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DE380896C - Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen - Google Patents

Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen

Info

Publication number
DE380896C
DE380896C DEK63494D DEK0063494D DE380896C DE 380896 C DE380896 C DE 380896C DE K63494 D DEK63494 D DE K63494D DE K0063494 D DEK0063494 D DE K0063494D DE 380896 C DE380896 C DE 380896C
Authority
DE
Germany
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line
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going out
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Expired
Application number
DEK63494D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Krause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to DEK65706D priority patent/DE384278C/de
Priority to DEK68023D priority patent/DE384279C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE380896C publication Critical patent/DE380896C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G25/00Watering gardens, fields, sports grounds or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Nozzles (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine ortsbewegliche Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen, die sich von den bisher bekannten Anlagen ähnlicher Art durch eine wesentliche Vereinfachung in der Bauart und Bedienungsweise auszeichnet.
Bei den bekannten Beregnungsanlagen ist zwar wie beim Erfindungsgegenstande zu beiden Seiten der Feldleitung auch je eine die
ίο Sprengdüsen tragende Zweigleitung angeordnet, die in der Richtung der Feldleitung vorbewegt werden, so daß stets ein zu beiden Seiten der Feldleitung liegender Ackerstreifen beregnet wird. Diese bekannte Anlage ist aber derart gebaut und ihr Betrieb soll so erfolgen, daß stets beide Zweigleitungen gleichzeitig arbeiten. Nachdem in einer Stellung die gewollte Regenhöhe gegeben ist, werden beide Zweigleitungen von Handwinden oder durch einen selbst-
ao fahrenden Motor in die neue Stellung vorgezogen. Außerdem sind Beregnungsanlagen bekannt, bei denen ein Dauerbetrieb mit nur einer Zweigleitung dadurch ermöglicht wird, daß letztere mit zwei Anschlußstutzen versehen ist, die durch Schläuche mit zwei Hydranten der Feldleitung verbunden wird, so daß nach dem Schließen des einen Hydranten der zweite geöffnet und die Zweigleitung weiter vorgezogen werden kann. Mit dieser Sprengvorrichtung wird jedesmal nur ein auf der einen Seite der Feldleitung liegender Ackerstreifen beregnet und nach der Umkehrung der auf der anderen Seite der Feldleitung liegende Ackerstreifen. Nach der Erfindung sind die von der Feldleitung abgehenden Zweigleitungen einpaarig, d. h. je eine Zweigleitung rechts und links von der Fefdleitung, angeordnet, und sie bestehen aus einzelnen durch Schnellkupplungen lösbar miteinander verbundenen Düsenrohren, die in Richtung der Feldleitung vorverlegbar sind. Durch die paarweise Anordnung der Zweigleitungen wird die Möglichkeit gegeben, die eine Zweigleitung gerade in der Zeit arbeiten zu lassen, in der die andere vorverlegt wird, so daß die Beregnung im Dauerbetrieb erfolgt, und zwar mit Hilfe nur eines Mannes, wenn das Gewicht der einzelnen Düsenrohre so bemessen wird, daß ein Arbeiter mittlerer Stärke das Rohr ohne Überanstrengung aufheben und mehrere Meter weit tragen kann.
Nach der Erfindung ist die Einrichtung ferner so getroffen, daß durch eine an die Zweigleitungen anschließbare, mit einer Saugvorrichtung versehene Hilfsleitung das Wasser aus der jeweilig abgestellten Leitung in die angestellte Leitung übergeführt werden kann, wodurch das Auseinandernehmen der Leitungen erleichtert und eine örtlich zu starke Bewässerung durch
Ausfließen des ganzen Inhaltes der Zweigleitung an einem Ende vermieden wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Beregnungsanlage durch Abb. ι in Draufsieht veranschaulicht, während Abb. 2 die Anordnung der an die Zweigleitungen anschließbaren Hilfsleitung zeigt und Abb. 3 eine Seitenansicht der Düsenrohre und ihres Anschlusses in größerem Maßstabe darstellt, ίο Bei der in Abb. 1 dargestellten Anlage zweigt von der festen Stammleitung 1 die mit ihr unter Einschaltung eines Absperrventils 2 o. dgl. verbundene Feldleitung 3 ab, die in den erforderlichen Abständen rechts und links mit Anschlußstutzen 4 versehen ist. Der Anschluß der aus einzelnen Düsenrohren 5 zusammengesetzten Zweigleitung an den durch ein Ventil 6 0. dgl. absperrbaren Stutzen 4 erfolgt bei der j dargestellten Einrichtung unter Vermittlung eines weiter unten beschriebenen Zwischenrohres 7, das beispielsweise durch eine Überwurfmutter 8 (Abb. 2) auf dem Gewinde 9 des Stutzens 4 befestigt wird. Die Düsenrohre 5 : sind durch Schnellkupplungen lösbar miteinander verbunden und ruhen auf Böcken 10 \ (Abb. 3) in gewisser Höhe über dem Erdboden. Die Kupplung der Rohre 5 kann beispielsweise dadurch bewirkt werden, daß die als Ringflansche mit kugeliger Auflagefläche ausgestalteten Rohrenden gegeneinandergepreßt werden, indem der auf einem Rohrende sitzende Bügeln mit dem auf dem gegenüberliegenden Rohrende angebrachten Hakenansatz 12 durch Aufhängen in Eingriff gebracht wird.
In ähnlicher Weise erfolgt die Kupplung des der Feldleitung 3 zunächstliegenden Düsenrohres 5 mit dem freien Ende des Zwischenrohres 7.
In Abb. ι ist die Beregnungsanlage so dargestellt, daß die linke, in Richtung der Pfgile a < vorverlegte Zweigleitung sich in Tätigkeit befindet, während die rechte Zweigleitung abgestellt ist. Wenn die Feldleitung in der tiefsten Stelle einer Mulde liegt, auf deren Hängen die Zweigleitungen stehen, läßt sich die Einrichtung so treffen, daß nach Abstellen der einen Zweigleitung das darin befindliche Wasser zum größten Teil durch eine zwischengeschaltete Hilfsleitung der anderen Zweigleitung zugeleitet und durch diese verspritzt wird.
Um in diesem Falle nun nach Abstellen der rechten Zweigleitung das darin befindliche Wasser in die angestellte linke Zweigleitung überzuführen, ist nach der Erfindung zwischen beiden eine Hilfsleitung 13 angeordnet, die beispielsweise mit der in Abb. 2 dargestellten Saugvorrichtung zusammenwirkt. Diese Saugvorrichtung besteht aus einem in das Zwischen- rohr 7 eingebauten Düsenstutzen 14, der an die mit der Leitung 13 verbundene Kammer 15 angeschlossen ist. Von dieser Kammer 15 führt ein zweiter Stutzen 16 in das Zwischenrohr 7. Zwischen den Stutzen 14 und 16 ist eine Absperrvorrichtung, z. B. eine Klappe 17, angeordnet, durch die nach Bedarf der Düsenstutzen 14 mit der Kammer 15 in oder außer Verbindung gesetzt werden kann. Bei der in Abb. 2 dargestellten Lage der Teile, die dem Zustande der Beregnungsanlage nach Abb. 1 entspricht, steht die Kammer 15 auf der rechten Seite der Feldleitung 3 durch den Stutzen 16 mit der rechten Zweigleitung in Verbindung, während auf der linken Seite der Stutzen 16 durch die Klappe 17 abgeschlossen ist und der Düsenstutzen 14 mit der Kammer 15 und der Hilfsleitung 13 in Verbindung steht. Wird nun das Wasser unter Druck aus der Feldleitung 3 nach Öffnung des Absperrventils 6 in die linke Zweigleitung eingeführt, so wirkt der Düsenstutzen 14 als Saugvorrichtung und saugt das in der rechten Zweigleitung befindliche Wasser durch die Hilfsleitung 13 in der Pfeilrichtung über. Sobald die rechte Zweigleitung entleert ist, kann sie in der Richtung der Pfeile b vorverlegt und rechts an die Feldleitung 3 angeschlossen werden. Wenn nunmehr die linksseitige Zweigleitung abgestellt ist, wird die Hilfsleitung 13 in die gestrichelte Lage (Abb. 1) übergeführt und beim Inbetriebsetzen der jetzt vorverlegten rechten Zweigleitung das Wasser aus der abgestellten linken Zweigleitung in der beschriebenen Weise hinübergesaugt, nachdem die Klappen 17 in der erforderlichen Weise entsprechend umgestellt sind.
Natürlich kann an Stelle der beschriebenen Saugvorrichtung eine solche anderer Bauart Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die einpaarig angeordneten, abwechselnd auf der einen oder anderen Seite der Feldleitung in Wirkung tretenden Zweigleitungen aus einzelnen durch Schnellkupplungen lösbar miteinander verbundenen, in Richtung der Feldleitung vorverlegbaren Düsenrohren bestehen.
2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an die Zweigleitungen anschließbare, mit einer Saugvorrichtung (14) versehene Hilfsleitung (13), durch die das Wasser aus der jeweilig abgestellten Zweigleitung in die angestellte Zweigleitung übergeführt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEK63494D 1916-12-24 1916-12-24 Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen Expired DE380896C (de)

Priority Applications (3)

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DEK63494D DE380896C (de) 1916-12-24 1916-12-24 Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen
DEK65706D DE384278C (de) 1916-12-24 1917-08-14 Beregnungsanlage
DEK68023D DE384279C (de) 1916-12-24 1919-02-05 Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK63494D DE380896C (de) 1916-12-24 1916-12-24 Beregnungsanlage mit von einer Feldleitung abgehenden Zweigleitungen

Publications (1)

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DE380896C true DE380896C (de) 1923-09-13

Family

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DE (1) DE380896C (de)

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