halb so lang wie das Flüssigkeits-Führungselement 16.
Wie auf der linken Seite der Fig. 1 zu sehen ist, ist der
Wandring 19 radial gesehen etwas weiter zur Mitte hin liegend
angeordnet.
Es wird sodann auf die Fig. 2 Bezug genommen, die eine an
den Tropfeinsatz 1 angepaßte Verschlußkappe 26 im Längsschnitt
zeigt. Die Verschlußkappe 2 weist eine umlaufende, zylindrische
äußere Wand 27 auf, die mit einer Schräge 28 in eine obere
Abschlußwand 29 übergeht. Die obere Abschlußwand 29 ist so
geformt, daß sie eine axial nach oben sich erstreckende ring
förmige Kammer 30 bildet. Die obere Abschlußwand 29 hat zu
diesem Zweck eine nutförmige Gestalt, wobei der mittlere Bereich
31 abgesenkt ist. Die obere Abschlußwand 29 bildet somit einen
an die Schräge 28 angrenzenden äußeren Wandabschnitt 32, der
gleichfalls geneigt ist, wobei die Neigung jedoch geringer
ist als die der Schräge 28. Der äußere Wandabschnitt 32 geht
in einen oberen, horizontalen Wandabschnitt 33 über, der wiederum
in einen im wesentlichen achsparallel verlaufenden inneren
Wandabschnitt 34 übergeht. Der innere Wandabschnitt 34 seiner
seits grenzt an einen mittleren Wandabschnitt 35, der kreis
förmig ausgebildet ist. Vom mittleren Wandabschnitt 35 und
vom inneren Wandabschnitt 34 wird somit eine im wesentlichen
zylindrische Vertiefung 36 begrenzt. Die äußere umlaufende
Wand 27 der Verschlußkappe 26 ist innen mit einem Gewinde 36
versehen, welches einem entsprechenden Gewinde am Behälter
angepaßt ist. Vom unteren Rand der äußeren Wand 27 erstreckt
sich ein umlaufender schürzenartiger Abschnitt 38, der eine
relativ geringe Wandstärke aufweist.
Ausgehend vom mittleren Wandabschnitt 35 der Verschlußkappe 26
erstreckt sich ein rohrförmiger Abdichtungszapfen 39 nach unten,
d.h. zu der von dem schürzenartigen Abschnitt 38 gebildeten
Öffnung der Verschlußkappe 26 hin. Der Abdichtungszapfen 39
ist zentrisch angeordnet und endet noch innerhalb des
schürzenartigen Abschnittes 38. Vom äußeren Umfangsrand des
mittleren Wandabschnittes 35 erstreckt sich gleichfalls nach
unten zur Öffnung der Verschlußkappe 26 hin ein kreisringförmiges
Dichtungselement 40, welches die Form einer umlaufenden Dichtungs
kante 41 aufweist. Zwischen der Außenfläche 42 des Abdichtungs
zapfens 39 und der Innenwand 43 der Dichtkante 41 wird eine
ringförmige Kammer 44 gebildet. Am unteren Ende ist der Ab
dichtungszapfen 39 mit einer Schräge 45 versehen.
In Fig. 3 ist der in eine Öffnung eines Behälters 46, welche
nur teilweise dargestellt ist, eingesetzte Tropfeinsatz 1
zusammen mit der aufgeschraubten Verschlußkappe 26 im Längs
schnitt dargestellt. Der Tropfeinsatz 1 ist soweit in den Hals
47 des Behälters 46 eingeschoben, daß der Auflagerand 4 der
Verschlußplatte 2 auf dem oberen Rand des Behälterhalses 46
aufliegt. Die am Kragen 3 des Tropfeinsatzes 1 vorgesehenen
Rippen 5 liegen dicht an der Innenfläche des Behälterhalses 47
an. Der Durchmesser der Verschlußplatte 2 ist so bestimmt,
daß er etwa dem Außendurchmesser des Behälterhalses entspricht
und ebenfalls nicht über diesen hinwegragt. Das Luftführungs
element 7 ragt dann soweit in das Behälterinnere hinein, daß
die Luftöffnung 9, deren Durchmesser wesentlich geringer ist
als der Durchmesser der vom Luftführungselement 7 innen gebil
deten Kammer 10 ausreichend tief im Behälter angeordnet ist.
Die Verschlußkappe 26 ist mit ihrem Gewinde 37 auf ein ent
sprechend geformtes Außengewinde 48, welches am oberen Teil
des Behälterhalses 47 vorgesehen ist, aufgeschraubt. Der an
der äußeren Wand 27 nach unten hin angeformte schürzenartige
Abschnitt 38 erstreckt sich über den Gewindeabschnitt 48 hinaus
bis etwa in den Bereich des Behälterhalses 47, wo dieser in
eine Schulter 49 übergeht. Angrenzend an das Gewinde 37 der
Verschlußkappe ist im Inneren der Verschlußkappe oben eine
Schulter 50 ausgebildet, die im aufgeschraubten Zustand der
Verschlußkappe auf der Oberseite 51 der Verschlußplatte 2 bzw.
deren Auflagerand 4 aufsitzt. Der Abdichtungszapfen 39 der
Verschlußkappe 26 ragt in das Luftführungselement 7 hinein,
wobei sein unteres Ende bis in den verdickten Wandbereich
des Luftführungselementes 7 reicht, um dort eine Dichtungsan
ordnung 52 zu schaffen. Das Einführen des Abdichtungszapfens
39 wird hierbei durch die an dessen unteren Ende vorgesehene
Schräge 45 und die Schräge 11 erleichtert, welche am Übergang
vom dünneren zum dickeren Wandabschnitt des Luftführungselemen
tes 7 vorgesehen ist. Eine zweite Dichtungsanordnung 53 wird
durch das feste Aufsitzen der Dichtkante 41 auf der Oberseite
der Verschlußplatte 2 im Bereich zwischen der Flüssigkeits-
Auslaßöffnung 15 und der Wand 17 des Flüssigkeits-Führungselementes
16 geschaffen. Zwischen der Dichtungsanordnung 52 und der Dich
tungsanrodnung 53 wird hierdurch ein genau definiertes Volumen
eingeschlossen, welches durch die ringförmige Kammer 44 und
durch den zwischen der Außenwand 42 des Abdichtungszapfens
39 und der Innenwand des Luftführungselementes 7 gebildeten
Ringraum 54 bestimmt ist. Die Wand 17 des Flüssigkeits-Führungs
elementes 16 und der daran angrenzende Wandring 19 sind bei
aufgeschraubter Verschlußkappe 26 in der von der Verschluß
kappe 26 gebildeten ringförmigen Kammer 30 untergebracht.
Im Beispiel der bevorzugten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis
8 weist wiederum der Tropfeinsatz 1 eine Verschlußplatte 2
auf, von der sich ein zylindrischer Kragen 3 zum Einstecken
in den Behälterhals nach unten erstreckt, wobei die Verschluß
platte 2 radial über den Kragen 3 vorsteht, um einen Auflagerand
4 zu bilden. Konzentrisch zum Kragen 3 ist auch in dieser Aus
führungsform ein rohrförmiges Luftführungselement 7 in der
Mitte der Verschlußplatte 2 gebildet. Das Luftführungselement
7 weist, wie im Beispiel der Fig. 1 bis 3, eine untere Ab
schlußwand 8 auf, die eine zentrale durchgehende Öffnung 9
enthält. In seinem Inneren bildet das Luftführungselement 7
auch in diesem Beispiel eine zylindrische Kammer 10, die zur
Oberseite hin vollständig offen ist. Im unteren Bereich weist
das Luftführungselement 7 eine größere Wandstärke und damit
geringeren Innendurchmesser auf, wobei dieser Bereich mit ver
stärkter Wandstärke über eine Schräge 11 in den Bereich geringerer
Wandstärke und größeren Innendurchmessers übergeht. Zwischen
der äußeren Umfangsfläche 12 des zentrischen Luftführungselements
7 und der Innenfläche 13 des Kragens 3 ist eine umlaufende
kreisringförmige Kammer 14 gebildet, an deren Oberseite die
in der Verschlußplatte 2 angebrachte Flüssigkeits-Auslaßöffnung
55 angeordnet ist.
Im Beispiel der Fig. 4 bis 8 ist die Flüssigkeits-Austritts
öffnung 55 von einem rohrförmigen Flüssigkeits-Führungselement
56 umgeben, das ein Außenrohr 57 und ein lnnenrohr 58 aufweist.
Die Gesamtheit von rohrförmigem Flüssigkeits-Führungselement
56 und Lufteinführungselement 7 ist durch einen zum Tropfein
satz 1 konzentrischen Wandring 59 umgeben, der dazu dient,
evtl. auf die Oberseite der Verschlußplatte 2 gelangende Flüssig
keit daran zu hindern, an den Umfangsrand des Tropfeinsatzes
1 zu gelangen und dort abzutropfen und die Dosierung zu ver
fälschen. Am freien Ende des rohrförmigen Flüssigkeits-Führungs
elementes 56 ist eine ringförmige Tropfenformfläche 60 gebildet.
Wie besonders aus Fig. 6 ersichtlich, ist im Inneren des Innen
rohres ein sich von der Flüssigkeits-Auslaßöffnung 55 nach
dem freien Rohrende hin erweiternder Flüssigkeits-Führungskanal
61 gebildet. Dieser Flüssigkeits-Führungskanal 61 hat in seinem
etwa Zweidrittel bis Dreiviertel seiner axialen Länge aus
machenden Hauptabschnitt 62 konische Form mit geringer Koni
zität von beispielsweise 7°. Nach dem freien Ende des Flüssig
keitsführungselementes 56 hin schließt sich an diesen Haupt
abschnitt 62 ein sich nach dem freien Ende hin stark konisch
erweiternder Kanalauslaß-Abschnitt 63 an, beispielsweise mit
einem Konuswinkel von 60°. Schließlich erstreckt sich von diesem
Kanalauslaß-Abschnitt bis zum freien Ende des Flüssigkeits-
Führungselementes 56 ein im wesentlichen zylindrischer Flüssig
keitsauslaß 64, dessen Innenfläche rechtwinklig in die recht
winklig zur Achse des Flüssigkeits-Führungselementes 56 ange
ordnete ringfrömige Tropfenformfläche 60 übergeht.
Durch diese Ausbildung des Flüssigkeits-Führungselementes 56,
insbesondere durch die Bildung eines Außenrohres 57 und eines
Innenrohres 58 kann die Innenfläche der Flüssigkeits-Auslaßöff
nung 55 und des Flüssigkeits-Führungskanals 61 auch im Kunst
stoff-Spritzgießverfahren sehr genau ausgebildet werden, so
daß große Dosiergenauigkeit gewährleistende Präzision erreich
bar ist.
Die Verschlußkappe 25 ist in diesem Beispiel ebenfalls als
Schraubkappe ausgebildet. Sie weist jedoch im Unterschied zum
Beispiel gemäß Fig. 1 bis 3 eine gerade, durchgehende Decken
wand 24 auf, an deren Innenseite zentral der rohrförmige Ver
schlußzapfen 39 angeformt ist.
Wie im Beispiel der Fig. 1 bis 4 erstreckt sich bei ge
schlossenem Behälterverschluß der Abdichtungszapfen 39 mit
seiner äußeren Umfangsfläche 42 über die Abschrägung 11 hinaus
abdichtend in den ringförmigen Bereich größerer Wandstärke
des Luftführungselements 7 bis nahe an die Abschlußwand 8 heran.
Auf diese Weise wird, wie im Beispiel der Fig. 1 bis 3,
im unteren Bereich oberhalb der Abschlußwand 8 eine bei ge
schlossenem Behälterverschluß wirksame Dichtungsanordnung 52
geschaffen. Das Einführen des Abdichtungszapfens 39 wird, wie
im Beispiel der Fig. 1 bis 3, durch eine an dessen unteren
Ende vorgesehene Schräge in Zusammenwirken mit der Schräge
11 erleichtert.
Wie in Fig. 8 nur angedeutet, kann die den Abdichtungszapfen
39 umgebende ringförmige Innenfläche 23 der Deckenwand 24 der
Verschlußkappe 25 eben ausgebildet sein. Es können außerdem
die Höhe der oberen Abschlußwand 29 der Verschlußkappe 25 und
die axiale Länge des Flüssigkeits-Führungselements 56 derart
aufeinander abgestimmt sein, daß sich bei verschlossenem Behälter
verschluß die Deckenwand 24 der Schraubkappe 25 mit ihrer Innen
fläche 23 in Art eines Deckels über den Flüssigkeitsauslaß
64 des Flüssigkeits-Führungselementes 56 legt.
Wie im Beispiel der Fig. 1 bis 3, kann auch in der Ausführungs
form nach Fig. 4 bis 8 die Verschlußkappe 24, insbesondere
bei Ausbildung als Schraubkappe, mit einem umlaufenden schürzen
artigen Abschnitt 38 ausgebildet sein, der um einen am Behälter
hals 47 gebildeten Transportring geformt werden kann, um eine
Originalitätssicherung zu bilden.
Die oben beschriebenen Ausführungsformen stellen lediglich
vorteilhafte Beispiele dar, die zahlreiche Abwandlungen möglich
machen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Dies gilt
insbesondere für die Gestaltung und die Anordnung des Flüssig
keits-Führungselementes 16, 56 und die Ausbildung der am freien
Ende des Flüssigkeits-Führungselementes 16 bzw. 56 gebildete
Abtropfkante 20 oder Abtropffläche 60.
Bezugszeichenliste
1 Tropfeinsatz
2 Verschlußplatte
3 Kragen
4 Auflagerand
5 Rippe
6 Schräge
7 Luftführungselement
8 Abschlußwand
9 Öffnung
10 Kammer
11 Schräge
12 äußere Umfangsfläche von 7
13 Innenfläche von 3
14 Kammer
15 Flüssigkeits-Auslaßöffnung
16 Flüssigkeits-Führungslement
17 Wand
18 Rand
19 Wandring
20 Tropenformkante
23 Innenfläche von 24
24 Deckenwand von 25
25 Verschlußkappe
26 Verschlußkappe
27 äußere Wand
28 Schräge
29 obere Abschlußwand
30 ringförmige Kammer
31 mittlerer Bereich
32 äußerer Wandabschnitt
33 oberer Wandabschnitt
34 innerer Wandabschnitt
35 mittlerer Wandabschnitt
36 Vertiefung
37 Gewinde
38 schürzenartiger Abschnitt
39 Abdichtungszapfen
40 Dichtungselement
41 Dichtkante
42 Außenwand
43 Innenwand
44 ringförmige Kammer
45 Schräge
46 Behälter
47 Hals
48 Außengewinde
49 Schulter
50 Schulter
51 Oberseite
52 Dichtungsanordnung
53 Dichtungsanordnung
54 Ringraum
55 Flüssigkeits-Auslaßöffnung
56 rohrförmiger Flüssigkeits-Führungselement
57 Außenrohr von 56
58 Innenrohr von 56
59 Wandring
60 Tropfenformfläche
61 Flüssigkeits-Führungskanal
62 Hauptabschnitt von 61
63 Kanalauslaß-Abschnitt von 62
64 Flüssigkeitsauslaß von 56
2 Verschlußplatte
3 Kragen
4 Auflagerand
5 Rippe
6 Schräge
7 Luftführungselement
8 Abschlußwand
9 Öffnung
10 Kammer
11 Schräge
12 äußere Umfangsfläche von 7
13 Innenfläche von 3
14 Kammer
15 Flüssigkeits-Auslaßöffnung
16 Flüssigkeits-Führungslement
17 Wand
18 Rand
19 Wandring
20 Tropenformkante
23 Innenfläche von 24
24 Deckenwand von 25
25 Verschlußkappe
26 Verschlußkappe
27 äußere Wand
28 Schräge
29 obere Abschlußwand
30 ringförmige Kammer
31 mittlerer Bereich
32 äußerer Wandabschnitt
33 oberer Wandabschnitt
34 innerer Wandabschnitt
35 mittlerer Wandabschnitt
36 Vertiefung
37 Gewinde
38 schürzenartiger Abschnitt
39 Abdichtungszapfen
40 Dichtungselement
41 Dichtkante
42 Außenwand
43 Innenwand
44 ringförmige Kammer
45 Schräge
46 Behälter
47 Hals
48 Außengewinde
49 Schulter
50 Schulter
51 Oberseite
52 Dichtungsanordnung
53 Dichtungsanordnung
54 Ringraum
55 Flüssigkeits-Auslaßöffnung
56 rohrförmiger Flüssigkeits-Führungselement
57 Außenrohr von 56
58 Innenrohr von 56
59 Wandring
60 Tropfenformfläche
61 Flüssigkeits-Führungskanal
62 Hauptabschnitt von 61
63 Kanalauslaß-Abschnitt von 62
64 Flüssigkeitsauslaß von 56
Claims (18)
1. Behälterverschluß zum tropfenweisen Ausgeben von flüssigem
Behälterinhalt, beispielsweise Medikament, der eine
abdichtend auf den Behälterauslaß anzubringende Verschluß
kappe und einen im Behälterauslaß anzubringenden Tropf
einsatz mit außermittig angeordneter Flüssigkeits-Aus
laßöffnung und mittiger Lufteinlaßeinrichtung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Flüssigkeits-Auslaßöffnung (15, 55) zumindest nach
dem Umfangsrand des Tropfeinsatzes (1) hin durch ein
axial nach außen vorstehendes Flüssigkeits-Führungsele
ment (16, 56) abgeschirmt ist, daß mit seinem freien
Ende einen Tropfenformer (20, 60) bildet, und daß
die Lufteinlaßeinrichtung ein nach dem Behälterinneren
gerichtetes, rohrförmiges oder kammerförmiges Luftführungs
element (7) aufweist.
2. Behälterverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Luftführungselement (7) in seinem dem Behälter
inneren zugewandten Endbereich eine Dichtungsanordnung
(52) aufweist und in der Verschlußkappe (26) ein in
das Luftführungselement (7) greifender Abdichtungszapfen
(39) vorgesehen ist, der bei geschlossenem Verschluß
mit der Dichtungsanordnung (52) des Luftführungselements
(7) abdichtend zusammengreift.
3. Behälterverschluß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Lüftungselement (7) an seinem dem Behälter
inneren zugewandten Ende eine Abschlußwand (8) aufweist,
in der eine Lufteinlaßöffnung (9) angebracht ist, deren
Querschnitt wesentlich kleiner als der Innenquerschnitt
des Luftführungselementes (7) ist, und daß ein in der
Verschlußkappe (26) vorgesehener Abdichtungszapfen (39)
sich bei geschlossenem Verschluß bis nahe an diese Abschluß
wand (8) heran erstreckt.
4. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Verschlußkappe
(26) als Schraubkappe das Luftführungselement (7) zentrisch
im Tropfeinsatz (1) und der Abdichtungszapfen (39) zen
trisch in der Verschlußkappe (26) angeordnet sind und
beide Elemente (7, 39) kreisrunden Querschnitt aufweisen.
5. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeits-Führungselement (16)
an seinem freien Ende eine Tropfenformkante (20) aufweist,
die im wesentlichen in einer Normalebene zur Längsachse
des Flüssigkeits-Führungselementes (16) liegt.
6. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeits-Führungselement (16)
an seinem freien Ende eine Tropfenformkante aufweist,
die gegenüber der Längsachse des Flüssigkeits-Führungs
elementes nach der Mitte des Tropfeinsatzes (1) hin geneigt
ist.
7. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsachse des Flüssigkeits-Führungs
elements (16) im wesentlichen parallel zur Achse des
Tropfeinsatzes (1) liegt.
8. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeits-Führungselement (56)
rohrförmig ausgebildet ist und an seinem in die Ver
schlußplatte (2) des Tropfeinsatzes (1) übergehenden Ende
die Flüssigkeits-Auslaßöffnung (55) umgibt.
9. Behälterverschluß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das rohrförmige Flüssigkeits-Führungselement (56)
einen sich von der Flüssigkeits-Auslaßöffnung (55) nach
dem freien Rohrende erweiternden Flüssigkeits-Führungskanal
(61) enthält.
10. Behälterverschluß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Flüssigkeits-Führungskanal (61) in einem im Inneren
des Flüssigkeits-Führungselements (56) vorgesehenen Innen
rohr (58) gebildet und sich konisch erweiternd ausgebildet
ist.
11. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das rohrförmige Flüssigkeits-
Führungselement (56) in seinem Inneren einen sich nach
dem freien Ende hin an den Flüssigkeits-Führungskanal
(61) anschließenden sich stark konisch erweiternden
Kanalauslaß-Abschnitt (63) enthält.
12. Behälterverschluß nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das rohrförmige Flüssigkeits-Führungselement (56)
an seinem freien Ende einen im wesentlichen zylindrischen
Flüssigkeitsauslaß (55) aufweist, der von der Tropfenform
kante umgeben ist, die dazu mit einer rechtwinklig zur Achse
des Flüssigkeits-Führungselements (56) angeordneten ring
förmigen Fläche ausgebildet ist.
13. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flüssigkeits-Führungselement (16)
einen Querschnitt in Form eines Kreisringsegmentes aufweist.
14. Behälterverschluß nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (26) ein auf die Verschlußplatte
(2) des Tropfeinsatzes (1) greifendes Dichtungselement
(41) aufweist, das den in das Luftführungselement (7)
greifenden Abdichtungszapfen (39) umgibt.
15. Behälterverschluß nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Ausbildung der Verschlußkappe (26) als Schraub
kappe das Luftführungselement (7) und der Abdichtungs
zapfen (39) mit kreisrundem Querschnitt und das auf die
Verschlußplatte (2) greifende Dichtungselement (41) kreis
ringförmig ausgebildet sind, und daß in der Verschlußkappe
(26) eine das Flüssigkeits-Führungselement aufnehmende
ringförmige Kammer (30) gebildet ist.
16. Behälterverschluß nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flüssigkeits-Führungselement (16) an seinen beiden
seitlichen Rändern (18) in einen zur Mittelachse des Tropf
einsatzes (1) konzentrischen, im wesentlichen zylindrischen
Wandring (19) übergeht.
17. Behälterverschluß nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß der zylindrische Wandring (19) das ringförmige Dichtungs
element (41) der Verschlußkappe (26) bei geschlossenem
Verschluß umgreift.
18. Behälterverschluß nach einem der Ansprüche 14 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeits-Auslaßöffnung
(15) mit einem Abstand radial einwärts des Flüssigkeits-
Führungselementes (16) in der Verschlußplatte (2) des
Tropfeinsatzes (1) angebracht ist und der innere
Wandabschnitt (34) der das Flüssigkeits-Führungselement
(16) aufnehmenden ringförmigen Kammer (30) in der Ver
schlußkappe (26) in einen zwischen der Flüssigkeits
Auslaßöffnung (19) und dem Flüssigkeits-Führungselement
(16) auf die Verschlußplatte (2) des Tropfeinsatzes
(1) greifenden Dichtungsring (40) übergeht und daß
zwischen diesem Dichtungsring (40) und dem Abdichtuns
zapfen (39) eine die Flüssigkeits-Austrittsöffnung (15)
überdeckende, ringförmige Kammer (44) gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883816111 DE3816111A1 (de) | 1987-11-20 | 1988-05-11 | Behaelterverschluss zum tropfenweisen ausgeben von fluessigem behaelterinhalt |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3739306 | 1987-11-20 | ||
| DE19883816111 DE3816111A1 (de) | 1987-11-20 | 1988-05-11 | Behaelterverschluss zum tropfenweisen ausgeben von fluessigem behaelterinhalt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3816111A1 true DE3816111A1 (de) | 1989-06-01 |
Family
ID=25861982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19883816111 Withdrawn DE3816111A1 (de) | 1987-11-20 | 1988-05-11 | Behaelterverschluss zum tropfenweisen ausgeben von fluessigem behaelterinhalt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3816111A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5119975A (en) * | 1990-08-14 | 1992-06-09 | Eldar Plastics Ltd. | Drop volume dispensing closure |
| FR2737193A1 (fr) * | 1995-07-24 | 1997-01-31 | Capshold Ci Limited | Ensemble compte-gouttes integre et capsule a vis monopiece en matiere synthetique avec bague temoin d'ouverture |
| DE102014001247A1 (de) * | 2014-02-03 | 2015-08-06 | Pheneo Gmbh | Tropfer zum Abgeben von Tropfen eines Fluids, Tropfer-Kappe-System und Behältnis mit einem solchen Tropfer oder Tropfer-Kappe-System |
| CN116476534A (zh) * | 2023-06-02 | 2023-07-25 | 珠海纳思达企业管理有限公司 | 一种墨盒 |
| DE102022212823A1 (de) * | 2022-11-29 | 2024-05-29 | Heinlein Plastik-Technik Gmbh | Verschlusskappe für Flüssigkeitsbehälter |
-
1988
- 1988-05-11 DE DE19883816111 patent/DE3816111A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5119975A (en) * | 1990-08-14 | 1992-06-09 | Eldar Plastics Ltd. | Drop volume dispensing closure |
| FR2737193A1 (fr) * | 1995-07-24 | 1997-01-31 | Capshold Ci Limited | Ensemble compte-gouttes integre et capsule a vis monopiece en matiere synthetique avec bague temoin d'ouverture |
| DE102014001247A1 (de) * | 2014-02-03 | 2015-08-06 | Pheneo Gmbh | Tropfer zum Abgeben von Tropfen eines Fluids, Tropfer-Kappe-System und Behältnis mit einem solchen Tropfer oder Tropfer-Kappe-System |
| DE102022212823A1 (de) * | 2022-11-29 | 2024-05-29 | Heinlein Plastik-Technik Gmbh | Verschlusskappe für Flüssigkeitsbehälter |
| EP4378852A1 (de) | 2022-11-29 | 2024-06-05 | Heinlein Plastik-Technik GmbH | Verschlusskappe für flüssigkeitsbehälter |
| DE102022212823B4 (de) | 2022-11-29 | 2024-06-06 | Heinlein Plastik-Technik Gmbh | Verschlusskappe für Flüssigkeitsbehälter |
| US12448183B2 (en) | 2022-11-29 | 2025-10-21 | Heinlein Plastik-Technik Gmbh | Closure cap for liquid containers |
| CN116476534A (zh) * | 2023-06-02 | 2023-07-25 | 珠海纳思达企业管理有限公司 | 一种墨盒 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DEUSSEN KUNSTSTOFFTECHNIK INHABER HEINO DEUSSEN, 6 |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |