DE20012550U1 - Gebäude, versehen mit einem Bauelement, das eine Zwischenschicht mit zu beiden Seiten derselben angebrachten Aussenschichten umfasst - Google Patents
Gebäude, versehen mit einem Bauelement, das eine Zwischenschicht mit zu beiden Seiten derselben angebrachten Aussenschichten umfasstInfo
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-
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Description
Gebäude, versehen mit einem Bauelement, das eine Zwischenschicht mit zu beiden Seiten derselben angebrachten Außenschichten umfasst.
Die Erfindung betrifft ein Gebäude, versehen mit einem Bauelement, das eine Zwischenschicht mit zu^beiden Seiten derselben angebrachten Außenschichten aus festerem Material umfasst, wobei an einem Rand des Bauelements zwischen den Außenschichten ein Holzbalken angebracht ist.
Ein solches Gebäude ist allgemein bekannt. Die bei dem bekannten Gebäude verwendeten Bauelemente bestehen jeweils aus einer Zwischenschicht, die aus Isoliermaterial hergestellt ist, wie zum Beispiel Schaummaterial von EPS (expandierter Polystoryl-Hartschaum), sowie aus an beiden Seiten daran montierten Außenschichten von zum Beispiel Holz (OSB), (aus drei Schichten ausgerichteter Flachspäne gefertigte Platten) so dass eine stabile "Sandwichkonstruktion" erhalten wird. Der am Rande jedes Bauelements und zwischen den hölzernen Außenschichten des Bauelements sich befindende Holzbalken bildet dabei ein Ganzes mit der "Sandwichkonstruktion" und dient dazu, dem Ganzen vor Ort die notwendige Stabilität zu verleihen, wenn in einer senkrechten Position des Bauelements auf dessen Rand ein Fußboden gegossen wird oder wenn sich das Bauelement in der Position auf einem sich darunter befindenden Fußboden abstützt.
Als Problem bei dem bekannten Gebäude erweist sich in der Praxis, dass der Holzbalken insbesondere in den vorstehend genannten Fällen zusammenbrechen kann, das 5 heißt unter dem Druck der über ihm befindlichen Konstruktion aufspalten kann. Dies ist insbesondere der Fall, wenn als Folge dieser Konstruktion große Kräfte quer zu in dem Holzbalken befindlichen Jahresringen
ausgeübt werden.
Aufgabe der Örfindung ist es, ein Gebäude zu schaffen, bei dem wohl oder nicht teilweise erfolgendes Zusammenbrechen des Holzbalkens in den besagten "sandwichförnjigen" Bauelementen auch bei großen Belastungen vermieden wird, und zu diesem Zweck hat ein Gebäude der eingangs genannten Art nach der Erfindung das Kennzeichen, dass an dem Holzbalken eine Versteifungsplatte angebracht worden ist. Die Erfindung basiert auf der Erkenntnis, dass sich ein einzelner Holzbalken, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist, in beschränktem Ausmaße als gegen Kräfte beständig erweist, die als Folge von zum Beispiel einem über ihm gegossenen Fußboden in Abwärtsrichtung senkrecht auf die Längsrichtung des Holzbalkens ausgeübt werden, das heißt senkrecht zu der Richtung, in der sich die Holzfasern in dem Holzbalkejn erstrecken. Infolge'dessen kann der Holzbalken im besagter Richtung zwar viel Druckbelastung, jedoch wenig Zugbelastung verkraften ist die Versteifumgsplatte aus Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt. Im letztgenannten Fall handelt es sich vorzugsweise um einen faserverstärkten Kunststoff. Wenn die Versteifujngsplatte aus Fasermaterial besteht, zum Beispiel aus Holz, so sollten die Fasern vorzugsweise quer zu den Flasern des Holzbalkens ausgerichtet sein.
In einer Vorzugsausführungsform eines Gebäudes nach der Erfindung sind der Holzbalken und die Versteifungsplatte 0 miteinander verbunden, insbesondere miteinander verleimt, während die Versteifungsplatte, während die Versteifungsplatte vorzugsweise an der Zwischenschicht anliegt. Dabeii liegt die gegenseitige Anliegefläche
zwischen dem Holzbalken und der Versteifungsplatte - ..insbesondere parallel zu der Zwischenschicht, so dass der zu der Zwischenschicht hingewandte Holzbalken als Unterspannung für den von der Zwischenschicht abgewandten Holzbalken fungiert.
In einer weiteren Ausführungsform eines Gebäudes nach der Erfindung befinden sich der Holzbalken und die Versteifungsplatte beide zwischen den Außenschichten. Dadurch liegt eine "Sandwichkonstruktion" vor, die optimalen Versteifungsanforderungen genügt.
In einer weiteren Ausführungsform eines Gebäudes nach der Erfindung enthält die Zwischenschicht ein Isoliermaterial, insbesondere EPS, während die Außenschichten aus Holz hergestellt sind. Um ein festes Ganzes zu bekommen, ist es zu bevorzugen, die Außenschichten mit der Zwischenschicht zu verleimen. -
In einer weiteren Vorzugsausführungsform eines Gebäudes nach der Erfindung bildet das Bauelement jedenfalls zum Teil eine Wand, insbesondere eine Außenfassade eines Gebäudes. Die Außenfassade steht in dem Falle im Abstand von einer Innenwand der Fassade, wobei dazwischen sich ein Hohlraum befindet. Um die senkrechten "sandwichförmigen" Bauelemente zu versteifen, wenn diese sich auf einem darunter befindlichen Fußboden abstützen und gleichzeitig gegen die Belastung durch eine darüber gegossenen oder montierten Betonboden von zum Beispiel darüber befindlichen Stockwerken beständig sein soll, so ist es zu bevorzugen, an zwei einander gegenüber gelegenen Rändern des Bauelements zwischen den Außenschichten jeweils ein Holzbalken und eine daran anliegende Versteifungsplatte anzubringen.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Bauelement, das offensichtlich für den Einsatz in einem Gebäude nach
der Erfindung geeignet ist, welches Bauelement eine . ,.Zwischenschicht mit zu beiden Seiten derselben _ angebrachten Außenschichten aus stabilerem Material umfasst, wobei an einem Rand des Bauelements zwischen den Außenschichten ein Holzbalken und eine daran anliegende Versteifungsplatte angebracht sind.
Die Erfindung wird im Einzelnen an Hand der in einer Zeichnung dargestellten Figuren einer bevorzugten Variante nach der Erfindung erläutert, wobei
Figur 1 ein Gebäude in der Perspektivansicht und schematisch zeigt, wobei Bauelemente nach der Figur 2 verwendet werden; und
Die Figur 2 ein Bauelement in der schematischen Perspektivansicht zeigt.
In der Figur 1- unterscheidet man -ein Bauelement mit einer Länge 1 von zwei Metern, einer Breite b von einem Meter und einer Dicke D von 50 cm, das aus einer 40 cm starken Zwischenschicht A aus Isoliermaterial, zum Beispiel EPS, besteht und zu dessen beiden Seiten 1 cm starke Außenschichten in Form von Holzplatten B verleimt sind. Innerhalb der auf diese Weise gebildeten "Sandwich-Konstruktion" befinden sich zu zwei einander gegenüber gelegenen Rändern dieses Bauelements und noch zwischen den Holzplatten B jeweils ein Holzbalken C mit einer darauf verleimten hölzernen Versteifungsplatte oder aber einem darauf verleimten Versteifungsstreifen 0 D. Die Balken haben eine Abmessung von zwei Metern Länge I1, 1 cm Breite b1 und vier Zentimeter Dicke d1.
Die hölzernen Versteifungsplatten D haben insbesondere eine Dicke zwischen 0,2 und 20 mm. 35
Die Figur 1 betrifft ein im Bau befindliches Gebäude mit Bauelementen I, II ... nach der Figur 2, wobei beim
Bauelement I verschiedene Teile, die denen aus der Figur .2. entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen angedeutet sind.
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Claims (13)
1. Gebäude, versehen mit einem Bauelement, das eine Zwischenschicht mit zu beiden Seiten derselben angebrachten Außenschichten aus festerem Material umfasst, wobei an einem Rand des Bauelements zwischen den Außenschichten ein Holzbalken angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Holzbalken eine Versteifungsplatte angebracht ist.
2. Gebäude nach Anspruch 1, wobei der Holzbalken und die Versteifungsplatte miteinander verbunden sind, insbesondere durch Verleimung.
3. Gebäude nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Versteifungsplatte an der Zwischenschicht anliegt.
4. Gebäude nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die gegenseitige Anliegefläche zwischen dem Holzbalken und der Versteifungsplatte parallel zu der Zwischenschicht liegt.
5. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 4, wobei der Holzbalken und die Versteifungsplatte sich zwischen den Außenschichten befinden.
6. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 5, wobei die Versteifungsplatte aus Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt ist.
7. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 6, wobei die Zwischenschicht ein Isoliermaterial umfasst.
8. Gebäude nach Anspruch 7, wobei die Zwischenschicht aus einem Kunststoff hergestellt ist, insbesondere EPS.
9. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 8, wobei die Außenschichten aus Holz hergestellt sind.
10. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 9, wobei die Außenschichten mit der Zwischenschicht verleimt sind.
11. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 10, wobei das Bauelement jedenfalls zum Teil eine Wand, insbesondere eine Außenfassade des Gebäudes bildet.
12. Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 11, wobei an zwei einander gegenüber gelegenen Rändern des Bauelements zwischen den Außenschichten jeweils eine Versteifungsplatte und ein daran aneinander anliegender Holzbalken angebracht sind.
13. Bauelement, das offensichtlich für den Einsatz in einem Gebäude nach einem der vorigen Ansprüche 1 bis einschließlich 12 geeignet ist, welches Bauelement eine Zwischenschicht mit zu beiden +Seiten derselben angebrachten Außenschichten aus stabilerem Material umfasst, wobei an einem Rand des Bauelements zwischen den Außenschichten ein Holzbalken und eine daran anliegende Versteifungsplatte angebracht sind.
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