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DE964466C - Anhaengerantrieb von der Zapfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhaengers unter Verwendung einer Freilaufkupplung - Google Patents

Anhaengerantrieb von der Zapfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhaengers unter Verwendung einer Freilaufkupplung

Info

Publication number
DE964466C
DE964466C DEL20620A DEL0020620A DE964466C DE 964466 C DE964466 C DE 964466C DE L20620 A DEL20620 A DE L20620A DE L0020620 A DEL0020620 A DE L0020620A DE 964466 C DE964466 C DE 964466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trailer
drive
shaft
tractor
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL20620A
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Hermann Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN LINDNER ING
Original Assignee
HERMANN LINDNER ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERMANN LINDNER ING filed Critical HERMANN LINDNER ING
Application granted granted Critical
Publication of DE964466C publication Critical patent/DE964466C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D59/00Trailers with driven ground wheels or the like
    • B62D59/02Trailers with driven ground wheels or the like driven from external propulsion unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

Description

  • Anhängerantrieb von der Zapfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhängers unter Verwendung einer Freilaufkupplung Es ist bekannt, die Vorderachse von Anhängern von einer Zapfwelle der Zugmaschine aus anzutreiben, wobei die Kraftübertragung der Zapfwelle aus üblicherweise über eine vordere Gelenkwelle, ein der Drehzahlanpassung dienendes Zwischengetriebe, eine hintere Gelenkwelle und ein. Differentialgetriebe erfolgt. Diese Maßnahmen ermöglichen eine wesentliche Erhöhung des förderbaren Gewichtes. Hierbei treten aber gewisse Nachteile dadurch ein, daß der Antrieb der Zapfwelle vor dem Getriebe der Zugmaschine abgenommen ist, z. B. zwischen Kupplung und Getriebe, so daB die Umdrehungszahl starr mit der Kupplungswelle verknüpft ist und beim Schalten des Getriebes nicht geändert wird. Dadurch kann die Umdrehungszahl der über die Zapfwelle angetriebenen Anhängerachsen nur an einen der Getriebegänge der Zugmaschine, zweckmäßigerweise den ersten Gang, angepaßt werden. Hierbei ist der Übergang vom ersten Gang auf einen der anderen Gänge nur nach vorherigem Stillegen der Zopfwelle oder nach Abnehmen einer der beiden Gelenkwellen möglich. Dadurch wird der Führer der Zugmaschine aber mit einer zusätzlichen Aufgabe belastet. Ein weiterer Nachteil besteht in den Schwierigkeiten beim Durchfahren enger Kurven, bei denen die Winkelabweichung zwischen der vorderen Winkelwelle und der Zopfwelle .so groß werden kann, daB die Kreuzgelenke zu blockieren beginnen. Aus diesem Grunde muß die vordere Gelenkwelle vor dem Durchfahren enger Kurven abgenommen werden.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile ist es bekannt, das Zwischengetriebe mit einer Freilaufeinrichtung auszustatten, die eine Erhöhung der Drehzahl der Getriebeausgangswelle und damit der angetriebenen Anhängerachse gegenüber der durch das gegebene Übersetzungsverhältnis bedingten Drehzahl ermöglicht. Hierbei müssen aber neue Nachteile in Kauf genommen werden, die insbesondere darin bestehen. dasß nunmehr die Anhängertriebaehse nicht mehr zum Bremsen oder zum Rückwärtsantrieb herangezogen werden kann. Einer der Hauptvorteile der Anhängertriebachse würde damit verlorengehen, denn es liegt in der Natur der landwirtschaftlichen Transporte, daß sehr häufig ungünstige Wegeverhältnisse zu überwinden sind. Dies gilt vor allem in gebirgigem Gelände oder auf weichem Acker-oder Wiesenboden. Gewöhnlich sind dabei die Fahrzeuge voll beladen, so daß die Antriebs- und Bremskräfte bis aufs äußerste ausgenutzt werden müssen. Im Falle der bekannten Freilaufkupplungen fällt die Anhängertriebachse für Bremsen und Rückwärtsfahrt, also wenn sie besonders benötigt wird, aus.
  • Die Erfindung gestattet jedoch, die Vorteile der Freilaufkupplung ohne Verzicht auf Bremsmöglichkeit und wirksamen Rückwärtsantrieb dadurch nutzbar zu machen, daß die Kraftübertragung von dem Antriebszahnrad auf die Getriebeausgangswelle wahlweise entweder über die Freilaufeinrichtung oder über eine in beiden Drehrichtungen wirkende starre Kupplung, wie z. B. eine Klauenkupplung, erfolgt. In einer besonders günstigen baulichen Ausgestaltung werden dabei die starre Kupplung und die Freilaufkupplung zusammen mit dem Differentialgetriebe der anzutreibenden Anhängerachse baulich zu einem einzigen Block vereinigt, wodurch eine raumsparende und sehr betriebssichere Konstruktion entsteht. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in den Fig. I bis 3 veranschaulicht.
  • Fig. I zeigt in schematischer Draufsicht die Kraftübertragung von der Kurbelwelle des Antriebsmotors zur anzutreibenden Schleppachse; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Kraftübertragungselemente und läßt die Anordnung des Zwischengetriebes erkennen; Fig. 3 Ist ein Schnitt durch den Zusammenbau eines. Differentialgetriebes mixt einer Freilaufeinrichtung und einer wahlweise einschaltbaren starren Kupplung.
  • In den Figuren ist i eine Kurbelwelle, die über die Hauptkupplung 2 auf das Getriebe 3 einwirkt. Dessen Hauptwelle treibt über ein Differentialgetriebe 2,4 die Hinterachse 25 der Zugmaschine an. Von der Kupplungswelle aus wird übelr eine Zahnradübertragung 4 die Zapf welle 5 angetrieben, wobei eine Kupplungsvorrichtung 26 deren Stillegung ermöglicht.
  • Von der Zapf welle 5 aus erfolgt über eine Gelenkwelle 27, 27' die Kraftübertragung zur Eingangswelle 7 des Zwischengetriebes 8'. Von der Ausgangswelle 9 des Zwischengetriebes wird über ein Kegelrad 30 das Tellerrad 31 und damit die Vorderachse 12 des Anhängers angetrieben. Dieser ist mittels einer Deichsel 13, die an den Gelenken 14 des üblichen Drehschemels angreift, mit der Zugmaschine verbunden (Fig. I und 2). Die Teile 30, 31, welche das Differentiadgetriebe bilden, sind in dem Gehäuseteil II untergebracht. Die Fig. 3 läßt erkennen, daß das Gehäuse des Zwischengetriebes 8' und das des Differentialgetriebes II der anzutreibenden Schlepperachse baulich zu einem Ganzen vereinigt sind, so daß zur Kraftübertragung von der Zopfwelle 5 der Zugmaschine auf die Schleppachse 12 des Anhängers nur eine einzige Gelenkwelle 27, 27' erforderlich isst. Gemäß Fig. 3 sitzt auf der Getriebeeingangswelle 7 ein Ritzel 28, welches mit einem auf der Zwischenwelle 18 befindlichen Zahnrad 29 im Eingriff steht. Von hier aus wird über das Ritzel I9 das Zahnrad 2o angetrieben, welches an sich frei drehbar auf der Getriebeausgangswelle 9 sitzt, jedoch mittels der Freilaufelennenbe 21, 22 mit dieser gekuppelt ist. Die Freilaufeinrichtung sitzt dabei im Inneren des Zahnrades 2o, so daß kein besonderer Platz in Anspruch genommen ist. Die Ausgangswelle 9 des Zwischengetriebes bildet durch die erfindungsgemäße bauliche Vereinigung mit dem Differentialgetriebe gleichzeitig dessen Eingangswelle. Durch diese Maßnahme ergibt sich somit sowohl eine Verbilligung als auch eine größere Robustheit im Betrieb.
  • Durch einen Hebel 32 kann ein in einen Klauenamsatz 33 des Zahnrades eingreifendes Kupplungsstück 34 betätigt werden, dessen Führung auf der Welle 9 in bekannter Weise mittels. mehrerer Gleitnuten erfolgt. Diese Freilaufsperre kann wahlweise eingeschaltet werden und ermöglicht z. B. ein Mitbremsen der Schlepperachse von der Zugmaschine aus, ebenso kann mit ihrer Hilfe die gewöhnlich gut belastete Schlepperachse bei Rückwärtsfahrt die Antriebskraft wirksam erhöhen und dadurch gerade in schwierigsten Verhältnissen die Anfahrt ermöglichen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Anhängerantrieb von der Zopfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhängers unter Verwendung einer Freilaufeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufeinrichtung (2o, 21, 22) des Zwischengetriebes (8') durch. eine an; sich bekannte Freilaufsperre (33, 34) ergänzt ist, so daß die Kraftübertragung vom dem Zahnrad (28) der Eingangswelle (7) auf die Getriebeausgangswelle (9) wahlweise entweder über die nur in einer Drehrichtung wirksamen Freilaufelemente (2o, 2I) oder über eine in beiden Drehrichtungen wirkende, starre Kupplung, z. B. eine Klauenkupplung (33, 34), erfolgt.
  2. 2. Anhängerantrieb nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das den Freilauf und die Freilaufsperre (33,34) enthaltende Zwischengetriebe (8') mit dem Differentialgetriebe (I I) der anzutreibenden Anhängerachse (I2) baulich zu einem einzigen Block (11, 8') vereinigt ist.
DEL20620A 1953-12-10 1954-12-10 Anhaengerantrieb von der Zapfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhaengers unter Verwendung einer Freilaufkupplung Expired DE964466C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT964466X 1953-12-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE964466C true DE964466C (de) 1957-05-23

Family

ID=3683606

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL20620A Expired DE964466C (de) 1953-12-10 1954-12-10 Anhaengerantrieb von der Zapfwelle einer Zugmaschine auf die Triebachse eines Anhaengers unter Verwendung einer Freilaufkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE964466C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111033B (de) * 1958-10-01 1961-07-13 Kessler & Co G M B H Anpassungsgetriebe fuer Triebachsanhaenger
DE1123566B (de) * 1959-10-16 1962-02-08 Josef Roiser Kraftuebertragung fuer ein Anhaengefahrzeug

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111033B (de) * 1958-10-01 1961-07-13 Kessler & Co G M B H Anpassungsgetriebe fuer Triebachsanhaenger
DE1123566B (de) * 1959-10-16 1962-02-08 Josef Roiser Kraftuebertragung fuer ein Anhaengefahrzeug

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