DE381566C - Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl.Info
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- DE381566C DE381566C DEM77771D DEM0077771D DE381566C DE 381566 C DE381566 C DE 381566C DE M77771 D DEM77771 D DE M77771D DE M0077771 D DEM0077771 D DE M0077771D DE 381566 C DE381566 C DE 381566C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B7/00—Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
- B24B7/10—Single-purpose machines or devices
- B24B7/16—Single-purpose machines or devices for grinding end-faces, e.g. of gauges, rollers, nuts, piston rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)
Description
- Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmaßen u. dgl. Rachenlehren `verden in der Regel aus härtbarem Flachstahl oder Siemens-Martinstahl gefertigt, letztere gewöhnlich im Gesenk geschmiedet und im Einsatz gehärtet. Der Rächen wird ausgefräst. Bei serienweiser Herstellung bedient man sich hierzu der Satzfräser, mittels welcher die Meßfiächen der Lehre nach dem Einstechverfahren in einem Arbeitsgang auf Sollmaß minus iNl aterialzugabe für das nach dem Härten vorzunehmende Schleifen bearbeitet werden. Das Fertigschleifen von Rachenlehren bzw. Endmaßen geschieht bis jetzt in der Weise, daß man die auf einer Spezialmaschine mittels Schleifscheibe vorgeschliffenen Meßlächen der betreffenden Lehre entweder von Hand oder auch auf einer Maschine durch Feinschliff fertig bearbeitet. Beide Verfahren weisen Mängel auf. Das Fertig- oder Feinschleifen von Hand erfordert viel Zeit und große Geschicklichkeit des Arbeiters., Die zur Zeit bestehenden Maschinen arbeiten in der Weise, daß eine in einem Feinschmirgelbad umlaufende Gußeisen oder Kupferscheibe beide Meßflächen cler Lehre nacheinander bearbeitet. Dies hat zur Folge. claß der Bearbeitungsdruck erst nach der einen, sodann nach der anderen Seite hin wirkt. Hierdurch wird eine Verschiebung bzw. Verspannung der Lehre usw. begünstigt, so daß es äußerst schwer ist, absolute Parallelität der Meßflächen zu erreichen. Außerdem ist diese aufeinanderfolgende Bearbeitung der Meßflächen zeitraubend, also teuer.
- Vorliegende Erfindung beseitigt nun diese Mängel, indem sie ein Verfahren angibt, beide Flächen der Lehre usw. zu gleicher Zeit zu bearbeiten. Hierdurch wird erstens die Möglichkeit einer Verschiebung der Lehre während der Bearbeitung völlig ausgesehlossen, da der Druck auf beide 1Ießflächen genau gleich groß ist, sich also aufhebt und somit keinerlei Kräfte auftreten. die eine Verschiebung der Lehre bewirken könnten. Zweitens ist die Ersparnis an Zeit infolge gleichzeitiger Bearbeitung beider Flächen mindestens gleich 50 Prozent.
- Die zur Ausübung dieses Verfahrens benötigte Vorrichtung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform, wie sie für Rachenlehren erforderlich ist, schernatisch dargestellt.
- Abb. i zeigt die Vorrichtung im Schnitt von oben gesehen, Abb.2 dieselbe in der Seitenansicht.
- auf das abgesetzte Ende einer Welle e schiebt sich darüber hinausragend die Büchse b. auf das dicke Ende der Welle a sowie die Büchse b sind die Scheiben c fest aufgezogen. Diese Scheiben tragen die eigentlichen Schleifkränze d, welche mittels Rechts- bzw. Linksgewinde auf den Rand der Scheiben d aufgeschraubt sind. Durch diese Anordnung ist bei etwaiger Abnutzung der Kränze eine schnelle Auswechselbarkeit erzielt. Welle a und Büchse b laufen in den Lagern 1. Die Büchse besitzt sowohl an ihrem äußeren als auch am inneren Umfang je eine Nut. In diesen Nuten können sich die Flachkeile j und g verschieben. Durch diese Keile wird bei Drehung der Antriebsscheibe e das ganze System in Drehung versetzt. Eine Mutterscheibe k, am Kranze mit einer Nase versehen, paßt in die Bohrung und die Innennut der Büchse b. Mittels einer in eine glatte Bohrung des abgesetzten Wellenendes hineinragenden Schraubenspindel Ir kann man diese Scheibe durch Drehen an (lern Handgriff i, in achsialer Richtung verschieben. Zwischen dieser Scheibe und der Stirnfläche des abgesetzten Endes der Welle a befindet sich die Druckfeder in, welche infolge ihrer Spannung die Büchse b und die Welle a, mithin die Scheiben c mit den Schleifkränzen -d auseinanderdrückt. Da sowohl Welle a als auch Büchse b sich in den Lagern 1 achsial verschieben können, legen sich die Schleifkränze d entsprechend dem Federdruck gegen die @Ießflächen der zu schleifenden Lehre W. ohne die geringste Schubwirkung auf dieselbe auszuüben. Entsprechend der Größe der Lehre sowie der gewünschten Feinheit des Schliffes kann man die Federspannung durch Drehen des Griffes i. äußerst feinfühlig und genau einstellen. Die Lehre z ist auf einem Tisch iz aufgespannt, der während der Bearbeitung der Lehre mittels Handhebels o oder auch maschinell hin und her bewegt wird. Das Verfahren zum Fertigschleifen von Endmaßen ist das gleiche, nur daß die Vorrichtung sinngemäß so ausgeführt ist, daß die Schleifkränze d nicht mit ihrer Außenseite, sondern mit der Innenseite schleifen und die Scheiben c durch Federdruck nicht auseinander-, sondern zusammengedrückt werden. Das auseinander- bzw. Zusammendrücken der Scheiben kann an Stelle einer Feder durch Druckluft oder Gewichtsbelastung usw. bewirkt «=erden.
Claims (2)
- PATENT-AxSPRÜCHE: i. Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmaßen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Meßflächen der Rachenlehre usw. gleichzeitig mittels, zweier Werkzeuge (Schleifwerkzeuge) unter Beistellung derselben in einer zu den Bearbeitungsflächen senkrechten Richtung bearbeitet werden.
- 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß eine in ihren Lagern achsial verschiebbare Arbeitswelle (a) die eine der beiden Schleifscheiben (c) unverdrehbar und unverschiebbar umnittelbar trägt, die andere auf einer den einen (abgesetzten) Wellenende achsial verschiebbaren Büchse (b), die durch eine in ihrer Spannung (mittels Schraubenspin- del h) verstellbare Feder zwischen Arbeitswelle (a.) und Büchsenende (b) in Richtung des jeweiligen Schleifdruckes getrieben wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77771D DE381566C (de) | 1922-05-18 | 1922-05-18 | Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM77771D DE381566C (de) | 1922-05-18 | 1922-05-18 | Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE381566C true DE381566C (de) | 1923-09-21 |
Family
ID=7317856
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM77771D Expired DE381566C (de) | 1922-05-18 | 1922-05-18 | Verfahren zur Bearbeitung von Rachenlehren, Endmassen u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE381566C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884300C (de) * | 1940-12-13 | 1953-07-27 | Karl Hack | Federendenschleifmaschine |
| DE961060C (de) * | 1953-07-05 | 1957-03-28 | Wilhelm Schlueter | Maschine zur Innenbearbeitung gewoelbter Kesselboeden |
| DE1079498B (de) * | 1954-06-22 | 1960-04-07 | Ahle Fa Geb | Vorrichtung fuer Schleifarbeiten, insbesondere zum Schleifen von Federenden |
| DE1125803B (de) * | 1955-10-15 | 1962-03-15 | Merz Werke Gebrueder Merz | Schleifmaschine |
-
1922
- 1922-05-18 DE DEM77771D patent/DE381566C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE884300C (de) * | 1940-12-13 | 1953-07-27 | Karl Hack | Federendenschleifmaschine |
| DE961060C (de) * | 1953-07-05 | 1957-03-28 | Wilhelm Schlueter | Maschine zur Innenbearbeitung gewoelbter Kesselboeden |
| DE1079498B (de) * | 1954-06-22 | 1960-04-07 | Ahle Fa Geb | Vorrichtung fuer Schleifarbeiten, insbesondere zum Schleifen von Federenden |
| DE1125803B (de) * | 1955-10-15 | 1962-03-15 | Merz Werke Gebrueder Merz | Schleifmaschine |
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