DE374286C - Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausfuehrung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des Werkstueckes - Google Patents
Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausfuehrung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des WerkstueckesInfo
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- DE374286C DE374286C DEG50275D DEG0050275D DE374286C DE 374286 C DE374286 C DE 374286C DE G50275 D DEG50275 D DE G50275D DE G0050275 D DEG0050275 D DE G0050275D DE 374286 C DE374286 C DE 374286C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
- B24B47/20—Drives or gearings; Equipment therefor relating to feed movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
- Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausführung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks-Nachmessens des Werkstückes: Bein Schlesfen von Rundstücken muß man das Schleifrad aus dem Arbeitsbereich seitlich herausschieben, wenn man Messungen am Arbeitsstück vornehmen will, wie dies Abb. z der beiliegenden Zeichnung schematisch darstellt. Bei denn sogenannten Einstechverfahren, bei dem das Schleifrad von einer"Breite gleich der des zu -bearbeitenden Werkstückes benutzt wird, ist dies -jedoch nicht möglich, so daB man sich damit begnügen mußte, mittels der Beistellvorrichtung das Schleifrad an dem Werkstück abzuheben. Das hat aber den Nachteil, daß es außerordentlich schwierig ist, die Schleifscheibe dann wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückzubringen, wenn die Bearbeitung nach erfolgter Messung des Werkstückes weiter vor sich gehen soll. Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung, bei der dieses Abheben der Schleifscheibe von dem Werkstück nicht durch die Beistellvorrichtung, sondern dadurch erzielt wird, da.ß man die ganze Beistellspindel samt dem mit ihr durch die Mutter verbundenen Schlitten für die Lagerung.der Schleifscheibe verschiebt. Dadurch wird es möglich, ohne die Beistellvorrichtung irgendwie zu verstellen, die Schleifscheibe abheben und nach-erfolgter Messung genau wieder -an ihre ursprüngliche Stellung zurückbringen zu können.
- Eine beilspielsweise Ausführung einer derartigen Einrichtung ist in Abb. 2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Die Beistellspindel ist mit a bezeichnet. Sie wird in bekannter Weise von Hand oder selbsttätig durch eine Schaltvorrichtung, etwa mit Klink ken und Sperrad, betätigt. Die Spindel ist in der Büchse b gelagert, die gegen Drehung ;furch den Federkeil n gesichert, in der Flanschbüchse d achsial verschoben werden kann. Die Flanschbüchse d sitzt fest in dem Maschinenbett e.
- Parallel mit der Spindele liegt eine Welleh, die mittels der Kurbel k gedreht werden kann. Die Kurbel k kann mit einem Stift t in zwei Löcher der Scheibe i hineingesteckt und so in zwei verschiedenen Lagen festgestellt werden. Die Welle h trägt ein kleines Zahnrad in, das in ein größeres Zahnrad f eingreift. Dieses Zahnrad besitzt einen Gewindeansatz o, der in ein entsprechendes Muttergewinde am Maschinenrahmen e eingreift und an dessen mittleren Innenflansch f1 die Büchse b der Beistellspindela ebenfalls mit einem Flanschbl anliegt.-Mit der Beistellspindel a ist durch die Mutter p der Schlitten g verbunden, auf welchem die Schleifgeheibe q gelagert ist. Der Schlitten g und mit ihm die Beüstellspindel a stehen ständig unter der Wirkung eines Gewichtes c, an einem Seil, das über eine Rolle v läuft.
- ." Soll eine Messung vorgenommen werden, so ist es erforderlich, gemäß Abb. 3, die Schleifscheibe q um das, Stück- l von dem Werkstück s abzuheben. Zu diesem Zweck legt man die Kurbel k so um, daß der Stift t in das gegenüberliegende Loch der Scheibe .i eingreift. Bei der dabei erfolgenden Drehung der Welle h werden auch die Zahnräder m und f sowie der Gewindestutzen o mitgenommen, und dieser verschiebt sich in dem Maschinenrahmen um ein entsprechendes Stück in Richtung nach außen und weicht etwas von dem Halteflansch b,, der Büchse b zurück. Unter der Wirkung des Gewichtes c folgen dieser Verschiebebewegung die Beistellspindel a mit ihrer Büchse b und mit dem Schlitten g, wodurch die Schleifscheibe q von dem Werkstück s abgerückt wird (Abb. 3). Dabei verhindert der Federkeil n, der in einer entsprechenden Nut des Flansches d läuft, eine Drehung der Büchse b und damit der Beistellspindel a, so daß nach Zurücklegen der Kurbel k @in ihre Anfangsstellung der Schlitten g und mit ihm die Schleifscheibe q genau wieder in ihre frühere Stellung zum Werkstück s kommen.
- Natürlich kann die Einrichtung zum Verschieben der Beistellspindel und zur Verhütung ihrer Drehung bell dieser Verschiebung auch in irgendeiner anderen Weise als beschri@eben erfolgen. Das Gewicht c kann auch durch eine Feder ersetzt werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausführung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des Werkstückes, dadurch gekennzeichnet, daß der die Lage der Beistellspindel (a) samt Schlei:fscheibenschlitten zusammen mit einem Gewichtszug (c) o. dgl. gegen Anschläge (a1, b1) der Beistellspi:ndel (a) und ihrer Führungsbüchse (b) bestimmende Teil (Flansch f,) des Maschinengestelles um einen bestimmten genau einhaltbaren Hub hin und her verschieblich ist, so daß bei dieser Verschiebung die ihr folgende Beistellspindel (a) des .Schlittens (g) nicht gedreht wird.
- 2. Ausführungsform der Einrichtung an Rundschleifmaschinen nach Anspruch i, dadurch ;gekennzeichnet, daß der bestimmende Teil (Flansch f,), an den sich die Lagerung (b, b1, a1) der Beistellspindel (a) legt, an einer Gewindebüchse (f, o) sitzt, die durch Zahnradübertragung (in) o. dgl. von einer Kurbelwelle (h, k) aus im Muttergewinde des Gestelles verstellt werden kann und die Führungsbüchse (b) und damit auch die Beistellspindel (a) d ur, ch eine Sicherungsvorrichtung (Nut -und .Feder . o: dgl.) in einer -besonderen Büchse, (d) des Gestelles gegen Verdrehung gesichert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG50275D DE374286C (de) | 1920-02-10 | 1920-02-10 | Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausfuehrung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des Werkstueckes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG50275D DE374286C (de) | 1920-02-10 | 1920-02-10 | Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausfuehrung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des Werkstueckes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374286C true DE374286C (de) | 1923-04-21 |
Family
ID=7129291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG50275D Expired DE374286C (de) | 1920-02-10 | 1920-02-10 | Einrichtung an Rundschleifmaschinen, insbesondere zur Ausfuehrung des sogenannten Einstechverfahrens zum Verschieben des Werkzeuges zwecks Nachmessens des Werkstueckes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374286C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756957C (de) * | 1938-09-18 | 1953-11-30 | Hartex G M B H Maschinen Und W | Spitzenlose Rundschleifmaschine |
| DE937149C (de) * | 1942-10-23 | 1955-12-29 | Julius Grundstein | Beistellvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen aller Art |
| DE1052264B (de) * | 1954-10-15 | 1959-03-05 | Microrex Sa | Zustelltrieb fuer Schleifschlitten |
-
1920
- 1920-02-10 DE DEG50275D patent/DE374286C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE756957C (de) * | 1938-09-18 | 1953-11-30 | Hartex G M B H Maschinen Und W | Spitzenlose Rundschleifmaschine |
| DE937149C (de) * | 1942-10-23 | 1955-12-29 | Julius Grundstein | Beistellvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere Schleifmaschinen aller Art |
| DE1052264B (de) * | 1954-10-15 | 1959-03-05 | Microrex Sa | Zustelltrieb fuer Schleifschlitten |
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