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DE3811617A1 - Fussboden-bauwerk fuer einen doppelfussboden - Google Patents

Fussboden-bauwerk fuer einen doppelfussboden

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DE3811617A1
DE3811617A1 DE19883811617 DE3811617A DE3811617A1 DE 3811617 A1 DE3811617 A1 DE 3811617A1 DE 19883811617 DE19883811617 DE 19883811617 DE 3811617 A DE3811617 A DE 3811617A DE 3811617 A1 DE3811617 A1 DE 3811617A1
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DE
Germany
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floor
feet
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floor panels
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DE19883811617
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English (en)
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Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/024Sectional false floors, e.g. computer floors
    • E04F15/02405Floor panels
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F2203/00Specially structured or shaped covering, lining or flooring elements not otherwise provided for
    • E04F2203/02Specially structured or shaped covering, lining or flooring elements not otherwise provided for having particular shapes, other than square or rectangular, e.g. triangular, hexagonal, circular, irregular
    • E04F2203/023Specially structured or shaped covering, lining or flooring elements not otherwise provided for having particular shapes, other than square or rectangular, e.g. triangular, hexagonal, circular, irregular having triangular shapes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Fußboden-Bauwerk für einen Doppelfußboden aus einem festen Unterboden und darauf an­ geordneten Fußbodenplatten, die sich im montierten Zustand zu einem geschlossenen Fußbodenplattenverband ergänzen, der mit Aufstellfüßen auf die Oberfläche des Unterbodens aufgesetzt ist. Fußbodenplatten­ verband bezeichnet eine Zusammensetzung aus einer Mehrzahl aus Fuß­ bodenplatten, wobei die Kanten der Fußbodenplatten gestoßen sind. Es versteht sich, daß der Estrich aufgebracht wird, nachdem die Mehrzahl der Fußbodenplatten zu einem Fußbodenplattenverband zu­ sammengesetzt ist. Das geschieht an der Baustelle.
Bei dem Fußboden-Bauwerk, von dem die Erfindung ausgeht, haben die Fußbodenplatten einen quadratischen oder rechteckigen Grundriß und vier Aufstellfüße im Bereich der Ecken des Grundrisses. Damit ist eine statisch bestimmte Aufstellung auf dem Unterboden nicht möglich. Andererseits ist der Unterboden in einem Wohnhaus, in einem Bürohaus od. dgl. regelmäßig aus Toleranzgründen uneben. Damit die einzelnen Fußbodenplatten im Fußbodenplattenverband nicht wackeln, sind die Aufstellfüße höhenverstellbar oder höhenverstellbar an die Fußboden­ platten angeschlossen. Die Fixierung der Höheneinstellung erfolgt häufig durch den Estrich, der beispielsweise in Form von Vergußestrich auf­ gebracht wird. All diese bekannten Maßnahmen sind in fertigungstech­ nischer Hinsicht aufwendig. Die bekannten Maßnahmen sind aber auch in verlegetechnischer Hinsicht aufwendig, da beim Verlegen die Auf­ stellfüße nach Maßgabe der Unebenheiten des Unterbodens höhenmäßig so eingerichtet werden müssen, daß die einzelnen Fußbodenplatten im Fußbodenplattenverband nicht wackeln. Die bekannten Maßnahmen wer­ den im übrigen auch durchgeführt, weil man in der Auffassung befangen ist, daß die aus den einzelnen Fußbodenplatten im Fußbodenplattenver­ band zusammengesetzte Oberfläche möglichst eben sein muß. - Lange bekannt ist, daß z. B. Tische mit drei Beinen, auch auf einem un­ ebenen Fußboden, nicht wackeln, weil die Dreipunktauflagerung statisch bestimmt ist. Zur Weiterentwicklung des eingangs beschriebenen Fuß­ boden-Bauwerks haben diese bekannten Zusammenhänge nichts beige­ tragen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Fuß­ boden-Bauwerk so weiter auszubilden, daß die Fußbodenplatten des Fußbodenplattenverbandes auch bei einem uneben Unterboden nicht mehr wackeln.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß die Fußboden­ platten des Fußbodenplattenverbandes entweder einen dreieckförmigen oder einen trapezförmigen oder einen L-förmigen Grundriß aufweisen sowie sich zu einem im Grundriß rechteckigen Fußbodenplattenverband ergänzen und daß die einzelnen Fußbodenplatten im Fußbodenplatten­ verband mit unmittelbarer oder mittelbarer Dreipunktauflagerung statisch bestimmt angeordnet sind. Gegenstand der Erfindung sind auch Fuß­ bodenplatten, die für ein solches Fußboden-Bauwerk eingerichtet sind.
Im einzelnen bestehen im Rahmen der Erfindung mehrere Möglichkeiten der weiteren Ausbildung und Gestaltung. Eine bevorzugte Ausführungs­ form der Erfindung, die sich durch Einfachheit in verlegetechnischer Hinsicht und hohe Stabilität im statischen Sinne auszeichnet, ist da­ durch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fußbodenplatten eines Fuß­ bodenplattenverbandes jeweils drei Aufstellfüße aufweisen, die im Grund­ riß ein Dreieck aufspannen, und daß die Fußbodenplatten mit diesen Aufstellfüßen statisch bestimmt auf den Unterboden aufgesetzt sind. Es versteht sich, daß man bei einem erfindungsgemäßen Fußboden-Bauwerk die einzelnen Fußbodenplatten zweckmäßigerweise im Bereich der Fugen aneinander anschließt. Um dieses möglichst stufenfrei zu erreichen, lehrt die Erfindung, daß die einzelnen Fußbodenplatten in Grenzen elastisch nachgiebig ausgeführt sind. Um einen Verbund zwischen den einzelnen Fußbodenplatten zu erreichen, der auch beispielsweise Zug­ kräfte überträgt, ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Kombination zu der elastisch nachgiebigen Gestaltung der einzelnen Fußbodenplatten dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbodenplatten eines Fußbodenplattenverbandes im Bereich der Fugen über elastisch nachgiebige Verbundmittel an ihre benachbarten Fußbodenplatten ange­ schlossen sind.
Im Rahmen der Erfindung ist es nicht erforderlich, alle Fußboden­ platten eines Fußbodenplattenverbandes mit drei Aufstellfüßen auszu­ rüsten. Es besteht vielmehr die kostensparende Möglichkeit, die Fuß­ bodenplatten eines Fußbodenplattenverbandes einerseits durch weniger als drei Aufstellfüße, andererseits durch Anschluß und damit Aufla­ gerung an benachbarten Fußbodenplatten ausreichend statisch bestimmt anzuordnen. Im einzelnen ist in diesem Zusammenhang eine Ausfüh­ rungsform dadurch gekennzeichnet, daß in einem Fußbodenplattenver­ band einzelne Fußbodenplatten, die drei eine statisch bestimmte Auf­ lagerung bewirkende Aufstellfüße aufweisen, und Fußbodenplatten, die lediglich einen Aufstellfuß aufweisen, miteinander abwechseln, wobei die Fußbodenplatten mit dem einen Aufstellfuß im übrigen an eine Fuß­ bodenplatte mit drei Aufstellfüßen angeschlossen und dort aufgelagert sind. Eine andere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einer statisch bestimmten mit drei Aufstellfüßen aufge­ lagerten Fußbodenplatte im Fußbodenplattenverband Fußbodenplatten mit zwei Aufstellfüßen und aufstellfußfreie Überbrückungsplatten ange­ ordnet sind, die mit ihrem Rand an benachbarte Fußbodenplatten an­ geschlossen und dadurch ausreichend statisch bestimmt aufgelagert sind. In beiden Fällen empfiehlt es sich, mit elastisch nachgiebigen Fußbodenplatten zu arbeiten und auch mit entsprechend nachgiebigen Fugenverbindungsmitteln zu arbeiten.
Ausreichend statisch bestimmt bedeutet im Rahmen der Erfindung, daß das Prinzip der Dreipunktauflagerung nicht verlassen wird, jedoch kann ein Auflagerpunkt oder können mehrere Auflagerpunkte zu einem Auflagerrandstreifen im statischen Sinne gleichsam entarten, wobei nichtsdestoweniger die statische Bestimmtheit ausreichend beibehalten wird, wenn in der beschriebenen Weise mit Fußbodenplatten gearbeitet wird, die in Grenzen elastisch nachgiebig sind und entsprechende Fugenverbundmittel für den Anschluß benachbarter Fußbodenplatten aufweisen. Im Rahmen der Erfindung liegt es, zwischen benachbarten Fußbodenplattenverbänden Brückenplatten anzuordnen, die aufstellfuß­ frei ausgeführt sind und an Fußbodenplatten der Fußbodenplattenver­ bände angeschlossen und dort ausreichend statisch bestimmt aufge­ lagert sind.
Erfindungsgemäß kann mit den verschiedensten Werkstoffen für die Fuß­ bodenplatten und auch mit den verschiedensten Aufstellfüßen gearbeitet werden. Das gilt auch für den Anschluß der Aufstellfüße an die Fuß­ bodenplatten. Insoweit ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin­ dung dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellfüße als steife, unver­ längerbare Stützen, z. B. aus Beton, ausgeführt und unverlängerbar an den Plattenkörper angeschlossen sind. Die Aufstellfüße können flächig unter den Plattenkörper geklemmt sein. Die Aufstellfüße können aber auch in Ausnehmungen der Fußbodenplatten eingeklebt sein. Als Werkstoff für die Fußbodenplatten eignen sich Holzfaserwerkstoffe in Form von Spanplatten, Faserplatten u. dgl., aber auch Faserbeton­ platten und Gipskartonplatten.
Ein erfindungsgemäßes Fußboden-Bauwerk führt zu einer durch die Oberfläche der einzelnen Fußbodenplatten definierte Oberfläche, die die Unebenheit des Unterbodens gleichsam abbildet, sei es durch elastische Verformung der einzelnen Fußbodenplatten, sei es auch durch einen mehr oder weniger stufenförmigen Anschluß von im Fuß­ bodenplattenverband benachbarten Fußbodenplatten. Das stört nicht, weil auf das erfindungsgemäße Fußboden-Bauwerk ohnehin noch der Estrich aufgebracht wird, der ausgleicht und nivelliert. Im Ergebnis erreicht man ein allen Anforderungen genügendes Fußboden-Bauwerk, welches frei ist von statisch unbestimmt wackelnden Fußbodenplatten. Die einzelnen Fußbodenplatten des erfindungsgemäßen Fußboden-Bau­ werkes können einfach gefertigt, transportiert und montiert werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausfüh­ rungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Fußbodenplatte eines erfindungsge­ mäßen Fußboden-Bauwerkes,
Fig. 2 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1 aus Richtung des Pfeiles A, aufgesetzt auf einen Unterboden,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Gegenstandes der Fig. 1, teilweise im Schnitt,
Fig. 4 in der Draufsicht mehrere nebeneinander angeordnete Fuß­ bodenplattenverbände aus Fußbodenplatten unterschiedlichen Grundrisses,
Fig. 5 entsprechend der Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Fußboden­ plattenverband anderer Ausführungsform,
Fig. 6 entsprechend der Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Fußbodenplattenverbandes und
Fig. 7 entsprechend der Fig. 4 eine andere Ausführungsform von nebeneinander angeordneten Fußbodenplattenverbänden.
Die in den Figuren dargestellten Fußbodenplatten F bestehen aus einem Plattenkörper 1 und aus angeschlossenen Aufstellfüßen 2. Sie dienen zur Herstellung eines Doppelbodens über einem Unterboden 3 in einem Bau­ werk. - Die moderne Praxis bevorzugt solche Doppelböden, weil im Zwi­ schenraum zwischen dem Unterboden 3 und dem Plattenkörper 1 elek­ trische und andere Installationen verlegt werden können. Wie die Fig. 4 zeigt, werden die einzelnen Fußbodenplatten F zu einem ge­ schlossenen Fußbodenplattenverband zusammengesetzt. Auf den Fuß­ bodenplattenverband wird ein nicht gezeichneter Estrich aufgebracht. Der Fußbodenplattenverband bildet ein Fußboden-Bauwerk.
Insbesondere aus der Fig. 1, aber auch aus einer vergleichenden Be­ trachtung der einzelnen Ausführungsformen erfindungsgemäßer Fußboden­ platten in Fig. 4 entnimmt man, daß die Aufstellfüße 2 in einer Projek­ tion auf die Ebene der Fußbodenplatte F bzw. des Unterbodens 3 die Eckpunkte eines Dreiecks 4 aufspannen, welches in Fig. 1 strich­ punktiert eingezeichnet worden ist. Folglich sind die erfindungsgemäßen Fußbodenplatten F auch bei unebenem Unterboden 3 statisch bestimmt auf den Unterboden 3 aufstellbar. Im Ausführungsbeispiel und nach be­ vorzugter Ausführungsform der Erfindung besitzen die Aufstellfüße 2 eine im wesentlichen ebene Aufstellfläche 5, während der Plattenkörper 1 in Grenzen elastisch verformbar ausgeführt ist, damit er sich, wie schon beschrieben, anpassen kann, wenn die Aufstellfüße 2 mit ihrer ebenen Aufstellfläche 5 auf einen unebenen Unterboden 3 aufgestellt werden. Die Aufstellfüße 2 sind steife, unverlängerbare Stützen und un­ verlängerbar an den Plattenkörper 1 angeschlossen. Der Plattenkörper 1 mag als Spanplatte, Faserplatte, Gipskartonplatte od. dgl. ausgeführt sein. Die Aufstellfüße 2 können Betonbauteile oder auch Röhren sein. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Aufstellfüße 2 unter den Plattenkörper 1 geklebt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 besitzt der Plattenkörper 1 Ausnehmungen 6, in die die Aufstellfüße 2 einge­ setzt und eingeklebt sind.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Ausführungsform, bei der der Platten­ körper 1 einen dreieckförmigen Grundriß aufweist. Diese Ausführungs­ form kehrt auch in Fig. 4 wieder. In Fig. 4 ist aber auch eine Aus­ führungsform erkennbar, bei der der Plattenkörper 1 einen trapez­ förmigen Grundriß aufweist oder bei der der Plattenkörper 1 einen L-förmigen Grundriß aufweist.
Aus der Fig. 4 entnimmt man, daß erfindungsgemäß die Fußboden­ platten F eines Fußbodenplattenverbandes entweder einen dreieckförmigen oder einen trapezförmigen oder einen L-förmigen Grundriß aufweisen sowie sich zu einem im Grundriß rechteckigen Fußbodenplattenverband ergänzen. Die einzelnen Fußbodenplatten F sind im Fußbodenplatten­ verband unmittelbar oder mittelbar über eine Dreipunktauflagerung statisch bestimmt angeordnet.
Wie bereits erwähnt, besitzen die einzelnen Fußbodenplatten F in den Fußbodenplattenverbänden aus Fußbodenplatten der Fig. 1 bis 3 bzw. der Fußbodenplattenverbände der Fig. 4 jeweils drei Aufstellfüße 2, die im Grundriß ein Dreieck aufspannen. Die Fußbodenplatten F sind mit diesen Aufstellfüßen 2 unmittelbar statisch bestimmt auf den Unter­ boden aufgesetzt.
Für die zeichnerische Darstellung insbesondere der Fig. 5 bis 7 gilt, was in den Zeichnungen nicht erkennbar ist, daß die einzelnen Fuß­ bodenplatten F in Grenzen elastisch nachgiebig ausgeführt sind. Die Fußbodenplatten eines Fußbodenplattenverbandes können im übrigen im Bereich der Fugen zu Nachbarplatten hin mit nicht gezeichneten elastisch nachgiebigen Verbundmitteln aneinander angeschlossen sein.
Aus den Fig. 5 bis 7 ergibt sich, daß die einzelnen Fußbodenplatten F eines Fußbodenplattenverbandes nicht notwendigerweise jede drei Auf­ stellfüße 2 aufweisen müssen. Man erkennt, daß die Fußbodenplatten F des Fußbodenplattenverbandes einerseits durch weniger als drei Auf­ stellfüße 2, andererseits durch Anschluß und damit Auflagerung an benachbarten Fußbodenplatten F ausreichend statisch bestimmt ange­ ordnet sind, was insbesondere dann gilt, wenn die beschriebene elastisch nachgiebige Ausbildung der Fußbodenplatten F und entspre­ chende Fugenverbundmittel hinzukommen.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 ist dadurch gekennzeichnet, daß in einem Fußbodenplattenverband einzelne Fußbodenplatten F, die drei eine statisch bestimmte Auflagerung bewirkende Aufstellfüße 2 aufweisen, und daß Fußbodenplatten F, die lediglich einen Aufstellfuß aufweisen, miteinander abwechseln, wobei die Fußbodenplatten F mit dem einen Aufstellfuß 2 im übrigen an einer Fußbodenplatte F mit drei Aufstell­ füßen 2 angeschlossen sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Anordnung so getroffen, daß ausgehend von einer statisch bestimmten, mit drei Aufstellfüßen 2 aufgelagerten Fußbodenplatte F im Fußbodenplattenverband Fußboden­ platten F mit zwei Aufstellfüßen 2 und aufstellfußfreie Überbrückungs­ platten Ü angeordnet sind, die mit ihrem Rand an benachbarte Fuß­ bodenplatten F ausreichend statisch bestimmt angeschlossen sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 sind zwischen benachbarten Fuß­ bodenplattenverbänden Brückenplatten Ü angeordnet, die aufstellfußfrei ausgeführt und an Fußbodenplatten F der Fußbodenplattenverbände und an einander angeschlossen und auf diese Weise ausreichend statisch bestimmt gelagert sind.

Claims (12)

1. Fußboden-Bauwerk für einen Doppelfußboden aus einem festen Unterboden und darauf angeordneten Fußbodenplatten, die sich im montierten Zustand zu einem geschlossenen Fußbodenplattenverband ergänzen, der mit Aufstellfüßen auf die Oberfläche des Unterbodens aufgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbodenplatten des Fußbodenplattenverbandes entweder einen drei­ eckförmigen oder einen trapezförmigen oder einen L-förmigen Grundriß aufweisen sowie sich zu einem im Grundriß rechteckigen Fußbodenplat­ tenverband ergänzen und daß die einzelnen Fußbodenplatten im Fuß­ bodenplattenverband mit mittelbarer oder unmittelbarer Dreipunktauf­ lagerung statisch bestimmt angeordnet sind.
2. Fußboden-Bauwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fußbodenplatten jeweils drei Aufstellfüße aufweisen, die im Grundriß ein Dreieck aufspannen, und daß die Fußbodenplatten mit diesen Aufstellfüßen statisch bestimmt auf den Unterboden aufgesetzt sind.
3. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die einzelnen Fußbodenplatten in Grenzen elastisch nachgiebig ausgeführt sind.
4. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbodenplatten eines Fußbodenplattenverbandes im Bereich der Fugen mit elastisch nachgiebigen Verbindungsmitteln an ihre benachbarten Fußbodenplatten angeschlossen sind.
5. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Fußbodenplatten eines Fußbodenplattenverbandes einerseits durch weniger als drei Aufstellfüße, andererseits durch An­ schluß und damit Auflagerung an benachbarte Fußbodenplatten aus­ reichend statisch bestimmt angeordnet sind.
6. Fußboden-Bauwerk nach Anspruch 1 sowie nach den Ansprüchen 3 und 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Fußbodenplat­ tenverband einzelne Fußbodenplatten, die drei eine statisch bestimmte Auflagerung bewirkende Aufstellfüße aufweisen, und Fußbodenplatten, die lediglich einen Aufstellfuß aufweisen, miteinander abwechseln, wo­ bei die Fußbodenplatten mit dem einen Aufstellfuß im übrigen an eine Fußbodenplatte mit drei Aufstellfüßen angeschlossen und dort aufge­ lagert sind (Fig. 5).
7. Fußboden-Bauwerk nach Anspruch 1 sowie nach den Ansprüchen 3 und 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ausgehend von einer statisch bestimmten mit drei Aufstellfüßen aufgelagerten Fußboden­ platte im Fußbodenplattenverband Fußbodenplatten mit zwei Aufstell­ füßen und aufstellfußfreie Überbrückungsplatten angeordnet sind, die mit ihrem Rand an benachbarte Fußbodenplatten angeschlossen und da­ durch ausreichend statisch bestimmt aufgelagert sind (Fig. 6).
8. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zwischen benachbarten Fußbodenplattenverbänden Brückenplatten angeordnet sind, die aufstellfußfrei ausgeführt und an Fußbodenplatten der Fußbodenplattenverbände sowie aneinander ange­ schlossen und dadurch ausreichend statisch bestimmt aufgelagert sind.
9. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Aufstellfüße als steife, unverlängerbare Stützen, z. B. aus Beton, ausgeführt und unverlängerbar an die Fußbodenplat­ ten angeschlossen sind.
10. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellfüße flächig unter die Fußbodenplatten geklebt sind.
11. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellfüße in Ausnehmungen der Fußboden­ platten eingeklebt sind.
12. Fußboden-Bauwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußbodenplatte als Spanplatte, Faserplatte, Gipskartonplatte oder Faserbetonplatte ausgeführt ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4241278A1 (de) * 1992-07-14 1994-01-27 Franz Hempelmann Gmbh Siebartig durchlässiger Boden und hierfür vorzugsweise verwendbare Bodenplatte
EP0641903A1 (de) * 1993-09-02 1995-03-08 MERO-Werke Dr.-Ing. Max Mengeringhausen GmbH & Co. Doppelboden
DE19612862A1 (de) * 1996-03-30 1997-10-09 Sicowa Verfahrenstech Hohlraumboden
FR2783258A1 (fr) * 1998-09-15 2000-03-17 Jacques Keller Stabilisation de l'assise d'un materiau par l'adjonction de trois proeminences placees respectivement aux centres de gravite de chaque tiers du dit materiau
RU2427683C1 (ru) * 2010-06-28 2011-08-27 Георгий Исаакович Франкфурт Унифицированный сборно-разборный настил с пространственно регулируемыми опорами

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