DE3810849A1 - Bodenausgleichskoerper oder -auflagekoerper - Google Patents
Bodenausgleichskoerper oder -auflagekoerperInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bodenausgleichskörper oder
-auflagekörper für Füße eines höhenverstellbaren Gebrauchs-
oder Arbeitsgerätes, z.B. eines Bügeltisches, der mit den
Füßen verbindbar und dessen dem Boden zugekehrte Seite z.B.
profiliert ist.
Bei herkömmlichen Geräten der eingangs genannten Art ist
es üblich, die dem Boden zugekehrten Enden der Füße mit Körpern
aus hartem Kunststoff zu versehen, durch die eine
unverrutschbare Arbeitsstellung des Gerätes erreichbar sein
soll. Da diese Körper regelmäßig zylinder- oder kugelförmig
sind, ist die effektive Auflagefläche der Körper gering,
da er sich auf dem Boden regelmäßig punktuell abstützen kann.
Bei zylinderförmigen Körpern ist die Abstützfläche zwar größer,
eine unverrutschbare Arbeitsstellung des Gerätes ist gleichwohl
nicht erreichbar, da nicht nur der Bodenausgleichs- oder
-auflagekörper, sondern auch der Boden aus einem harten
Werkstoff bestehen können.
Ausgehend von dem obigen Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßen Bodenausgleichs-
oder -auflagekörper ohne unangemessenen konstruktiven Aufwand
so weiterzubilden, daß eine unverrutschbare Verbindung zwischen
den dem Boden zugekehrten Enden der Füße und dem Boden auch
dann herstellbar ist, wenn der Boden aus einem harten
Werkstoff, z.B. Stein oder Beton besteht.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Körper aus zwei Abschnitten gebildet ist, von denen der
mit dem Fuß verbindbare Abschnitt aus einem harten, nicht
verformbaren Werkstoff besteht, während der auf dem Boden
aufliegende Abschnitt aus einem elastisch verformbaren
Werkstoff besteht.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht
ist, wenn der Bodenausgleichs- oder -auflagekörper aus zwei
Werkstoffen besteht, von denen der harte Werkstoff zur Bildung
einer festen Verbindung zwischen dem Körper und dem Fuß
eingesetzt wird, während der weiche Werkstoff zur Bildung
der dem Boden zugekehrten Partie des Körpers eingesetzt wird.
Der Körper kann daher sowohl einstückig als auch aus mehreren,
miteinander lösbar verbindbaren Teilen bestehen. Bei der
Herstellung eines einstückigen Körpers kann dabei so
vorgegangen werden, daß aus dem harten Werkstoff, Metall
oder Kunststoff, ein Grundkörper gebildet wird, dessen dem
Boden zugekehrter Abschnitt z.B. mit weichem Kunststoff oder
Gummi umspritzt wird.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Eine besonders zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß die Abschnitte miteinander lösbar verbindbar sind,
wobei der eine Abschnitt als Steckteil, während der andere
Abschnitt als Stützkörper ausgebildet ist. Hierbei ist es
vorteilhaft, wenn das Steckteil aus einem zylinderförmigen
Einsteckzapfen und einer haubenförmigen Tragpartie besteht,
die mit dem Stützkörper lösbar verbindbar ist. Der Vorteil
dieser Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der
einem Verschleiß unterliegende, auf dem Boden aufliegende
Stützkörper ohne weiteres ausgewechselt und durch einen neuen
ersetzt werden kann.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß der Einsteckzapfen sich zu seinem freien Ende hin
verjüngt und daß seine Außenseite angeformte Rippen geringer
Höhe besitzt, die sich in Richtung des Einsteckzapfens
erstrecken. Durch diese Maßnahmen ist einerseits eine einfache
und andererseits eine sichere Verbindung zwischen dem Steckteil
und dem Fuß des Arbeitsgerätes herstellbar. Die Rippen
sind hierbei so geformt, daß sie im Querschnitt z.B.
dreieckförmig sind, wobei sie vom Einsteckzapfen radialseitig
abstehen und sich zu ihrem freien Ende hin verjüngen können.
Beim Einstecken des Einsteckzapfens in die Aufnahme eines
Fußes, die etwa komplementär zum Einsteckzapfen ausgebildet
ist, kann es dann zu einer Druckverbindung zwischen den Rippen
und dem Fuß kommen.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung sieht vor, daß die
Tragpartie als ein Hohlkörper ausgebildet ist, in dessen
Innenraum zum Boden hin vorstehende Rastkörper angeformt
sind, die mit dem Stützkörper lösbar verbindbar sind. Hierbei
ist es vorteilhaft, wenn die dem Boden zugekehrte Seite des
Stützkörpers konvex ausgebildet ist. Im Rahmen dieses
Erfindungsgedankens sieht eine besonders zweckmäßige
Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der Stützkörper die
Form eines Zylinder- bzw. Hohlzylindersegmentes besitzt.
Durch ein obiges Steckteil und ein solches Stützteil kann
ein Hohlkörper gebildet werden, der die Festigkeit eines
einstückigen Körpers besitzt, sich auf dem Boden optimal
abstützen und eine unverschiebbare Verbindung zwischen dem
Körper und dem Boden herstellen kann.
Für einen Bügeltisch, dessen Gestell aus zwei gegeneinander
verschwenkbaren und hierbei feststellbaren Füßen besteht,
deren freies Ende mit Körpern bestückt sind, sieht eine
zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der
Krümmungsradius der konvexen Seite des Stützkörpers etwa
dem Krümmungsradius eines Zylinders entspricht, dessen Radius
dem Abstand der Körper von der Dreh- bzw. Schwenkachse des
Gestelles entspricht. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die
konvexe Seite des Stützkörpers sich etwa parallel zur Schwenk-
bzw. Drehachse des Gestelles erstreckt. Dadurch erhält man
einen Körper, dessen Stützkörper in Arbeitsstellung des
Bügeltisches auf dem Boden satt aufliegen kann, und zwar
unabhängig davon, welchen Winkel die Füße des Gestelles
einschließen.
Der vorgeschlagene Bodenausgleichkörper oder -auflagekörper
kann z.B. ein Spritzgußteil aus Kunststoff sein, wobei das
Steckteil aus einem harten und schlagfesten Kunststoff bestehen
kann, während der Stützkörper aus einem weichen, leicht
verformbaren und elastischen Kunststoff oder Gummi gebildet
sein kann.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
schematisch dargestellt und werden im folgenden näher
erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in perspektivischer Seitenansicht einen Bügeltisch,
Fig. 2 einen Bodenausgleichs- oder -auflagekörper in
Seitenansicht,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des in
Fig. 2 dargestellten Körpers,
Fig. 4 einen weiteren Vertikalschnitt durch den in Fig.
2 dargestellten Körper,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V nach Fig.
4,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den in Fig. 4 dargestellten
Körper in Richtung des Pfeiles VI,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch einen anderen Körper,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII nach
Fig. 7,
Fig. 9 einen Vertikalschnitt durch einen Stützkörper,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie X-X nach Fig.
9 und
Fig. 11 eine vertikale Draufsicht auf den in Fig. 7
dargestellten Körper in Richtung des Pfeiles XI.
In den Fig. 2 bis 11 sind Bodenausgleichs- oder -auflagekörper
bzw. deren Teile dargestellt. Solche Körper sind z.B. für
Füße 10, 11, 12 eines höhenverstellbaren Bügeltisches (Fig.
1) vorgesehen.
Der in den Fig. 2 bis 5 dargestellte Körper 20 besteht aus
zwei Abschnitten 23 und 25, von denen der eine, z.B. mit
dem Fuß 11 verbindbare Abschnitt 23, aus einem harten, nicht
verformbaren Werkstoff besteht, während der andere, auf dem
Boden aufliegende Abschnitt 25, aus einem elastisch
verformbaren Werkstoff besteht. Die Abschnitte 23 und 25
sind miteinander lösbar verbindbar, wobei der eine Abschnitt
23 als Steckteil und der andere Abschnitt 25 als Stützkörper
ausgebildet ist. Das Steckteil 25 besteht aus einem im
Querschnitt etwa rechteckförmigen Einsteckzapfen 28 und aus
einer haubenförmigen Tragpartie 30. Die Tragpartie 30 ist
mit dem Stützkörper 25 lösbar verbindbar. Der Einsteckzapfen
28 verjüngt sich zu seinem freien Ende hin. Seine Außenseite
besitzt angeformte Rippen 33 und 35, die sich in Richtung
des Einsteckzapfens 28 erstrecken. Die Tragpartie 30 des
Steckteiles 25 ist als ein Hohlkörper ausgebildet (vgl. auch
Fig. 4), in dessen Innenraum zum Boden hin vorstehende
Rastkörper 40 und 41 angeformt sind, die mit Rastkörpern
44 und 46 des Stützkörpers 25 lösbar verbindbar sind. Eine
weitere Verbindung zwischen dem Stützkörper 25 und dem
Steckteil 23 ist mittels Rastkörpern 48 und 49, die sich
im oberen Bereich des Stützkörpers 25 befinden, hergestellt.
Die dem Boden zugekehrte Seite des Stützkörpers 25 ist konvex
ausgebildet (vgl. Fig. 3). Der Stützkörper 25 hat die Form
eines Hohlzylindersegmentes. Fig. 2 und 4 lassen erkennen,
daß der Körper 28 etwa L-förmig ist. Die konvexe Außenseite
des Stützkörpers 25 besitzt längsgestreckte Rippen 50, 51
und 52. Die Starrheit und Festigkeit des Steckteiles 23 ist
durch zwei quer verlaufende Rippen 55 und 56 erhöht.
Fig. 6 läßt erkennen, daß im Innenraum des Einsteckzapfens
28 Rippenverstärkungen 60 und 61 vorgesehen sind, die eine
Unverformbarkeit des Einsteckzapfen 28 gewährleisten.
Der in den Fig. 7 bis 11 dargestellte Körper 70 unterscheidet
sich von dem in den Fig. 2 bis 6 dargestellten Körper 20
im wesentlichen dadurch, daß der Stützkörper 27 (Fig. 9 und
10) nach oben vorstehende Zapfen 74 bis 77 mit axialen
Schlitzen 80 bis 83 besitzt, in die Vorsprünge des Steckteiles
90 einsteckbar sind. Die oberen, parallel zueinander
verlaufenden Ränder 92 und 93 besitzen Rastkörper, die mit
Rastvorsprüngen 95 und 96 des Besteckteiles 90 kraft- und
formschlüssig verbindbar sind.
Der Vorteil des in den Fig. 7 bis 11 dargestellten Körpers
besteht auch darin, daß er mit einem größeren Gewicht als
der in den Fig. 2 bis 6 dargestellte Körper belastbar ist.
Die Außenseite des Stützkörpers 72 ist ebenfalls konkav
ausgebildet und besitzt mehrere in Richtung des Stützkörpers
72 sich erstreckende Rippen 98 und 99. Dieser Körper 70 kann
für den in Fig. 1 dargestellten Bügeltisch vorgesehen sein.
Das Gestell des Bügeltisches besteht aus gegeneinander
verschwenkbaren und hierbei feststellbaren Füßen 10, 11 und
12, deren freien Enden mit Körpern 70 bestückt sind. Der
Krümmungsradius der konvexen Seite des Stützkörpers 72
entspricht etwa dem Krümmungsradius eines Zylinders, dessen
Radius dem Abstand der Körper 70 von der Dreh- bzw.
Schwenkachse 100 des Gestelles entspricht. Die konvexe
Außenseite des Stützkörpers 72 erstreckt sich etwa parallel
zur Schwenk- bzw. Drehachse 100 des Gestelles.
Der in den Fig. 2 bis 11 beschriebene Körper kann aus
gespritzen Kunststoffteilen bestehen, die nicht nur einfach
und kostengünstig, sondern auch schnell herstellbar sind.
Der einem Verschleiß unterliegende Stützkörper 25 bzw. 72
kann ohne weiteres durch einen neuen ersetzt werden. Ein
sattes Aufliegen und somit gutes Abstützen auf dem Boden
ist dadurch gewährleistet, daß der Stützkörper 25 bzw. 72
als eine Knautschzone des Körpers 20 bzw. 70 ausgebildet
ist, die mit dem Boden über eine relativ große Fläche in
Berührung steht.
Claims (11)
1. Bodenausgleichskörper oder -auflagekörper für Füße eines
höhenverstellbaren Gebrauchs- oder Arbeitsgerätes, z.B.
eines Bügeltisches, der mit den Füßen verbindbar und
dessen dem Boden zugekehrte Seite z.B. profiliert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (20) aus zwei Abschnitten (23, 25) gebildet
ist, von denen der mit dem Fuß (11) verbindbare Abschnitt
(23) aus einem harten, nicht verformbaren Werkstoff
besteht, während der auf dem Boden aufliegende Abschnitt
(25) aus einem elastisch verformbaren Werkstoff besteht.
2. Körper nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschnitte (23, 25) miteinander lösbar verbindbar
sind, wobei der eine Abschnitt (23) als Steckteil und
der anderen Abschnitt (25) als Stützkörper ausgebildet
ist.
3. Körper nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steckteil (25) aus einem z.B. zylinderförmigen
Einsteckzapfen (28) und einer haubenförmigen Tragpartie
(30) besteht, die mit dem Stützkörper (25) lösbar
verbindbar ist.
4. Körper nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsteckzapfen (28) sich zu seinem freien Ende hin verjüngt und
daß seine Außenseite angeformte Rippen (33) geringer Höhe besitzt, die sich in Richtung des Einsteckzapfens (28) erstrecken.
daß der Einsteckzapfen (28) sich zu seinem freien Ende hin verjüngt und
daß seine Außenseite angeformte Rippen (33) geringer Höhe besitzt, die sich in Richtung des Einsteckzapfens (28) erstrecken.
5. Körper nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragpartie (30) als ein Hohlkörper ausgebildet
ist, in dessen Innenraum zum Boden hin vorstehende
Rastkörper angeformt sind, die mit dem Stützkörper (25)
lösbar verbindbar sind.
6. Körper nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dem Boden zugekehrte Seite des Stützkörpers
(25) konvex ausgebildet ist.
7. Körper nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stützkörper (25) die Form eines Zylinder- bzw.
Hohlzylindersegmentes besitzt.
8. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenumriß eines vertikalen Querschnittes des
Körpers etwa L-förmig ist.
9. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für einen
Bügeltisch, dessen Gestell aus zwei gegeneinander
verschwenkbaren und hierbei feststellbaren Füßen besteht,
deren freien Enden mit den Körpern bestückt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Krümmungsradius der konvexen Seite des
Stützkörpers (72) etwa dem Krümmungsradius eines Zylinders
entspricht, dessen Radius dem Abstand der Körper (70)
von der Dreh- bzw. Schwenkachse (100) des Gestelles
entspricht.
10. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die konvexe Seite des Stützkörpers (72) sich etwa
parallel zur Schwenk- bzw. Drehachse (10) des Gestelles
erstreckt.
11. Körper nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil der konvexen Seite des Stützkörpers sich
parallel zur Schwenk- bzw. Drehachse des Gestelles
erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3810849A DE3810849A1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Bodenausgleichskoerper oder -auflagekoerper |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE3810849A DE3810849A1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Bodenausgleichskoerper oder -auflagekoerper |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3810849A1 true DE3810849A1 (de) | 1989-10-12 |
| DE3810849C2 DE3810849C2 (de) | 1990-03-29 |
Family
ID=6351101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3810849A Granted DE3810849A1 (de) | 1988-03-30 | 1988-03-30 | Bodenausgleichskoerper oder -auflagekoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3810849A1 (de) |
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