DE3803292A1 - Verbinder fuer zwei mit ihren offenen seiten einander zugewandte c-profilschienen - Google Patents
Verbinder fuer zwei mit ihren offenen seiten einander zugewandte c-profilschienenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verbinder für zwei mit
ihren offenen Seiten einander zugewandte C-Profil
schienen, welcher ein H-Querschnittsprofil aufweist
und mit den H-Seitenschenkeln jeweils in eine der
C-Profilschienen einsetzbar ist.
Die bekannten derartigen Verbinder bestehen aus einem
einstückigen H-Profilteil, bei dem die Höhe der
H-Seitenschenkel größer als die Öffnungsweite der
C-Profilschienen ist und das folglich nur von den
Stirnenden her in die C-Profilschienen einschiebbar
ist. Dies ist aber nur möglich, wenn die Stirnenden
der C-Profilschienen ausreichend frei liegen, was bei
vielen Anwendungsfällen nicht oder nicht ohne weiteres
gegeben ist, was am Beispiel von Bühnenpodestböcken
erläutert sei.
Bei Bühnenpodestböcken wird die Plattform im
allgemeinen von einem umlaufenden C-Profilrahmen
getragen, dessen C-Profilöffnung jeweils nach außen
weist. Zum Aufbau einer größeren Bühnenfläche werden
benachbarte Podestböcke durch in die C-Profile
eingesteckte H-Profilstücke miteinander verbunden. Da
die im allgemeinen rechteckigen Podestböcke an allen
vier Seiten mit solchen C-Profilschienen eingefaßt
sind, die an den Ecken jeweils auf Gehrung geschnitten
sind, sind die Stirnenden der C-Profilschienen durch
die Endabschnitte der jeweils angrenzenden, quer ver
laufenden Schiene zum großen Teil abgedeckt. Um die
bekannten H-Profilstücke einschieben zu können, müssen
die C-Profilschienen deshalb an den Ecken jeweils
ausgeklinkt werden, um eine Einschuböffnung für die
H-Profilstücke zu erreichen. Dieses Ausklinken ist
aber mit umfangreichen Arbeiten wie Ausstanzen,
Fräsen, Entgraten, Schleifen verbunden. Darüber hinaus
erweist sich aber auch die Trennung der Podestböcke
bei Demontage der Bühne als sehr schwierig, da unter
den oft hohen Bühnenbelastungen die C-Profilschienen
sich etwas verbiegen oder verwinden, so daß die
H-Profilstücke festgeklemmt sitzen und nur mühsam
wieder herausgezogen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
gattungsgemäßen Verbinder zu schaffen, der auch
seitlich in die C-Profilschienen einfügbar ist und der
insbesondere zum Zusammenspannen von Bühnenpodest
böcken geeignet sein soll, deren Plattformen von
umlaufenden C-Profilschienen eingefaßt sind.
Ausgehend von einem Verbinder der gattungsgemäßen Art,
wird die Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß der Verbinder in einen oberen, zur Ein
fassung der oberen Ränder der C-Profilschienen und in
einen unteren zur Einfassung der unteren Ränder der
C-Profilschienen geeigneten Teil unterteilt ist und
eine Spreizeinrichtung aufweist, mit der die Teile in
Höhenrichtung auseinanderspreizbar sind.
Der Verbinder nach der Erfindung wird mit einer
solchen Höhenabmessung, d. h. mit einer Abmessung in
Richtung seiner H-Seitenschenkel, hergestellt, daß er
im ungespreizten Zustand durch die Schlitzöffnung der
zugehörigen C-Profilschienen hindurchschiebbar ist. So
kann er beispielsweise mit einer Hälfte seitlich in
eine C-Profilschiene eingeschoben und danach die
zweite C-Profilschiene von der Seite her über die
zweite Hälfte des Verbinders geschoben werden. An
schließend werden die beiden Teile des Verbinders
mittels der Spreizeinrichtung auseinandergespreizt,
wonach dann die beiden Teile jeweils die oberen Ränder
bzw. die unteren Ränder der beiden zu verbindenden
Profilschienen zwischen sich einspannen. Im Falle von
Podestböcken mit umlaufenden C-Profilschienen erübrigt
es sich nunmehr, die Profilschienen an den Eck
bereichen auszuklinken. Vielmehr kann der erfindungs
gemäße Verbinder in ungespreiztem Zustand nunmehr auch
durch die quergerichteten C-Profilschienen hindurch in
die beiden parallelen, aneinander anliegenden
C-Profilschienen zweier benachbarter Podestböcke in
axialer Richtung eingeschoben und danach gespreizt
werden. Eine Demontage ist ebenfalls in einfacher
Weise möglich, da durch Aufhebung der Spreizung
nunmehr auch evtl. Verklemmungen gelöst werden können.
Der Verbinder nach der Erfindung ist vielfältig
anwendbar und besonders geeignet für die Podestböcke
der vorbeschriebenen Art.
In den Unteransprüchen sind mehrere Ausführungsformen
des Verbinders nach der Erfindung gekennzeichnet, die
sich alle durch eine sehr preiswerte Herstellbarkeit
und bequeme Handhabbarkeit auszeichnen.
Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden anhand
der Zeichnung näher erläutert, in der zeigen:
Fig. 1 in einer Detail-Stirnansicht den Eck
bereich zweier aneinander anstoßender
Bühnenpodestböcke, die durch einen
schematisch dargestellten Verbinder nach
der Erfindung zusammengespannt sind,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Verbinders nach der Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III in
Fig. 2,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel in Seiten
ansicht,
Fig. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V in
Fig. 4.
Fig. 6 in Seitenansicht ein drittes Ausführungs
beispiel nach der Erfindung,
Fig. 7 eine Stirnansicht auf den Verbinder nach
Fig. 6,
Fig. 8 ein viertes Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 eine Stirnansicht auf den Verbinder nach
Fig. 8,
Fig. 10 ein fünftes Ausführungsbeispiel und
Fig. 11 eine Stirnansicht auf die Ausführungsform
nach Fig. 10.
Fig. 1 zeigt den Eckbereich von zwei mit ihren Platt
formen 1, 2 aneinandergesetzten Bühnenpodestböcke 3,
4. Die Plattformen 1, 2 sind an ihren Längs- und Quer
seiten jeweils durch Profilschienen eingefaßt, die an
ihren Ecken auf Gehrung geschnitten sind. Fig. 1 zeigt
die quergerichteten C-Profilschienen 5 und 6 mit ihren
Schlitzöffnungen 7, 8 in Seitenansicht und die längs
gerichteten C-Profilschienen 9, 10 - die überwiegend
gestrichelt dargestellt sind - in Stirnansicht. Die
hinterschnittenen Eckräume 11, 12 bzw. 13, 14 der
C-Profilschienen 9, 10 sind durch die frontseitigen
Schenkel 15, 16, 17, 18 der quergerichteten Schienen
5, 6 abgedeckt.
Die beiden Podestböcke 3, 4 sind durch einen im Quer
schnitt insgesamt H-förmigen Verbinder, der jeweils
hälftig in die C-Profilschienen 9 und 10 eingreift,
zusammengespannt. Dieser in punktierten Linien
schematisch dargestellte Verbinder besteht aus einem
zur Einfassung der oberen C-Profilränder der Schiene
9, 10 geeigneten oberen Teil 19, aus einem zur Ein
fassung der unteren C-Profilränder geeigneten unteren
Teil 20 und aus einer Spreizeinrichtung 21, mittels
der die beiden Teile 19, 20 in Richtung des Doppel
pfeiles auseinanderspreizbar sind. Die Teile 19, 20
sind derart bemessen, daß ihre Höhe kleiner als die
Schlitzbreite B der C-Profilschienen ist, so daß der
Verbinder also durch die Schlitze 7, 8 hindurch ein
geschoben werden kann. Bei der nachfolgenden Spreizung
der Teile 19, 20 greifen deren vorstehende oberen und
unteren Enden hinter die Randbereiche der C-Profile 9,
10 und verspannen somit die beiden Podestböcke.
Die Fig. 2 und 3 veranschaulichen ein erstes
praktisches Ausführungsbeispiel des Verbinders nach
der Erfindung. Der im Querschnitt, vgl. Fig. 3, ins
gesamt H-förmige Verbinder ist längs einer zu seiner
Längsachse geneigten Ebene 22 in einen oberen Teil 23
und einen unteren Teil 24 unterteilt. Der obere Teil
23 weist eine Längsnut 25 zur Aufnahme der oberen
Ränder der zusammenzuspannenden C-Profile und der
untere Teil 24 eine Nut 26 zur Einfassung der unteren
Ränder der zusammenzufassenden C-Profile auf. Der
obere Teil ist ferner mit einem relativ weiten Durch
gangskanal 27 versehen, der in einen ebenfalls ver
hältnismäßig weiten Längskanal 28 des unteren Teiles
24 übergeht. An den erweiteren Längskanal 28 schließt
sich eine im Durchmesser geringere Gewindebohrung 29
an. In der gezeigten Stellung ist der Verbinder nicht
gespreizt. Zur Spreizung dient die Kopfschraube 30,
welche durch den Durchgangskanal 27 des oberen Teiles
23 hindurchgesteckt und in die Gewindebohrung 29
eingeschraubt wird, wobei ihr Kopf auf das rechte
Stirnende 31 des oberen Teiles 23 auftrifft. Bei einem
weiteren Anziehen der Schraube 30 steigt dann das
obere Teil 23 längs der schiefen Ebene 22 hoch, bis
die Grundflächen der Nuten 25, 26 auf die
einzufassenden Ränder der C-Profilschienen auftreffen.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ent
spricht dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel mit
lediglich der einen Abwandlung, daß hier Oberteil 32
und Unterteil 33 mit Längsführungen 34 in Form von
ineinandergreifenden Vorsprüngen und Ecknuten versehen
sind.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 und 7 ist der
Verbinder unterteilt in einen oberen Teil 35, der mit
zwei V-förmig geneigten Stirnflächen 36, 37 zwischen
zwei keilförmigen unteren Teilen 38, 39 eingefaßt ist.
Im unteren Teil 38 ist wiederum eine Gewindebohrung 40
für die Spreizschraube 30, vgl. Fig. 2, ausgebildet,
welche durch die Durchgangskanäle 41 und 42 in den
Teilen 39 und 35 hindurchgesteckt wird.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8 und 9 ist der
Verbinder in der zum Mittelschenkel seines H-Profiles
parallelen Längsmittelebene in einen oberen Teil 43
und einen unteren Teil 44 unterteilt. Die Teile 43, 44
sind an ihren Stirnenden mit abgeschrägten Flächen 45,
46, 47, 48 versehen, die V-Räume bilden, in die Keil
stücke 49, 50 eingreifen, welche mittels der Spreiz
schraube 30 unter Spreizung der Teile 43, 44 zusam
menziehbar sind. Der Spreizweg für die Teile 43, 44
ist hierbei durch zwei, seitlich des Durchgangskanales
51 in den Teilen 43, 44 angeordneten Anschlagglieder
52, 53 begrenzt, bei denen es sich um Kopfschrauben
handelt, die in Gewindebohrungen des unteren Teiles 44
eingeschraubt sind und mit ihren Köpfen in erweiterten
Sacklochöffnungen des oberen Teiles 43 liegen.
Die Fig. 10 und 11 zeigen ein Ausführungsbeispiel
eines Verbinders, bei welchem der obere Teil 54 eine
Rechteck-Längsnut 55 aufweist, in die der untere, als
durchgehende Leiste ausgebildete Teil 56 eingelegt
ist. Am Nutboden des oberen Teiles 54 und in der
angrenzenden Wand des unteren Teiles 56 ist ein
insgesamt ovalförmiger Durchgangskanal 57 ausgebildet,
der zur Aufnahme eines exzentrischen Spreizwerkzeuges
58 dient. Die Spreizung ist hier wiederum durch
Anschlagglieder 59, 60 in Form von Kopfschrauben
begrenzt, welche in Gewindebohrungen des unteren
Teiles 56 eingeschraubt sind und mit ihren Köpfen in
erweiterten Sacklöchern des oberen Teiles 54 liegen.
Claims (8)
1. Verbinder für zwei mit ihren offenen Seiten ein
ander zugewandte C-Profilschienen, welcher ein
H-Querschnittsprofil aufweist und mit den
H-Seitenschenkeln jeweils in eine der
C-Profilschienen einsetzbar ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verbinder in einen oberen (19),
zur Einfassung der oberen Ränder der C-Profil
schienen und in einen unteren (20), zur Einfassung
der unteren Ränder der C-Profilschienen geeigneten
Teil unterteilt ist und eine Spreizeinrichtung
(21) aufweist, mit der die Teile (19, 20) in
Höhenrichtung auseinanderspreizbar sind.
2. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbinder längs einer zu seiner Längsachse
geneigten Ebene (22) in den oberen und unteren
Teil (23, 24) unterteilt ist und daß die Spreiz
einrichtung aus einer durch einen erweiterten
Durchgangskanal (27) des einen Teiles (23) hin
durchführenden und in einer axialen Gewindebohrung
(29) des anderen Teiles (24) eingreifenden Kopf
schraube (30) besteht.
3. Verbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teile (32, 33) mit längs ihrer
geneigten Auflageebene (22) sich erstreckenden
Längsführungen (34) versehen sind.
4. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Teil (35) des Verbinders mit zwei
V-förmig geneigten Stirnflächen (36, 37) zwischen
zwei keilförmigen, unteren Teilen (38, 39)
eingefaßt ist, die durch eine einen erweiterten
Durchgangskanal (42) des oberen Teiles (35)
durchsetzende Spreizschraube (30) unter Anheben
des oberen Teiles (35) zusammenziehbar sind.
5. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß er in der zum Mittelschenkel des H-Profiles
parallelen Längsmittelebene in den oberen und
unteren Teil (43, 44) unterteilt ist, daß die
Teile stirnseitig jeweils mit geneigten Flächen
(45, 46; 47, 48) zwischen Keilstücken (49, 50)
eingefaßt sind, welches mittels einer Spreiz
schraube (30) unter Spreizung der Teile zusammen
ziehbar sind.
6. Verbinder nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spreizweg der Teile (43, 44) durch zwei,
seitlich eines Durchgangskanales (51) für die
Spreizschraube (30) innerhalb der Teile ange
ordnete Anschlagglieder (52, 53) begrenzt ist.
7. Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere und der untere Teil (54, 56) durch
ein von ihnen eingefaßtes Exzenterglied (58)
spreizbar sind.
8. Verbinder nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß eines (56) der Teile (54, 56) in einer Recht
eck-Längsnut (55) des anderen Teiles (54) bis
Auftreffen auf Anschläge (59, 60) höhenverstellbar
geführt ist, daß die beiden Teile (54, 56) eine im
Querschnitt ovale, mit ihrer größeren Achse
parallel zum Mittelsteg des H-Profils gerichteten
Kanal (57) zwischen sich einfassen, in welchen
eine im Querschnitt ebenfalls abgeflachte
Spreizstange als Exzenterglied (58) eingreift.
Priority Applications (2)
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| DE19883844548 DE3844548A1 (de) | 1988-02-04 | 1988-02-04 | Verbinder fuer zwei mit ihren offenen laengsseiten einander zugewandten c-profilschienen |
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| DE3803292C2 DE3803292C2 (de) | 1989-11-23 |
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ID=6346603
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