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DE19817427A1 - Klemmverbinder - Google Patents

Klemmverbinder

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Publication number
DE19817427A1
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DE
Germany
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Withdrawn
Application number
DE1998117427
Other languages
English (en)
Inventor
Adrian Offenbroich
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Individual
Original Assignee
Individual
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/0446Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof
    • F16B7/0453Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof the tubes being drawn towards each other
    • F16B7/0466Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof the tubes being drawn towards each other by a screw-threaded stud with a conical tip acting on an inclined surface

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Klemmverbinder dahingehend weiterzuentwickeln, daß dieser hinsichtlich der benötigten Einzelteile reduziert und vereinfacht werden kann, die Montage des Klemmverbinders bei der Herstellung einfacher ist, der Klemmverbinder insgesamt wirtschaftlicher herstellbar und einsetzbar ist, und die Kraftaufnahme möglichst nicht auf das Profil, sondern auf den Klemmverbinder selbst erfolgt. Zur technischen Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, ein Klemmverbinder zum lösbaren Verbinden von zwei Profilstücken, von denen eines eine hinterschnittene Längsnut hat, und das andere ein kastenförmiges Hohlprofil aufweist, mit einem in das Hohlprofil einsetzbaren Basiskörperbereich und einem am Basiskörperbereich angeordneten, in der Längsnut verklemmbaren Ankerelement, wobei der Basiskörperbereich aus wenigstens zwei im wesentlichen länglichen, in Hohlprofillängsrichtung und einer Hohlprofilquerrichtung relativ zueinander beweglich zusammengesetzten Profilelementen gebildet ist, von denen eines an einer Stirnfläche das Ankerelement aufweist, wobei eines der Profilelemente wenigstens ein durch eine Öffnung in einer Hohlprofil-Seitenwandung zugängliches Betätigungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Profilelementen in wenigstens einer ersten Richtung aufweist, wenigstens eines der Profilelemente wenigstens ein Übertragungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den ...

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klemmverbinder zum lösbaren Verbinden von zwei Profilstücken, von denen eines eine hinterschnittene Längsnut hat, und das andere ein kastenförmiges Hohlprofil aufweist, mit einem in das Hohlprofil einsetzbaren Basiskörperbereich und einem am Basiskörperbereich angeordneten, in der Längsnut verklemmbaren Ankerelement.
Die Verwendung von Profilstücken der genannten Art ist weit verbreitet. Aus derartigen Profilstücken werden beispielsweise Regalsysteme aufgebaut, Messebauten und dergleichen. Üblicherweise handelt es sich um Profilstränge, meistens aus Aluminium, wobei an vertikale Ständer horizontale Stränge angeschlossen werden, um Gerüste aufzubauen, beispielsweise für Regale. An diesen Anschlußstellen sollen möglichst einfache Verbindungen aufgebaut werden, die vor allem schnelle Montage und Demontage ermöglichen. Zu diesem Zwecke werden die Profilstränge so aufgebaut, daß sie einen üblicherweise kastenförmigen Hohlprofilbereich zentral aufweisen und an einer Wandung eine parallel zur Längsmittelachse verlaufende Nut, die einen hinterschnittenen Raum für Befestigungselemente bietet.
Gattungsgemäße Klemmverbinder sind ebenfalls weit verbreitet, die üblicherweise einen Basiskörperbereich aufweisen, der in das Hohlprofil eingesetzt und dort fixiert wird. An der Stirnfläche steht dann ein Ankerelement heraus, welches seinerseits in die Längsnut, beispielsweise des Vertikalständers einsetzbar ist. Durch Betätigung entsprechender Spannmittel wie Schrauben und dergleichen kann dann mittels des Klemmverbinders eine relative Fixierung der beiden Profilsträngen in der gewünschten Position erfolgen.
Durch wiederholte Betätigung der Spannmittel in umgekehrter Weise lassen sich die Klemmspannungen aufheben und eine einfache Demontage kann folgen.
Vorbekannte Klemmverbinder sind üblicherweise jedoch sehr kompliziert aufgebaute Elemente, die eine große Vielzahl von Einzelelementen und komplexe Montagevorgänge erforderlich machen. So sind Klemmverbinder bekannt, die aus einem im wesentlichen kastenförmigen Gehäuse bestehen, in dem längsverschieblich ein Profilstück angeordnet ist. Am Ende des Profilstückes ist eine Art nuthintergreifender T-Kopf ausgebildet. Nach dem Einsetzen des Klemmverbinders in ein Hohlprofil, wobei üblicherweise die äußeren Abmessungen des Klemmverbindergehäuses mit den inneren Abmessungen des Hohlprofils im wesentlichen übereinstimmen, kann der Kopf in der Nut beispielsweise des Vertikalständers angeordnet werden. Durch Betätigung beispielsweise eines Exzenters von außen durch eine Öffnung im Hohlprofil läßt sich nun das innere Klemmverbinderelement in Längsrichtung relativ zum Gehäuse so bewegen, daß sich der Kopf in der Nut verklemmt. Dadurch wird eine Befestigung erzeugt. Üblicherweise sind auch zusätzliche federelastische Mittel erforderlich, damit das in das Hohlprofil eingesetzte Klemmverbindergehäuse dort nicht verrutscht, um eine einfache Montage zu ermöglichen. In den bekannten Fällen dienen die Verstellelemente üblicherweise auch der Verbindung von Einzelteilen. Das heißt, daß beispielsweise eine Verstellschraube als wesentlicher Bestandteil bei der Montage eingesetzt werden muß, da ansonsten Einzelteile nicht im Montagezustand zusammenbleiben.
Diese aus vielen Einzelteilen, die komplex zueinandergefügt sind, bestehenden Klemmverbinder sind nur mit großem wirtschaftlichem Aufwand herstellbar. Darüber hinaus sind sie nicht an beliebige Innenquerschnitte von Hohlprofilen anpaßbar. Schließlich ist ein wesentlicher Nachteil vorbekannter Klemmverbinder darin zu sehen, daß beim Aufbringen der Klemmkräfte sich die Betätigungselemente kraftübertragend meistens an den Profilsträngen abstützen, beispielsweise im Bereich der Zugangsöffnung und der gegenüberliegenden Innenwandungen. Durch diese Maßnahme werden auch bei Benutzung des Gerüstes ständig Kräfte auf die Profile mehr oder weniger punktuell übertragen, so daß es hier beim Dauerbetrieb zu Beschädigungen kommen kann.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Klemmverbinder der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß dieser hinsichtlich der benötigten Einzelteile reduziert und vereinfacht werden kann, die Montage des Klemmverbinders bei der Herstellung einfacher ist, der Klemmverbinder insgesamt wirtschaftlicher herstellbar und einsetzbar ist, und die Kraftaufnahme möglichst nicht auf das Profil, sondern auf den Klemmverbinder selbst erfolgt.
Darüber hinaus ist eine variable Anpaßbarkeit an Innenquerschnitte wünschenswert.
Zur technischen Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen ein Klemmverbinder zum lösbaren Verbinden von zwei Profilstücken, von denen eines eine hinterschnittene Längsnut hat, und das andere ein kastenförmiges Hohlprofil aufweist, mit einem in das Hohlprofil einsetzbaren Basiskörperbereich und einem am Basiskörperbereich angeordneten, in der Längsnut verklemmbaren Ankerelement, wobei der Basiskörperbereich aus wenigstens zwei im wesentlichen länglichen, in Hohlprofillängsrichtung und einer Hohlprofilquerrichtung relativ zueinander beweglich zusammengesetzten Profilelementen gebildet ist, von denen eines an einer Stirnfläche das Ankerelement aufweist, wobei eines der Profilelementes wenigstens ein durch eine Öffnung in einer Hohlprofil- Seitenwandung zugängliches Betätigungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Profilelementen in wenigstens einer ersten Richtung aufweist, wenigstens eines der Profilelemente wenigstens ein Übertragungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Profilelementen in wenigstens einer zweiten Richtung in dem Fall, daß eine Relativbewegung in der ersten Richtung erfolgt, aufweist, und wobei zwischen den Profilelementen wenigstens ein Verbindungsglied zur Begrenzung der Bewegungswege der beiden Profilelemente relativ zueinander in Hohlprofil- Längs- und -Querrichtung angeordnet ist.
Der erfindungsgemäße Klemmverbinder hat zwei relativ bewegliche Profilelemente, wobei die Relativbewegung durch ein Betätigungselement eingeleitet, durch ein Übertragungselement übertragen und ein Verbindungsglied begrenzt wird.
Als Betätigungselement kann beispielsweise eine Exzenterschraube vorgesehen sein, die in einem der Profilelemente eingesetzt ist und mit ihrem Exzenter in einer entsprechenden Steuernut im anderen Profilelement läuft. Dadurch lassen sich beide Elemente relativ bewegen.
Das Übertragungselement kann beispielsweise ein Stift sein, der eines der Profilelemente durchragt und in einer schräg verlaufenden Nut im anderen Profilelement läuft.
Erfindungsgemäß sind die einzelnen Bestandteile des erfindungsgemäßen Klemmverbinders auf eine minimale Anzahl reduziert. Im einfachsten Fall genügen drei Elemente, nämlich zwei Profilelemente und eine Schraube mit Kegelspitze. Das eine Profilelement ist länglich und weist an einer Stirnseite das Ankerelement auf. Darüber hinaus hat es in etwa in einem mittleren Bereich eine schräg zur Längsrichtung verlaufende Ablauffläche. Dabei handelt es sich beispielsweise um eine V-förmige Nut, wobei schräg zur Längsrichtung sich auf eine Längsmittellinie des Profilelementes bezieht bzw. auf eine Längsmittellinie des Hohlprofils. Dieses so gebildete Profilelement ist dann mit einem zweiten Profilelement, welches das erstgenannte Profilelement in der Querschnittsgeometrie derart ergänzt, daß beide zusammen in das Hohlprofil einsetzbar sind, so verbunden, daß die beiden Profilelemente relativ zueinander in ihrer Längsrichtung und in einer Querrichtung bewegbar sind. In der anderen Querrichtung kann Bewegbarkeit gegeben sein, sie kann aber auch durch übergreifende Stege und dergleichen verhindert sein.
Das zweitgenannte Profilelement weist vorzugsweise eine Gewindebohrung auf, in welcher die Schraube mit Kegelspitze eingesetzt ist. Wird nun die Kegelspitze eingedreht, bewirkt dies, daß sich der Kegel auf dem Stift abstützt und eine Längsverschiebung hervorruft. Darüber hinaus werden beide Profilelemente relativ voneinander wegbewegt. Durch diese beiden Maßnahmen erfolgt einerseits eine Befestigung des Klemmverbinders im Hohlprofil, andererseits wird das Ankerelement näher an das Hohlprofil herangezogen, aufgrund der schrägen Ablauffläche, so daß eine die Profile fixierende Klemmkraft aufgebracht wird.
Beide Profilelemente sind weiterhin durch ein Verbindungsglied miteinander derart verbunden, daß die Relativbewegungen in Längsrichtung und in der genannten Querrichtung hinsichtlich der Bewegungswege begrenzt sind. Hier sind Nockenführungen, die Verwendung beweglicher Verbindungsglieder und dergleichen denkbar. Durch diese Maßnahme werden praktisch in beiden Längsrichtungen und in der Querrichtung, also voneinander weg und aufeinanderzu, Endanschläge gebildet, die darüber hinaus eine exakte Führung der beiden Profilelemente relativ zueinander bewirken.
In vorteilhafter Weise ist eines der Profilelemente wenigstens bereichsweise mit einem Doppel-T-Querschnitt versehen, vorzugsweise das Profilelement, das an einer Stirnfläche ein Ankerelement aufweist. Auch ist eine einfache T- Querschnitts-Form verwendbar, eine Rechteckform oder dergleichen. Das Ankerelement kann beispielsweise eine Hammerkopfform aufweisen. Das andere Profilelement hat vorzugsweise eine Form, die sicherstellt, daß eine der T-Streben übergriffen wird, so daß das andere Profilelement praktisch in einem Aufnahmebereich geführt ist.
Mit besonderem Vorteil wird vorgeschlagen, daß beide Profilelemente einen gemeinsamen Auflaufbereich aufweisen, der eine relative Querbewegung der beiden Profilelemente bewirkt, wenn diese relativ zueinander in Längsrichtung bewegt werden. Der Auflaufbereich kann beispielsweise durch Anbringung von schrägen Auflaufflächen im Überdeckungsbereich gebildet sein und nur ab einer bestimmten Bewegungsnähe wirksam sein.
Mit Vorteil wird vorgeschlagen, daß die beiden Profilelemente durch elastische Elemente gegeneinander vorgespannt sind, wenigstens in Längsrichtung. Die elastischen Elemente sind vorzugsweise Federn.
Mit Vorteil wird weiterhin vorgeschlagen, daß das Verbindungsglied zwischen beiden Profilelementen ein Stift ist. Dieser ist in einem Profilelement, vorzugsweise in dem als Doppel-T ausgeführtem Profilelement, in eine Bohrung eingepreßt und steht beidseitig über. In dem anderen, übergreifenden Profilelement laufen die Stiftenden in Führungsbahnen bildenden Öffnungen, die gemäß einem besonders vorteilhaften Vorschlag dreieckförmig sind. Durch diese Maßnahmen werden Relativbewegungen in Längs- und Querrichtungen begrenzt und geführt.
Die Länge des Stiftes entspricht in vorteilhafter Weise der inneren Weite des Hohlprofils. Somit kann durch die Wahl entsprechend langer Stift der gesamte Klemmverbinder an unterschiedlicher Hohlprofilweiten angepaßt werden.
Bezüglich des Ankerelementes ist die Erfindung nicht auf die Verwendung eines Hammerkopfes beschränkt. So können beispielsweise seitliche Führungen, Hakenelemente und dergleichen verwendet werden.
So wird mit der Erfindung in vorteilhafter Weise vorgeschlagen, daß das das Ankerelement aufweisende Profilelement in Längsrichtung wenigstens bereichsweise geteilt ist, wobei vorzugsweise beide Teile entgegengesetzt bewegbar sind. Durch diese erfindungsgemäße Lösung kann das Ankerelement durch die Relativbewegung zweier Hakenelemente beim Einschrauben der Schraube in das Klemmelement gebildet werden, indem sich die beiden Teile entgegengesetzt zueinander bewegen und dabei im Bereich des Ankerelementes voneinander weg bewegen.
Der erfindungsgemäße Klemmverbinder, vorzugsweise aus Metall, beispielsweise Zink-Druckguß oder dergleichen, ist denkbar einfach und mit wenigen Einzelteilen aufgebaut und montierbar. Darüber hinaus ist er mit einfachen Mitteln einsetzbar. Durch die Verwendung von anschlagbegrenzenden Führungen werden die Klemmkräfte nicht mehr auf die Hohlprofile übertragen, sondern auf die Klemmverbinderprofilelemente, so daß die Hohlprofile geschont werden. Anstelle von Metall sind auch Kunststoffe einsetzbar.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Figuren. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels eines Klemmverbinders,
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang Linie II-II gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Klemmverbinders,
Fig. 4 eine teilgeschnittene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Klemmverbinders und
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V gemäß Fig. 4.
Der in den Fig. 1 und 2 gezeigte Klemmverbinder 1 umfaßt zunächst ein erstes Profilelement 2, welches an einer Stirnfläche einen T-Kopf 3 aufweist. Dieser dient zum Einsetzen in eine hinterschnittene Nut eines Rahmenprofils. Hinter dem mit 3 bezeichneten Hammerkopf bzw. T-Kopf und dem mit 2 bezeichneten Profilelement ist ein im wesentlichen rechteckiger Absatz gezeigt, der in die Nut eingeführt wird und ein Verdrehen des Profilelementes relativ zu den nichtgezeigten Profilstücken verhindert. Im übrigen hat das Profilelement 2 einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt 5 und weist im mittleren Bereich eine V-Kerbe 4 sowie eine Bohrung 6 auf. Das Profilelement 2 bildet den inneren und unteren Bereich des Klemmverbinders i und wird durch das zweite Profilelement 8 im Übergreifbereich 9 übergriffen, indem der Mittelteil des T-Querschnitts 5 des Profilelements 2 in der Nut 10 des Profilelements 8 geführt ist. Beide Profilelemente 2 und 8 sind in Längsrichtung relativ zueinander verschiebbar und in Querrichtung relativ zueinander beweglich. Querrichtung bedeutet in der Zeichnungsebene die Richtung von oben nach unten und umgekehrt.
Das Profilelement 8 hat in beiden Seitenwandungen eine Öffnung 11, die im gezeigten Ausführungsbeispiel im wesentlichen dreieckförmig mit abgerundeten Ecken ist. Darüber hinaus weist das Profilelement 8 in den Seitenwandungen Bohrungen 11 auf. Im oberen Bereich ist ein Einsetzturm 12 für eine Schraube 13 mit Kegelspitze ausgebildet. Diese Schraube 13 wirkt mit ihrer Kegelspitze mit der V-Kerbe 4 im Profilelement 2 zusammen. Ein Einschrauben bewirkt somit, daß das Profilelement 8 in Richtung des T-Kopfes des Profilelements 2 relativ zu diesem verschoben wird. In dieser Richtung sind beide Profilelemente 2 und 8 durch eine in eine Bohrung 7 eingesetzte Feder 15 vorgespannt.
Durch die Bohrung 6 ist ein Stift 14 eingesetzt, der mit beiden freien Enden in den beiden Öffnungen 11 des Profilelements 8 angeordnet ist. Damit ist die Relativbeweglichkeit der beiden Profilelemente relativ zueinander begrenzt durch die dreieckförmigen Öffnungen 11. Die Begrenzung bezieht sich einerseits auf die Längsrichtung, andererseits auf die Querrichtung.
Die beiden Profilelemente 2, 8 sind beispielsweise Gußteile, zum Beispiel Zinkdruckguß. Nach der Herstellung können die beiden Teile einfach miteinander montiert werden. Zu diesem Zwecke wird die Feder 15 in die Bohrung 17 im Profilelement 2 eingesetzt und das Profilelement 8 auf das Profilelement 2, im gezeigten Ausführungsbeispiel von hinten, aufgeschoben. Dann wird der Stift 14 durch die seitliche Öffnung 11 in der Seitenwandung des Profilelementes 8, durch die Bohrung 6 im Profilelement 2 eingepaßt und bis hindurch zur anderen Öffnung 11 in der anderen Seitenwandung des Profilelementes 8 hindurchgesteckt. Der Klemmverbinder 1 ist nunmehr vollständig montiert. Insbesondere bedarf er nicht der Schraube 13, um fertigmontiert zu sein. Die Feder 15 im Zusammenwirken mit dem in der Nockenbahn 11 geführten Stift 14 stellt eine richtige Positionierung und feste Verbindung beider Elemente in jeder Position sicher. Bei der Verwendung des Klemmverbinders 1 werden das Profilelement 2 und das Profilelement 8 zusammengepreßt, wodurch sich aufgrund der Kurvenform der Öffnungen 11 sowohl eine Quer- als auch eine Längsverschiebung der beiden Profilelemente relativ zueinander ergibt. In diesem zusammengepreßten Zustand läßt sich der Klemmverbinder 1 in ein Hohlprofil einschieben. Nachdem die Verpressung der beiden Elemente zueinander beendet ist, kann der Klemmverbinder 1 in dem Hohlprofil solange verschoben werden, bis der Einsetzturm 12 für die Schraube 13 in einer entsprechenden Öffnung in einer Wandung des Hohlprofils einrastet. Der Klemmverbinder 1 ist nunmehr vollständig positioniert. Zur Herstellung einer Hohlprofilverbindung kann der Klemmverbinder mit einer Schraube 13 versehen werden, so daß sich die beiden Profilelemente 2, 8 relativ zueinander verspannen lassen, wodurch über den T-Kopf 3 Klemmkräfte auf die Profile ausgeübt werden.
Bei dem in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Klemmverbinder 18 aus den Profilelementen 19 und 25 gebildet. Das Profilelement 19 hat am vorderen Ende ein Hakenelement 20, welches seitlich zum Einsetzen in die Nut geführt ist, um ein Verkanten zu verhindern. Darüber hinaus wird das Profilelement 19 durch zwei Stifte 21 und 22 durchragt und weist eine beispielsweise quer verlaufende Nockenführung 23 für einen exzentrischen Stift auf. Darüber hinaus ist am hinteren Ende noch eine Bohrung 24 für eine Feder vorgesehen. Soweit erforderlich wird das Profilelement 19 von dem Profilelement 25 umgeben, welches ein schräg verlaufendes Langloch 26 aufweist, eine Exzenterschraube 27 in einer Gewindebohrung 28, eine Feder 29 und eine dreieckige Seitenwandöffnung 30.
Bei Drehung des Exzenters 27, beispielsweise mittels eines nicht gezeigten Inbus-Werkzeuges, wird der daran exzentrisch angeordnete Stift in der Exzenterführung 23 des Profilelements 19 geführt, wobei beide Profilelemente sich in Längsrichtung relativ zueinander verschieben. Aufgrund des in dem Langloch 26 laufenden Stiftes 21 verschieben sich die Elemente gleichzeitig auch in einer Querrichtung. Begrenzt wird die Relativbewegung durch den Stift 22, der in der dreieckförmigen Öffnung 30 läuft.
In den Fign 4 und 5 ist eine alternative Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Dem Grunde nach ist der Klemmverbinder 32 genauso aufgebaut, wie in der vorhergehenden Beispielen beschrieben. In Fig. 4 ist ein Hohlprofil 31 gezeigt, in welches ein Klemmverbinder 32 eingesetzt ist. Dieser besteht aus den zwei Profilelementen 33 und 34, die in der oben beschriebenen Weise über die Schraube 35 miteinander verspannbar und relativ bewegbar sind. Der Klemmverbinder 32 wird in das Hohlprofil eingesetzt, so daß die Schraube 35 durch eine Öffnung im Hohlprofil 31 zugänglich ist. Aufgrund der Verspannungskraft durch die Feder 39 verklemmt sich der Klemmverbinder in der gewünschten Position zunächst im Hohlprofil 31. Das Hohlprofil wird dann an ein Nutprofil herangeführt, so daß der aus dem Hohlprofil herausragende Ankerelement-Bereich des Klemmverbinders 32 in die Nut des Nutprofils 46 einsetzbar ist. Durch drehen der Schraube 35 können nun die Profilelemente verspannt werden, so daß das Ankerelement das Nutprofil hintergreift und somit das Hohlprofil 31 am Nutprofil 46 befestigt ist.
Wie die Figuren zeigen, ist das Profilelement 34 zweigeteilt, das heißt, es ist entlang einer Längsmittelachse geteilt, wobei beide Teile am hinteren Ende mit der Feder 39 verbindbar und gegenüber dem Profilelement 33 verspannbar sind. Alternativ kann die Feder die Teilelemente 42, 43 auch nur gegenüber dem Profilelement 33 vorspannen, ohne diese zu verbinden. Die beiden Teilelemente 42, 43 haben am vorderen freien Ende einen Hakenkopf 44 bzw. 45, wobei im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 der Hakenkopf 44 aus der Bildebene heraussteht, während der Hakenkopf 45 in die Bildebene hineinragt. Die Hakenelemente sind also gegensinnig angeordnet. Wie die Darstellung in Fig. 4 zeigt, sind verschiedene Öffnungen in der Seitenwandung des Profilelementes 33 ausgebildet, in welche beide Profilelemente durchragende Achsen führen. Im Bereich der Schraube 35 ist eine im wesentlichen dreieckförmige Öffnung 36 ausgebildet, in welcher die Achse 40 geführt ist. Im vorderen Bereich ist eine mit 37 bezeichnete Öffnung ausgebildet, die in der Bildebene gesehen von unten links nach oben rechts verläuft. Gestrichelt ist eine Öffnung 41 gezeigt, die an der gegenüberliegenden Wandung des Profilelementes 33 ausgebildet ist und von links oben nach rechts unten - in Bildebene gesehen - verläuft. Die Achse 38 besteht aus zwei Teilen, wobei das eine Teil weitestgehend spielfrei im Teilelement 42, das andere Teil im Teilelement 43 eingesetzt ist. Wird nun das Profilelement 34 durch eindrehen der Schraube 35 relativ zum Profilelement 33 nach hinten bewegt, bewegt sich aufgrund der Anordnung der Öffnungen 37, 41 das Teilelement 42 in die eine Richtung, also in die Richtung (oben oder unten) in welche sein Hakenkopf 44 weist, während das andere Teilelement genau entgegengesetzt bewegt wird, nämlich in die Richtung, in die sein Hakenkopf weist. Auf diese Weise hintergreifen die beiden Hakenköpfe 44, 45 das Nutprofil 46 und bilden somit ein Ankerelement aus.
Die Beschreibung des Ausführungsbeispiels dient nur der Erläuterung und ist nicht beschränkend.
Bezugszeichenliste
1
Klemmverbinder
2
Profilelement
3
T-Kopf
4
V-Kerbe
5
T-Querschnitt
6
Bohrung
7
Bohrung
8
Profilelement
9
Übergreifbereich
10
Nut
11
Öffnung
12
Einsetzturm
13
Schraube
14
Stift
15
Feder
18
Klemmverbinder
19
Profilelement
20
Haken
21
Stift
22
Stift
23
Exzenterführung
24
Bohrung
25
Profilelement
26
Langloch
27
Exzenterschraube
28
Bohrung
29
Feder
30
Öffnung
31
Hohlprofil
32
Klemmverbinder
33
Profilelement
34
Profilelement
35
Schraube
36
Öffnung
37
Öffnung
38
Achse
39
Feder
40
Achse
41
Öffnung
42
Teilelement
43
Teilelement
44
Hakenkopf
45
Hakenkopf
46
Nutprofil

Claims (15)

1. Klemmverbinder zum lösbaren Verbinden von zwei Profilstücken, von denen eines eine hinterschnittene Längsnut hat, und das andere ein kastenförmiges Hohlprofil aufweist, mit einem in das Hohlprofil einsetzbaren Basiskörperbereich und einem am Basiskörperbereich angeordneten, in der Längsnut verklemmbaren Ankerelement, wobei der Basiskörperbereich aus wenigstens zwei im wesentlichen länglichen, in Hohlprofillängsrichtung und einer Hohlprofilquerrichtung relativ zueinander beweglich zusammengesetzten Profilelementen gebildet ist, von denen eines an einer Stirnfläche das Ankerelement aufweist, wobei eines der Profilelementes wenigstens ein durch eine Öffnung in einer Hohlprofil-Wandung zugängliches Betätigungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Profilelementen in wenigstens einer ersten Richtung aufweist, wenigstens eines der Profilelemente wenigstens ein Übertragungselement zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen den Profilelementen in wenigstens einer zweiten Richtung in dem Fall, daß eine Relativbewegung in der ersten Richtung erfolgt, aufweist, und wobei zwischen den Profilelementen wenigstens ein Verbindungsglied zur Begrenzung der Bewegungswege der beiden Profilelemente relativ zueinander in Hohlprofil-Längs- und -Querrichtung angeordnet ist.
2. Klemmverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement eine Schraube mit Kegelspitze ist, die mit einer schräg zur Längsrichtung verlaufenden Auflauffläche in einem der Profilelemente bei Betätigung zusammenwirkt.
3. Klemmverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungselement ein Exzenter ist, der in einer Betätigungsbahn in einem der Profilelemente geführt ist.
4. Klemmverbinder nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungselement ein an wenigstens einem der Profilelemente angeordneter Vorsprung ist, der in einer schräg verlaufenden Nut in dem anderen Profilelement geführt ist.
5. Klemmverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung ein Stift ist.
6. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Profilelement wenigstens bereichsweise einen Doppel-T-Querschnitt und an einer Stirnkante das Ankerelement aufweist, während es in den anderen Profilelement in einem ein T übergreifenden Aufnahmebereich geführt ist.
7. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese in bezug auf wenigstens eine relative Bewegungsrichtung durch ein elastisches Element vorgespannt sind.
8. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerelement eine T-Kopf-Form hat.
9. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied ein Stiftelement ist.
10. Klemmverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stiftelement in einem Profilelement in eine Bohrung eingepreßt, in dem anderen Profilelement in einer eine Führungsbahn bildenden Öffnung eingesetzt ist.
11. Klemmverbinder nach Anspruch 1 0, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung dreieckförmig ist.
12. Klemmverbinder nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Stiftes der inneren Hohlprofilseite entspricht.
13. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dieser aus Metall ist.
14. Klemmverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das das Ankerelement aufweisende Profilelement in Längsrichtung wenigstens bereichsweise geteilt ist.
15. Klemmverbinder nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die sich durch die Teilung in Längsrichtung ergebenden Teile entgegengesetzt bewegbar sind.
DE1998117427 1998-04-18 1998-04-18 Klemmverbinder Withdrawn DE19817427A1 (de)

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DE1998117427 Withdrawn DE19817427A1 (de) 1998-04-18 1998-04-18 Klemmverbinder

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