DE380726C - Kleinmotorpflug-Getriebeanordnung - Google Patents
Kleinmotorpflug-GetriebeanordnungInfo
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- DE380726C DE380726C DEF48831D DEF0048831D DE380726C DE 380726 C DE380726 C DE 380726C DE F48831 D DEF48831 D DE F48831D DE F0048831 D DEF0048831 D DE F0048831D DE 380726 C DE380726 C DE 380726C
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- gear
- drive
- shaft
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- clutch
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Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 2
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B71/00—Construction or arrangement of setting or adjusting mechanisms, of implement or tool drive or of power take-off; Means for protecting parts against dust, or the like; Adapting machine elements to or for agricultural purposes
- A01B71/06—Special adaptations of coupling means between power take-off and transmission shaft to the implement or machine
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Arrangement Of Transmissions (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 10. SEPTEMBER 1923
AM 10. SEPTEMBER 1923
(F 48831 lll\45a)
Es ist mehrfach vorgeschlagen worden, bei kleinen Motorpflügen und Schleppern den Motor
vor bzw. parallel zu der Triebradachse einzubauen. Wenn bei Kleinpflügen der Motor wie
bei den großen Tragpflügen vor der Triebradachse so eingebaut wird, daß durch dessen Gewicht
das Fahrgestellhinterteil mehr oder weniger ausbalanciert wird, so kommt der Motor
zwischen die Triebräder zu liegen, und es ist durch deren gegebene Spurbreite von etwa
τ,2 bis r,3 m der Raum zum Einbau eines Vierzylindermotors an sich beschränkt.
Um ein einfaches, leichtes und billiges Getriebe mit gutem Wirkungsgrad zu erhalten,
soll bei Kleinpflügen der Antrieb vom Motor auf die Triebräder, wenn irgend möglich, nur
durch zwei Übersetzungsstufen erreicht werden,
dabei muß im Antrieb aber mindestens eine Vor- und eine Rückwärtsübersetzung sowie
ein Differentialgetriebe vorgesehen werden, außerdem noch eine Vorrichtung zum Ankurbeln
des Motors und zum Antrieb von Dresch- und anderen landwirtschaftlichen Maschinen.
Eine einfache, leichte und billige Bauart solcher Kleinpflüge wird erreicht, wenn der
Motor,, das Getriebe und die Triebradachse in einem gegossenen Rahmen angeordnet wird und
an diesem das aus Profileiseh hergestellte Fahrgestellhinterteil angeschraubt wird, wie z. B.
in der Patentschrift 347641 beschrieben und dargestellt.
Vorliegende Erfindung betrifft nun eine einfache und zweckmäßige Ausführung eines in
einem solchen Rahmen passenden, schmalen Getriebes, wobei der Motor mit Kupplung, Getriebe
mit Vorwärts- und Rückwärtsgang, Ankurbelvorrichtung und Dreschmaschinenantrieb,
Vorgelegewelle mit Differential und Ritzelantrieb und die Triebradachse · in dem gegossenen
Rahmen so angeordnet und gelagert werden, daß derselbe auch beim Einbau eines Vierzylindermotors parallel zur Hauptachse
Claims (2)
- B80726zwischen den Triebrädern eingebaut werden kann und doch die normale Spurweite von etwa 1,2 bis 1,3 m zuläßt.In der Zeichnung· ist die Anordnung des Motors und des Antriebes in Abb. 1 im Durchschnitt dargestellt, während Abb. 2 die Einrichtung zum Ankurbeln und zum Antrieb von Dreschmaschinen in größerem Maßstabe zeigt. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, wird der Motor a das Getriebe bzw. die Kupplungswelle b, die erste Übersetzungsstufe /', g, die Vorgelegewelle C mit den Ritzeln i1 und r und endlich auch die Radachse d in dem gemeinsamen, zweckmäßig gegossenen Rahmen mit neben der Kupplung vorgesehenen schmalen Getriebekasten angeordnet. Um mit einem möglichst schmalen Getriebekasten auszukommen, erfolgt der Antrieb der Räder durch die Kupplung e, den kleinen Trieb / und das große Zahnrad g, a° in welchem das Differentialgetriebe /ι1, h-, Λ3 in an sich bekannter Weise so angeordnet ist, daß durch das Kegelrad Ir, die Vorgelegewelle c und den Ritzel i1 das linke bzw. Landrad, dagegen durch das Kegelrad /r! und den Ritzel r *5 das rechte bzw. Furchenrad so angetrieben wird, daß beim Kurvenfahren die ungleichmäßige Umfangsgeschwindigkeit ausgeglichen wird.Zur Rückwärtsschaltung wird zu beiden Seiten des Triebes ein an sich bekanntes Kegelradwendegetriebe m, η, ο angeordnet, wobei der Trieb / durch Klauen mit den Rädern m oder η so gekuppelt werden kann, daß beim Kuppeln des Triebes f mit dem Rad m der Pflug vorwärts angetrieben wird und die Kegelräder η, ο hierbei freilaufen, während durch Kuppeln des Triebes / mit dem Rad η der Rückwärtsgang eingeschaltet wird. Das Kegelrad m und der Kupplungskonus c ist dabei auf der Welle b durch Vierkant- oder Nutenkeile so befestigt und die Welle b, wie aus der Zeichnung ersichtlich, so abgestuft, daß zum Ausbauen des Getriebes und zum Herausnehmen des Motors diese Welle b einfach nach außen herausgenommen werden kann. Die Kupplung e wird in an sich bekannter Weise als Innenkonuskupplung so ausgebildet und die Feder q in an sich bekannter Weise so zwischen Schwungrad und Kuppiüngskonus angeordnet, daß beim Herausziehen der Welle b der Kupplungskonus c durch die Feder q im Schwungrad gehalten und der Motor einfach nach oben ausgehoben werden kann. Die Differentialkegelräder h1, h2, h3 und die Wendegetrieberäder m, n, 0 werden zweckmäßig im Durchmesser annähernd gleich groß gewählt und, wie aus der Zeichnung ersichtlich, symmetrisch zur Längsachse des Getriebekastens angeordnet, um in einem möglichst schmalen Getriebekasten die erste Übersetzungsstufe mit Wendegetriebe und mit Differential unterbringen zu können.Das Zwischenrad 0 wird auf der nach außen durchgeführten und vorn aus dem Getriebekasten hervorragenden Welle r gelagert. Diese Welle r ist zweckmäßig hohl ausgebildet und kann innen in dieselbe eine Andrehkurbel .? (Abb. 2) eingeführt, außen dagegen eine Riemenscheibe t für den Dreschmaschinenantrieb aufgesteckt werden. Um auch bei aufgelegtem Riemen den Motor ankurbeln zu können, ist auf der Welle r eine Mitnehmerscheibe 11 und an der Riemenscheibe ein Mitnehmerstift ■;■ angeordnet.Die Vorgelegewelle C ist an der linken Seitenwand und am Getriebekasten und die Triebradachse d an Verlängerungen der Seitenwände so gelagert, daß die sämtlichen Lagerungen der drei Wellen h, c und d auf dem Bohrstand genau parallel gebohrt werden können und die unvermeidlichen Verwendungen des am Rahmen angeschraubten Fahrgestellhinterteiles keinen Einfluß auf den richtigen Eingriff der Zahnräder ausüben können.Pat κ ν τ-A N Spruch E:j. Kleinmotorpflug - Getriebeanordnung mit zur Entlastung des hinteren Lenkrades vor der Triebachse, parallel zu derselben, zwischen den Triebrädern eingebautem Motor, welcher durch eine Vorgelegewelle mit Ritzelübersetzung die beiden Räder antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem seitlich an dem den Vorderteil des Fahrgestells bildenden, zur Aufnahme eines quer eingebauten Vierzylindermotors mit Kupplung- genügend breiten Rahmen angegossenen Getriebegehäuse in der ersten aus den Rädern (/, g) bestehenden Übersetzungsstufe auf der Welle (h) ein an sich bekanntes Kegelrad wendegetriebe (in, n, 0) und auf der im Rahmen und im Getriebegehäuse gelagerten Vorgel ege- und Ritzelwelle im Rad (g) in an sich bekannter Weise ein Differential (h\ IrJi^) annähernd symmetrisch und gleich breit wie das Wendegetriebe angeordnet wird.
- 2. Kleinpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle des Zwischenrades (0) in bei Kegelradwendegetriebe an sich bekannter Weise durch den uo Getriebekasten nach außen geführt und au dem vorn zwischen dem Motor und dem einen Triebrad vorstehenden Ende mit einer Andrehkurbel oder einer Riemenscheibe zum Dreschmaschinen- oder dergleichen Antrieb versehen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF48831D DE380726C (de) | 1921-03-11 | 1921-03-11 | Kleinmotorpflug-Getriebeanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF48831D DE380726C (de) | 1921-03-11 | 1921-03-11 | Kleinmotorpflug-Getriebeanordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE380726C true DE380726C (de) | 1923-09-10 |
Family
ID=7102514
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF48831D Expired DE380726C (de) | 1921-03-11 | 1921-03-11 | Kleinmotorpflug-Getriebeanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE380726C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0983716A1 (de) * | 1998-08-31 | 2000-03-08 | A.P. Laursen A/S | Getriebe für die Übertragung der Drehbewegung von einer Antriebswelle zu mindestens einer Ausgangswelle |
-
1921
- 1921-03-11 DE DEF48831D patent/DE380726C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0983716A1 (de) * | 1998-08-31 | 2000-03-08 | A.P. Laursen A/S | Getriebe für die Übertragung der Drehbewegung von einer Antriebswelle zu mindestens einer Ausgangswelle |
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